ALUMNI AUGSBURG INTERNATIONAL

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1 ALUMNI AUGSBURG INTERNATIONAL Zeitschrift für ausländische Absolventinnen und Absolventen der Universität Augsburg Nr. 15 Oktober 2010

2 Sie haben in Deutschland studiert, geforscht oder gelehrt? Auf Grund Ihres Aufenthaltes an einer deutschen Hochschule und den damit erlangten Qualifikationen können Sie Teil eines internationalen DAAD-Alumni-Netzwerkes werden, das Sie zur Vertiefung sozialer Kontakte sowie zur beruflichen und wissenschaftlichen Weiterbildung nutzen können. Das Ziel des Projektes ist es, Kontakte aufzubauen, zu pflegen, zu fördern und Ihnen nützliche Informationen rund um das Netzwerk anzubieten. Ihre Anmeldung bildet die Basis für: Weltweite Alumni-Kontakte Kontakte zu weiteren deutschen Universitäten, Institutionen und Unternehmen Karrieremöglichkeiten Workshops und Trainings Alumni-Newsletter Durch eine Anmeldung haben Sie zudem die Möglichkeit über Veranstaltungen, Neuigkeiten und Nachrichten informiert zu werden. Um alle Vorteile des Alumni-Netzwerkes nutzen zu können, reicht die Online-Anmeldung: Das Projekt wird im Auftrag des Auswärtigen Amts vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) koordiniert. Weitere Details finden Sie unter:

3 LIEBE AUGSBURG-ALUMNI, das Magazin unseres Netzwerk für ausländische Ehemalige und Studierende der Uni - versität Augsburg wird demnächst zehn Jahre alt. Die erste Ausgabe von Alumni Augsburg International ist im Februar 2001 erschienen. Sie ist längst vergriffen, aber im Internet auf unserer Homepage noch abrufbar. Sie hatte einen bescheidenen Umfang von zwanzig Seiten. Bei der zweite Ausgabe waren es bereits 28, später dann auch schon mal vierzig Seiten. Und auch in der Ausgabe Nr. 15, die wir Ihnen heute überreichen, konnten wir wieder nicht alle Beiträge, die wir auf Lager hatten, unterbringen. Kurz: Es gibt immer mehr über und aus der Universität Augsburg zu berichten, was wir und hoffentlich auch Sie für interessant halten. Die erste Ausgabe von.. Trotzdem: Ein Netzwerk und seine Zeitschruft leben nicht zuletzt von der aktiven Mitarbeit derer, für die sie da ist. Wir würden uns deshalb sehr freuen, wenn noch mehr von Ihnen z. B. zu unserer Rubrik Alumni-Portraits beitragen würden, die übrigens auch im Internet zu finden ist ( nutzen/portraetsuebersicht). Auch Beiträge wie der, den für diese Ausgabe von Alumni Augsburg International unserer Netzwerkmitglied Serhij Lukanjuk aus der Ukraine über die Nationale Jurij- Fedkowytsch-Universität Czernowitz geschrieben hat, an der er jetzt arbeitet, sind uns jederzeit sehr willkommen. Viele unter Ihnen und gerade unter denjenigen, die bereits in der Anfangszeit unserem Netzwerk beigetreten sind sind in ihrem Hei - matland inzwischen wohl an einer Universität oder in anderen interessanten Berufen tätig, über die sie uns gerne berichten könnten. Also: Schreiben Sie uns! Schreiben Sie für Alumni Augsburg International! Schrei - ben Sie über sich, über Ihre Arbeit, über Ihre Stadt oder über Ihr Land! Schreiben Sie über das, wovon Sie glauben, dass es für uns im Netzwerkl interessant, nützlich oder auch nur amüsant sein könnte! Das Magazin unsere Netzwerks lebt nicht zuletzt von Ihren Beiträgen! Ich freue mich auf Post von Ihnen und verbleibe mit herzlichem Gruß aus Augsburg erschien im Februar Bald also feiert die Zeit - schrift des internationalen Alumni-Netzwerks der Universität Augsburg ihren 10. Geburtstag. Ihre Dr. Sabine Tamm Nr. 15 Oktober

4 INHALT IMPRESSUM Fiona TAN Huije - die DAAD-Preisträgerin 2009 Schnupperbesuch aus Argentinien... und noch mehr zum Thema Argentinien Augsburg Shandong I: Von Bildern, die nicht ganz der Realität entsprechen Augsburg Schandong II: Von Bildern, die nach China reisten Neue Partnerin in Japan: die Universität der Präfektur Shiga ALUMNI AUGSBURG INTERNATIONAL Die Zeitschrift für ausländische Ab sol ventinnen und Absolventen der Universität Augsburg Herausgegeber: Dr. Sabine Tamm & Adrian Bieniec Akademisches Auslandsamt, Universität Augsburg D Augsburg Telefon: ++49/821/ Telefax: ++49/821/ Bewährte Russlandbeziehungen mit neuem Schwerpunkt in Moskau mietek-pemper.de/wiki Lebendige verbrannte Bücher Redaktion (verantwortlich): Klaus P. Prem, Referat für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Universität Augsburg Produktion: Walch Joh. GmbH & Co Druckerei Die Arbeitsgemeinschaft für Friedens- und Konfliktforschung zog in die Friedensstadt Max-Planck-Medaille für Professor Vollhardt Festkörperphysikalische Spitzenforschung: Nach dem SFB 484 jetzt der TRR 80 Wer ist hier Muslim? Der Augsburger Wissenschaftspreis für Interkulturelle Studien 2010 ZIS macht interkulturell kompetent DFH-Exzellenzpreis für die Augsburg-Rennes-Absolventin Emilie Deschamps Der 3. Internationale Tag: vielseitiger und informativer denn je Serhij Likanjuk stellt vor: die Nationale Jurij-Fedkowytsch- Universität Czernowitz Auflage: 900 Exempla re. Titelfoto: Bernd Müller Fotos auf der 4. Umschlagseite: Andreas Brücklmair, Agnes Hagg, Christa Holscher, Alexander Kaya, Peter Neidlinger, Klaus P. Prem, Karin Ruff, Klaus Satzinger-Viel, Fred Schöllhorn, Silvio Wyszengrad, Anette Zöpf, Fachschaft Jura, Institut für Informatik, Leopold-Mozart-Zentrum Namentlich gezeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Heraus - geberinnen oder der Redaktion wieder. Für unaufgefordert eingesandtes Text- und Bildmaterial wird keine Verantwor tung übernommen. Die Redaktion behält es sich vor, ein gesandte Manuskripte zu kürzen und zu bearbeiten. Augsburg-Alumnae im Portrait: Mariana Ivanova und Dr. Lilia Filapova-Neumann 38 DAAD: Nach dem Tod von Präsident Stefan Hormuth steht Sabine Kunst an der Spitze 40 Und außerdem...: Interessantes in Kürze 42

5 NEBEN DER CHINESISCHEN AUCH DIE DEUTSCHE UND DIE AMERIKANISCHE KULTUR VON INNEN HERAUS KENNENGELERNT EIN RIESIGES SPEKTRUM UNTERSCHIEDLICHSTER ENGAGEMENTS BRACHTE DER CHINESIN FIONA TAN HUIJE DEN AUGSBURGER DAAD-PREIS Die DAAD-Preisträgerin 2009 der Uni - versität Augsburg heißt Fiona TAN Huijie. Die 24-jährige Chinesin, die seit 2004 in Augsburg Anglistik, Amerika - nistik und Deutsch als Fremdsprache studiert, stammt aus Shanghai. Der Preis würdigt über TANs außerge wöhn - liche Studienleistungen hinaus insbesondere ihr soziales und Kultur vermittelndes Engagement innerhalb und außerhalb der Universität. Den Festvortrag bei der Preisverleihung am 26. November 2009 hielt Prof. Dr. Hubert Zapf (Lehrstuhl für Amerikanis - tik) zum Thema Internationalität und die Zukunft der Hochschulen. Im Rah - men der Feier, die von der Gruppe Just Friends musikalisch gestaltet wurde, fand wieder eine Ehrung aus - ländischer Absolventinnen und Absol - venten des vorangegangenen Studien - jahres statt. Fiona TAN begann 2003 als Jahr - gangsbeste bei der Hochschulauf nah - meprüfung ein Germanistik-Stu - dium an der Fremdsprachenuniver si - tät Beijing. Bereits nach zwei Se mes - tern zog es sie nach Deutschland. Zum Wintersemester 2004/05 immatrikulierte sie sich an der Universität Augsburg für ein Magisterstudium in Anglistik, Amerikanistik und Deutsch als Fremdsprache mit dem Hauptfach Angewandte Sprachwissenschaft (Ang listik) und mit der Zusatzquali - fikation Französisch. Ihre Studienleis - tungen sind seither konstant brillant. Das wird nicht zuletzt durch drei leistungsbezogene Semesterstipen - dien für BildungsausländerInnen be - stätigt, die ihr in den zurückliegenden Jahren von der Universität Augs - burg bzw. von der Augsburger Uni ver - sitätsstiftung gewährt wurden. Gleich in ihrem ersten Augsburger Se mester absolvierte sie zusätzlich zum regulären Studium das Fremdund Fachsprachenprogramm Jobline der LMU München. 2008/09 war sie für zwei Semester Augsburger Aus - tauschstudentin an der University of Vermont (Burlington), wo sie aufgrund ihres Engagements im internationalen Programm Global Village prompt zum Mitglied der National Scholars Honors Society ernannt wur - de. Typisch muss man in diesem Fall fast sagen. Denn obwohl ihr aka - demische Leistungen bescheinigt wer den, die, wenngleich sie keine Muttersprachlerin ist, weit über dem Durchschnitt liegen, ist die Liste des - sen, was Fiona TAN während der letzten fünf Jahre neben dem Studium innerhalb und außerhalb der Univer - sität alles gemacht hat und macht, fast schwindelerregend nicht nur we gen ihres Umfangs, sondern auch wegen ihrer Vielfalt: Fiona TAN war zwischendurch z. B. schon mal eben in Shanghai, um dort als Synchronsprecherin an der Pro - duk tion von Werbespots mitzuarbei- ten; sie hat andererseits dann aber z. B. auch mal ehrenamtlich die Betreuung behinderter Kinder bei einem Winter - ferienprogramm des Münchner Ve r - eins Spielratz e. V. übernommen. Und zwischen diesen Polen fächert sich ein denkbar buntes Spektrum un - terschiedlichster Engagements auf: studentische Hilfskraft am Lehrstuhl für Angewandte Sprachwissenschaft (Anglistik); Tutorin des Akademi - schen Auslandsamtes für ausländische Studierende; Organisatorin des chinesischen Ländertischs beim In - ternationalen Tag der Universität Augsburg; Betreuung chinesischer Universitätsdelegationen in Deutsch - land; Reiseleitungen in Großbritan - nien für die Arbeiterwohlfahrt; Über - setzerin, Dolmetscherin und Redak - teurin für das Studentenwerk Mün - chen; Sprachbetreuerin bei der Fuß - ballweltmeisterschaft 2006 in Mün - chen; freie Mitarbeit bei der Tages - zeitung von Hangzhou; Dolmetsche - rin bei der Frankfurter Musikmesse ProLight+Sound und bei der Frank - furter Buchmesse. Und selbstverständlich ist Fiona TAN seit Beginn ihrer Augsburger Zeit aktives Mit - Nr. 15 Oktober

6 In seinem Festvortrag sprach Prof. Dr. Hubert Zapf über das Thema Internationa li tät und die Zukunft der Hochschulen. Die Jazz- Band Just Friends steuerte die Musik zur Preisverleihung bei. Fotos: Klaus Satzinger-Viel glied der hiesigen Deutsch-Chi nesi - schen Gesellschaft. U. a. hat sie 2004 das von der Stadt Augsburg und von der Chinesischen Botschaft an der Universität Augs burg ausgerichtete Chinesische Früh lingsfest moderiert. Der Festredner, Prof. Dr. Hubert Zapf, der Fiona Tan mit für diese Auszeich - nung vorgeschlagen hat, fasst diese Vielfalt zusammen und bringt es auf den Punkt, wenn er schreibt, die Augsburger DAAD-Preisträgerin 2009 repräsentiert die Stadt und die Uni - versität Augsburg schon jetzt auf in - ternationaler Ebene in höchst vorteilhafter Weise und wird dies in ihrer beruflichen Laufbahn sicherlich wei - terhin tun. Durch ihre zahlreichen Aktivitäten ist sie sozial weit vernetzt und hat neben der chinesischen auch die deutsche und die amerikanische Kultur von innen heraus kennengelernt. Frau TAN ist eine vor- bildliche und herausragende Studen - tin unserer Universität. Der Festvortrag Internationalität und die Zukunft der Universität wurde als Augsburger Universi täts - rede Nr. 63 veröffentlicht. KPP Die bei der Preisverleihung anwesenden ausländischen Absolventinnen des Jahrgangs 2009 zusammen mit der Leiterin des Akademischen Auslandsamtes, Dr. Sabine Tamm (4. v. r.), und Vizepräsident Hanusch. Foto: Klaus Satzinger-Viel 6 Alumni Augsburg International

7 SCHNUPPER-BESUCH AUS ARGENTINIEN NEUN SCHÜLERINNEN UND SCHÜLER DER DEUT - SCHEN SCHULE VILLA BALLESTER, BUENOS AIRES, KÖNNEN SICH JETZT DURCHAUS VORSTELLEN, IN AUGSBURG ZU STUDIEREN. Seit nunmehr 27 Jahren organisiert die Deutsche Schule Villa Ballester für die Schüler der 10. und 11. Klassen der Oberstufe jährlich einen dreimonatigen Schüleraustausch mit Deutschland. Un - terstützung erhält die Schule dabei ins - besondere von der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen und der deutschen Botschaft in Buenos Aires. Seit zwei Jahren wird dabei interessierten Schülerinnen und Schülern während ihres Aufenthalts auch der Besuch einer Hochschule angeboten. 18 der insgesamt 42 Austauschschüler, die sich von Mitte Dezember 2009 bis Mit te März 2010 an verschiedenen Orten in Deutschland aufhielten, hatten dies mal die Gelegenheit, zwischen zwei verschiedenen Hochschulstandorten zu wählen, mit denen die deutsche Schul e Villa Ballester seit vergangenem Jahr zusammenarbeitet. Zwischen dem 17. und 20. Januar besuchten jeweils neun SchülerInnen die Universitäten Augs - burg und Marburg. Zuvor konnten die SchülerInnen wählen, welche Fakultä - ten sie an den jeweiligen Standorten besonders interessierten. Die Schülergruppe, die sich für einen viertägigen Besuch der Universität Augsburg entschieden hatte, wurde von Dr. Thomas Bodenmüller (Zen- trale Studienberatung) und Antje Körschner-Dietz (Akademisches Aus - landsamt) betreut. Im Mittelpunkt des von den Gastgebern zusammengestellten Programms standen individuelle Beratungsgespräche zur Stu - dienwahl, den Förderungsmöglich - keiten eines Studienaufenthaltes in Deutschland sowie zu den formalen Voraussetzungen für das Studium. Die SchülerInnen nahmen an Lehr - veranstaltungen in denjenigen Fä - chern teil, die sie zukünftig studieren möchten, und haben bei der Gelegen - heit prüfen können, ob sie sprachlich einem Studium in Deutschland ge - wachsen sind. Positiv gestimmt nach - dem sie einer Vorlesung im Fach Wirtschaftswissenschaften sprachlich und inhaltlich folgen konnten, nah - men die argentinischen Teilneh me - rinnen und Teilnehmer des Aus - tauschs anschließend eine fachspezifische Studienberatung in Anspruch und befragten beim Mittagessen in der Mensa deutsche und lateinamerikanischen Studierende zum Studen - tenleben in Augsburg. Bei der darauffolgenden Führung durch die Univer - sität zeigten sich die SchülerInnen Verónica Schmidt, Iara Haertel, Cynthia Palacios Reckziegel, Camila Ledo, Yasmin Samra, Augusto L'Estrange, Melanie Riedl, Sofia Dominguez Remate und Maria Emilia Walz (v.l.) mit ihrer Lehrerin Marianne Wünsch (2.v.r) auf dem Augsburger Campus... Nr. 15 Oktober

8 antraten, hatte die Schülergruppe am darauf-folgenden Tag die Gelegenheit Augs burg und dessen Geschichte kennenzulernen sowie das Maximilianmu seum zu be suchen. Nach ihrer Rückkehr nach Argen ti - nien fand im Instituto Ballester ein Nachtreffen der Austauschschü lerin - nen mit den Begleitpersonen ihrer Reise nach Deutschland statt: mit den Lehrerinnen Rosmarie Cezanne und Marianne Wünsch sowie dem Studien- und Berufsberater Alf Bud - decke, der den Austausch organisierte. Bei der Nachbesprechung lobten die SchülerInnen insbesondere die freundliche Aufnahme, kompetente Betreuung und das abwechslungsreiche Rahmenprogramm beider Gast - universitäten. Die angehenden Stu - dierenden hoben positiv hervor, dass ihnen während des Besuches ein um - fassender Einblick in das reale Stu - dierendenleben an den kennengelernbegeistert vom großzügig geschnittenen Campus der Universität Augs - burg. Weitere Fragen, zum Beispiel betreffend Unterkunft, konnten die TeilnehmerInnen während der Be - sichtigung eines Studentenwohn - heims klären: Wir waren von den geräumigen Zimmern beeindruckt, berichtet die Schülerin des gemischtsprachigen Internationalen Bacca - laureate, Cynthia Palacios Reck zie - gel, die sich auch vom umfangreichen Freizeitangebot für Studierende in Augsburg begeistert zeigte. Seit den ersten Tagen ihres Besuches wiederholt mit ungewohnten Spezialitäten der lokalen deutschen Küche konfrontiert, erwartete die argentinischen SchülerInnen am selben Abend eine Überraschung: Unsere Gastgeber haben ein Abendessen im Steakhaus organisiert, bei dem wir argentini-sche Steaks essen konnten, freute sich Cynthia Palacios Reckziegel. Bevor sie die Weiterreise ten Hochschulen gewährt wurde. In Gesprächen mit deutschen und süd - amerikanischen Studierenden hatten sie zudem vor Ort Gelegenheit erhal - ten, mehr über das Leben und das Studium in Deutschland zu erfahren. Dadurch konnten viele Vorbehalte abgebaut werden und einige der teil - nehmenden SchülerInnen können sich nun vorstellen, ein Studium in Deutschland aufzunehmen. Abschlie - ßend sprach sich die gesamte Gruppe für die Beibehaltung des Angebots von Schnupper-Besuchen an deut - schen Universitäten aus. Damit auch künftig Schülergruppen die Uni versität besuchen können, ist ein Vert rag zur Zusammenarbeit des Instituto Ballester mit der Universität Augsburg geplant, teilte Antje Körschner-Dietz mit, die im Akade - mischen Auslandsamt für die Hoch - schulkooperationen und -partnerschaften zuständig ist. Alf Buddecke... und gemeinsam mit den Marburgern bei der Nachbereitung des Deutschland-Schnupperns an der Deutsche Schule Villa Ballester in Buenos Aires. Fotos: Marianne Wünsch. 8 Alumni Augsburg International

9 BayLAT-Projekt: Germanistik in Lateinamerika Deutsch-Argentinisches Hochschulzentrum Im März 2010 unterzeichnete Bundes - außenminister Westerwelle bei seinem Besuch in Argentinien eine Absichts er - klärung zur Einrichtung eines Deutsch- Argentinisches Hochschulzentrums Der Vorschlag, eine Deutsch-Argentini - sche Hochschule einzurichten, wurde von Seiten der deutschen Wirtschaft in Argentinien an den DAAD herangetragen. Eine Mach barkeitsstudie ergab, dass eine Netz werkuniversität mit einem Stufen mo dell steigender Integra tion die besten Erfolgschancen hat. Der DAAD, die ar gentinischen Ministe - rien für Wissen schaft und Bildung so - wie die Wissenschafts-Vereinigung der deutschen Wirtschaft in Argentinien konnten als Projektpart ner gewonnen werden und tragen entscheidend zur Verwirklichung des Unternehmens bei. In den kommenden Jahren stellen die beteiligten Institutionen jeweils Euro zur Verfügung, um Koordinations - se kretariate in beiden Ländern aufzubauen. Ziel ist es, die Hochschulkoope - ra tion zwischen beiden Ländern zu för dern. So sollen zum Beispiel fachbezogene Partnerschaften und Som - mer kur se Wissenschaftlerinnen und Wis senschaft lern angeboten werden, die sich der ge meinsamen Lehre und For schung verpflichtet fühlen und Inter - es se an beidseitigem Austausch haben. Die Koordinationsbüros werden darü - ber hinaus Doppelabschlussprogramme für Studierende fördern. Argentinien Ehrengast der Frankfurter Buchmesse Nach Mexiko (1992) und Brasilien (1994) ist 2010 erneut ein lateinamerikanisches Land Ehrengast der Frank - furter Buchmesse. Argentinien zeichnet sich durch eine große literarische Tradi - tion und eine faszinierend lebendige Kul turszene aus, die momentan als eine der lebendigsten in Südamerika eingeschätzt wird. Im Vorfeld der Frank - f urter Buchmesse hatte das argentinische Außenministerium eine Übersetzungsförderung ins Leben gerufen, de - ren Ziel es war, neue literarische Talen - te zu entdecken und diese in möglichst vielen Sprachen zu verlegen. 147 Titel 123 argentinischer Autorinnen und Au - to ren wurden bis 2010 gefördert und in 21 Sprachen übersetzt ihre Werke und die der im Ausland etablierten ar - gen tinischen Schriftsteller, wie etwa Jorge Luis Borges und Julio Cortázar, werden bei der weltweit größten Bü - cher schau im Oktober 2010 unter dem Motto Cultura en movimento Kul tur in Bewegung präsentiert. Mehr unter: An der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg wurde 2007 das Bayerische Hochschulzentrum für La - teinamerika (BayLAT) eingerichtet. BayLAT ist eine Serviceeinrichtung für alle staatlichen bayerischen Hoch schu - len. Als zentrale Beratungsstelle und Kompetenzzentrum für Lateinamerika hat die Initiative die Aufgabe der bay - ernweiten Koordinierung von Kontakten zwischen bayerischen und lateinamerikanischen Universitäten, Fachhoch schul en, Forschungseinrichtungen so wie Firmen mit Praktikaangeboten. Im Rahmen von BayLAT fand im April 2010 eine Brasilien- und Argentinien - exkursion von Profesorinnen und Pro - fessoren Bayrischer Germanistik lehr - stühle statt, an der unter anderem der Augsburger Sprachwissenschaftler Prof. Dr. Stephan Elspaß beteiligt war. Die von Prof. Dr. Mechthild Habermann (Erlan gen) geleitete zehntägige Reise sollte den Teilnehmerinnen und Teil - nehmern Einblick in die Si tua tion der Ger manistik in ausgewählten Ländern La teinamerikas geben. Im Vor dergrund standen linguistische und li te rarische Themen, die in Vorträgen und Foren ver tieft wurden. Parallel dazu wurde auch eine Lehre vom Deutschen als Fremdspra che vorgestellt, die die Ent - wicklungen im Gegenwartsdeut schen, in der ge sprochenen Sprache und in der interkulturellen Wirtschaftskommu - nikation in die wissenschaftliche Aus - einan derset zung mit einbezieht. Die lateinamerikanischen Germanisten berichteten ihren deutschen Kollegen über die aktuelle Lage und die künftigen Per spektiven der deutschen Spra - che in ihren Ländern berichtet. Darüber hinaus hatten die Teilneh merinnen und Teilnehmer der Fachexkursion Gelegen - heit, unter den lateinamerikanischen Studierenden und Wissenschaft lerinnen Doktorandinnen und Dokto randen für zukünftige Projekte zu ak quirieren. Nr. 15 Oktober

10 AUGSBURG SHANDONG Von Bildern, die nicht ganz der Realität entsprechen, und von solchen, die von Augsburg nach China reisten 10 Seit 1987 verbindet die Universitäten Augsburg und Shandong eine Kooperation. Anlässlich des 20-jährigen Bestehens dieser Partnerschaft besuchten Studierende des Augsburger Marketing-Lehrstuhls auf ihrer Chinareise 2007 unter anderem auch die Universität Shandong (siehe AAI 13) eröffnete die Universität Augsburg einer Gruppe von dreißig chinesischen Germanistik-Studentinnen und -Studenten die Möglichkeit, ein Semester in Augsburg zu studieren (AAI 14). Dieses German Study Program wurde im Wintersemster 2009/2010 zum zweiten Mal realisiert. Wieder kam eine Gruppe aus Jinan nach Augsburg, um an einem eigens für sie konzipierten Sprachkurs teilzunehmen, Deutschland kennenzulernen und vom gegenseitigen Austausch zu profitieren. Über die Erfahrungen, die sie dabei gemacht hat, schreibt im ersten der beiden folgenden Beiträge die Shandonger Studentin Lu Di, die Deutschland jetzt nicht mehr im geheimnisvollen Nebel von Ansichtskarten sieht, aber dennoch gern und oft an ihr Semester in Augsburg zurückdenkt. Im zweiten Beitrag berichtet die Augsburger Kunstpädagogik-Dozentin Stefanie Aufmuth von einer Reise nach Jinan mit Ölgemälden, Mischtechniken, Drucken und Video Art im Gepäck. Foto: Augsburg Regio Tourismus GmbH

11 ... UND NAHM MIR VOR, DAS SCHLOSS EINES TAGES AUFZUSUCHEN. LU DI AUS JINAN ÜBER IHR GERMAN STUDY PROGRAM -SEMESTER AN DER UNIVERSITÄT AUGSBURG Als ich 23 Jahre alt war, sah ich auf dem Cover eines Magazins ein mär - chenhaftes Schloss, das sich geheimnisvoll von Nebel umhüllt auf einer Bergspitze präsentierte. Ich war von diesem Bild wie verzaubert und nahm mir vor, das Schloss eines Tages auf - zusuchen. Dass es sich beim abgebildeten Schloss um Neuschwan stein handelte und dass sich dieses Schloss in Deutschland befindet, wusste ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Auch über Deutschland wusste ich recht wenig, genauso wenig wie die Menschen des Umfelds, in dem ich aufgewachsen bin. Meine Familie war allerdings der Meinung, mein Cha - rak ter trüge deutsche Züge. Viel - leicht hängte mir meine Familie diese stereotype Vorstellung von den Deut schen an, weil ich mich an Re - geln halte und zum Beispiel bei Rot auch dann die Straße nicht überquere, wenn kein Auto weit und breit zu se - hen ist. Eine Chance, dem Klischee vom Deut schen nachzugehen, bekam ich zunächst im März 2008, als Studen - tinnen un Studenten der Univer si tä - ten Augsburg und Erlangen-Nürnberg die Universität Shandong besuchten. Damals lernte ich Melanie und Elke kennen, mit denen ich mich auf An - hieb gut verstand und die meine Vor - stellungen vom Land und dessen Leu - ten in Frage stellten. Meine ersten Eindrücke von den Deutschen ver - tiefen, das Land und die Sprache nä - her kennenlernen und schließlich auch Schloss Neuschwanstein live sehen konnte ich dann, als ich für das Wintersemester 2009/10 im Rah - men des Austauschs Augsburg Shan dong nach Bayern reiste. Während meines Aufenthaltes in Deutsch land und meines Studiums Nich ganz so geheimnisvoll vom Nebel umhüllt wie auf der einschlägigen An - sichtskarte (linke Seite), dafür aber live (und partiell als Baustelle) hat Lu Di Neuschwanstein samt dem restlichen Deutschland mitbekommen, als sie am German Study Pro gram der Univer si - tät Augs burg für Studentinnen und Stu - denten der Partneruniversität Shan dong teil nahm. Foto: privat Nr. 14 Oktober

12 ren. Das Bild von Deutschland, das ich mir in China gemacht hatte, deck - te sich nicht immer mit dem Land, das ich vor Ort nun kennenlernte. In der Annahme, dass auch unsere Gäste fixe Vorstellungen von China zu den von uns gestalteten Abenden mitbringen würden, war mir daran gelegen, eine differenzierte Sicht auf China zu vermitteln. Ich denke, die von uns ge - stalteten Abende waren nicht nur in der Hinsicht ein Erfolg, dass die Teil - nehmerinnen und Teilnehmer mit In - teresse den Vor- und Beiträgen folgten und Freude am chinesischen Büffet hatten; vielmehr wurden sie sicherlich auch angeregt, ihr eigenes Bild von China zu überprüfen. Einen festlichen Höhepunkt unseres Augsburg-Aufenthaltes erlebten wir, als jede Studentin und jeder Student unserer Shandonger Gruppe eingeladen war, mit einer deutschen Gast - familie Weihnachten zu feiern. Ich war beeindruckt vom Zuhause mei - ner Gastfamilie Häußler, das mit Ju - gendstil-möbeln eingerichtet war. Außerdem erwiesen sich die Häuß - lers als eine sehr musikalische Fa mi - an der Universität Augsburg hatte ich nicht nur Gelegenheit, meine sprachlichen Fertigkeiten zu verbessern, ich konnte vielmehr auch meinen Er fah - rungshorizont erweitern, denn das von der Universität Augsburg erarbeitete German Study Program war außerordentlich vielseitig. Neben dem Besuch von Lehrveranstaltungen und einem Intensivsprachkurs blieb ge nü - gend Zeit, um z. B. den Bayerischen Landtag und die Staatskanzlei in Mün chen zu besuchen oder an einer Sitzung des Augsburger Stadtrats und an einem Seminar der Regio Augs - burg Tourismus GmbH teilzunehmen. Wir hospitierten auch in ausgewählten Unterrichtsstuden an Augs - burger Schulen und wir trafen auch die Augsburger und Erlanger Studen - tin nen und Studenten wieder, die uns 2008 in Jinan besucht hatten. In der Veranstaltungsreihe Treff- punkt International des Akade mi - schen Auslandsamtes bot sich uns die Gelegenheit, einen China-Län de r - abend zu gestalten und dann unser Hei matland auch noch bei einem chi - nesischen Frühlingsfest zu präsentielie, so dass ich nicht nur ihre Gast - freundschaft und einen gemeinsamen Ausflug genoss, sondern mit ihr zu - sammen auch Klavier spielte. Seit ich wieder zuhause in Jinan bin, denke ich oft und gerne an Augsburg zurück. Zahlreiche Erin nerungs stü - cke, die ich aus Deutschland mitgebracht habe, nehme ich immer wie - der gerne in die Hand. Sie versetzen mich in das weit entfernte Augs burg. Im Namen aller Mitglieder unserer Shandonger Gruppe, die im Winter - semester 2009/10 an der Universität Augsburg studieren konnten, danke ich unseren Gastgebern für die Be - treu ung während unseres Aufent hal - tes. Insbesondere Dr. Hansjörg Bisle- Müller vom Sprachenzentrum sowie Antje Körschner-Dietz und Birgit Kirchner vom Akademischen Aus - landsamt sind wir für das stets offene Ohr zu Dank verpflichtet, das sie für unsere Sorgen und Probleme hatten. Auch Miriam Kurz, Dr. Klaus Peter Buch heit und Roland Ostermann sind wir für ihren Unterricht im Sprachen - zen trum dankbar. Nicht zuletzt aber ha ben auch unsere chinesischen Kommilitoninnen und Kommilitonen, die längerfristig in Augsburg studieren und uns begleitet haben, dazu beigetragen, dass wir uns wohl und gut aufgehoben gefühlt ha - ben und das Auslandssemester in Augsburg zu einem unvergesslichen Erlebnis für uns geworden ist. Klaviermusik von Li Du aus Jinan als Beitrag zur Weihnachtsfeier im ebenso gastfreundlichen wie musikalischen Hause Häußler. Foto: privat 12 Alumni Augsburg International

13 MIT ÖLGEMÄLDEN UND VIDEO ART ZU GAST AN DER UNIVERSITÄT SHANDONG MIT EINER AUSSTELLUNG PRÄSENTIERTE SICH DER LEHRSTUHL FÜR KUNST - PÄDAGOGIK AN DER SCHOOL OF FINE ART DER PARTNERUNIVERSITÄT. EIN BERICHT VON S. AUFMUTH MIT FOTOS VON B. RIEDL UND L. WINTER Erstmalig besuchte im Frühjahr 2010 eine Delegation des Lehrstuhls für Kunstpädagogik der Universität Augs - burg die Universität Shandong. Aus Augsburg reisten die Lehrstuhlinh ab e - rin Prof. Dr. Constanze Kirchner, die Dozentin Stefanie Aufmuth sowie die Studentinnen Barbara Reisch und Luna Winter und ihr Kommilitone Benedikt Riedl an, um ihre künstlerischen Arbei - ten in einer Ausstellung in der School of Fine Art in Jinan zu präsentieren. Bereits 2008 organisierte der Lehr - stuhl für Kunstpädagogik eine Aus - stellung des chinesischen Professors Shou Feng in Augsburg. Im nächsten Schritt war der Besuch einer deutschen Delegation, die bei dieser Ge - legenheit ihre Arbeiten vorstellen sollte, geplant. Urs Freund (Lehrstuhl für Kunstpädagogik) bereitete mit Dr. Hansjörg Bisle-Müller (Sprachenzen- trum und Deutsch-Chinesische Ge - sellschaft Augsburg e.v.) und Antje Körschner-Dietz (Akademisches Aus - landsamt) den Austausch vor, der im Frühjahr 2010 schließlich in die Tat umgesetzt werden konnte. Nach ihrer Ankunft in der School of Fine Art (oben) wurden (unten v. l.) Luna Winter, Stefanie Aufmuth, Barbara Reisch, Benedikt Riedl und Prof.Dr. Constanze Kirchner von den Professoren Li Ping (Art Depart - ment) und Guangwu Tong (International Office) empfangen. Am 5. April reiste die Augsburger De - legation nach China. Mit im Gepäck eine Reihe von Ölgemälden, Misch - techniken, Drucken und Video Art. Nach einem kurzen Aufenthalt in Pe - king erreichte die Gruppe am 7. April das eigentliche Ziel der Reise: Jinan Hauptstadt der Provinz Shandong und Partnerstadt Augsburgs. Vor Ort be - gann mit tatkräftiger Unterstützung der chinesischen DozentInnen und StudentInnen des dortigen Kunstin s - tituts der Aufbau der Ausstellung. Nr. 15 Oktober

14 Die Vernissage, bei der die künstlerischen Arbeiten der Augsburger Stu - dierenden gezeigt wurden, stieß auf großes Interesse und wurde von zahl - reichen Gästen unter ihnen auch vielen Professoren und Mitarbeitern des Department of Fine Art be sucht: Ich freue mich überaus, dass der Besuch unserer Gäste aus Augsburg und diese schöne Ausstellung hier bei uns ermöglicht werden konnten, freute sich Professor Li Peng und un - terstrich die positive Stimmung bei Gastgebern und Gästen. Die Studierenden aus Augsburg und Jinan profitierten bei den anschlie - ßenden Gesprächen vom gegenseitigen Austausch über künstlerische In - tentionen und Techniken. Am Abend führte ein Vortrag der Augsburger De - legation in die kunstgeschichtlichen Entwicklungen von 1945 bis heute in der BRD ein. In der anschließenden Diskussion wurde deutlich, dass bei - de Partner großes Interesse am Aus - tausch in Kunstfragen haben und von - einander lernen können. Während des Nach der Eröffnung ihrer Ausstellung (oben) referierten die Augsburger über kunstgeschichtliche Entwicklungen in der BRD von 1945 bis zur Gegenwart (Mitte). Bei einem besuch der ateliers der Shandonger Dozenten (unten) Alumni Augsburg International

15 reibungslos organisierten, vielfältigen Tagesprogramms und der Besich ti - gung der Ateliers von Studierenden und DozentInnen bekamen die Augs - burger Gäste einen weitreichenden Einblick in die chinesische Kunst und das Kunststudium vor Ort gebo ten. Bei variantenreichen chinesischen Abendessen tauschten sich beide Sei ten über bestehende Kultur - unter schiede aus. Am 13. April trat die Augsburger Gruppe wieder die Heimreise an. Das positive Fazit des Besuches: Die Universität Shandong erwies sich als sehr großzügiger und offener Gastge - ber. Die Intensivierung der Beziehun - gen zwischen den beiden Partner städ - ten und -universitäten konnte im un - mittelbaren Kontakt ein großes Stück vorangebracht werden. Weitere ge - meinsame Projekte der Augsburger Kunstpädagogen mit der School of Fine Art in Jinan sind angedacht, so z. B. eine Ausstellung der chinesischen Studierenden in der Universität Augs - burg. Stefanie Aufmuth... und ihrer Studentinnen und Studenten (oben) versuchte sich Benedikt Riedl an traditioneller chinesischer Malerei mit Tusche (Mitte). Ein traditionelles chinesisches Abendessen (unten) bot Gelegenheit, sich über kulturelle Gemeinsamkeiten und Unterschiede auszutauschen. Nr. 15 Oktober

16 NEUE PARTNERIN IN JAPAN: DIE UNIVERSITÄT DER PRÄFEKTUR SHIGA WISSENSCHAFTSKOOPERATION UND STU DIEREN - DENAUSTAUSCH SOLLEN BEREITS BESTEHENDES NETZWERK FESTIGEN UND ERWEITERN. zung beider Städte bzw. Regionen. Und er erweitert den Kreis der japanischen Partnerhochschulen der Uni - versität Augsburg auf nunmehr fünf: Teils langjährige Kooperations ver trä - ge bestehen nämlich mit der Waseda University in Tokio (seit 1985), der Kwansei Gakuin University in Nishi - nomiya (seit 1998), der Hititsubashi University in Tokio (seit 1999) und der Osaka University (seit 2003). KPP Die Universität Augsburg und die japa - nische Universität der Präfektur Shiga in Hikone City haben am 21. Oktober 2009 Koope rationsvertrag unterzeichnet, der wis senschaftliche Zusam men - arbeit und einen Austausch von Stu-die - renden vorsieht. Die Vertragsun ter - zeich nung erfolgte während eines Augs burg-besuchs einer De le gation aus der Präfektur Shiga, zu der auch Universitätspräsident Professor Soga und sein Vize Professor Niren zählten. Unter der Schirmherrschaft des Frei - staats Bayern und der Präfektur Shiga besteht bereits seit 2003 eine Um - welt kooperationsvereinbarung zwischen dem Shiga Industrial Support Center (SISC) und dem Kompe tenz - zentrum Umwelt Augsburg-Schwa - ben (KUMAS), deren Ziel es ist, Netz - werke zwischen beiden Regio nen in den Bereichen Wirtschaft, Ver waltung und Bildung zu schaffen. An den re - gelmäßigen wechselseitigen Be suchen von Delegationen beider Ver tragspar t - ner waren neben Repräsen tanten reg io naler Politik und Wirtschaft auch bereits mehr fach Wissen schaftler bei - der Universi täten beteiligt. Der Kooperationsvertrag zwischen den beiden Universitäten, der im vo - rigen Herbst bei einem Empfang der Deutsch-Japanischen Gesellschaft in Augsburg und Schwaben (DJG) in der IHK Schwaben unterzeichnet wurde, verdichtet nunmehr die mit der Um - weltvereinbarung bereits vor sieben Jahren auf den Weg gebrachte Vernet - Nicht umsonst schmückt ein Torii den Süden des Augsburger Campus-Sees: Durch den Kooperationsvertrag mit der Universität der Präfektur Shiga ist die Zahl der japanischen Partnerinnen der Universität Augsburg auf fünf gewachsen. Foto: Peter Neidlinger 16 Alumni Augsburg International

17 BEWÄHRTE RUSSLAND- BEZIEHUNGEN MIT NEUEM MOSKAU-SCHWERPUNKT WIE EIN ROTER FADEN REICHEN DIE RUSSISCHEN PARTNERUNIVERSITÄTEN VON ST. PETERSBURG BIS CHABAROWSK DURCHS GANZE LAND. Kooperationsabkommen mit der Russi - schen Akademie der Wissenschaften und der dortigen Staatlichen Landes uni - versität, die kürzlich in Moskau un ter - zeichnet wurden, ergänzen das Spek - trum der intensiven Beziehungen, die die Universität Augsburg seit vielen Jahren mit russischen Universitäten und Wissenschaftseinrichtungen pflegt. Mit einem deutlichen Schwerpunkt in der russischen Metropole wurden die - se Beziehungen in den beiden zurückliegenden Jahren gezielt intensiviert und auf eine noch breitere Grundlage gestellt. Die jüngsten Vereinbarungen mit der Russischen Akademie der Wissen - schaften und der Staatlichen Landes - universität Moskau markieren den vorläufigen Höhepunkt erfolgreicher Bemühungen der Universität Augs - burg, sich als gefragte Kooperations - partnerin in der russischen Hoch - schul- und Wissenschaftslandschaft zu etablieren. Besonders dabei hervorzuheben ist das international herausragende wissenschaftliche Renommee mehrerer Universitäten und Einrich - tungen des russischen Partnerkreises der Universität Augsburg. Gewachsen sind die neueren Partner - schafts- und Kooperationsbe ziehun - gen auf der Basis mehrerer deutschrussischer Wissenschaftssymposien, die von der Bayerischen Staats kanz - lei sowie von der Hanns-Seidel-Stif - tung gefördert seit 2004 kontinuierlich im Bildungszentrum Wildbad- Kreuth stattfinden. Das fünfte dieser Symposien fand im September 2009 statt. Beteiligt an ihm waren auch über zwanzig Leitungsmitglieder und weitere hochrangige Repräsentanten der Universität Omsk, der Polytech - ni schen Universität St. Petersburg so - wie der Moskauer Universitäten, mit denen die Universität Augsburg in letzter Zeit in Kooperationsbezie hun - gen getreten ist. Russische Akademie der Wissenschaften und Landesuniversität Moskau Die jüngsten, Ende Oktober 2009 un - terzeichneten Kooperationsabkom - men mit der Staatlichen Landesuni - versität Moskau und dem Institut für Philosophie der Russischen Akade - mie der Wissenschaften sehen einen kontinuierlichen Informations- und Erfahrungsaustausch durch gegenseitige Delegationen und Mitarbeiter auf - enthalte sowie die beiderseitige Teil - nahme an wissenschaftlichen Kon - ferenzen, Tagungen und Kongressen vor; weiterhin einen Fachkräfteaus - tausch in den Bereichen Bildung, Wis - senschaft und Verwaltung sowie den Austausch von Lehrkräften, Studen - ten und Doktoranden zu Studienzwe - cken und im Rahmen von Praktika. Der gegenseitige Austausch von wis - senschaftlicher Literatur und Lehr - mit teln ist ebenso Gegenstand der Vereinbarung wie die Entwicklung gemeinsamer Forschungsprojekte und die Organisation gemeinsamer Ta gun - gen und Kongresse. Lomonossov-Universität und Alexander Sinowjew Center Bereits im Juni 2009 wurde ein ver - gleichbarer Kooperationsvertrag mit der Philosophischen Fakultät der Mos kauer Lomonossov-Universität unterzeichnet, die den Ruf der Num - mer 1 unter den Universitäten der Russischen Föderation genießt. Die meisten Persönlichkeiten, die im heu tigen Russland Führungspo sitio- Das Lomonossov-Hauptgebäude lässt keine Zweifel an der herausragenden Bedeutung dieser Moskauer Univer si tät in der russischen Wissenschafts - landschaft. Foto: nen in der Wissenschaft, aber auch in der Politik und in der Administration innehaben, sind aus der Lomonossov- Universität hervorgegangen. Über die bilaterale Zusammenarbeit hinaus werden die Lomonossov-Universität und die Universität Augsburg künftig auch mit der Staatlichen Wirtschaftsund Handelsuniversität Moskau als der Dritten im Bunde in dem neuen, auf einer Stiftung der Witwe des Na - mensgebers beruhenden Alexander Sinowjew Center kooperieren, das Nr. 15 Oktober

18 der Forschungsförderung in der Sozio - logie und in der Philosophie gewidmet ist. Wirtschafts- und Handelsuniversität Moskau und Universität Omsk Mit der Staatlichen Wirtschafts- und Handelsuniversität Moskau wiederum sowie mit der Staatlichen Uni ver - sität Omsk hat sich die Universität Augsburg im Dezember 2008 bereits auf eine trilaterale Zusammenarbeit in der Juristenausbildung mit dem lichen Universität Moskau und mit der Universität Orenburg die bereits laufende Zusammenarbeit in Projek - ten zum interkulturellen Lernen, zur interkulturellen Ethik und zur inter - kulturellen Bildungsarbeit formalisiert wurde. Die Kooperationsver ein - barung mit der Pädagogischen Staat - lichen Universität Moskau wurde im vergangenen Jahr auf das Ziel eines St. Petersburg Moskau Omsk Orenburg ger Universität mit ihren 22 Fakultä - ten vielfältige Möglichkeiten und An - satzpunkte zur Zusammenarbeit so - wohl in der Forschung als auch in der Lehre. Über die seit langem gepflegten Forschungskooperationen von Augsburger und St. Petersburger Phy - sikern hinaus wurden nun auch gemeinsame Projekte in der Ethik auf den Weg gebracht, an einer Auswei - tung der Zusammenarbeit auf weitere Disziplinen wird gearbeitet. Ziel eines binationalen Bachelor- und Mas terprogramms verständigt. Mit demselben Ziel wird eine solche tri - laterale Augsburg-Moskau-Omsk-Ko - operation auch auf dem Gebiet der Wirtschaftswissenschaften angestrebt. Pädagogische Universität Moskau Ihren Anfang genommen haben die mittlerweile breit aufgestellten Bezie - hungen zur Moskauer Universitätsund Wissenschaftslandschaft Anfang 2007, als auf der Basis bereits länger zurückreichender Kontakte im Be - reich der Erziehungswissenschaften in Form von Kooperationsverein ba - rungen mit der Pädagogischen Staat - gemeinsamen Masters in Deutsch als Fremdsprache mit Augsburg- Mos kauer Doppelabschluss ausgeweitet. Polytechnische Universität St. Petersburg Der intensive Austausch mit den Moskauer Universitäten führte auch zu Kontakten mit der Staatlichen Po - lytechnischen Universität von St. Pe - tersburg, die Anfang Oktober 2009 ebenfalls in einen Kooperationsver - trag mündeten. Nicht minder renommiert als die Moskauer Partnerhoch - schulen, bietet auch diese Petersbur - Universität Chabarowsk: Bewährte Partnerin im Fernen Osten Russlands Parallel zum Ausbau und zur Festi - gung ihrer noch relativ jungen Be zie - hungen zu den genannten Universi tä - ten und Wissenschaftseinrichtungen in Moskau, St. Petersburg und Omsk hat die Universität Augsburg auch ihre bereits weiter zurückreichenden Kontakte in den Fernen Osten Russ - lands erweitert. Sie basieren auf langjährigen Kooperationsbezie hun - gen mit der Fernöstlichen Staatlichen Humanwissenschaftlichen Univer si - tät Chabarowsk, die 1998 in die Form einer umfassenden und formellen Uni versitätspartnerschaft gebracht 18 Alumni Augsburg International

19 wurden. Eines der lebendigsten Ele - mente dieser Beziehung war über zwölf Jahre hinweg eine vom DAAD finanzierte sogenannte Germanis ti - sche Institutspartnerschaft (GIP). Deren Erfolg wurde 2006 von Chabo - rowsker Seite mit der Ehrendoktor - würde für den Augsburger Germa nis - ten und Sprachwissenschaftler Prof. em. Dr. Hans Wellmann honoriert mit der Staatlichen Linguis ti schen Universität Irkutsk zu etablieren. Die Universität Augsburg bleibt damit weiterhin die zentrale Trägerin des vom DAAD geförderten Ziels, in der Sibirischen Föderativen Region die deutsche Sprache zu stärken und zu diesem Zweck dort eine Deutsch- Ausbildung auf hohem sprachlichen und wissenschaftlichen Niveau zu gewährleisten. Irkutsk Chabarowsk und jüngst auch mit der Ehrendok tor - würde für Prof. Dr. Reinhold Werner. Als Leiter des Forschungs- und Ko - ope rationszentrums Russland, Mittel-, Ost- und Südosteuropa (Forumost) der Universität Augsburg hat er die Verantwortung für die Partnerschaft mit der Fernöstlichen Staatlichen Humanwissenschaftlichen Univer si - tät Chabarowsk von Wellmann über - nommen. Irkutsk: Lebendige DAAD-geförderte Germanistische Institutspartnerschaft Parallel zum Auslaufen der DAAD- Maximalförderung der Augsburg-Cha - barowsk-gip, von dem die umfassende Universitätspartnerschaft und die in tensiven Beziehungen zwischen den Germanistiken unbeschadet blieben, ist es 2007 gelungen, eine neue GIP Staatliche Pädagogische Universität Irkutsk als dritte Fern-Ost-Partnerin Um die bislang auf die Germanistik und auf die Sprachwissenschaft be - grenzten Beziehungen zu Irkutsk zu erweitern, wurden im Sommer 2009 auch mit der dortigen Staatlichen Pä - dagogischen Universität Irkutsk Ge - spräche geführt. Angestrebt wird eine tragfähigen Vereinbarung, die auch die Erziehungswissenschaften und die Lehrerbildung zu einem Schwerpunkt der wissenschaftlichen Zusammena r - beit und des Austauschs mit den Part - nern im Fernen Osten Russlands macht. Ein roter Faden quer durch Russland Die Universitäten und wissenschaftlichen Einrichtungen, mit denen die Universität Augsburg mittlerweile auf zahlreichen Gebieten vertraglich kooperiert, ziehen sich wie ein roter Faden durch ganz Russland: Von der ältesten russischen Partneruniversität Chabarowsk ganz im Osten aus führt er über Irkutsk, Omsk, Orenburg und Moskau bis nach St. Petersburg. Zu - mal international renommierte wissenschaftliche Perlen an diesem Fa - den mit aufgereiht sind, hat die Uni - versität Augsburg hervorrangende Voraussetzungen, um ihre Rolle als gefragte bayerische Partnerin in der russischen Wissenschafts- und For - schungslandschaft kontinuierlich aus - zubauen. KPP Nr. 15 Oktober

20 PEMPERWIKI Im Oktober 2009 wurde das unter Leitung des Gersthofener Geschichtslehrers Dr. Bernhard Lehmann entstandene Projekt PemperWiki der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Webseite informiert umfassend über das Wirken des Shoah-Überlebenden Mieczysław Pemper und die Rettung von 1200 Juden aus dem Lager Krakau-Płaszów. Mit dem Projekt wollen die en - gagierten Schüler und ihr Lehrer des Paul-Klee-Gymna siums Gersthofen den mutigen Pemper ehren, der nahezu unbemerkt über 40 Jahre in Augsburg lebte, ehe sich die Öffentlichkeit seit Steven Spielbergs Film Schindlers Liste für ihn zu inter - essieren begann. Trotz seines Beitrages zur Rettung vieler Menschenleben ist er immer bescheiden geblieben und hat nicht seine Verdienste, sondern stets die Rolle Oskar Schind - lers in den Mittelpunkt gestellt, erklären die Initiatoren der Homepage das Ziel ihrer Arbeit. Lebensläufe, Dokumente und andere historische Materialien Die deutschsprachige Homepage PemperWiki, deren Artikel auch teilweise in englischer Übersetzung vorliegen, stellt das Leben und den Beitrag des bedeutenden Zeitzeugen Mieczys - ław Pemper zur Rettung von etwa 1200 internierten Juden in den Mittelpunkt. Außerdem bietet die Webseite ein umfangreiches Porträt von Oskar Schindler und dokumentiert seinen Wandel vom Kriegsgewinnler, der er war, zum Lebensretter, der er wurde. Der gesamte und erstmals digitalisierte Nach lass aus dem Koffer des Industriellen wurde mit Erlaubnis des Bundesarchivs Koblenz ebenso ins Netz gestellt. Dem bestialischen Massenmörder Amon Göth widmet die Internetseite eine Vielzahl von aufgearbeiteten Beiträgen. Darunter befinden sich auch Interviews mit Monika Hertwig, der Tochter Göths. Zahlreiche Zeitzeugenberichte, Beiträge zu Krakau in den Kriegsjahren wie zur Entstehung der rettenden Liste Schindlers, ergänzende Literaturhinweise und eingestelltes Videomaterial dokumentieren die Geschichte einer beispiellosen Rettungsaktion, von der eine breite Öffentlichkeit aus dem Film von Steven Spielberg erfuhr. 20 Alumni Augsburg International

21 Ein Korrektiv zu Spielbergs Film Trotz des Anspruchs des Regisseurs, ein wahrheitsgetreues Bild des Kriegsgrauens, des Lageralltags und der Hinter - grün de der Rettungsaktion wiederzugeben, wurden etwa aus dramaturgischen Gründen zwei zentrale Protagonisten, nämlich Izak Stern und Mieczysław Pemper, in einer Figur vereint und aufgrund der Grenzen, die einem Spielfilm zeitlich gesetzt sind, konnte der Widerstand der beteiligten Lebensretter gegen das NS-Regime nicht ausführlich dar - gestellt werden. In diesem Sinne versteht sich die Home - page als Korrektiv zu der umstrittenen Biographie David Crowes über Oskar Schindler wie auch zum Film von Ste - ven Spielberg und vervollständigt die Dokumentation der mutigen Rettungsaktion. Interessierten, die mehr zu den Hintergründen der Entstehung von Schindlers Liste erfahren wollen, offeriert die umfangreiche Dokumentation des Projekts PemperWiki eine Übersicht über die einzigartige, couragierte Rettung von über tausend Juden aus dem Krakauer Ghetto. Die Homepage wird laufend ergänzt und um Dokumente aus dem Archiv Pemper erweitert. ternehmensberater tätig. Bis zum Erscheinen des Films Schindlers Liste hatte Pemper nur selten über seine Er - lebnisse im Lager gesprochen. Danach überwand er allmählich die Scheu vor öffentlichen Auftritten um in Vorträgen an Schulen jungen Menschen von seinen Lagererlebnissen zu berichten und ihnen einen authentischen Einblick in die jüngere deutsche Geschichte zu gewähren erschien das Buch Der rettende Weg. Schindlers Liste - die wahre Geschichte (Hoffmann und Campe), in dem Mieczysław Pemper vom Lageralltag sowie vom Massenmörder Göth erzählt und die Hintergründe der Entstehung von Schind - lers Liste schildert. ABc Zur Person: Mieczysław Pemper Am 24. März 1920 in Krakau (Polen) geboren, studierte Pemper vor Ausbruch des Zweiten Weltkrieges an der Ja - giellonen-universität Jura und Betriebswirtschaft. Im Alter von 23 Jahren war er im Konzentrationslager interniert und zum persönliche Dolmetscher und Schreiber des sadistischen Lagerkommandanten Amon Göth bestimmt worden. Von Frühjahr 1943 bis Herbst 1944 arbeitete Pem per eng mit Oskar Schindler zusammen. Durch diese einzigartige Stellung im Lager und die Einsicht in interne Dokumente der SS, gelang es Pemper exklusive Informationen aus der Lagerkommandantur an den Industriellen Schindler weiterzugeben, mit denen das Konzentrationslager Krakau-Płas zów vor der vorzeitigen Schließung und darin gefangene Juden vor dem sicheren Tod bewahrt werden konnten. Die PemperWiki-Klasse (oben) von Dr. Bernhard Lehmann (unten), der mit seinen Schülerinnen und Schülern am Paul-Klee-Gymnasium auch für andere, mehrfach ausgezeichnete Netzprojekte gegen das Vergessen wie oderwww.zwangsarbeit-gersthofen.de verant - wort lich zeichnet. Fotos: privat Nach der Befreiung des Konzentrationslagers studierte Pem per Ökonomie und Soziologie, wurde Dolmetscher und Zeuge bei den Kriegsverbrecher-Prozessen in Polen, mitunter Hauptzeuge im Prozess gegen Amon Göth zog Pemper nach Süddeutschland und war in Augsburg als Un - Unter dem Titel Mut zum Widerstand hat Mie czys law Pem - per seit 2001 Akademischer Ehren bürger der Universität Augsburg am 29. November 2001 den Festvortrag bei der Ver leihung des DAAD-Preises gehalten. Die Rede ist abgedruckt in AAI, Nr. 6 ( Nr. 15 Oktober

22 LEBENDIGE VERBRANNTE BÜCHER MIT DREI GRÖSSEREN VERANSTALTUNGEN HAT DIE UNIVERSITÄTSBIBLIOTHEK AUGSBURG BEWIESEN, DASS SIE DIE IHR ANVERTRAUTE BIBLIOTHEK DER VERBRANNTEN BÜCHER NICHT NUR ERSCHLIESST UND KONSERVIERT, SONDERN AUCH ÖFFENTLICH IM SINNE HISTORISCH-POLITISCHER ERINNERUNGS- UND BILDUNGSARBEIT ZU NUTZEN VERSTEHT. Im Sommer 2009 wurde die Biblio- thek der verbrannten Bücher ein Bestand von ca Bänden mit Literatur, die von den Nazis verboten wurde und bei der sog. Bücherver - bren nung am 10. Mai 1933 vernichtet werden sollte aus dem Besitz des Privatsammlers Georg P. Salzmann von der Universitätsbibliothek Augs - burg angekauft mit dem Versprechen, diese einzigartige Sammlung nicht nur bibliothekarisch zu erschließen und fachmännisch zu konservieren, sondern sie auch der interessierten Öffentlichkeit zugänglich zu machen und sie in den Dienst der historischpolitischen Bildungsarbeit zu stellen. Die Katalogisierungs- und Konservie - rungsarbeiten sind mittlerweile in vollem Gange, und mit inzwischen drei größeren öffentlichen Veranstal - tungen hat die Universitätsbibliothek Augsburg auch bereits eindruckvoll bewiesen, dass die Bibliothek der verbrannten Bücher in Augsburg nicht lediglich in einem unzugänglichen Elfenbeinturm verwahrt oder gar weggesteckt sein wird. Vorlesetag mit dem Sammler und dem Minister Bereits im November 2009 nutzte die Universitätsbibliothek den Vorlese- tag der bundesweiten Aktionswoche Deutsch land liest - Treffpunkt Bi - blio thek, um mit der Sondersamm - lung Salzmann erstmals an die Öf - fent lichkeit zu gehen. Unterstützt dabei wurde sie vom Sammler selbst und vom bayerischen Wissenschafts - minister: Salzmann las aus Lion Am Vorlesetag der Aktionswoche Deutschland liest ließ Minister Heubisch es sich nicht nehmen, die erste Lesung aus der Bibliothek der verbrannten Bücher an deren neuem Standort Augsburg mitzugestalten. Feuchtwangers Jud Süß, Staats mi - nister Dr. Heubisch aus Texten von Erich Kästner, Oskar Maria Graf und Stefan Zweig über die Bücherver- bren nung. Jörg Adam vom Lehrstuhl für Neuere Deutsche Literaturwis sen - schaft ergänzte das Programm mit Gedichten von Else Lasker-Schüler. Dr. Ulrich Hohoff, der Direktor der Augsburger Univer sitätsbibliothek nannte in seiner Ein führung die Bi- bliothek der verbrannten Bücher fraglos eine der bedeutendsten, aber auch herausfordernsten unserer Son - dersammlungen. Es seien noch er - hebliche Anstrengungen erforderlich, um sie in ihrer Masse und Vielfalt bibliothekarisch zu erschließen und so aufzubereiten, dass sie nicht nur für die Wissenschaft, sondern auch für die breite Öffentlichkeit und ins - besondere für die historisch-poli ti - sche Bildungs- und Jugendarbeit opti - mal nutzbar sein werde. Wie der Vorlesetag zeige, sei man aber be - reits auf gutem Wege, Augsburg als die neue und zukunftsträchtige Hei - mat dieser einzigartigen Bibliothek der verbrannten Bücher ins allgemeine Bewusstsein zu rücken. 12-stündige Dauerlesung am 77. Jahrestag Ein halbes Jahr später dann, am 10. Mai 2010, dem 77. Jahrestag der sog. Bücherverbrennung, veranstaltete die UB Augsburg gemeinsam mit dem Jüdischen Kulturmuseum Augsburg Schwaben in der Augsburger Synago - ge eine 12-stündige Dauerlesung ge- gen das Vergessen. An ihr beteiligten sich 48 Augsburger Bürgerinnen und Bürger unter Ihnen zahlreiche Repräsentantinnen und Repräsen tan - ten aus Wissenschaft, Politik, Wirt - schaft sowie aus mehreren Religions - gemeinschaften aktiv als Vorlese rin - nen und Vorleser (siehe die Liste rechts). Begleitend zu dieser Dauerle - sung zeigte das Jüdi sche Kulturmu - seum eine Plakat aus stellung zum Mai 1933, als nach der NS-Machter - greifung die Deutsche Studenten - schaft gemeinsam mit der Hitlerju - gend und mit Unterstützung des NS- Propagandaministeriums in den meis - ten deutschen Universitäts städten öffentliche Verbrennungen der Werke entarteter Autoren or ganisierte. 22 Alumni Augsburg International

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