Wie kann inklusives Wohnen gelingen?

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Wie kann inklusives Wohnen gelingen?"

Transkript

1 Alles Unter Dach und Fach Wie kann inklusives Wohnen gelingen?

2 Inhalte Auftrag der UN-BRK: Recht auf inklusives Wohnen Inklusion braucht Entwicklung Wie funktionieren soziale Veränderungsprozesse? Der Index für Inklusion zum Wohnen in der Gemeinde als Instrument für inklusive Entwicklungen im Sozialraum Wen braucht es als Kooperationspartner? Was kann rauskommen? Inklusives Wohnen bedeutet Wahlmöglichkeiten Die Materialien des Index

3 Der Auftrag der UN-BRK Sogar Biberbauen Burgen aber Menschen brauchen mehr zum Wohnenals einen Schlafplatz! Die Vertragsstaaten [ ] aner-kennen das gleiche Recht aller Menschen mit Behinderungen, mit gleichen Wahlmöglichkeiten wie andere Menschen in der Gemeinschaft zu leben (UN-BRK Art. 19)

4 Der Auftrag der UN-BRK [Die Vertragsstaaten] gewährleisten dass Menschen mit Behinderungen gleichberechtigt die Möglichkeit haben, [ ] zu entscheiden, wo und mit wem sie leben, und nicht verpflichtetsind, in Besonderen Wohnformenzu leben. Eine Idee des 18./19. Jahrhunderts: Lösung sozialer Probleme durch Separation

5 Der Auftrag der UN-BRK [Die Vertragsstaaten] gewährleisten dass Menschen mit Behinderungen Zugang zu [ ] gemeindenahen Unterstützungsleistungen [ ] haben, einschließlich der persönlichen Assistenz, die zur [ ] Einbeziehung in die Gemeinschaft sowie zur VerhinderungvonIsolationund Absonderung[ ] notwendig ist; gemeindenahe Dienstleistungen[ ] für die AllgemeinheitMenschen mit Behinderungen [ ] zur Verfügung stehen und ihren Bedürfnissen Rechnung tragen. (Art 19, BRK)

6 Inklusion braucht Entwicklung Wie funktionieren soziale Veränderungsprozesse nderungsprozesse? Erprobung im Projekt Unter Dach und Fach Entwicklungen an drei Standorten Parchim Oberhausen Heidelberg Selbstvertreter- Gruppe in Heidelberg 6

7 Inklusion braucht Entwicklung Inklusion braucht Entwicklung Wer Inklusion will, muss den sozialen Raum verändern Alle Menschen können bunt zusammenleben Dort finden sie alle Unterstützung, die sie brauchen Herausforderung an Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung und an Profis

8 Von der Initiierung, Bestands- Aufnahme, Zielsetzung, Planung und Realisierung inklusiver Modelle zur Überprüfung Inklusion braucht Entwicklung

9 Inklusion braucht Entwicklung Bestandsaufnahmezur Teilhabe in vielen Lebensbereichen Fragensteuern den Entwicklungsprozess Teilhabe beim Wohnen

10 Inklusion braucht Entwicklung Fragen klären Teilhabechancen in diesen Bereichen:

11 Inklusion braucht Entwicklung Inklusion braucht Entwicklung Fragen klären Teilhabechancen in diesen Bereichen:

12 Inklusion braucht Entwicklung Inklusion braucht Entwicklung Fragen klären Teilhabechancen in diesen Bereichen:

13 Inklusion braucht Kooperationspartner Inklusives Wohnen braucht Sozialraumorientierung und Quartiersentwicklung Das geht nur gemeinsam mit Wohnbau-Gesellschaften Stadt-Entwicklung und Quartiers-Management Vereinen und Bildungs-Organisationen ÖPNV Kommunen und Leistungs-Trägern Wir müssen und können Brücken bauen

14 Was kann rauskommen? Es gibt nicht das Modell inklusiven Wohnens Inklusion bedeutet auch wählen zu können An Inklusion orientierte Entwicklungen führen zu Veränderungen in verschiedenen Teilhabebereichen

15 Entwicklungen bei den Projekt-Partnern Partnern Kooperationmit Fußball- Club Demofür Streckenerhalt Kooperation mit Verkehrsgesellschaft Mieterführerschein, Kurswohnung und Handwerkersprechstunde Fortbildungzum Wohnen für Menschen mit Behinderung Neues Grundstück: inklusives Konzept

16 Entwicklung inklusiver Modelle zum Wohnen Inklusive Wohnquartiere, Quartiersentwicklung und Quartiersmanagement Kooperation mit Wohnbaugesellschaft Kriterieninklusiver Wohnquartiere Konversionsflächen: Wohnen und Beschäftigung für Alle Q 8 in Hamburg-Alsterdorf Vauban(Freiburg) Mark Twain Village(Heidelberg) Höllenstein(Heidelberg)

17 Entwicklung inklusiver Modelle zum Wohnen Inklusive Wohnquartiere, Quartiersentwicklung und Quartiersmanagement Inklusive Wohnmodelle Gründe: Fehlende Wohnangebote im eigenen Sozialraum Wunsch nach Alternativen Menschen mit hohem Betreuungs- und Pflegebedarf möchten auch in eigener Wohnung leben Wohn-Interessenten kennen sich bereits gut

18 Entwicklung inklusiver Modelle zum Wohnen Inklusive Wohnquartiere, Quartiersentwicklung und Quartiersmanagement Inklusive Wohnmodelle Inklusive Wohngemeinschaften Planunginklusiver Wohngemeinschaften in Stadt und Landkreis im Projekt Auf neuem Grundstück wird keine Wohnstätte gebaut Mitarbeit am Aktionsplan der Stadt

19 Entwicklung inklusiver Modelle zum Wohnen Inklusive Wohngemeinschaften IGLU in Ludwigshafen Wohnen mit Studenten in München Ambulant begleitetes Wohnen in Karlsruhe ( Wohnen für Hilfe )

20 Entwicklung inklusiver Modelle zum Wohnen Inklusive Wohnquartiere, Quartiersentwicklung und Quartiersmanagement Inklusive Wohnmodelle Inklusive Wohngemeinschaften Von einer Organisation unterstützte Elterninitiativen Kleine Wohngruppen in Hessen

21 Entwicklung inklusiver Modelle zum Wohnen Inklusive Wohnquartiere, Quartiersentwicklung und Quartiersmanagement Inklusive Wohnmodelle Inklusive Wohngemeinschaften Von einer Organisation unterstützte Elterninitiativen Wohnhäusermit stationären und ambulanten Angeboten Wohnhaus Baumberger Hof in Münster-Nienberge Apartmenthaus Buntentor der Lebenshilfe Bremen

22 Entwicklung inklusiver Modelle zum Wohnen Inklusive Wohnquartiere, Quartiersentwicklung und Quartiersmanagement Inklusive Wohnmodelle Inklusive Wohngemeinschaften Von einer Organisation unterstützte Elterninitiativen Wohnhäuser mit stationären und ambulanten Angeboten Individuelle Wohnberatung Inklusives Wohnen bedeutet Wahlmöglichkeiten

23 Die Materialien des Index

24 Die Materialien des Index > 100 Karteikarten Index Handbuch Handbuch in Leichter Sprache Arbeitsmaterialien Filmmit Beispielen Fachbuch Fortbildung für Prozessbegleiter (innen)

25 Danke für f r Ihre Aufmerksamkeit

26 Informationen zum Projekt Ansprechpersonen Ulrich Niehoff Prof. Dr. Karin Terfloth Name

In der Gemeinde leben!?

In der Gemeinde leben!? Alles Unter Dach und Fach In der Gemeinde leben!? Was wollen wir machen? Menschen wollen dazugehören. Zum Beispiel dort wo sie wohnen. Wir fragen, wie das geht. Wie können alle dort wohnen, wo sie wollen?

Mehr

Entwicklungen initiieren -

Entwicklungen initiieren - Entwicklungen initiieren - Index für Inklusion zum Wohnen in der Gemeinde Prof. Dr. Karin Terfloth Ausgangspunkte 1 Zielperspektive Artikel 19 Unabhängige Lebensführung und Einbeziehung in die Gemeinschaft

Mehr

Entwicklung zur Inklusion anregen und gestalten. Der Index für Inklusion zum Wohnen in der Gemeinde

Entwicklung zur Inklusion anregen und gestalten. Der Index für Inklusion zum Wohnen in der Gemeinde Insieme Delegiertenversammlung Bern 21.11.2015 Theo Klauß Seite 1 Entwicklung zur Inklusion anregen und gestalten. Der Index für Inklusion zum Wohnen in der Gemeinde Das Projekt Unter Dach und Fach Die

Mehr

Zusammenwirken von Sozialraum und Menschen mit Behinderung Empfehlungen aus der Berliner Kundenstudie

Zusammenwirken von Sozialraum und Menschen mit Behinderung Empfehlungen aus der Berliner Kundenstudie Zusammenwirken von Sozialraum und Menschen mit Behinderung Empfehlungen aus der Berliner Kundenstudie, Berlin Fachtagung des Projekts Gut Leben in NRW Leben und Wohnen für Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf

Mehr

Wie wollen Menschen mit Behinderung wohnen? Zusammenwirken von Sozialraum und Menschen mit Behinderung Empfehlungen aus der Berliner Kundenstudie

Wie wollen Menschen mit Behinderung wohnen? Zusammenwirken von Sozialraum und Menschen mit Behinderung Empfehlungen aus der Berliner Kundenstudie Dr. : Zusammenwirken von Sozialraum und Menschen mit Behinderung Empfehlungen aus der Berliner Kundenstudie, Berlin Fachtagung des Projekts Gut Leben in NRW Leben und Wohnen für Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf

Mehr

Begleiten. Fördern. Burgdorfer Stadt-Wohngruppe - Lebensraum mittendrin

Begleiten. Fördern. Burgdorfer Stadt-Wohngruppe - Lebensraum mittendrin Begleiten. Fördern. Teilhaben. Burgdorfer Stadt-Wohngruppe - Lebensraum mittendrin Ein Projekt unterstützt und gefördert durch 2 I Burgdorfer Stadt-Wohngruppe - Stationäres Wohnen in ambulanter Ausgestaltung

Mehr

Assistenz, Selbstbestimmung, Macht und Ohnmacht beim Wohnen Oberhausen,

Assistenz, Selbstbestimmung, Macht und Ohnmacht beim Wohnen Oberhausen, Assistenz, Selbstbestimmung, Macht und Ohnmacht beim Wohnen Oberhausen, 10 Jahre TEAsE- Seminare 2003-2013 T E A s E Team zur Entwicklung von Assistenz in sozialen Einrichtungen Ablauf Vorstellung und

Mehr

Forum 3: Barrierefrei Wohnen mit inklusionsorientierten Unterstützungsdiensten (Art. 19, 25 UN-BRK) (Assistenz, Pflege, Gesundheit)

Forum 3: Barrierefrei Wohnen mit inklusionsorientierten Unterstützungsdiensten (Art. 19, 25 UN-BRK) (Assistenz, Pflege, Gesundheit) Forum 3: Barrierefrei Wohnen mit inklusionsorientierten Unterstützungsdiensten (Art. 19, 25 UN-BRK) (Assistenz, Pflege, Gesundheit) 3.9..2015 in Eutin Prozess zur Erarbeitung eines Aktionsplans Inklusion

Mehr

Die SeWo in 10 Minuten: Herausforderungen der Zukunft - Schwerpunkt Quartier

Die SeWo in 10 Minuten: Herausforderungen der Zukunft - Schwerpunkt Quartier Die in 10 Minuten: Herausforderungen der Zukunft - Schwerpunkt Quartier LWL-Programm für selbstständiges, technikunterstütztes Wohnen im Quartier ( ggmbh) Wer sind wir? Bianca Rodekohr Sören Roters-Möller

Mehr

Inklusion bedeutet Vielfalt!

Inklusion bedeutet Vielfalt! Inklusion bedeutet Vielfalt! Prof. Dr. Jeanne Nicklas-Faust Bundesvereinigung Lebenshilfe e.v. Inklusion bedeutet Vielfalt! Behindertenhilfe trifft Sport 4. März 2015, Hannover Gliederung - Einführung

Mehr

Selbstbestimmt Wohnen in der Gemeinde. Kurzfassung

Selbstbestimmt Wohnen in der Gemeinde. Kurzfassung Selbstbestimmt Wohnen in der Gemeinde Kurzfassung Selbstbestimmt Wohnen in der Gemeinde Die eigenen vier Wände sind Grundvoraussetzung für ein gelungenes Leben. Sie bieten Privat- und Intimsphäre, Raum

Mehr

Workshop-Phase I Teilhabe beim Wohnen

Workshop-Phase I Teilhabe beim Wohnen Was ist Teilhabe? Eine Veranstaltung zur Profilierung von Teilhabeleistungen in Abgrenzung zur Pflege Workshop-Phase I Teilhabe beim Wohnen Der Index für Inklusion zum Wohnen in der Gemeinde Referentin:

Mehr

Soziales Gesundheit Bildung Kultur Umwelt Heimatpflege

Soziales Gesundheit Bildung Kultur Umwelt Heimatpflege ... Zwischenräume Zwischentöne Zwischen ambulant und stationär Integrative Wohngemeinschaften aus Sicht des Leistungsträgers 27. und 28. Februar 2015 Gemeinsam leben lernen e.v... .. Mein Name ist Ich

Mehr

Selbstbestimmt Wohnen in der Gemeinde

Selbstbestimmt Wohnen in der Gemeinde Selbstbestimmt Wohnen in der Gemeinde Selbstbestimmt Wohnen in der Gemeinde Die eigenen vier Wände sind eine wichtige Voraussetzung für ein gelungenes Leben. Sie bedeuten Raum für mich selbst und für das

Mehr

Wohnangebote für Personen mit einem hohen Unterstützungsbedarf: Die Situation in Österreich im internationalen Spiegel

Wohnangebote für Personen mit einem hohen Unterstützungsbedarf: Die Situation in Österreich im internationalen Spiegel Wohnangebote für Personen mit einem hohen Unterstützungsbedarf: Die Situation in Österreich im internationalen Spiegel Inklusion für alle! Mag. Tobias Buchner Universität Wien Institut für Bildungswissenschaft

Mehr

Herzlich Willkommen im. Wohnen im Pott Inklusiv zuhause sein in Oberhausen

Herzlich Willkommen im. Wohnen im Pott Inklusiv zuhause sein in Oberhausen Herzlich Willkommen im Workshop 9 Wohnbezogene Dienste und Planung inklusiver Gemeinwesen Präsentation 3: Wohnen im Pott Inklusiv zuhause sein in Oberhausen Konferenz Inklusive Gemeinwesen planen Siegen

Mehr

ifs Fundament Wohnen und Leben in Selbständigkeit

ifs Fundament Wohnen und Leben in Selbständigkeit ifs Fundament Wohnen und Leben in Selbständigkeit ifs Wir helfen weiter Ein Dienstleistungsunternehmen, das Menschen in jedem Alter in psychischen und sozialen Notsituationen, in Krisen und bei schwierigen

Mehr

Leben im Quartier für alle! Utopie oder realistische Perspektive?

Leben im Quartier für alle! Utopie oder realistische Perspektive? Leben im Quartier für alle! MONIKA SEIFERT, BERLIN DHG-FACHTAGUNG QUARTIERSENTWICKLUNG CHANCE FÜR BEHINDERTE MENSCHEN MIT KOMPLEXEM UNTERSTÜTZUNGSBEDARF? 16.-17. MÄRZ 2017 IN HAMBURG Überblick Menschen

Mehr

Was uns bewegt uns zu bewegen

Was uns bewegt uns zu bewegen Was uns bewegt uns zu bewegen Quartiersstützpunkte des Ambulante Dienste e.v. in Münster Wie ich mich durch den Vortrag bewege. Was ist der Verein Ambulante Dienste e.v.? Wie kommt ein ambulanter Dienst

Mehr

Grundsatzprogramm und Strategie 2020 der Bundesvereinigung Lebenshilfe

Grundsatzprogramm und Strategie 2020 der Bundesvereinigung Lebenshilfe Grundsatzprogramm und Strategie 2020 der Bundesvereinigung Lebenshilfe Prof. Dr. Jeanne Nicklas-Faust Bundesvereinigung Lebenshilfe e.v. Marke der Lebenshilfe Welche Koordinaten bestimmen unsern Kurs?

Mehr

Workshop 9. Herausforderungen für den Sozialraum

Workshop 9. Herausforderungen für den Sozialraum Workshop 9 Herausforderungen für den Sozialraum Ablauf Eine exemplarischer Sozialraum im Bodenseekreis Akteure in diesem Sozialraum Eine gemeinsame Zielfindung / Umsetzung im Sinne der BRK Chancen, aber

Mehr

T H S G Dr. Corina Zolle

T H S G Dr. Corina Zolle T H S G 15.05.2009 Dr. Corina Zolle Mit der Ratifizierung des Übereinkommens über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (UN- Konvention) verpflichtet sich die Bundesrepublik Deutschland die freie Wahl

Mehr

Stationär bis ambulant

Stationär bis ambulant Stationär bis ambulant Gliederung (1) Aktuelle Wohnalternativen für Menschen mit Behinderung (2) Wünschenswerte Änderungen im Bereich des Wohnens für Menschen mit Behinderung (3) Modellprojekt Inklusives

Mehr

Inklusion im Landkreis Waldeck-Frankenberg

Inklusion im Landkreis Waldeck-Frankenberg Inklusion im Landkreis Waldeck-Frankenberg 26. November 2012 Prof. Dr. Gudrun Wansing Universität Kassel Fachgebiet Behinderung und Inklusion Entstehungskontexte von Inklusion Internationale Bildungspolitik:

Mehr

Wohnen und Angebote zur Tagesstruktur in der Stadt was klappt gut und was klappt nicht so gut? Dr. Laurenz Aselmeier Bereichsleitung Wohnen

Wohnen und Angebote zur Tagesstruktur in der Stadt was klappt gut und was klappt nicht so gut? Dr. Laurenz Aselmeier Bereichsleitung Wohnen Wohnen und Angebote zur Tagesstruktur in der Stadt was klappt gut und was klappt nicht so gut? Dr. Laurenz Aselmeier Bereichsleitung Wohnen Die Lebenshilfe Braunschweig gemeinnützige GmbH Vier Bereiche:

Mehr

Grußwort von Dr. Armin Leon, Referatsleiter im MAIS, anlässlich des Workshops: Die Entwicklung eines inklusiven Gemeinwesens als Planungsaufgabe

Grußwort von Dr. Armin Leon, Referatsleiter im MAIS, anlässlich des Workshops: Die Entwicklung eines inklusiven Gemeinwesens als Planungsaufgabe VB 5 Grußwort von Dr. Armin Leon, Referatsleiter im MAIS, anlässlich des Workshops: Die Entwicklung eines inklusiven Gemeinwesens als Planungsaufgabe am 21./22. Januar 2016 in Witten (Es gilt das gesprochene

Mehr

Die UN-Behindertenrechtskonvention. Relevant für die Wohnunglosenhilfe?

Die UN-Behindertenrechtskonvention. Relevant für die Wohnunglosenhilfe? Die UN-Behindertenrechtskonvention Relevant für die Wohnunglosenhilfe? Motto Nichts über uns ohne uns Wir sind nicht behindert, wir werden behindert 1 Historische Rahmenbedingungen Satt und Sauber Paradigma

Mehr

4. CBP Trägerforum Teilhabe im Alter

4. CBP Trägerforum Teilhabe im Alter 4. CBP Trägerforum Teilhabe im Alter Altenhilfe und Behindertenhilfe unter einem Ein Projekt des führt die Leistungserbringung zusammen Leiter der Abteilung Gesundheits-, Alten- und Eingliederungshilfe

Mehr

Werkstatttag INKLUSION in Wilhelmshaven

Werkstatttag INKLUSION in Wilhelmshaven Inklusion Eine kommunale Herausforderung und Chance Werkstatttag INKLUSION in Wilhelmshaven Prof. Dr. Albrecht Rohrmann Gliederung 1. Inklusion als Reaktion auf die Erfahrung gesellschaftlicher Ausgrenzung

Mehr

Gesundheitsbezogene Assistenzleistungen für Menschen mit geistiger Behinderung oder chronischer seelischer Erkrankung im Lichte von ICF und UN-BRK

Gesundheitsbezogene Assistenzleistungen für Menschen mit geistiger Behinderung oder chronischer seelischer Erkrankung im Lichte von ICF und UN-BRK Gesundheitsbezogene Assistenzleistungen für Menschen mit geistiger Behinderung oder chronischer seelischer Erkrankung im Lichte von ICF und UN-BRK Michael Seidel Bielefeld Fachtagung Gesundheitsbezogene

Mehr

AG 3 Unterstützung von Menschen mit Demenz bei der Wahrnehmung ihrer Rechte

AG 3 Unterstützung von Menschen mit Demenz bei der Wahrnehmung ihrer Rechte Deutscher Verein Fachtag Betreuungsrecht am 11.11.2017 in Braunschweig AG 3 Unterstützung von Menschen mit Demenz bei der Wahrnehmung ihrer Rechte Betreuungsstelle Hamburg Beratungsstelle für rechtliche

Mehr

HERZLICH WILLKOMMEN!

HERZLICH WILLKOMMEN! Teilhaben und selbstbestimmt leben Anforderungen an ambulante Hilfen für Menschen mit Behinderung und Pflegebedarf im Gemeinwesen HERZLICH WILLKOMMEN! 27. Februar 2015 Teilhabe von Menschen mit Behinderung

Mehr

Inklusion und Sozialraumorientierung in der Evangelischen Stiftung Alsterdorf Möglichkeiten für Menschen mit Autismus

Inklusion und Sozialraumorientierung in der Evangelischen Stiftung Alsterdorf Möglichkeiten für Menschen mit Autismus Inklusion und Sozialraumorientierung in der Evangelischen Stiftung Alsterdorf Möglichkeiten für Menschen mit Autismus Vortrag am 8. Fachtag Autismus des Kompetenznetzes Bodensee-Oberschwaben am 25. 01.

Mehr

Gemeinsame Erklärung für ein Bundes- Teilhabe-Gesetz von den Beiräten vom BeB

Gemeinsame Erklärung für ein Bundes- Teilhabe-Gesetz von den Beiräten vom BeB Gemeinsame Erklärung für ein Bundes- Teilhabe-Gesetz von den Beiräten vom BeB Im Sommer 2012 hat die Bundes-Regierung erklärt: In den nächsten 4 Jahren soll es ein neues Gesetz geben. Darin geht es um

Mehr

UN-Behindertenrechtskonvention Umsetzung in der Praxis

UN-Behindertenrechtskonvention Umsetzung in der Praxis UN-Behindertenrechtskonvention Umsetzung in der Praxis Handlungsbedarf im Bereich Rehabilitation aus Sicht von betroffenen Menschen BAR Trägerübergreifendes Seminar für Fachkräfte in der Rehabilitation

Mehr

Was bedeutet Assistenz in der Unterstützung von Menschen mit geistiger Behinderung?

Was bedeutet Assistenz in der Unterstützung von Menschen mit geistiger Behinderung? Wolfgang Urban Was bedeutet Assistenz in der Unterstützung von Menschen mit geistiger Behinderung? Ein Praxisbericht Was bedeutet Assistenz.? 1 Marburg. Was bedeutet Assistenz.? 2 Was bedeutet Assistenz.?

Mehr

Die Bedeutung der Behindertenrechtskonvention für die Kommunal- und Landespolitik

Die Bedeutung der Behindertenrechtskonvention für die Kommunal- und Landespolitik Dr. Joachim Steinbrück Die Bedeutung der Behindertenrechtskonvention für die Kommunal- und Landespolitik Das "Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen" (Behindertenrechtskonvention

Mehr

Behindertenrechtskonvention (BRK) im Kontext von Regionalisierung und Dezentralisierung

Behindertenrechtskonvention (BRK) im Kontext von Regionalisierung und Dezentralisierung BEHINDERTENHILFE Behindertenrechtskonvention (BRK) im Kontext von Regionalisierung und Dezentralisierung Unterstützte Kommunikation und das Projekt DeziBel Ludger Baum, Christof Lotthammer Fachdienst UK

Mehr

DRK Landesverband Brandenburg e.v. Wohlfahrts- und Sozialarbeit Teilhabe. Perspektive der freien Wohlfahrtspflege

DRK Landesverband Brandenburg e.v. Wohlfahrts- und Sozialarbeit Teilhabe. Perspektive der freien Wohlfahrtspflege Wohlfahrts- und Sozialarbeit Teilhabe Das Bundesteilhabegesetz Das Bundesteilhabegesetz Perspektive der freien Wohlfahrtspflege Agenda 1. Einführung 2. Ausgewählte Inhalte a) Leistungsberechtigter Personenkreis

Mehr

Wohnen! So wie ich es will. Inklusionskataster NRW Oberhausen, 2. Dezember 2016

Wohnen! So wie ich es will. Inklusionskataster NRW Oberhausen, 2. Dezember 2016 Wohnen! So wie ich es will. Inklusionskataster NRW Oberhausen, 2. Dezember 2016 Bilder: Leichte Sprache der Lebenshilfe Bremen Wohnen! So wie ich es will! ist der Titel dieser Veranstaltung ist der Name

Mehr

FORUM. Die Bedeutung von neuen Wohn- und WohnPflegeformen für die Quartiers- und. Stadtentwicklung. Berlin 1. Juni

FORUM. Die Bedeutung von neuen Wohn- und WohnPflegeformen für die Quartiers- und. Stadtentwicklung. Berlin 1. Juni FORUM Die Bedeutung von neuen Wohn- und WohnPflegeformen für die Quartiers- und Stadtentwicklung Berlin 1. Juni 2017 www.fgw-ev.de1 FORUM FORUM Gemeinschaftliches Wohnen: für mehr Vielfalt im Wohnen und

Mehr

Impulse Inklusion 2015 Selbstbestimmtes Wohnen und Nachbarschaft

Impulse Inklusion 2015 Selbstbestimmtes Wohnen und Nachbarschaft Impulse Inklusion 2015 Selbstbestimmtes Wohnen und Nachbarschaft Projektförderung zu allgemeinen Maßnahmen zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in Baden-Württemberg A. Allgemeines Die Umsetzung

Mehr

Beschäftigungsmöglichkeiten außerhalb der Förderstätte Gelebte Sozialraumorientierung. Braunschweiger Gespräche

Beschäftigungsmöglichkeiten außerhalb der Förderstätte Gelebte Sozialraumorientierung. Braunschweiger Gespräche Beschäftigungsmöglichkeiten außerhalb der Förderstätte Gelebte Sozialraumorientierung Heinz Becker ASB Bremen Volker Benthien LmBHH Hamburg Braunschweiger Gespräche 1.-2.10.2013 Inklusion und Sozialraumorientierung

Mehr

Inklusion und Integration. Ein Beitrag zur Begriffsklärung

Inklusion und Integration. Ein Beitrag zur Begriffsklärung Inklusion und Integration Ein Beitrag zur Begriffsklärung Prof. Dr. Albrecht Rohrmann Zentrum für Planung und Evaluation Sozialer Dienste der Universität Siegen Gliederung 1. Der Impuls der UN-Konvention

Mehr

Steuerung der Eingliederungshilfen zum Wohnen beim LVR

Steuerung der Eingliederungshilfen zum Wohnen beim LVR Steuerung der Eingliederungshilfen zum Wohnen beim LVR Haus Freudenberg 13.11.2013 Lothar Flemming Fachbereichsleiter Sozialhilfe II LVR-Dezernat Soziales und Integration Folie 1 Der LVR erfüllt für 13

Mehr

Anforderungen der UN- Behindertenrechtskonvention an eine inklusive Gesellschaft

Anforderungen der UN- Behindertenrechtskonvention an eine inklusive Gesellschaft Anforderungen der UN- Behindertenrechtskonvention an eine inklusive Gesellschaft Ulrich Hase 14. September 2015 Was erwartet Sie? Grundsätzliches Paradigmenwechsel Regelungsbereiche und Umsetzungsprinzipien

Mehr

Inklusion. Wohnstättenleiterkonferenz 2013

Inklusion. Wohnstättenleiterkonferenz 2013 Wohnstättenleiterkonferenz 2013 Inklusion. Horst Bohlmann Vorstandsvorsitzender der Lebenshilfe Lübbecke und stellvertretender Vorsitzender des Landesverbandes der Lebenshilfe Nordrhein-Westfalen 1 Eine

Mehr

Südtiroler Inklusions gespräche 2019.

Südtiroler Inklusions gespräche 2019. Text in Leichter Sprache Wir laden Sie ein zu der Tagung Südtiroler Inklusions gespräche 2019. Tagung heißt: Viele Menschen kommen zusammen. Und hören zu. Und reden zusammen. Und über legen zusammen. Das

Mehr

Herausforderungen und Perspektiven der Teilhabeplanung

Herausforderungen und Perspektiven der Teilhabeplanung Herausforderungen und Perspektiven der Teilhabeplanung Prof. Dr. Albrecht Rohrmann Zentrum für Planung und Evaluation Sozialer Dienste der Universität Siegen Strukturelle Probleme Kosten der Eingliederungshilfe:

Mehr

Abschließender Textentwurf der Senatorin für Soziales, Kinder, Jugend und Frauen

Abschließender Textentwurf der Senatorin für Soziales, Kinder, Jugend und Frauen Handlungsfeld 2. Bauen und Wohnen Abschließender Textentwurf der a) Die Zielvorgaben der Behindertenrechtskonvention Artikel 19 formuliert die Bedingungen und Voraussetzungen, die Menschen mit Behinderungen

Mehr

ZSL e.v. Selbstbestimmt Leben mit persönlicher Assistenz. Tipps zur Finanzierung für beatmete ArbeitgeberInnen

ZSL e.v. Selbstbestimmt Leben mit persönlicher Assistenz. Tipps zur Finanzierung für beatmete ArbeitgeberInnen Selbstbestimmt Leben mit persönlicher Assistenz Tipps zur Finanzierung für beatmete ArbeitgeberInnen Mai 2014 Dinah Radtke Erlangen Zentrum für selbstbestimmtes Leben Behinderter e.v. (ZSL) Interessenvertretung

Mehr

Was ist Inklusion? Referat im Rahmen der Fortbildung zum Projekt PFIFF am Prof. em. Helmut Schwalb 1

Was ist Inklusion? Referat im Rahmen der Fortbildung zum Projekt PFIFF am Prof. em. Helmut Schwalb 1 Was ist Inklusion? Referat im Rahmen der Fortbildung zum Projekt PFIFF am 10.11.2014 10.11.2014 Prof. em. Helmut Schwalb 1 Gliederung Was meint Inklusion? Wie können wir Inklusion in unserer gesellschaftlichen

Mehr

Workshop. Aufbau einer Wohnberatung im Landkreis Nordwestmecklenburg

Workshop. Aufbau einer Wohnberatung im Landkreis Nordwestmecklenburg Fortführung der Pflegesozialplanung des mit dem Schwerpunkt Wohnen im Alter Workshop Aufbau einer Wohnberatung im Landkreis Nordwestmecklenburg am 1. Juni 2016 in Grevesmühlen, 14:00 16:30 Uhr Inhaltliche

Mehr

Inklusion im Herzen der Stadt Alte Post Backnang. Aktion Mensch Förderung zur Sozialraumorientierung Einblicke in den Antrag und in den Projektalltag

Inklusion im Herzen der Stadt Alte Post Backnang. Aktion Mensch Förderung zur Sozialraumorientierung Einblicke in den Antrag und in den Projektalltag Inklusion im Herzen der Stadt Alte Post Backnang Aktion Mensch Förderung zur Sozialraumorientierung Einblicke in den Antrag und in den Projektalltag Ausgangslage 19 Menschen mit Behinderung ziehen in die

Mehr

Synergien durch die Zusammenarbeit der Alten- und Behindertenhilfe aus kommunaler Sicht

Synergien durch die Zusammenarbeit der Alten- und Behindertenhilfe aus kommunaler Sicht Synergien durch die Zusammenarbeit der Alten- und Behindertenhilfe aus kommunaler Sicht Fachtagung der Bundesvereinigung Lebenshilfe e.v. - 18.09.2015 - Frank Woltering Stabsstelle Sozialplanung Inhalt:

Mehr

INKLUSION UND BARRIEREFREIHEIT. PIRATEN und Inklusion Schlauer werden mit Ulrike Pohl

INKLUSION UND BARRIEREFREIHEIT. PIRATEN und Inklusion Schlauer werden mit Ulrike Pohl INKLUSION UND BARRIEREFREIHEIT PIRATEN und Inklusion Schlauer werden mit Ulrike Pohl Ulrike Pohl, Listenkandidatin Berlin 07.07.2013 1 VOM MUSTERKRÜPPELCHEN ZUR INKLUSION 1961 BRD: Einführung der Eingliederungshilfe,

Mehr

Alter und Behinderung aus Sicht des Sozialministeriums des Landes Nordrhein- Westfalen

Alter und Behinderung aus Sicht des Sozialministeriums des Landes Nordrhein- Westfalen Alter und Behinderung aus Sicht des Sozialministeriums des Landes Nordrhein- Westfalen LMR Roland Borosch Leiter der Gruppe Inklusion von Menschen mit Behinderungen Symposium Alter und Behinderung 14.

Mehr

Leben in der Gemeinde heute

Leben in der Gemeinde heute Textbaustein für eine Power-Point-Präsentation zum Thema: Leben in der Gemeinde heute Sie möchten mit Hilfe einer Power-Point-Präsentation über das Thema Leben in der Gemeinde- heute sprechen. Das freut

Mehr

Das Problem. Kommunale Teilhabe. Partizipation von Menschen mit Behinderungen am Sozialraum. Politische Partizipation

Das Problem. Kommunale Teilhabe. Partizipation von Menschen mit Behinderungen am Sozialraum. Politische Partizipation Das Problem Kommunale Teilhabe Partizipation von Menschen mit am Sozialraum Die Überwindung der Einschließung in Institutionen hebt die gesellschaftliche Ausschließung noch nicht auf. Prof. Dr. Albrecht

Mehr

UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (UN-BRK)

UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (UN-BRK) UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (UN-BRK) Sitzung des Schulausschusses Ennepe-Ruhr-Kreis am 04.05.2011 Landesrat Hans Meyer Entstehung der UN-BRK Dezember 2006 Verabschiedung

Mehr

Forderung der Behindertenrechtskonvention Exklusion Separation Integration oder INKLUSION?

Forderung der Behindertenrechtskonvention Exklusion Separation Integration oder INKLUSION? Forderung der Behindertenrechtskonvention Exklusion Separation Integration oder INKLUSION? Inhalt Begriffsdefinitionen: 1. Exklusion 2. Separation 3. Integration 4. Inklusion Integration Inklusion UN-Behindertenrechtskonvention

Mehr

DAS BRAUCHEN WIR... Darauf haben wir ein Recht, Menschen mit Behinderung sollen selbst bestimmt leben!

DAS BRAUCHEN WIR... Darauf haben wir ein Recht, Menschen mit Behinderung sollen selbst bestimmt leben! HANDREICHUNG DAS BRAUCHEN WIR... Darauf haben wir ein Recht, Menschen mit Behinderung sollen selbst bestimmt leben! Beirat für Menschen mit Behinderung und/oder psychischer Erkrankung Wir schließen die

Mehr

Betreuer als CaseManager für mehr Teilhabe und Selbstbestimmung der Betreuten im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention

Betreuer als CaseManager für mehr Teilhabe und Selbstbestimmung der Betreuten im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention Betreuer als CaseManager für mehr Teilhabe und Selbstbestimmung der Betreuten im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention Rechtsanwältin Anja Walecki, Fachbereichsleitung Hilfswerk Bremen e.v. Inhalt Die

Mehr

Versatiles Wohnen. Bauliche Konversion und konzeptionelle Neuausrichtung als Baustein der inversen Inklusion in Herzogsägmühle

Versatiles Wohnen. Bauliche Konversion und konzeptionelle Neuausrichtung als Baustein der inversen Inklusion in Herzogsägmühle Versatiles Wohnen Bauliche Konversion und konzeptionelle Neuausrichtung als Baustein der inversen Inklusion in Herzogsägmühle Wo? Das Die soziale Dorf Herzogsägmühle: Einrichtung Herzogsägmühle: 930 Tägliche

Mehr

Fachtagung CJD / Autismus Karlsruhe e.v Rechtliche Ansprüche für Versorgung und Betreuung von Menschen mit Autismus

Fachtagung CJD / Autismus Karlsruhe e.v Rechtliche Ansprüche für Versorgung und Betreuung von Menschen mit Autismus Fachtagung CJD / Autismus Karlsruhe e.v. 15.10.2010 Rechtliche Ansprüche für Versorgung und Betreuung von Menschen mit Autismus Referent: Christian Frese Geschäftsführer Autismus Deutschland e.v. Gliederung

Mehr

Inklusion von (behinderten) jungen Menschen in einer nicht inklusiven Gesellschaft. Prof. Dr. Albrecht Rohrmann

Inklusion von (behinderten) jungen Menschen in einer nicht inklusiven Gesellschaft. Prof. Dr. Albrecht Rohrmann Inklusion von (behinderten) jungen Menschen in einer nicht inklusiven Gesellschaft Prof. Dr. Albrecht Rohrmann Inklusion oder Exklusion? Inklusion oder Exklusion? Hyper-Inklusion Hyper-Inklusion Gliederung

Mehr

Inklusion - gleichberechtigt mit allen am gesellschaftlichen Leben teilnehmen

Inklusion - gleichberechtigt mit allen am gesellschaftlichen Leben teilnehmen Inklusion - gleichberechtigt mit allen am gesellschaftlichen Leben teilnehmen Grundlagen und Herausforderungen der UN-Behindertenrechtskonvention Prof. Dr. Albrecht Rohrmann Gliederung 1. Zur Lebenssituation

Mehr

WOHNEN UND MEHR. Individuelle Angebote für Ihr Leben

WOHNEN UND MEHR. Individuelle Angebote für Ihr Leben WOHNEN UND MEHR Individuelle Angebote für Ihr Leben Welche Art zu wohnen passt am besten zu Ihrem Leben? Die Frage nach der besten Wohnform beschäftigt alle Menschen gleichermaßen. Und jeder hat seine

Mehr

Menschen mit Behinderung im Alter Handlungsempfehlungen der überörtlichen Träger der Sozialhilfe

Menschen mit Behinderung im Alter Handlungsempfehlungen der überörtlichen Träger der Sozialhilfe Entwicklung pflegerischer Angebote für Menschen mit Behinderung im Sozialraum Menschen mit Behinderung im Alter Handlungsempfehlungen der überörtlichen Träger der Sozialhilfe Landschaftsverband Rheinland

Mehr

Wohngemeinschaft: Differenzierte Wohnformen für differenzierte Altersbilder

Wohngemeinschaft: Differenzierte Wohnformen für differenzierte Altersbilder Wohngemeinschaft: Differenzierte Wohnformen für differenzierte Altersbilder Dipl. Ing Roswitha Sinz Abt.leitung Interessenvertretung Fachtagung Pflege und Gesundheit am 4. Juli 2013 Jüdische Gemeinde Bochum

Mehr

WORKSHOP III - Menschen mit geistiger Behinderung -

WORKSHOP III - Menschen mit geistiger Behinderung - Fachtag Herzogsägmühle 09.11.2011 Fachtag Inklusion Gemeinwesen mit Zukunft der HERZOGSÄGMÜHLE am 09.11.2011 WORKSHOP III - Menschen mit geistiger Behinderung - Impulsreferat: INKLUSION Eine Herausforderung

Mehr

Zwischenergebnisse zum Bereich Ältere und alte Menschen mit Behinderung

Zwischenergebnisse zum Bereich Ältere und alte Menschen mit Behinderung Teilhabeplanung im Landkreis Weilheim-Schongau Zwischenergebnisse zum Bereich Ältere und alte Menschen mit Behinderung Dipl.-Päd., Dipl.-Soz.arb. Timo Wissel Zentrum für Planung und Evaluation Sozialer

Mehr

INSOS Zürich

INSOS Zürich INSOS Zürich Umsetzung der UN-BRK aus der Sicht von Nutzerinnen und Nutzer ins=tu=oneller Angebote Was sollen die Ins=tu=onen machen, damit die Rechte umgesetzt werden? Master-Unter2telformat 21. März

Mehr

Inklusion Herausforderungen und Stolpersteine

Inklusion Herausforderungen und Stolpersteine Inklusion Herausforderungen und Stolpersteine Inklusion Verhältnis zwischen Individuum und Gesellschaft Politische, pädagogische (didaktische Ebene) Anerkennung, Gleichstellung, Chancengleichheit Differenzlinien

Mehr

Gerhard Schriegel Mitglied der erweiterten Schulleitung mit dem Aufgabenschwerpunkt Inklusion Edith-Stein

Gerhard Schriegel Mitglied der erweiterten Schulleitung mit dem Aufgabenschwerpunkt Inklusion Edith-Stein Gerhard Schriegel Mitglied der erweiterten Schulleitung mit dem Aufgabenschwerpunkt Inklusion Edith-Stein Stein-Berufskolleg und berufliches Gymnasium des Erzbistums Paderborn 2012 Quelle: Gemeinsam leben,

Mehr

Fragen zur Podiumsdiskussion nach Themenfeldern

Fragen zur Podiumsdiskussion nach Themenfeldern Fragen zur Podiumsdiskussion nach Themenfeldern () Handlungsfeld Teilhabe am politischen und öffentlichen Leben 3 4 5 6 Wir begrüßen den Aktionsplan der Stadt Dresden zur Umsetzung der UN-BRK. Wie kann

Mehr

Maßnahme 4 (laufende Nummer) Inklusionsberatung in Schulen

Maßnahme 4 (laufende Nummer) Inklusionsberatung in Schulen Maßnahme 4 (laufende Nummer) Inklusionsberatung in Schulen Maßnahmenbeschreibung: Nachdem zum Ende des Jahres 2015 die beiden Kommunalen Inklusionskoordinatorinnen und der Kommunale Inklusionskoordinator

Mehr

Die UN- Behindertenrechtskonvention

Die UN- Behindertenrechtskonvention Die UN- Behindertenrechtskonvention Selbstbestimmung Freiheit von Diskriminierung Gleichberechtigte Teilhabe Behindertenbeirat im Landkreis Gifhorn e.v. 03.06.2010 1 Behindertenrechtskonvention (BRK) BRK

Mehr

Inklusion vor Ort - Handlungsansätze in Bauen und Wohnen, Mobilität und Stadtentwicklung. Sofie Eichner, STADTRAUMKONZEPT Dortmund 01.

Inklusion vor Ort - Handlungsansätze in Bauen und Wohnen, Mobilität und Stadtentwicklung. Sofie Eichner, STADTRAUMKONZEPT Dortmund 01. Inklusion vor Ort - Handlungsansätze in Bauen und Wohnen, Mobilität und Stadtentwicklung Sofie Eichner, STADTRAUMKONZEPT Dortmund 01. Oktober 2014 Gliederung Inklusion ein Thema für die Stadtentwicklung?

Mehr

Wege zur Inklusion. Dialogpapier der Lebenshilfe Österreich in leichter Sprache

Wege zur Inklusion. Dialogpapier der Lebenshilfe Österreich in leichter Sprache Wege zur Inklusion Dialogpapier der Lebenshilfe Österreich in leichter Sprache Impressum Herausgegeben von der Lebenshilfe Österreich Förstergasse 6, 1020 Wien Telefon: 01 / 812 26 42, Fax: 01 / 812 26

Mehr

Ein Vortrag von Joachim Busch

Ein Vortrag von Joachim Busch Ein Vortrag von Joachim Busch Guten Tag! Ich heiße Joachim Busch. Ich arbeite seit 35 Jahren in einer Werkstatt. Ich arbeite im Maschinenraum. Seit ein paar Jahren lebe ich mit meiner Lebenspartnerin in

Mehr

Zukunft Quartier Älter werden im Wohnviertel

Zukunft Quartier Älter werden im Wohnviertel Zukunft Quartier Älter werden im Wohnviertel Dr. Renate Narten Büro für sozialräumliche Forschung und Beratung Schönbergstraße 17, 30419 Hannover Tel: 0511 / 271 2733, e-mail: r.narten@t-online.de 24.4.09

Mehr

6. Forum Inklusive Gestaltung von Bildungseinrichtungen

6. Forum Inklusive Gestaltung von Bildungseinrichtungen 6. Forum Inklusive Gestaltung von Bildungseinrichtungen (Krippe, Kita, Schule, OGS, berufliche Bildung, VHS, Weiterbildung) 10.3.2016 in Lensahn Foto: Integrative Kindertagesstätte Kastanienhof Dr. Stefan

Mehr

Selbstbestimmt Wohnen mit dem Persönlichen Budget

Selbstbestimmt Wohnen mit dem Persönlichen Budget Herzlich Willkommen in der Arbeits-Gruppe Selbstbestimmt Wohnen mit dem Persönlichen Budget Moderation: Michael Bülow Lebenshilfe NW Wohnstättenleiterkonferenz 2014 Die Wohnstätte im Setting des inklusiven

Mehr

Workshopmaterialien zur Inklusionskonferenz. 20. September Der PARITÄTISCHE Schleswig-Holstein Zum Brook Kiel

Workshopmaterialien zur Inklusionskonferenz. 20. September Der PARITÄTISCHE Schleswig-Holstein Zum Brook Kiel Workshopmaterialien zur Inklusionskonferenz 20. September 2011 Der PARITÄTISCHE Schleswig-Holstein Zum Brook 4 24143 Kiel Inhalt 1. Tagesordnung/ Ablauf der Inklusionskonferenz Seite 3 2. Workshops 2.1.

Mehr

Die UN-Behindertenrechtskonvention

Die UN-Behindertenrechtskonvention Kongress Die UN-Behindertenrechtskonvention zwischen gesellschaftlicher Vision und Alltag 10. September 2015 Referat Workshop: Vielfalt an Wohnformen und De- Institutionalisierung Katrin Thuli Juanita

Mehr

Inhalt. 1 Einführung 9

Inhalt. 1 Einführung 9 1 Einführung 9 1.1 Überblick über den aktuellen Stand der Forschung und der Literatur 14 1.1.1 Wissenschaftliche Arbeiten 15 1.1.2 Tagungsergebnisse 19 1.1.3 Praxisberichte 22 1.1.4 Richtlinien und Empfehlungen

Mehr

Wohnen mit Versorgungssicherheit. Neue Wohnformen Das Bielefelder Modell Minden

Wohnen mit Versorgungssicherheit. Neue Wohnformen Das Bielefelder Modell Minden Wohnen mit Versorgungssicherheit Neue Wohnformen Das Bielefelder Modell Minden 8.11.09 Gemeinsam Verantwortung tragen In Bielefeld und den umliegenden Kreisen und Gemeinden entstehen in allen Stadtteilen

Mehr

Conscientia / Fotocommunity.de. Gefördert durch:

Conscientia / Fotocommunity.de. Gefördert durch: Conscientia / Fotocommunity.de Gefördert durch: Projektinfos Wichtiges in Kürze Projektbeginn: Januar 2014 Projektdauer: Projektmitarbeiter: Projektfinanzierung: Träger: 3 Jahre 3 MitarbeiterInnen 1 VzÄ

Mehr

Die UN-Konvention und deren Umsetzung in Schleswig-Holstein Inklusion MSGWG

Die UN-Konvention und deren Umsetzung in Schleswig-Holstein Inklusion MSGWG Die UN-Konvention und deren Umsetzung in Schleswig-Holstein Inklusion MSGWG 5.12.2014 Inklusion Zahlen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ca. 1 Mrd. Menschen sind behindert; dies entspricht etwa 15

Mehr

Wohnen und Unterstützung im Alter

Wohnen und Unterstützung im Alter Wohnen und Unterstützung im Alter Prof. Dr. Friedrich Dieckmann Forschungsschwerpunkt Teilhabeforschung Katholische Hochschule NRW, Münster Ich spreche über 1. Alt werden 2. Wohnen im Alter 3. Wie wollen

Mehr

Zwischen klassisch stationär und klassisch ambulant neue Wege für wohnbezogene Unterstützung. Dr. Laurenz Aselmeier Bereichsleitung Wohnen

Zwischen klassisch stationär und klassisch ambulant neue Wege für wohnbezogene Unterstützung. Dr. Laurenz Aselmeier Bereichsleitung Wohnen Zwischen klassisch stationär und klassisch ambulant neue Wege für wohnbezogene Unterstützung Dr. Laurenz Aselmeier Bereichsleitung Wohnen Der Bereich Wohnen der Lebenshilfe Braunschweig gemeinnützige GmbH

Mehr

Wohnen heißt zuhause sein individuelle Wohnangebote

Wohnen heißt zuhause sein individuelle Wohnangebote Wohnen heißt zuhause sein individuelle Wohnangebote www.lebenshilfe-luedenscheid.de www.facebook.com/lebenshilfeluedenscheid.de Die Lebenshilfe unterstützt Menschen mit verschiedenen Behinderungen und

Mehr

Inklusion von Kindern mit Behinderungen - Ein Menschenrecht. Koordinierungsbüro zur Umsetzung der UN-BRK Herr Bannasch

Inklusion von Kindern mit Behinderungen - Ein Menschenrecht. Koordinierungsbüro zur Umsetzung der UN-BRK Herr Bannasch Inklusion von Kindern mit Behinderungen - Ein Menschenrecht Seite 1 Die Konvention Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (UN-Behindertenrechtskonvention) Verabschiedet

Mehr