BETRIEBSANLEITUNG E-MANAGER MAESTRO VERSION 9.67
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- Anton Bernt Ritter
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1 BETRIEBSANLEITUNG E-MANAGER MAESTRO VERSION 9.67 VOR INBETRIEBNAHME SORGFÄLTIG LESEN! BETRIEBSANLEITUNG AUFBEWAHREN! ART.: AUSGABE: 02/2015
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3 - Original der Betriebsanleitung - Identifikation der Maschine Bei der Übernahme der Maschine tragen Sie die entsprechenden Daten in die nachfolgende Liste ein: Seriennummer:... Maschinentyp:... Baujahr:... Ersteinsatz:... Zubehör: Ausgabedatum der Betriebsanleitung: 02/2015 Letzte Änderung: Händler-Adresse : Name:... Straße:... Ort:... Tel.:... Kd. Nr.: Händler:... HORSCH-Adresse: HORSCH Maschinen GmbH Schwandorf, Sitzenhof Schwandorf, Postfach 1038 Tel.: +49 (0) 9431 / Fax: +49 (0) 9431 / [email protected] Kd. Nr.: HORSCH:...
4 Inhaltsverzeichnis Einleitung...4 Neuerungen gegenüber Version Alarmmasken...4 Alarm bei falscher Klapprichtung...5 Warnhinweis Ventildiagnose...5 Erweiterte Diagnose der Reihenantriebe...6 Abspeichern der Seriennummern...6 Diagnose...6 Betriebsstundenanzeige...7 Softwareversion der Rechner anzeigen...7 Drucktanküberwachung...8 Maschinentyp Maestro RC...8 Klappablauf Maestro 16/24/36 SW...8 Konfiguration Düngereinleger...9 Funktion Offset Saat...9 Section Control Teilbreitenanzahl...10 Section Control (SC) und Variable Rate (VR) für mehrere Produkte...10 Reihendetails anzeigen & Reihen abschalten Dickey John Düngerflusskontrolle...13 Konfiguration Dickey John (Setup) wählen...13 Einstellung der Empfindlichkeit...13 Fehlermeldungen/Diagnose...14 Saatflussmodul nicht erreichbar...14 Diagnoseseite...14 Statusüberwachung...14 Kein Saatfluss...15 Unterbrechung Sensor-Sensor Verbindung...15 LED-Arbeitsbeleuchtung...15 Flüssigdünger Testfunktion...16 Funktion Überfahrt Feldweg...16 Zusatz-Key Fahrgasse Restmengenberechnung
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6 Einleitung Diese Betriebsanleitung bezieht sich auf den E-Manager mit der Software-Version Es sind die Änderungen gegenüber der Software- Version 9.65 aufgeführt. Um die Maschine sicher bedienen zu können, muss deshalb auch die Betriebsanleitung zur Software-Version 9.65 vorliegen. Neuerungen gegenüber Version 9.65 Alarmmasken Seit der Software-Version 9.65 wurden Fehlercodes für alle Alarm- und Warnmeldungen eingeführt. Diese Codes werden unten rechts in der Fehlermeldung angezeigt. Die Liste der Fehlercodes und -beschreibungen sind jeweils über die HORSCH Fehlercode-App HORSCH Error Codes verfügbar. Die App ist erhältlich für ios- und Android-Geräte. Die E-Manager Software 9.67 weist neue Alarmmasken auf. Neben dem Erklärungstext werden entsprechende Warnsymbole angezeigt. Alarmmeldung und Fehlercode (Pfeil) 4
7 Alarm bei falscher Klapprichtung Während des Einklappvorgangs der Maestro 16/24/36 SW senken sich die Arme auf die Transporthalter am Bock ab. Bei einem Klappwinkel unter 70 wird die Alarmmeldung Stopp Klapprichtung prüfen angezeigt. Dadurch wird verhindert, dass die Arme versehentlich angehoben statt abgesenkt werden, da die Betätigungsrichtung des Steuerventils im Vergleich zu Säschiene senken umgekehrt ist. Warnhinweis Ventildiagnose Bei der Auswahl der Diagnosemaske zur Ventilansteuerung bei den Maestro 16/24/36 SW erscheint eine Meldung, die auf mögliche Gefahren bei der manuellen Ventilbetätigung hinweist. Diese muss mit dem eingeblendeten OK -Button bestätigt werden. Warnhinweis Ventildiagnose Alarmmeldung bei falscher Klapprichtung WARNUNG Verletzungsgefahr durch ungewollte Hydraulikbewegungen. Erfolgt die Ventilansteuerung über den Diagnosebereich, liegt die Verantwortung beim Nutzer. ¾ Maschine mit erhöhter Vorsicht bedienen. ¾Hydraulikbewegungen bei Störungen stoppen. 5
8 Erweiterte Diagnose der Reihenantriebe Beim Systemstart werden die Seriennummern der verbauten Reihenrechner mit der abgespeicherten Soll-Konfiguration abgeglichen. Um die erweiterte Reihendiagnose verwenden zu können, muss die Reihenrechner-Software 2903/008 installiert sein. Diagnose Werden bei Systemstart Abweichungen der bereits gespeicherten Seriennummern festgestellt, etwa wenn Reihenrechner nicht gefunden werden oder Mehrfachadressierungen vorliegen, wird sofort die Reihenrechner-Diagnoseseite angezeigt. Auf dieser Diagnoseseite kann geprüft werden, in welcher Reihe seit dem letzten Systemstart Änderungen vorgenommen wurden. Die verschiedenen Zustände werden mit Hilfe der folgenden Symbole angezeigt. Erweiterte Diagnose Reihenantriebe Abspeichern der Seriennummern Nach dem Update auf die Software-Version 9.67 muss die Anordnung der Reihenrechner einmalig abgespeichert werden. Die Rechner werden über ihre Seriennummer identifiziert. Beim ersten Systemstart wird automatisch die Seite der Reihendiagnose angezeigt, da im System noch keine Seriennummern abgespeichert sind. Wird für jede Reihe genau ein Antrieb erkannt, kann die Anordnung über den Softkey SN SAVE abgespeichert werden. Liegt beim Starten des Systems ein Problem vor, kann die Anordnung nicht abgespeichert werden. Werden Reihenrechner getauscht, muss die Konfiguration erneut abgespeichert werden. Eine Aktualisierung des Systems erfolgt erst nach Verlassen und erneutem Aufrufen des Diagnosebereichs. Korrekter Zustand. Für diese Reihe wurde die abgespeicherte Seriennummer erkannt. Motoren ausgetauscht. Für diese Reihe wurde eine Seriennummer, jedoch nicht die abgespeicherte erkannt. Motor fehlt. In dieser Reihe wurde keine Seriennummer erkannt. Mehrfachadressierung. Für diese Reihe wurde die gespeicherte und weitere Seriennummern erkannt. Mehrfachadressierung. Für diese Reihe wurde die gespeicherte Seriennummer nicht erkannt, jedoch wurden weitere Seriennummern erkannt. 6
9 Betriebsstundenanzeige In einer zusätzlichen Seite im Diagnosebereich der Reihenrechner werden die Seriennummern der Motoren und die dazugehörigen Betriebsstunden angezeigt. Softwareversion der Rechner anzeigen Die Anzeige der Softwareversion der Reihenrechner kann im Diagnosebereich auch vom Menüpunkt Reihenrechner aus erreicht werden, statt wie bisher nur über den Menüpunkt Zähler/Software. 7
10 Drucktanküberwachung Ab Baujahr 2015 werden alle Maschinen, die einen Drucktank verbaut haben, mit einem Differenzdruckschalter augerüstet, der den Überdruck im Tank überwacht. Um die Überwachung zu nutzen, muss im Konfigurationsbereich unter dem Punkt Druckdifferenz auf ja geschaltet werden. Fällt der Druck in einem Tank zu weit ab, wird eine Warnmeldung angezeigt. Es muss geprüft werden, welcher Tank vom Druckabfall betroffen ist. Maschinentyp Maestro RC Im Konfigurationsbereich kann nun unter Maschinentyp auch die Maestro RC ausgewählt werden. Auch für diese Maschine ist nun eine elektrische Schardruckverstellung verfügbar. Klappablauf Maestro 16/24/36 SW Die Stellung von Achse und Turm werden während des Klappverlaufs im Terminal dargestellt. 8
11 Konfiguration Düngereinleger Bei allen Maestro SW, die ein Einscheiben- Düngerschar verbaut haben, muss im Konfigurationsbereich der Wert für Separater Düngereinleger auf ja gestellt werden. Auf der zweiten Arbeitsmaske wird ein Softkey angezeigt. Wird dieser aktiviert, kann der Düngereinleger manuell verstellt werden, um die Position des Einlegers mit Alu-Clips anpassen zu können. Funktion Offset Saat Für die Einstellung der Verzögerung der Reihendosierung nach Anlauf der Düngerdosierung kann nun eine maximale Zeit von 3 Sekunden statt bisher 2 Sekunden eingestellt werden. Beim Fahren mit Section Control muss der Offset-Wert auf 0 gestellt werden. 9
12 Section Control Teilbreitenanzahl Die Anzahl verfügbarer Teilbreiten beim Traktor/Terminal kann unter dem Punkt Traktor- Sections reduzieren: ja/nein geändert werden. Wird nein ausgewählt, wird jede Säreihe als einzelne Teilbreite geschaltet. Wird ja ausgewählt, ist zusätzlich die Einstellung des Wertes TC Multi-Produkt zu beachten. Steht dieser Wert auf nein, werden die Reihen auf maximal 16 Teilbreiten aufgeteilt. Steht dieser Wert auf ja, werden die Reihen auf 6 Teilbreiten aufgeteilt. Traktor-Sections reduzieren muss bei der Verwendung von Terminals aktiviert werden, die weniger Teilbreiten unterstützen als die Maschine insgesamt Reihen- und Düngerteilbreiten hat. Section Control (SC) und Variable Rate (VR) für mehrere Produkte Um die Funktionen Section Control und Variable Rate nutzen zu können, müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein: ME Touch 1200 mit Software-Version oder höher E-Manager Jobrechner mit Software-Version Auftragsdaten, etwa aus einer Ackerschlagkartei, müssen vorhanden sein. Folgende Einstellungen müssen vorgenommen werden: Die Konfigurationsoption TC Multi-Produkt muss aktiviert sein. Die Gerätegeometrie muss korrekt eingestellt werden. Die angezeigte Anzahl der Dosierer ist abhängig von der Maschinenkonfiguration. 10
13 ¾ Aufrufen der Task Controller-Einstellungen auf der Maschinendatenmaske 2: Die Korrektur kann für jeden einzelnen Dosierer vorgenommen werden, indem die absolute Verzögerungszeit in Sekunden oder die Korrekturangabe in Metern eingegeben wird. Die Änderung der Verzögerungszeiten erfolgt ausschließlich in dieser Maske. Korrektur mittels Meterangabe: Hier kann für jedes konfigurierte Dosiersystem gewählt werden, ob Section Control und/oder Variable Rate separat angesteuert werden sollen. Überlappung beim Einschalten (System schaltet zu früh ein): Korrektur mit einem negativen Wert in Metern. Lücken beim Einschalten (System schaltet zu spät ein): Korrektur mit positivem Wert in Metern. Lücken beim Ausschalten (System schaltet zu früh aus): Korrektur mit negativem Wert in Metern. Überlappung beim Ausschalten (System schaltet zu spät aus): Korrektur mit positivem Wert in Metern. Eine direkte Änderung der Verzögerungszeit (Latenzzeit) in Sekunden wird unmittelbar übernommen. Es findet keine zusätzliche Abfrage statt. Findet eine Korrektur in Metern statt, erscheint ein Pop-Up-Fenster, in dem die Latenzzeiten bestätigt werden müssen. Über den Softkey TC-SC erreicht man die Seite TC-SC-Korrektur, auf der die Verzögerungszeiten eingestellt werden können. Mit den Softkeys am rechten Rand des Bildschirms können die Verzögerungszeiten bei Bedarf auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt werden. 11
14 Reihendetails anzeigen & Reihen abschalten Im Gegensatz zur Software-Version 9.65 können in der Arbeitsmaske keine einzelnen Reihen mehr ausgewählt werden. Die Reihenanzeige kann jedoch als Ganzes angewählt werden. Es wird in eine neue Maske geschaltet, in welcher jede Reihe per Button angewählt werden kann. Beim Anwählen einer Reihe während ein Arbeitssignal anliegt, wird die Arbeitsmaske angezeigt. Für die gewählte Reihe können im unteren Teil des Displays Detailwerte angezeigt werden. Beim Anwählen einer Reihe ohne Arbeitssignal wird die Reihe abgeschaltet. Auf diese Weise können zusätzlich zur Fahrgassenschaltung manuell Reihen abgeschaltet werden. 12
15 Dickey-John- Düngerflusskontrolle Um die Dickey-John-Düngerflusskontrolle nutzen zu können, muss die Maschine vor dem Einbau der Düngerflusssensoren auf folgende Software-Versionen gebracht werden: Müller Elektronik Jobrechner: 9.67 Dickey-John-Saatflussmodul: 2.11 Reihenrechner: 2903/008 oder höher Konfiguration 1 Auswahl Dünger oder Mikrogranulat Einstellung der Empfindlichkeit Mit den Tasten + und - wird die Empfindlichkeit eingestellt. Bei der Ausbringung von unterschiedlichen Medien sind unterschiedliche Einstellungen erforderlich. Bei Punkt Düngerüberwachung muss ja ausgewählt werden. Empfindlichkeit der Düngerflusssensoren einstellen Dickey John (Setup) wählen Für jeden Loop die Anzahl der Sensoren und die Art des Mediums wählen. Anzahl der Loops und Sensoren 13
16 Fehlermeldungen/ Diagnose Saatflussmodul nicht erreichbar Das Dickey-John-Modul ist nicht erreichbar. Der Fehler liegt dann in der Verbindung zwischen Jobrechner und DJ-Saatflussmodul. Statusüberwachung Auf der Seite der Empfindlichkeitseinstellung kann auf die nächste Seite geblättert werden. Hier findet die Statusabfrage der einzelnen Sensoren statt. Ist kein Düngerfluss vorhanden, werden die Sensoren als rote Punkte dargestellt, ansonsten als grüne Punkte. Mit der Testfunktion werden die Sensorwerte zurückgesetzt und die Funktion kann überprüft werden. Diagnoseseite Wurde das Dickey-John-Saatflussmodul erkannt, müssen Werte angezeigt werden, die denen auf der folgenden Abbildung ähneln. 14
17 Kein Saatfluss Die Warnung erscheint, wenn vom System Saatfluss erwartet wird, aber kein Saatgut gefördert wird. LED-Arbeitsbeleuchtung Diese Bedienfunktionen erscheinen automatisch im Maschinendatenbereich, wenn eine LED- Arbeitsbeleuchtung angeschlossen ist. Meldung: Kein Saatfluss - Loop 1, Sensor 2 Meldung: Kein Saatfluss - Loop 2, Sensor 1 und 2 Unterbrechung Sensor-Sensor Verbindung Eine Unterbrechung Das System gibt an, wenn zwischen zwei Sensoren eine Unterbrechung vorliegt. Eine mögliche Ursache dafür kann ein Kabelbruch oder ein defekter Sensor sein. Meldung: Unterbrechung zwischen Sensor 1 und 2 Zwei Unterbrechungen Wurde die Zuleitung zu einem Sensor von zwei Seiten unterbrochen, erscheint die Warnung in Rot. 15
18 Flüssigdünger Testfunktion Auf der Maestro-Testmaske (Funktionstest, VK-Test) erscheint ein zusätzlicher Softkey, sofern eine Flüssigdüngereinrichtung konfiguriert ist. Mit diesem Softkey kann die Flüssigdüngerdosierung im Stand und ohne Arbeitssignal aktiviert werden, um das System auf korrekte Funktion und Verstopfungsfreiheit zu kontrollieren. Funktion Überfahrt Feldweg Diese Funktion dient dazu, die Maschine ausheben und wieder absenken zu können, ohne dass Fahrgasse oder Spuranreißer angesteuert werden. Nach einmaligem Ausheben und Wiedereinsetzen deaktiviert sich diese Funktion wieder von selbst. Über eine weitere Konfigurationsoption kann bestimmt werden, ob der Dosiervorgang bereits beim Drücken des Softkeys oder erst beim Ausheben der Maschine unterbrochen wird. Dieser Softkey ist nicht in der Grundkonfiguration der Maschine enthalten, sondern muss für die Extra-Keyauswahl (nur HORSCH-Terminal) oder als Zusatz-Key ausgewählt werden. 16
19 Zusatz-Key Fahrgasse+ Der Softkey Fahrgasse+ ist in der Zusatz-Key- Maske zu finden. Restmengenberechnung Bisher mussten für alle konfigurierten Dosierer Mengen angegeben werden, damit die Restmengenkalkulation korrekt funktioniert. In der Software-Version 9.67 kann die Restmengenkalkulation für jedes Dosiersystem einzeln aktiviert werden. Die Wiederauffüllfunktion wurde entfernt, stattdessen wurde die Funktion Menge addieren eingefügt. Sind beide Dosiersysteme aktiv, wird in der Hauptmaske dasjenige angezeigt, das zuerst leer wird. 17
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21 Alle Angaben und Abbildungen sind annähernd und unverbindlich. Technische Konstruktionsänderungen sind vorbehalten. HORSCH Maschinen GmbH Sitzenhof 1 D Schwandorf Tel.: Fax: [email protected]
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