120-fach. Ergänzende Informationen zum Bericht über den Antibiotikaeinsatz in der Hähnchenmast in NRW (Vorlage 15/961)

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1 Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen Der Minister Ministerium für Klimaschulz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz NRW Düsseldorf Vorsitzender des Ausschusses für Klimaschutz, Umwelt, Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landtags Nordrhein-Westfalen Herr Friedhelm Ortgies MdL Platz des Landtags Düsseldorf Johannes Remmel MdL 1 ~l Seite 1 von 1 Aktenzeichen VI bei Antwort bitte angeben RD Hies Telefon Telefax fach Ergänzende Informationen Bericht über den Antibiotikaeinsatz in der Hähnchenmast in NRW (Vorlage 15/961) Sehr geehrter Herr Vorsitzender Ortgies,,L.(,~ ::;;"''ttl. td-- hiermit übersende ich Ihnen ergänzende Informationen Bericht vom über den Antibiotikaeinsatz in der Hähnchenmast in NRW (Vorlage 15/961) mit der Bitte um Weiterleitung an die Mitglieder des Ausschusses für Klimaschutz, Umwelt, Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landtags Nordrhein-Westfalen, Die nachfolgenden Informationen beziehen sich auf Fragen, die in der Ausschusssitzung am 14, Bericht vom gestellt wurden. Ferner sind die Rohdaten der Studie (Vgl. Anlage des Berichts vom ) als Anlage beigefügt. Mit freundlichen Grüßen Dienstgebäude und Lieferanschrift: Schwannstr Düsseldorf Telefon Telefax Infoservice Öffentliche Verkehrsmittel: Rheinbahn Linien U78 und U79 Haltestelle Kennedydamm oder Buslinie 721 (Flughafen) und 722 (Messe) Haltestelle Frankenplatz

2 Ergänzende Informationen Bericht über den Antibiotikaeinsatz in der Hähnchenmast in NRW (Vorlage 15/961) Mit Bericht vom (Vorlage 15/961) hat das MKULNV umfassend über die Ergebnisse der Studie über den Antibiotikaeinsatz in der Hähnchenmast in Nordrhein-Westfalen informiert. In der Ausschusssitzung am wurden Fragen gestellt, die nachfolgend beantwortet werden. 1. Liegen Informationen zu Verlustraten in den Betrieben, in denen die Erhebung erfolgte, vor? Im Rahmen der Studie wurden keine Verlustraten erhoben. Bei den sich in Vorbereitung befindenden Studien Einsatz von Antibiotika in der Puten- und Mastschweinehaltung ist geplant, diese Daten zu erheben. 2. Gab es Mastdurchgänge in Betrieben, die Antibiotika eingesetzt haben, bei denen eine antibiotische Behandlung nicht erforderlich war? In konventionell wirtschaftenden Betrieben wurden 94 Mastdurchgänge nicht mit Antibiotika behandelt. Von diesen antibiotikafreien Mastdurchgängen wurden 72 in Betrieben durchgeführt, die bei anderen Mastdurchgängen Antibiotika einsetzten. 3. Worin liegt der Unterschied in der Zahl der mit Antibiotika behandelten Masthähnchen zwischen Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen begründet? Von den in den Studien erfassten Tieren wurden in Niedersachsen 76 %, in Nordrhein-Westfalen 96,4 % der Masthähnchen mit Antibiotika behandelt. Es wird vermutet, dass die Differenz auf die unterschiedlichen methodischen Ansätze der Erhebungen zurückzuführen ist. In Nordrhein-Westfalen wurden die Daten von Gesundheitsen über den Zeitraum März bis Juni 2011 ausgewertet. Diese Ge-

3 2 sundheitsen erfassten ca. 80% der Masthähnchenproduktion dieses Zeitraums. In Niedersachsen wurden pro Landkreis bzw. kreisfreier Stadt - soweit vorhanden- vier Betriebe, die Hähnchen mästen und mindestens Tiere halten, durch die zuständige Überwachungsbehörde ausgewählt. Insgesamt handelt es sich nur um ca. 8 % der Masthähnchen haltenden Betriebe in Niedersachsen. Die Erhebung basiert daher auf einer Stichprobe. Die Daten wurden für einen aktuellen Mast des Erhebungszeitraums Oktober/November 2010 und rückwirkend für fünf weitere Mastdurchgänge des Jahres 2010 erhoben. Es liegen keine Erkenntnisse vor, die auf Unterschiede bei der Tierarzneimittelanwendung in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen hinweisen. Insbesondere die erhobenen deuten auf eine vergleichbare tierärztliche Betreuung hin. 4. Können die Rohdaten, die der nordrhein-westfälischen Studie zu Grunde liegen, den Ausschussmitgliedern zur Verfügung gestellt werden? Die Rohdaten sind in der Anlage zu diesem Bericht beigefügt. Es handelt sich um einen Ausdruck einer Excel-Datei. Sie werden den Mitgliedern des Ausschusses, ihren Stellvertreterinnen und Stellvertretern sowie dem Ausschusssekretariat parallel zu diesem Bericht elektronisch per übermittelt. Zu der Tabelle werden nachfolgende Erläuterungen gegeben: Zeilen: Jede Zeile steht für eine Gesundheits. Eine Gesundheits steht für jede Mastpartie die zur Schlachtung vorgesehen ist. Damit werden für Vorfänge wie für die Endausstallung Gesundheitsen ausgestellt. Bei Vorfängen wird ein Teil der Tiere vor Beendigung des Masts ausselektiert und zur Schlachtung gebracht, während die restlichen Tiere weiter gemästet werden. Die Gesundheitsen konnten anhand der EinzeImeldungen der Kreise und kreisfreien Städte, die dem Landesamt für

4 3 Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) übermittelt wurden, identifiziert werden. Spalte 1: Die Betriebsgröße wird ausgedrückt in der Zahl der Mastplätze eines Betriebes. Diese Zahl ist damit unabhängig von der Zahl der Ställe und der Mastdurchgänge je Stall. Liegt in Spalte 1 kein Eintrag vor, so sich die Gesundheits auf den darüber liegenden Eintrag. Spalte 2: Da jede Zeile für eine Gesundheits steht, sind für einen Mast auch 2 und mehr Zeilen in Abhängigkeit von der Zahl der Vorfänge möglich. Spalte 3: Die unterschiedliche Mastdauer begründet sich Teil mit den vorstehend genannten Vorfängen. Spalten 4 und 5: Identische Daten in diesen Spalten zu einem Betrieb können darauf beruhen, dass bei einer Herde mit Vorfang sich die Angaben für Vorfänge und Endausstallung nicht geändert haben, d.h. keine weitere Antibiotikagaben erfolgten. Bei Kombinationsbehandlungen wurde jeder Wirkstoff gezählt, auch wenn eine Kominationsbehandlung in der Studie als eine Behandlung definiert wurde. Über die Einzelmeldungen liegen die Zahl der eingesetzten als auch die selbst dem LANUV vor. Bemerkungen: Die Bezeichnungen "", "Kikok" (Eigenmarke des westfälischen Schlachtunternehmens Borgmeier) und "Markenfleisch NL" bezeichnen besondere Produktionsprogramme, die auf den Einsatz von Antibiotika verzichten.

5 Betriebsg röße Gesundheits

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14 Anlage zu Nr. 4 der ergänzenden informationen Bericht über den Antibiotikaeinsatz in der Hähnchenmast in NRW Betriebsgröße Gesundheits

15 Betriebsg rö ße Gesundheits- tag e/m astbis

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20 Betriebsgröße Gesundheitsbis tage/mast Kikok allerdings auch konventionell 16

21 Betriebsgröße Gesundheits Kikok allerdings auch konventionell und Konventionell und Konventionell und Konventionell und Konventionell und Konventionell und Konventionell und Konventionell 17

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