Klausur zur Lehrveranstaltung. Technische Informatik für Ingenieure WS 2008/09

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1 Klausur zur Lehrveranstaltung Technische Informatik für Ingenieure WS 2008/ Februar 2009 Aufgabe Summe mögliche Punkte erreichte Punkte Note: Hinweise: Diese Klausur umfaßt 7 Aufgaben und 16 Seiten. Die letzten 4 Seiten sind Konzeptpapier, ihr Inhalt wird nicht bewertet. Überprüfen Sie Ihre Klausur bitte auf Vollständigkeit! Schreiben Sie bitte Ihren Namen auf jede Seite dieser Klausur und ggf. auf weitere von Ihnen benutzte Zusatzblätter! Es sind keine Hilfsmittel erlaubt. Nehmen Sie sich Zeit, die Klausuraufgaben vollständig durchzulesen. Sie können insgesamt 120 Punkte erreichen; mit 60 Punkten ist die Klausur sicher bestanden. Die Bearbeitungszeit beträgt 120 Minuten. Viel Erfolg bei der Bearbeitung der Aufgaben! - 1 -

2 Aufgabe 1 (Syntax): (10 Punkte) Das folgende Java Programm enthält insgesamt 10 Syntax- und Typisierungsfehler. Markieren Sie diese 10 Fehler durch Unterstreichen im Programmtext. Hinweis: Das Programm soll nicht auf seine Korrektheit hin überprüft werden. Korrigieren Sie bitte nur Syntax- und Typisierungsfehler. Bewertung: Für jeden korrekt markierten Fehler erhalten Sie 1Punkt. Für jeden fälschlich markierten Fehler wird 1Punkt abgezogen. Maximal können Sie bei dieser Aufgabe 10 Punkte erreichen. Eine negative Punktzahl für diese Aufgabe ist nicht möglich: Die minimale Punktzahl ist 0 Punkte. public class Figur( public static void Stern( x) { for (int i == 0; i <= x; i++) { for ( j = 0; j <= x; j++) { if (i == x / 2) Out.print(" * ") else if (i == j) Out.print(" * "); else if (i == x - j) Out.print(" * "); else if (j == x / 2] Out.print(" * "); else Out.print(" "); Out.println; public static void main(string[] args) { int x >= 0; do { Out.print("Geben Sie eine gerade Zahl ein: "); x == In.readInt(); for(x % 2 == 1); Stern(x); - 2 -

3 Aufgabe 2 (Sichtbarkeit): (15 Punkte) a) Welche Variablen sind an den mit 1, 2, 3 und 4 gekennzeichneten Programmstellensichtbar? Markieren Sie die sichtbaren Variablen an den entsprechenden Stellen mit X und nicht sichtbaren mit - in der unten angegebenen Tabelle. 1. public class Klausur1 { /* 1 */ static int a = 3; static int b = 2; static boolean istgleich(int a, int b) { /* 2 */ 8. return a == b; static int xhochy(int x, int y) { /* 3 */ 12. int b = 1; 13. while(y > 0) { 14. b = b*x; 15. y--; return b; public static void main(string[] args) { /* 4 */ 21. int n, m; 22. n = In.readInt(); 23. m = In.readInt(); 24. boolean y = istgleich(xhochy(n, b), m); Methoden: istgleich xhochy main Variablen: a b a b x y b n m y args b) Kreisen Sie im Programm die globalen Variablen ein. c) Geben Sie die Variablen an, die während des gesamten Programmablaufs leben

4 Aufgabe 3 (Programmverständnis): (25 Punkte) Gegeben ist das folgende Java-Programm public class Mystic { public static void main (String[] args) { int N,L; Out.print("Groesse der Struktur: "); N = In.readInt(); // berechne L int m = N; L = -1; while (m > 0) { m = m/2; L++; int[] A = new int[l]; int[][] B = new int[n][l+1]; // berechne A A[0] = 1; for (int k = 1; k < L; k++) A[k] = 2*A[k-1]; // berechne B for (int i = 0; i < N; i++) { B[i][0] = i; for (int j = 1; j <= L; j++) { if (B[i][j-1] >= A[L-1]) B[i][j] = 2*(B[i][j-1]-A[L-1])+1; else B[i][j] = 2*B[i][j-1]; // for all j... // for all i... // eof main // eof class Simulieren Sie das Programm bei Eingabe N = 8. a) Tragen Sie dazu die berechneten Werte in die entsprechenden Felder auf der nächsten Seite ein. b) Streichen Sie beim Überschreiben eines Feldes den alten Wert durch. c) Streichen Sie nach dem Ausfüllen der Tabelle die nicht benötigen Zeilen und Spalten (Indizes, für die A bzw. B nicht besetzt werden)

5 Aufgabe 3 (Fortsetzung): N m L 8 i j k A B

6 Aufgabe 4 (Arrays und Methoden): (20 Punkte) 1. Schreiben Sie eine Klassenmethode anzahl(), die ein int[]-array und eine ganze Zahl x als Parameter bekommt und die Anzahl der im Array vorkommenden x als Ergebnis zurückgibt

7 Aufgabe 4 (Fortsetzung) 2. Das Pascalsche Dreieck berechnet sich wie folgt: Jedes Element ist die Summe der direkt darüberstehenden und der schräg links darüberstehenden Zahl. Die Ränder sind mit Einsen belegt Ergänzen Sie die fehlenden Stellen im Code, an denen die Randwerte mit 1-en gefüllt werden und die Berechnung der Werte auf Basis der vorherigen Werte durchgeführt wird. public class Pascal { static int tiefe = 6; public static void main( String args[] ) { int dreieck[][] = new int[tiefe][]; for ( int i = 0; i < dreieck.length; i++ ) { dreieck[i] = new int[i+1]; for ( int j = 0; j <= i; j++ ) { if ((j == ) (j == )) dreieck[i][j] = 1; else { dreieck[i][j]= + ; //for all j //for all i //eof main //eof class - 7 -

8 Aufgabe 5 (Klassen und Objekte): (20 Punkte) 1. Gegeben sei die Definition einer Klasse 3DimVector, der einen Vektor mit 3 Komponenten a, b, und c speichert. public class 3DimVector { /** Attribute */ int a; int b; int c; Erweitern Sie die Definition um 2 Konstruktoren: einen über den man die Objektvariablen a und b und c initialisieren kann und einen Standardkonstruktor (ohne Parameter), der die drei Variablen mit 0 initialisiert. Geben Sie nur die Konstruktor-Definitionen an

9 Aufgabe 5 (Fortsetzung) 2. Erweitern Sie die Klasse um die beiden Methoden add(3dimvector v) und cross(3dimvector v), die zu dem Vektor-Objekt einen weiteren 3- dimensionalen Vektor addiert bzw. das Kreuzprodukt bildet. Eine Addition der Vektoren addiert diese Komponentenweise: Ein Kreuzprodukt berechnet den folgenden Vektor: void add (3DimVector v) { void cross(3dimvector v) { - 9 -

10 Aufgabe 5 (Fortsetzung) 3. Sie wollen nun speichern, wie viele Objekte der Klasse 3DimVector Sie bereits erstellt haben. Erweitern Sie die Klasse um eine statische Komponente vcount, die diese Anzahl zählt. Geben Sie einen entsprechenden Klassenkonstruktor an und erweitern Sie (nur!) den Standardkonstruktor, so dass die Objekte gezählt werden. Geben Sie ausschließlich die entsprechenden Erweiterungen an. public class 3DimVector {

11 Aufgabe 6 (Rekursion): (15 Punkte) Für zwei natürliche Zahlen n, x ist die Ulam-Zahlenfolge folgendermaßen definiert: Vervollständigen Sie die rekursive Methode U(n,x) und die main-methode so, dass bei Eingabe von n, x mit n, x > 0 die n-te Ulam-Zahl ausgegeben wird. Class MyProgram { public static U( ) { /* end of U */ public static void main(string[] args) { int n = In.readInt(); int x = In.readInt(); Out.print("Die " + n + "-te Ulam-Zahl ist " + y); /* end of main */ /* end of class */

12 Aufgabe 7 (Zusicherungen): (15 Punkte) Im folgenden Programmcode seien a,b,c und erg Variablen vom Typ boolean. a) Tragen Sie neben dem folgenden Programmcode in die Rechtecke die Zusicherungen ein, die an diesen Stellen gelten. if ((a==true)&&(b==true)) // c=true; else // c=false; if ((a==true) (c==true)) // erg=true; else // erg=false; b) Vereinfachen Sie den obigen Quelltext anhand Ihrer Zusicherungen zu einer einzigen äquivalenten Zeile und schreiben Sie diese in das folgende Rechteck! erg=

13 Konzeptpapier (Inhalt wird nicht bewertet)

14 Konzeptpapier (Inhalt wird nicht bewertet)

15 Konzeptpapier (Inhalt wird nicht bewertet)

16 Konzeptpapier (Inhalt wird nicht bewertet)

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