PHOTOVOLTAIK-BEFESTIGUNGSSYSTEME
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- Friedrich Gerhardt
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1 PHOTOVOLTAIK-BEFESTIGUNGSSYSTEME MONTAGEANLEITUNG GESTELLSYSTEM FÜR DACHPARALLELE PV-ANLAGEN AUF INDUSTRIEDACHEINDECKUNGEN MIT TRAPEZ- UND WELLBLECHEN, WELLFASERZEMENT UND SANDWICHPROFILEN Seite 1 // 34
2 INHALTSVERZEICHNIS 1.0 EINFÜHRUNG Bestimmungsgemäße Verwendung Zu dem Dokument Warnungen Allgemeine Hinweise Installation Normen und Richtlinien Systembeschreibung MONTAGE EMPFEHLUNG STOCKSCHRAUBE Systemkomponenten MONTAGE VON DACHPARALLELEN PV-ANLANGEN 11 AUF INDUSTRIEDACHEINDECKUNGEN 1.1 Anbindung an Dachunterkonstruktion mittels Stockschrauben / Solarbefestigern Vorschriften und Anwendungsbereiche Dacheindeckung Winkel komplett und untere Schienenlage Adapterschiene l=366 und untere Schienenlage VERBINDER 4.0 KREUZSCHIENENVERBINDER 5.0 MODULMONTAGE QUER, ENDHALTER 6.0 MODULMONTAGE QUER, MODULHALTER 7.0 MONTAGE QUER, ENDHALTER U. ARRETIERUNGSCLIP AM REIHENABSCHLUSS 8.0 MODULMONTAGE HOCHKANT, ENDHALTER 9.0 MODULMONTAGE HOCHKANT, MODULHALTER 10.0 MODULMONTAGE HOCHKANT, ENDHALTER AM REIHENABSCHLUSS Seite 2 // 34
3 1.0 EINFÜHRUNG Das PMT PV-Befestigungssystem für Trapezblechdächer ist ein Gestellsystem für die Montage von PV-Modulen. Mit dem PMT Befestigungssystem ist sowohl die Hochkant- als auch die Quermontage der Module möglich. Es besteht die Möglichkeit, sowohl einlagig als auch doppellagig zu montieren. Das PMT PV-Befestigungssystem für Trapezblechdächer zeichnet sich durch einen sehr hohen Grad der Vormontage aus. Durch die patentierte und bewährte Klick-Technologie ist eine maximale Reduzierung der Montagezeiten möglich. Alle Bauteile sind grundsätzlich aus Aluminium und Edelstahl gefertigt. Die hohe Korrosionsbeständigkeit garantiert eine maximale Lebensdauer und bietet die Möglichkeit vollständiger Wiederverwertung. 1.1 Bestimmungsgemäße Verwendung Das PMT PV-Befestigungssystem für Trapezblechdächer ist ein Gestellsystem für die Montage von PV-Modulen. Es ist ausschließlich für die Aufnahme von PV-Modulen konzipiert. Jede Verwendung, die davon abweicht, muss als nicht bestimmungsgemäß angesehen werden. Insbesondere gehört die Einhaltung der Angaben dieser Montageempfehlung zum bestimmungsgemäßen Gebrauch. Die PMT GmbH haftet nicht für Schäden, die aus Nichtbeachtung der Montageempfehlung sowie aus missbräuchlicher und nicht bestimmungsgemäßer Verwendung des Produktes entstehen. 1.2 Zu dem Dokument Das PMT PV-Befestigungssystem für Trapezblech ermöglicht die Montage von dachparallelen PV Anlagen. Diese Montageempfehlung beschreibt die Montage der ST-AK 1/12. Diese ist möglich bei: Trapez- und Wellblechen ggf. Sandwichprofilen (wenn die Freigabe des Herstellers vorliegt) Es ist sicherzustellen, dass ausschließlich aktuelle und vollständige Montageempfehlungen für die Montage benutzt werden. 1.3 Warnungen Die in dieser Montageempfehlung verwendeten Warnhinweise kennzeichnen sicherheitsrelevante Informationen. Sie bestehen aus: Bei Nichtbeachtung besteht großes Verletzungsrisiko sowie Lebensgefahr. Nichtbeachtung kann zu Sachschäden führen. 1.4 Allgemeine Hinweise Vor Beginn der Arbeiten auf dem Dach ist zu prüfen, ob alle Unfallverhütungsvorschriften in ihrer jeweils gültigen Fassung eingehalten werden, und dass vor herunterfallenden Teilen genügend Schutz geboten ist (z.b. Arbeitsschutzvorschriften des Zentralverbandes des Deutschen Dachdeckerhandwerkes (ZVDH)). Es ist durch den Ersteller der PV-Anlage vor der Montage sicherzustellen, dass die gegebene Dacheindeckung und Dachunterkonstruktion für die auftretenden zusätzlichen Belastungen ausgelegt ist. Durch den Ersteller ist der Zustand der Dachunterkonstruktion zu überprüfen (z.b. Qualität und Stärke der Pfetten, ggf. der Sparren und der Dachlatten, Qualität der Dacheindeckung, ausreichende Befestigung der Dacheindeckung an der Unterkonstruktion, maximale Tragfähigkeit der Dacheindeckung). Seite 3 // 34
4 1.0 EINFÜHRUNG Die Montage sollte nur von Fachkräften ausgeführt werden, die nach den Regeln des Deutschen Dachdecker-handwerks (ZVDH) arbeiten. Vor der Installation der Unterkonstruktion ist zu überprüfen, ob die Vorgaben des Modulherstellers bezüglich Modulklemmvorgaben (z.b. Breite und Art der Klemme, Befestigungsvorgabe der Klemme am Modul) eingehalten werden. Wenn dieses nicht der Fall ist, muss bauseits vor der Montage die Einverständniserklärung des Modulherstellers eingeholt werden oder das Gestell den Vorgaben des Modulherstellers angepasst werden. Die Anforderungen zum Blitz- und Überspannungsschutz von Montagesystemen für PV-Anlagen sind entsprechend der DIN und VDE Vorschriften herzustellen (z.b. DIN EN , DIN V VDE V 0100 Teil 534, VdS Merkblatt 2010). Die Vorgaben des zuständigen Energieversorgungsunternehmens sind einzuhalten. Bei der Montage sind Brandschutzregelungen einzuhalten, so sind z.b. keine Brandschutzmauern zu überbauen. Bei Veränderung in der Dacheindeckung sind die Vorschriften des Herstellers zu beachten. Während und nach der Montage dürfen die Gestellteile nicht betreten oder als Steighilfe benutzt werden. Es besteht Absturzgefahr, und die darunter liegende Dacheindeckung könnte beschädigt werden. 1.5 Installation Die Montageempfehlung dient der Installation des PMT PV-Befestigungssystems auf Trapezblechdächern. Die Montageempfehlung richtet sich an einen vom Betreiber der PV-Anlage eingewiesenen Personenkreis mit entsprechender Qualifikation. Generell gilt: Die Montage sollte nur von Fachkräften ausgeführt werden, die nach den Regeln des Deutschen Dachdeckerhandwerks (ZVDH) arbeiten. Systemkomponenten (Dachhaken, Systemträger) sind nicht als Trittleiter zu verwenden; die Module sind nicht zu betreten. Bei der Errichtung von PV-Anlagen auf Dächern mit Wellblecheindeckungen ist die Zulässigkeit der Installation und ggf. die Durchführung zusätzlicher Abdichtungsmaßnahmen im Bereich der Anbindungan die Dachhaut sicherzustellen. Seite 4 // 34
5 1.0 EINFÜHRUNG 1.6 Normen und Richtlinien Die vorliegende Montageempfehlung basiert auf dem Stand der Technik und langjähriger Erfahrung, wie unsere Systeme vor Ort installiert werden können. Da bei jedem Dach individuelle projektbezogene Besonderheiten zu berücksichtigen sind, muss vor der Montage immer eine fachkundige Klärung vorgenommen werden. Es ist durch den Ersteller der Photovoltaikanlage vor der Montage sicherzustellen, dass die gegebene Dachunterkonstruktion für die auftretenden zusätzlichen Belastungen ausgelegt ist. Kontaktieren sie dazu Statiker direkt vor Ort. Jede Photovoltaikanlage ist entsprechend den statischen Erfordernissen des Standorts und der Einbausituation unter Beachtung der Vorgaben der vorliegenden Montageempfehlung zu montieren. Es ist sicherzustellen, dass ausschließlich aktuelle und vollständige Montageempfehlungen für die Montage benutzt werden und dass ein Ausdruck der Montageempfehlung in unmittelbarer Nähe der Anlage aufbewahrt wird. Technische Änderungen vorbehalten. Bei der Montage der PV-Anlagen ist stets auf die Einhaltung der Montagehinweise des Modulherstellers, der entsprechenden Normen, Unfallverhütungsvorschriften sowie weiterer Vorschriften und Bestimmungen zu achten. Die nachfolgend aufgeführten Dokumente sind Hinweise der PMT GmbH und erheben nicht den Anspruch auf Vollständigkeit. Jede Person, die PMT PV-Befestigungssysteme montiert, ist verpflichtet, sich selbständig über alle Regeln und Vorschriften für eine fachlich korrekte Planung und Montage zu informieren und diese auch bei der Montage einzuhalten. Diese umfasst auch die Einholung des aktuellen Stands der Regeln und Vorschriften. BGV A2: BGV C22: BGV D36: BGV A1: ZVDH: Eurocode 0 (DIN EN 1990): Eurocode 1 (DIN EN 1991): Eurocode 5 (DIN EN 1995): Eurocode 9 (DIN EN 1999): DIN EN : Aluminiumtragwerken DIN EN : DIN EN : DIN : DIN DIN VOB Teil C: DIN VOB Teil C: DIN VOB Teil C: DIN V VDE V 0100 Teil 534: VDE ; IEC 64/1736: VDE 0185 Serie, IEC 81/335: Elektrische Anlagen und Betriebsmittel Bauarbeiten Leitern und Tritte Unfallverhütungsvorschriften Regelwerk des Zentralverbandes des Deutschen Dachdeckerhandwerkes Grundlagen der Tragkonstruktion Einwirkung auf Tragwerke Bemessung und Konstruktion von Holzbauten Bemessung und Konstruktion von Aluminiumtragwerken Ausführungsklasse nach Eurocode und EN 1090, Teile 1 und 3: EXC 2 Ausführung von Stahl- und Aluminiumtragwerken-Teil von Blitzschutz 2011 Blitzschutz Teil 3, Schutz von baulichen Anlagen und Personen Trapezprofile im Hochbau, Stahltrapezprofile; Festigkeitsnachweis und Konstruktive Ausbildung Trapezprofile im Hochbau, Aluminium-Trapezprofile und ihre Verbindungen; Anwendung und Konstruktion ATV für Bauleistungen Allgemeine Regelung ATV Dachdecung und Dachabdichtungsarbeiten ATV für Bauleistungen Gerüstarbeiten Überspannungsschutz an Gebäuden Errichten von Niederspannungsanlagen Blitzschutz Seite 5 // 34
6 1.0 EINFÜHRUNG 1.7 Systembeschreibung Komponenten für Dachanbindung Industriedächer können hinsichtlich der Eindeckung im Wesentlichen unterschieden werden in Trapez- und Wellblech und Sandwichprofile. Dafür bietet das PMT PV-Befestigungssystem geeignete Komponenten, um problemlos an die vorhandenen Dacheindeckungen bzw. Dachkonstruktionen anzuschließen. Unterschieden werden kann nach: Direkter Dachanbindung (Niet, Bohrschraube). Diese ist möglich bei: Trapez- und Wellblechen ggf. Sandwichprofilen (Freigabe des Hersteller notwendig) Siehe hierzu auch unsere Systemlösungen ST-AK 1/12 Trapezblechschiene Winkel Blechmontage und die dazugehörigen Montageanleitungen. Anbindung an die Dachunterkonstruktion (Stockschrauben, Solarbefestiger). Diese ist möglich bei: Trapez- und Wellblechen Wellfaserzementplatten Sandwichprofilen Die Anbindung ist möglich an Holzunterkonstruktionen (Stockschrauben, Solarbefestiger Typ A) und Metallunterkonstruktionen (Solarbefestiger Typ BZ) Solarbefestiger Solarbefestiger Typ A + Winkel M10 60mm, Kalotten Solarbefestiger Typ BZ + Winkel M10 60mm, Kalotten Stockschrauben Stockschraube M10 + Winkel M10 60mm Stockschraube M12 + Winkel M10 60mm Doppel-Stockschraube + Adapterschiene l=235/366 Seite 6 // 34
7 1.0 EINFÜHRUNG Systemträger Das PMT PV-Befestigungssystem bietet unterschiedlich starke Systemträger, um entsprechend den statischen Erfordernissen des Standorts und der Einbausituation optimierte Systeme zu realisieren: ST-AK 5/40 ST-AK 7/47 ST-AK 13/60 ST-AK 26/70 Verbinder-Technologie Die Verbinder-Technologie ermöglicht, zusätzlich zu der einfachen Montage, eine Anlagenausrichtung ohne Reduzierung der Tragfähigkeit im Bereich der Verbinder, da diese die gleichen statischen Werte wie der dazugehörige Systemträger aufweisen. Bei der Aneinanderreihung der Systemträger mittels Verbindern ist eine erdschlüssige Verbindung möglich, wenn die Systemträger mit Druck bündig auf dem Verbinder zusammengeschoben werden. Es ist sicherzustellen, dass die erdschlüssige Verbindung nach der Montage bauseits fachmännisch überprüft wird. Darüber hinaus bietet die Verbinder-Technologie die Möglichkeit, einfach und schnell Dehnfugen entsprechend den Gegebenheiten des Daches herzustellen. In diesem Fall liegt keine erdschlüssige Verbindung vor. Diese ist fachmännisch bauseitig herzustellen, ohne die Wirkungsweise der Dehnungsfuge einzuschränken. Eine beispielhafte Herstellung für eine erdschlüssige Verbindung im Bereich von Dehnfugen ist folgender Abbildung zu entnehmen: Seite 7 // 34
8 1.0 EINFÜHRUNG Kreuzschienenverbinder Kreuzungspunkte (bei doppellagigen Systemen) sind mit Kreuzschienenverbindern mit patentierter und bewährter Klick-Technologie schnell und tragfähig realisierbar. Abhängig von den statischen Erfordernissen des Standorts und der Einbausituation, müssen ein oder zwei Kreuzschienenverbinder pro Kreuzungspunkt angeordnet werden. ST-AK 5/40 ST-AK 7/47 ST-AK 13/60 ST-AK 26/70 Modulhalter und Endhalter Höhenverstellbare Modulhalter und Endhalter, jeweils mit Klick-Technologie, ermöglichen eine maximale Flexibilität bei der Montage von nahezu allen gerahmten Modultypen mit einer Rahmenhöhe von 30 bis 50 mm. Bei der Befestigung der PV-Module an die Systemträger ist stets auf die Einhaltung der Montagehinweise des Modulherstellers zu achten. Bei der Ausführung der Befestigung mittels Modulhalter und Endhalter ist sicherzustellen, dass diese den Modulrahmen mit der jeweils definierten Klemmfläche des Modulherstellers klemmen. Jede Person, die PMT PV-Befestigungssysteme montiert, ist verpflichtet sicherzustellen, dass die vorhandenen Klemmflächen den Montagehinweisen des Modulherstellers entsprechen. Insofern die maximalen Klemmflächen der Modul- und Endhalter nicht genügen, besteht die Möglichkeit, die Komponenten auch in anderen Längen zur erhalten. Klemmbereich 36 mm 8,4 mm Klemmbereich 41 mm 11 mm 11 mm 35 mm 40 mm Endhalter (EH) maximale Klemmfläche EH II: A=8,4*35=294mm² Modulhalter (MH) maximale Klemmfläche MH: A=11*40=440mm² (pro Seite) Seite 8 // 34
9 1.0 EINFÜHRUNG Laminatklemmen Die Montage von rahmenlosen PV-Modulen (Laminaten) wird durch passgenaue, zertifizierte Laminatendund Laminatmittelklemmen ermöglicht. Diese sind mit patentierter und bewährter Klick-Technologie oder mit Hammerkopfschraube erhältlich. Je nach Anforderungen des Laminats sind unterschiedliche Klemmbereiche und Längen verfügbar. Die Verwendbarkeit der Laminatend- und Laminatmittelklemmen muss vom Modulhersteller freigegeben werden (Zertifizierung). Eine Übersicht der Freigaben erhalten Sie von PMT. Laminatendklemme (LEK) 51 mm Klemmbereich Klemmbereich 37 mm 13,7 mm Klemmbereich 80 mm maximale Klemmfläche LEK: A=13,7*80=1096mm² (oben und unten) 13,7 mm 13,7 mm 80 mm Laminatmittelklemme (LMK) maximale Klemmfläche LMK: A=13,7*80=1096mm² (pro Seite, oben und unten) Erdung Der Potentialausgleich zwischen den einzelnen Systemkomponenten ist nach den jeweiligen länderspezifischen Vorschriften und Normen sicherzustellen. Dazu können u.a. systemspezifische Eigenschaften (siehe Verbinder- Technologie) genutzt werden. Ein Erdungskonzept ist in dieser Montageempfehlung nicht enthalten und muss entsprechend den geltenden Normen und Richtlinien vom ausführenden Installateur berechnet bzw. erstellt werden. Es ist stets auf die Einhaltung der Montagehinweise des Modulherstellers zu achten. Seite 9 // 34
10 2.0 MONTAGE STOCKSCHRAUBE 2.1 Systemkomponenten Dachhaken Stockschraube M8 x 200 pur Stockschraube M10 x 200 pur Solarbefestiger RSB-A 8,4/M10 Winkel 40mm M8 komplett Winkel 60mm M10 komplett Adapterschiene l=235/366 Stockschraube M12 x 250 pur Systemträger ST-AK 5/40 ST-AK 7/47 ST-AK 13/60 ST-AK 26/70 Verbinder Verbinder 5 Verbinder 7 Verbinder 13 Verbinder 26 Endhalter EH AK II Klick Modulhalter MH AK II Klick A EH AK II Klick schwarz MH AK II Klick schwarz Abrutschsicherungsset Abrutschsicherungsset Arretierungsclips Arretierungsclip AK Kreuzschienenverbinder Kreuzschienenverbinder Abdeckkappen Abdeckkappe 5 Abdeckkappe 7 Abdeckkappe 13 Abdeckkappe 26 Kabelclips (optional) Kabelbinder Kantenclip KC 15 Seite 10 // 34
11 2.2 MONTAGE STOCKSCHRAUBE Montage von dachparallelen PV-Anlangen auf Industriedacheindeckungen 1.1 Anbindung an Dachunterkonstruktion mittels Stockschrauben oder Solarbefestigern Stockschrauben oder Solarbefestiger können zur direkten Anbindung an die Dachunterkonstruktion für folgende Dacheindeckungen verwendet werden: Trapez- und Wellblechen Wellfaserzementplatten Sandwichprofilen Es ist die Anbindung an Dachunterkonstruktionen aus Holz oder Stahl möglich. Diese Anbindung ist bei Schrägdächern bis max. 20 Dachneigung möglich. Die Positionierung der Stockschrauben muss entsprechend den statischen Erfordernissen des Standorts und der Einbausituation festgelegt werden. Hierbei muss nochmals überprüft werden, ob die in der Planung zugrunde gelegten Maße mit den auf dem Dach vorgefundenen Maßen übereinstimmen (ggf. müssen Anpassungen vorgenommen werden). An den markierten Positionen ist die Eindeckung im Bereich der Hochsicke / des Wellenbergs zu durchbohren und die Stockschrauben sind entsprechend den Vorschriften (Eurocode 5, Angaben in den bauaufsichtlichen Zulassungen) je nach vorhandener Dachunterkonstruktion an den Sparren / den Pfetten zu befestigen. Dabei ist sicherzustellen, dass die Dichtungen bzw. Kalotten formschlüssig an die Dachhaut angedrückt sind. Es ist sicherzustellen, dass ausschließlich Stockschrauben oder Solarbefestiger verwendet werden, die in der Lage sind, die auftretenden Kräfte sicher in die Dachkonstruktion zu übertragen und die Dichtigkeit der Dacheindeckung zu gewährleisten. Die Tragfähigkeit der Stockschrauben ist nachzuweisen. 1.2 Vorschriften und Anwendungsbereiche Unterkonstruktion Holz Montage mit Stockschrauben oder Solarbefestigern Typ A Die Holzunterkonstruktion für die Montage von Holzschrauben > d=5mm muss vorgebohrt werden. Vorbohrdurchmesser: 0,7 x d Einschraubtiefe: mindestens 4 x d empfohlen: 7 x d Pfettenmontage Randabstand unten: mindestens 7 x d Pfettenmontage Randabstand oben: mindestens 3 x d Sparrenmontage Randabstand seitlich: mindestens 3 x d Lochabstand in Faserrichtung: mindestens 7 x d Daraus ergeben sich folgende Mindestpfettenbreiten: Stockschraube 8x200: 80 mm Stockschraube 10x200: 100 mm Stockschraube 12x200: 120 mm Die Angaben für Holzunterkonstruktionen sind gültig in Übereinstimmung mit den Angaben in DIN EN : in Verbindung mit dem nationalen Anhang. Unterkonstruktion Stahl/Metall Montage mit Solarbefestigern Typ BZ (d=8,0mm) Mindestmaterialstärke: 1,5mm Stahl (z.b. Z-Pfetten) Die Stahlunterkonstruktion für die Montage von Solarbefestigern Typ BZ muss vorgebohrt werden Unterkonstruktion Stahl 1,5-5,0mm: Vorbohrweite 6,8mm Unterkonstruktion Stahl 5,0-8,0mm: Vorbohrweite 7,0mm Unterkonstruktion Stahl 8,0-10,0mm: Vorbohrweite 7,2mm Unterkonstruktion Stahl >10,0mm: Vorbohrweite 7,4mm Einschraubtiefe: mindesten 10mm Pfettenmontage Randabstand unten und oben: mindestens 3 x d Sparrenmontage Randabstand seitlich: mindestens 30mm Lochabstand: mindestens 40mm Seite 11 // 34
12 2.2 MONTAGE STOCKSCHRAUBE Montage von dachparallelen PV-Anlangen auf Industriedacheindeckungen 1.3 Dacheindeckung Unterkonstruktion Holz Wellblech: Solarbefestiger Typ A o. Stockschraube (EPDM Schirmdichtung o. passende Kalotte) Unterkonstruktion Stahl/Metall Wellblech: Solarbefestiger Typ BZ (EPDM Schirmdichtung oder passende Kalotte) Wellfaserzement: Solarbefestiger Typ A oder Stockschraube (EPDM Schirmdichtung) Wellfaserzement: Solarbefestiger Typ BZ (EPDM Schirmdichtung) Trapezblech (ohne Abbildung): Solarbefestiger Typ A oder Stockschraube (EPDM Schirmdichtung oder passende Kalotte) Sandwichprofile: Solarbefestiger Typ A (passende Kalotte) Trapezblech (ohne Abbildung): Solarbefestiger Typ BZ (EPDM Schirmdichtung oder passende Kalotte) Sandwichprofile: Solarbefestiger Typ BZ (passende Kalotte) Seite 12 // 34
13 2.2 MONTAGE STOCKSCHRAUBE Montage von dachparallelen PV-Anlangen auf Industriedacheindeckungen Planungsgrundlage prüfen Positionierung nach den statischen Erfordernissen und Einbausituation Ausrichtung der Dachhaken mit Richtschnur Vorschriften des Eurocode 5 beachten Randabstände beachten Herstellerangeben für die Montage der Stockschraube/ des Solarbefestigers sind zu beachten Im Anschluss an die Positionierung der Stockschrauben/Solarbefestiger werden Winkel bzw. Adapterschienen an den Stockschrauben/Solarbefestiger befestigt. Die Tragfähigkeit der Stockschrauben/Solarbefestiger ist für einen maximalen Abstand der Winkel/Adapterschienen zur Dacheindeckung nachzuweisen. Es wird empfohlen, 40mm als maximalen Abstand für den Nachweis nicht zu unterschreiten. Für die Montage ist sicherzustellen, dass der maximale Abstand des Winkels/ der Adapterschiene zur Dacheindeckung Seite 13 // 34
14 2.2 MONTAGE STOCKSCHRAUBE Montage von dachparallelen PV-Anlangen auf Industriedacheindeckungen 2.1 Winkel komplett und untere Schienenlage Der Winkel ist auszuwählen abhängig vom Durchmesser des oberen metrischen Bereichs der Stockschraube/des Solarbefestigers Winkel 40mm, M8 komplett Winkel 60mm, M10 komplett Winkel 60mm, M12 komplett Um den Winkel an der Stockschraube zu befestigen, sind obere Mutter und Sperrzahnscheibe zu entfernen, das Winkelset auf die Stockschraube zu setzen und mit Mutter und Sperrzahnscheibe zu befestigen (Anzugsmoment M8: Nm, Anzugsmoment M10: Nm, Anzugsmoment M12: Nm). Der maximale Abstand des Winkels zur Dacheindeckung ist einzuhalten. Abstand zur Dacheindeckung Maximaler Abstand zur Dacheindeckung ist einzuhalten Je nach Anlagenkonfiguration können horizontal oder vertikal verlaufende Systemträger mit Hilfe der Hammerkopfschraube M8x25 und der Sperrzahnmutter an den Winkeln befestigt werden. Die richtige Ausrichtung der Hammerkopfschrauben im Kanal des Systemträgers (Anzugsmoment Nm) ist zu beachten. Die Systemträger sind spannungsfrei zu montieren. Das wird durch die Riffelung der Bauteile und das Langloch ermöglicht. Eine kraft- und formschlüssige Verbindung durch das Ineinandergreifen der Riffelungen ist sicherzustellen. Seite 14 // 34
15 2.2 MONTAGE STOCKSCHRAUBE Montage von dachparallelen PV-Anlangen auf Industriedacheindeckungen Bei horizontal (parallel zur Traufe) verlaufenden Systemträgern (untere Lage), ist sicherzustellen, dass die Schiene stets so orientiert ist, dass der Winkel an der unteren Seite zur Traufe befestigt wird. Ausrichtung der Hammerkopfschraube Kraft- und Formschluss Verstellbarkeit Langloch Sitz Hammerkopfschraube Ausrichtung der Hammerkopfschrauben prüfen Verstellbarkeit durch Riffelung und Langloch nutzen Ausrichtung der Hammerkopfschrauben prüfen Verstellbarkeit durch Riffelung und Langloch nutzen Kraft- und formschlüssige Verbindung herstellen Kraft- und formschlüssige Verbindung herstellen 13 Orientierung der Schienen beachten Orientierung der Schienen beachten Oberhalb der horizontal verlaufenden Systemträger (untere Lage) sind entweder vertikal verlaufende Systemträger mit Hilfe beidseitig anzuordnender Kreuzschienenverbinder (s. Montage 4) zu montieren oder Module direkt mittels End- und Modulhalter zu befestigen (s. Montage 8 ff). Seite 15 // 34
16 2.2 MONTAGE STOCKSCHRAUBE Montage von dachparallelen PV-Anlangen auf Industriedacheindeckungen Bei vertikal (senkrecht zur Traufe) verlaufenden Systemträgern (untere Lage), ist sicherzustellen, dass die Schienenausrichtung benachbarter Schienen wechselt, d.h. dass der Winkel einmal links der Schiene anschließt und für die benachbarte Schiene rechts davon. Ausrichtung der Hammerkopfschraube Kraft- und Formschluss Verstellbarkeit Langloch Sitz Hammerkopfschraube Ausrichtung der Hammerkopfschrauben prüfen Ausrichtung der Hammerkopfschrauben prüfen Verstellbarkeit durch Riffelung und Langloch nutzen Verstellbarkeit durch Riffelung und Langloch nutzen Kraft- und formschlüssige Verbindung herstellen Kraft- und formschlüssige Verbindung herstellen 13 Orientierung der Schienen beachten Orientierung der Schienen beachten Oberhalb der vertikal verlaufenden Systemträger (untere Lage) sind entweder horizontal verlaufende Systemträger mit Hilfe beidseitig anzuordnender Kreuzschienenverbinder (s. Montage 4) zu montieren oder Module direkt mittels End- und Modulhalter zu befestigen (s. Montage 5 ff). Seite 16 // 34
17 2.2 MONTAGE STOCKSCHRAUBE Montage von dachparallelen PV-Anlangen auf Industriedacheindeckungen 2.2 Adapterschiene l=235/366 und untere Schienenlage Sind die zu übertragenden Kräfte für die Anbindung mit einer Stockschraube zu groß, können Adapterschienen verwendet werden. Mit der Adapterschiene l=366 können 2 Stockschrauben miteinander verbunden werden. Die Adapterschiene l=366 ist für die gängigen Stockschraubenabstände 199 mm bis 333 mm mit 12,5 mm vorgebohrt. Die Adapterschiene l=235 ist speziell für das Wellenmaß von Wellfaserzementeindeckungen und Stockschraubenabstände von mm ausgelegt. Die Schiene ist ebenfalls mit 12, 5 mm Löchern vorgebohrt. Um die Adapterschiene l=366 an der Stockschraube zu befestigen, sind obere Mutter und Sperrzahnscheibe zweier benachbarter Stockschrauben zu entfernen, die Adapterschiene l=366 auf die Stockschrauben zu setzen und mit Mutter und Sperrzahnscheibe zu befestigen (Anzugsmoment M10: Nm, Anzugsmoment M12: Nm). Der maximale Abstand der Adapterschiene zur Dacheindeckung ist einzuhalten. Es ist sicherzustellen, dass die Adapterschiene l=366 horizontal montiert wird. Abstand zur Dacheindeckung Maximaler Abstand zur Dacheindeckung ist einzuhalten 13 Seite 17 // 34
18 2.2 MONTAGE STOCKSCHRAUBE Montage von dachparallelen PV-Anlangen auf Industriedacheindeckungen Montieren sie die horizontal (parallel zur Traufe) verlaufenden Systemträger mit Hilfe der Hammerkopfschraube M8x25 und der Sperrzahnmutter an den Dachhaken. Achten sie auf die richtige Ausrichtung der Hammerkopfschrauben im Kanal des Systemträgers (Anzugsmoment Nm) und darauf, dass die Systemträger spannungsfrei montiert werden. Nutzen sie dafür die Verstellbarkeit, die durch die Riffelung der Bauteile und dem Langloch gegeben ist. Stellen sie sicher, dass eine kraft- und formschlüssige Verbindung durch das Ineinandergreifen der Riffelungen zustande gekommen ist. Ausrichtung Hammerkopfschraube Kraft und Formschluss Ausrichtung der Hammerkopfschrauben prüfen 21 mm Verstellbarkeit durch Riffelung und Langloch nutzen Kraft- und formschlüssige Verbindung herstellen Verstellbarkeit durch Riffelung und Langloch bei Dachhaken DH Vario 31 mm bei Dachhaken DH Alu 21 mm Sitz Hammerkopfschraube Seite 18 // 34
19 2.2 MONTAGE STOCKSCHRAUBE Montage von dachparallelen PV-Anlangen auf Industriedacheindeckungen Die Adapterschienen werden parallel zur Pfette (parallel zur Traufe) verbaut, sodass ausschließlich vertikal verlaufende Systemträger mit Hilfe beidseitig anzuordnender Kreuzschienenverbinder zu befestigen sind. Klicken sie dazu die Kreuzschienenverbinder auf die Adapterschiene und befestigen den vertikalen Systemträger im seitlichen Hammerkopfschraubenkanal und gegenüber. Stellen sie sicher, dass der Kreuzschienenverbinder auf beiden Seiten der Adapterschiene eingeklickt ist und ziehen sie die Schraube fest (Anzugsmoment 8-10 Nm). Kreuzschienenverbinder beidseitig Kreuzschienenverbinder beidseitig Zusätzliche Details zu den Kreuzschienenverbindern, sind dem Kapitel Montage 4 zu entnehmen. Je nach statischen Erfordernissen des Standorts und der Einbausituation, können mehrere Kreuzschienenverbinder (2x2) pro Kreuzungspunkt benötigt werden. Kreuzschienenverbinder 2x2 Seite 19 // 34
20 3.0 MONTAGE STOCKSCHRAUBE Verbinder Um mehrere Systemträger aneinanderzureihen, wird der Verbinder, der die gleichen statischen Werte wie der Systemträger hat, zur Hälfte in den bereits montierten Systemträger geschoben. Anschließend den anderen Systemträger auf den Verbinder schieben. Die Systemträger mit Druck bündig zusammenschieben und überprüfen, ob eine erdschlüssige Verbindung zustande gekommen ist. Die Verbindung ist fertig. Den aufgeschobenen Systemträger wie beschrieben befestigen. Die Aneinanderreihung mittels Verbinder ist für Systemträger der unteren und der oberen Systemträgerlage, für vertikal und horizontal verlaufende Systemträger möglich. Verbinder einschieben Verbinder einschieben Verbinder einschieben Verbinder einschieben Systemträger zusammenschieben Systemträger zusammenschieben Erdschlüssige Verbindung kontrollieren, Hinweise Punkt 1.7 beachten. Erdschlüssige Verbindung kontrollieren, Hinweise Punkt 1.7 beachten. Keine Kragarme mit Verbindern. Verbinder Keine Kragarme so positionieren, mit Verbindern. dass diese zwischen 2 Winkeln, 2 Adapterschienen bzw. 2 Verbinder Systemträger-Kreuzungspunkten so positionieren,dass liegen diese zwischen 2 Winkeln, 2 Adapterschienen bzw. 2 Systemträger-Kreuzungspunkten liegen Fertig Fertig Kragarm Kragarm Seite 20 // 34
21 3.0 MONTAGE STOCKSCHRAUBE Verbinder Bei doppellagigen Unterkonstruktionen werden Dehnungsfugen in beiden Lagen angeordnet. Ist der untere Systemträger länger als 12,00 m, so ist er zu trennen und mittels Verbinder so zu verbinden, dass ein Längenausgleich von 2 cm möglich ist (Dehnungsfuge). Die Anordnung der Dehnfugen ist den Gegebenheiten des Daches und den verschiedenen Ausdehnungseigenschaften der Materialien anzupassen. Dehnungsfugen dürfen nicht mit Modulen überbaut werden. Es liegt keine erdschlüssige Verbindung vor. Diese ist herzustellen, ohne die Wirkungsweise der Dehnungsfuge einzuschränken. Dehnungsfuge Dehnungsfuge 2 cm 2 cm Dehnungsfuge untere Lage Dehnungsfuge für die obere Lage (bei doppellagigen und einlagigen Unterkonstruktionen): Ist der Systemträger länger als 12,00 m, so ist das Modulfeld durch das Setzen zweier Endhalter zu trennen. In dem Bereich zwischen den Endhaltern ist der Systemträger zu trennen und mittels Verbinder so zu verbinden, dass ein Längenausgleich von 2cm möglich ist (Dehnungsfuge). Die Anordnung der Dehnfugen ist den Gegebenheiten des Daches und den verschiedenen Ausdehnungseigenschaften der Materialien anzupassen. Für das Setzen der Endhalter, sind die Hinweise Montage - 8 dieser Montageempfehlung dazu zu beachten. Dehnungsfugen dürfen nicht mit Modulen überbaut werden. Es liegt keine erdschlüssige Verbindung vor. Diese ist herzustellen, ohne die Wirkungsweise der Dehnungsfuge einzuschränken. Hinweise Punkt 1.7 beachten Dehnungsfuge Dehnungsfuge 2 cm 2 cm Dehnungsfuge untere Lage Seite 21 // 34
22 4.0 MONTAGE STOCKSCHRAUBE Kreuzschienenverbinder Verbindungspunkte zwischen unteren und oberen Schienenlagen (bei doppellagigen Systemen und bei der Verwendung von Adapterschienen) sind mit Kreuzschienenverbindern schnell und tragfähig realisierbar. Montieren sie die oberen Systemträger mit Hilfe der Kreuzschienenverbinder auf die unteren Systemträger. Dazu den Kreuzschienenverbinder auf die unteren Systemträger aufklicken und den oberen Systemträger damit befestigen. Überprüfen sie den Abstand der oberen Systemträger mit den vorgeschriebenen Klemmabständen der Module. Stellen sie sicher, dass der Kreuzschienenverbinder auf beiden Seiten des Systemträgers eingeklickt ist und ziehen sie die Schraube fest (Anzugsmoment 8-10 Nm). Obere Schienenlage horizontal: Kreuzschienenverbinder beidseitig beidseitig Obere Schienenlage vertikal: Kreuzschienenverbinder beidseitig beidseitig Seite 22 // 34
23 4.0 MONTAGE STOCKSCHRAUBE Kreuzschienenverbinder KSV im seitlichen HKS-Kanal und gegenüber FALSCH FALSCH Beidseitig geklickt FALSCH Je nach statischen Erfordernissen des Standorts und der Einbausituation können mehrere Kreuzschienenverbinder pro Kreuzungspunkt benötigt werden. Ist ein zweiter Kreuzschienenverbinder notwendig, wird dieser auf der gegenüberliegenden Seite wie oben beschrieben befestigt (Anzugsmoment 8-10 Nm). Kreuzungspunkte: 1 KSV im seitlichen HKS-Kanal 1 KSV im seitlichen HKS-Kanal und 1 KSV gegenüberliegend ST-AK 5/40 ST-AK 7/47 ST-AK 13/60 ST-AK 26/70 Der Abstand der horizontalen Systemträger erfolgt unter Beachtung der Montageanleitung des Moduls. Seite 23 // 34
24 5.0 MONTAGE STOCKSCHRAUBE Modulmontage quer, Endhalter Mit dem PMT PV-Befestigungssystem ist sowohl die Hochkant- als auch die Quermontage der Module möglich. Im Folgenden (Montage 5, 6 und 7) wird die Modulklemmung von gerahmten Modulen in Querausrichtung beschrieben. Im Folgenden wird die spaltenweise Montage der Module von oben nach unten beschrieben. Wenn der Standort es erfordert und die Einbausituation es zulässt, kann die Montage ebenso von unten nach oben erfolgen. Bei der Montage von unten nach oben ist vor der Modulmontage auf die Systemträger unten je einen Arretierungsclip aufzuschieben und zu fixieren (Anzugsmoment 8-10 Nm).Stellen Sie sicher, dass alle Arretierungsclips in einer horizontalen Linie befestigt sind. Die Endhalter werden dann auf die Systemträger geklickt und an die Arretierungsclips geschoben. Legen Sie das Modul auf die Systemträger. Montieren Sie die Endhalter. Klicken Sie dazu den Endhalter auf den Systemträger und schieben Sie ihn an das Modul. Es ist sicherzustellen, dass der Endhalter auf beiden Seiten des Systemträgers eingeklickt ist. Passen Sie nun den Endhalter an die Modulhöhe an und ziehen Sie die Schraube fest (Anzugsmoment 8-10 Nm). Achten Sie darauf, dass der Endhalter den Modulrahmen mit der definierten Klemmfläche des Modulherstellers klemmt. Aufklicken... Endhalter montieren 5 ranschieben und festziehen Seite 24 // 34
25 5.0 MONTAGE STOCKSCHRAUBE Modulmontage quer, Endhalter Beidseitig geklickt FALSCH Definierte Klemmfläche FALSCH Einklicken des Endhalter kontrollieren Definierte Klemmfläche des Modulherstellers kontrollieren, Hinweise Punkt 1.7 beachten (Vorgaben des Modulherstellers beachten). Seite 25 // 34
26 6.0 MONTAGE STOCKSCHRAUBE Modulmontage quer, Modulhalter Montieren Sie nun die Modulhalter. Klicken Sie dazu den Modulhalter auf den Systemträger und schieben Sie ihn an das Modul. Es ist sicherzustellen, dass der Modulhalter auf beiden Seiten des Systemträgers eingeklickt ist. Modulhalter aufklicken und ranschieben Schieben sie nun das nächste Modul unter die Modulhalter, passen sie den Modulhalter an die Modulrahmenhöhe an und ziehen sie die Schraube fest (Anzugsmoment 8-10 Nm). Modul unterschieben und Modulhalter festziehen Modulhalter montieren 5 Seite 26 // 34
27 6.0 MONTAGE STOCKSCHRAUBE Modulmontage quer, Modulhalter Achten sie darauf, dass der Modulhalter die beiden Modulrahmen mit der definierten Klemmfläche des Modulherstellers klemmt. Definierte Klemmfläche FALSCH Beidseitig geklickt FALSCH Einklicken des Modulhalters kontrollieren. Definierte Klemmfläche des Modulherstellers kontrollieren, Hinweise Punkt 1.7 beachten (Vorgaben des Modulherstellers beachten). Seite 27 // 34
28 7.0 MONTAGE STOCKSCHRAUBE Modulmontage quer, Endhalter und Arretierungsclip am Reihenabschluss Am letzten Modul in der Reihe (ggf. bei Dehnungsfugen) sind wieder Endhalter zu montieren. Klicken Sie dazu den Endhalter auf den Systemträger und schieben Sie ihn an das Modul. Es ist sicherzustellen, dass der Endhalter auf beiden Seiten des Systemträgers eingeklickt ist. Passen Sie nun den Endhalter an die Modulhöhe an und ziehen Sie die Schraube fest (Anzugsmoment 8-10 Nm). Achten Sie darauf, dass der Endhalter mit der definierten Klemmfläche des Modulherstellers klemmt (siehe Montage-5). Schieben sie den Arretierungsclip von unten auf die Systemträger bis an den Endhalter und fixieren sie diesen (Anzugsmoment 8-10 Nm). Am letzten Modul Endhalter und Arretierungsclip montieren. 5 Verfahren Sie mit den folgenden Reihen wie beschrieben. Es ist darauf zu achten, dass die Endhalter in einer horizontalen Linie befestigt sind. Seite 28 // 34
29 8.0 MONTAGE STOCKSCHRAUBE Modulmontage hochkant, Endhalter Mit dem PMT PV-Befestigungssystem ist sowohl die Hochkant- als auch die Quermontage der Module möglich. Im Folgenden (Montage 8, 9 und 10) wird die Modulklemmung von gerahmten Modulen in Hochkant-Ausrichtung beschrieben. Vor der Montage von Modulen der untersten Modulreihe, sind die Module generell mit dem Abrutschsicherungsset zu versehen. Gleiches gilt für Module unterhalb derer kein weiteres Modul direkt angrenzt (Module oberhalb von Störobjekten z.b. Fenster, Schornsteine etc.). Befestigen sie dazu 2 Schrauben M6 x 20 (mit dem Schaft nach unten) mit Muttern M6 in 2 Rahmenbohrungen (8 mm) der Module, sodass die Schrauben auf einer Höhe liegen und sich im verbauten Zustand oberhalb mindestens einer horizontalen Systemträgerlage befinden, ggf. so dass die Schrauben an der Unterseite des Modulrahmens von oben an den horizontalen Systemträger anschlagen.ist die untere Befestigungsbohrung größer als 8 mm bitte eine dafür entsprechende Schraube verwenden. 10 Seite 29 // 34
30 8.0 MONTAGE STOCKSCHRAUBE Modulmontage hochkant, Endhalter Legen Sie das Modul auf die Systemträger. Montieren Sie die Endhalter. Klicken Sie dazu den Endhalter auf den Systemträger und schieben Sie ihn an das Modul. Es ist sicherzustellen, dass der Endhalter auf beiden Seiten des Systemträgers eingeklickt ist. Passen Sie nun den Endhalter an die Modulhöhe an und ziehen Sie die Schraube fest (Anzugsmoment 8-10 Nm). Achten Sie darauf, dass der Endhalter den Modulrahmen mit der definierten Klemmfläche des Modulherstellers klemmt. Endhalter aufklicken... Endhalter montieren 5... ranschieben und festziehen Beidseitig geklickt FALSCH Definierte Klemmfläche FALSCH Einklicken des Endhalter kontrollieren Definierte Klemmfläche des Modulherstellers kontrollieren, Hinweise Punkt 1.7 beachten (Vorgaben des Modulherstellers beachten). Seite 30 // 34
31 9.0 MONTAGE STOCKSCHRAUBE Modulmontage hochkant, Modulhalter Montieren Sie nun die Modulhalter. Klicken Sie dazu den Modulhalter auf den Systemträger und schieben Sie ihn an das Modul. Es ist sicherzustellen, dass der Modulhalter auf beiden Seiten des Systemträgers eingeklickt ist. Modulhalter aufklicken und ranschieben Schieben Sie nun das nächste Modul unter den Modulhalter, passen Sie den Modulhalter an die Modulrahmenhöhe an und ziehen Sie die Schraube fest (Anzugsmoment 8-10 Nm). Module montieren Modul unterschieben und Modulhalter festziehen Modulhalter montieren 5 Seite 31 // 34
32 9.0 MONTAGE STOCKSCHRAUBE Modulmontage hochkant, Modulhalter Achten sie darauf, dass der Modulhalter die beiden Modulrahmen mit der definierten Klemmfläche des Modulherstellers klemmt. Definierte Klemmfläche FALSCH Beidseitig geklickt FALSCH Einklicken des Modulhalters kontrollieren Definierte Klemmfläche des Modulherstellers kontrollieren, Hinweise Punkt 1.7 beachten (Vorgaben des Modulherstellers beachten). Seite 32 // 34
33 10.0 MONTAGE STOCKSCHRAUBE Modulmontage hochkant, Endhalter am Reihenabschluss Am letzten Modul in der Reihe (ggf. bei Dehnungsfugen) sind wieder Endhalter zu montieren. Klicken Sie dazu den Endhalter auf den Systemträger und schieben Sie ihn an das Modul. Es ist sicherzustellen, dass der Endhalter auf beiden Seiten des Systemträgers eingeklickt ist. Passen Sie nun den Endhalter an die Modulhöhe an und ziehen Sie die Schraube fest (Anzugsmoment 8-10 Nm). Achten Sie darauf, dass der Endhalter den Modulrahmen mit der definierten Klemmfläche des Modulherstellers klemmt (siehe Montage 8). Am letzten Modul Endhalter montieren 5 Verfahren Sie mit den folgenden Reihen wie beschrieben. Seite 33 // 34
34 Die Montageanleitung ist bei der Montage unbedingt zu berücksichtigen. Diese finden Sie unter Premium Mounting Technologies GmbH & Co. KG Energiepark 1 D Rugendorf T F [email protected] SERVICE-HOTLINE Weitere Informationen: Technische Änderungen vorbehalten Premium Mounting Technologies GmbH & Co. KG MONTAGEANLEITUNG-PMT-STOCKSCHRAUBE-DE-V1 12/2018 Seite 34 // 34
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