Ordnung zur Feststellung der Eignung (M.A.)

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1 Ordnung zur Feststellung der Eignung (M.A.) konsekutiven Master-Studiengang Kultur und Management an der Hochschule Zittau/Görlitz vom (Eignungstestordnung WKm) vom [Stand ]

2 2 1 Zweck der Feststellung (1) Die Einschreibung für den Studiengang Kultur und Management (M.A.) an der Hochschule Zittau/Görlitz setzt neben dem Nachweis der akademischen Qualifikation (Abschluß als Bachelor of Arts oder höher mit mindestens dem Abschluß Gut [2,5]) und den weiteren Einschreibungsvoraussetzungen, die die Immatrikulationsordnung der Hochschule Zittau / Görlitz regelt, den Nachweis einer persönlich-kulturellen Eignung nach Maßgabe dieser Ordnung voraus. (2) In dem Feststellungsverfahren soll der Bewerber nachweisen, dass er die analytische Befähigung, die Wissensgrundlagen sowie die psychisch-mentalen und kommunikativen Voraussetzungen für ein erfolgreiches Studium besitzt und für eine spätere wissenschaftliche oder leitende Tätigkeit im Bereich Kunstund Kulturprojekte, -Betriebe und -Medien ausreichend zu erweitern in der Lage zu sein verspricht. (3) Als geeignet werden Bewerberinnen und Bewerber eingestuft, die a) über sehr gute Kenntnisse in der Allgemeinbildung, des zeitgenössischen Kultur- und Kunstlebens (Kunstprozess), der wirtschaftlichen und historischen Prozesse in der Gesellschaft sowie über Kenntnisse in mindestens zwei Fremdsprachen verfügen, b) ein überdurchschnittliches Engagement für kulturelle, künstlerische und/oder soziale Belange in Gesellschaft, Wirtschaft bzw. Öffentlichkeit vorweisen können und in mindestens einem Gebiet musische Fähigkeiten besitzen, c) durch einen eingereichten wissenschaftlichen Text und die Gespräche einen erfolgreichen Abschluss des Studiums erwarten lassen. 2 Feststellungskommission (1) Von der Studienkommission wird im Auftrag des Dekans der Fakultät Wirtschafts- und Sprachwissenschaften eine Feststellungskommission gebildet. Ihr gehören drei Hochschullehrer an. (2) Der oder die Studiengangsbeauftragte führt oder bestimmt den Vorsitz der Kommission. (3) Die Kommission legt die organisatorischen Details des Verfahrens, insbesondere des Eignungstests, fest und überwacht deren Einhaltung. 3 Bewerbung zum Feststellungsverfahren (1) Bewerberinnen und Bewerber werden nach Vorlage der vollständigen Bewerbungsunterlagen sowie der im weiteren genannten Dokumente und Erklärungen zur Eignungsprüfung eingeladen: a) Vollständig ausgefüllter Antrag auf Zulassung/ Einschreibung mit allen erforderlichen Anlagen, (siehe Internet unter

3 3 Wenn zum Zeitpunkt der Bewerbung noch kein Bachelorzeugnis vorliegt, kann das Zeugnis der bisherigen Fachsemester eingereicht und das Bachelorzeugnis nachgereicht werden. zusätzlich sind einzureichen: b) Ausführliche Begründung der Bewerbung mit Bezug zum Berufsfeld, c) Eine eigenständig erstellte wissenschaftliche Arbeit von nicht mehr als Zeichen zu einem selbstgestellten Thema aus dem Bereich Kultur und Management, d) Vorhandene Praktikumsnachweise und beurteilungen, (2) Es wird ein Vorauswahlverfahren durchgeführt, das neben der Qualität der eingereichten Unterlagen die bisherigen Verbindungen des Bewerbers zum kulturellen Leben, die bisherigen Leistungen sowie die gesammelten praktischen Erfahrungen berücksichtigt. (3) Bewerbungen zum Eignungstest können laufend eingereicht werden. Die Bewerbung ist an die: Hochschule Zittau/Görlitz Dezernat Akademische Verwaltung Zulassungsamt Theodor-Körner-Allee Z i t t a u zu richten. 4 Bausteine der Eignungsprüfung (1) Ein persönliches Gespräch mit einem Hochschullehrer, der Mitglied der Feststellungskommission ist. Bewertet werden die Kenntnisse in Ökonomie, Kultur und Management. Das Gespräch muss durch zwei Prüfer geführt werden. Das persönliche Gespräch im Umfang von wenigstens 15 Minuten geht zu 50 % in die Gesamtbewertung ein. (2) Schriftliche Entwicklung einer Forschungshypothese und eines Arbeitsplanes für eine von der Feststellungskommission vorgegebene Leitfrage (90 Minuten). Hypothese und Arbeitsplan sind im Anschluß vor zwei Prüfern zu präsentieren und zu diskutieren (15 Minuten). Bewertet wird die Stringenz der Gedankenführung (50% der Gesamtwertung). 5 Feststellung der Eignung und Bekanntgabe der Ergebnisse (1) Festgestellt wird ausschließlich Eignung oder nicht Eignung. Zwischenbewertungen sind nicht möglich. In Einzelfällen können geeigneten Bewerbern aus nicht fachverwandten Studiengängen Auflagen in Form eines individuellen zusätzlichen Studienplanes erteilt werden.

4 4 (2) Jeder Baustein der Eignungsprüfung wird numerisch auf einer Skala von 1 (bester Wert; sehr gut) bis 5 (schlechtester Wert; ungenügend) bewertet. Die Gesamtzahl möglicher Punkte in den Bausteinen und die Umrechnung der Einzelpunkte in die numerische Bewertung sowie die jeweiligen Prüfungsfragen im schriftlichen Test werden jährlich festgelegt. (3) Die numerischen Werte nach Abs. 3 werden mit den Wichtungen nach 4 zu einer Gesamtbewertung zusammengefasst. (4) Ein Bewerber ist geeignet, wenn er mindestens die Gesamtwertung 2,3 erreicht und in keinem Baustein eine numerische Einzelwertung 5 nach Abs. 3 aufweist. (5) Das Ergebnis des Feststellungsverfahrens wird dem Bewerber vom Leiter der Feststellungskommission schriftlich mitgeteilt. (6) Der Bescheid, dass die Eignung nicht zuerkannt wurde, ist mit einer Rechtsbehelfsbelehrung zu versehen. (7) Die Liste der erfolgreichen Kandidaten für den Studiengang sowie deren Unterlagen werden an das Dezernat Akademische Verwaltung weitergeleitet. (8) Das weitere Zulassungsverfahren für den Studiengang ist in der Immatrikulationsordnung der Hochschule geregelt. 6 Niederschrift, Einsicht in die Niederschrift (1) Über den Ablauf des Feststellungsverfahrens ist eine Niederschrift anzufertigen, aus der Tag und Ort der Feststellung, die Namen der beteiligten Mitglieder der Kommission, der Name des Bewerbers sowie die Entscheidung und die Gründe für die Entscheidung ersichtlich sein müssen. (2) Auf Antrag wird dem Bewerber Einsicht in die Niederschrift gewährt. Der Antrag ist innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe des Ergebnisses des Feststellungsverfahrens beim Dekan des Fachbereiches schriftlich zu stellen. Der Dekan bestimmt Ort und Zeit der Einsichtnahme. 7 Gültigkeit des Eignungstest (1) Der Eignungsnachweis besitzt maximal drei Jahre Gültigkeit. Liegt der Eignungstest mehr als drei Jahre zurück, muss er wiederholt werden. (2) Zeiten von Kinderbetreuung sowie Wehr- und Wehrersatzdienst werden auf diese Zeit nicht angerechnet. (3) Eine Wiederholung eines nicht bestandenen Eignungstest ist erst im darauf folgenden Jahr möglich.

5 5 8 Sonderregelungen (1) Ausnahmen können vorgenommen werden, wenn besondere Umstände für die Bewerberinnen und Bewerber vorliegen. (2) Solche besonderen Umstände können sein: a) der Bewerber hat Behinderungen, welche aber dem Berufsziel nicht generell entgegenstehen dürfen, b) für ausländische Bewerber sind Abweichungen in landestypischen Fragestellungen zulässig, c) für Bewerber für Dual Degree Programme Master of Arts Kultur und Management der Hochschule Zittau/Görlitz mit ausländischen Partnerhochschulen. 9 Statistik (1) Im Zusammenhang mit dem hochschulinternen Ranking der Studiengänge gelten als Bewerber zum Zulassungsverfahren alle, die sich einem Eignungstest unterzogen haben. (2) Es gelten die allgemeinen Bedingungen des Datenschutzes. 10 Inkrafttreten Diese Ordnung zur Feststellung der Eignung für den Studiengang Kultur und Management (M.A.) tritt am Tag nach der Veröffentlichung an der Hochschule in Kraft und gilt für alle Studierenden, die ihr Studium im konsekutiven Master-Studiengang Kultur und Management an der Hochschule Zittau/Görlitz ab dem Wintersemester 2010/2011 aufnehmen. Ausgefertigt aufgrund des Beschlusses des Fakultätsrates Wirtschafts- und Sprachwissenschaften vom und der Genehmigung durch das Rektoratskollegium der Hochschule Zittau/Görlitz vom xx.xx.2010 Zittau/Görlitz am xx.yyy.2010 Der Rektor

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