28. Mai Start: Brandenburger Tor Straße des 17. Juni

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1 28. Mai 2014 Start: Brandenburger Tor Straße des 17. Juni

2 Spendenprojekt Friedensarbeit für syrische Flüchtlinge Unterstützung für Gemeinden im Libanon Was Menschen in Berlin früher im Krieg erlebt haben, erleiden heute viele Menschen in anderen Ländern. Seit drei Jahren tobt in Syrien ein Bürgerkrieg. Die Kämpfe haben bereits mehr als Todesopfer gefordert. 2,5 Millionen Menschen sind vor der Gewalt geflohen. Die meisten Flüchtlinge wurden von den direkten Nachbarländern aufgenommen. Schätzungsweise 1 Million Syrer/-innen haben sich in den Libanon gerettet. Unter den syrischen Flüchtlingen im Bekaa-Tal sind besonders viele Kinder und Jugendliche. Pekka Tiainen_cc European Commission DG ECHO

3 Flüchtlingsaufnahme überfordert Gemeinden im Libanon Die Region West Bekaa an der Grenze zu Syrien gehört zu den ärmsten des Libanon. Die Gemeinden in der Region haben eine große Zahl syrischer Flüchtlinge aufgenommen. Doch diese Hilfsbereitschaft stellt die Gemeinden zugleich vor große Herausforderungen: Die Infrastruktur ist überlastet und die ökonomische Situation verschärft sich. Syrische Flüchtlinge, die keine Verwandten oder Freunde im Libanon haben, sind auf sich allein gestellt. Es gibt keine Flüchtlingslager und sie erhalten als Flüchtlinge keine offizielle Arbeitserlaubnis. Um zu überleben, arbeiten viele syrische Flüchtlinge im Libanon illegal und akzeptieren notgedrungen Löhne, die deutlich unter der üblichen Bezahlung liegen. Einheimische können auf diesem Niveau nicht konkurrieren. Konflikte werden verstärkt Das schürt Ressentiments und viele Libanes/-innen machen die Flüchtlinge für die gestiegene Armut verantwortlich. Auch der Neid auf die Hilfeleistungen für syrische Flüchtlinge durch humanitäre Organisationen spielt eine Rolle. Erschwerend hinzu kommt, dass der Libanon selbst von 1975 bis 1990 Schauplatz eines blutigen Bürgerkrieges war und die Konfliktlinien ähnlich wie im Nachbarland Syrien verlaufen. Die ohnehin bestehenden Spannungen zwischen den Religionsgemeinschaften werden durch den Zuzug syrischer Flüchtlinge verstärkt. Das forumzfd unterstützt Konfliktvermittlung und Integration der Flüchtlinge Das forumzfd unterstützt drei Gemeinden in der West Bekaa, einer Grenzregion zu Syrien, die besonders viele Flüchtlinge aufgenommen haben. Die Integration der Flüchtlinge stellt viele Verantwortliche vor große Herausforderungen: Bürgermeister, Stadträte, Schulleiter, religiöse Autoritäten sowie Vereine werden mit neuen Konflikten konfrontiert. Die Förderung von ziviler Konfliktbearbeitung ist in den Gemeinden deshalb ebenso wichtig, wie humanitäre Hilfe. Das forumzfd unterstützt die Gemeinden darin, aufkommende Konflikte zwischen der libanesischen Bevölkerung und syrischen Flüchtlingen zu schlichten und die Integration der Syrer/-innen zu fördern. Denn ein baldiges Ende des syrischen Bürgerkriegs und damit eine Rückkehr der Flüchtlinge in ihre Heimat ist nicht in Sicht.

4 Es gibt im Libanon keine offiziellen Flüchtlingslager für syrische Flüchlinge. Viele leben in informellen Zeltlagern, wie an diesem Ort im Bekaa-Tal. Dalia Khamissy_cc UNDP Syrische Flüchtlinge im Libanon Während des syrischen Bürgerkriegs wurden Menschen aus ihren Häusern vertrieben. Davon sind ins Ausland geflüchtet, wovon sich im Libanon befinden. Pro Tag werden neue Flüchtlinge im Libanon erwartet. Ende 2014 werden sich ca syrische Flüchtlinge im Libanon befinden. Trotzdem gibt es aus politischen Gründen keine offiziellen Flüchtlingscamps für die syrischen Flüchtlinge. Insgesamt wohnen nur Menschen im Libanon. Jeder 3. Einwohner im Libanon ist ein Flüchtling. (Quellen: OCHA, UNHCR, Weltbank) Das Forum Ziviler Friedensdienst (forumzfd) ist eine gemeinnützige Friedensorganisation. Sie bildet Menschen in Methoden der gewaltfreien Konfliktbearbeitung aus. Diese sogenannten Friedensfachkräfte arbeiten in Projekten des forumzfd zur Überwindung von Hass und Gewalt und der Förderung von Versöhnung im Nahen Osten, auf dem westlichen Balkan, auf den Philippinen und in Deutschland. Das forumzfd ist Unterzeicher der Initiative Transparente Zivilgesellschaft. Alle Informationen zur Finanzierung und Struktur der Organisation finden Sie im Internet unter

5 100 Jahre nach dem Ersten Weltkrieg: Heute Schrittmacher für den Frieden sein! Vor 100 Jahren zogen tausende junge Menschen aus Deutschland mit Begeisterung von der Schulbank in den Krieg. Angespornt von Nationalismus und Hass auf Deutschlands Nachbarn unterstützten die meisten Deutschen den Krieg. Er kostete Hunderttausende das Leben und zerstörte weite Teile Europas. Aus Feinden können Freunde werden. Heute können wir wie selbstverständlich beim Schulaustausch polnischen oder französischen Jugendlichen in Freundschaft begegnen. Doch trotzdem führen Hass und Vorurteile immer noch zu Gewalt und auch Krieg. Auf dem Weg zu Frieden und Versöhnung sind viele mutige Schritte nötig. Auch du kannst Schritte für den Frieden tun! Informiere dich über Kriege und ihre Folgen. Nie wieder Krieg - lautete ein Appell nach dem Ersten Weltkrieg. Wie weit wir davon entfernt sind, zeigt der tägliche Blick in die Nachrichten. Deutschland ist nach wie vor an Kriegen beteiligt, etwa durch den Einsatz von Soldat/-innen und Waffenlieferungen: Kriege auf der Welt gehen uns alle etwas an. Setze dich ein für gegenseitigen Respekt. Der Krieg beginnt in den Köpfen der Menschen - das ist eine Lehre aus dem Ersten Weltkrieg. Wenn Vorurteile das Denken bestimmen und Mitmenschen zu Feinden erklärt werden, kommt es schnell zu Gewalt. Mach dich stark für Gewaltfreiheit. Konflikte können nur gemeinsam und ohne Gewalt gelöst werden. Das gilt für Kriege, wie auch für unser alltägliches Miteinander. Mach auch Du einen Schritt weg vom Krieg und setze beim 9. Berliner Friedenslauf 2014 ein Zeichen für den Frieden.

6 Werden Sie Sponsor für eine/n Friedensläufer/-in! Sie spenden einen selbstbestimmten Betrag pro gelaufene Runde und tragen Ihre Spendenzusage auf der Sponsorenkarte ein. Nach dem Lauf übergeben Sie den Betrag an den/ die Läufer/-in oder überweisen ihn direkt auf das Friedenslaufkonto. Ihre Spende ist steuerlich absetzbar! Gerne stellen wir Ihnen eine Spendenquittung aus. Spendenkonto: Forum Ziviler Friedensdienst e. V. Bank für Sozialwirtschaft Kontonr.: , BLZ: IBAN: DE BIC/SWIFT: BFSWDE33XXX Stichwort: Berliner Friedenslauf 2014, Name der Schule Bei Fragen zu Vorbereitung, Bildungsprogramm, Ablauf am Lauftag und allen anderen Belangen rufen Sie uns an oder schreiben Sie eine Mail! Kontakt Koordinationsbüro Berliner Friedenslauf Dörte Döring und Antje Weber c/o Evangelische Schule Berlin-Zentrum Wallstraße Berlin Telefon: 030 / Mobil: 0176 / Partner und Unterstützer:

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