Hörtexte: Lektion 16. S. 44/45: Eine aus Zürich

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1 Hörtexte: Lektion 16 S. 44/45: Eine aus Zürich 2 Mutter Knab? Hallo Mama! Ich bin's... Mutter! Dass du dich auch mal rührst! Von dir hört man ja gar nichts mehr! Hat dir Oma meine Grüße nicht ausgerichtet? Mit ihr habe ich vorgestern telefoniert. Mutter Also da hattest du dann Zeit dafür Mama! Mutter Schon gut. Wie geht's dir denn? Och, ganz gut. Ich hab' wahnsinnig viel Arbeit. Ich bin von morgens bis abends in der Bank, fast ohne Pause. Und dann muss ich ja auch noch 'ne Wohnung suchen. Mutter Hast du denn schon was gefunden? Ne, leider noch nicht. Das ist alles schrecklich teuer hier. Und außerdem hab' ich noch nichts gesehen, was mir gefällt. Gestern hab ich eine angeschaut, aber die kann ich mir wirklich nicht leisten Franken, stell dir das mal vor. Mutter Das ist ja viel teurer als unser ganzes Haus! Na ja, das ist halt Zürich. Aber ich find schon was, mach dir keine Sorgen. Mutter Hast du denn schon Freunde gefunden? Nicht direkt... Eine Kollegin von mir ist sehr sympathisch. Sie heißt und kommt aus Zürich. Mit ihr verstehe ich mich sehr gut. Die kennt sich natürlich in der Stadt auch sehr gut aus und hilft mir ein bisschen bei der Wohnungssuche. Mutter Und sonst? Wie gefällt dir die Arbeit? Gut, interessant... Hier läuft vieles ganz anders als in Deutschland. Und ich lerne eine Menge. Mutter Na, das ist doch das Wichtigste. Wann kommst du eigentlich mal wieder nach Hause? Aber Mama, ich bin doch erst zwei Wochen in Zürich. Anfang Juni habe ich aber ein paar Tage frei, da komme ich dann bestimmt nach Regensburg. Habt ihr, Papa und du, nicht mal Lust herzukommen? Mutter Lust schon. Aber du weißt ja, wie das ist. Papa hat so viel zu tun. Aber wenn du eine Wohnung hast, dann kommen wir bestimmt. Ich muss dir doch beim Umzug helfen... S. 46/47 In der Bank 2 b) 1. So, Grüß Gott, bitte schön? Grüezi, ich wollte mal fragen wegen einem Konto bei Ihnen. Ich arbeite nämlich seit diesem Monat hier nebenan im Restaurant und deshalb brauche ich unbedingt ein Konto. Da wollte ich mich mal informieren... Sie meinen ein Girokonto? Genau. Für den Lohn und für Überweisungen und so. Aha, verstehe. Wir haben da verschiedene Kontomodelle. Hier haben Sie erst mal eine Broschüre, da sehen Sie auf einen Blick, was bei den einzelnen Modellen inbegriffen ist. Wollen Sie die mal durchlesen? Und dann besprechen wir zusammen, was für Sie am besten ist.

2 2. Grüezi! Womit kann ich Ihnen helfen? Frau Bertucelli Ja,... äh... guten Tag. Ich habe ein Problem mit dem Automaten. Ich wollte gerade Geld abheben, aber meine Karte funktioniert nicht. Ja, was für eine Karte haben Sie denn? Ist das eine EC-Karte? Zeigen Sie doch bitte mal... Frau Bertucelli Nein, das ist eine Visa-Karte. Wenn ich die Geheimzahl eingebe, steht da "Operation im Moment nicht möglich" oder so ähnlich und dass der Vorgang abgebrochen wird. 3. Was kann ich für Sie tun? Frau Schuppli Grüezi. Ich müsste eine Überweisung machen. Gut. Haben Sie den Vordruck schon ausgefüllt? Frau Schuppli Äh... nein. Macht nichts. Schauen Sie mal: Hier tragen Sie bitte Ihren Namen und Ihre Kontonummer ein und da Namen und Kontonummer des Empfangers und den Verwendungszweck und dann unterschreiben Sie das Ganze. 4. Ja, grüß Gott! Sie kommen heute aber früh! Frau Löffler Ja, ja, ich hab' heute mal ein bisschen früher zugemacht. Ich muss nämlich gleich noch nach Basel fahren. Ja, das ist halt der Vorteil, wenn man ein eigenes Geschäft hat. Frau Löffler Vorteil? Sie sind lustig! Ich muss doch das ganze Wochenende noch arbeiten. So. Hier ist das Geld! 4328 Franken und 32 Rappen. Frau Löffler Wie war denn noch mal die Kontonummer? b) Also, ich habe mir diese Broschüre angesehen und jetzt hätte ich noch ein paar Fragen zu Ihren Kontomodellen. Ja gern, natürlich. Hatten Sie schon mal ein Girokonto bei uns? Nein, ich bin erst seit ein paar Tagen in Zürich. Hier habe ich bisher noch kein Konto. Haben Sie ein festes Einkommen? Ja, ich bin Koch, gleich hier nebenan in der Pizzeria. Da habe ich es nicht so weit zur Bank. Da haben Sie Recht. Wir hätten da allerdings ein Angebot, da müssen Sie gar nicht zu uns kommen. Schauen Sie mal, hier, das Privatkonto Direkt. Das ist kostenlos, wenn Sie alles direkt am Automaten machen. Oder zu Hause am Computer via Internet-Banking. Moment, das verstehe ich nicht ganz. Heißt das, dass ich am Schalter kein Geld abheben, einzahlen oder überweisen kann? Doch doch, das können Sie selbstverständlich. Nur müssen Sie dafür extra bezahlen. An den Automaten ist das alles gratis, und wir haben über 250 Automaten allein in der Region Zürich. Haben Sie überhaupt schon einmal Internet-Banking versucht? Das ist ganz einfach! Nein, nein, das ist nichts für mich. Ich habe gar keinen Computer zu Hause. Und ich finde das auch zu unpersönlich. Ah ja, ich verstehe. Dann wohl besser die beiden anderen Modelle: Das Privatkonto Classic oder das Privatkonto Exklusiv mit dem kompletten Service. Was ist denn da der Unterschied?

3 Also: Bei beiden Konten können Sie alles kostenlos am Schalter machen. Und Sie bekommen bei Classic eine EC-Karte gratis, bei Exklusiv sogar drei EC-Karten. Ich brauche zwei Karten. Eine für mich und eine für meine Frau. Also, im Exklusiv sind die kostenlos. Wenn Sie das Privatkonto C1assic nehmen, kostet die zweite Karte 14 Franken. 14 Franken pro Monat! Nein, nein. Pro Jahr. Beim Privatkonto Exklusiv bekommen Sie außerdem eine EUROCARD Gold gratis. Aha, das tönt interessant... Und was kostet das Privatkonto Exklusiv? 26 Franken pro Monat. Alles zusammen. Und Sie bekommen 2% Zinsen. 26 Franken, das ist aber sehr teuer. Kann man das Kontomodell später noch wechseln? Ja natürlich, Sie können jederzeit das Kontomodell wechseln. Hmm... Also, ich nehme das Konto, wo Überweisungen und Auszahlungen am Schalter gratis sind. Dazu brauche ich eine zweite EC-Karte und die kostet dann 14 Franken extra, oder? Richtig, aber die VISA- oder EUROCARD Standard bekommen Sie kostenlos. So, dann gebe ich Ihnen ein Formular, das füllen Sie bitte aus. Hier haben Sie einen Kuli... S.48/49 Freizeitbeschäftigungen 1 Hallo! Hallo. Na, brauchst du auch einen Kaffee? Ja, dringend. Ich hab nämlich heute schon um 7 angefangen. Zu arbeiten? Am Schalter?! Nein, aber ich habe angefangen meinen Schreibtisch aufzuräumen. Das totale Chaos, sag ich dir... Außerdem muss ich heute früher gehen wegen meiner Arbeitserlaubnis. Bei mir geht's heute länger, ich höre erst um sechs Uhr auf zu arbeiten. Sag mal, was machst du eigentlich am Samstag? Am Vormittag schaue ich mir 'ne Wohnung an. Schade, dann hast du wohl keine Zeit. Ich möchte dir nämlich gerne mal Zürich zeigen. Oh, ich fände es natürlich toll, was mit dir zu unternehmen. Und Sonntag geht bei dir nicht? Nein, leider. Da muss ich zu meinen Eltern fahren. Kannst du die Wohnung nicht an einem anderen Tag anschauen? Hmm... na, ich denk schon. Ich versuche gleich nachher den Termin abzusagen. Und was machen wir dann zusammen? Na ja, da gibt es viele Möglichkeiten. Wir könnten zum Beispiel einen Spaziergang durchs Zentrum machen, vom Limmatquai aus. Limmatquai? Die Limmat ist der Fluss, der durch Zürich fließt! Ach ja, klar... In Niederdorf, im Zentrum, gibt's lauter nette Straßen mit Geschäften und so, perfekt für einen gemütlichen Einkauf. Und es ist nicht weit bis zum Hechtplatz. Da gibt es ganz schöne Cafés mit Terrassen, wo es total angenehm ist, in der Sonne zu sitzen. Ah ja, da war ich schon mal, glaub ich. So ein Café vor einem großen weißen Haus mit grünen Fensterläden.

4 Wenn das Wetter so schön ist wie heute, dann können wir natürlich auch einen Ausflug machen. Auf den Uetliberg zum Beispiel. Hast du von dem schon mal gehört? Nein. Das ist das Ausflugsziel hier. Der Hausberg von Zürich sozusagen. Zum Uetliberg fährt ein Zug oder eine S-Bahn. Das dauert höchstens eine halbe Stunde oder so, total praktisch. Und oben kann man dann spazieren gehen, oder? Ja, genau! Vom Uetliberg hat man einen wunderschönen Blick auf den See und auf die Alpen. Dann lass uns doch das machen! Einkaufen am Samstag ist sowieso total anstrengend und an der Limmat kann ich auch ein andermal spazieren gehen. Gut, dann können wir uns doch am Samstagmorgen so um 9 Uhr auf dem Hechtplatz zum Frühstück treffen und anschließend machen wir einen Ausflug auf den Uetliberg. Was meinst du? Super. Und ich habe auch noch Zeit am Bahnhof anzurufen und zu fragen, wann die Züge fahren. Also dann Samstag, 9 Uhr. Pünktlich! Ja, ja, versprochen. Ich freu mich schon! So, und jetzt muss ich wieder schaffen. S. 50/51 "BlindeKuh" 2 Herr Pauli "Blinde Kuh", Pauli, grüezi! Ja, grüß Gott, Knab ist mein Name. Ich wollte fragen, ob Sie eventuell für Samstagabend noch was frei haben. Herr Pauli Samstagabend... Für wie viele Personen wäre das denn? Für zwei. Herr Pauli Aha... Moment... Ja! Also da hätten wir noch was frei, aber erst ab 21 Uhr. Wenn Ihnen das nicht zu spät ist... Oh nein, das macht gar nichts. Neun Uhr geht in Ordnung. Ich hätte da allerdings noch ein paar Fragen. Ich war nämlich noch nie bei Ihnen und kann mir das gar nicht so richtig vorstellen. Ist es bei Ihnen wirklich total dunkel? Keine Kerzen auf dem Tisch, kein Licht, nichts? Herr Pauli Genau, im Speisesaal ist es wirklich völlig dunkel. Da können Sie nicht einmal Ihre Hand vor Augen sehen. Das heißt, Sie müssen sich ganz auf das Tasten und Schmecken konzentrieren, wie Blinde. Und auf das Hören! Wir haben am Samstag nämlich ab 22 Uhr Live-Musik: ein Streichquartett mit Musik von Bach, Mozart und Schubert. Oh, das ist ja schön! Aber wie findet man denn seinen Tisch, wenn es ganz dunkel ist? Das Restaurant ist doch nicht nur für Blinde, oder? Herr Pauli Oh nein. Unsere Gäste sind normalerweise nicht blind, sondern möchten die Welt der Blinden kennen lernen. Wissen Sie, das ist eine ganz besondere Erfahrung nur zu hören, zu tasten und zu schmecken. Da ist dann alles viel intensiver. Aha... Herr Pauli Aber keine Angst. Unsere Kellner helfen Ihnen. Sie sind fast alle blind, Spezialisten der Dunkelheit. Wenn Sie bei uns ankommen, holt ein Kellner Sie ab und führt Sie zu Ihrem Platz. Er hilft Ihnen auch beim Essen, wenn es nötig ist, und ist jederzeit für Sie da. Ja, ist der Koch dann auch blind? Herr Pauli Nein, nein, das nicht. In der Küche gibt es Licht. Wir haben einen sehr guten Koch garantiert!

5 Und auf den Toiletten? Ist es da auch dunkel? Herr Pauli Oh nein, da gibt es selbstverständlich Licht. Das ist so: Vor dem Restaurant gibt es eine Bar. Da ist es hell, da kann man sehen. Und da sind dann auch die Toiletten. Übrigens bekommen Sie die Speisekarte und dann Ihre Rechnung auch in der Bar, nicht im Dunkeln. Sie müssen ja sehen, was Sie bestellen und was Sie bezahlen. Ich bin wirklich schon ganz gespannt. Also dann reservieren Sie mir bitte einen Tisch für zwei Personen am Samstag um 21 Uhr. Herr Pauli Gern, wie war noch mal Ihr Name? Knab, Knab. Herr Pauli Gut. Also dann bis Samstagabend. Auf Wiederhören und vielen Dank! Herr Pauli Auf Wiederhören, Frau Knab! S.52/53 Das Schwarze Brett 3 Großmutter... Das ist ja schön. Und sonst? Was gibt es Neues? Ach, ich freu mich schon so auf den Urlaub! Großmutter Worauf freust du dich?? Auf den Urlaub!! Großmutter Ach so... Und was machst du am Wochenende? Ich mache mit meiner Kollegin einen Ausflug. Großmutter Mit wem machst du einen Ausflug?? Mit meiner Kollegin!! Großmutter Ach ja? Das ist ja schön! Was hast du denn eigentlich gestern Abend gemacht? Ich habe mit dir telefoniert! Großmutter Mit wem hast du telefoniert?? Mit dir!! Großmutter Ach ja! Du Oma, weißt du was? Wenn ich am Wochenende mal nach Regensburg komme...

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