P R A K T I K U M S R E G E L U N G

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1 TECHNISCHE UNIVERSITÄT KAISERSLAUTERN Fachbereich Raum- und Umweltplanung P R A K T I K U M S R E G E L U N G Studiengang: Raumplanung Studienziel: B.Sc. Raumplanung INHALT PRÄAMBEL 1. VORAUSSETZUNGEN UND ZEITPUNKT FÜR ANTRITT DES PRAKTIKUMS 2. DAUER UND ZWECK DES PRAKTIKUMS 3. ART DER PRAKTIKUMSSTELLE UND INHALT DES PRAKTIKUMS 4. DURCHFÜHRUNG DES PRAKTIKUMS 5. PRAKTIKUMSVERTRAG 6. PRAKTIKUMSBERICHT MIT KOLLOQUIUM UND MODULNOTE 7. AUSSERORDENTLICHE ANERKENNUNG DER PRAKTIKANTENZEIT 8. PRAKTIKANTENAMT Gültig für Bachelorprüfungsordnung vom Fassung Stand: Januar

2 PRÄAMBEL Nach 5 Abs.6 der Bachelorprüfungsordnung für den Studiengang Raumplanung vom 25. Februar 2013 kann das Wahlpflichtmodul im Block Rahmenbedingungen auch in Form eines mindestens vierwöchigen Fachpraktikums erbracht werden. Die Modulnote wird in diesem Fall durch den Praktikumsbericht und ein abschließendes Kolloquium gebildet. Die Anforderungen und die Durchführung des Praktikums werden durch die nachstehende Praktikumsregelung vorgegeben. 1. VORAUSSETZUNGEN UND ZEITPUNKT FÜR ANTRITT DES PRAKTIKUMS 1.1 Das Praktikum kann gemäß Studienverlaufsplan frühestens nach Abschluss der Vorlesungszeit des 4. Fachsemesters angetreten werden. Ein früherer Beginn ist nur in begründeten Ausnahmefällen möglich. Über die Ausnahmen entscheidet der Prüfungsausschuss. 1.2 Zusätzliche Voraussetzung ist, dass vor Antritt des Praktikums mindestens 60 ECTS erreicht sind. Das Erreichen dieser Mindestpunktzahl ist durch die Studierenden, die eine Praktikumsstelle aufnehmen, dem Praktikantenamt über Leistungsauszug vor Antritt nachzuweisen. 2. DAUER UND ZWECK DES PRAKTIKUMS 2.1 Die Dauer des Fachpraktikums beträgt bei der Praktikumsstelle mind. 20 Werktage (Präsenszeit). Dies entspricht einer Arbeitszeit von 160 Stunden. Für die Nachbereitung mit Erstellung des Praktikumsberichtes sowie einem abschließenden Kolloquium werden 80 Stunden angesetzt. Insgesamt beträgt der Workload 240 Stunden. 2.2 Mit dem Fachpraktikum sollen sich die Studierenden Kompetenzen im Bereich des praxis- und realitätsnahen Arbeitens an konkreten Aufgaben und Projekten aneignen, die in unmittelbaren, beruflichen Anwendungsfeldern außerhalb der Universität zu erfüllen sind. Durch den Einblick in die potentiellen Berufs- und Tätigkeitsbereiche soll auch das Verständnis für eine berufsbezogene Anwendung von universitären Lehrinhalten geschärft und durch die Schaffung von berufsrelevanten Kontakten der spätere Einstieg in den Beruf erleichtert werden. 3. ART DER PRAKTIKUMSSTELLE UND INHALT DES PRAKTIKUMS 3.1 Das Fachpraktikum kann grundsätzlich nur bei einer Stelle absolviert werden, die sich mit Tätigkeiten aus dem Bereich der räumlichen Gesamtplanung, raumbezogener Leistungen aus den Bereichen des öffentlichen Rechts, der Ökonomie und der Soziologie, der raum- und umweltbezogenen Fachplanung oder der Moderation, Kommunikation und Visualisierung von raumrelevanten Projekten und Prozessen beschäftigt. Zu diesen, nicht abschließend aufgeführten Praktikumstellen zählen insbesondere: 2

3 Private Ingenieur- Planungsbüros, öffentliche Institutionen und Behörden und sonstige Stellen aus den oben aufgeführten Aufgabenfeldern, wie z.b. Verbände, Fachanwaltskanzleien, Immobilienunternehmen oder Projektentwicklungsgesellschaften. 3.2 Zur Gewährleistung der inhaltlichen und formalen Anforderungen an die Praktikumsstelle ist vor Antritt des Praktikums rechtzeitig eine Abstimmung mit dem Praktikantenamt vorzunehmen. 3.3 Die Durchführung eines Praktikums ist auch bei einer Stelle im Ausland, die die genannten Tätigkeitsbereiche ausübt, nach vorheriger Absprache mit dem Praktikantenamt möglich. 3.4 Das Praktikum wird von den Studierenden selbst organisiert. Auf Anfrage kann das Praktikantenamt bei der Suche nach einer geeigneten Praktikumsstelle unterstützen. 4. DURCHFÜHRUNG DES PRAKTIKUMS 4.1 Das Fachpraktikum ist bis zur Anmeldung der Bachelorarbeit abzuleisten. Die vierwöchige Praktikumszeit (Präsenszeit) ist möglichst zusammenhängend und bei einer Praktikumsstelle abzuleisten. Die Mindestdauer der Arbeitszeit bei einer Praktikumsstelle beträgt zwei Wochen ohne Unterbrechung. 4.2 Durch Krankheit oder sonstige Ausfallzeiten verursachte Unterbrechungen des Praktikums müssen grundsätzlich nachgeholt werden. Über Ausnahmen entscheidet die Leiterin / der Leiter des Praktikantenamtes bzw. der Prüfungsausschuss. 4.3 Über Fragen der Durchführung des Praktikums bei körperlich Behinderten entscheidet im Einzelfall die Leiterin / der Leiter des Praktikantenamtes bzw. der Prüfungsausschuss. 5. PRAKTIKUMSVERTRAG 5.1 Das Praktikantenverhältnis ist durch Abschluss eines Praktikantenvertrages (Muster vgl. Anlage) mit der Ausbildungsstelle zu begründen. 5.2 Erhalten Praktikantinnen bzw. Praktikanten von der Ausbildungsstelle eine finanzielle Beihilfe, deren Höhe sich nach einer Vereinbarung zwischen Betrieb und Praktikantin bzw. Praktikant richtet, so stellt die Beihilfe keine Entlohnung für geleistete Arbeit dar. 6. PRAKTIKUMSBERICHT MIT KOLLOQUIUM UND MODULNOTE 3

4 6.1 Über das abgeleistete Praktikum ist ein Praktikumsbericht anzufertigen. In dem Praktikumsbericht sind alle durchgeführten Tätigkeiten und Erfahrungen in textlich und graphisch anschaulicher Form zu dokumentieren. Der Praktikumsbericht, der in Verbindung mit dem Kolloquium die Grundlage für die Modulnote bildet, sollte einen Umfang von 25 Seiten (DIN A 4) nicht überschreiten und ist spätestens in der ersten Vorlesungswoche des jeweiligen neuen Semesters beim Praktikantenamt in gedruckter und digitaler Form einzureichen. 6.2 In jedem Semester findet zeitnah nach Abgabe des Praktikumsberichtes ein Kolloquium statt, in dem die Ergebnisse durch den Praktikant / die Praktikantin vorgestellt und anschließend diskutiert werden. Pro Präsentation sollte ein Zeitrahmen von 20 Minuten nicht überschritten werden. 6.3 Die Leiterin / der Leiter des Praktikantenamtes bewertet als Prüferin / als Prüfer in Gegenwart einer sachkundigen Beisitzerin / eines sachkundigen Beisitzers das Praktikum. Die Termine der einzelnen Prüfungen werden vom Prüfungsamt in Absprache mit dem Fachprüfer festgelegt. Gegenstand der Prüfung ist ein Kolloquium auf der Grundlage des abgegebenen Praktikumsberichts. Die Modulnote wird vom Praktikantenamt an das Hochschulprüfungsamt geleitet. 7. AUSSERORDENTLICHE ANERKENNUNG DER PRAKTIKANTENZEIT 7.1 Eine abgeschlossene, fachbezogene Berufsausbildung in einem unter Punkt 3.1 aufgeführten Bereichen kann als Präsenszeit von der Praktikumsstelle anerkannt werden. Über die Anerkennung entscheidet die Leiterin / der Leiter des Praktikantenamtes bzw. der Prüfungsausschuss. Für die Erstellung der Modulnote ist in diesem Fall nur ein Bericht über die abgeschlossene Berufsausbildung anzufertigen, in dem die wesentlichen Ausbildungsinhalte dargelegt und in einem Kolloquium präsentiert werden. 7.2 Bei Durchführung eines Praktikums, das ohne Absprache mit dem Praktikantenamt und Nachweis eines Leitungsnachweises über mind. 60 ECTS abgeleistet wurde, entscheidet die Leiterin / der Leiter des Praktikantenamtes bzw. der Prüfungsausschuss über die Zulässigkeit. 8. PRAKTIKANTENAMT 8.1 Das Praktikantenamt ist für die Einhaltung dieser Praktikumsregelung verantwortlich und gibt Hilfestellung bei der Vorbereitung und Durchführung des Praktikums. 8.2 Vom Fachbereichsrat werden die Leiterin / der Leiter des Praktikantenamtes sowie eine stellvertretende Leiterin / ein stellvertretender Leiter des Praktikantenamtes bestimmt. 4

5 Anlage: Muster Praktikumsvertrag 5

6 Muster P R A K T I K U M S V E R T R A G Zwischen... - Praktikumsstelle - und Frau/Herrn... wohnhaft in... - Praktikantin/Praktikant - wird folgender Praktikumsvertrag geschlossen: 1 Beschäftigung (1) Frau/Herr... ist in der Zeit von... bis... bei uns als Praktikantin/Praktikant im Bereich. beschäftigt. (2) Näheres bzgl. Ort, Art und Weise der Praktikantentätigkeit wird ihr oder ihm von den Betreuerinnen oder Betreuern der Praktikumsstelle mitgeteilt. (3) Die Arbeitszeit richtet sich nach der üblichen betrieblichen Arbeitszeit des beschäftigenden Unternehmens. Der gesetzliche Rahmen nach geltendem Arbeitszeitgesetz wird gewahrt. (4) Durch das Praktikum wird weder ein Berufsausbildungs- noch ein Dienst- oder Arbeitsverhältnis oder ein Anspruch hierauf begründet. 2 Unentgeltlichkeit Die Praktikantin oder der Praktikant erhält für die im Rahmen des Praktikums erbrachten Leistungen kein Entgelt oder geldwerte Leistungen. 3 Pflichten der Praktikumsstelle: Die Praktikumsstelle verpflichtet sich, der Praktikantin oder dem Praktikanten im Rahmen der betrieblichen Möglichkeiten die studienfachbezogenen praktischen Kenntnisse und Erfahrungen zu vermitteln. 6

7 die Praktikantin oder den Praktikanten beim zuständigen Unfallversicherungsträger zu melden. die Praktikantin oder den Praktikanten in den Schutz einer Betriebshaftpflichtversicherung einzuschließen oder ggf. gesondert eine solche abzuschließen, nach Beendigung des Praktikums der Praktikantin oder dem Praktikanten eine schriftliche Bescheinigung über Art und Dauer und Inhalte des Praktikums sowie über die von der Praktikantin oder dem Praktikanten durchgeführten Tätigkeiten auszustellen. 4 Pflichten der Praktikantin oder des Praktikanten Die Praktikantin oder der Praktikant verpflichtet sich, die ihr oder ihm angebotenen Ausbildungsmöglichkeiten wahrzunehmen, die ihr oder ihm übertragenen Tätigkeiten gewissenhaft auszuführen und Werkzeuge, Geräte, Betriebsmittel o.ä. sorgsam zu behandeln, den Weisungen der Beschäftigten der Praktikumsstelle Folge zu leisten, die Hausordnung sowie nach entsprechender Einweisung die einschlägigen Sicherheits- und Unfallverhütungsvorschriften des Praktikumsbetriebes zu beachten und bei Fernbleiben der Praktikumsstelle unter Angabe des Grundes unverzüglich zu benachrichtigen und im Falle einer Erkrankung bis zum dritten Tag eine ärztliche Bescheinigung vorzulegen. 5 Kündigung Die Vertragsparteien sind berechtigt, den Vertrag mit einer Frist von 2 Wochen zu kündigen, die Praktikumstelle jedoch nur aus personen- oder verhaltensbedingten Gründen. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. 6 Haftungsausschluss Die Praktikantin/der Praktikant haftet für Schäden der Praktikumsstelle nur im Falle von Vorsatz und grober Fahrlässigkeit. 7 Sonstiges Mündliche Nebenabreden bestehen nicht. Änderungen und Ergänzungen dieser Vereinbarung bedürfen der Schriftform. Dies gilt auch für die Aufhebung der Schriftformklausel (Praktikumsbetrieb) (Praktikantin/Praktikant) 7

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