VERSORGUNGSOPTIMIERUNG IN KÄRNTNER PFLEGEHEIMEN. Geriatrischer Konsiliardienst - GEKO

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1 VERSORGUNGSOPTIMIERUNG IN KÄRNTNER PFLEGEHEIMEN Geriatrischer Konsiliardienst - GEKO Team Prim. Dr. Georg Pinter, Klinikum Klagenfurt DGKP Sabine Schantl Leidinger, WM, Klinikum Klagenfurt Prim. Univ.-Prof. Dr. Rudolf Likar, Klinikum Klagenfurt Univ.-Prof. Dr. Herbert Janig, Universität Klagenfurt Mag. Dr. Olivia Kada, Fachhochschule Kärnten Mag. Dr. Karl Cernic, Kärntner Gesundheitsfonds

2 TransPro Die Projektreihe Modell zu Herausforderungen der Pflegeheimversorgung im Zusammenhang mit vermeidbaren Krankenhaustransporten (nach Kada et al., 2014, S. 11) Ausrollung seit Juli GEKO Team am Klinikum Klagenfurt seit Juli 2018 installiert geplant: 5 Teams in Kärnten

3 Ausgangslage Krankenhaustransporte aus Pflegeheimen: Raten von 6.8% bis 45.7% (Hoffmann & Allers, 2016) Teilweise vermeidbar (Raten zwischen 1.6% und 77%) (Renom-Guiteras et al., 2014 ) Frontline Staff beurteilt Rate niedriger (23%, Ouslander et al., 2016) Körperliche und psychische Belastung ( relocation stress ) Gründe für potenziell vermeidbare Transporte komplex (Kada et al., 2017a) Fragmentarische ärztliche Präsenz Versorgung durch (viele) HÄ Transportentscheidungen oftmals durch Pflege getroffen (vgl. Cohen et al., 2017) Mangelnde geriatrische Expertise bei Pflege und Ärzten Ausstattung von Heimen Bisherige Interventionen zur Reduktion vermeidbarer, für Bewohner belastender Transporte fokussieren die Pflege (z.b. INTERACT; Ouslander et al., 2014) Evidenz gering (systematische Literaturübersicht; Graverholt et al., 2014)

4 Transpro 2 - Blitzlicht Ergebnisse In den Interventionsheimen hab es signifikant weniger Krankenhaustransporte im Verhältnis zur Bewohnerzahl. Der Anteil vermeidbarer Transporte ist in den Interventionsheimen war signifikant geringer (beide Teilstudien). QUAN KG: 37,5% vermeidbar vs. VG: 22,1% Hilfreich für Vermeidung v.a. hausärztliche Präsenz 3-mal pro Woche, ärztliche Untersuchung innerhalb von 24h QUAL KG: 36,8% vermeidbar vs. VG: 13,2% Zu T2 beurteilten Pflegekräfte der Interventionsheime die Zusammenarbeit mit den Hausärzten signifikant besser im Vergleich zur Kontrollgruppe. Aus Sicht der Hausärzte wurde vor allem eine verbesserte Kommunikation mit der Pflege durch das Projekt erreicht. Für die Lebensqualität zeigte sich kein Effekt der Gruppe, der Zeit oder der Interaktion aus Gruppe*Zeit. Österreichischer Pflege-Management Award 2014, Platz 1 in der Kategorie Langzeitpflege

5 Transpro 3 - Blitzlicht Ergebnisse Deskriptiv ist leichter Rückgang der Transportrate zu verzeichnen, wenngleich aufgrund fehlender Werte nur eine sehr eingeschränkte Aussage möglich ist. Die dokumentierten Transporte sind 439 Bewohnern zuzuordnen Im Median erfolgten 2 Transporte pro Bewohner, der Interquartilsabstand liegt bei 2, das Maximum allerdings bei 31. Es gibt folglich eine kritische Masse an Bewohnern mit sehr vielen Transporten. Demgegenüber ca. 50% der Bewohner ohne Transporte Der Großteil der akuten Transporte wurde durch die Pflege veranlasst 46% der dokumentierten Transporte waren akut (n = 483) und führten zu gleichen Anteilen zu ambulanter (50%) und stationärer (50%) Behandlung Ein Drittel der Aufenthalte dauerte weniger als 2 Tage In Heimen mit erfolgreicher GEKO-Implementierung konnten laut Einschätzung der GEKOs 63 Transporte aus 3 Heimen durch das fachärztliche Konsil verhindert werden Theo und Friedl Schöller Preis für Altersmedizin 2016

6 Transpro 4 Vorbereitung Regelbetrieb 17 Projektheime (23% aller Heime in Kärnten) 10 Trägerorganisationen Bewohner Projektbeginn: M = 64, Range Pflegepersonal Projektbeginn: M = 32, Range Hausärzte Projektbeginn: M = 10, Range Monate Intervention ( )

7 Transpro 4 Transportreduktion Pro Woche: Md = 56.5 M = 54.29, SD = Pro Woche: Md = M = SD = Datensatz A: N = 4116 Transporte (Baseline: n = 1520, Intervention: n = 2596) Quasi-Poisson Regression in R Version berechnet (Friendly & Meyer, 2016) Im Median erfolgten in der Interventionsphase rund 1 Transport pro Tag weniger. Unter Berücksichtigung des signifikanten Rückgangs im Dezember erweist sich die Projektphase als signifikanter Prädiktor der wöchentlichen Transportrate. Transportrückgang um 12.0% in der Interventionsphase (1-exp( ) = ).

8 GEKO 2018 / Team am Klinikum Klagenfurt, Abteilung für Akutgeriatrie/ Remobilisation: Dr. Heide Lechner, DGKP Sabine Schantl-Leidinger GEKO wird schrittweise ausgerollt Vermeidung von Transporten Fokus auf Polymedikation, Effekt auf Senkung Polymedikation Zu optimieren: angemessene Intensität der Betreuung für alle Heime Die Ausrollung des GEriatrischen KOnsiliardienstes erfolgt unter den Aspekten der Kostendämpfung Ressourcenschonung Synergienutzung Schließung von Versorgungslücken Optimierung der Schnittstellenarbeit sowie Eingliederung in die Geriatriestrategie des Landes Kärnten In enger Kooperation und Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Allgemeinmedizinern!

9 GKK Datenanalyse 2018

10 aktuellste Daten 2019

11 aktuellste Daten 2019

12 aktuellste Daten 2019

13 Publikationen Kada O, Brunner E, Likar R, Pinter G, Leutgeb I, Francisci N, Pfeiffer B, Janig H (2011) Vom Pflegeheim ins Krankenhaus und wieder zurück Eine multimethodale Analyse von Krankenhaustransporten aus Alten- und Pflegeheimen. Z Evid Fortbild Qual Gesundhwes 105(10): Kada O, Janig H, Likar R, Pinter G, Cernic K (2013) Versorgung optimieren, vermeidbare Krankenhaustransporte reduzieren Eine Interventionsstudie in Kärntner Pflegeheimen. In Pinter G, Likar R, Schippinger W, Janig H, Kada O, Cernic K (Hrsg) Geriatrische Notfallversorgung. Strategien und Konzepte (S ). Wien: Springer. Kada O, Janig H, Pinter G, Cernic K, Likar R (Hrsg) (2012) Gut versorgt im Pflegeheim? Ein Forschungsbericht über die Wirksamkeit eines Maßnahmenpaketes zur Reduktion vermeidbarer Krankenhaustransporte. Innsbruck: Studia Verlag. Kada O, Janig H, Pinter G, Cernic K, Likar R (2015) Innovationen der Versorgungsoptimierung in Pflegeheimen Eine Projekt-übersicht. In Kern T, Kastner J, Jungwirth M, Mayr H, Rau C (Hrsg) Tagungsband, 9. Forschungsforum der Österreichischen Fachhochschulen Wegbereiter - Karrierepfade durch ein Fachhochschulstudium. Online in Internet: Kada, O., Janig, H., Likar, R., Cernic, K. & Pinter, G. (2017a). Reducing avoidable hospital transfers from nursing homes in Austria project outline and baseline results. Gerontologie and Geriatric Medicine, 3, 1-9. DOI: / Kada, O., Janig, H., Pinter, G., Cernic, K. & Likar, R. (2017b). Palliativversorgung in Pflegeheimen Ergebnisse einer Befragung zu Wissen und Selbstwirksamkeitserwartung von Pflegepersonal. Der Schmerz, doi: /s

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