HANNS MARTIN SCHLEYER-STIFTUNG OTTO-WOLFF-INSTITUT FÜR WIRTSCHAFTSORDNUNG. Konferenz Berlin, 9. Februar 2009

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1 HANNS MARTIN SCHLEYER-STIFTUNG OTTO-WOLFF-INSTITUT FÜR WIRTSCHAFTSORDNUNG Konferenz Berlin, 9. Februar 2009

2 Bürgerprivatversicherung als Reformkonzept für das Gesundheitssystem Die umlagefinanzierte gesetzliche Krankenversicherung gerät sowohl auf der Einnahmen- als auch auf der Ausgabenseite aufgrund der absehbaren demografischen Entwicklung und der steigenden Kosten durch medizinisch-technischen Fortschritt unter Druck. Soll das gegenwärtige Versorgungsniveau beibehalten werden, sind drastische Beitragssatzsteigerungen unvermeidbar. Die bisherigen Reformen bieten keine überzeugenden Lösungen. Im Gegenteil: Durch die jüngste Gesundheitsreform ist zu befürchten, dass die Probleme noch verschärft werden. Es ist Aufgabe der Wissenschaft, nach neuen Ansätzen zu suchen und diese in den politischen Prozess einzubringen, damit die Herausforderungen im Gesundheitssystem zum Vorteil aller bewältigt werden können. Das Konzept der Bürgerprivatversicherung stellt einen solchen Lösungsansatz dar. Sie ist ein Entwurf für ein effizientes und nachhaltig finanzierbares Gesundheitssystem, in dem jeder Bürger unabhängig von seinem Einkommen Zugang zu Gesundheitsleistungen hat. Ihre Ausgestaltung als kapitalgedecktes System lehnt sich an das Modell der privaten Krankenversicherungen in Deutschland an mit dem entscheidenden Unterschied, dass der Wechsel zwischen zwei Versicherungsgesellschaften jederzeit für jeden Versicherten möglich ist. Dadurch kommt es zu mehr Wettbewerb zwischen Versicherungen um die bestmögliche Versorgung mit Gesundheitsdienstleistungen. Die gesetzliche Krankenversicherung kann in mehreren Reformschritten auf dieses System umgestellt werden, ohne dass irgendeine Generation eine zusätzliche Finanzierungslast zu tragen hätte. Die Übertragung individueller risikoäquivalenter Altersrückstellungen sowie die Ausgliederung der Umverteilung aus der Krankenversicherung in das Steuer-Transfer-System sind zwei entscheidende Komponenten des Systems. Ziel der Konferenz ist es, das Konzept der Bürgerprivatversicherung der interessierten Öffentlichkeit vorzustellen, aber auch mit Wissenschaftlern und Praktikern über mögliche Einwände gegen diesen Reformvorschlag zu diskutieren. Denn nur durch die intensive Diskussion kann das Konzept weiter verbessert und in den politischen Prozess eingebracht werden.

3 Montag, 9. Februar Uhr Begrüßung und Einführung Prof. Dr. Johann Eekhoff anschließend Fragen und Diskussion Uhr Kaffeepause Forum 1: Übertragung von Altersrückstellungen Uhr Dr. Markus Jankowski, Bundeskartellamt, Bonn Uhr Prof. Dr. Martin Nell, Universität Hamburg Uhr Diskussion Teilnehmer Dr. Markus Jankowski Prof. Dr. Martin Nell Heinz-Werner Richter, Aktuar und Mitglied der Vorstände Barmenia Krankenversicherung AG, Wuppertal Uhr Mittagessen Moderation: Andreas Mihm, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Berlin

4 Montag, 9. Februar 2009 Forum 2: Ausgliederung der Umverteilung aus der GKV Uhr Prof. Dr. Heinz Rothgang, Universität Bremen Uhr Prof. Dr. Jürgen Wasem, Universität Duisburg-Essen Uhr Diskussion: Teilnehmer Prof. Dr. Heinz Rothgang Prof. Dr. Jürgen Wasem Dr. Steffen Roth, iwp Köln Moderation: Dr. Ursula Weidenfeld, Chefredakteurin Impulse, Köln Uhr Schlusswort: Prof. Dr. Johann Eekhoff Gelegenheit zum Gespräch bei einem Imbiss

5 Wir laden Sie ein zur Konferenz der Hanns Martin Schleyer-Stiftung und des Otto-Wolff-Institutes für Wirtschaftsordnung Bürgerprivatversicherung als Reformkonzept für das Gesundheitssystem am Montag, den 9. Februar 2009, Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften Günther Fleig Vorsitzender des Vorstandes der Hanns Martin Schleyer-Stiftung Prof. Dr. Johann Eekhoff Direktor des Otto-Wolff-Institutes für Wirtschaftsordnung

6 Veranstaltungsort: Ihre Anmeldung: Kostenbeitrag: Haftung: Information: Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften am Gendarmenmarkt, Einstein-Saal, Tagungsbüro-Telefon: (0 30) , Fax: (0 30) Bitte benutzen Sie den Eingang Jägerstraße 22/23. erbitten wir auf beiliegendem Formular bis zum 30. Januar Unsere Anmeldebestätigung dient Ihnen als persönliche Einlasslegitimation. Wegen der begrenzten Saalkapazität werden wir die Anmeldungen in der Reihenfolge ihres Eingangs vormerken. Ein Tagungsbeitrag wird nicht erhoben. Wir können leider keinerlei Haftung für Personen- oder Sachschäden bei der An- und Rückreise sowie am Tagungsort übernehmen. Geschäftsstelle der Hanns Martin Schleyer-Stiftung, Bachemer Straße 312, Köln Telefon: (02 21) Fax: (02 21) Konferenzleitung Prof. Dr. Johann Eekhoff, Direktor des Otto-Wolff-Institutes für Wirtschaftsordnung, Köln Dr. Steffen Roth, Geschäftsführer des Otto-Wolff-Institutes für Wirtschaftsordnung, Köln Dipl.-Kfm. Wolfgang Bruncken, Geschäftsführer der Hanns Martin Schleyer-Stiftung, Köln Barbara Frenz, Geschäftsführerin der Hanns Martin Schleyer-Stiftung, Köln

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