Vorwort. Liebe Leserin, lieber Leser,

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1 Vorwort Liebe Leserin, lieber Leser, möge dieses Buch Sie eine Zeitlang als treuer Freund begleiten. Das mit dem Freund meine ich wörtlich. Meine mir nahestehenden Freunde duzen mich; Ihnen wird es mit Ihren Freunden wahrscheinlich ähnlich gehen. Und ich möchte mit Ihnen so reden, wie ich mit einer guten Freundin oder einem guten Freund auch reden würde. Das Sie enthält mir hierfür zuviel Distanz. Deshalb bitte ich Sie um Ihr Einverständnis, Sie im weiteren ebenfalls mit du anreden zu dürfen. Ich spreche nämlich auf den folgenden Seiten vornehmlich zu Ihrer Seele, die vieles kennt, aber kein Sie. Zudem erzeugt das du sofort eine freundliche Atmosphäre. Es schafft Nähe, es ist netter, und es fühlt sich einfach besser an. Darüber hinaus wirkt die Du-Ansprache im übrigen viel stärker auf Ihr Unterbewußtsein ein als das distanzierende Sie. Sie sind immerhin gut achtzehn Jahre Ihres Lebens also in der wichtigen Phase, in der Sie die meisten Dinge gelernt haben, in Ihrer Kindheit und Jugend mit du angesprochen worden. Die Du-Ansprache und der Vorgang des Lernens sind damit in Ihrem Unterbewußtsein als miteinander verbundene Begleitumstände hinterlegt. Anders ausgedrückt: Sie lernen vielfach leichter, wenn Sie, wie in den ersten achtzehn Jahren Ihres Lebens üblich, mit du angesprochen werden. Ich hoffe, Sie sind damit einverstanden (weil das in Ihrem Interesse ist)? Falls nicht, haben Sie zwei Möglichkeiten: 10

2 1) Sie lesen bei jedem du einfach gedanklich ein Sie ; oder 2) Sie schlagen das Buch zu und bringen es zurück. Da du weiterliest, gehe ich davon aus, dein Einverstanden! erhalten zu haben. Vielen Dank. Zum Buch selbst... ALLES WAS DU WILLST! DIE 36 UNIVERSELLEN ERWERBSRE- GELN FÜR EIN ERFÜLLTES LEBEN das ist ziemlich dick aufgetragen, nicht wahr? Nun, vielleicht. Vielleicht aber auch nicht. Möglicherweise kennst du die Erwerbsregeln der Ferengi aus dem Star Trek -Universum. Ihre Existenz stand irgendwo in meinem Kopf Pate bei der Idee, einmal reale Erwerbsregeln zu verfassen. Mit universell meine ich: Wenn es Erwerbsregeln gibt, dann müssen sie auf alle Formen des Erwerbens anwendbar sein ganz gleich, ob ich nun Reichtum, Freunde, Liebe, Gesundheit, Glück oder was auch immer erwerben möchte. Sie müssen Naturgesetzcharakter haben und somit wahrhaft universell und von jedem einsetzbar sein. Die hier zusammengestellten Regeln habe ich aus vielen Quellen zusammengetragen. Aus den etwa 500 speziellen Büchern, die sich im Laufe der Zeit zu diesem Thema in meiner Bibliothek eingefunden haben; aus meinen eigenen Lebenserfahrungen; aus den rund 250 Seminaren, die ich zu den Themen Mentales Training, Zeit- und Zielmanagement, Motivation, Strategie und Kommunikation in den letzten Jahren geleitet habe, und besonders aus der Arbeit an meinen drei Erfolgsseminaren: AL- LES WAS DU WILLST, TU WAS DU WILLST und ERFÜLLE DEINEN LEBENSTRAUM. Die UNIVERSELLEN ERWERBSREGELN dieses Buches sind seit 11

3 sehr langer Zeit allen Menschen zugänglich, und doch könnte man sie genauso gut auch als Geheimwissen bezeichnen. Geheim, weil die Prinzipien zwar von vielen gekannt, aber nur von einigen wenigen Menschen wirklich angewendet werden. (Das sind dann die, denen es trotz schlechter Startbedingungen, trotz Konjunkturflaute und trotz widriger Umstände gelingt, ihren Traum vom Leben zu verwirklichen.) Ein bißchen gleichen die Regeln damit dem Phänomen des gestohlenen Briefes in der gleichnamigen Geschichte von Edgar Allan Poe: Der Brief war nicht zu finden, weil er die ganze Zeit über offen auf dem Tisch lag, wo ihn niemand vermutete und man ihn deswegen dort auch nicht suchte. Manche der in ALLES WA S DU WILLST dargelegten UNIVER- SELLEN ERWERBSREGELN sind uraltes Wissen, manche sind (nur!) gesunder Menschenverstand, manche sind scheinbar verrückt, aber allen ist gemeinsam: Sie funktionieren zuverlässig und bei jedem. Du wendest sie sogar längst (unbewußt) an, hast aber vielleicht trotzdem und deswegen Mißerfolg, weil du das Wie ihres Funktionierens bislang nicht verstanden hast und damit oft (unbewußt) das Gegenteil dessen bewirkt hast, was du ursprünglich wolltest. Alle UNIVERSELLEN ERWERBSREGELN haben nur den einen Nachteil: Du mußt sie anwenden, etwas für das, was du willst, tun, wenn sie für dich nutzbar werden sollen. Mit erwerben bezeichne ich also dein aktives Handeln. Kein Problem, sagst du? Nun, für viele Menschen ist es DAS Problem. Sie reden viel, aber sie handeln nicht oder nur selten. Noch ein Hinweis: Die UNIVERSELLEN ERWERBSREGELN sind nicht in einer be- 12

4 stimmten Reihenfolge angeordnet, sondern modular aufgebaut. Du kannst also mitten im Buch anfangen und hinspringen, wo du willst. Das entscheidest du allein. Wenn du magst, lies die Regeln nacheinander, oder du orientierst dich nach den Quintessenzen, die ich jeder Regel hinzugefügt habe. So kannst du dir, wenn du das als hilfreich empfindest, jeden Tag eine der UNIVERSELLEN ERWERBSREGELN aneignen oder gezielt ein Thema auswählen. Wie gesagt, wo du im Buch beginnst, spielt keine Rolle. Entscheide einfach nach deiner Intuition. Oder laß den Zufall spielen (was dasselbe ist), indem du irgendwo nach deinem Gefühl scheinbar willkürlich aufschlägst. Diese Methode wird dich oft verblüffen, weil du genau die Regel erhältst, die dir exakt in dieser Situation am meisten helfen wird. Probiere es einmal aus. Manche der Regeln mögen dir als verrückt erscheinen. Gratuliere dir dazu. Alle großen Dinge auf diesem Planeten wurden ausschließlich von Menschen geschaffen, die zu ihrer Zeit als verrückt angesehen wurden. Ver-rückt heißt nämlich nichts anderes als aus dem festen, genormten Zusammenhang ge-rückt. Aus dem Denken der Masse ent-rückt. Um etwas zu verändern, müssen wir ver-rückt sein. Wenn du irgendwann beim Lesen denkst, jetzt wird s aber verrückt, dann bist du nahe daran, die UNIVERSELLEN ERWERBS- REGELN zu verstehen. Ich wünsche dir hierzu alles Glück, alle Freude, alle Lebenslust, alle Gesundheit und allen Wohlstand, den du verdienst und das ist immer mehr, als du zu glauben wagst. Darf ich eine Bitte äußern? Ich habe viel Zeit dafür aufgewandt, die Regeln und ihre Kommentare aufzuschreiben, weil 13

5 ich glaube, daß du dieses Buch keineswegs (!) zufällig in die Hand genommen hast. Meine Bitte ist: Gib dir jetzt gleichermaßen die Zeit und die Gelegenheit, die UNIVERSELLEN ERWERBSREGELN zu verstehen und anzuwenden. Ich habe jede Regel so abgefaßt, daß du sie bequem in drei bis fünf Minuten lesen kannst. So ist es dir jederzeit möglich, in unvorhergesehenen Wartepausen z. B. während eines Staus eine Regel vollständig zu lesen. Führe darum die UNIVERSELLEN E RWERBSREGELN immer bei dir und nutze so sonst unproduktive Wartezeiten. Mögen all deine Wünsche ALLES WA S DU WILLST ab heute in Erfüllung gehen. Wie du das machst, steht in den UNIVER- SELLEN ERWERBSREGELN beschrieben. Michael H. Buchholz Langenhagen, im Februar

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