Informationen zum Thema Elektronische Patientenakte (EPA)

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1 Gesundheitskarte AKTUELL Informationen zum Thema Elektronische Patientenakte (EPA) Röntgenbilder, Ultraschallaufnahmen, Laborbefunde, Untersuchungsberichte alles über eine Karte? Was heute noch häufig durch den Versicherten selbst mühsam zusammengetragen werden muss, soll in einigen Jahren in der elektronischen Patientenakte gebündelt werden und damit die Qualität der Behandlung entscheidend verbessern. Mit den verschiedenen Ausbaustufen einer elektronischen Patientenakte (EPA) besteht in der Zukunft die Möglichkeit, behandlungsrelevante Daten von der Medikation bis hin zu diagnostischen Bilddaten über die elektronische Gesundheitskarte gezielt und mit Einwilligung des Versicherten abrufen zu können. Die Patientenakte In der ersten Phase ihrer Einführung bietet die Karte zunächst die Möglichkeit, auf freiwilliger Basis zum Beispiel die Notfalldaten und die Daten zur Prüfung der Arzneimitteltherapiesicherheit elektronisch abzulegen. Die Notfalldaten informieren die Heilberufler über bestehende notfallrelevante Grunderkrankungen, Allergien und individuelle Risiken des Versicherten. Mit den Daten zur Prüfung der Arzneimitteltherapiesicherheit können sich Heilberufler mit Einverständnis des Patienten darüber informieren, welche Medikamente der Patient in welcher 1

2 Dosierung erhalten hat und ob gegebenenfalls Arzneimittelrisiken (z.b. Niereninsuffizienz, Schwangerschaft / Stillzeit) des Patienten oder der Patientin zu berücksichtigen sind. Durch einen Hinweis auf der Karte kann zudem der behandelnde Arzt unter anderem erkennen, ob die Patientin oder der Patient an einem strukturierten Behandlungsprogramm für bestimmte chronische Erkrankungen, so genannten Disease-Management- Programmen (DMP) teilnimmt. Der elektronische Arztbrief Pro Jahr werden im Behandlungsalltag in Deutschland viele Millionen Befunde erhoben. Arztbriefe werden zu Befunden nach Untersuchungen und nach Krankenhausaufenthalten geschrieben und dienen der Kommunikation der Behandelnden untereinander. Sie stehen aber oft weiterbehandelnden Ärzten nicht unmittelbar zur Verfügung. Mit der elektronischen Gesundheitskarte wird es möglich sein, dass Versicherte diese Arztbriefe freiwillig und selbstbestimmt weiterbehandelnden Ärzten zugänglich machen. Dadurch sollen Informationslücken geschlossen werden und eine verbesserte Kommunikation aller Ärztinnen und Ärzte, die am Behandlungsprozess der Patientin oder des Patienten beteiligt sind, sowohl im stationären als auch im ambulanten Bereich, stattfinden. Der elektronische Arztbrief als ein Bestandteil der elektronischen Patientenakte wird vor allem chronisch und mehrfach erkrankten Menschen, die viele Ärzte konsultieren müssen, den Patientenalltag wesentlich erleichtern. 2

3 Ausbaustufen In weiteren Ausbaustufen sollen neben den bisher geschilderten Befunddaten und dem elektronischen Arztbrief auch weitere Daten mit Hilfe der Gesundheitskarte kontrolliert abgelegt werden können. Zukünftig ist es denkbar, mittels der elektronischen Gesundheitskarte auch Bilddaten medizinischer Diagnosegeräte abzurufen. Dabei kann es sich zum Beispiel um digitalisierte Röntgenbilder, Sonografieaufnahmen oder auch EKG-Befunde handeln. Grundlage des Zugriffs ist immer die Einwilligung des Versicherten. Das sind die Vorteile der elektronischen Patientenakte Je besser der behandelnde Arzt über Diagnoseergebnisse und den Therapiestatus seines Patienten informiert ist, desto besser kann er seine Behandlung auf die medizinischen Erfordernisse abstimmen. Befunde, Therapieangaben und viele weitere notwendige medizinische Informationen können mit Zustimmung der Patienten zeitgerecht dort abgerufen werden, wo sie benötigt werden. Ein mühsames und zeitaufwändiges Suchen von medizinischen Vorbefunden entfällt somit. Die Daten können Ärztinnen und Ärzten in Kliniken und ambulanten Praxen gegenseitig zugänglich gemacht werden. Ambulante und stationäre Behandlungsabläufe werden hierdurch besser verzahnt. Mehrfachuntersuchungen, die den Patienten zusätzlich belasten, wie unnötige Röntgenaufnahmen, können verringert werden. Das ist nicht nur im Sinne des Patienten, der eine besser abgestimmte Versorgung erhält; es schont auch die Ressourcen des 3

4 Gesundheitssystems und trägt zu einer effizienteren Versorgung bei. Eine Schlüsselrolle kommt der elektronischen Patientenakte innerhalb der Integrierten Versorgung zu, die das Zusammenspiel von Klinikärzten, Haus- und Fachärzten verbessern soll. Mit der elektronischen Patientenakte wird es in Zukunft erheblich vereinfacht, vernetzte Versorgung und die Kooperationen von Krankenhäusern, Rehabilitationseinrichtungen sowie Fach- und Hausärzten flächendeckend umzusetzen. Die vernetzte Zusammenarbeit im deutschen Gesundheitssystem wird damit insgesamt gefördert und erleichtert werden. Datenschutz und Patientenrechte Geschützt werden die sensiblen Patientendaten durch ein Zwei- Schlüssel-Prinzip. Die Ärztin oder der Arzt erhält Zugriff auf die Daten nur mithilfe des Heilberufsausweises. Die Patientin oder der Patient übergibt dem Arzt die elektronische Gesundheitskarte und willigt in den Zugriff ein (zum Beispiel durch Eingabe einer PIN). Erst jetzt kann der Arzt oder die Ärztin Einsicht in die Daten der elektronischen Patientenakte nehmen. Die Patienten können auch bestimmen, welche Daten beziehungsweise Dokumente innerhalb der Gesundheitsakte sie ihrem Arzt und ihrer Ärztin zugänglich machen. So können zum Beispiel gegenüber dem Zahnarzt die Dokumente vom Orthopäden verschlossen bleiben. Letztlich gilt aber: Je mehr Angaben die elektronische Patientenakte enthält und je eigenverantwortlicher die Patientin und der 4

5 Patient an ihrem Aufbau mitwirken, desto wirksamer trägt sie zu einer besseren Qualität der medizinischen Versorgung bei. Die elektronische Patientenakte stärkt die Mitsprachemöglichkeit der Patienten. Denn jede Patientin und jeder Patient hat das Recht, die gespeicherten Daten zu lesen oder Ausdrucke einzusehen. Damit erhält er jederzeit einen aktuellen Überblick über seinen Gesundheitsstatus. Die Vorteile der elektronischen Gesundheitskarte im Überblick Die elektronische Patientenakte... sorgt für eine bessere Verfügbarkeit der Patienteninformationen unterstützt den behandelnden Arzt und erhöht die Therapiesicherheit stärkt die Eigenverantwortung der Patienten hilft, unnötige Mehrfachuntersuchungen zu verringern fördert die Zusammenarbeit aller am Behandlungsprozess beteiligten Leistungserbringer erleichtert den Alltag in den Arztpraxen und in den Kliniken 5

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