VORANSICHT VORANSICHT. Lehrinhalte. Didaktischer Hinweis. Fragen an die Teilnehmer. Die Zuckerkrankheit

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1 B Umgang mit Lebensmitteln Die Zuckerkrankheit Lehrinhalte Beim Diabetes mellitus bzw. Zuckerkrankheit handelt sich um eine chronische Stoffwechselstörung, bei der es zu anhaltend erhöhten Zucker(= Glukose)werten im Blut kommt. Ab einer gewissen Blutzuckerkonzentration wird Glukose im Urin ausgeschieden. Übersetzt heißt Diabetes mellitus daher honigsüßer Durchfluss. Der erhöhte Blutzuckerspiegel entsteht durch einen Mangel an Insulin. Dieses Hormon wird in der Bauchspeicheldrüse gebildet und ist für den Transport von Glukose aus dem Blut in die Zellen verantwortlich. Fehlt es oder wirkt es nur vermindert, verbleibt der Zucker im Blut und es kommt zu einer Überzuckerung (Hyperglykämie). Dargestellt sind die Bauchspeicheldrüse mit dem Insulin (Schlüssel), die Blutbahn mit der Glukose (Sechsecke) und die Körperzellen: Der Blutzuckerspiegel steigt an, wenn mit der Nahrung Kohlenhydrate aufgenommen werden, die bei der Verdauung in den Einfachzucker Glukose gespalten werden und dann ins Blut gelangen. Die Einfachzucker werden in den Körperzellen zur Energiegewinnung benötigt. Dazu muss die Zelle zunächst aufgeschlossen werden, damit die Glukose hineingelangen kann. Dies ist die Aufgabe des Insulins. Wird kein oder zu wenig Insulin ausgeschüttet bzw. wirkt es nur vermindert, steigt der Blutzuckerspiegel immer weiter an, da die Glukose nicht in das Zellinnere gelangen kann. Die Hauptsymptome beim Diabetes sind vermehrter Harndrang und ein gesteigertes Durstgefühl. Weitere Symptome sind Schwäche und Müdigkeit, starker Juckreiz, Gewichtsverlust, schlechte Wundheilung, Muskelkrämpfe, Verstopfung u. a. m. Didaktischer Hinweis Legen Sie die Folie zunächst so auf, dass nur der Titel zu sehen ist. Lassen Sie die Teilnehmer berichten, was Ihnen dazu einfällt und sich untereinander über ihre Erfahrungen und Vorkenntnisse zum Thema Diabetes mellitus austauschen. Fragen an die Teilnehmer Die Zuckerkrankheit Welche Zellen/Organe sind vollständig auf Glukose als Energielieferant angewiesen? Gehirn und rote Blutkörperchen (andere Organe verwenden auch Glukose zur Energiegewinnung, sind aber nicht ausschließlich darauf angewiesen, sondern können z. B. auch Fett verbrennen) Welche anderen Hormone kennen Sie (außer Insulin)? z. B. Schilddrüsenhormone, Adrenalin, Testosteron, Cortison, Östrogen Folienerläuterung 1 SHW

2 Zurück zur Inhaltsseite weiter SHW Dr. Josef Raabe Verlags-GmbH Folie 1 Bild: Susanna Liehr Die Zuckerkrankheit Umgang mit Lebensmitteln B 5.1-2

3 B Umgang mit Lebensmitteln Diabetes-Typen 1 und 2 Lehrinhalte Diabetes Typ 1: ca % aller Diabetiker. Die Bauchspeicheldrüse produziert kein Insulin mehr (absoluter Insulinmangel). Die Erkrankung beginnt meist im Kindes- oder Jugendalter und nimmt einen sehr schnellen Verlauf. Diabetes Typ 2: ca. 90 % aller Diabetiker. Ursache ist eine Insulinresistenz (Körperzellen gewöhnen sich an die großen Insulinmengen und reagieren zunehmend unempfindlich), häufig kombiniert mit einer Minderproduktion von Insulin. Man spricht daher von einem relativen Insulinmangel. Die Erkrankung trifft häufig ältere und meist übergewichtige Menschen (> 80 %) und beginnt schleichend. Mittlerweile kommt dieser Diabetestyp aber auch bei Jüngeren und sogar Kindern vor. Ursachen sind i. d. R. in Übergewicht und Bewegungsmangel. Die Zahl der Diabetesfälle in Deutschland liegt derzeit bei etwa 6 bis 10 Millionen (vermutlich hohe Dunkelziffer). Mehr als 50 % der Betroffenen sind über 65 Jahre alt. In Senioreneinrichtungen sind nach Schätzungen daher mehr als 25 % der Bewohner betroffen. Didaktischer Hinweis Klären Sie ggf. gemeinsam unklare Begriffe, wie z. B. relativer und absoluter Insulinmangel, Insulinresistenz, Dunkelziffer. Fragen an die Teilnehmer Was passiert, wenn kein oder zuwenig Insulin da ist und die Zelle nicht aufgeschlossen werden kann? Die Glukose kann nicht in die Zelle eindringen. Was passiert mit der Glukose, wenn sie nicht in die Zelle eindringen kann? Sie bleibt im Blut, d. h. der Blutzuckerspiegel steigt. Was bedeutet das für den Körper, wenn die Glukose nicht in die Zelle gelangt und wie macht sich das bemerkbar? ca % Sie kann nicht in Energie umgewandelt werden. Der Betroffene ist kraftlos, müde, antriebslos, hat keinen Appetit. Typ 1 meist im Kindesund Jugendalter akut normal absolut Insulin Diabetes-Typen 1 und 2 Unterschiede Häufigkeit Alter Beginn Gewicht Insulinmangel Therapie Typ 2 ca. 90 % meist nach dem 40. Lebensjahr schleichend meist übergewichtig relativ Gewichtsabnahme, Bewegung, OAD, ggf. Insulin Folienerläuterung 2 SHW

4 zurück Zurück zur Inhaltsseite weiter SHW Dr. Josef Raabe Verlags-GmbH Folie 2 Typ 1 ca % meist im Kindesund Jugendalter akut Diabetes-Typen 1 und 2 Häufigkeit ca. 90 % normal absolut Insulin Unterschiede Alter Beginn Gewicht Insulinmangel Therapie Typ 2 meist nach dem 40. Lebensjahr schleichend meist übergewichtig relativ Gewichtsabnahme, Bewegung, OAD, ggf. Insulin Umgang mit Lebensmitteln B 5.1-2

5 B Umgang mit Lebensmitteln Maßnahmen bei Unterzuckerung Lehrinhalte Sinkt der Blutzuckerspiegel unter Normalwert, spricht man von einer Unterzuckerung. Ursachen sind Kohlenhydratmangel, starke körperliche Anstrengung, Alkohol oder Fehler bei der Insulingabe. Anzeichen für eine Unterzuckerung sind z. B.: Unruhe, manchmal Aggressivität Schwäche, Zittern, Herzklopfen Schwitzen, blasse Haut Heißhunger, ggf. Übelkeit und Erbrechen Kopfschmerzen und Konzentrationsstörungen Werden nicht rechtzeitig Gegenmaßnahmen ergriffen, kann es zu Muskelzuckungen, Sprachstörungen, Anfällen und Benommenheit bis hin zum Koma kommen. Eile ist daher geboten! Eine Person im Unterzucker benötigt schnell Kohlenhydrate, z. B.: 2 TL Traubenzucker-Pulver, aufgelöst in Wasser oder Tee oder 2 Täfelchen Traubenzucker (wenn genug Speichel vorhanden ist) 100 ml süßer Saft, z. B. Traubensaft, Apfelsaft oder auch Orangensaft (keine Lightprodukte!) Zusätzlich langwirksame Kohlenhydrate anbieten (z. B. Misch-/Vollkornbrot mit dünner Fettauflage) oder mit der Hauptmahlzeit beginnen lassen. Merke: Fragen Sie in dieser Situation nicht, welche Saftsorte gewünscht wird, sondern handeln Sie schnell! Nach der Gabe von einer BE muss die Pflege verständigt werden, damit der Blutzuckerspiegel gemessen werden kann und ggf. weitere BE zugeführt werden. Merke: Ist der Betroffene nicht mehr ansprechbar oder bereits kollabiert, darf nichts mehr verabreicht werden. In diesem Falle sofort den Notarzt verständigen! Ist die Person bewusstlos, muss sie in die stabile Seitenlage gebracht und ständig beaufsichtigt werden. Didaktische Hinweise Schreiben Sie die Anzeichen für eine Unterzuckerung auf dem Flipchart mit und ergänzen Sie sie gegebenenfalls. Bitten Sie Teilnehmer, die solche Situationen bereits erlebt haben, davon zu berichten. Fragen an die Teilnehmer Warum darf man einem unterzuckerten Diabetiker keinen Diätsaft geben? Er enthält zu wenig BE. Was kann man alternativ geben, wenn kein Traubenzucker oder Saft vorhanden ist? Schokolade, süße Kekse, jedes mit Zucker gesüßte Getränk, Limonade, Kaubonbons Maßnahmen bei Unterzuckerung Kohlenhydrate zuführen: 2 TL Traubenzucker in Flüssigkeit 2 Täfelchen Traubenzucker 100 ml süßer Saft zusätzlich langwirksame Kohlenhydrate anbieten Bei Bewusstlosigkeit nichts zuführen! Stabile Seitenlage, Notarzt verständigen! Folienerläuterung 3 SHW

6 zurück Zurück zur Inhaltsseite weiter SHW Dr. Josef Raabe Verlags-GmbH Folie 3 Marcus Graf Fotolia.com Maßnahmen bei Unterzuckerung Kohlenhydrate zuführen: 2 TL Traubenzucker in Flüssigkeit 2 Täfelchen Traubenzucker 100 ml süßer Saft zusätzlich langwirksame Kohlenhydrate anbieten Bei Bewusstlosigkeit nichts zuführen! Stabile Seitenlage, Notarzt verständigen! Umgang mit Lebensmitteln B 5.1-2

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