Hinweise zur Zeugniserstellung für Schülerinnen und Schüler mit Sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Hinweise zur Zeugniserstellung für Schülerinnen und Schüler mit Sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf"

Transkript

1 Hinweise zur Zeugniserstellung für Schülerinnen und Schüler mit Sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf (Stand Oktober 2015) Inhaltsverzeichnis: Seite 1. Gesetzliche Grundlagen Gesetzliche Grundlagen zum Förderschwerpunkt Lernen Gesetzliche Grundlagen zum Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung 5 2. Zeugnisbemerkungen in der Primarstufe Zielgleiche Förderung im Bildungsgang der allgemeinen Schule Zieldifferente Bildungsgänge Bildungsgang Lernen Bildungsgang Geistige Entwicklung 9 3. Zeugnisbemerkungen in der Sekundarstufe Zielgleiche Förderung im Bildungsgang der allgemeinen Schule Zieldifferente Bildungsgänge Bildungsgang Lernen Bildungsgang Geistige Entwicklung Zeugnisse im Feststellungsverfahren 13 1

2 1. Gesetzliche Grundlagen In der neuen gültigen Ausbildungsordnung für die sonderpädagogische Förderung (AO- SF) finden sich folgende grundsätzliche Hinweise, die sowohl für die Förderung dieser Schülerinnen und Schüler in den Förderschulen, als auch im Gemeinsamen Lernen gelten: 1.1. Gesetzliche Grundlagen zum Förderschwerpunkt Lernen 29 Förderschwerpunkt Lernen (1) Der Unterricht im Förderschwerpunkt Lernen führt zum Abschluss des Bildungsgangs Lernen. In diesem Förderschwerpunkt ist der Erwerb eines dem Hauptschulabschluss gleichwertigen Abschlusses möglich. (2) Für den Bildungsgang gelten die 31 bis Unterrichtsfächer, Stundentafeln (1) Die Unterrichtsfächer und die Stundentafeln richten sich nach denen der Grundschule und der Hauptschule. 28 Absatz 2 gilt entsprechend. (2) Die Klassenkonferenz beschließt, ob sie für eine Schülerin oder einen Schüler die für das Fach Englisch in der Stundentafel vorgesehenen Stunden für dieses Fach oder für verstärkte Bildungsangebote in anderen Fächern der Stundentafel verwendet. 32 Leistungsbewertung (1) Die Leistungen der Schülerinnen und Schüler werden auf der Grundlage der im individuellen Förderplan festgelegten Lernziele beschrieben. Die Leistungsbewertung erstreckt sich auf die Ergebnisse des Lernens sowie die individuellen Anstrengungen und Lernfortschritte. (2) Die Schulkonferenz kann beschließen, dass ab Klasse 4 oder ab einer höheren Klasse die Bewertung einzelner Leistungen von Schülerinnen und Schülern zusätzlich mit Noten möglich ist. Dies setzt voraus, dass die Leistung den Anforderungen der jeweils vorhergehenden Jahrgangsstufe der Grundschule oder der Hauptschule entspricht. Dieser Maßstab ist kenntlich zu machen. (3) Abweichend von Absatz 2 werden die Leistungen der Schülerinnen und Schüler im Bildungsgang gemäß 35 Absatz 3 in allen Fächern zusätzlich mit Noten bewertet. 33 Zeugnisse (1) In den Klassen 1 und 2 erhalten die Schülerinnen und Schüler Zeugnisse jeweils zum Ende des Schuljahres, in den Klassen 3 bis 10 zum Schulhalbjahr und zum Ende des Schuljahres. (2) Alle Zeugnisse beschreiben die Lernentwicklung und den Leistungsstand in den Fächern und enthalten die nach 49 Absatz 2 und 3 des Schulgesetzes NRW erforderlichen Angaben. (3) Die Schulkonferenz kann beschließen, dass in Zeugnissen ab Klasse 4 oder ab einer höheren Klasse eine Bewertung des Leistungsstands in den Fächern zusätzlich mit Noten möglich ist. In diesem Fall erhalten Schülerinnen und Schüler Noten in einzelnen Fächern; 32 Absatz 2 Satz 2 gilt entsprechend. (4) Abweichend von Absatz 3 enthalten die Zeugnisse der Schülerinnen und Schüler im Bildungsgang gemäß 35 Absatz 3 in allen Fächern zusätzlich Noten. 2

3 34 Übergang in eine andere Klasse Eine Versetzung findet nicht statt. Am Ende jedes Schuljahres entscheidet die Klassenkonferenz, in welcher Klasse die Schülerin oder der Schüler im nächsten Schuljahr gefördert werden wird. 35 Abschlüsse, Nachprüfung (1) Schülerinnen und Schüler, die ihre Vollzeitschulpflicht erfüllt haben und die Schule vor der Klasse 10 verlassen, erhalten ein Zeugnis, das die erworbenen Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten bescheinigt. (2) Die Klasse 10 führt zum Abschluss des Bildungsgangs Lernen. (3) In einem besonderen Bildungsgang führt die Klasse 10 zu einem dem Hauptschulabschluss (nach Klasse 9) gleichwertigen Abschluss. Er wird vergeben, wenn die Leistungen a.in allen Fächern mindestens ausreichend sind oder b.in nicht mehr als einem der Fächer Deutsch oder Mathematik mangelhaft sind oder c.in einem der Fächer Deutsch oder Mathematik mangelhaft und in einem der übrigen Fächer nicht ausreichend sind oder d.in nicht mehr als zwei der übrigen Fächer nicht ausreichend, darunter in einem Fach mangelhaft sind. (4) Den Abschluss nach Absatz 3 kann nur erwerben, wer in den Klassen 9 und 10 am Unterricht im Fach Englisch teilgenommen hat. (5) Hat die Schülerin oder der Schüler den Abschluss nach Absatz 3 nicht erreicht, ist eine Nachprüfung möglich, wenn durch die Verbesserung der Note von mangelhaft auf ausreichend in einem einzigen Fach die Voraussetzungen für den Erwerb dieses Abschlusses erfüllt würden. (6) Für das Verfahren bei der Nachprüfung gilt 44 Absatz 4 bis 6 der Verordnung über die Ausbildung und die Abschlussprüfungen in der Sekundarstufe I (APO-S I ). (7) Eine Schülerin oder ein Schüler kann den zehnjährigen Bildungsgang im Förderschwerpunkt Lernen um bis zu zwei Jahre überschreiten, wenn dies zum Erwerb des Abschlusses nach Absatz 3 führen kann. 36 Aufnahme in die Klasse 10 (1) Die Klassenkonferenz entscheidet, in welchen Bildungsgang der Klasse 10 die Schülerin oder der Schüler aufgenommen wird. (2) Die Klassenkonferenz lässt Schülerinnen und Schüler zum Bildungsgang zu, der zu einem dem Hauptschulabschluss gleichwertigen Abschluss führt, wenn erwartet werden kann, dass sie diesen Abschluss aufgrund ihrer Leistungsfähigkeit und ihrer Gesamtentwicklung erreichen werden und die Voraussetzungen des 35 Absatz 4 erfüllt sind. 37 Unterrichtsorganisation in der Klasse 10 Kann aufgrund der Schülerzahl nur eine Klasse für alle Schülerinnen und Schüler der Klasse 10 gebildet werden, gestalten die Lehrkräfte den Unterricht durch Differenzierung nach den angestrebten Abschlüssen. 3

4 1.2. Gesetzliche Grundlagen zum Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung 29 Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung (1) Am Ende der Schulbesuchszeit erhält die Schülerin oder der Schüler ein Abschlusszeugnis, das die erworbenen Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten bescheinigt. (2) Für den Bildungsgang gelten die 38 bis 41. Unterricht Der Unterricht fördert Kompetenzen in den Entwicklungsbereichen Motorik, Wahrnehmung, Kognition, Sozialisation und Kommunikation. Er erstreckt sich auf die Aufgabenfelder Sprache und Kommunikation, Mathematik, gesellschaftswissenschaftlichen und naturwissenschaftlichen Unterricht, Arbeitslehre, Bewegungserziehung/Sport, musisch-ästhetische Erziehung und Religiöse Erziehung/Ethik. Die Gewichtung der unterrichtlichen Angebote richtet sich nach den Bildungsmöglichkeiten der Schülerinnen und Schüler. 39 Unterrichtsorganisation der Förderschule, Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung (1) Die Förderung an der Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung findet in der Regel ganztägig statt. Der schulische Tagesablauf gliedert sich in Unterricht einschließlich spezieller sonderpädagogischer Förderung, gestaltete Freizeit, andere Angebote im Rahmen der Ganztagsschule und Ruhepausen. Die Zahl der Unterrichtsstunden pro Woche ist 28. (2) Der Unterricht wird vorwiegend fächerübergreifend und projektorientiert organisiert. Darüber hinaus können nach Bedarf fachbezogene Neigungs- und Leistungskurse eingerichtet werden. (3) Die Berufsschulpflicht erfüllen die Schülerinnen und Schüler mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung in der Berufspraxisstufe. Die Lern- und Arbeitsformen in der Berufspraxisstufe orientieren sich an dem Ziel, die Schülerinnen und Schüler auf den Übergang in die Arbeitswelt vorzubereiten. Die Berechtigung zum Besuch einer Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung über die Schulpflicht hinaus richtet sich nach 19 Absatz 9 des Schulgesetzes NRW. 40 Leistungsbewertung Die Leistungen der Schülerinnen und Schüler werden ohne Notenstufen auf der Grundlage der im Förderplan festgelegten Ziele beschrieben. Die Leistungsbewertung erstreckt sich auf die Ergebnisse des Lernens sowie die individuellen Anstrengungen und Lernfortschritte. 41 Versetzung, Zeugnisse (1) Eine Versetzung findet nicht statt. Am Ende jedes Schuljahres entscheidet die Klassenkonferenz, in welcher Klasse die Schülerin oder der Schüler im nächsten Schuljahr gefördert werden wird. (2) Die Schülerin oder der Schüler erhält am Ende jedes Schuljahres ein Zeugnis. (3) Die Schülerin oder der Schüler erhält am Ende der Schulbesuchszeit ein Abschlusszeugnis, das die erworbenen Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten bescheinigt. 4

5 2. Zeugnisbemerkungen in der Primarstufe Formulierungen zu den Zeugnissen entnehmen Sie bitte Anlage 1 und Anlage Zielgleiche Förderung im Bildungsgang der allgemeinen Schule Klassen 1-3 Es gelten die Ausbildungs- und Prüfungsordnungen einschließlich der Unterrichtsfächer und Stundentafeln der Grundschule. In den Klassen 1, 2, und 3 erhalten die Schüler Berichts- bzw. Notenzeugnisse, wie die Schüler ohne sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf. Versetzungszeugnis Am Ende des Schuljahres wird ein Schüler/eine Schülerin in die nächst höhere Klasse versetzt/nicht versetzt, wobei der sonderpädagogische Unterstützungsbedarf weiterhin bestehen bleibt. Die Schüler erhalten einen Versetzungsvermerk. Die Zeugnisse (ggf. auch das Halbjahreszeugnis) enthalten eine Bemerkung über die sonderpädagogische Förderung und nennen außerdem den Förderschwerpunkt. Das Zeugnis verändert sich nicht, wenn der sonderpädagogische Unterstützungsbedarf aufgehoben wird. Die Klassenkonferenz stellt am Ende des Schuljahres fest, dass kein sonderpädagogischer Unterstützungsbedarf mehr besteht und teilt dies den Eltern und der Schulaufsicht mit ( 18 AO-SF). Auch diese Schüler erhalten auf dem Zeugnis einen Versetzungsvermerk und die Bemerkung, dass sie sonderpädagogisch gefördert wurden. Die Zeugnisse nennen außerdem den Förderschwerpunkt und erhalten die Bemerkung, dass der Unterstützungsbedarf nach Entscheidung der Schulaufsicht (Datum) nicht mehr besteht. Klasse 4 Halbjahreszeugnis Es erfolgt eine begründete Empfehlung für die weitere schulische Förderung als Anlage zum Zeugnis (nach 12 AO-GS). 5

6 2.2. Zieldifferente Bildungsgänge Formulierungen zu den Zeugnissen entnehmen Sie bitte Anlage 1 und Anlage Bildungsgang Lernen Klasse 1-3 Die Entscheidung zu einem zieldifferenten Bildungsgang (Lernen oder Geistige Entwicklung) wird in der Regel erst zum Ende der Schuleingangsphase nach entsprechendem Antrag durch die Schulaufsicht getroffen. Nach Feststellung des Unterstützungsbedarfs im Förderschwerpunkt Lernen erhalten die Schülerinnen und Schüler auch bis zur Klassenstufe 3 ein Berichtszeugnis ohne Verwendung von Notenstufen. Die Schüler wechseln bei weiterhin bestehendem sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf in die nächst höhere Klasse. Die Leistungsbewertung bezieht sich auf die Ergebnisse des Lernens sowie die individuellen Anstrengungen und Lernfortschritte entsprechend der im Förderplan/Entwicklungsplan festgelegten individuellen Ziele. Wenn der sonderpädagogische Unterstützungsbedarf voraussichtlich bestehen bleibt Halbjahreszeugnis Die Beschreibung der Leistungen sowie des Arbeits- und Sozialverhaltens Klasse 3 erfolgt ohne Notenstufen und Kopfnoten. Versetzungszeugnis Die Beschreibung der Leistungen sowie des Arbeits- und Sozialverhaltens erfolgt ohne Notenstufen und Kopfnoten. Der Übergang erfolgt ohne Versetzung. Der Versetzungsvermerk wird gestrichen. Klasse 4 Die Klassenkonferenz berät darüber, ob weiterhin sonderpädagogischer Unterstützungsbedarf vorliegt. Ein entsprechender Entscheidungsvorschlag ist bis zum 15. Dezember dem Schulamt vorzulegen. Wenn der sonderpädagogische Unterstützungsbedarf voraussichtlich bestehen bleibt Halbjahreszeugnis Die Beschreibung der Leistungen sowie des Arbeits- und Sozialverhaltens Klasse 4 erfolgt ohne Notenstufen und Kopfnoten. Versetzungszeugnis Die Beschreibung der Leistungen sowie des Arbeits- und Sozialverhaltens erfolgt ohne Notenstufen und Kopfnoten. Der Übergang erfolgt ohne Versetzung. Der Versetzungsvermerk wird gestrichen. Ausnahme: Die Schulkonferenz kann beschließen (s. 33/3 AO-SF), dass ab Klasse 4 einzelne Fächer zusätzlich mit einer Note bewertet werden. Eine Bewertung mit Noten setzt aber voraus, dass die Leistungen mindestens der Klasse 3 entsprechen. Dieser Maßstab ist in den Zeugnissen auch kenntlich zu machen. 6

7 Bildungsgang Geistige Entwicklung Klasse 1 4 Die Klassenkonferenz berät darüber, ob weiterhin sonderpädagogischer Unterstützungsbedarf vorliegt. Ein entsprechender Entscheidungsvorschlag ist bis zum 15. Dezember dem Schulamt vorzulegen. Die folgenden Regelungen gelten für das Halbjahreszeugnis und die Zeugnisse zum Ende des Schuljahres: Zeugnis zum Ende des Die Leistungen werden ohne Notenstufen auf der Grundlage der im individuellen Förderplan festgelegten Lernziele beschrieben. Die Leistungsbewertung Schuljahres bezieht sich auf die Ergebnisse des Lernens sowie die individuellen Anstrengungen und Lernfortschritte. Das Arbeits- und Sozialverhalten sowie die Lernentwicklung und der Leistungsstand werden beschrieben. Ein Schüler wechselt bei weiterhin bestehendem sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf in die nächsthöhere Klasse. Eine Versetzung findet nicht statt ( 41 AO-SF). 3. Zeugnisbemerkungen in der Sekundarstufe I Formulierungen zu den Zeugnissen entnehmen Sie bitte Anlage 1 und Anlage Zielgleiche Förderung im Bildungsgang der allgemeinen Schule Es gilt der 41 der Verordnung über die sonderpädagogische Förderung (AO-SF) in Verbindung mit der Ausbildungs- und Prüfungsordnung in den Schulen der Sekundarstufe I (APO SI). Die Schüler erhalten Zeugnisse wie die anderen Schüler der allgemeinen Schule. Die Zeugnisse unterscheiden sich lediglich durch die Bemerkungen. Soweit es die Behinderung oder ein sonderpädagogischer Unterstützungsbedarf einer Schülerin oder eines Schülers erfordert, kann von einzelnen Bestimmungen dieser Verordnung abgewichen werden ( 9, Abs.1 APO SI). Die Lehrerinnen und Lehrer haben dafür zu sorgen, dass Schülerinnen und Schüler mit einer Behinderung oder mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf bei schriftlichen, mündlichen oder praktischen Prüfungen durch geeignete Hilfen vergleichbare Bedingungen wie nicht behinderte Schülerinnen und Schüler erhalten (Nachteilsausgleich). Zeugnisse, die bei Bewerbungen vorgelegt werden: In Zeugnissen, die bei Bewerbungen vorgelegt werden sollen, entfallen auf Wunsch der Eltern die Information über den Förderschwerpunkt oder die Förderschwerpunkte. Abschlusszeugnis Das Abschlusszeugnis enthält nur die unentschuldigten Fehlzeiten. 7

8 3.2. Zieldifferente Bildungsgänge Formulierungen zu den Zeugnissen entnehmen Sie bitte Anlage 1 und Anlage Bildungsgang Lernen Die Schulkonferenz kann beschließen, dass einzelne Fächer zusätzlich mit einer Note bewertet werden. Eine Bewertung mit Noten setzt aber voraus, dass die Leistungen mindestens der vorhergehende Klassen entsprechen. Dieser Maßstab ist in den Zeugnissen auch kenntlich zu machen. Halbjahreszeugnis Klasse 5-10 Die Beschreibung der Leistungen sowie des Arbeits- und Sozialverhaltens erfolgt ohne Notenstufen und Kopfnoten. Versetzungszeugnis Ein Schüler/eine Schülerin wechselt bei weiterhin bestehendem sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf in die nächsthöhere Klasse. Eine Versetzung findet nicht statt ( 34 AO-SF). Ein Kind mit dem Förderschwerpunkt Lernen soll die Klasse nicht wiederholen! Die Leistungen der Schülerinnen und Schüler werden ohne Notenstufen auf der Grundlage der im individuellen Förderplan festgelegten Lernziele beschrieben. Die Leistungsbewertung erstreckt sich auf die Ergebnisse des Lernens sowie die individuellen Anstrengungen und Lernfortschritte. Zeugnis (Hauptschulabschluss nach Klasse 9 gleichwertigen Abschluss) Schüler und Schülerinnen mit dem Förderschwerpunkt Lernen, die zu einem, dem Hauptschulabschluss (nach Klasse 9) gleichwertigen Abschluss, geführt werden sollen ( 35 AO-SF), erhalten das wie oben beschriebene Zeugnis, das durch Noten ergänzt wird. Zeugnisse, die bei Bewerbungen vorgelegt werden. In Zeugnissen, die bei Bewerbungen vorgelegt werden sollen, entfallen auf Wunsch der Eltern die Information über den Förderschwerpunkt oder die Förderschwerpunkte. Abschlusszeugnis Das Abschlusszeugnis enthält nur die unentschuldigten Fehlzeiten. 8

9 3.3. Bildungsgang Geistige Entwicklung Halbjahreszeugnis Die Leistungen werden ohne Notenstufen auf der Grundlage der im individuellen Förderplan festgelegten Lernziele beschrieben. Die Leistungsbewertung Klasse 5-10 bezieht sich auf die Ergebnisse des Lernens sowie die individuellen Anstrengungen und Lernfortschritte. Das Arbeits- und Sozialverhalten sowie die Lernentwicklung und der Leistungsstand werden ohne Kopfnoten beschrieben. Zeugnis zum Ende des Schuljahres Abschlusszeugnis Die Leistungen werden ohne Notenstufen auf der Grundlage der im individuellen Förderplan festgelegten Lernziele beschrieben. Die Leistungsbewertung bezieht sich auf die Ergebnisse des Lernens sowie die individuellen Anstrengungen und Lernfortschritte. Das Arbeits- und Sozialverhalten sowie die Lernentwicklung und der Leistungsstand werden beschrieben. Ein Schüler wechselt bei weiterhin bestehendem sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf in die nächsthöhere Klasse. Eine Versetzung findet nicht statt ( 41 AO-SF). Der in den Zeugnisformularen evtl. enthaltene Versetzungsvermerk ist zu streichen. Die Schülerin oder der Schüler erhält am Ende der Schulbesuchszeit ein Abschlusszeugnis, das die erworbenen Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten bescheinigt. Das Abschlusszeugnis enthält nur die unentschuldigten Fehlzeiten. Wenn der Sonderpädagogische Unterstützungsbedarf aufgehoben/gewechselt wird. Versetzungszeugnis Die Klassenkonferenz stellt am Ende des Schuljahres fest, dass kein/ein anderer sonderpädagogischer Unterstützungsbedarf besteht und teilt dies den Klasse 5-10 Eltern und der Schulaufsicht mit ( 18 AO-SF). 4. Zeugnisse im Feststellungsverfahren Wenn ein Schüler nach einem abgeschlossenen Feststellungsverfahren in eine Förderschule wechselt, erfolgt die Zeugnisbemerkung Bezüglich des weiteren Bildungsganges wird auf das Schreiben des Schulamtes vom... verwiesen. Ein Versetzungsvermerk entfällt. Wenn ein Schüler nach dem abgeschlossenen Feststellungsverfahren zieldifferent im GL beschult wird, entfällt ebenfalls der Versetzungsvermerk. Die weiteren Bemerkungen sind im vorhergehenden Abschnitt zu finden. Ist ein Feststellungsverfahren noch nicht abgeschlossen, erfolgt die Bemerkung: Bezüglich des weiteren Bildungsganges wird auf das Gespräch mit den Erziehungsberechtigten am... verwiesen. (Datum des Gesprächs mit den Erziehungsberechtigten zur Verfahrenseröffnung). Der Versetzungsvermerk entfällt. 9

III Organisationshilfen

III Organisationshilfen 2 Formulierungen und Hinweise auf den Zeugnissen (Quelle: Anlage 1 zu den Verwaltungsvorschriften zu 18 und zu 21) Allgemeine Informationen III Organisationshilfen Aufhebung des Förderbedarfs Wechsel des

Mehr

Zeugnisse und Leistungsbewertung in integrativen Lerngruppen oder im "Gemeinsamen Unterricht" in der Sekundarstufe I

Zeugnisse und Leistungsbewertung in integrativen Lerngruppen oder im Gemeinsamen Unterricht in der Sekundarstufe I Zeugnisse und Leistungsbewertung in integrativen Lerngruppen oder im "Gemeinsamen Unterricht" in der Sekundarstufe I 1. Hinweise zum Zeugnis und Leistungsbewertung in integrativen Lerngruppen und Einzelintegrationen

Mehr

4.1 Allgemeine Hinweise Förderschwerpunkte Bildungsgänge Förderpläne. Schulpflicht

4.1 Allgemeine Hinweise Förderschwerpunkte Bildungsgänge Förderpläne. Schulpflicht 4-1 Inhalt 4 Leistungsbewertung und Zeugnisse... 4-2 4.1 Allgemeine Hinweise... 4-2 4.2 Förderschwerpunkte Bildungsgänge Förderpläne Schulpflicht... 4-3 4.3 Leistungsbewertung und Zeugnisse im Gemeinsamen

Mehr

4.3.2 Besondere Aspekte bei zielgleicher Förderung... 4

4.3.2 Besondere Aspekte bei zielgleicher Förderung... 4 1 Inhalt 4 Leistungsbewertung und Zeugnisse... 2 4.1 Allgemeine Hinweise... 2 4.2 Förderschwerpunkte und Bildungsgänge... 2 4.3 Leistungsbewertung und Zeugnisse in Bildungsgängen der allgemeinen Schulen

Mehr

Tendenzhinweise - Abschlussbestimmungen in der IGS. Vorrücken und Abschlussqualifikationen

Tendenzhinweise - Abschlussbestimmungen in der IGS. Vorrücken und Abschlussqualifikationen Tendenzhinweise - Abschlussbestimmungen in der IGS Verordnung zur Ausgestaltung der Bildungsgänge und Schulformen der Grundstufe (Primarstufe) und der Mittelstufe (Sekundarstufe I) und der Abschlussprüfungen

Mehr

BASS. Die Verordnung wurde gegenüber der letzten BASS geändert.

BASS. Die Verordnung wurde gegenüber der letzten BASS geändert. Die Verordnung wurde gegenüber der letzten BASS geändert. 13 41 Nr. 2.1 Verordnung über die sonderpädagogische Förderung, den Hausunterricht und die Schule für Kranke (Ausbildungsordnung gemäß 52 SchulG

Mehr

Z E U G N I S S E bei sonderpädagogischer Förderung in den integrativen Lerngruppen (5./6. Klasse)

Z E U G N I S S E bei sonderpädagogischer Förderung in den integrativen Lerngruppen (5./6. Klasse) Z E U G N I S S E bei sonderpädagogischer Förderung in den integrativen Lerngruppen (5./6. Klasse) I Allgemeine Bestimmungen Stand: Dezember 2012 Zeugnisse bei zielgleicher Förderung [Bildungsgang der

Mehr

Zielgleichheit - Zieldifferenz. Dr. Hans-Werner Fuchs, BSB, Referat Inklusion

Zielgleichheit - Zieldifferenz. Dr. Hans-Werner Fuchs, BSB, Referat Inklusion Zielgleichheit - Zieldifferenz Dr. Hans-Werner Fuchs, BSB, Referat Inklusion 1 Was bedeuten die Begriffe? zielgleich - zieldifferent Die Begriffe zielgleich und zieldifferent sind aus schulrechtlicher

Mehr

ZEUGNIS. für NN geboren am: 6 Ort,

ZEUGNIS. für NN geboren am: 6 Ort, 0 Zeugnis, Seite 4 0 Zeugnis, Seite 1 1 Bemerkungen 17 ggf. Schullogo 2 NN wurde im Förderschwerpunkt Lernen sonderpädagogisch gefördert und im zieldifferenten Bildungsgang Lernen unterrichtet. 18 Name

Mehr

Erster Teil Sonderpädagogische Förderung

Erster Teil Sonderpädagogische Förderung 1 7.1 Die aktuelle AO-SF (BASS 13-41 Nr. 2.1) 7.1.1 Text der Ausbildungsordnung (BASS-Auszug) Ritterbach Verlag 13 41 Nr. 2.1 Verordnung über die sonderpädagogische Förderung, den Hausunterricht und die

Mehr

Elterninformation zum Schulsystem

Elterninformation zum Schulsystem Elterninformation zum Schulsystem Elterninformation Was bedeutet fl exible Eingangsphase? Alle Kinder, die bis zum 30. Juli des laufenden Kalenderjahres sechs Jahre alt werden, sind schulpfl ichtig. Das

Mehr

AO-SF. Westfalendamm Dortmund. Tel.: Fax: vbe-nrw.de INet:

AO-SF. Westfalendamm Dortmund. Tel.: Fax: vbe-nrw.de INet: Westfalendamm 247 44141 Dortmund Tel.: 0231 433861 Fax: 0231 433864 E-Mail: info@ vbe-nrw.de INet: www.vbe-nrw.de AO-SF Stand 27.04.2005. Verordnung über die sonderpädagogische Förderung, den Hausunterricht

Mehr

Information zum Ersten Allgemeinbildenden Schulabschluss (ESA) Klassenstufe 9

Information zum Ersten Allgemeinbildenden Schulabschluss (ESA) Klassenstufe 9 Information zum Ersten Allgemeinbildenden Schulabschluss (ESA) Klassenstufe 9 Gemeinschaftsschule Bredstedt 2015/2016 Seitenzahl 1 Die Prüfungsbestandteile Projektarbeit schriftliche Prüfungen in Deutsch,

Mehr

Inhalt. Erster Teil - Sonderpädagogische Förderung. 1. Abschnitt - Grundlagen

Inhalt. Erster Teil - Sonderpädagogische Förderung. 1. Abschnitt - Grundlagen Verordnung über die sonderpädagogische Förderung, den Hausunterricht und die Schule für Kranke (Ausbildungsordnung gemäß 52 SchulG - AO-SF) Vom April 2005 Auf Grund der 10 Abs. 6, 19 Abs. 3, 52 und 65

Mehr

AO-SF (Stand: )

AO-SF (Stand: ) 13 41 Nr. 2.1 Verordnung über die sonderpädagogische Förderung, den Hausunterricht und die Schule für Kranke (Ausbildungsordnung gemäß 52 SchulG AO-SF) Vom 29. April 2005 zuletzt geändert durch Gesetz

Mehr

Entwurf der Verordnung zur Änderung der Verordnung über den Bildungsgang in der Grundschule (Ausbildungsordnung Grundschule

Entwurf der Verordnung zur Änderung der Verordnung über den Bildungsgang in der Grundschule (Ausbildungsordnung Grundschule Entwurf der Verordnung zur Änderung der Verordnung über den Bildungsgang in der Grundschule (Ausbildungsordnung Grundschule - AO-GS) und der Verordnung über die sonderpädagogische Förderung, den Hausunterricht

Mehr

Häufig gestellte Fragen - Wir geben Antworten! Wie melde ich Auszubildende am KKB an? Wann nehme ich Kontakt zum KKB auf? Konrad-Klepping-Berufskolleg

Häufig gestellte Fragen - Wir geben Antworten! Wie melde ich Auszubildende am KKB an? Wann nehme ich Kontakt zum KKB auf? Konrad-Klepping-Berufskolleg Häufig gestellte Fragen - Wir geben Antworten! In der Liste der häufig gestellten Fragen, finden Sie Antworten auf Ihre Fragen von der Anmeldung bis zur Abmeldung von Auszubildenden am (KKB). Wie melde

Mehr

Ergänzende Bestimmungen zur Verordnung zur Feststellung eines Bedarfs an sonderpädagogischer

Ergänzende Bestimmungen zur Verordnung zur Feststellung eines Bedarfs an sonderpädagogischer Ergänzende Bestimmungen zur Verordnung zur Feststellung eines Bedarfs an sonderpädagogischer Unterstützung RdErl. d. MK v. 31.1.2013-32-81006/2 - VORIS 22410 01 70 00 001- Bezug: Verordnung zur Feststellung

Mehr

Versetzungsbestimmungen, Schulabschlüsse und Berechtigungen. 28 Besondere Versetzungsbestimmungen

Versetzungsbestimmungen, Schulabschlüsse und Berechtigungen. 28 Besondere Versetzungsbestimmungen Auszüge aus der Verordnung über die Ausbildung und die Abschlussprüfungen in der Sekundarstufe I (Ausbildungs- und Prüfungsordnung Sekundarstufe I APO-S I) vom 15.02.2016. Den kompletten Text finden Sie

Mehr

GEMEINSCHAFTSSCHULE RAINBRUNNEN

GEMEINSCHAFTSSCHULE RAINBRUNNEN INFORMATIONEN zur GEMEINSCHAFTSSCHULE RAINBRUNNEN Ab dem Schuljahr 2014/2015 wird aus der Grundschule die Primarstufe der Gemeinschaftsschule und in der Sekundarstufe I die 5. Klasse eingerichtet Die Werkrealschule

Mehr

- SGV.NRW. - Seite 1. Innenministerium Nordrhein-Westfalen - alle Rechte vorbehalten -

- SGV.NRW. - Seite 1. Innenministerium Nordrhein-Westfalen - alle Rechte vorbehalten - - SGV.NRW. - Seite 1 223 Bekanntmachung der Neufassung der Verordnung über den Bildungsgang in der Grundschule ( Ausbildungsordnung gemäß 26 b SchVG - AO-GS) vom 14.11.1996 Bekanntmachung der Neufassung

Mehr

A Welche Voraussetzungen müssen zu einer Aufnahme in die gymnasiale Oberstufe erfüllt sein?

A Welche Voraussetzungen müssen zu einer Aufnahme in die gymnasiale Oberstufe erfüllt sein? Die Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe Informationen für Eltern und Schüler der Jahrgangsstufe 9 (G8) (Verordnung über die Bildungsgänge und die Abiturprüfung in der gymnasialen Oberstufe (OAVO)

Mehr

Prüfungen am Ende der 10. Klasse

Prüfungen am Ende der 10. Klasse 1. Pflichtprüfungen - schriftlich: Fächer Termine Dauer Deutsch 08. 05. 15 180 min einschließlich Lesen Mathematik 11. 05. 15 135 min einschließlich Lesen Englisch 13. 05. 15 45 min Hörverstehenstest Die

Mehr

Fachleistungsdifferenzierung. Elterninformationsabend 05.04.2016

Fachleistungsdifferenzierung. Elterninformationsabend 05.04.2016 Fachleistungsdifferenzierung Elterninformationsabend 05.04.2016 Einteilung in Grund- und Erweiterungskurse Ziel der Differenzierung Förderung und Forderung der individuellen Möglichkeiten Orientierung

Mehr

Schulsystem Baden-Württemberg 2 Säulen

Schulsystem Baden-Württemberg 2 Säulen Schulsystem Baden-Württemberg 2 Säulen Gymnasium Gemeinschaftsschule Neue Realschule Werkrealschule Gemeinsamer Bildungsplan Sekundarstufe I: gemeinsamer schulartübergreifender Bildungsplan Definition

Mehr

Außendifferenzierung und Förderung durch bilingualen Unterricht

Außendifferenzierung und Förderung durch bilingualen Unterricht Förderkonzept der Grundschule Dresselndorf Situationsanalyse An der Grundschule Dresselndorf werden im Schuljahr 2014/2015 103 Kinder unterrichtet. 44 Prozent der Kinder haben einen Migrationshintergrund.

Mehr

2. Abschnitt -Entscheidung über sonderpädagogischen Förderbedarf, Förderschwerpunkte und den Förderort

2. Abschnitt -Entscheidung über sonderpädagogischen Förderbedarf, Förderschwerpunkte und den Förderort Verordnung über die sonderpädagogische Förderung, den Hausunterricht und die Schule für Kranke (Ausbildungsordnung gemäß 52 SchulG -AO-SF) vom 29. April 2005 - geändert durch Verordnung zur Änderung vom

Mehr

223-1-54. Ausbildungs- und Prüfungsordnung der Berufsvorbereitungsschule (APO-BVS) Vom 20. April 2006 1)

223-1-54. Ausbildungs- und Prüfungsordnung der Berufsvorbereitungsschule (APO-BVS) Vom 20. April 2006 1) Page 1 of 9 Fundstelle: HmbGVBl. 2006, S. 189 223-1-54 Ausbildungs- und Prüfungsordnung der Berufsvorbereitungsschule (APO-BVS) Vom 20. April 2006 1) 1) Artikel 2 der Verordnung zur Neufassung und Änderung

Mehr

Bildungsgänge. Viele Wege zum Erfolg. Torsten Weiß Schulleiter

Bildungsgänge. Viele Wege zum Erfolg.  Torsten Weiß Schulleiter Bildungsgänge. Viele Wege zum Erfolg. Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus und Sport über Mittel- und Abendmittelschulen im Freistaat Sachsen (Schulordnung Mittel- und Abendmittelschulen

Mehr

Verordnung über den Bildungsgang in der Grundschule Ausbildungsordnung Grundschule (AO-GS)

Verordnung über den Bildungsgang in der Grundschule Ausbildungsordnung Grundschule (AO-GS) Verordnung über den Bildungsgang in der Grundschule Ausbildungsordnung Grundschule (AO-GS) (in der Fassung vom 23. März 2005, zuletzt geändert durch Verordnung vom 5. Juli 2006) Verwaltungsvorschriften

Mehr

Zeugnis- und Versetzungsordnung

Zeugnis- und Versetzungsordnung 1. Anwendungsbereich Zeugnis- und Versetzungsordnung 1.1. Im 13-jährigen Schulsystem umfasst die Sekundarstufe I die Jahrgangsstufen 5 10. Dies gilt auch für das 12-jährige Schulsystem, allerdings kommt

Mehr

Verordnung Die Arbeit in der Sekundarstufe I der Oberschule

Verordnung Die Arbeit in der Sekundarstufe I der Oberschule Verordnung Die Arbeit in der Sekundarstufe I der Oberschule Abschnitt 1 Allgemeine Bestimmungen 1 Geltungsbereich Die Oberschule umfasst die Jahrgangsstufen 5 bis 13. Dies kann als eine Schule, im Verbund

Mehr

Leistungsbewertung. 1. Gesetzliche Vorgaben zurück

Leistungsbewertung. 1. Gesetzliche Vorgaben zurück (Die Links führen zu den entsprechenden Kapiteln und von dort zurück) 1. Gesetzliche Vorgaben zur Leistungsbewertung 2. Leistungsbewertung am Antonianum 2.1. Bewertung von schriftlichen Arbeiten 2.2. Bewertung

Mehr

Landesverordnung über Gemeinschaftsschulen (GemVO) vom Entwurfsfassung vom

Landesverordnung über Gemeinschaftsschulen (GemVO) vom Entwurfsfassung vom Landesverordnung über Gemeinschaftsschulen (GemVO) vom Entwurfsfassung vom 06.12.2006 Aufgrund der 16 Abs. 1 Satz 2, 18 Abs. 3 Satz 3, 19 Abs. 3 Satz 4, 128 Abs. 2 und 3 des Schulgesetzes (SchulG) in der

Mehr

LANDTAG MECKLENBURG-VORPOMMERN Drucksache 6/3007 6. Wahlperiode 16.06.2014

LANDTAG MECKLENBURG-VORPOMMERN Drucksache 6/3007 6. Wahlperiode 16.06.2014 LANDTAG MECKLENBURG-VORPOMMERN Drucksache 6/3007 6. Wahlperiode 6.06.04 KLEINE ANFRAGE der Abgeordneten Simone Oldenburg, Fraktion DIE LINKE Unterricht von Kindern mit Förderbedarfen und Qualifizierung

Mehr

Auszug aus der Verordnung des Kultusministeriums über die Ausbildung und Prüfung an Werkrealschulen (Werkrealschulverordnung - WRSVO)

Auszug aus der Verordnung des Kultusministeriums über die Ausbildung und Prüfung an Werkrealschulen (Werkrealschulverordnung - WRSVO) Auszug aus der Verordnung des Kultusministeriums über die Ausbildung und Prüfung an Werkrealschulen (Werkrealschulverordnung - WRSVO) Erster Abschnitt Allgemeines 1 Dauer der Ausbildung, Bezeichnungen

Mehr

Mathematik - Fachspezifische Ergänzungen zum Leistungskonzept -

Mathematik - Fachspezifische Ergänzungen zum Leistungskonzept - Mathematik - Fachspezifische Ergänzungen zum Leistungskonzept - Grundlagen Leistungsbewertung bezieht sich auf Kompetenzen, wie sie im Kernlehrplan für das Fach Mathematik angegeben werden, und auf Inhalte,

Mehr

7. Abschnitt Schüler in nen und Schüler mit Autismus 36 Schülerinnen und Schüler mit Autismus

7. Abschnitt Schüler in nen und Schüler mit Autismus 36 Schülerinnen und Schüler mit Autismus 14 03 Nr. 2.1 Verordnung über die sonderpädagogische Förderung, den Hausunterricht und die Schule für Kranke (Ausbildungsordnung gemäß 52 SchulG AO-SF) Vom 29. April 2005 geändert durch Verordnung vom

Mehr

Nichterreichen des Klassenziels am Gymnasium - Was tun?

Nichterreichen des Klassenziels am Gymnasium - Was tun? Bildung und Sport Information der Bildungsberatung Nichterreichen des Klassenziels am Gymnasium - Was tun? Stand: Juli 2015 0000 Vorrücken auf Probe, Nachprüfung, Notenausgleich und Besondere Prüfung Rechtsgrundlagen:

Mehr

Berufliches Gymnasium

Berufliches Gymnasium Berufliches Gymnasium Bildungsgang Wirtschaft (Wirtschaftsgymnasium) Abschluss: Allgemeine Hochschulreife (Abitur) Berufsbildende Schule August-Croissant-Straße 27 76829 Landau in der Pfalz Fon +49 (0)

Mehr

Fördern statt Wiederholen. Lernförderung nach 45 HmbSG

Fördern statt Wiederholen. Lernförderung nach 45 HmbSG Fördern statt Wiederholen Lernförderung nach 45 HmbSG Behörde für Schule und Berufsbildung 2012 1 Inhalt 1. Rechtliche Grundlagen 2. Finanzierung 3. Ablauf und Umsetzung 4. Sonstige Hinweise 2 1. Rechtliche

Mehr

Mecklenburg-Vorpommern

Mecklenburg-Vorpommern 225 A 8970 Mecklenburg-Vorpommern Mitteilungsblatt des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur 23. Jahrgang Schwerin, den 30. September Nr. 9/2013 Inhalt Seite I. Amtlicher Teil Schule Erster

Mehr

Zentrale und landesweite Abschlussprüfungen 2014

Zentrale und landesweite Abschlussprüfungen 2014 Zentrale und landesweite Grundlage: Verordnung über die Abschlüsse im Sekundarbereich I der allgemein bildenden Schulen in Niedersachsen (Erlass vom 1.8.2004) Termine für die im 9. und 10. Schuljahrgang

Mehr

Wiesbachschule Grävenwiesbach. Konzept Zensierung und Bewertung von Schülerleistungen

Wiesbachschule Grävenwiesbach. Konzept Zensierung und Bewertung von Schülerleistungen Wiesbachschule Grävenwiesbach Konzept Zensierung und Bewertung von Schülerleistungen Stand: 06.09.2012 2 Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis... 3 Allgemeines... 4 Klassenarbeiten... 5 Erste Klasse...

Mehr

Arbeitsverhalten und Sozialverhalten in Zeugnissen. Handreichung. Beilage SCHULE NRW. November 2008. www.schulministerium.nrw.de

Arbeitsverhalten und Sozialverhalten in Zeugnissen. Handreichung. Beilage SCHULE NRW. November 2008. www.schulministerium.nrw.de Beilage SCHULE NRW November 2008 Arbeitsverhalten und Sozialverhalten in Zeugnissen Handreichung www.schulministerium.nrw.de Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen Inhalt

Mehr

Anne-Frank-Realschule Ettlingen

Anne-Frank-Realschule Ettlingen Verordnung des Kultusministeriums über die Versetzung an Realschulen (Realschulversetzungsordnung) vom 30. Januar 1984 (GBI. S. 147; K.u.U. 1984, S. 61) zuletzt geändert durch: Verordnung vom 5. Februar

Mehr

Ausbildungs- und Prüfungsordnung. für die Grundschule und die Jahrgangsstufen 5 bis 10 der Stadtteilschule und des Gymnasiums

Ausbildungs- und Prüfungsordnung. für die Grundschule und die Jahrgangsstufen 5 bis 10 der Stadtteilschule und des Gymnasiums Ausbildungs- und Prüfungsordnung für die Grundschule und die Jahrgangsstufen 5 bis 10 der Stadtteilschule und des Gymnasiums APO-GrundStGy Die Verordnung ersetzt: die APO-AS die APO-iGS die APO-kGS die

Mehr

Versetzungsordnung Realschulen. Verordnung des Kultusministeriums über die Versetzung an Realschulen (Realschulversetzungsordnung)

Versetzungsordnung Realschulen. Verordnung des Kultusministeriums über die Versetzung an Realschulen (Realschulversetzungsordnung) Seite 1 Verordnung des Kultusministeriums über die Versetzung an Realschulen (Realschulversetzungsordnung) vom 30. Januar 1984 (GBl. S. 147; K.u.U. S. 61) geändert durch: 1. Verordnung vom 16. Juli 1990

Mehr

Verordnung über die Ausbildung an den einjährigen Berufsfachschulen, die auf einem mittleren Bildungsabschluß aufbauen

Verordnung über die Ausbildung an den einjährigen Berufsfachschulen, die auf einem mittleren Bildungsabschluß aufbauen Verordnung über die Ausbildung an den einjährigen Berufsfachschulen, die auf einem mittleren Bildungsabschluß aufbauen (Vom 18. September 1978 - ABl. S. 778 - i. d. F. vom 23. September 1981 - ABl. S.

Mehr

Richtlinien für Unterricht und Erziehung kranker Schülerinnen und Schüler

Richtlinien für Unterricht und Erziehung kranker Schülerinnen und Schüler Gült. Verz. Nr. 721 Richtlinien für Unterricht und Erziehung kranker Schülerinnen und Schüler Erlass vom 12.11.2007 II.3 170.000.061-21- Hiermit gebe ich die Richtlinien für Unterricht und Erziehung kranker

Mehr

APO Grund StGy. Ausbildungs- und Prüfungsordnung

APO Grund StGy. Ausbildungs- und Prüfungsordnung 2010 APO Grund StGy Ausbildungs- und Prüfungsordnung für die Grundschule und die Jahrgangsstufen 5 bis 10 der Stadtteilschule und des Gymnasiums (APO-GrundStGy) Ausbildungs- und Prüfungsordnung für die

Mehr

Verordnung des Kultusministeriums über die Versetzung an beruflichen Gymnasien (Versetzungsordnung berufliche Gymnasien)

Verordnung des Kultusministeriums über die Versetzung an beruflichen Gymnasien (Versetzungsordnung berufliche Gymnasien) Verordnung des Kultusministeriums über die Versetzung an beruflichen Gymnasien (Versetzungsordnung berufliche Gymnasien) vom 19. Mai 1999 (GBl. S. 254, ber. S. 359), zuletzt geändert durch Verordnung vom

Mehr

Wie einigen von Ihnen kürzlich versprochen, sind im Folgenden einige wichtige Verordnungen für die Mittelstufe zusammengetragen.

Wie einigen von Ihnen kürzlich versprochen, sind im Folgenden einige wichtige Verordnungen für die Mittelstufe zusammengetragen. Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte! Wie einigen von Ihnen kürzlich versprochen, sind im Folgenden einige wichtige Verordnungen für die Mittelstufe zusammengetragen. Einige Paragraphen sind für bestimmte

Mehr

Verwaltungsvorschrift über die Allgemeinen Bestimmungen über die Zeugnisse und für die Zeugniserteilung allgemein bildender Schulen

Verwaltungsvorschrift über die Allgemeinen Bestimmungen über die Zeugnisse und für die Zeugniserteilung allgemein bildender Schulen 70 Mitteilungsblatt des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern Nr. 3/2016 Verwaltungsvorschrift über die Allgemeinen Bestimmungen über die Zeugnisse und für die Zeugniserteilung

Mehr

Vorwort 3 Abkürzungsverzeichnis 11

Vorwort 3 Abkürzungsverzeichnis 11 Vorwort 3 Abkürzungsverzeichnis 11 Verordnung über die Ausbildung und die Abschlussprüfungen in der Sekundarstufe I (Ausbildungs- und Prüfungsordnung Sekundarstufe I - APO-S I) vom 2. November 2012 (GV.

Mehr

Arbeits- und Sozialverhalten. Informationen zur Bewertung des Arbeits- und des Sozialverhaltens in den Jahrgangsstufen 2 10

Arbeits- und Sozialverhalten. Informationen zur Bewertung des Arbeits- und des Sozialverhaltens in den Jahrgangsstufen 2 10 Arbeits- und Sozialverhalten Informationen zur Bewertung des Arbeits- und des Sozialverhaltens in den Jahrgangsstufen 2 10 Impressum Auflage: 1. Auflage, Juli 2008 150.000 Exemplare Herausgeber: Ministerium

Mehr

Synopse zur geplanten Änderung der APO-S I vom i.d.f. vom

Synopse zur geplanten Änderung der APO-S I vom i.d.f. vom Stand: November 2018 Synopse zur geplanten Änderung der APO-S I vom 02.11.2012 i.d.f. vom 21.03.2017 Auszug aus den geltenden Bestimmungen der APO-S I Abschnitt 1 Allgemeine Bestimmungen 1 Aufnahme (2)

Mehr

geändert durch Artikel 2 der Verordnung vom 27. Februar 2010 (Brem.GBl. S. 243)

geändert durch Artikel 2 der Verordnung vom 27. Februar 2010 (Brem.GBl. S. 243) Verordnung über die Prüfung für Schülerinnen und Schüler nicht anerkannter Ersatzschulen und für Nichtschülerinnen und Nichtschüler zur Erlangung des Mittleren Schulabschlusses (NSP-MSA-V-) Vom 20. Juni

Mehr

Da s Wirtschaftsgymna sium im Überblick

Da s Wirtschaftsgymna sium im Überblick Bildungsgang im Überblick Abschlüsse Ziel Merkblatt zur Anmeldung Wirtschaftsgymnasium Feuerbach Schuljahr 2016/17 DAS WIRTSCHAFTSGYMNASIUM Das Wirtschaftsgymnasium (Berufliches Gymnasium wirtschaftswissenschaftlicher

Mehr

Inklusions Konzept am EMG. I. Rechtliche Grundlagen II. Situation am EMG a) Ansprechpartner am EMG b) Raumsituation III. FAQ IV.

Inklusions Konzept am EMG. I. Rechtliche Grundlagen II. Situation am EMG a) Ansprechpartner am EMG b) Raumsituation III. FAQ IV. Inklusions Konzept am EMG I. Rechtliche Grundlagen II. Situation am EMG a) Ansprechpartner am EMG b) Raumsituation III. FAQ IV. Ausblick I. Rechtliche Grundlagen Am 30. März 2007 wurde die UN-Konvention

Mehr

Weisungen zu Zeugnissen und Promotion

Weisungen zu Zeugnissen und Promotion Erziehungs-, Kultur und Umweltschutzdepartement Graubünden Departament d'educaziun, cultura e protecziun da l'ambient dal Grischun Dipartimento dell educazione, cultura e protezione dell'ambiente dei Grigioni

Mehr

Verordnung über die Ausbildung an den einjährigen Berufsfachschulen, die auf einem mittleren Bildungsabschluss aufbauen

Verordnung über die Ausbildung an den einjährigen Berufsfachschulen, die auf einem mittleren Bildungsabschluss aufbauen Verordnung über die Ausbildung an den einjährigen Berufsfachschulen, die auf einem mittleren Bildungsabschluss aufbauen Vom 18. September 1978 (ABl. S. 778) - i. d. F. vom 23. September 1981 (ABl. S. 638)

Mehr

Schulordnungen der Deutschen Schule Budapest. Zeugnis- und Versetzungsordnung

Schulordnungen der Deutschen Schule Budapest. Zeugnis- und Versetzungsordnung Schulordnungen der Deutschen Schule Budapest (auf der Grundlage des Handbuches für das Auslandsschulwesen in der Fassung von 1/2006) Zeugnis und Versetzungsordnung Beschluss der Gesamtlehrerkonferenz vom

Mehr

Die neue Form der Leistungsbewertung im Förderschwerpunkt Lernen

Die neue Form der Leistungsbewertung im Förderschwerpunkt Lernen Die neue Form der Leistungsbewertung im Förderschwerpunkt Lernen Neuerungen im Zuge der Einführung des Rahmenlehrplans für den Förderschwerpunkt Lernen Bayerisches Staatsministerium für Bildung und Kultus,

Mehr

Haupt- und Realschulordnung der Deutschen Schule Mailand

Haupt- und Realschulordnung der Deutschen Schule Mailand DEUTSCHE SCHULE MAILAND Haupt- und Realschulordnung der Deutschen Schule Mailand Auf Empfehlung der Gesamtlehrerkonferenz vom Schulleitungskomitee der Deutschen Schule Mailand verabschiedete Fassung vom

Mehr

APO-S I. die Bestimmungen für das Gymnasium. Besondere Bestimmungen für die Hauptschule. Besondere Bestimmungen für die Gesamtschule

APO-S I. die Bestimmungen für das Gymnasium. Besondere Bestimmungen für die Hauptschule. Besondere Bestimmungen für die Gesamtschule Für Schülerinnen und Schüler, die im Schuljahr 2008/ 2009 die Klassen 9 oder 10 besuchen, gelten die nachfolgenden Vorschriften der früheren AO-S I fort: 6 Abs. 1 bis 6 AO-S I statt 3 APO-S I, 1 bis 19

Mehr

Ministerialblatt des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus

Ministerialblatt des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus Ministerialblatt des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus Nr. 13/2018 5. Dezember 2018 Inhaltsverzeichnis Verwaltungsvorschrift des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus zur Gestaltung von Zeugnissen

Mehr

Übergangs- und Überführungsverordnung Änderungsvorschläge -Stand:

Übergangs- und Überführungsverordnung Änderungsvorschläge -Stand: Anlage 2 zur Deputationsvorlage Nr. L 47 Übergangs- und Überführungsverordnung -Stand:17.05.2004-1 Geltungsbereich Diese Verordnung gilt für die öffentlichen allgemeinbildenden Schulen ab Jahrgangsstufe

Mehr

Erziehungsdepartement des Kantons Basel-Stadt. Volksschulen. Schulharmonisierung. Kurzporträt Schullaufbahn Primarstufe 04.12.2012

Erziehungsdepartement des Kantons Basel-Stadt. Volksschulen. Schulharmonisierung. Kurzporträt Schullaufbahn Primarstufe 04.12.2012 Erziehungsdepartement des Kantons Basel-Stadt Volksschulen Schulharmonisierung Kurzporträt Schullaufbahn Primarstufe 0 04..0 Die Kinder beginnen ihre Schulzeit mit zwei Jahren Kindergarten sechs Jahren

Mehr

Informationen zur gymnasialen Oberstufe

Informationen zur gymnasialen Oberstufe Informationen zur gymnasialen Oberstufe 13-jähriger Bildungsgang mit ergänzenden Hinweisen zum 12-jährigen Bildungsgang März 2015 (Neumann-Voß/Ulrich) 1 Stundentafel der Einführungsphase Fächer 1. Pflichtunterricht

Mehr

Haftungsausschluss. 1. der Durchschnitt aus den Noten aller für die Versetzung maßgebenden Fächer 4,0 oder besser ist und

Haftungsausschluss. 1. der Durchschnitt aus den Noten aller für die Versetzung maßgebenden Fächer 4,0 oder besser ist und Haftungsausschluss Die Texte der einzelnen Gesetze / Verordnungen wurden eingescannt und Änderungen - soweit bekannt - eingearbeitet. Rechtsverbindlichkeit haben ausschließlich die im Gesetzblatt und in

Mehr

Mit dem Schuljahr 2015/16 wurde die erste inklusive Klasse 5 als gemeinsame Lerngruppe an der Otto-Burrmeister-Realschule eingerichtet.

Mit dem Schuljahr 2015/16 wurde die erste inklusive Klasse 5 als gemeinsame Lerngruppe an der Otto-Burrmeister-Realschule eingerichtet. VI. Inklusion Auf dem Weg zur inklusiven Schule Mit dem Schuljahr 2015/16 wurde die erste inklusive Klasse 5 als gemeinsame Lerngruppe an der Otto-Burrmeister-Realschule eingerichtet. Für die Schülerinnen

Mehr

Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen

Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen Arbeitshilfe: Gewährung von Nachteilsausgleichen für Schülerinnen und Schüler mit Behinderungen, Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung

Mehr

Verordnung über die Übergänge zwischen den Schulformen in der Sekundarstufe I. Vom 1. April 2004.

Verordnung über die Übergänge zwischen den Schulformen in der Sekundarstufe I. Vom 1. April 2004. Verordnung über die Übergänge zwischen den Schulformen in der Sekundarstufe I (Sek I-Üg-VO). Vom 1. April 2004. Aufgrund von 35 Abs. 1 Nr. 2 in Verbindung mit 82 Abs. 3 des Schulgesetzes des Landes Sachsen-Anhalt

Mehr

5.4 Oberschule

5.4 Oberschule 1 Zeugnisse in den allgemein bildenden Schulen RdErl. d. MK v. 24.5.2004-33-83203 - (SVBl. S. 305, ber. 2004 S. 505 und 2007 S. 314), zuletzt geändert durch RdErl. d. MK v. 4.11.2010 (SVBl. S.480)- VORIS

Mehr

<SCHULE> Halbjahreszeugnis. des Beruflichen Gymnasiums. Fachrichtung <FACHRICHTUNG> <HERR/FRAU> <VORNAME> <NAME>

<SCHULE> Halbjahreszeugnis. des Beruflichen Gymnasiums. Fachrichtung <FACHRICHTUNG> <HERR/FRAU> <VORNAME> <NAME> Muster E.01.01 Halbjahreszeugnis des Beruflichen Gymnasiums Klassenstufe 11 Schuljahr hat im zurückliegenden Schulhalbjahr folgende Leistungen erreicht: Pflichtbereich Wahlbereich Bemerkungen:

Mehr

Das Zeugnis für die Sekundarstufe

Das Zeugnis für die Sekundarstufe Bildungsdirektion Kanton Zürich Volksschulamt Das Zeugnis für die Sekundarstufe Informationen für Eltern, Erziehungsberechtigte, Arbeitgeber und Lehrbetriebe Das Zeugnis für die Sekundarstufe Lehren, Lernen,

Mehr

G9 Bildungsgang am Gymnasium

G9 Bildungsgang am Gymnasium G9 Bildungsgang am Gymnasium (Schulversuch gem. 25 Abs. 1 und 4 SchG) 1 Landesdelegiertenkonferenz - Fachgruppe Gymnasium GEW Zielsetzung des Schulversuchs Feststellung, ob Unterschiede im Schul- und Lernerfolg

Mehr

ZWEITER TEIL ERWERB GLEICHWERTIGER ABSCHLÜSSE IN DER BERUFSSCHULE. 7 Informationspflicht

ZWEITER TEIL ERWERB GLEICHWERTIGER ABSCHLÜSSE IN DER BERUFSSCHULE. 7 Informationspflicht ZWEITER TEIL ERWERB GLEICHWERTIGER ABSCHLÜSSE IN DER BERUFSSCHULE 7 Informationspflicht Die Berufsschülerinnen und Berufsschüler sind zu Beginn des Besuchs der Berufsschule zu informieren über die Möglichkeit

Mehr

Landesverordnung über Gemeinschaftsschulen (GemVO) Vom 12. März 2007

Landesverordnung über Gemeinschaftsschulen (GemVO) Vom 12. März 2007 Landesverordnung über Gemeinschaftsschulen (GemVO) Vom 12. März 2007 Aufgrund des 6 Abs. 4, 16 Abs. 1 Satz 2, 18 Abs. 3 Satz 3, 19 Abs. 3 Satz 4 und 126 Abs. 2 und 3 des Schulgesetzes (SchulG) vom 24.

Mehr

Wie viele Jugendliche verlassen in NRW die Schulen ohne Schulabschluss? Will die Landesregierung die Sonderschulabschlüsse aufwerten?

Wie viele Jugendliche verlassen in NRW die Schulen ohne Schulabschluss? Will die Landesregierung die Sonderschulabschlüsse aufwerten? LANDTAG NORDRHEIN-WESTFALEN 14. Wahlperiode Drucksache 14/8986 08.04.2009 Antwort der Landesregierung auf die Kleine Anfrage 3153 vom 4. März 2009 der Abgeordneten Renate Hendricks SPD Drucksache 14/8686

Mehr

Zeugnisformulare für die Grundstufe (Primarstufe) und die Sekundarstufe I

Zeugnisformulare für die Grundstufe (Primarstufe) und die Sekundarstufe I Zeugnisformulare für die Grundstufe (Primarstufe) und die Sekundarstufe I Erlass vom 21. November 2000 Geändert durch Erlass zur Änderung des Erlasses Zeugnisformulare für die Grundstufe (Primarstufe)

Mehr

Schulabschlüsse in der Sekundarstufe I

Schulabschlüsse in der Sekundarstufe I Baltic-Schule Grund- und Gemeinschaftsschule der Hansestadt Lübeck mit Oberstufe Karavellenstraße 2-4 23558 Lübeck Schulabschlüsse in der Sekundarstufe I (Stand: September 2017) Eine Bemerkung zu den Begriffen

Mehr

Halbjahresinformation/Jahreszeugnis 1. Klasse: 1 Schuljahr / Vorname und Name:

Halbjahresinformation/Jahreszeugnis 1. Klasse: 1 Schuljahr / Vorname und Name: Anlage 2a Name der Schule Halbjahresinformation/Jahreszeugnis Klasse: Schuljahr / Schulleiter(in) 2 Dienstsiegel der Schule 2 Klassenlehrer(in) Zur Kenntnis genommen: Eltern 2 Nur bei Jahreszeugnis Anlage

Mehr

Maria-Sibylla-Merian-Gesamtschule

Maria-Sibylla-Merian-Gesamtschule Maria-Sibylla-Merian-Gesamtschule Schulabschlüsse der Sekundarstufe I in der Gesamtschule von J. Dingemann Informationsschrift 2 Inhalt Vorbemerkung... 3 1. Abschlüsse in der Sek. I im Überblick... 4 1.1.

Mehr

Schülerinnen- und Schülerbeurteilung

Schülerinnen- und Schülerbeurteilung Bildungsdepartement Amt für Volksschulen und Sport Schülerinnen- und Schülerbeurteilung Informationen Übersicht Neuerungen Amt für Volksschulen und Sport Kollegiumstrasse 28 Postfach 2191 6431 Schwyz 041

Mehr

4. Rechtliche Bestimmungen und amtliche Vorgaben für Zeugnisse

4. Rechtliche Bestimmungen und amtliche Vorgaben für Zeugnisse 4. Rechtliche Bestimmungen und amtliche Vorgaben für Zeugnisse Abschnitt 4.1 stellt zunächst die einschlägigen Rechtsnormen zusammen. Im darauffolgenden Abschnitt 4.2 werden weitere Anforderungen an Zeugnisse

Mehr

Das Zeugnis für die Primarstufe

Das Zeugnis für die Primarstufe Bildungsdirektion Kanton Zürich Volksschulamt Das Zeugnis für die Primarstufe Informationen für Eltern und Erziehungsberechtigte (Zeugnis 4. 6. Klasse) Das neue Zeugnis für die Primarstufe Lehren, Lernen,

Mehr

Halbjahresinformation/Halbjahreszeugnis 1 des Gymnasiums. Klasse: 1. Schulhalbjahr / Vorname und Name: Chemie

Halbjahresinformation/Halbjahreszeugnis 1 des Gymnasiums. Klasse: 1. Schulhalbjahr / Vorname und Name: Chemie Anlage 4a Halbjahresinformation/Halbjahreszeugnis des Gymnasiums Klasse:. Schulhalbjahr / Musik Geschichte Ev./Kath. Religion/Ethik Gemeinschaftskunde/Rechtserziehung Wahlpflichtbereich: Profil mit informatischer

Mehr

Gesetz- und Verordnungsblatt

Gesetz- und Verordnungsblatt Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Brandenburg Teil II Verordnungen 28. Jahrgang Potsdam, den 25. Juli 2017 Nummer 41 Verordnung über Unterricht und Erziehung für Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem

Mehr

Merkblatt. über die Externenprüfung zum Erwerb des. Hauptschulabschlusses nach Klasse 9 oder 10

Merkblatt. über die Externenprüfung zum Erwerb des. Hauptschulabschlusses nach Klasse 9 oder 10 Merkblatt über die Externenprüfung zum Erwerb des Hauptschulabschlusses nach Klasse 9 oder 10 entsprechend der Verordnung über die Externenprüfung zum Erwerb der Abschlüsse der Sekundarstufe I vom 22.10.2007

Mehr

2 Aufgaben zum Einsatz im Feld C3 des Lernstrukturgitters zum Satz des Pythagoras

2 Aufgaben zum Einsatz im Feld C3 des Lernstrukturgitters zum Satz des Pythagoras 2 Aufgaben zum Einsatz im Feld C3 des Lernstrukturgitters zum Satz des Pythagoras C3.1 Den Satz des Pythagoras anwenden C3.2 Selbsttest 1 C3.1 Den Satz des Pythagoras anwenden 1. Aufgabe: 1. Berechne die

Mehr

Rahmenvereinbarung. über die Ausbildung und Prüfung. für ein Lehramt der Grundschule bzw. Primarstufe. (Lehramtstyp 1)

Rahmenvereinbarung. über die Ausbildung und Prüfung. für ein Lehramt der Grundschule bzw. Primarstufe. (Lehramtstyp 1) Rahmenvereinbarung über die Ausbildung und Prüfung für ein Lehramt der Grundschule bzw. Primarstufe (Lehramtstyp 1) (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 28.02.1997 i. d. F. vom 10.10.2013) Sekretariat

Mehr

Leistungsbewertungskonzept

Leistungsbewertungskonzept 1. Allgemeine Grlagen zur Leistungsbewertung Für die Leistungsbewertung an unserer Schule legen wir zwei Ebenen zugre: die rechtlichen Grlagen die pädagogischen Grlagen des Landes Nordrhein- Westfahlen.

Mehr

Kathetenquadrate und Hypotenusenquadrat untersuchen

Kathetenquadrate und Hypotenusenquadrat untersuchen Kathetenquadrate und Hypotenusenquadrat untersuchen Teil 1 Auf deinem Blatt siehst du ein Dreieck. Es ist ein Dreieck mit einem rechten Winkel. Markiere den rechten Winkel. Zeichne auf der roten Seite

Mehr

Arbeitsverhalten und Sozialverhalten in Zeugnissen. Handreichung. Beilage SCHULE NRW. August 2007.

Arbeitsverhalten und Sozialverhalten in Zeugnissen. Handreichung. Beilage SCHULE NRW. August 2007. Beilage SCHULE NRW August 2007 Arbeitsverhalten und Sozialverhalten in Zeugnissen Handreichung www.schulministerium.nrw.de Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen Herausgegeben

Mehr

Expertengruppe Inklusion am GSG Fr, 23. Juni Auf dem Weg zu einer inklusiven Schule

Expertengruppe Inklusion am GSG Fr, 23. Juni Auf dem Weg zu einer inklusiven Schule Expertengruppe Inklusion am GSG Fr, 23. Juni 2017 Auf dem Weg zu einer inklusiven Schule Agenda 1. Begrüßung und kurze Vorstellung 2. Rückblick Aufgabenspeicher letzte Sitzungen Status Quo 3. Einstieg:

Mehr