Warum ich schreibe und nicht schweige, obwohl ich nicht schreiben kann. Wilfried Kriese. Von einem Legastheniker, der nicht einmal das ABC kann?!

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2 Schweigen lag Wilfried Kriese noch nie so richtig. Und das obwohl er sprach- und lernbehindert war und Legastheniker ist. Sein Leben war von frühester Kindheit an von Ausgrenzung und Diskriminierung gekennzeichnet. Die Lebenserfahrungen prägten ihn so stark, dass er einfach nicht in der Masse der Gesellschaft verstummen wollte. Deshalb griff er schon als junger Mann zum Stift, um in seiner Sprache gegen gesellschaftliche Vorurteile, Ausgrenzung und Diskriminierung anzukämpfen. Im Jahr 2002 verwirklichte er sich seinen Traum, ein eigenes Magazin herauszubringen und hob den Mauerbruch, das Buchmagazin für Gesellschafts- und Randgruppenthemen, aus der Taufe. In diesem Buch sind alle Beiträge von Wilfried Kriese, die er während eines Jahrzehnts im Mauerbruch veröffentlicht hat, vereint. Sie zeigen einen Querschnitt seines literarischen Schaffens, das nicht nur unterhält, sondern auch die Sinne für Randgruppenthemen, Ausgrenzung und Diskriminierung schärft. Dabei spiegeln die Texte auf eindrucksvolle Weise die Gefühlsund Gedankenwelt des Autors über Eliten, Lebenskrisen, Europa, Religionen, Computerspiele, Medien, den eigenen Schwächen und Stärken, usw. wieder.

3 Wilfried Kriese Warum ich schreibe und nicht schweige, obwohl ich nicht schreiben kann Von einem Legastheniker, der nicht einmal das ABC kann?! Mauer Verlag Wilfried Kriese Rottenburg a/n Buchgestaltung: Wilfried Kriese Titelbildgestaltung: Wilfried Kriese Tafel: Creativ Collection, Mauer: Wilfried Kriese 2011 ISBN Alle Rechte vorbehalten

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5 Inhalt Vorwort 9 Endlich volljährig 14 Es ist alles kar nicht (karnicht) so einfach 19 Die Moral der zehn Gebote 26 Stellen Sie sich vor Sie wären Verleger Holprige Wege zum Verleger 48 Oh Schreck Europa 8 Wer ist eigentlich Günter Wallraff? 63 Mein Lebensmotto: Die eigenen Schwächen zu Stärken machen 71 Das Märchen von der Elite oder was bin ich? 78 Gehöre ich zur Elite? 81 Die Krise-Chancen-Methode 87 Die bewegenden Vorbilder meines Lebens von Tarzan bis Nelson Mandela 104 Machen Computerspiele intelligent oder doof? 114 7

6 Vorwort Schweigen lag mir noch nie so richtig und dass, obwohl ich erst während meiner Jugend richtig sprechen lernte. Als Kind konnte ich meinen eigenen Namen nicht richtig aussprechen; ich sagte Wiffied anstatt Wilfried. Bis zu meinem 11. Lebensjahr konnte ich Wörter wie Geburtstag nur schwer verständlich sagen. So kam es, dass für mich jemand nicht Geburtstag hatte, sondern Gebupap. Dass dies in meinem Umfeld oft zu Belustigung führte, brauche ich wahrscheinlich kaum zu erwähnen. Na ja, und das Schreiben fiel mir auch nicht gerade in den Schoß und das schulgerechte Schreiben schon dreimal nicht. Damit stand ich geradezu auf Kriegsfuß. Trotz größter Mühe beim Diktat blendeten mich die mit roten Korrekturstellen übersäten Seiten dermaßen, dass ich schon fast blind wurde gegenüber meiner Muttersprache. Das führte dazu, dass ich das Schule schwänzen besonders durch den Deutschunterricht lernte. Meine beiden Handicaps entsprangen einem Schock, den ich als zweijähriges Kind erlebte, weil mein Vater an den Spätfolgen seiner Kriegsverletzungen starb. Dieses traumatische Erlebnis sollte auch meine weitere Entwicklung beeinträchtigen. Von der damaligen Schulmedizin und pädagogischen Sichtweise 9

7 wurde ich nicht als ein Kind eingestuft, das in seiner Entwicklung zurückgeblieben war, sondern als geistig behindert und verhaltensgestört abgestempelt. Dazu kam dann auch noch, das bei mir Legasthenie diagnostiziert wurde. Für viele Fachleute war sonnenklar, dass ich ein hoffnungsloser Fall war und in eine Einrichtung für geistig Behinderte gehörte. Doch diese Auffassung teilte Gott sei Dank meine Mutter in keiner Weise und setzte alles daran, dass dies nicht geschah. So kam es, dass ich nicht in eine Anstalt abgeschoben wurde, sondern in die Sonderschule für Lernbehinderte gehen durfte. Dort hatte ich für die damalige Zeit sehr moderne und engagierte Lehrer, die es im Laufe der Jahre 10 verstanden, mich richtig zu fordern und zu fördern. Darum habe ich, obwohl ich meine ganze Schulzeit über ausschließlich Sonderschulen besuchte, viel mehr im Leben erreicht als manch einer mir zugetraut hätte. Da es den Rahmen dieses Buches sprengen würde, näher auf meinen weiteren Lebensverlauf einzugehen, möchte ich an dieser Stelle auf meine Autobiografie Halbzeit - die eigenen Schwächen zu Stärken machen und auch auf mein Buch Jeder möchte doch in seinem Leben eine Mauer niederreissen hinweisen. Fakt ist, dass ich durch meinen eigenen Bildungsweg das wurde, was ich heute bin.

8 Meine stark von Diskriminierung und Ausgrenzung geprägten Lebenserfahrungen brachten mich dazu, dass ich einfach nicht in der Masse der Gesellschaft verstummen wollte. Also griff ich, anstatt zu Gewalt denen gegenüber, die mich ausgegrenzt hatten, lieber zum Stift um mit meiner Sprache gegen die gesellschaftlichen Vorurteile anzukämpfen. Als Sprachrohr diente mir dabei besonders die Literatur. Trotz meiner Rechtschreibschwäche nutzte ich Buchstaben und Wörter die sich zu aussagekräftigen und wirkungsvollen Sätzen vereinten. So veröffentlichte ich mit 22 Jahren meinen ersten Leserbrief 11 und mit 25 Jahren mein erstes Buch. Inzwischen habe ich 30 Bücher veröffentlicht gründete ich den Mauer Verlag um Gesellschafts- und Randgruppenthemen eine Stimme zu geben, aber auch um meiner eigenen Literatur mehr Aufmerksamkeit zu verschaffen. Im Laufe der Jahre entwickelte sich mein kleines Unternehmen zu einem angesehenen Kleinverlag. Dazu tragen besonders die Bücher der Autorinnen und Autoren bei, die das Verlagsprogramm auszeichnen. Aber es sind auch oft Themen, die bei großen Verlagshäusern allein schon wegen wirtschaftlicher Willkür keine Chance bekommen, ans Licht der Öffentlichkeit zu gelangen. In 20 Jahren habe ich als Verleger

9 mehr als 400 Bücher veröffentlicht. Mehr dazu erfahren Sie aus dem ersten Kapitel. Im Jahr 2002 verwirklichte ich mir den Traum, ein eigenes Magazin herauszubringen. So wurde der Mauerbruch das Buchmagazin zu gesellschaftlichen und Randgruppenthemen aus der Taufe gehoben. Der Traum begann bereits während meiner Schulzeit. In der achten und neunten Klasse war ich Redakteur der Schülerzeitung. Die Arbeit an meinen ersten öffentlichen Texten faszinierte mich und dass, obwohl ich damals bei einem Text von 100 Wörtern glatt und sauber 60 oder sogar noch mehr Fehler aufs Papier brachte, die meine Lehrerin aber 12 allesamt verbesserte. Plötzlich stand da in gedruckter Form das im Vordergrund, was mir wichtig war, ohne sichtbare Verbesserungen mit dem Rotstift. So hatte ich mein Geschriebenes noch nie zuvor gesehen. Als ich dann als junger Mann mit ungefähr 20 Jahren politisch aktiv wurde, träumte ich manchmal davon, eine alternative Zeitung, von denen es in den achtziger Jahren einige gab, selber herauszugeben. Allerdings fehlte mir damals noch das nötige Selbstvertrauen dazu. Obwohl ich heute Herausgeber, Redakteur und zu guter Letzt auch noch der Verleger des Mauerbruches bin, feiert er 2012 seinen 10. Jahrgang. Die Anstrengungen, die

10 mit einem eigenen Buchmagazin verbunden sind, sind mir die Mühe wert, damit weiter zu machen, weil es eine hervorragende Plattform ist, um meiner Stimme und den Stimmen der Autorinnen und Autoren zusätzlich Gehör zu verschaffen. Während dieses Jahrzehnts bewegten mich viele Themen, die zu den Titeln der einzelnen Ausgaben wurden. Zur Feier des Jubiläums habe ich in diesem Buch alle Beiträge zusammengefasst, die ich selbst in meinem Buchmagazin geschrieben habe. Jeder Beitrag beginnt mit einer kurzen Einleitung, die Sie darüber informiert, was mich damals bewegte. Ich hoffe, dass der Querschnitt meines literarischen Schaffens Sie nicht nur unterhält, 13 sondern auch ihre Sinne schärfen für Randgruppenthemen, die auch heute noch in der Massenliteratur und in der Vielfalt der Massenmedien viel zu wenig Gehör bekommen. Ich wünsche Ihnen eine sinnliche Zeit beim Lesen. Ihr Dr. h.c. Wilfried Kriese

11 Endlich volljährig Jubiläumsprogrammheft zum 18. Geburtstag des Mauer Verlages, 2010 Was mich bewegte: Der erste Beitrag entsprang keiner Mauerbruchausgabe, sondern dem Jubiläumsprogrammheft des Mauer Verlages, das im Jahr 2010 zu seinem 18. Geburtstag erschienenen ist. Denn was wäre der Mauerbruch ohne den Mauer Verlag mit seinen Autoren und Lesern. 14 Können Sie sich noch an die Vorfreude auf Ihren 18. Geburtstag erinnern und an den Tag, an dem Sie dann endlich volljährig wurden? Ich konnte diesen Tag 1981 kaum abwarten. Endlich durfte ich abends solange in die Disco, wie ich wollte. Ich war jetzt wahlberechtigt und konnte endlich den Führerschein machen. Jetzt war ich also erwachsen, obwohl ich gerade mal aus meinem pubertären Alter ins 18. Lebensjahr geglitten war und bisher in meinem jungen Leben noch wenige Entscheidungen, mit allen dazugehörigen Konsequenzen, treffen musste. Nun ja, das kommt noch früh genug, denn schließlich sind wir noch unser ganzes restliches Leben lang erwachsen.

12 Bevor ich Ihnen nun weiter über meine erste Volljährigkeit und meinen anfänglichen jugendlichen Elan erzähle, möchte ich zuerst mit meiner zweiten Volljährigkeit fortfahren. Dazu muss ich noch erwähnen, dass ich zu den wenigen Menschen gehöre, die zweimal im Leben 18 Jahre alt wurde. Das zweite Mal war 2010 sein, denn da feierte der Mauer Verlag, welchen ich 1992 gegründet habe, seinen 18. Geburtstag. Vieles, was ich unternehmerisch gesehen erreichte habe, war dem jugendlichen Elan meiner ersten Volljährigkeit zu verdanken. Damals machte ich viele Dinge einfach, weil ich sie für richtig hielt ohne lange nach dem zu schauen, was sich bürgerlich gesehen 15 gehörte oder mich gar nach betriebswirtschaftlichem Denken zu richten. So entstand zum Beispiel mein erstes Buch Für die Behindertenintegration Ein direkt Betroffener informiert! Mir war schlicht nach dem Buch zumute und mir kam es so vor, als wollte es einfach geschrieben werden. Also schrieb ich es und schrie damit zugleich das heraus, was sich in meinem Kopf verborgen hatte. Dann ging ich auf die Suche nach einem Verlag, fand aber keinen und so gründete ich eben meinen eigenen. Ich verfügte zwar über keine kaufmännische Ausbildung und hatte auch sonst kaum eine Ahnung wie der Literaturmarkt von statten ging, doch das hielt mich nicht davon ab, einfach weiter zu machen. Es machte mir auch nichts aus,

13 16 dass ich meine ganze Schulzeit über Sonderschulen besucht habe und dazu auch noch Legastheniker bin. Zwar störte das einige andere und sie nahmen mich deshalb als Verleger nicht besonders ernst, sie wollten in den ersten Jahren auch nicht mit mir zusammenarbeiten, doch das änderte sich im Laufe der Zeit. Denn ich wurde mit den Jahren immer professioneller und entwickelte mich als Verleger, aber auch als Schriftsteller immer weiter, was letzten Endes meine Skeptiker überzeugte. Inzwischen sind fast zwei Jahrzehnte verstrichen und der Mauer Verlag ist zu meinem zweiten Leben geworden. Ja und so kommt es, dass ich nun zum zweiten Mal volljährig werde. Denn schließlich ist der Mauer Verlag nicht irgend so ein anonymer Großverlag ohne jegliches Gesicht, sondern meine Person steht zu 100 Prozent hinter meinem Verlag. Ja, die zweiten 18 Jahre sind ein richtig schönes Gefühl, zu dem viele Höhen und Tiefen, sowie positiven und negativen Augenblicke gehören, mit allen dazugehörigen schönen und hässlichen Erlebnissen. Aber es ist auch ein Erfolgsgefühl. Denn wie viele Verleger habe ich in all den Jahren kennengelernt und mit ansehen müssen, wie deren oft idealistische und auch sehr glaubwürdige Kleinverlage schon nach kurzer Zeit aufhören mussten oder gar Konkurs gingen. Das tat mir immer in der Seele weh.

14 Damit es mir nicht so erging, musste ich meinen Verlag immer wieder auf neue Gleise lenken. Denn wie in der Musikbranche war und ist auch im Literaturmarkt vieles im Umbruch. Trotz all dieser Korrekturen bin ich dem Schwerpunkt des Mauer Verlages von Gesellschafts- und Randgruppenthemen treu geblieben. So veröffentliche ich weiterhin die Bücher, die ins Verlagsprogramm passen und nicht irgendwelche Texte, die vom Inhalt her so wenig hergeben wie ein Haufen Mist. Ich muss zwar darauf achten, dass der Mauer Verlag, betriebswirtschaftlich gesehen, eine Zukunft hat, aber mit Klasse und nicht mit Masse. Obwohl ich gegen Masse nichts hätte, solange die Masse nicht vor der Kasse kommt. 17 Inzwischen wurden fast 400 Bücher im Mauer Verlag veröffentlicht. Die Autoren dieser Bücher sind überwiegend sehr eng mit ihren Werken verbunden. Sie schreiben aus Betroffenheit oder weil sie etwas zu sagen haben, aber auch aus Liebe zur Literatur. Die Leser finden im Programm des Mauer Verlags Texte, die aus dem Innersten der Autoren heraus entsprungen sind, in den unterschiedlichsten Literaturformen. So ist im Mauer Verlag von Romanen, Sachbüchern, Kinderbüchern, Biografien, Erzählungen bis hin zu lyrischen Texten alles zu finden. Mit solch einem Programm kann ich als Verleger mit großer Zuversicht in die Zukunft blicken. Von dieser Vielfalt können Sie sich

15 liebe Leserinnen und Leser in diesem Jubiläumsprogrammheft selbst überzeugen. So wünsche ich Ihnen eine sinnliche und bereichernde Zeit beim Schmökern in dieser Broschüre und besonders beim Lesen der Bücher des Mauer Verlages. Ihr Dr. h. c. Wilfried Kriese PS: Mehr über die Geschichte des Mauer Verlages und den Literaturmarkt erfahren Sie aus meinem Buch Jeder möchte doch in seinem Leben eine Mauer niederreissen. Übrigens, dieses Buch gibt es auch als E- Book und Hörbuch unter de kostenlos zum Herunterladen. 18

16 Interview mit Wilfried Kriese, Verleger und Schriftsteller Es ist alles kar nicht (karnicht) so einfach Von Andreas Mäckler Mauerbruch Nr. 1 (2002): Religionen und 11. September 19 Was mich bewegte: Obwohl 2002 schon länger eine starke Wirtschaftskrise im Zeitungen- und Zeitschriftengewerbe stattfand, war es für mich wichtig, ein neues kleines Magazin herauszubringen. Der Mauerbruch sollte sich an diejenigen Leser wenden, für die Autoren und deren Bücher nicht nur Konsumartikel sind. Denn schließlich hat für mich die Literatur überwiegend eine wichtige gesellschaftliche Rolle. Gerade kleine Magazine sind der Augapfel in unserer demokratischen Gesellschaft, der es zunehmend an unabhängigen Zeitungen und Magazinen fehlt. Denn entweder werden die Inhalte stark von der Werbung beeinflusst oder von den politischen Gesinnungen der Konzerne. Zudem unterscheiden sie sich kaum voneinander. Da bietet der Mauerbruch eine ernstzunehmende Plattform für gesellschaftliche und Randgruppenthemen, womit im Zeitschriftenmarkt eine Lücke geschlossen wird, die eine interessierte Leserschaft anspricht. Die Terroranschläge des 11. September 2001 und die kriegerischen Reaktionen der USA, sowie die Rolle der Religionen inspirierte mich dann auch zum ersten Titel des Mauerbruches.

17 Einige Fragen an den Autor und Verleger Wilfried Kriese in Rottenburg/Neckar, der als Legastheniger und ehemaliger Lernbehinderter erstmals in Deutschland professioneller Schriftsteller und Verleger wurde. Das Interview wurde schriftlich geführt. Wilfried Kriese beantwortete die Fragen am Computer und ließ den Text - wie seine sämtliche Korrespondenz generell - von der integrierten Rechtschreibhilfe überarbeiten. Auf diese Weise wurden komplizierte Wörter wie... korrigiert, Zeichensetzung und andere Elemente dagegen blieben unberücksichtig. Das Interview folgt der Skription der Autoren Andreas Mäckler: Das Motto Ihres Verlags lautet: Jeder möchte doch in seinem Leben eine Mauer niederreissen. Wie kamen Sie dazu, Autor und Verleger zu werden? Wilfried Kriese: Ich hatte mit 25 Jahren mein erstes Buch FÜR DIE BEHINDERTENINTEGRA- TION, ein direkt Betroffener informiert fertiggeschrieben und begab mich auf Verlagssuche. Das Ergebnis war, dass lediglich Verlage mit Druckkostenzuschusse von bis zu Euro mein Buch veröffentlichen wollten. Ich war zwar naiv aber nicht dumm. So dachte ich mir, dann mach es doch einfach selber. Ich beauftragte ein Schreibbüro aus

18 meinem Manuskript eine fertige Druckvorlage aus Papier zu erstellen. Damit ging ich dann in einen Kopieladen. Wenige Tage später hielt ich dann mein fertiges Buch in der Hand und war so stolz, dass ich mit ihm sogar ins Bett ging Eines Ihrer Bücher heißt: rotstift oder normen normen normen, ohne satzzeichen und großschreibung kurze texte eines legastheniker zur rechtschreibrefom. Fühlen Sie sich als Sprach-Künstler - trotz oder wegen Ihrer Legasthenie? Wilfried Kriese: Als Sprach-künstler fühle ich mich gerade wegen meiner Legastehnie. So hatte ich immer etwas Narrenfreiheit bei meinen Lesern und Kritikern, so dufte ich viele Fehler machen und mir einiges getrauen, was viele Kollegen sich nie gewagt hätten. Dadurch entwickelte sich mein unkopierbarer Schreibstil der sich darin auszeichnet, dass er nicht gezwungen angepaßt wirkt. Ganz wichtig ist für mich aber immer gewesen, dass ein jeder Autor so schreibt, das der Bildzeitungsleser genauso, wie der Zeitleser den Text versteht und sich angesprochen fühlt. Das ist meiner Ansicht nach eine wirkliche Herausforderung für einen Sprachkünstler, und ganz besonders dann, wenn er ein Thema vermitteln möchte. 3. Zehnjähriges Jubiläum des Mauerverlags im Jahr 2002 mit rund 100 Autoren und 160

19 lieferbaren Titeln - was wünschen Sie sich als Verleger für die nächsten Jahre? Wilfried Kriese: Dass mein Verlag weiterhin zur Marke wird, um Gesellschaftliche- und Randgruppenthemen weiterhin professioneller zu vertreiben, wodurch der MAUER VERLAG für noch mehr Autoren eine solide Plattform wird. 4. Leiden Sie immer noch an Formen der Ausgrenzung, oder fühlen Sie sich durch Ihren Erfolg als Schriftsteller und Verleger gesellschaftlich angenommen und integriert? Wilfried Kriese: An Auskrenzung leide ich heute nicht mehr so schlimm, denn durch die Hartnäckigkeit, wie ich meinen Verlag aufgebaut habe und 22 mir auch als Autor einen Namen gemacht habe, erhalte ich sehr viel Anerkennung. Allerdings würde ich sehr schnell an Ausgrenzung stoßen, wenn ich mich z.b. bei einer Tageszeitung bewerben würde. Denn mit aller größter Wahrscheinlichkeit würde ich dort aufgrund meiner Legastehnie und dadurch dass ich keine Diplome vorzeigen kann durchs Bewerbungsraster fallen. Dabei würde es auch kaum eine Rolle spielen, dass ich schon über 20 Bücher von mir veröffentlicht habe und einen inzwischen wirtschaftlich geführten Kleinverlag führe. Da fällt mir ein sehr gute Beispiel ein: Ich hatte mich vor ca. 6 Jahren beim VDK als Öffendlichkeitsreferent beworben und wurde natürlich mit einem Standardschreiben

20 abserviert. Aus der Presse erfuhr ich dann, dass die Stelle ein junger Mann mit einem abgeschlossenen Studium erhielt. Angesichts der Tatsache, wie ich heute meinen Verlag und auch mich als Autor im Punkt der Öffendlichkeitsarbeit vertrete, kann schnell festgestellt werden, dass ich für den Posten durchaus geeignet gewesen wäre. So wünsche ich mir heute dass ein Dazugehöriger einer Randgruppe nicht zuerst Außergewöhnliches leisten muss, um gesellschaftlich akzeptiert zu werden. Deshalb setze ich mich damit auch in meiner aktuellen Biografie HALBZEIT die eigenen Schwächen zu Stärken machen auseinander Sie haben Books on Demand früh entdeckt. Wie kam es dazu? Welche Rolle spielt der Digitaldruck in Ihrer verlegerischen Praxis heute? Wilfried Kriese: Ich habe Books on Demand schon praktiziert, da gab es den Begriff noch nicht einmal. Mein erstes Buch habe ich 1991 in einem Kopierladen herstellen lassen in einer Auflage von 150 Exemplare und habe dann je nach Nachfrage nachdrucken lassen. Das ist nichts anderes gewesen, als das was heute Unter Books on Demand läuft, nur mit dem Unterschied dass heute die Bücher, durch den technischen Vortschritt, eine bedeutend bessere Qualität haben.

21 Für die Wirtschaftlichkeit ist für mich als Verleger dieses Verfahren seit Anfang an überlebungswichtig. Denn stellen Sie sich mal vor ich hätte von 160 lieferbare Büchern, je Titel, im Schnitt nur 500 Exemplare auf Lager, das wäre für mich als Nischenverleger nicht nur aus Lagergründen ein Wahnwitz, sondern noch viel mehr aus wirtschaftlichen Gründen. So kann ich durch Books on Demand und durch eine schlanke Betriebsführung meinen Autoren anbieten, Ihre Werke bei auch für sie wirtschaftliche Konditionen bei einem kleinen, aber soliden Verlag zu veröffentlichen. 6. Wie sollten Ihrer Meinung nach Bücher von Randgruppen veröffentlicht werden 24 und wie wichtig sind solche Bücher heutzutage überhaupt? Wilfried Kriese Nun das mit dem veröffentlichen ist ja heute durch einige BOD Anbieter wie z.b. Libri nicht all zu schwierig. Doch die richtige Arbeit liegt in aller erster Linie darin, ein anschauliches Layout hinzubringen. Dann beginnt ein sehr wichtiger Schritt, die Öffendichkeitsarbeit und der Vertrieb und und und. Bei alledem ist es für jeden Autor oder jeder Gruppe ehr wichtig einen Verleger als Partner zu gewinnen, der ihm soweit es ihm möglich ist, mit Rat und Tat zur Seite steht. Ansonsten ist es als ahnungsloser Einzellkämpfer, im heutigen Literaturbetrieb mit

22 ca Neuerscheinungen pro Jahr, die Wahrscheinlichkeit sehr groß unter zu gehen. Das trifft nach meiner langjährigen Erfahrung besonders auf Randgruppen- und Gesellschaftliche Themen zu. Denn gerade bei Büchern, die diese Inhalte transportieren ist es heutzutage sehr wichtig, dass sie ihre Leser erreichen und wenn es vielleicht auch nur wenige sind. Doch daraus kann sich für einen Autor durchaus im laufe der Zeit eine Lese Gemeinde von mehreren Tausend Lesern entwickeln Was ist Ihre wichtigste Botschaft? Wilfried Kriese: Nach wie vor das Motte des MAUER VER- LAGES JEDER MÖCHTE DOCH IN SEINEM LEBEN EINE MAUER NIE- DERREISEN. Interview stammt aus dem Buch: Andreas Mäckler Books on Demand für Vereine und Bürgerinitiativen ISBN

23 Die Moral der zehn Gebote Mauerbruch Nr. 2 (2003): Warum dürfen Autoren und Leser gerade jetzt nicht schweigen? Was mich bewegte: Immer mehr verstummt die Literatur und wenn sie mal laut wird, dann oft mit nichtssagenden und oberflächlichen Texten. Deshalb dürfen meiner Ansicht nach Autoren nicht schweigen, sondern sollten ernstzunehmende Texte veröffentlichen. Da lag es nahe, dass ich meine eigenen Mobbing-Erfahrungen in der nun folgende Geschichte verarbeitete. Von 1992 bis 1999 machte ich an meinem Arbeitsplatz, der Universität Tübingen, widerliche Erfahrungen, die mich bis in meine Grundwerten erschütterten. 26 Ich war und bin als ehemaliger Sprach-und Lernbehinderter und Legastheniker, sprich als Minderheit, so manches gewöhnt. Was allerdings meine Erfahrungen am Arbeitsplatz anging, übertraf es alles mir Bekannte. Worum ging es? Darüber begann ich ein Buch zu schreiben, um damit an die Öffentlichkeit zu gehen. Doch was lernte ich dabei? VORSICHT! Wenn Sie nur eine Zeile über Ihre Arbeit im schlechten Sinne schreiben, werden Sie fristlos gekündigt und da kann Ihnen selbst die Gewerkschaft nicht mehr helfen. Dies teilte mir sinngemäß unter vier Augen eine führende Person des Personalrates mit und weiter: Dann werden Sie wahrscheinlich im ganzen Kreis Tübingen keine Arbeit mehr finden. Denn die obersten Köpfe unseres Arbeitgebers kun-

24 geln mit sämtlichen Aufsichtsräten und Vorständen von wirtschaftlichen und staatlichen Betrieben... Heute empfinde ich gegenüber solchen üblen Charaktertypen, mit denen ich es damals zu tun hatte, nur Verachtung und Abscheu. Diese Typen, die zum Teil sogar akademische Titel führen, sind nach außen hin freundlich und legen sogar viel Wert auf Anstand und Moral. 27 Es war Sebastians Ehrentag. Unter einem bewölkten Himmel strömten so viele Gottesdienstbesucher in die Kirche, als sei es Heiligabend. Mit langsamen Schritten gingen die Verwandten der Jungen und der Mädchen, die in einem Nebenraum nervös ihrem Auftritt entgegen fieberten, zu den Sitzen. Als Sebastians Eltern Platz auf den ungemütlichen Holzbänken nahmen, läuteten die Kirchenglocken. Seine Eltern waren rechtschaffene selbstbewusste Menschen. Der Vater war Mitarbeiter in einer Bank und hatte dort die Privatkunden-Betreuung unter sich. Die Mutter arbeitete als Erzieherin in einem kirchlichen Kindergarten. Stets versuchten sie, ihren Buben und seine zwei Jahre jüngere Schwester nach den moralischen

25 Werten des Christentums zu erziehen. Und sie versuchten auch ernsthaft nach ihnen zu leben. Wobei allerdings der Vater als Bankkaufmann nicht selten in Gewissenskonflikte kam. Denn wenn es um Geld und Macht sowie Karriere geht, gelten nun mal andere Gesetze als in manchen Religionen. Sebastian war in seiner Lebenserfahrung noch nicht so weit, dass er sich allen Ernstes mit religiösen Werten und dergleichen hätte auseinandersetzen können. Denn als gerade mal fünfzehn Jähriger hatte er seine Freunde, Mopeds und Mädchen im Kopf. Ja, und noch etwas, die Schule. Denn soviel war ihm schon klar, dass, wenn er kein Looser sein wollte, er zumindest die Mittlere Reife mit 28 einem guten Notendurchschnitt beenden müsste. Heute war er sowieso nicht wegen dem Sinn der Konfirmation da, sozusagen um seine Taufe und somit das Bekenntnis zu Gott als reiferer Mensch zu bejahen. Das war ihm vollkommen egal. Was zählte, war einmal, dass es halt üblich war bei der Zeremonie mitzumachen, genauso wie alle anderen oder ganz besonders die Geschenke und besonders die Geldgeschenke der Verwandtschaft, Nachbarn sowie des übrigen Bekanntenkreises entgegen zu nehmen. Nun war es soweit. 35 Konfirmanden saßen dort, wo gewöhnlich der Pfarrer stand, wenn er predigte. Einer nach dem anderen stand

26 der Reihe nach auf und sagte einen Spruch oder einen Vers aus der Bibel auswendig auf. Sebastian hatte nicht soviel zu lernen, denn er musste nur eines der Zehn Gebote aufsagen. Abwechselnd kamen ein Mädchen und ein Junge dran. 1. Gebot: Ich bin der Herr, dein Gott. Du sollst keine anderen Götter haben neben mir. 2. Du sollst den Namen deines Gottes nicht unnütz gebrauchen, denn der Herr wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen missbraucht. 3. Du sollst den Feiertag heiligen. 4. Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren. 29 Nun war Sebastian an der Reihe. Mit feuchten Händen stand er in seinem Festtagsanzug herausgeputzt vor der Menge und sprach: 5. Du sollst nicht töten. Er atmete auf und setzte sich erleichtert wieder hin. Nun war Susi an der Reihe, für die er schwärmte. Wie oft hat er während des einjährigen Konfirmationsunterrichts zu ihr hingeschielt? Und wie oft hatte er sie fragen wollen, ob sie mit ihm gehen möchte? Nun klang ihre Stimme in seinen Ohren. 6. Du sollst nicht ehebrechen. Sie setzte sich wieder neben Sebastian und lächelte ihn erleichtert an. Dann fuhr der nächste fort. 7. Du sollst nicht stehlen.

27 8. Du sollst nicht falsches Zeugnis reden wider deinen Nächsten. 9. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib. 10. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus, Knecht, Magd, Vieh, noch alles, was sein ist. Als der Gottesdienst vorüber war, ging es mit der Verwandtschaft in die Wirtschaft zum Mittagessen. Danach gab es dann noch bei Sebastian zu Hause Kaffee mit Kuchen. Tagelang hatte die Mutter dafür Kuchen gebacken und allerlei andere Vorbereitungen getätigt. Bis zum späten Abend wurde noch bei belegten Broten und Wein ausgelassen gefeiert. 30 So schnell wie dieser Ehrentag vorbei war, fast so schnell vergingen auch die restlichen drei Schuljahre. Stolz hielt Sebastian sein Abschlusszeugnis zwischen den Fingern und stolz waren auch seine Eltern, als sie den Notendurchschnitt von 2,0 sahen. Nun stand ihm so manche Tür in der Berufswelt offen. Das Abitur wollte er nicht machen, denn wozu?, fragte er sich. Schließlich sind Akademiker heute lange nicht mehr so privilegiert wie früher und die Wahrscheinlichkeit nach dem Studium arbeitslos zu werden, war doch zu groß. Denn schließlich kann es ja nicht sein, dass Sebastian zuerst 5-7 Jahren studiert, um sich dann wieder 2-3 Jahre lang umschulen zu lassen, damit er dann, aber auch nur viel-

28 leicht, eine halbwegs erfüllende Arbeitsstelle bekommt. Eigentlich hatte der Heranwachsende noch bis vor einem Jahr Journalist werden wollen. Doch diesen Wunsch trieb ihm die Schule aus. Als Chefredakteur der Schülerzeitung musste er zu oft erleben, dass gute Berichte, die eben die Dinge so darstellen wie sie sind, nur all zu gerne von der Schulleitung unterdrückt wurden, wenn sie nicht in deren Vorstellungen passten. Nur all zu oft holte er sich dabei eine Beule. Ja, einmal sogar fast einen Schulverweis, nur weil er einen Artikel verfasst hatte über den Nikotin-, Alkohol-, sowie den sonstigen Drogenkonsum von einigen Lehrern. Oh, ohh, ohhh, das war dann 31 doch wirklich zu viel für den Schuldirektor, inklusive der Lehrerschaft. Natürlich wurde der Bericht in der Schülerzeitung nicht veröffentlicht. Doch Sebastians junges Temperament ließ sich in seinem jugendlichen Eifer nicht unterdrücken, deshalb wendete er sich an die lokale Zeitung, der gerade das alljährliche Sommerloch bevorstand, weshalb sie den Bericht nur allzu gerne brachte. Der schlug solche hohen Wellen, dass er sogar bis Weihnachten aktuell war. Selbst im Radio wurde darüber gesendet. Die Folgen für Sebastian waren, dass er dermaßen in Ungnade bei seinen Lehrer fiel, dass sein Notenschnitt um eine ganze Note fiel. Nur gut, dass er ein guter Schüler war, denn sonst

29 hätte er das Schuljahr bestimmt wiederholen müssen. Seine Eltern beschwerten sich über die ungerechte Behandlung aufs Massivste bei der Schulleitung und drohten mit der Öffentlichkeit, was seine Wirkung hatte. Sebastian hatte noch starke Auseinandersetzungen mit dem Vater und der Mutter, die nicht viel Verständnis dafür aufbrachten, dass er sich wegen so etwas so viele Nachteile aufgehalst hatte. Deshalb ihr Gerede, tue deine Arbeit gut und passe dich lieber gleich an, bevor du nochmals solche Schwierigkeiten bekommst. Doch für seine Mitschüler war er ein Held. Endlich hatte sich einer mal getraut, den Lehrern die Meinung zu sagen. 32 Aufgrund dieses Schlüsselerlebnisses war für Sebastian ganz klar, wenn schon in der Schule so mit der Demokratie umgegangen wird, dann kann es im Journalismus nur noch primitiver und ungerechter zugehen. Da zog es der Jugendliche lieber vor einen sozialen Beruf zu ergreifen, indem er anderen helfen kann und einfach in seinem Leben etwas Gutes bewirken konnte. Deshalb entschied er sich Heilerziehungspfleger zu werden. Die meisten seiner Freunde und seines sonstigen sozialen Umfelds hatten wenig Verständnis für diese Wahl. So war die Meinung der überwiegenden Mehrheit, dass zwar ein sozialer Beruf wichtig sei, aber dass man keinerlei Karriere-Chancen hat und dass man sich zudem im Laufe der

30 Jahre nur ausbrennt. Besonders seine Mutter vertrat den letzten Grund als Erzieherin ganz besonders. Wenn der heranwachsende Junge gewusst hätte, dass gerade das mit dem Ausbrennen im wahrsten Sinne des Wortes auf ihn zutreffen sollte, hätte er sich bestimmt anders entschieden. In der Heilerziehungspfleger-Schule traf er sie wieder, Susi. Seit ihrer Konfirmation hatten sie sich aus den Augen verloren. Schnell waren bei Sebastian wieder die Sympathie und Gefühle zu ihr da, und sie signalisierte ihm, dass auch sie für ihn mehr als nur Freundschaft empfand. Schnell entdeckten sie ihre gemeinsamen Interessen und besonders das Interesse für ihren sozialen Beruf. 33 Bis zum Ende ihrer Ausbildung hatten die beiden einen großen gemeinsamen Bekanntenkreis und einen kleinen ausgewählten engen Freundeskreis. Sie zogen zusammen. Oft war es für das junge Paar eine seelische Erleichterung, dass es über die Eindrücke ihres gemeinsamen Berufes reden konnte. Oft kritisierten sie den Umgang mit den Behinderten, mit denen die zwei in unterschiedlichen Sozialeinrichtungen arbeiteten. Schon in ihrem ersten Ausbildungsjahr bemerkten sie, wie die Politik mit immer neuen Gesetzen, unter dem Deckmantel von angeblichen sozialen Reformen, die Rechte der Behinderten, sowie den finanziellen Gürtel immer enger zogen. Später sahen sie auch, wie gerade die älteren Kollegen sich immer

31 mehr in einen oft makabren Zynismus flüchteten, damit sie, so schien es, diesen Zustand und die Machtlosigkeit in ihrem Berufsleben ertrugen. Es war für Susi und Sebastian unerträglich mit anzusehen, wie die Politik und die Gesellschaft die zunehmend unmenschlichen Zustände ignorieren konnten. Behinderte, die nicht eigenständig auf die Toilette konnten, lagen stundenlang im eigenen Kot, weil nicht genügend Geld da war, um ausreichend Personal einzustellen. Für geistig Behinderte war kaum Geld und Personal vorhanden, um diese soweit zu fördern, dass ihnen ein eigenständiges Leben in Außenwohngruppen oder sogar in einer eigenen Wohnung ermöglicht worden wäre, anstatt in Heimen. 34 All diese Missstände und noch vieles mehr wollte das junge idealistische Liebespaar ändern. Da war es verständlich, dass sie sich freuten, als sie endlich ihr staatlich anerkanntes Diplom in den Händen hielten. Voller Tatendrang und in dem Glauben an das Gute ging jeder seinem neuen Beruf nach. Ja, sie verstanden ihren Beruf nicht nur als Arbeit, sondern als Berufung etwas zu bewirken und zu verändern, zum Wohle der Allgemeinheit. Ja die Berufsanfänger waren so naiv, dass sie sogar an das Gute in der Politik glaubten. Das war ein Verhalten, das Sebastian noch zum Verhängnis werden sollte. Zwei Jahre nach der Lehre beschloss Sebastian, sich für den Personalrat aufstellen zu

32 lassen. Inzwischen hatte er auch seine Vorstellungen und Visionen in mehreren Konzepten zu Papier gebracht, ohne aber dabei Vision und Realität richtig einzuschätzen, und das sollte für ihn in Zukunft noch verheerende Folgen haben. 35 Zu der Zeit, als der junge Mann mit einem hervorragenden Stimmenergebnis gewählt wurde, heiratete er auch seine bisherige Lebensgefährtin. Nach der Trauung lebten sie in ihrer gemeinsamen Wohnung und dem gemeinsamen sozialen Umfeld ihr Leben, genauso wie einst ihre Eltern. Die lebten in ihrer Burg und in ihrer Realität. Dabei wurde nur all zu oft vergessen, im Sinne des Verdrängens, ab und zu über die eigenen Burgmauern zu schauen, der einem den Blick in die reale Realität zeigen konnte, was dann einen auch durchaus in den Wahnsinn hätte treiben können. Vielleicht war es für die Eltern ganz gut, dass sie sehr oft einfach nicht sehen und entsprechend handeln wollten. Anfangs als Personalrat brachte Sebastian all seine Visionen so nach und nach ein. Voller Eifer legte er sie auch dem Direktor der Behinderteneinrichtung vor. Der fünfzig jährige am Haaransatz Ergraute simulierte Interesse und lobte Sebastians Engagement bei der Arbeit. Seine Vorschläge und Konzepte beschäftigten sich ausschließlich mit einem besseren Umgang mit den Behinderten des Wohnheimes und mit der Zusammenarbeit

33 mit den daran angegliederten Werkstätten für Behinderte. Auch unter den Personalratsangehörigen kamen anscheinend seine Ideen gut an, die sich gerade mit der Zusammenarbeit zwischen dem Personal und der politischen Ebene auseinandersetzten. Dies und noch einiges mehr geschah während der ersten Amtszeit. Seine zweite Amtszeit begann Sebastian mit einem bedeutend schlechteren Stimmenergebnis. Da begann er zum ersten Mal richtig zu spüren, dass sein Engagement wohl doch nicht so angesehen war. Er bemerkte, dass einige im Personalrat und auch bei den übrigen Mitarbeitern zwar viel von Veränderungen und Engagement sprachen, aber es lang 36 nicht so ernst meinten. Es wurde nur all zu gerne jemand vorgeschickt, um den Kopf hin zu halten, weil die große Mehrheit einfach zu bequem oder meist zu feige war, sich für andere und für ihre eigenen Vorstellungen einzusetzen. Zum anderen wollte auch niemand in Ungnade bei den Vorgesetzten fallen und so die einen und anderen Vorteile, wie auch Bequemlichkeiten im Berufsalltag, aufs Spiel zu setzten. Während der Mitte der zweiten Personalratszeit bekam Susi, zwei Jahre nachdem sie ein Mädchen auf die Welt gebracht hatte, ihr zweites Kind, einen Jungen. Nun bestand die Familie aus einem Mädchen und einem

34 Buben, die beide wohl auf und gesund waren. Inzwischen kauften sich die Eltern auch eine Vier- Zimmer- Wohnung. Da Susi sich für die Erziehung beurlauben ließ, war auch genügend Zeit für die Kinder vorhanden. Ja, privat wie beruflich sah das Bild aus, als sei alles bestens. Doch beim Vater änderte sich im Inneren sein Weltbild zunehmend. Das lag daran, dass er in seiner bisherigen Zeit als Personalrat, wegen seiner ehrlichen und direkten Art, zunehmend zum Außenseiter wurde. All das, was er in seiner Kinderstube anerzogen bekam, passte einfach nicht in die Zeit. Ihm wurde immer mehr bewusst, dass die Menschen in seinem Umfeld genauso veranlagt waren, wie seine Eltern es gewesen waren, die konnten allerdings besser mit 37 ihrer Doppelmoral überleben. Das lag wohl an der damaligen Zeit, die wiederum andere Zustände hervorbrachte, die den Menschen in der Gesellschaft eine andere Geborgenheit gab, und sie in ihrer Realität leben ließ, die sie vor dem seelischen Untergang, oder gar vor dem Wahnsinn schützte. Doch dieser Schutzmechanismus funktionierte bei Sebastian einfach nicht. Bevor Sebastian dies alles bewusst wurde, war es schon zu spät, denn er war zum Mobbing-Opfer geworden. Zu oft hatte er sich mit seinen Vorgesetzten angelegt, die zwar meistens offen, seriös und sogar sympathisch wirkten, aber meist selbstverherrli-

35 chende und hochnäsige Typen waren. Doch Sebastian war auch oft gegenüber seinen Kollegen viel zu naiv, weil er einfach glaubte, dass sie es genauso ernst und ehrlich meinten wie er. 38 Die Auswirkungen des Mobbings wurden im Laufe der Zeit verheerend. Immer mehr wurde er von den Kollegen gemieden. Er wurde zum Dienstpausen-Gesprächsstoff Nummer eins. Sobald bei der Arbeit etwas schief lief, wurde er dafür verantwortlich gemacht. Die Kollegen ließen ihn mehr und mehr auflaufen. Ging es um die Diensteinteilung, musste er fast immer dann einspringen, wenn unangenehme Aufgaben zu erledigen waren, oder an Feiertagen wie Weihnachten, Ostern oder Pfingsten. Wenn mal mehrere Kollegen ausfielen wegen Urlaub und Krankheit, war er derjenige, der Überstunden leisten musste. War er krank, wurde ihm gleich Unloyalität vorgeworfen und dass er eh nur Krankfeiern würde. Kam er mal zu spät, was übrigens neben einem sehr hohen Krankheitsstand in dieser Dienstelle keineswegs selten beim Personal war, wurde er sofort von seinem nächsten Vorgesetzten zurechtgewiesen. Trank er während der Arbeit, genauso wie die meisten Kollegen, Kaffee, wurde er sofort drauf hingewissen, dass er dies in der Pause zu tun hätte. Nur gut, dass er kein Bier während der Dienstzeit trank, sonst hätte es noch wahrscheinlich geheissen, dass er Alkoholiker sei.

36 Ruhte mal das Mobben für ein bis zwei Wochen oder sogar mal für zwei Monate, dann gab es immer irgendwelche Vorgesetzten, die für das Grobe zuständig waren und die psychischen Terroristen des Direktors waren, die dafür sorgten, dass die Volksseele wieder gegen das Mobbingopfer aufgebracht wurde. Denn für die Kollegen war er inzwischen zum geeigneten Sündenbock. Sebastian eignete sich für die Kollegen nun auch hervorragend dazu, von ihrem eigenen Versagen und der eigenen Liedrigkeit abzulenken. Je mehr er versuchte sich zu wehren, desto härter gingen die Täter vor. Dass der Personalrat bei solch einem konkreten Fall nichts taugte, leuchtete ihm inzwischen ein. Denn als Personalrat bekam er nur all zu oft 39 mit, dass selbst die angeblich engagiertesten Personalräte letzten Endes nur all zu gerne wegschauten, so dass er oft den Eindruck bekam, als wären sie blind, aber in Wirklichkeit wollten sie nicht sehen. Das gesamte System bei seinem Arbeitgeber war im Prinzip so eingefahren, dass über Kleinigkeiten viel Geschiss gemacht wurde und dort wo es wirklich darauf ankam, etwas zu ändern oder zu unternehmen, wurden die Situationen und Sachpunkte schlicht verharmlost, oder einfach ignoriert. Sebastian merkte, dass es keinen Unterschied zwischen dem Personalrat, dem Personal und der Politik, sowie den Wählern gab. Denn Interessengruppen wie Interessenvertreter haben nur ihren Status Quo im Kopf, sowie die Grup-

37 peninteressen ihrer jeweiligen Fraktionen oder Verbände. Hier und dort lässt man den einen oder anderen Moralapostel auftreten, was schließlich nach außen hin gut aussieht. Erst seit Kurzem gesteht sich Sebastian auch ein, dass diejenigen, die etwas drauf haben und etwas bewegen möchten, sowieso nicht in solche Einrichtungen ihre Arbeitsenergie verschwenden würden, in denen alles nur per Gesetz und Vorschriften geregelt ist. 40 Als die Personalratsamtszeit auslief, war es für Sebastian, der sich inzwischen innerlich immer mehr verschlossen hatte, klar, dass er sich nicht wieder aufstellen lassen würde. Dabei hatte er auch, nach inzwischen einigen Gesprächen mit Vorgesetzten und Kollegen, die Hoffnung, dass dadurch endlich die ihm zugefügten Qualen ein Ende nehmen würden. Sebastians Inneres wurde mehr und mehr verändert, zuerst durch Verachtung gegenüber den Kollegen und dann durch Hass. Es kam soweit, dass er aus lauter Angst, er könnte etwas falsch machen, selbst routinierte Arbeiten vermasselte. Ihm war auch bewusst, was ablief, weshalb er auch einige Ratgeber über Mobbing las, was aber nicht viel brachte. Denn hier war einfach der Unterschied zwischen Theorie und Praxis zu groß. Die Täter waren einfach in der Überzahl und die Fähigkeit nicht durchzudrehen wurde immer geringer. Zum Psychiater ging

38 er deswegen auch einige Male, doch mehr als Krankmeldungen und Tabletten hatte dieser auch nicht zu bieten. Zum Kündigen war es inzwischen zu spät. Anfangs wollte er dies nicht, weil er nicht einfach so davon laufen wollte und später hätte es ausgesehen, als würden die üble Vorwürfe und Lügen, die über ihn in Umlauf gebracht wurden, stimmen, also musste er bleiben, um sich zu verteidigen. Doch als er immer mehr in die Verzweiflung getrieben wurde, wie ein Fuchs bei der Jagd vor den Hunden, konnte er den Wahnsinn in sich nicht mehr einschätzen. Am Anfang des Wahnsinns versuchte Susi die Spannungen bei ihrem Mann aufzufangen, doch je länger die Täter ihr Unwesen trieben, desto weniger war Sebastian noch 41 der Mann, den Susi einst kannte. Sie erreichte sein inneres zerstörtes Ich nicht mehr, das sich immer mehr der Frau und den Kindern entfremdete. Als die Wahlen vorbei waren, traf das Erhoffte nicht ein. Immer heftiger ging der Direktor gegen Sebastian vor. All seine Konzepte, die er in den letzen zehn Jahren ausgearbeitet hatte, wurden nun so ausgelegt, dass er nicht nur ein dauernder Nörgler sei, sondern auch ein sehr gestörtes Verhältnis zu seinem Arbeitgeber hätte und zudem den Betriebsfrieden durch sein Verhalten schon seit Jahren stören würde. Die Kollegen steuerten noch das ihrige dazu bei, indem sie aus Gerüchten absolute Wahrheiten mach-

39 ten. Dadurch musste das Opfer sich gegen immer mehr Lügen zu Wehr setzen, die im Kampf gegen ihn verwendet wurden. Die Mobbingtreiber waren immer dieselben, genauso wie die, die zusahen und schwiegen. Es war wie bei Brandstiftung, bei der einer das Feuer legt und keiner löscht. Eines Tages, als der Wahnsinn mit ihm fast durchging, platzte es aus ihm heraus, und er schrie so laut er konnte, wie und was er fühlte, was sie mit ihm anrichten. Doch bis auf erstaunte und unverständige Blicke sowie Gelächter erreichte er nichts. Eher im Gegenteil, jetzt hieß es auch noch, dass er gerne seine Kontrolle verliere. So zog das Mobbing noch mehr an. 42 Eines Tages verlor er die Kontrolle über den Wahnsinn in sich und ging wie jeden Morgen zur Arbeit. Allerdings verabschiedete er sich auf eine Weise von seiner Frau und den Kindern, dass es Susi schon unheimlich vorkam. Aber so gut sie ihn auch kannte oder einst mal gekannt hatte, wäre sie nie auf die Idee gekommen zu erahnen, warum er sich so ergreifend verabschiedete. In der Garage füllte er eine Flasche mit Benzin und tauchte einen Lappen in den Kraftstoff ein. Er füllte noch in ein Blechgefäß etwa zwei Liter Benzin und fuhr zur Arbeit. Dabei dachte er an gar nichts, es schien als würde er nur funktionieren, wie ein Computer, der auf Wahnsinn programmiert ist.

40 Fünf Minuten später parkte er sein Auto vor dem Heim. Als er drei Minuten später ohne anzuklopfen langsam die Tür des Chefbüros öffnete, sah er sie, die Täter, die Feinde, die ihn vernichten wollten, bei einer Team Besprechung. Alle Blicke richteten sich auf ihn. Er wurde angesprochen, doch er blickte nur kühl und entschlossen zu den Feinden. Benzingeruch machte sich im Büro breit. Auf dem Weg zum Büro hatte er sich mit der brennbaren Flüssigkeit aus dem Blechkanister übergossen. Keiner der Anwesenden ahnte auch nur im geringsten was nun kommen sollte. Er schritt zum Tisch, an dem der Feind saß, der Feind, der aus ihm das gemacht hatte, was er jetzt ist, der dreckige Feind, den es galt zu besiegen oder am 43 besten gleich zu vernichten. Nur wenige Sekunden später flackerte kurz ein Feuerzeug auf, der Lappen an der Flasche brannte sofort. Er nahm das Gefäß und schleuderte es mit aller Gewalt auf die Mitte des Tisches, das Benzin spritze auf die Anwesenden. Nicht nur Sebastian stand in Flammen... Erstveröffentlichung 2002, in der Anthologie Sammle die Serben der Welt im IKW.

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