Die positive Jahresbilanz

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1 Giesel Verlag GmbH Hannover Deutsche Post AG PVST H Entgelt bezahlt AIUIF macht Mut für die Zukunft Recycling-Initiative im Aufwind Sie gewinnt immer mehr an Einfluss und Bedeutung: Die Rede ist von der Recycling- Initiative AIUIF e.v. Auf der 10. Mitgliederversammlung im Oktober berichtete Vorstand Walter Lonsinger über bemerkenswerte, sehr positive Entwicklungen. Unsere Mitglieder haben durch den geschlossenen Wertstoffkreislauf Tonnen des schädlichen Klimagases CO2 eingespart. Darüber hinaus wurden viele neue Mitglieder gewonnen und 2019 das Volumen der gebrauchten Aluminiumschrotte deutlich gesteigert. Die positive Jahresbilanz präsentierte Lonsinger den Mitgliedern auf virtuellem Weg. Bedingt durch die Corona-Pandemie mussten im aktuellen Jahr viele geplante Aktionen ausfallen oder auf digitalem Weg erledigt werden, so auch die Mitgliederversammlung. Hoch erfreut ist man über den Anstieg der Mitgliederzahl. Seit Oktober 2019 können wir 29 neue Mitglieder begrüßen. Das bedeutet einen Zuwachs von 15 Prozent und unterstreicht, wie wichtig die Arbeit des Vereins geworden ist, betont Lonsinger. Auch beim Volumen der recycelten Aluminiumschrot- STARK im... Strahlen, Färben, Glänzen, Gleitschleifen, Harteloxieren Neues und Aktuelles finden Sie täglich unter Die Recycling-Initiative AIUIF führte im Jahr 2019 über Tonnen Aluminiumschrotte dem Wertstoffkreislauf zu Standorte in Gottmandingen, Dahlenfeld und Singen zertifiziert FortsetzungSeite2 Deutsche Constellium Standorte ASI zertifiziert Constellium hat für die Automotive-Standorte Gottmadingen und Dahenfeld sowie das Strangpresswerk in Singen Ende Oktober die vollständige Performance Standard -Zertifizierung der Aluminium Stewardship Initiative (ASI) erhalten. te hat der Verein im Jahr 2019 zugelegt. Wurden 2018 dem Kreislauf noch Tonnen gebrauchtes Aluminium aus Bauanwendungen zugeführt, waren es im letzten Jahr schon Tonnen. Das sind 31,6 Prozent mehr und bedeutet eine CO2-Einsparung von Tonnen, so der AIUIF- Vorsitzende. Er hob hervor: Auch wenn wir bedingt durch die Corona-Pandemie diese Zahlen im Jahr 2020 voraussichtlich nicht erreichen werden, weisen unsere Aktivitäten in die richtige Richtung. Derzeit rechnen wir mit einem Rückgang von Tonnen im Jahresdurchschnitt. Gleichzeitig forderte Lonsinger die Systemhäuser auf, bei den Verarbeitern, Architekten und Planern weiter für eine Mitgliedschaft im AIUIF e.v. zu Die Standorte Gottmadingen und Dahenfeld beliefern mit ihren Sicherheits- und Strukturkomponenten exklusiv den Automobilmarkt, während das Strangpresswerk in Singen auch für den Bereich der Schienenfahrzeuge sowie die Elektroindustrie und den Maschinenbau tätig ist. Die Performance Zertifizierung ist eine wichtige Auszeichnung für unsere Strangpress- und Automobilwerke an den Constellium-Standorten Singen, Gottmadingen und Dahenfeld, sagte Thomas Müller, Werksleiter Extrusion BOLZENSCHWEISSEN LEICHT GEMACHT Besuchen Sie uns ONLINE unter: Es lohnt sich! 50 JAHRE SOYER werben. Vor allem bei Architekten müssen wir noch mehr darauf drängen, dass bei Ausschreibungen entsprechende Vorgaben gemacht werden. Es wäre wünschenswert, wenn nur Betriebe anbieten dürften, die nachweisen können, dass sie sich an einem geschlossenen Wertstoffkreislauf für Alu- Singen. Dies ist ein deutliches Signal an den Markt, wie ernst wir den umfassenden und strategischen Ansatz zur Nachhaltigkeit in unseren Betrieben nehmen. Die Zertifizierung ist das Ergebnis unserer täglichen Arbeit und unserer Nachhaltigkeitsagenda sowie unserer Strategie, unseren Kunden Aluminium-Strangpressprofile anzubieten, die verantwortungsvoll beschafft und produziert werden, so Müller weiter. Die drei Standorte arbeiten nun daran, bis Ende dieses Jahres nach dem ASI Chain of Custody Standard zertifiziert zu werden. Unterdessen arbeitet Constellium eng mit seinen wichtigsten Metalllieferanten zusammen, um sie ebenfalls auf ihrem Weg zur Zertifizierung zu begleiten und um seinen Kunden weiterhin leistungsstarke ASI-zertifizierte Produkte anbieten zu können. Constellium entwickelt und produziert für Kunden aus der Luft- und Raumfahrt, Automobil- sowie der Verpackungsindustrie und erzielte 2019 einen Umsatz von 5,9 Mrd. Euro. Foto: AIUIF 4. Dezember Jahrgang Ausgabe Interview Interview mit Frank Busenbecker (Foto) und Marius Baader zu den Auswirkungen der Corana-Krise auf die Branche, Marktpotenzialen des Werkstoffs und internationalen Handelskonflikten Damit Nachhaltigkeit länger hält. LME Der Vorstandschef der London Metal Exchange (LME), Matthew Chamberlain, erklärt im Gespräch mit APR über Standards für Grünes Aluminium 6 14 Harteloxal Mittelhardcoating Eloxieren Sandstrahlen Glasperlenstrahlen Polieren Wir positionieren Trends & Themen! Vorbeischauen und informiert sein!

2 2 Titelgeschichte Aluminium Praxis Fortsetzung von Seite 1: Recycling-Initiative im Aufwind minium am Bau beteiligen. Dies wäre auch insbesondere bei Rückbau- Abbruchunternehmen wünschenswert. Studie liefert Argumente Um die Lobbyarbeit weiter zu intensivieren, hat die Initiative in diesem Jahr die Aktualisierung einer Studie in Auftrag gegeben, die einen genauen Überblick über die Aluminiumschrott-Materialkreisläufe einschließlich des Abbruchs liefert. Schon im Jahr 2014 konnten wir daraus wertvolle Argumente gewinnen, und aufzeigen wie wichtig ein closed loop für Aluminium am Bau ist, resümierte er. Während die gesamte Auswertung nur den Mitgliedern vorliegt, soll schon in wenigen Wochen eine Zusammenfassung für alle Interessierten erscheinen. Experten gehen davon aus, dass 2019 insgesamt Tonnen Aluschrott im Hochbau angefallen sind. Davon gingen Tonnen wieder in die Herstellung von Hochbauprodukten. Damit wird klar, dass über unsere Initiative mehr als die Hälfte (53 Prozent bzw Tonnen) dieses Materials dem Kreislauf zugeführt werden. Wir werden versuchen, die wichtigsten Ergebnisse der Studie zusammenzufassen und noch in diesem Jahr der Öffentlichkeit ausführlich vorzustellen. Damit können wir den intensiven Dialog mit Entscheidern aus Wirtschaft und Politik fortsetzen, versprach Lonsinger. Er bedankte sich ausdrücklich bei den Systemhäusern Schüco, Raico, Wicona, Hueck und dem Isoliersteghersteller Techoform, die durch eine Beteiligung an den Kosten die Durchführung der Studie ermöglicht hätten. Neue Internetseite Auch der engagierte Vorsitzende musste sich in den zurückliegenden Wochen den Auswirkungen der Corona- Pandemie beugen. Statt sich bei Besprechungen und Tagungen für den geschlossenen Kreis- Experten gehen davon aus, dass 2019 insgesamt Tonnen Aluschrott im Hochbau angefallen sind. Davon gingen Tonnen wieder in die Herstellung von Hochbauprodukten. lauf ausgedienter Aluminiumbauteile einzusetzen, hat er die bisherige Dialogstrategie überarbeitet. Megathemen wie Klimaschutz und der Umgang mit wertvollen Ressourcen machen es notwendig, auch unsere Kommunikation immer wieder auf den Prüfstand zu stellen. Die vergangenen Monate hätten gezeigt, wie wichtig es sei, auch ohne persönlichen Kontakt intensiv zu kommunizieren. Wir konnten die Zeit nutzen und zum Beispiel unsere Webseite komplett überarbeiten, so Lonsinger. Der messbare Erfolg unserer Arbeit hat den neuen Web-Auftritt notwendig gemacht. Immer häufiger recherchieren Kommunen, Umweltfachleute, Interessenvertretungen sowie Architekten, Planer und Ingenieure, wie der Kreislauf von Aluminium aus dem Baubereich am Beispiel des AIUIF funktioniert. Diesen Ansprüchen sollen nun die neue Gestaltung und ein serviceorientierter Inhalt gerecht werden. Auch in der Kommunikation gibt es Änderungen: Ein Newsletter für Mitglieder und Interessierte sowie die verstärkte Präsenz über Twitter sollen den Dialog mit Entscheidern weiter intensivieren. Ausblick mit Zuversicht Wie sehr die Arbeit des Vereins beachtet wird, zeigen Anfragen aus anderen Bau- Gewerken. Wir führen interessante Gespräche mit anderen Verbänden und Firmen, die sich über unsere Arbeit erkundigen. Zum Beispiel denkt auch die Flachglas-Branche stärker über das Recycling ihres Werkstoffes und mögliche Kooperationen nach, so Lonsinger weiter. Auf jeden Fall aber bleibe der Werkstoff Aluminium im Fokus: Wir führen zwar auch auf europäischer Ebene Gespräche - unsere Aktivitäten konzentrieren sich dennoch klar auf Deutschland. Beim Thema Green Deal will der Verein aktiv werden und zeigen, wie gut sich die Mitglieder aus der Metallbau-Branche schon aufgestellt haben. Ein Beispiel für die guten Chancen des Werkstoffes wird ein Dialog mit dem Institut Bauen und Umwelt (IBU). Um qualifizierte Informationen zum Recyclingpotenzial von Werkstoffen und Bauprodukten zur Verfügung stellen zu können, wird dort im Auftrag des Umweltbundesamtes eine Systematik für Circularity Module zu Umwelt-Produktdeklarationen Neu gestaltet: die Website der Recyclinginitiative AIUIF liefert seit September mehr Informationen und Service (CM-EPD) entwickelt. Für unseren Werkstoff Aluminium ist das eine riesige Chance, ganz vorne dabei zu sein. Wir sind bereit, das kreislaufgerechte Bauen der Zukunft zu unterstützen, resümierte der Vorsitzende. Foto: AIUIF Bleiben Sie gesund! Selten hat sich ein Aluminiumjahr im Rückblick als so schwankend dargestellt: Einem guten ersten Quartal folgte ein bitteres und katastrophales zweites Quartal, das dritte Quartal war weniger unbeständig und im vierten stabilisierte sich das regelmäßige Auf und Ab. Zudem sorgt der aktuelle Teil-Lockdown neuerlich zu weiteren und großen Verunsicherung in den Unternehmen. Nicht nur dass die Coronakrise das Aluminiumjahr entscheidend prägte, hinzu kamen noch der Brexit, die Digitalisierung und natürlich die Transformation zur E-Mobilität. Neben der Automobilindustrie konnten sich auch die Luftfahrtindustrie, die Baubranche oder der Maschinenbau nicht den Auswirkungen der Pandemie entziehen. Die Entwicklungen sind so rasant und die Veränderungen schreiten so schnell voran, dass viele Unternehmen Mühe haben, Schritt zu halten. Auch wenn derzeit wenig Optimismus in der Aluminiumindustrie zu spüren ist, sollte die Branche an ihren Werkstoff glauben. Dank seiner Materialeigenschaften, der breiten Palette an Be- und Verarbeitungsmöglichkeiten sowie seiner hohen Wiederverwertbarkeit ist Aluminium immer noch der Zukunftswerkstoff, der mehr und mehr herkömmliche Materialien ersetzen kann und wird. Innovationen werden deshalb der Schlüssel zum weiteren Erfolg des Werkstoffs sein. Neue Lösungen und Produkte aus Aluminium werden entscheidend den langfristigen Erfolg Z u r S a c h e Alwin Schmitt, Chefredakteur Aluminium Praxis der Branchenunternehmen bestimmen. Voraussetzung dazu ist, vor allem die in den letzten Jahren gut ausgebildeten, hoch qualifizierten und hoch motivierten Mitarbeiter zu halten. Angesichts der gesamtwirtschaftlichen und gesellschaftlichen Probleme sowie den Auswirkungen und Folgen der Corona-Pandemie fallen die Prognosen für die Aluminiumkonjunktur im Jahr 2021 sehr verhalten aus. Zuwächse werden nicht erwartet, weitere Einbrüche wollen vermieden werden. Um das Niveau von vor der Kriise zu erreichen, braucht es einen langen Atem. Wir fahren weiterhin auf Sicht, umschrieb zuletzt ein Marktteilnehmer im Gespräch mit der Redaktion die konjunkturellen Erwartungen. Trotz der aktuellen Marktschwäche sind die Zukunftsprognosen für den Werkstoff Aluminium weiterhin optimistisch. In den Schlüsselmärkten der Aluminiumindustrie überwiegen die positiven Grundtendenzen. Weltweit wird der Verbrauch von Aluminium kontinuierlich zunehmen. Bei Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, möchte ich mich für Ihr Vertrauen in unsere Redaktion und unseren Verlag an dieser Stelle ausdrücklich bedanken. Das Team der der Aluminium Praxis wünscht Ihnen frohe, unbeschwerte Festtage und für 2021 Glück und Erfolg. Über allem steht natürlich der Wunsch und der Abschiedsgruß des Jahres: Bleiben Sie gesund! 2021 startet das Projekt Aluminium Closed Loop Audi Hungaria führt geschlossenen Aluminiumkreislauf ein Audi Hungaria führt an seinem Standort in Györ ab 2021 einen geschlossenen Aluminiumkreislauf ein. Damit spart Audi Ressourcen und reduziert seinen ökologischen Fußabdruck deutlich. Audi Hungaria nutzt in der Automobilproduktion große Mengen Aluminium, jährlich beträgt der Verbrauch rund Tonnen. Das Unternehmen legt großen Wert auf eine nachhaltige und ressourcenschonende Produktion und treibt die Dekarbonisierung des eigenen Standorts kontinuierlich voran. Wir senken den CO2-Ausstoß nicht nur im Betrieb, sondern tragen auch mit Maßnahmen außerhalb der Werkgrenzen dazu bei, unsere CO2-Bilanz zu reduzieren. Dabei setzen wir unter anderem auf Waldaufforstungen im Umkreis, optimierte Logistikabläufe und die Unterstützung von Zulieferern bei nachhaltigen Lösungen. Unser Ansporn ist das Bekenntnis des Volkswagen- und Audi-Konzerns zum Pariser Klimaabkommen. Unser gemeinsames Ziel ist es, den globalen Temperaturanstieg bis 2050 auf deutlich unter 2 Grad zu begrenzen. Dazu leistet der Aluminium Closed Loop einen wichtigen Beitrag. Wir freuen uns, ihn in Kürze bei Audi Hungaria umsetzen, so Alfons Dintner, CEO bei Audi Hungaria.. Nachhaltige Herstellung Der Aluminium Closed Loop senkt den Verbrauch nicht erneuerbarer Ressourcen, indem Aluminium-Abfälle als sekundäre Rohstoffe in ursprünglicher Qualität wiederverwertet werden. Im Rahmen des Aluminium Closed Loop werden bei der Produktion entstandene Aluminiumabfälle zurück zum Zulieferer gebracht, der daraus neue Aluminium- Coils in Originalqualität herstellt und diese zu Audi zurückbringt der Kreislauf geht dadurch weiter und sorgt für eine nachhaltige Herstellung. Dank der Wiederverwertung ohne Qualitätsverlust starten die am Standort produzierten Automobile ihren Lebenszyklus mit einer günstigeren Umweltbilanz, so Audi. Audi Hungaria ist zentraler Antriebslieferant Audi Hungaria mit Sitz in Györ ist einer der zentralen Antriebslieferanten des Audi- und Volkswagen Konzerns. Beim Unternehmen werden jährlich rund zwei Millionen Antriebe, darunter auch Elektroantriebe gefertigt. In Györ werden daneben auch die Modelle Audi TT Coupé und TT Roadster sowie der Audi Q3 und der Audi Q3 Sportback gebaut. Audi Hungaria liefert zahlreiche Aluminium-Karosserieteile für diverse Modelle der Marken des Volkswagen Konzerns und betreibt zunehmend Entwicklungstätigkeit in den Bereichen Antriebs- und Fahrzeugentwicklung. Audi Hungaria ist seit Jahren eines der umsatzstärksten Unternehmen Ungarns, einer der größten Exporteure des Landes und größter Investor der ungarischen Automobilindustrie. Audi Hungaria beschäftigte Ende Mitarbeiter in Györ Jahrgang Herausgeber und Verlag: Giesel Verlag GmbH Postfach 54 20, Hannover Hans-Böckler-Allee 7, Hannover Tel Fax Geschäftsführung: Lutz Bandte Giesel Verlag GmbH Ein Unternehmen der Schlüterschen Mediengruppe Redaktion: Alwin Schmitt (Chefredaktion, V.i.S.d.P.) Am Birkenhain 3, Düsseldorf Tel Fax Anzeigenverkauf: Dennis Roß (Leitung) Gögginger Straße 105a Augsburg Tel. +49(0) Fax +49(0) Birgit Schaper-Dworschak Tel. +49(0) Stephan Knauer Tel. +49(0) Derzeit gültige Anzeigenpreisliste: Nr. 24 vom Druckunterlagen: Tel Fax Leser-/Abonnement-Service: Tel Fax Erscheinungsweise: zehn Ausgaben im Jahr Bezugspreis: Jahresabonnement: 80,00 inkl. Versand und MwSt.; (außerhalb Deutschlands: 84,50 inkl. Versand, zzgl. MwSt.) Studenten erhalten einen Rabatt von 50 Prozent. Im Abonnementpreis enthalten ist ein Anteil von 3,00 für das E-Paper. Einzelheft 8,20 zzgl. Versandkosten. Die Mindestbezugszeit eines Abonnements beträgt ein Jahr. Danach kann es jederzeit mit einer Frist von 6 Wochen zum Ende des Bezugszeitraums gekündigt werden. Mitglieder des Aluminumverbands Schweiz alu.ch und des wgm Wirtschaftsverband Großhandel Metallhalbzeug erhalten die Aluminium Praxis im Rahmen ihres Mitglieder- Beitrages. ISSN Druck: Dierichs Druck+Media GmbH & Co. KG, Kassel

3 Aluminium Praxis Branchen-News Berliner Berichte: Dezember 2020 Denker gesucht Deutschland pflegt seine traditionellen Abhängigkeiten in der Energieversorgung so als habe sich seit 40 Jahren nichts Grundlegendes geändert. Das gilt vor allem für Russland. Doch die Machtbalance auf den internationalen Energiemärkten hat sich eindeutig und massiv zu den Konsumenten verschoben. Seit Jahren diktieren die Abnehmerländer die Preise. Aber Deutschland, das 100 Prozent seines Öl- und rund 96 Prozent seines Erdgasbedarfs importiert, lässt seine deutlich verstärkte Marktmacht praktisch ungenutzt liegen, sowohl für sich selbst wie auch für die EU, deren Energieimportabhängigkeit stetig steigt und durch den Brexit sogar einen spürbaren Sprung machen wird. Während Deutschland seine Abhängigkeit von Energielieferungen aus Russland nicht als Problem sah und sieht, sondern die wechselseitigen wirtschaftlichen Verflechtungen in den Vordergrund stellt, haben sich die meisten osteuropäischen Ländern aus der geopolitischen Umklammerung Russlands gelöst und ihre Energieautarkie ganz oder doch ein Stück weit zurückerobert. Deutschlands Strategie, Energieinteressen von Sicherheitsfragen abzukoppeln, ist in der EU auf wenig positiven Widerhall gestoßen. Besonders auffällig ist dieses Scheitern bei der Ostseepipeline Nordstream II. Für Deutschland bedeutet diese direkte Verbindung nach Russland mit einer Transportkapazität von mehr als 100 Milliarden Kubikmeter Erdgas pro Jahr eine erhebliche Minimierung der Transportrisiken und kosten, sie profiliert Deutschland als europäische Energiedrehscheibe und stärkt den Industriestandort vor dem Hintergrund des Ausstiegs aus Kohle und Kernenergie. Doch diese Vorteile hat Deutschland in der Kontroverse um den Bau des zweiten Leitungsstrangs nicht genutzt und sich stattdessen kleinmütig auf allgemeine Rechtspositionen zurückgezogen. Deutschland hat es auch versäumt, die europäischamerikanische Energie- und Sicherheitspartnerschaft zu retten, nachdem die USA aufgehört haben, die internationalen See- und Handelswege für eine störungsfreie Energieversorgung zu sichern und durch reine nationale außen- und wirtschaftspolitische Interessen zu ersetzen. Gemeinsame Institutionen wie die Nato und die Internationale Energieagentur IEA sind nahezu bedeutungslos geworden. Hektische Reaktionen auf die unilaterale Sanktionsstrategie der USA haben bisher sowohl in Brüssel wie in Berlin eine Reflektion der Veränderungen verhindert. In Berlin hoffen viele, dass sich die alten Zustände im transatlantischen Verhältnis quasi automatisch wieder herstellen. Die Zahl derer, die dies bezweifeln, wird aber größer. Einer, der das Problem erkannt hat, ist der christdemokratische Außenpolitiker Norbert Röttgen. Doch das politische Leichtgewicht hat kaum das Potential, über die Analyse hinaus Aufsehen und Wirkung zu erzielen. Röttgen ist eher der Beleg dafür, dass die derzeitige Bundesregierung das energie- und sicherheitspolitische Vakuum nicht in den Griff bekommt. Der Bundeswirtschaftsminister ist Hydro treibt nachhaltige Produktion voran von der Kritik am angeblich zu langsamen Kohleausstieg getrieben, kann die ambitionierten Klimaziele nicht mit wirkungsvollen Umsetzungsstrategien hinterlegen und muss sich jede zweite Entscheidung von den beamteten Prüfern unerlaubter staatlicher Beihilfen in Brüssel absegnen lassen. Berichte aus der Bundeshauptstadt Raum für neue Strategien bleibt da nicht. Die SPD hat sich in geostrategischen Fragen der Energie- und Sicherheitspolitik durch die ungebremsten Aktivitäten ihres Ex-Kanzlers Gerhard Schröder selbst ins Abseits und jenseits jeder Glaubwürdigkeit manövriert. Nur mit einer immer mehr Lebensaspekte umfassenden Sozialpolitik wird die Partei aber keine neuen Wählerstimmen gewinnen. Vor diesem Hintergrund enttäuscht auch der jüngste Bundesparteitag von Bündnis90/Die Grünen. Zum einen hat es nicht wenige Parlamentarier irritiert, dass die Partei allein auf der Basis von Meinungsumfragen, Koalitionen auf Länderebene und gefühlter Stimmungen in der Bevölkerung aber ohne belastbares Wähler-Votum einen umfassenden Machtanspruch herleitet. Zum anderen lässt die ausschließlich nationale bis regionale politische Blickrichtung der Partei für das internationale Handlungsfeld wenig bis nichts erwarten. Es bleibt zu hoffen, dass die Legislative, ähnlich wie in der Corona-Diskussion spät aber hoffentlich nicht zu spät, ihren Anspruch ASI-Zertifizierung für Hydro Standort in Österreich Das Aluminium-Strangpresswerk von Hydro in Nenzing, Österreich, wurde jetzt nach dem Chain of Custody Standard von ASI zertifiziert. Ein Jahr zuvor hatte der Standort bereits die Zertifizierung nach dem ASI Performance Standard erhalten. Das Werk in Nenzing verfügt über drei Strangpressen und ein eigenes Fertigungszentrum mit über 50 Maschinen, die Bearbeitungen wie CNC-Fräsen, Stanzen, Sägen, Schleifen, Bürsten, Reinigen und Verpacken durchführen. Darüber hinaus bietet es seinen mehr als aktiven Kunden Services im Bereich Oberflächenbehandlung oder auch Montagetätigkeiten an. Hydro beschäftigt rund 400 Mitarbeiter im Werk Nenzing, welches seit fast 50 Jahren erfolgreich am Markt tätig ist. Das ist aufregend für unser Hydro-Standort Nenzing in Österreich Team in Nenzing als auch für unsere Organisation als Ganzes. Geschäfte richtig zu machen, das ist das was unser Unternehmen ausmacht, sagt Executive Vice President Egil Hogna, der den Geschäftsbereich Extruded Solutions bei Hydro leitet. Extruded Solutions ist der größte Geschäftsbereich von Hydro mit Mitarbeitern in 40 Ländern. Er liefert maßgeschneiderte Aluminiumkomponenten und -lösungen für alle Industriezweige, von der Automobilindustrie und Massenverkehrsmitteln über das Baugewerbe und die Elektronik bis hin zu Offshoreund Seefahrt. Der Geschäfts- auf Initiative und Mitverantwortung auch in der Sicherheits- und der internationalen Energiepolitik neu entdeckt, neu denkt und neu gestaltet. Ohne eine solche Initiative steht der Industriestandort Deutschland noch schlechter da als ohnehin zu befürchten ist. Strom teurer Energieeffizienz zu teuer Das Energiewirtschaftliche Institut an der Universität zu Köln (EWI) hat erneut untersucht, ob und in welchem Maße der Kohleausstieg die Energiekosten für Industrie und Verbraucher erhöht. Die Wissenschaftler aus Köln haben dabei einen extrem unangenehmen Aspekt aufgegriffen und in das Zentrum ihrer Betrachtung gestellt. Was passiert eigentlich, wenn der geplante Ausbau der Windenergie unterbleibt und Deutschland bis 2030 nicht die geplanten 65 Prozent der Stromnachfrage aus erneuerbaren Energien decken kann? Die Frage ist weder trivial und unziemlich. In diesem Jahr werden praktisch keine neuen Windenergieanlagen neu errichtet. Die Entwicklung zeichnet sich bereits seit drei Jahren ab. Die Zunahme der Windstromerzeugung im ablaufenden Jahr geht nahezu vollständig auf den extrem windreichen Monat Februar zurück. Sollte es mit dem Wind nicht bis 2030 klappen, müssen schnellstens neue Gaskraftwerke, für deren Bau derzeit die Investitionsanreize fehlen. Der einzige Weg sind steigende Strompreise. Eigentlich heißt die Strategie gegen steigende Energiepreise, Effizienz steigern. Doch mit einem Minus von mehr als drei Prozent innerhalb eines Jahres bei der industriellen Energieeffizienz, wie die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen jetzt errechnete, wird daraus wohl nichts. Autor: Wieland Kramer Foto: Matthias Rhomberg bereich bedient mehr als Kunden auf der ganzen Welt. Der Chain of Custody (CoC)- Standard legt Anforderungen für die Schaffung einer ununterbrochenen Wertschöpfungskette für nachhaltiges Metall fest, einschließlich ASI Aluminium, das über die Wertschöpfungskette bis in die nachgelagerten Sektoren produziert und verarbeitet wird. Der Standard bedeutet nicht nur, dass der Standort Nenzing und seine Praktiken zertifiziert sind, sondern auch, dass das physische Metall, das verarbeitet wird, ebenfalls zertifiziert ist, wenn es von ASI-zertifizierten Quellen bezogen wird. Ich freue mich, dass unsere harte Arbeit zu einem weiteren erfolgreichen ASI-Zertifizierungsprozess geführt hat, so Manfred Rotschne, Geschäftsführer der Hydro Extrusion Nenzing GmbH. Dietrich H. Boesken verstorben Dietrich H. Boesken, Ehrenpräsident des GDA Gesamtverband der Aluminiumindustrie, Düsseldorf, ist am 8. November 2020 im Alter von 93 Jahren verstorben. Er hat die erfolgreiche Entwicklung der deutschen Aluminiumindustrie in den vergangenen 40 Jahren entscheidend mitgestaltet und geprägt. Als herausragende Unternehmerpersönlichkeit mit vielfältigen Verbindungen zur nationalen und internationalen Wirtschaft und Politik war er hochgeachtet. Seine erste Arbeitsstelle trat der gebürtige Schlesier Dietrich H. Boesken im März 1946 an, damals nach dem Schulabschluss in der Werksvertretung der Auto Union AG in Braunschweig-Sikte. Nach dem Maschinenbau- und Betriebswirtschaftsstudium war er bei der Auto-Union und Aral beschäftigt, bevor er 1962 zu Thyssen Hentschel nach Kassel ging. Dort war er seit 1973 Vorstandsvorsitzender. Ab 1977 begann dann seine Zeit als Aluminium-Mann. In Singen war er Generaldirektor und Vorsitzender der Geschäftsführung bei Alusingen GmbH, parallel dazu ab 1985 Leiter des Konzernbereichs Verarbeitung der Alusuisse AG in Zürich und ab 1988 Holding-Chef der deutschen Alusuisse- Lonza-Gruppe. Danach war er erfolgreich unternehmerisch tätig: 1994 gründete er die Boesken GmbH mit den Beteiligungsgesellschaften WEFA Singen, WEFA Inotec und WEFA Bohemia, deren Geschicke er bis in die letzten Monate aktiv mitbestimmte. Er war zudem lange Jahre in verschiedenen Verbänden der deutschen Aluminiumindustrie aktiv. Im Jahr 1992 war Dietrich H. Boesken maßgeblich an der Neuordnung der Verbände der deutschen Aluminiumindustrie in ihrer jetzigen Form beteiligt. Mit der Gründung des GDA e.v., dessen erster Präsident Dietrich H. Boesken bis 1995 war, gelang eine umfassende Straffung der deutschen Aluminium-Organisationen. Im Vorfeld der Neuorganisation 1992 wie auch während seiner Präsidentschaft legte Boesken den Grundstein für die Anerkennung des GDA als maßgebender Vertreter der deutschen Aluminiumindustrie und der Stärkung ihrer wirtschaftlichen Interessenvertretung. Seit 1995 war Boesken Ehrenpräsident des GDA. Obwohl von seiner Herkunft Stahlmann, hat Dietrich H. Boesken dem Werkstoff Aluminium neue Einsatzmöglichkeiten - vor allem in der Verkehrstechnik und in der Verpackungstechnik - erschlossen: Er gilt als Pionier des Werkstoffs Aluminium beim Einsatz in Schienenfahrzeugen (ICE, Transrapid) und in der Automobil-Industrie. Dietrich H. Boesken hat das Gesamtbild und die Darstellung der deutschen Aluminiumindustrie nach innen und außen nachhaltig gestaltet. Mit analytischem Scharfsinn, zukunfts- und erfolgsorientiert, war er ein mitreißender, humorvoller Motivator, der für seine Pläne und Ideen begeistern konnte. Er forderte viel von sich selbst und seinen Mitarbeitern, war ihnen aber immer mit seinem großen Sachverstand Vorbild wie auch menschlicher Gesprächspartner. Seine ehrenamtlichen Aufgaben reichten vom Ehrenpräsidenten der IHK bis hin zum Ehrenpräsidenten der Universitätsgesellschaft Konstanz. Außerdem hat er zahlreiche Auszeichnungen erhalten. Hier sind das große Bundesverdienstkreuz mit Stern, die Wirtschaftsmedaille des Landes Baden-Württemberg, der Ehrenring des Landkreises Konstanz und vor allem die Ehrenbürgerschaft in seiner Heimatstadt Singen, um nur einige Auszeichnungen zu nennen, zu finden. Seit 1998 war er Ehrensenator der Universität Konstanz.

4 Rückblick auf das Aluminium-Jahr 2020 Die Messe Nürnberg zieht eine positive Bilanz der Euroguss 2020, die ihre erfolgreiche Entwicklung fortsetzte. Insgesamt 754 Aussteller aus 36 Ländern präsentierten Mitte Januar 2020 den rund Fachbesuchern die neuesten Trends und innovative Prozesse und Produktneuheiten entlang der gesamten Wertschöpfungskette des Druckgusses. Die Corona-Pandemie setzt auch der deutschen Aluminiumindustrie zu. Wichtige Kundenbranchen in Deutschland und Europa reduzieren die Fertigung oder stellen sie komplett ein. Fast alle Autohersteller schließen seit Mitte Marz ihre Werke, viele Zulieferer stoppen ebenfalls ihre Produktion. Otto Fuchs erweitert die Gießerei am Standort Meinerzhagen mit einem Ecomelt-PS150 Schmelzofen und zwei kippbaren Warmhalte- und Gießöfen von Hertwich Engineering. Der neue Recyclingofen ist bereits der fünfte und mit einer Kapazität von 7,7 Tonnen pro Stunde auch der größte Ecomelt-Schmelzofen bei Otto Fuchs. Der Verband für die VOA Oberflächenveredelung von Aluminium startet eine Benchmarkstudie zum Thema Oberflächenveredelung von Aluminium aus Recyclingschrott. Die Ergebnisse der Studie werden im Oktober veröffentlicht. Die Hochschule Fresenius online plus bietet in Kooperation mit dem Wirtschaftsverband Großhandel Metallhalbzeug e.v. (WGM) und dem Verband deutscher Metallhändler e.v. (VDM) den neuen Studiengang Technische Betriebswirtschaft Metallhandel B.Sc. an. IN KOOP O ER A TION MIT: B AC HE LOR V OLL Z EIT U N D T EI L Z EIT T EC H N ISC B E T R IE H E BS W IR T S CHAF T METAL L H A ND EL (B.SC.) NE X T GENER AT IO N S INCE UNI V E RSIT Y ONLIN E F ER N S T UD IUM m MÄRZ Foto: wg JANUAR Foto: Audi Kundenindustrien stabilisierten sich gegenüber den massiven Einbrüchen des Frühjahrs. Dies galt insbesondere für die Automobilindustrie, die im zweiten Quartal ihre Produktion heruntergefahren hatte. Das Produktionsniveau der deutschen Fahrzeughersteller in diesem und im kommenden Jahr wird nicht auskömmlich für die gesamte Lieferkette sein. Und starke Impulse aus anderen Anwenderbranchen bleiben aktuell noch aus, kommentierte GDA-Präsident Hinrich Mählmann die aktuelle Entwicklung auf der virtuellen Mitgliederversammlung des Verbands. Foto: Hydro Foto: SMS group Foto: Messe Nürnberg Das alles bestimmende Ereignis im Jahr 2020 ist die Corona-Pandemie. Das Coronavirus hat weltweit Millionen Menschen infiziert und bestimmt auch in Deutschland weiterhin den Alltag. Die internationale und damit auch die deutsche Aluminiumindustrie befindet sich seit Beginn der Pandemie in einer Ausnahmesituation und die Corona-bedingten Verluste werden lange noch nicht kompensiert sein. Die Aluminiumindustrie hatte im ersten Halbjahr 2020 bereits einen deutlichen Einbruch erlebt. Die Talsohle schien mit dem Ende der Sommerpause erreicht: Die Abrufzahlen aus wichtigen Zum parlamentarischen Abend metals meet politics trafen sich am 12. Februar Nichteisen (NE)-Metallindustrie und politische Entscheider, um über Energie-, Klima- und Europapolitik zu sprechen. Motto des Abends mit rund 200 Gästen war Metals for Future. Novelis Inc., Spezialist in der Fertigung von Aluminiumwalzprodukten sowie im Aluminium-Recycling, hat die Übernahme von Aleris erfolgreich abgeschlossen. STEP-G liefert Aluminiumprofile für moderne Triebzüge für London. Die Profile haben eine Länge von bis zu 21 Metern und sind bis zu 650 Millimeter breit. Dabei sind circa 40 verschiedene Profile erforderlich, um Dächer, Böden und Seitenwände der Waggons herzustellen. Bei Trimet Aluminium in Voerde startet ein Projekt, bei dem supraleitende Stromschienen eingesetzt werden. Dadurch kann der Stromverbrauch bei der Produktion von Primäraluminium um bis zu 90 Prozent gesenkt werden. Foto: Novelis Foto: Trimet/VESC Foto: STEP-G Foto: WV Metalle FEBRUAR Die EDAG Group hat im Rahmen des vom BMBF geförderten Forschungsprojekts Custo-Mat_3D gemeinsam mit acht Projektpartnern, eine Aluminiumlegierung für den Einsatz im Fahrzeug entwickelt, die in der Lage ist, sowohl höhere Festigkeiten als auch höhere Bruchdehnungen bereitzustellen. Letzteres ist insbesondere für den Fall eines Crashs von großer Bedeutung. Foto: EDAG APRIL

5 S Foto: Heinz Soyer 20 ALUMINIUM -Mes se Die Zukun ft wartet nicht: Statem von Goetz ent -Ulf Jungm ichel, Event Direc tor der Reed messen in MaterialDeutschlan d 2 13 Italienisch es Know -How in der Profil bearbeitun g Der Re-Sta rt der ALUM INIUM Messe 15 Innovative Bearbeitung slösungen Made in Italy mit höchsten standards Qualitätsbietet Meca l Machinery ist für den Nach Ende 18. Mai 2021 des Lockd geplant. owns sollte die ALUMINIUM alphameta Impulse in diesem ll group bünd Messe für neues Oktob Business, Investments elt Stärken und die ersehnten er eigentlich haben wir und Konta 19 Kompetenz dafür wird ktpflege natürlich Impulse für Interview en eine Markt auch die Besucher die ALUM mit Chris belebung im Blick, 2021 stehen INIUM Austeller tian Nicke die im komgesellschaf der beutelten und Besuc menden Mai. Wir setzen lsen, ter der alpha Aluminiumb geher daran, im Kontakt aufgrund metall group Mai der Branc alles Andernach bringen wird, live in ranche geben. 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Die tleiter i digitalen iniummesse.com Foto: Giese l W Das Novelis Produktsegment Commercial Plate hat eine für Muldenkipper-Anwendungen optimierte Legierung entwickelt, bei der die Verbesserung der Abriebfestigkeit eine der größten technischen Herausforderungen in diesem Segment darstellt. Ungewöhnliche Zeiten erfordern ungewöhnliche Maßnahmen. Es war eine angenehme Überraschung, auf die sich Kunden der alphametall group freuen duften: Da die ALUMINIUM-Messe im Oktober ausfiel, bekamen Kunden ein blitzblankes Fünf-Liter-Aluminium- Fässchen ins Haus, gefüllt mit perlendem Pils der Düsseldorfer Traditionsbrauerei Füchschen. Foto: SMS group Bis zum Jahr 2023 will der global agierende Anlagenbauer SMS group eine neue Firmenzentrale errichten, der Industrie und Digitales vereinen soll. Mit dem symbolischen ersten Spatenstich haben Mitte Oktober die Arbeiten zum Bau des Technologie-Campus in Mönchengladbach offiziell begonnen. Foto: Trimet Foto: Otto Junker tember 20 Aluminium kompetenz aus Däne mark NOVEMBER Die drei deutschen Constellium Standorte haben die vollständige Zertifizierung nach dem ASI Performance Standard erhalten. Foto: Constellium Emmegi eröffnet mit dem Campus Lemgo einen neuen Showroom und Anlaufpunkt für Interessenten in Mittel- und Norddeutschland in Kundennähe. Foto: Mahle In Kooperation mit Porsche und dem Maschinenbauer Trumpf ist es Mahle erstmals gelungen, Hochleistungskolben aus Aluminium im 3D-Druck herzustellen. Die Alu-Hochleistungskolben im 3D-Druckverfahren wurden auf dem Motorprüfstand für den Sportwagen 911 GT2 RS von Porsche erfolgreich getestet. gabe Sep Inhalt Foto: alphametall Heinz Soyer Bolzenschweißtechnik, Hersteller von Bolzengeräten und Befestigungselementen, feiert in diesem Jahr sein 50jähriges Betriebsjubiläum. t Otto Junker hat der Logan Aluminum Inc. in Russellville, Kentucky, im vergangenen Jahr einen neuen Ofen zum Anwärmen und Homogenisieren von Aluminiumbarren übergeben. Es ist der größte je von Otto Junker gelieferte Ofen. industry Sonderaus Foto: extrutec Die chinesische Inner Mongolia Mengtai Group hat 100 Prozent der Geschäftsanteile an der apt Group mit Hauptsitz in Monheim am Rhein übernommen. Trimet Aluminium, Essen, stellt eine neue Aluminiumlegierung für die additive Fertigung vor. Die Legierung trimal-05am eignet sich für Serienbauteile mit höchster Festigkeit ohne nachgelagerte Wärmebehandlung. l aluminium Auf dem Gemeinsch aftsstand des Verba ndes der dänischen Aluminium industrie werden ALUMINIU M 2021 zahlre zur dänische iche Aussteller erwartet Foto: Novelis Die internationale Leitmesse der Aluminiumindustrie, die ALUMINIUM, die vom 6. bis 8. Oktober in Düsseldorf stattfinden sollte, wird verschoben und ist neu auf den 18. bis 20. Mai 2021 terminiert. AUGUST for the globa Re-Start m und digita it neuen Lösungen len Forma ten 2021 OKTOBER JUNI/JULI Logo: Reed Foto: apt group Foto: HAI Die österreichische HAI-Gruppe will die Mehrheit am Streckbiege- und Lohnbearbeitungsspezialisten ASP aus Attendorn übernehmen. So soll die strategische Entwicklung der HAI-Gruppe weiter vorangetrieben werden. Foto: HAI-CEO Rob van Gils. and MINIUM Fotos: Behrend Foto: Presezzi Alternativ zum Inlineofen bietet extrutec jetzt auch die konventionelle Lösung einer induktiven Erwärmung in Form eines der Warmsäge nachgeschalteten Stand-Alone Induktionsofens mit zugehörigem Bolzenmanipulator an. powered by Startschus s zur ALU Foto: Emmegi Der europäische Aluminiumverband European Aluminium stellt seinen Circular Aluminium Action Plan vor. Erklärtes Ziel des Plans ist die vollständige Umsetzung der Kreislaufwirtschaft bis Obwohl 2020 keine Messe stattfindet, gibt Aluminium Praxis als offizieller Medienpartner von Messeveranstalter Reed Exhibitions eine KICKOFF Messezeitung heraus, um damit das Signal für den Neu-Start der Messe geben. Viele Branchen-Unternehmen haben sich hieran beteiligt und informieren über neue Produkte und Highlights. Foto: Behrendt & Rausch Presezzi Extrusion und Coim kooperieren seit Anfang Mai mit dem Ingenieurbüro Kalkenings Engineering & Consulting für den Vertrieb von Presezzi Maschinen, Anlagen und Services in den Ländern Deutschland, Österreich, Schweiz (deutschspr.), Belgien und Niederlande. SEPTEMBER t und Rausch MAI HOW N KICK-OFF EWSPAPER EDITION

6 6 Branche Aluminium Praxis Interview mit Frank Busenbecker, WKW.extrusion Division / Erbslöh Aluminium und Marius Baader, GDA Nachhaltigkeit und Klimaschutz unsere Branche liefert die Lösungen dafür Interview mit Frank Busenbecker, Geschäftsführer der WKW.extrusion Division / Erbslöh Aluminium GmbH und Vorsitzender des Fachverbands Aluminiumhalbzeug im GDA, und Marius Baader, Geschäftsführer des Gesamtverbandes der Aluminiumindustrie (GDA) zu den Auswirkungen der Corana-Krise auf die Branche, den Marktpotenzialen des Werkstoffs, den Handelskonflikten mit den USA und China und den Verbandsaufgaben in der aktuellen Krise. APR: Herr Busenbecker, Sie sind seit dem 16. September 2020 der neue Vorsitzende des Fachverbandes Aluminiumhalbzeug im GDA. Herzlichen Glückwunsch zu Ihrer Wahl. Was sind Ihre Ziele in dieser neuen Funktion? Frank Busenbecker: Vielen Dank für die Glückwünsche. Im GDA engagiere ich mich ja seit einigen Jahren in diversen Gremien, aber die Wahl zum Vorsitzenden ist aufgrund der Größe des Fachverbandes für mich aber schon etwas Besonderes. Verbandsarbeit ist für unsere Industrie enorm bedeutsam: von der technischen Standardisierung über die umfassende Marktberichterstattung, der Öffentlichkeitsarbeit bis hin zum politischen Lobbying für die Mitglieder und den Werkstoff. Der Verband dient den Mitgliedern. Und die Mitglieder ihrerseits können und sollen den Verband für ihre Anliegen nutzen. Denn der Verband ist nur so stark, wie sich seine Mitglieder einbringen. Nur wer sich aktiv beteiligt, kann Richtungen vorgeben und mitgestalten. Unsere Branche ist auf vielen Ebenen gefordert. Denken Sie an die handelspolitischen Verwerfungen weltweit, denken Sie an regulatorische Vorgaben aus Brüssel und Berlin da müssen wir uns laut und deutlich einbringen. Denken Sie an so manche Ideen unserer Kunden, die Forderungen haben und eine Antwort der Branche brauchen. Der Verband ist, ebenso wie die Industrie, im Wandel. Ich möchte gerne ein aktiver Teil des Wandels sein, die Sicht der Unternehmen bündeln und mit dem GDA gemeinsam umsetzen. Es gibt viel zu tun, und ich freue mich auf die Aufgabe. APR: Bitte skizzieren Sie uns kurz die Stimmungslage und die konjunkturelle Situation der deutschen Aluminium-Halbzeugindustrie, Stand November. Frank Busenbecker: Die Signale, die wir derzeit vom Markt bekommen, sind nicht eindeutig. Auf der einen Seite erleben wir, dass die Abrufzahlen aus der Automobilindustrie nach dem Sommer wieder deutlich gestiegen sind. Das ist natürlich erfreulich. Andererseits ist jedoch unklar, wie Energie- und Ressourceneffizienz in der Aluminiumindustrie Die nächste Ausgabe erscheint im Juni 2021 Frank Busenbecker, Geschäftsführer WKW.extrusion Division / Erbslöh Aluminium und Vorsitzender des Fachverbands Aluminiumhalbzeug im GDA nachhaltig diese Belebung sein wird. Und wir sind noch immer weit vom gewohnten Niveau der vergangenen Jahre entfernt. In der Bauindustrie ist die Entwicklung seit Beginn der Pandemie weitestgehend stabil; zumindest im Vergleich zur Konjunktur in den anderen großen Kundenindustrien. In den Investitionsgüterindustrien Maschinenbau und Elektrotechnik sind Marktentwicklung und Stimmung weiterhin düster. Dramatisch ist die Lage weiterhin in der Aerospace-Industrie. Branchenkenner erwarten, dass die Luftfahrtindustrie noch mindestens bis 2023 auf einem niedrigen Niveau bleiben wird. Marius Baader: Aus Verbandssicht ist eine Sache zumindest beruhigend: Zu Beginn dieser Krise waren die Themen, die unsere Mitglieder mit dem GDA diskutiert haben, rund um den wirtschaftlichen Schock, Zugang zu staatlichen Hilfen und um die Frage nach der Systemrelevanz angesiedelt. Seit der Sommerpause mehren sich die eher strategischen Fragen rund um unseren Werkstoff. Das mag darauf hindeuten, dass die Halbzeugunternehmen die Anpassungen an das wirtschaftliche Umfeld hinter sich gebracht haben und nun wieder vorsichtig nach vorne blicken. Lage nach der Vollbremsung im zweiten Quartal stabilisiert APR: Die Nachfrage in der Automobilindustrie ist in den ersten neun Monaten in Europa um fast 30 Prozent eingebrochen: Lieferungen an die Flugzeugindustrie dürften weitgehend zum Erliegen gekommen sein zwei Märkte, die für Strangpress- und Walzprodukte aus Aluminium von großer Bedeutung sind. Welche Konsequenzen hat das für die Unternehmen in diesen Branchen? Foto: Erbslöh Frank Busenbecker: Zu Beginn, vor allem im zweiten Quartal, waren beide Branchen enorm betroffen. Unsere Unternehmen haben sehr rasch reagiert, reagieren müssen. Die Fertigung wurde in kurzer Zeit massiv reduziert oder sogar komplett gestoppt. Gerade im Luftfahrtbereich stehen unsere Unternehmen am Beginn der Lieferkette und mussten in kurzer Zeit eine Vollbremsung bewerkstelligen. Auch die Automobilfertigung kam praktisch über Nacht zum Stillstand. Die Kraftanstrengung, darauf zu reagieren, war enorm. Allerdings gibt es einen Unterschied: Mit dem Restart der Produktion in der Automobilindustrie haben sich die Bedingungen seit der Sommerpause stabilisiert. Noch immer auf keinem auskömmlichen Niveau, aber mit Perspektive. In der Aerospace-Industrie sind wir davon noch weit entfernt. Die Unternehmen sind in den meisten Fällen breiter aufgestellt. Die Belebung in der Automobilindustrie, die überraschend stabile Nachfrage aus der Baubranche und durchaus erfreuliche Entwicklungen in den Verpackungsmärkten können das zumindest ein wenig abfedern. Aber klar ist: Wir brauchen auch wieder eine Vorwärtsstrategie. Gut ist, dass die Automobilindustrie dazu wieder deutliche Signale an die Walzer und Strangpresser sendet. Marius Baader: Gerade zu Beginn der Pandemie hat die Politik rasch und entschieden reagiert. Kurzarbeitergeld, staatliche Kredite, ein Schutzschirm für die Warenkreditversicherer, all das kam schnell und mit schlanker Bürokratie. Das wissen wir sehr zu schätzen, auch wenn nicht alle Instrumente für alle Unternehmen geeignet scheinen. Was wir nun aber brauchen, ist eine industriepolitische Strategie, wie wir aus diesem Tal gemeinsam wieder herauskommen. Wir sehen, dass sich Entscheider in Brüssel und Berlin noch schwertun mit der Frage, ob und wie zielgerichtete Hilfen mit großem Multiplikator ausgestaltet werden müssen. Langsam scheint Bewegung in diese Überlegungen zu kommen. Das ist auch gut so, denn die Zeit rennt weiter. Wettbewerb der Werkstoffe notwendig für Fortschritt APR: Die Aluminiumindustrie sieht in der E-Mobilität eine große Chance für weiteres Wachstum, vor allem im Bereich der Einhausung von Batterien und Motoren. Ein Selbstläufer ist dieses Produktsegment für den Werkstoff Aluminium aber nicht: Es gibt Leichtbaustähle, und langfristig könnten auch Faserverbunde zum Konkurrenten für das Leichtmetall Aluminium werden. Wie ist Ihre Einschätzung zum Werkstoff-Wettbewerb? Frank Busenbecker: Der Wettbewerb der Werkstoffe ist notwendig für Fortschritt. Gerade der Wettbewerb treibt unsere Branche immer weiter an, noch besser zu werden. Aluminium steht nicht nur für Leichtbau, Aluminium steht für optimale Recyclingmöglichkeiten, für CO2-Effizienz in der Lieferkette, in der Nutzung. Und natürlich haben wir noch Potenziale zur weiteren Verbesserung unseres Profils. Die Branche macht laufend Fortschritte in der Reduktion unseres Carbon-Rucksacks sowie bei der Möglichkeit, noch besser und effizienter Schrotte zu sortieren und zu recyceln. Und nicht nur auf der Prozessebene sind wir innovativ, sondern auch bei den Produkten. In enger Kooperation mit unseren Kunden entwickeln wir Bauteile, die effiziente und nachhaltige Mobilität besser ermöglichen. Da müssen wir den Wettbewerb zu potentiellen Substitutionsprodukten nicht scheuen. Marius Baader: Unsere Mitgliedsunternehmen sind bereits heute mit hoch innovativen Produkten in Elektro- Plattformen, aber auch darüber hinaus vertreten. Das wären sie nicht, wenn sie den Werkstoff-Wettbewerb nicht ernst nehmen würden. Vor diesem Hintergrund bin ich sehr zuversichtlich, dass die positiven Eigenschaften des Werkstoffs und die kontinuierlichen Prozess- und Produktinnovationen unserer Unternehmen auch weiterhin zu Markterfolgen führen werden. Auf der ALU- MINIUM 2021 werden Sie dazu einiges sehen. APR: Welche Marktpotenziale sehen Sie für Walz- und Strangpressprodukte aus Aluminium in den kommenden Jahren, abgesehen von einem vermehrten Einsatz des Leichtmetalls im Automobil? Frank Busenbecker: Der vermehrte Einsatz von Aluminium im Automobilbau ist ja nicht einfach die Fortsetzung der bisherigen Geschichte. Die Architektur der Fahrzeuge ist in einem massiven Umbruch. Und aus diesem Umbruch ergeben sich neue Anwendungsgebiete mit Wachstumspotential. Darüber hinaus müssen wir natürlich auch im Hinterkopf behalten, dass sich die Mobilitätskonzepte ändern werden. Aber solange für Mobilität Hardware benötigt wird, bieten wir mit unserem Werkstoff genau die Lösungen, die effiziente Mobilität braucht: leicht, vielseitig, unendlich oft zu recyceln. Und grundsätzlich bleibt die Perspektive für unseren Werkstoff sehr gut. Die gesellschaftlichen Themen unserer Zeit sind Nachhaltigkeit und Klimaschutz. Und unsere Branche liefert die Lösung dafür. Schauen Sie auf den Verpackungsmarkt: Die Europäische Kommission strebt Circular Economy und Closed Loop -Recycling an. Bei der Aluminiumgetränkedose, aber auch bei Bauprodukten kann man das schon heute sehen. Das sind keine Projektionen, keine Visionen von Startups, sondern beschreibt die Realität unseres Werkstoffs und unserer Industrie. Marius Baader: Aluminium ist ein Material, das energieeffiziente Gebäude ermöglicht: Gebäude, die mit weniger Energie auskommen und somit helfen, das Klima zu schonen. Aluminium verpackt Lebensmittel sicher und ist ein hervorragend zu recycelnder Werkstoff. Ich sehe Wachstum in allen wichtigen Kundenbranchen nicht nur als Reflex auf die jeweilige Industriedynamik, sondern gerade im Hinblick auf die gute Klima-Performance. Das wird uns weiter Aufwind geben. Fairer Welthandel zunehmend bedroht APR: US-Zölle auf Aluminiumbleche aus Europa oder Anti-Dumpingzölle der EU auf Profile aus China: Wie wirken sich die internationalen Handelskonflikte auf die deutsche Aluminiumindustrie aus? Frank Busenbecker: Da sprechen Sie einen wesentlichen Punkt an. Die deutsche Aluminiumindustrie begrüßt den freien und fairen Welthandel. Aber dieses Ideal scheint immer weniger zu verfangen. Protektionismus ist kein neues Phänomen. Nicht erst seit Donald Trump haben sich einige unserer Handelspartner vom freien Welthandel losgesagt. Und Europa steckt mittendrin mit allen Konsequenzen. Auf der einen Seite erleben wir, dass die USA sich stärker abschotten und versuchen, über Zollerhöhungen oder sogar die Verhängung von Anti-Dumpingzöllen den Markt international zu schließen. Und auf der anderen Seite stellen wir fest, dass die chinesische Aluminiumindustrie bei Commodities gegenüber dem globalen Wettbewerb enorme, aber nicht zwangsläufig faire Wettbewerbsvorteile hat. Ich begrüße, dass sich die Europäische Kommission dazu entschlossen hat, mit Anti- Dumpingzöllen dem unfairen Wettbewerb aus China einen Riegel vorzuschieben. Auf der anderen Seite müssen wir mit gewisser Verblüffung zur Kenntnis nehmen, dass die US-Administration ebensolche Anti-Dumpingzölle auf Bänder und Bleche erhebt, unter anderem auch aus Deutschland. Die Höhe der angesetzten Zölle entbehrt jeder Grundlage. Grundsätzlich halte ich Zölle auf Aluminiumprodukte zwischen den USA und Europa in beiden Richtungen für unnötig. Marius Baader: Zunächst einmal müssen wir uns für den Entschluss der Kommission sehr bei European Aluminium bedanken. Mit sieben europäischen Unternehmen hat der europäische Aluminiumverband sehr intensiv daran gearbeitet, die Vorwürfe gegen China zu belegen. Das ist eine Herkulesaufgabe. Aber auch die Entscheidung an sich ist ein Paradigmenwechsel. Noch in der vorherigen Kommission war zwar der freie und faire Handel das Ziel der EU, aber der Mut, auch tatsächlich gegen unfaire Bedingungen vorzugehen, fehlte oftmals noch. Wir wissen das durchaus zu schätzen. Mit Blick auf die USA müssen wir feststellen: Letztlich ist diese Entscheidung eine rein politische gewesen. Die neue US-Administration wird sicherlich mittelfristig zu einem Fortsetzung Seite 7

7 Aluminium Praxis Branche FortsetzungvonSeite6 offenen Dialog zurückkehren. Aber ob nun gerade diese handelspolitisch zweifelhafte Entscheidung zeitig zurückgenommen wird, bleibt abzuwarten. Daher haben wir mit unseren Partnern von der WVMetalle und EA die handelspolitischen Instanzen in Brüssel und Berlin gebeten, uns hier zu unterstützen. Denn wenn der Markt zu ist, wird es lange dauern, ihn wieder zu öffnen. Nachhaltigkeit und Klimaschutz sind zentrale Herausforderungen APR: In den vergangenen Monaten häufen sich die Meldungen, in denen Aluminiumproduzenten low carbon aluminium anbieten, also Aluminium, das in der Herstellung einen geringen CO2-Fußabdruck aufweist. Auf der Halbzeug-Stufe lassen sich immer mehr Unternehmen ASI-zertifizieren, mit denen sie gegenüber Kunden den Nachweis einer verantwortlichen, nachhaltigen Beschaffung von Aluminium liefern. Welche konkrete Bedeutung hat diese Entwicklung für das operative Geschäft der Aluminiumunternehmen? Frank Busenbecker: Zuallererst ist das für mich ein positives Signal. Nachhaltigkeit und Klimaschutz sind nicht bloß Modethemen, sondern zentrale Herausforderungen auf der ganzen Welt. Auch die Aluminiumindustrie stellt sich diesen Fragen und das nicht erst seit kurzem. Die Aluminium Stewardship Initiative (ASI) ist ein Zusammenschluss von Aluminiumerzeugern und Weiterverarbeitern, Nutzern und NGOs. Und auf dieser Basis können wir einheitliche Standards entwickeln, nach denen unsere Branche über die gesamte Lieferkette idealerweise organisiert werden kann. Dass dies nicht ohne weitere und kontinuierliche Verbesserungen in den Unternehmen passieren wird, ist ebenso klar wie die Tatsache, dass wir nicht nur durch Marius Baader, Geschäftsführer des Gesamtverband der Aluminiumindustrie unrealistische oder überzogene Forderungen ans Ziel kommen. Daher begrüße ich die Initiative. Wichtig ist eine durchdringende Akzeptanz bei unseren Kunden in den unterschiedlichsten Abnehmermärkten. Und gleichzeitig muss auch ASI ein bewegliches System bleiben. Sind die aktuellen Standards und Zertifikate geeignet, die Lieferkette besser im Sinne von nachhaltiger zu gestalten? Dazu gehört ein offener Dialog. Das Thema Carbon Footprint ist für unseren Werkstoff zentral. Es liegt auf der Hand: Erst mit der Bewertung des gesamten Lebenszyklus von Aluminium spielen wir unsere Trümpfe. Und daher ist es unerlässlich, auch mit unseren Kunden über weitere Optimierungen zu sprechen. Denn sobald das Material unsere Werkstore verlässt, ist unser Einfluss auf den Umgang mit Schrotten, unser Einfluss auf smartes End of Life -Design, beschränkt. Auch das ist ein zentrales Thema in der Verbandsarbeit. Marius Baader: Ich finde es sehr begrüßenswert, dass sich innerhalb der ASI alle relevanten Stakeholder zusammentun und sich gemeinsam an einer Definition von Nachhaltigkeit versuchen. Denn die Erfahrung zeigt, dass letztlich wohl jeder etwas anderes darunter versteht. Aber dennoch gibt es objektive Kriterien, auf die man sich international einigen kann. Und sicherlich sind die aktuell entwickelten Standards innerhalb der Initiative noch nicht das Ziel aller Bemühungen. Nachhaltigkeit ist ein bewegliches, sich veränderndes Konzept. Auch der GDA ist Mitglied bei ASI und versucht dort, die Stimme gerade der kleineren Unternehmen zu sein. Denn einiges, was aus Sicht global aktiver Player so einfach erscheinen mag, ist für die klassischen KMUs in unseren Reihen eben nicht trivial. Die Aluminiumindustrie in Deutschland und Europa steht zu einhundert Prozent zu den Nachhaltigkeitszielen der UN und OECD. Aber bei der Umsetzung, und das ist unser Anspruch, muss das Zielbild immer wieder mit den Möglichkeiten vor Ort abgeglichen werden. Diesen Prozess begleiten wir aktiv. APR: Welche Bedeutung kommt diesen Prozessmodernisierungen zu? Können Sie Beispiele anführen, vielleicht aus dem Strangpress- oder Walzbereich, die die damit verbundenen Effizienzsteigerungen im Prozess veranschaulichen? Frank Busenbecker: Aus Sicht eines Unternehmens muss der Blick etwas weiter gefasst werden. Natürlich, jede Foto: GDA Maßnahme, die noch ein wenig mehr Effizienz, bessere Auslastung, und schnellere Rüstzeiten generiert, ist an sich wertvoll. In der Gänze ist es aber doch mehr: Die Unternehmen sind dabei, ihre Fertigungstiefe deutlich zu erhöhen. Es verlassen nicht mehr zwingend nur Profile oder Bleche die Fertigung. Es werden mehr und mehr Komponenten, mit weiteren Bearbeitungsschritten versehene Teile an unsere Kunden geliefert. Das geht Hand in Hand mit einer laufenden Verbesserung, höherer Automatisierung und digitaler Vernetzung. Denn nur der gute Wille alleine ist noch nicht ausreichend. Bei Erbslöh betrachten wir Digitalisierung im Rahmen unserer kontinuierlichen Verbesserungsprozesse und unter Einbeziehung der Lieferanten und Kunden. So haben wir den gesamten Prozess im Blick. Verband leistet enorme Hilfestellungen in Corona-Krise APR: Wie unterstützt der GDA seine Mitgliedsunternehmen in der Corona-Krise? Marius Baader: Zunächst einmal konnten wir im letzten halben Jahr feststellen, dass die Mitglieder mehr Gesprächsund Informationsbedarf hatten als vorher. Und da sehen wir unsere Rolle. Wir sammeln auf der einen Seite Informationen ein und bereiten sie zu einer Kommunikation für unsere Mitglieder auf. Das waren zu Beginn vor allem verlässliche Zahlen. Wie entwickelt sich die Automobilindustrie? Wie ändern sich Prognosen? Was passiert in der Baubranche? Und natürlich auch Fragen nach konkreten Hilfestellungen: Welche Maßnahmen hat die Bundesregierung beschlossen? Was muss ich als Unternehmer tun, um die Hilfen zu erhalten? Laufen wir Gefahr, dass industrielle Aktivität staatlich angeordnet zum Stillstand gezwungen wird? Wie können wir das verhindern? Wir haben dazu mit unseren Partnern in der NE-Metall- Familie Plattformen entwickelt. Zum Beispiel den Corona Help Desk, wo wir tagesaktuell Informationen geteilt haben. Aber wir haben auch viele Gesprächsformate organisiert, in denen sich unsere Mitglieder austauschen konnten und können. In Videokonferenzen, aber auch auf Plattformen wie Slack. Seit der Sommerpause drehen sich die Anfragen wieder eher um strategische Fragen zur Handelspolitik, zu Fragen rund um Carbon Footprint und zu Nachhaltigkeitsthemen. Das ist vielleicht ein guter Indikator dafür, dass die Dramatik des Frühjahrs ein wenig nachgelassen hat. Der Verband kann sicherlich sehr gut helfen, Zugang zu Informationen aus dem politischen Raum zu organisieren. Aber in den meisten anderen Fragen ist der Verband nur so gut, wie seine Mitglieder ihn lassen. Und da kann ich mit Freude feststellen: Unsere Mitglieder nutzen ihren Verband, lassen ihn an individuellen Fragestellungen teilhaben und ermöglichen uns auf diese Weise, auch Best Practice -Erfahrungen weiterzugeben. APR: Wie haben Sie, Herr Busenbecker, als Mitglied des GDA die Unterstützung wahrgenommen? Frank Busenbecker: Zunächst einmal war die Lage im Frühjahr geprägt von massiver Verunsicherung. Es waren ja nicht nur auf einmal ausbleibende Abrufzahlen unserer Kunden oder eine allgemeine wirtschaftliche Abkühlung zu verkraften. Keiner wusste, was noch alles kommen wird. Der GDA ist sehr schnell auf die Unternehmen zugekommen und hat uns mit Informationen versorgt. Hat Kontakt zur Politik aufgenommen, in Berlin und in den verschiedenen Landesregierungen, hat dort die Lage beschrieben und formuliert, worauf es für die Aluminiumindustrie und damit auch für unsere Kundenbranchen jetzt ankommt. Das waren enorme Hilfestellungen in einer Zeit, in der sich die Ereignisse doch dramatisch schnell entwickelten. Ich persönlich hatte auch den Eindruck, dass die Unternehmen ihren Verband in dieser Zeit viel intensiver nutzten. Die Gremiensitzungen waren zwar alle digital, aber deutlich interaktiver als vorher. Der Austausch war offen und sicherlich für die Teilnehmer eine große Hilfe. Und dieses Involvement der Mitgliedsunternehmen möchte ich auch in meiner Funktion als Vorsitzender des Fachverbands weiter aufrechterhalten. So hat sich beispielweise in dieser Phase die Frequenz der Beiratssitzungen erhöht. Der persönliche Kontakt mit den Mitgliedsunternehmen auf Verbandsebene lässt sich aber dennoch nicht vollständig durch virtuelle Plattformen ersetzen. Wir brauchen auf Seiten der Politik Verlässlichkeit APR: Welche Maßnahmen wünschen Sie sich von der Politik in der nächsten Zeit? Frank Busenbecker: Ich denke, es mangelt an einer gewissen Konsistenz in der europäischen Industriepolitik. Gerade hat die Europäische Kommission mit dem Green Deal ein Programm vorgelegt, Europa zum ersten klimaneutralen Kontinent zu machen. Mit klaren Reduktionszielen. Und kaum war die Tinte trocken, wurden die Ziele verschärft. Ich glaube, es ist klar, dass wir zu diesen Zielen stehen. Aber wir dürfen auch nicht vergessen: Wenn eine politische Strategie ohne Not nur solch kurze Halbwertzeiten hat, können sich Unternehmen kaum darauf einstellen. Wir sollten in Europa in Bezug auf Nachhaltigkeit eine Vorreiterposition einnehmen und dabei die Wettbewerbsfähigkeit unserer Industrie stärken anstatt zu schwächen. Denn unsere Investitionspläne, unsere F&E-Schwerpunkte, unsere gesamte Strategie braucht auch auf Seiten der Politik eine Verlässlichkeit über die Zeit. APR: Herr Busenbecker, Herr Baader, vielen Dank für das Gespräch. Die Mediadaten 2021 sind ab sofort für Ihre Marketingplanung verfügbar!

8 Umformtechnik Aluminium Praxis Erweitertes Werkzeug-Portfolio WEFA stellt Großwerkzeuge her Autoren: Dr.-Ing. Joachim Maier WEFA Singen GmbH, Dr. Rolf Beckert WEFA Inotec GmbH Der Bedarf an Großwerkzeugen steigt: in der Automobilindustrie bedingt durch energieeffizientere Fahrzeuge und den geplanten Umstieg auf E-Mobilität, beim Bau von Schienenverkehrsfahrzeugen und in der Bauindustrie durch den Einsatz von immer größeren Profilquerschnitten unter Verwendung hochfesten Aluminiums. Auch in der Flugzeugindustrie ist perspektivisch wieder von Zuwächsen auszugehen. Denn innovative Großwerkzeugkonzepte gewinnen, im Hinblick auf den Leichtbau und die Auswirkungen auf den CO2-Footprint bzw. dessen Reduktion, zunehmend an Bedeutung. WEFA, Singen, konzentriert sich auf eine kontinuierliche Verbesserung der Konzeption von Aluminiumstrangpresswerkzeugen. Bekannt für kleinste, hochpräzise Lösungen zum Beispiel im Bereich von Wärmetauschprofilen bietet das Unternehmen seit Mitte des Jahres Werkzeuge bis zu einem Durchmesser von 600 mm bei einer Dornteilhöhe von maximal 330 mm an. Großwerkzeuge bis 600 mm Aufgrund des gestiegenen Marktbedarfs an Großwerkzeugen haben wir uns entschieden, unser Werkzeugportfolio bis zu 3) 5-Achs-CNC-Fräszentrum für bis zu 600 mm große Werkzeuge einer Größe von 600 mm zu erweitern. Damit können wir schnell und flexibel auf Kundenanfragen reagieren, erläutert Oliver Maier, WEFA-Geschäftsführer, die Unternehmensstrategie. Unser Ansatz bestand darin, das bestehende Knowhow der vollumfänglichen, wiederholgenauen 5-Achs-Bearbeitung für die Konstruktion der Großwerkzeuge zu übernehmen, wodurch weitreichende fertigungs- und entwicklungstechnische Anstrengungen notwendig wurden, pflichtet WEFA Bohemia Geschäftsführer Vratislav Kern bei. Hierzu wurde das Standortkonzept der WEFA Bohemia s.r.o. in Tschechien angepasst, um die produktionstechnischen Anforderungen für die Herstellung der Großwerkzeuge gewährleisten zu können. Die Produktionsfläche wurde auf insgesamt qm (s. Abb. 2) und die Verwaltungseinheiten auf qm (s. Abb. 1) erweitert. Auch der Maschinenpark wurde u. a. mit einem hochmodernen 5-Achs-Fräszentrum (s. Abb. 3) sowie einer 3D-Messstation mit CNC-Technik aufgerüstet. Neben der fertigungstechnischen Herausforderung gilt es bei der Werkzeugauslegung von großdimensionierten Mehrkammerprofilen aus hochfestem Aluminium weitere Themenbereiche im Auge zu behalten: Unter Beachtung der unterschiedlichen Belastungsund Pressbedingungen werden die Auslegungsrichtlinien von kleineren Werkzeugen auf neue Großwerkzeuge übertragen. Hochsensible Volumenbereich Durch die Prozesstechnikentwicklung der WEFA in Bezug auf den Ersatz des bis dato für Großwerkzeuge üblichen Vertikalfräsens, war auch eine Entwicklung hin zu 5-Achs-CNC- Bearbeitung mit speziell adaptierten Bearbeitungszentren notwendig. Dadurch können insbesondere wiederholgenauer Folgewerkzeuge ohne wesentliche manuelle Endbearbeitung hergestellt werden. Dies ist gerade in hochsensiblen Volumenbereichen, wie der Automobilindustrie, aber auch bei der Verwendung von Mehrstrangwerkzeugen notwendig, bei welchen ein Strang wie der andere gefertigt sein muss, um werkzeugbedingte unterschiedliche Auslaufgeschwindigkeiten an der Strangpresse zu vermeiden. Im Fokus der weiteren Entwicklung von WEFA-Großwerkzeugen steht u. a. die Aktuell, kompetent und praxisnah so berichtet! Bleiben Sie informiert tagesaktuell auf 1) Konstruktionsabteilung in der Verwaltungseinheit Ab sofort auch als E-Paper!... und bestellen Sie jetzt IHR Abonnement! 10 Ausgaben Aluminium Praxis plus Sonderveröffentlichungen Jahresbezugspreis inkl. Versandkosten im Inland 80,00 * im Ausland 84,50 * Formular auf Fax 0511/ Telefon 0511/ Ihre Ansprechpartnerin im Abo-Service ist Ulrike Hilker. * Im Preis für das Abonnement ist ein Anteil von 3 für das E-Paper enthalten 2) Neue Produktionsfläche mit insgesamt qm Erhöhung der Profilfunktionalität bei Mehrkammercrashprofilen, eine Reduktion der Deformation der Werkzeuge und damit verbunden ein optimierter Einsatz bzw. Weiterentwicklung der Substrate. Hierbei zu berücksichtigen sind die für die großdimensionierten Profile erforderlichen extremen Spreizungen. Bei der Erhöhung der Profilfunktionalität von Mehrkammercrashprofilen liegt oft eine gegenläufige Problematik vor: die Erhaltung der Stabilität des Werkzeugs bei gleichzeitiger Einhaltung der Profileigenschaften. Moderne Simulationstools Eines der Themenfelder für kontinuierliche Verbesserungen bei großen Werkzeugen ergibt sich aus dem Verständnis über deren Belastungen und der entsprechenden Festigkeitsberechnungen (s. Abb. 4). Moderne Simulationstools kommen hier zum Einsatz, um die Stabilität eines Werkzeugs bereits vor der ersten Extrusion besser beurteilen zu können. Wie in der FEM Berechnung sichtbar, werden die Warmarbeitsstähle teilweise in der Simulation über die Warmstreckgrenze hinaus belastet. Dabei wird die dynamische Belastung simuliert und entsprechend optimiert. Profile, deren Breite über das zur Verfügung stehende Maß des Rezipienten hinausgeht, erfordern eine teilweise extreme Spreizung, also eine Materialführung über die Grenze des ursprünglichen Aluminiumblockdurchmessers hinaus. Hierbei wirken z. T. noch unbekannte Reibkräfte sowie hohe Rückzugkräfte auf das Substratmaterial ein, die zu Werkzeugbrüchen führen können. Diese Mechanismen werden von WEFA speziell für Großwerkzeuge detaillierter analysiert, angepasst und optimiert. Nur Warmarbeitsstähle im Einsatz Aktuell kommen auch für Großwerkzeuge nur Warmarbeitsstähle zum Einsatz, die gute Nitrier- und Bearbeitungseigenschaften vorweisen. Diese Substrate werden ebenfalls im Hinblick auf ihre Belastungsgrenzen evaluiert und im Sinne der Bauhöhenanpassung optimiert. Nicht nur produktionstechnisch ist die WEFA für die Zukunft somit hervorragend aufgestellt. Der Werkzeugspezialist profitiert auch von der engen Zusammenarbeit mit namhaften Forschungseinrichtungen, wie dem Institut für virtuelle Produktion (IVP) an der ETH Zürich sowie dem Forschungszentrum Strangpressen (FzS) an der TU Berlin. Qualität und Innovationen sind seit über 40 Jahren Treiber für unseren Erfolg, erklärt Oliver Maier. Die Partnerschaft mit Lehre und Forschung sichert der WEFA einen bedeutenden Wettbewerbsvorsprung. Denn die Forschungsergebnisse, beispielsweise aus der virtuellen Prozessmodellierung oder der 4) FEM Berechnung der Belastung an Tragarm und Zentraleinläufen alle Fotos und Grafik: WEFA Werkstoffdatenermittlung, fließen direkt in unsere Werkzeugentwicklung mit ein und führen zu einer stetigen Verbesserung unserer Produkte und Services, ist sich Maier sicher. Fast 50 Jahre am Markt 1972 startete die WEFA als Tochterunternehmen der Alusuisse. Nach dem Management- Buyout und der strategischen Neuausrichtung folgte die Spezialisierung auf die hochmoderne Fertigung von Aluminium-Strangpresswerkzeugen. Die damit hergestellten Profile kommen u. a. in der Automobilund Bauindustrie sowie in der Elektrotechnik zum Einsatz. Die Entwicklung und Patentierung der CVD-beschichteten Strangpresswerkzeuge CED ermöglichte der WEFA den Aufstieg zum Weltmarktführer. Zu den Kunden des süddeutschen Top- Rating-Unternehmens zählen neben führenden Aluminiumkonzernen auch innovative mittelständische Presswerke. Heute ist das qualitäts- und umweltzertifizierte Familienunternehmen WEFA an fünf Standorten, in Deutschland, Tschechien, der Schweiz und den USA mit eigenen Werken präsent und beschäftigt rund 250 Mitarbeitende.

9 Aluminium Praxis Oberfläche Wertvolle Positionsbestimmung exklusiv für VOA-Mitglieder VOA stellt Benchmark-Studie für Oberflächenveredler vor Eine jüngst vorgestellte Benchmark-Studie zeigt den gegenwärtigen Stand der Technik zur Oberflächenveredelung von Aluminium aus Recyclingmaterial auf. Die Studie des Verbandes für die Oberflächenveredelung von Aluminium (VOA), an der die Verbandsmitglieder exklusiv teilnehmen konnten, geht der Frage nach, wie sich die Qualität der Oberflächenveredelung auf recyceltem Material sicherstellen lässt. Aluminium bietet wie kaum ein anderer Werkstoff erhebliche Recyclingmöglichkeiten. Mit Quoten von teils über 90 Prozent bei einer äußerst energieund ressourcenschonenden Wiederaufbereitung gehört die deutsche Aluminiumindustrie zu den Spitzenreitern in Europa. Doch durch das recycelte Aluminium ergibt sich eine echte Herausforderung: Wie lässt sich die Qualität der Oberflächenveredelung auf recyceltem Material sicherstellen? Um hier Klarheit für die Branche der Oberflächenveredler zu schaffen, startete der Verband für die Oberflächenveredelung von Aluminium e. V. (VOA) die Benchmarkstudie Oberflächenveredelung von Aluminium aus Recyclingmaterial, an der die Mitglieder des Verbands exklusiv teilnehmen konnten. Alle teilnehmenden Betriebe erhielten neben den Prüfstücken eine Skizze derselben, einen Dokumentationsbogen für jede zur Studie angemeldete Linie, einen Musterbogen für die Prozessdokumentation sowie eine Ausfüllhilfe zur Erklärung Ziel war es, einen Status quo zum Stand der Technik ihrer Produktionsanlagen im Hinblick auf die Veredelung von Aluminium aus Recyclingmaterial zu erhalten und diesen mit den anderen Teilnehmern vergleichen zu können. Die Ergebnisse wurden nun vorgestellt. Studie ermöglicht Prozessoptimierung Die technisch optimale Oberflächenveredelung ist eine Grundvoraussetzung für die Verwendung von Aluminium. Die Schwierigkeit für die Oberflächenveredler besteht derzeit vor allem darin, dass die chemische und physikalische Zusammensetzung des Rohmaterials für einen Beschichtungsoder Eloxalbetrieb im Wareneingang in der Regel nicht prüfbar ist. Bei unterschiedlicher Beschaffenheit des zu veredelnden Aluminiums hinsichtlich Legierungszusammensetzung und Metallografie kann es in der Beschichtung zu verschiedenen Korrosionsschutzergebnissen bzw. im Eloxalprozess zu unterschiedlichen Schichteigenschaften und voneinander abweichenden Farbtonausprägungen kommen. Fotos: VOA Die positive Resonanz sowohl der Pulverbeschichtungs- als auch der Eloxalbetriebe beweist, dass dem Thema von Seiten der Mitglieder hohe Bedeutung zugewiesen wird, so VOA-Geschäftsführerin Alexa A. Becker. Insgesamt nahmen 48 Mitgliedsfirmen mit 39 Beschichtungs- und 44 Eloxallinien an der Benchmark-Studie teil. Probestücke einer im Markt bereits eingeführten Recyclinglegierung sowie einer definierten Referenzlegierung wurden auf den Produktionsanlagen der Mitgliedsbetriebe vorbehandelt und pulverbeschichtet bzw. eloxiert. Auf speziellen vom VOA entwickelten Dokumentationsbögen hielten die Firmen ihre Prozessdaten fest. Nach der Auswertung durch den Verband bekam jedes Unternehmen eine umfangreiche Dokumentation der Messwerte zugeschickt, darunter seine sowie die anonymisierten Ergebnisse der weiteren Teilnehmer. So erhielten die teilnehmenden Betriebe eine fundierte Einschätzung, inwieweit sie mit ihren Prozessen technisch auf die Veredelung von Recyclingmaterial vorbereitet sind und wo sie im Vergleich zu den anderen Teilnehmern stehen. Mit den Ergebnissen für die Oberflächenveredelung des Werkstoffs Aluminiums können die Unternehmen ihre Prozesse optimieren und damit auf dem Dr. Alexa A. Becker, Geschäftsführerin des VOA weltweiten Markt noch besser agieren. Ergebnisse der Studie Ende September wurde der Kern der Ergebnisse verbandsintern vorgestellt sowie Handlungsfelder skizziert. Bei den Beschichtungslinien zeigten sich sowohl Unterschiede zwischen den verschiedenen Vorbehandlungsprozessen als auch generelle Unterschiede zwischen den bearbeiteten Recycling- und Referenzlegierungen. Auf dem untersuchten Recyclingmaterial in dieser Zusammensetzung und in diesem Gefügezustand ist mit den am Markt befindlichen und getesteten Vorbehandlungstechnologien ein adäquater Korrosionsschutz herstellbar. Chromatierungen waren dabei nicht im Vorteil, auch mit chromatfreien Vorbehandlungsprozessen wurden vergleichbare Korrosionsschutzergebnisse erzielt. Beim Essigsauren Salzsprühtest kam es zu weniger Abweichungen als bei der Filiformkorrosionsprüfung. Bei den Eloxallinien ergaben sich unterschiedlich stark ausgeprägte Abweichungen in Farbe und Glanz. Das untersuchte Recyclingaluminium weist hierbei durchgängig höhere Glanzwerte auf als das Referenzaluminium. Bei 29 Eloxallinien wurde der Farbtonunterschied zwischen Recycling- und Referenzmaterial als akzeptabel eingeschätzt. Wir freuen uns, dass wir unseren Mitgliedern eine individuelle Benchmark für ihr Unternehmen geben können, so Becker. Ziel des VOA ist es, seinen Mitgliedsunternehmen zu helfen, den hohen Qualitätsstandard oberflächenveredelter Produkte gewährleisten zu können. Selbstverständlich arbeiten wir nun auch an den neuen Handlungsfeldern, die sich aus den Erkenntnissen der Studie ergeben. Darüber hinaus bringen wir die interessanten Ergebnisse der Benchmark-Studie auf europäischer Ebene ein. Hier arbeiten wir mit Estal, dem europäischen Dachverband der Oberflächenveredelung von Aluminium, zusammen, um die Branche der Oberflächenveredelung noch weiter nach vorn zu bringen. Diamantbeschichtete Tastereinsätze Optimum Diamant-Tasterreihe für extreme Messanwendungen Optimum Diamant-Tastereinsätze bieten dauerhafte Scanleistung bei anspruchsvollen Anwendungen. Die Baureihe wurde speziell für den Einsatz in Messanwendungen entwickelt, die einen besonders verschleißfesten Tastereinsatz erfordern. Die durch chemische Gasphasenabscheidung (engl.: Chemical Vapour Deposition, CVD) diamantbeschichteten Tastkugeln haben den wesentlichen Vorteil, dass sie ihre Rundheit halten. Beim Abtasten abrasiver Materialien oder weicher Aluminiumlegierungen treten keine Materialanhaftungen oder vorzeitiger Verschleiß auf. Diamantbeschichtete Tastereinsätze bieten zahlreiche Vorteile wie eine längere Betriebsdauer und weniger Ausfallzeiten wegen Nach-kalibrierungen und Inspektionen. Eine Prüfung wurde zur Bestimmung der Verschleißfestigkeit von Optimum Diamant-Tastereinsätzen durchgeführt, wobei die Verschleißwiderstandsfähigkeit der CVD-diamant-beschichteten Kugeln durch Messungen an sehr harten Materialien nachgewiesen wurde. Die Optimum Diamant- Tastereinsätze wurden mit branchenüblichen Rubintastereinsätzen verglichen, um den Verschleißunterschied unter extremen Scanbedingungen zu verdeutlichen. Siliciumcarbid wurde als zu scannendes Prüfmaterial ausgewählt, da seine Eigenschaften Diamant Prüfbedingungen in einem Labor der Stufe 1 mit einem KMG, das mit einem Revo 5-Achsen-Messsystem von Renishaw ausgestattet ist sehr ähnlich sind und es eines der härtesten erhältlichen keramischen Materialien ist. Der Prüfkörper besaß eine extrem hohe Oberflächenrauheit von 16 Ra und war damit stark abrasiv. Die Vergleichsprüfung wurde unter streng kontrollierten Bedingungen in einem Labor der Stufe 1 mit einem KMG ausgeführt, das mit einem Revo 5-Achsen-Messsystem von Renishaw ausgestattet war. Zwei kalibrierte Ringe dienten als Referenz zur Feststellung von Verschleiß an den Tastereinsätzen. Ein Prüfprogramm wurde erstellt, das in Verbindung mit dem 5-Achsen-Messkopf während des Abtastvorgangs um den Innendurchmesser des Prüfkörpers einen einzigen Berührungspunkt mit der Tastkugel sicherstellte. Prüfverfahren Der Prüfkörper aus Siliciumcarbid wurde mit einem modularen 6-Punkt-Spannsystem fixiert. Jeder Tastereinsatz wurde kalibriert und anschließend mit einer Geschwindigkeit von 25 mm/s einer Serie von 25-m-Scans, gefolgt von zwei Kalibrierungsprüfungen zur Verschleißmessung, unterzogen. Die Tastereinsatzspezifikation war jeweils gleich (Kugel mit 3 mm Durchmesser, Schaft aus Hartmetall und Halter aus rostfreiem Stahl), nur die verwendete Kugel, eine Rubinkugel bzw. eine CVD-diamantbeschichtete Kugel, variierte. Der Standard-Rubintastereinsatz wies erstmals bei etwa m Verschleiß auf und die Prüfung wurde aufgrund des hohen Verschleißgrades bei etwa m abgebrochen. Die Verschleißtiefe an der Rubinkugel ergab einen Durchmesserfehler von 2,5 mm bei Nachmessung der kalibrierten Ringe. Der Optimum Tastereinsatz wurde auf ungefähr m ohne Verschlechterung der Kalibrierleistung am Ring und ohne sichtbare Spuren oder Verschleiß getestet, wie aus den nachfolgend dargestellten Ergebnissen des Verschleißvergleichstests hervorgeht. Diese Ergebnisse belegen, dass der CVD-diamantbeschichtete Optimum Tastereinsatz selbst bei extremsten Scanbedingungen keinen erkennbaren alle Fotos: Renishaw Verschleiß am Standard-Rubintastereinsatz nach m Verschleiß am OPTiMUM Tastereinsatz nach m Oberflächenverschleiß und keine Verschlechterung der Messgenauigkeit aufwies. Die nach Kundenauftrag gefertigten Optimum Diamant-Tastereinsätze von Renishaw sind in vielfältigen Gewindegrößen und Schaftmaterialien, mit Tastkugelgrößen von 1,5 mm bis 8 mm, für Ihre spezifischen Anwendungsanforderungen erhältlich. Die Baureihe Optimum kommt der steigenden Nachfrage nach hochleistungsfähigen und extrem schnellen Scanning-Anwendungen entgegen und bietet gleichzeitig eine marktführende Produktverfügbarkeit und Preisgestaltung.

10 10 Bearbeitung / Oberfläche Aluminium Praxis otefal coating schafft Mehrwerte für ihre Kunden Die otefal Erfolgsgeschichte setzt sich fort Vor über 30 Jahren entwickelte und baute die damalige otefal S.p.A. in I-Bazzano/L Aquila die erste vollautomatische Anlage für Pulverbandbeschichtung in Europa. Eine Nassbeschichtungsanlage folgte unmittelbar und das Unternehmen entwickelte sich sehr schnell zu einem der führenden Hersteller von farbbeschichteten Aluminiumblechen und -bändern für anspruchsvolle Architekturanwendungen im Innen- und Außenbereich. Der Name otefal steht seitdem für Innovation und Qualität von bandbeschichteten Walzprodukten in Biegequalität. Im Jahre 2016 ging das Unternehmen auf die heutige Luxe Coat S.r.l. über. Es folgte eine Phase der Anlagenerneuerung und Produktentwicklung, in der man ausschließlich den italienischen Markt bediente war es dann so weit: Alle Linien liefen prozesssicher und man suchte einen starken Partner, um den bundesdeutschen Markt zu erobern. Einen Partner, den man in der unter dem Dach der alpha metall group neu gegründeten otefal coating GmbH fand. Sie übernahm mit Wirkung zum 1. Februar 2020 die exklusiven Vertriebsrechte der Luxe Coat S.r.l. für biegefähige pulverbandbeschichtete und nasslackierte Walzprodukte. Wir sind im März 2020 mit diesen Produkten in den Markt gestartet und unser neuer Zögling hat sich trotz Corona-Pandemie hervorragend und fast stürmisch entwickelt, beschreibt Andreas Nickelsen, geschäftsführender Gesellschafter der alphametall, den guten Start des Traditionsunternehmens. Unsere Produkte werden unter den Bezeichnungen Luxe Coat powder und Luxe Coat liquid vertrieben; das Leistungsspektrum der otefal coating schafft für unsere Kunden echte Mehrwerte, ergänzen Horst Siegwart und Michael Rudolph, die beiden Geschäftsführer der otefal coating und Wegbegleiter des italienischen Werkes seit der ersten Stunde. Seit dem Marktstart vor rund neun Monaten ging es in großen Schritten voran. Das im baden-württembergischen Ettlingen angesiedelte Lager der otefal coating wurde mit mehr als Tonnen Blechen und Bändern in 25 Farbtönen und 160 Dimensionen ausgestattet; ergänzt durch 25 bandeloxierte Abmessungen. Weitere Farben werden folgen. Standard- Bleche, Fixlängen, Fixbreiten, Coils oder Spaltbänder die Möglichkeiten der otefal coating sind umfassend, so Horst Siegwart weiter. Als besonderen und neuen Service bietet die otefal coating ihren Handelskunden die Möglichkeit, den Lagerdispositionen auch beliebige Einzeltafeln in allen vorhandenen Farben und Dimensionen beizumischen. Die Lieferungen erfolgen durch die am Standort Ettlingen ansässige werkseigene Logistik. Und wem dies alles farblich nicht genügt, der kann auf eine gruppeneigene Horizontal-Pulverbeschichtungsanlage am Standort Neunkirchen/Saar zugreifen, welche das Leistungsspektrum nach oben offen abrundet. Eine Firmendarstellung und das Lieferprogramm der otefal coating sind über die Homepage einsehbar; ebenso wurde eine neue Unternehmensbroschüre als Printversion erstellt. Neues System fürs Planfräsen mit mehr Zähnen für kleinere Aufmaße von Werkstücken Dem kleinen Werkstück mehr Zähne zeigen Arno Werkzeuge präsentiert ein neues System zum Planfräsen. Das FT-Planfrässystem 09 besteht aus stabilen Trägerwerkzeugen mit mehr Zähnen und dazu passende kleinere Wendeschneidplatten. Die Differenzialteilung der Trägerwerkzeuge sorgt dabei für einen ruhigen und vibrationsarmen Fräsprozess. Speziell bei kleinen Aufmaßen verspricht der Hersteller ein höheres Zeitspanvolumen, weil höhere Vorschubgeschwindigkeiten gefahren werden können. Erste Bearbeitungen eines Gussgehäuses seien 50 Prozent schneller gewesen. Ein Trend bei Anwendern geht zu kleineren Aufmaßen der zu bearbeitenden Werkstücke, die schneller, mit höheren Vorschubgeschwindigkeiten gefahren werden, berichtet Marco Staiger, Anwendungstechniker bei Arno Werkzeuge. Dafür hat der Hersteller ein neues, stabiles Planfrässystem entwickelt. Es besteht aus zwei Varianten an Trägerwerkzeugen, die einen Durchmesserbereich von Millimeter abdecken. Durch eine enge Teilung der Trägerwerkzeuge verfügen sie trotz kleinem Durchmesser über mehr Zähne. So lassen sich zum Beispiel neun Wendeschneidplatten montieren, wo seither nur sechs möglich waren. Trotz enger Baumaße gibt es innere Kanäle für Kühlmedien. Durch FT-Planfrässystem 09 von Arno Werkzeuge besteht aus stabilen Trägerwerkzeugen mit mehr Zähnen und dazu passende kleineren Wendeschneidplatten sie wird Kühlschmiermittel oder - bei Trockenbearbeitung - Luft direkt in die Schneidzone geführt. Mehr Zähne und kleinere doppelseitige Wendeschneidplatten Überzeugend ist die optimale Ausnutzung der Schneide bei kleineren Zustellungen bis 4 mm. So müssen Anwender nicht mehr nur zur Hälfte genutzte Wendeschneidplatten wegwerfen. Dazu passend gibt es drei Sorten kleiner doppelseitiger Wendeschneidplatten mit je acht Schneiden. Eine neue Sorte mit Multicolor-Beschichtung und guter Verschleißerkennung für die Stahlbearbeitung, eine ebenfalls neue Sorte für die Bearbeitung rostfreier Stähle, die aber auch universell einsetzbar ist sowie eine bewährte Sorte für Gussbearbeitungen. Obwohl die Wendeschneidplatten doppelseitig sind, Passend zu den Trägerwerkzeugen gibt es drei Sorten kleiner doppelseitiger Wendeschneidplatten mit je acht Schneiden Foto: Arno Werkzeuge erreichen Anwender mit ihnen einen positiven Spanwinkel und somit weichschneidende Fräsprozesse. Das liegt an den bewährten Geometrieformen des Herstellers. Befestigt werden sie sicher und gut zugänglich durch Spannschrauben mit Torx Plus Antrieb. Die Trägerwerkzeuge für Durchmesser von 20 bis 32 Millimeter sind als Einschraubwerkzeug ausgeführt, die Modelle für Durchmesser 32 bis 80 Millimeter als Aufsteckwerkzeug. Sie lassen sich einfach handhaben und sind vernickelt, was sie verschleißfester macht und für eine angenehme Haptik sorgt. Durchdachtes System kann Produktivität steigern Insgesamt macht das neue FT-Planfrässystem 09 von Arno Werkzeuge einen durchdachten und ausgereiften Eindruck. Überzeugend ist vor allem die optimale Ausnutzung der Schneide bei kleineren Zustellungen bis maximal vier Millimeter. So müssen Anwender nicht mehr nur zur Hälfte genutzte Wendeschneidplatten wegwerfen. Mit der Sortimentserweiterung bedient der Hersteller die Trends der Fräsbearbeitung zu kleineren Aufmaßen und schnelleren Bearbeitungen sowie höheren Zeitspanvolumen durch schnelleren Vorschub - alles Maßnahmen, die die Produktivität steigern. Foto: otefal Emmegi eröffnet Campus Lemgo Trotz Corona: Emmegi ermöglicht Kundennähe Der neue Emmegi-Campus Nord bietet trotz Corona Kundennähe und eine Vielzahl von Maschinen. Im Bild: Emmegi Deutschland Geschäftsführer Thomas Fischer (mi.) eröffnet mit den Kooperationspartnern Jürgen Wolff (re.) von Wolff Steuerungstechnik und Majid Mirzaei von Kotzolt International den neuen Campus Nord in Lemgo. Emmegi hat mit dem Campus Lemgo einen Anlaufpunkt für Interessenten in Mittel- und Norddeutschland eröffnet. Gemeinsam mit dem Kooperationspartner Wolff Steuerungstechnik ist in Lemgo ein neuer Showroom entstanden. Emmegi bietet mit dem Vertriebs- und Servicestandort den Kunden eine Anlaufstelle, um sich mit den zuständigen Servicetechnikern auszutauschen und kurze Wege zu haben. Auch für den Vertrieb soll der Campus eine gute Gelegenheit sein, Interessenten in geografischer Nähe einzuladen und die Maschinen in ansprechender Atmosphäre vorzuführen. Service wird gestärkt Unter Einhaltung der Corona-Regeln zur Eindämmung der Pandemie und nach Abstimmung mit den Gebietsverkaufsleitern ermöglicht Emmegi Erste Kundengespräche im Campus Lemgo auch in Zukunft sowohl den Campus in Zell als auch den in Lemgo zu besuchen. Ebenso ist der Service trotz aller Corona- Maßnahmen uneingeschränkt bei den Kunden im Einsatz. Die Messen Fensterbau-Frontale und die ALUMINIUM in Düsseldorf mussten dieses Jahr ausfallen. Das sind für uns normalerweise wichtige Treffpunkte mit unseren Kunden. Deshalb ist in diesen Zeiten die Eröffnung des Campus Lemgo für uns eine wichtige strategische Maßnahme. Mit einem entsprechenden Hygienekonzept können wir hier trotz Corona Interessenten empfangen und ein herausragendes Kundenerlebnis ermöglichen, so Emmegi Deutschland Geschäftsführer Thomas Fischer. Campus ist umfangreich mit Maschinen ausgestattet Einen besonderen Fokus, das möchte ich ganz ausdrücklich betonen, haben wir daraufgelegt, dass wir für unsere Kunden die persönliche Nähe zu ihren zuständigen Emmegi Ansprechpartnern sicherstellen, ergänzt Vertriebsleiter Thomas Bračko. Ausgestattet ist der neue Campus in Lemgo mit Maschinen für eine optimale Werkstatt-Grundausstattung eines Verarbeiters. Dabei handelt es sich um Säge- und Bearbeitungszentren wie zum Beispiel eine Einkopfsäge SCA 400 aus dem Hause Emmegi verbunden mit einem elektronischem Längenanschlag der Firma Wolff Steuerungstechnik, Doppelgehrungssägen wie die Precision C2 und die Norma -VIS, welche auch für einfache Schifterschnitte geeignet ist, oder das Bearbeitsungszentrum Phantomatic M3 für die komplexe Fräs- und Bohrbearbeitung der Profilstangen aus Aluminium. Beim ebenfalls im Gewerbegebiet ansässigen internationalen Leuchtenhersteller Kotzolt International befinden sich weitere Emmegi-Maschinen wie beispielsweise das Bearbeitungszentrum Phantomatic X4 und die Doppelgehrungssäge Precision T2- HS, die sich die Interessenten und Kunden in Ergänzung zum Emmegi-Campus jederzeit im laufenden Betrieb anschauen können. Fotos: Emmegi

11 Aluminium Praxis Bezugsquellen 11 Zeilenpreis EUR 11,00 Pro Zeile: 35 Anschläge Firmenlogos: Je 2 mm Höhe EUR 11,00 Schrift: 8 Punkt Times VORPRODUKTE VORPRODUKTE 11. Aluminium-Halbzeuge 12. Aluminium-.Gussstücke 13. Massivumformteile 14. Blechformteile 15. Sonstige Bauteile 16. Magnesium-Halbzeuge 17. Handel 18. Aluminiumschaum 19. Aluminium-Werkstoffe und Formate 10. Aluminiumlegierungen 11. Stanz-Biegeteile 1. Aluminium-Halbzeuge Die Unternehmen der Gutmann Gruppe GUTMANN AG Nürnberger Str. 57 D Weißenburg Tel. +49 (0) 9141/992-0 Fax +49 (0) 9141/ Gartner extrusion gmbh Peterswörther Str. 1a D Gundelfingen Tel. +49 (0) 9073/ Fax +49 (0) 9073/ Nordalu gmbh Oderstr D Neumünster Tel. +49 (0) 4321/889-0 Fax +49 (0) 4321/ Lumpi-Berndorf Draht und Seilwerk GmbH Binderlandweg 7, A-4030 Linz Telefon +43(0)732/ Telefax +43(0)732/ Gesenkschmiedestücke LEIBER Group GmbH & Co. KG Aluminium Umform- und Bearbeitungstechnik Rudolf-Diesel-Str Emmingen Tel / Fax Internet: MASCHINEN, WERK- ZEUGE, HILFSMITTEL FÜR DIE ALUMINIUM- VERARBEITUNG 1. Profilbearbeitung 2. Spanende Bearbeitung 3. Säge- und Trenntechnik 4. Verbindungstechnik 5. Blechbearbeitung 6. Plattenbearbeitung 7. Wärmebehandlung 8. Oberflächen technik, Korrosionsschutz 9. Metallbau werkstatt 10. Werkzeug- und Formenbau 11. Messen, Prüf en 12. Gießereimaschinen und - ausrüstungen 13. Absaugung/Umwelttechnik 14. Intralogistik 15. Kälteanlagen SCHIRMER Maschinen GmbH Stahlstraße Verl +49 (0) (0) Internet: Profilbiege maschinen PBT Germany GmbH (vormals INDUMASCH GmbH) Industriestrasse 17 / D Siegen Tel. +49 (0) ProfilGruppen GmbH In der Reute 26 DE Dettenhausen Tel.: +49 (0) Fax: +49 (0) Aluminium-Strangpresserzeugnisse Aliplast Aluminium Extrusion Waaslandlaan 36, B-9160 Lokeren Tel. +32(0) , Fax +32(0) Alu-web.de Haben Sie schon Ihren Basiseintrag bestellt? Nein, dann sofort anrufen: Tel / Dennis Ross Stangen Drahtwerk Elisental Adresse siehe Aluminium-Halbzeuge Drähte 3. Massivumformteile Schmiedestücke Schmiedestücke bis ca. 100 kg Einsatzgewicht! Weisensee Warmpressteile GmbH Bürgermeister-Ebertstraße D Eichenzell Tel. +49 (0) 6659 / Fax Internet: 4. Blechformteile 1. Profilbearbeitung Thermasys Tubing Alu-Rohr und Profile GmbH/ ARUP GmbH Breisenbachstrasse Dortmund - Germany Phone: Fax: Internet: Sägeanlagen BRIGANTO GMBH 6863 EGG, AUSTRIA T elumatec AG Pinacher Straße Mühlacker Internet: Tel , Fax Emmegi Deutschland GmbH Zeppelinstr. 4, Zell unter Aichelberg Tel.: Internet: Aluminium Laufen AG Liesberg Tel Hammerer Aluminium Industries GmbH Casting / Extrusion / Processing Lamprechtshausener Straße 69 A-5282 Ranshofen Tel. +43(0)7722/891-0 Fax Internet: Der Aluminium- Branchentreff Hydro Holding Offenburg GmbH Extruded Solutions Industriestr. 10 D Offenburg Tel. (0781) Vimetco Extrusion S.R.L. 1st Milcov Street Slatina, Olt, Romania Telefon: +40/ Telefax: +40/ /+40/ Bearbeitete Profilabschnitte Aluminium-Werke Wutöschingen AG & Co.KG D Wutöschingen Tel /81-288, Fax 07746/ Kontakt: Armin Harter Drähte Drahtwerk Elisental W. Erdmann GmbH & Co. Werdohler Str Neuenrade Postfach Neuenrade Tel /697-0 Fax 02392/ Internet: PROFILMETALL GmbH Hirrlingen, 6. Magnesium-Halbzeuge Drahtwerk Elisental Adresse siehe Aluminium-Halbzeuge Drähte Hier könnte Ihr Bezugs- quellen- Eintrag stehen. Rufen Sie an: Tel / Dennis Ross Der Aluminium- Branchentreff Bearbeitungszentren elumatec AG Pinacher Straße Mühlacker Internet: Tel , Fax Emmegi Deutschland GmbH Zeppelinstr. 4, Zell unter Aichelberg Tel.: Internet: Reichenbacher Hamuel GmbH Rosenauer Str. 32, D Dörfles-Esbach Tel. (+49) , Fax (+49) Internet: 2. Spanende Bearbeitung Absauganlagen für Fräsmaschinen und Sägen Erbo GmbH Robert-Bosch-Straße Magstadt Tel.: / Fax: / Mail: Web: Spänex GmbH Luft-, Energie u. Umwelttechnik Otto-Brenner-Str. 6, Uslar Tel.: 05571/304-0, Fax: Brikettieren Spänex GmbH Luft-, Energie u. Umwelttechnik Otto-Brenner-Str. 6, Uslar Tel.: 05571/304-0, Fax: Recycling WEIMA Maschinenbau GmbH Bustadt 6-10, Ilsfeld Tel.:

12 12 Bezugsquellen Aluminium Praxis Zeilenpreis EUR 11,00 Pro Zeile: 35 Anschläge Firmenlogos: Je 2 mm Höhe EUR 11,00 Schrift: 8 Punkt Times MASCHINEN, WERKZEUGE, HILFSMITTEL FÜR DIE ALUMINIUMVERARBEITUNG Schälen Bültmann GmbH Hönnestraße Neuenrade Tel Fax Internet: Warmarbeitsstähle Mariazeller Straße 25, A-8605 Kapfenberg Kontakt: Dipl. Ing. Harald Dremel 3. Säge- und Trenntechnik HERTWICH ENGINEERING GmbH Weinbergerstraße 6, A-5280 Braunau am Inn Phone +43 (0) Fax +43 (0) Internet: 6. Plattenbearbeitung Plattensägen BRIGANTO GMBH siehe unter Maschinen/Werkzeuge 6. Plattenbearbeitung - Plattensägen Otto Mayer Maschinenfabrik Fischbachstraße 7, D LoSSburg Tel. +49(0) IMA Schelling Austria GmbH Gebhard-Schwärzler-Straße 34 A-6858 Schwarzach, Austria Tel. (+ 43) / Fax (+ 43) / Internet: Alu-web.de der Aluminium-Branchentreff Haben Sie schon Ihren Basiseintrag bestellt? Nein, dann sofort anrufen: Tel / Dennis Ross 7. Wärmebehandlung 8. Oberflächentechnik, Korrosionsschutz MTM Meißner Technik Müllenbach GmbH Graf-Albert-Straße Marienheide Fon Fax Entgraten, Reinigen, Passivieren Strahlanlagen Agtos Gesellschaft für technische Oberflächensysteme mbh Gutenbergstr. 14, D Emsdetten Tel. (02572) , Fax Anzeigenschluss für die nächstmögliche Ausgabe Messen, Prüfen ratiotec Prüfsysteme GmbH In der Au 17 D Langenenslingen Tel. +49 (0) Fax +49 (0) Internet: Gießereimaschinenund ausrüstungen DIENSTLEISTUNGEN, ZULIEFERUNGEN, LOHNARBEITEN 1. Aluminiumkonstruktionen, komplett 2. Wärmebehandlungsverfahren/-technologien 3. Mechanische Bearbeitung 4. Profilbiegen 5. Umformarbeiten 6. Fügen 7. Laserschneiden, Wasserstrahl schneiden 8. Oberflächen behandlung 9. Software/Beratung 10. Materialbeschaffung, -entsorgung, -entwicklung 11. Profilbearbeitung 12. Nachverdichtung von Aluminium 13. Metallhandel 14. Messen und Veranstaltungen 15. Literatur 16. Zerstörungsfreie Werkstoffprüfung 17. Schweißtechnik 18. Sonstiges 3. Mechanische Bearbeitung Industriegebiet, D Kirchberg Telefon / 308-0, Fax Bearbeiten Eloxal Pulverbeschichten 8. Oberflächenbehandlung Eloxieren Soerendonck 3, NL-6086 BW Neer Tel: +31 (0) Industriegebiet, D Kirchberg Telefon / 308-0, Fax Bearbeiten Eloxal Pulverbeschichten Elox Gerhard Gotta Max-Planck-Straße Rödermark Tel / Fax / Internet: Eloxieren, Pulverbeschichten MTO Oberflächenbehandlungs GmbH Hammerwiese 4, Gummersbach Fon Fax Passivieren von Aluminiumteilen Hartanodisieren HernEe Ges. f. Oberflächentechnik HERNEE HARTANODIC mbh Hernée Str. 1, Greifenstein Tel /7107-0, Fax 02779/ Internet: Kontakt: Dominic Vézina Internet: Neu u. Gebraucht 4. Verbindungstechnik Ausrüstungen und Geräte zum Schmelz-Schweißen ESAB Welding & Cutting GmbH Winkelsweg D Langenfeld Telefon / Telefax / Blechbearbeitung PROFILMETALL Engineering GmbH Marktheidenfeld, BSN Thermprozesstechnik GmbH Kammerbruchstraße 64 D Simmerath Tel Fax: Ofenanlagen zum Wärmebehandeln von Aluminiumlegierungen, Buntmetallen und Stählen Hertwich Engineering GmbH siehe Säge- und Trenntechnik HOFMANN Wärmetechnik GmbH Gewerbezeile 7 A-4202 Hellmonsödt Tel Fax Internet: schwartz GmbH Edisonstraße 5 D Simmerath Telefon: Telefax: Internet: Hertwich Engineering GmbH siehe Säge- und Trenntechnik 13. Absaugung/ Umwelttechnik Erbo GmbH Robert-Bosch-Straße Magstadt Tel.: / Fax: / Mail: Web: LK Metallwaren GmbH Schwabach Tel.: +49 (0) 9122 / Hier könnte Ihr Bezugsquellen-Eintrag stehen. Rufen Sie an: Tel / Dennis Ross Bearbeitungstechnik Berndt GmbH & Co. KG Wildshausener Str Meschede Tel /706-0 Fax 02937/ Internet: 4. Profilbiegen Biegetechnik Steinrücken Zur Hammerbrücke 11, Olsberg Tel.: +49 (0) Tel , Fax Internet: Profilbiegetechnik Grundt Biegetechnik GmbH & Co. KG Schwandorf Tel /5977, Fax 09431/ Internet: Selektive Beschichtungen auf Aluminium Hochgeschwindigkeits- Beschichtungen auf Aluminium OXIDUR Harteloxal TRIBODUR Cr TRIBODUR NiSn + CuSn PLASMATECHNIK NANOTECHNIK Im geschlossenen System GST Gramm Technik GmbH Einsteinstraße 4 D Ditzingen-Heimerdingen Telefon / Internet Der Aluminium- Branchentreff

13 Aluminium Praxis Bezugsquellen 13 Zeilenpreis EUR 11,00 Pro Zeile: 35 Anschläge Firmenlogos: Je 2 mm Höhe EUR 11,00 Schrift: 8 Punkt Times DIENSTLEISTUNGEN, ZULIEFERUNGEN, LOHNARBEITEN 11. Profilbearbeitung Biegetechnik Steinrücken siehe unter Profilbiegen ebb Bearbeitungstechnik berndt GmbH & Co. KG siehe unter Dienstleistungen Mechanische Bearbeitung Hier könnte Ihr Bezugsquellen-Eintrag stehen. Rufen Sie an: Tel / Dennis Ross Anzeigenschluss für die nächste Ausgabe ist am Nachverdichtung von Aluminium Bodycote Specialist Technologies Deutschland Kolbinger Straße 7 D Haag-Winden Tel.: +49 (0) Fax: +49 (0) Internet: DENSAL (ausschl. für Aluminium) 15. Literatur Fachzeitschriften GDMB-Informationsgesellschaft mbh Paul-Ernst-Str.10, Clausthal-Zellerfeld Tel , Fax -237, Sonstiges Lizenzangebot für Wärmetauscher Hier könnte Ihr Bezugs- quellen- Eintrag stehen. Rufen Sie an: Tel / Dennis Ross Alu-web.de der Aluminium-Branchentreff. Haben Sie schon Ihren Basiseintrag bestellt? Nein, dann sofort anrufen: Tel / Dennis Ross Wer hier steht wird gefunden! Das Bezugsquellenverzeichnis der 1. Vorprodukte 1.1. Aluminium-Halbzeuge Aluminium-Strangpresserzeugnisse Bearbeitete Profilabschnitte Bleche und Bänder Drähte Gesenkschmiedestücke Platten/Plattenzuschnitte Rohre, geschweißt Stangen 1.2 Aluminium Gussstücke 1.3 Massivumformteile Schmiedestücke Fließpressteile 1.4 Blechformteile 1.5 Sonstige Bauteile 1.6 Magnesium Halbzeuge 1.7 Handel Service-Center für Aluminium 1.8 Aluminiumschaum 1.9 Aluminium-Werkstoffe und Formate 1.10 Aluminiumlegierungen 1.11 Stanz-Biegeteile 2. Maschinen, Werkzeuge, Hilfsmittel für die Aluminiumverarbeitung 2.1 Profilbearbeitung Bearbeitungszentren Profilbiegemaschinen Sägeanlagen 2.2 Spanende Bearbeitung Absauganlagen für Fräsmaschinen und Sägen Brikettieren Warmarbeitsstähle 2.3 Säge- und Trenntechnik Bandsägeblätter Kreissägemaschinen 2.4 Verbindungstechnik Ausrüstungen und Geräte zum Schmelz- Schweißen Schutzgasschweißgeräte Flußmittel 2.5 Blechbearbeitung 2.6 Plattenbearbeitung Plattensägen 2.7 Wärmebehandlung Wärmebehandlungsöfen 2.8 Oberflächentechnik, Korrosionsschutz Anodisieren Bearbeitung Entgrat- und Oberflächentechnologien Fügen Reinigung Satinierscheiben und bänder Schleif- und Poliermittel Strahlanlagen Verklebung Vorbehandlung vor der Beschichtung 2.9 Metallbauwerkstatt 2.10 Werkzeug- und Formenbau 2.11 Messen, Prüfen 2.12 Gießereimaschinen 2.13 Absaugung/Umwelttechnik 2.14 Intralogistik 2.15 Kälteanlagen 3. Dienstleistungen, Zulieferungen, Lohnarbeiten 3.1 Aluminiumkonstruktionen, komplett 3.2 Wärmebehandlungsverfahren/ -technologien 3.3 Mechanische Bearbeitung 3.4 Profilbiegen Profilbiegetechnik 3.5 Umformarbeiten 3.6 Fügen 3.7 Laserschneiden/Wasserstrahlschneiden 3.8 Oberflächenbehandlung Aluminium-Bandbeschichtungen Chemisches Vernickeln Hartanodisieren Strahlen Selektive Beschichtungen auf Aluminium Selektive Hochgeschwindigkeitsbeschichtungen auf Aluminum 3.9 Software/Beratung 3.10 Materialbeschaffung, -entsorgung, -entwicklung 3.11 Profilbearbeitung 3.12 Nachverdichtung von Aluminium 3.13 Metallhandel 3.16 Zerstörungsfreie Werkstoffprüfung 4. Fertigerzeugnisse aus Aluminium 4.1 Automobilbau 4.2 Schienenfahrzeuge 4.3 Bauwesen, Außenanlagen Dichtungen 4.4 Elektrotechnik, Elektronik 4.5 Behälter- und Apperatebau 4.6 Transportmittel 4.7 Verpackung 4.8 Sonstige Sie wünschen einen Eintrag in das Bezugsquellenverzeichnis von Aluminium Praxis? Einfach Rubrik(en) ankreuzen und in den folgenden Zeilen Ihren Textwunsch optional mit (Farb-)Logo notieren. Gerne erhalten Sie Ihr individuelles Angebot. Eine Kombination mit Ihrer Anzeigenwerbung ist möglich. Konkret betragen die Kosten pro Zeile je 11,--. S/w-Logos werden je 2 mm Höhe berechnet. Farb-Logos werden je 1 mm Höhe berechnet. Multipliziert mit 10 Ausgaben errechnet sich der Rechnungsbetrag (netto) je Rubrikeintrag pro Jahr. Q Optional (Farb-)Logo mit einsetzen? Ggfs. Mustervorlage erbeten. Q Bezugsquellentext (je Zeile maximal 35 Zeichen) Q JA, bitte kontaktieren Sie mich telefonisch für ein individuelles Angebot. Q JA, senden Sie mir für die oben genannte Eintragung Ihre Auftragsbestätigung für das Bezugsquellenverzeichnis von Aluminium Praxis. Firma/Ansprechpartner Telefon Bitte per Fax an 0049/(0)821/ oder per an u

14 14 Aluminiumindustrie International Aluminium Praxis Interview mit Matthew Chamberlain, Vorstandschef der London Metal Exchange (LME) / von APR London-Korrespondentin Dr. Katharina Otzen-Odrich LME: Kein grüner Metall-Standard Die Diskussion über Nachhaltigkeit beherrscht zum Ausgang dieses turbulenten Jahres trotz der Coronavirus-Pandemie auch noch die Metallmärkte. Mit Matthew Chamberlain, dem CEO der London Metal Exchange (LME), sprach Dr. Katharina Otzen-Odrich, APR- Korrespondentin in London. APR: Das viele Gerede über eine neue Handelsplattform für Grünes Aluminium an der LME im nächsten Jahr sorgt derzeit für Verwirrung. Immerhin behauptet Lord Barker of Battle, der Chairman von EN+, zu denen der russische Aluminium-Gigant Rusal gehört, dass dort dann Grünes Aluminium von Rusal gehandelt werden würde. Chamberlain: Gehen wir von den echten Fakten aus: Die LME hat gelernt, dass Nachhaltigkeit für alle Marktteilnehmer immer mehr an Bedeutung gewinnt. Wir wussten das im Prinzip schon als wir unsere Initiative über die verantwortungsbewusste Beschaffung starteten, die nun erfolgreich läuft. Inzwischen gehen wir aber viel weiter, streben nach einer umfassenderen Perspektive. Unser Diskussionspapier sieht die Metalle als Basiselemente einer nachhaltigen Zukunft. Wir bewerten gegenwärtig alle Stellungnahmen und Vorschläge, die wir dazu erhalten haben. Unsere Antwort wollen wir in absehbarer Zeit veröffentlichen, vermutlich noch im Dezember. APR: Aber in der Zwischenzeit wächst die Verwirrung weiter Chamberlain: Das ist ganz natürlich, denn wir befinden uns ja in einem sehr frühen Stadium und diskutieren mit den Marktteilnehmern. Aber es gibt immerhin einige Prinzipien in unserem Diskussionspapier. Das erste, über das wir uns alle einig sind, ist dass jeder eine ganz unterschiedliche Ansicht zur Nachhaltigkeit hat. Und das ist genau der Grund, aus dem wir uns um eine möglichst breite Auslegung des Begriffs Nachhaltigkeit bemühen. Verschiedene Menschen vertreten verschiedene Ansichten, beispielsweise, ob Wasserkraft besser als Windkraft ist - oder umgekehrt. Genauso gibt es keine einheitliche Vorstellung des Begriffs vom Carbon Footprint. Das allerletzte, was wir wollten, wäre nach draußen zu gehen und zu sagen, dieser Produzent ist Grün oder einer anderer ist noch Grüner oder noch ein anderer ist weniger Grün. Das war niemals unsere Absicht. Wir haben aber stets gewisse Standards vorgegeben, so wie es der Markt von uns erwartet hat. Im Blick auf die verantwortungsbewusste Beschaffung haben wir stets Kinderarbeit abgelehnt - und der Markt hat das dankbar akzeptiert. Ich denke, es wird stets ein Gebiet geben, wo der Markt froh ist, unserem Standard folgen zu können. APR: Denken Sie etwa an Beschränkungen der CO2- Emissionen? Chamberlain: Nein, es gibt keinen Standard für CO2-Emissionen. Wir haben bereits im Diskussionspapier klar gesagt, dass es nicht unsere Absicht ist, einen Grünen Standard zu schaffen. Das Einzige, was wir zu diesem Zeitpunkt vorschlagen, ist Hilfe im Sinne der Transparenz, so dass der Produzent seinen Grünen Anspruch erheben kann und die Marktteilnehmer dann entscheiden, wie sie auf diese Information reagieren. APR: Aber ich sehe hierin noch nicht die Rolle der LME. Warum können die Käufer nicht einfach einen Zuschlag zum Basispreis der LME für Aluminium bezahlen und dafür dann Grünes Aluminium erhalten, wenn der Produzent oder Verkäufer sie überzeugt hat? Chamberlain: Nun, ich sehe einen geringen Kohlendioxid- Anteil als eine der großen Herausforderungen unserer Zeit. Wenn die Menschen an der LME kein CO2-armes Aluminium finden, dann gehen sie eben woanders hin. Genau das will Nachfrage nach CO2-armen Aluminium wächst Matthew Chamberlain, Vorstandschef der London Metal Exchange (LME) ich aber vermeiden. Ich denke, die LME hat das Recht und die Verantwortung, Teil der Lösung zu sein. APR: Aber beispielsweise Hilde Merete Aasheim, CEO von Norsk Hydro, befürchtet, dass die LME dann einfach einen zu niedrigen Standard für Grünes Aluminium setzt. Sie kann immerhin darauf verweisen, dass Hydro ein sehr viel grüneres Aluminium als Rusal produziert. Damit hat sie ein Argument. Trafigura: Finanz-Plattform für Grünes Aluminium Trafigura, die in Singapur beheimatete Gruppe, ist nicht nur einer der größten Ölhändler der Welt, sondern führt auch in der globalen Riege der unabhängigen Aluminium-Trader. Mit Unterstützung von zwei großen europäischen Banken etabliert Trafigura nun eine Finanzierungs-Plattform für den elektronischen Handel mit so genanntem Grünem Aluminium. Unter letzterem versteht sich CO2-arm produziertes Primäraluminium. Laut Philippe Müller, dem Chef des kompletten Aluminium- und Tonerde-Handels von Trafigura, hat gerade das Leichtmetall eine wichtige Rolle bei der nötigen Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft zu spielen. Müller erwartet einen besonders schnell wachsenden Bedarf an diesem Aluminium, da sich mehr und mehr Industrieunternehmen intensiv darum bemühten, die CO2-Belastung ihrer Produkte so rasch wie möglich weitgehend zu reduzieren. Dazu gehöre auch, mit Wasserkraft erzeugtes Aluminium einzusetzen, das nur eine ganz geringe CO2-Belastung aufweise. Beide Trafigura-Partner aus der Finanzwirtschaft glauben ebenso daran, dass grünes Aluminium zu den Bausteinen einer umweltfreundlicheren Wirtschaft gehört. Das gilt für Natixis, die zu der zweitgrößten französischen Banken- Gruppe Banque Populaire & Caisse d Epargne (BPCE) gehört, wie für die Rabobank, die größte Bank der Niederlande. Jasper van Schaik, Leiter der Metall- und Rohstoff-Handelssparte der Rabobank, fühlt sich sogar geehrt, Trafigura bei der innovativen Finanzierungslösung für CO2-armes Aluminium zu unterstützen. Das passe genau zu der Mission der Rabobank selbst, die Chamberlain: Natürlich kann ich nicht über einzelne Produzenten oder Unternehmen sprechen. Aber ich kann etwas zu den Prinzipien sagen, die hinter unserer Strategie stehen. Und um es klar zu sagen: Wir schlagen keineswegs einen Standard für CO2-armes Aluminium vor. Wir planen eine Plattform, auf der Verkäufer von Aluminium freiwillige Angaben über den Carbon Footprint machen. Entweder können sie die Interessenten damit überzeugen - oder auch nicht. Wenn nicht, wird niemand die neue Plattform nutzen. Wenn wir falsch liegen, dann ist das Angebot irrelevant. Wenn wir damit richtig liegen, dann helfen wir der Industrie, eine der großen Herausforderungen unserer Zeit zu bewältigen. Wir sind in dem Geschäft sicher zu stellen, dass die Käufer genau das Metall bekommen, das sie haben wollen. Wir sind Spezialisten auf diesem Gebiet. Wir haben viel Geld investiert und geben weiter Geld dafür aus, die Qualität unserer Brands zu gewährleisten und sicherzustellen, dass die Käufer das erhalten was sie wollen und wofür sie bezahlt haben. Über unsere Lagerhäuser liefern wir rund um die Welt hunderttausende von Tonnen Metall aus. Und unsere Verifizierung gilt global als zuverlässig und hilfreich. durch einen Zusammenschluss früherer, oft ländlich geprägter Genossenschafts- und Volksbanken entstanden ist. Laut van Schank gehe es nämlich darum, gemeinsam eine bessere Welt wachsen zu lassen. Ganz so edel klingt das zwar nicht bei Orith Azoulay, dem Leiter der Grünen und nachhaltigen Finanzierung sowie Corporate & Investment Banking bei Natixis. Doch laut Azoulay ist Natixis stolz darauf, Trafigura unterstützen zu können. Natixis habe mit seiner innovativen grünen Ge-wichtung einen speziellen Weg gefunden. Dr. Katharina Otzen-Odrich APR: Aber Sie können kein Grünes Aluminium verifizieren. Chamberlain: Nein, denn es gibt keinen verbindlichen Standard und nicht jede Bekanntgabe basiert auf den gleichen Kriterien. Mancher beginnt mit der Bauxit-Produktion, andere mit Strom aus mit Wasserkraftwerken betriebenen Hütten. Einige folgen dem Carbon Trust oder anderen Standards AP: Also zurück zum Anfang: Sie müssen einen Aluminium-Standard entwickeln? Chamberlain: Nein, nicht so! Aber was möchten Sie denn, dass wir tun? Sollen wir uns einfach zurücklehnen und nichts tun, weil das Problem einfach zu kompliziert ist? Ich denke das wäre nicht richtig, im Gegenteil: Ich denke, dass wir Verantwortung tragen und ich sehe nicht ein, warum die LME nicht helfen kann, die Probleme zu lösen. Wenn wir mit unserem Angebot einer Spotmarkt- Plattform eine gute Lösung haben, dann werden die Leute sie nutzen Wenn wir eine schlechte Lösung bieten, dann nicht. APR: Trafigura, einer der großen Rohstoffhändler und unabhängigen Aluminium-Trader der Welt, hat gerade eine neue Niedrig-CO2-Aluminium Finanzierungs-Plattform eingerichtet - zusammen mit der niederländischen Rabobank und Natixis aus Frankreich. Ist das nun für Sie ein potenzieller Partner oder ein Konkurrent? Chamberlain: Nochmals, ich kann nicht über individuelle Marktteilnehmer sprechen. Aber das Beispiel zeigt doch gerade, dass es zahlreiche Initiativen gibt, die sich allesamt genau mit Aluminium befassen. Da bin ich wieder bei der Parallele zu unserer Initiative zur verantwortungsbewussten Beschaffung. Als wir das Thema vor drei oder vier Jahren angingen, da stießen wir auf eine große Zahl von Partnern, die uns halfen, verantwortungsbewusst beschafftes Material zu identifizieren. Das war großartig - wir sehen deshalb andere Initiativen nicht grundsätzlich als Wettbewerber. Gerade dies ist kein Gebiet, wir wir konkurrieren. Dies ist vielmehr ein Feld, wo alle zusammenarbeiten, um es richtig und besser zu machen. Wir werden daher mit jedem kooperieren. APR: Aber es gibt sogar unter den Händlern an der LME einige, die davor warnen, der Nachhaltigkeit nachzujagen. Dies koste nur Zeit und Geld, während es für das Tagesgeschäft dringlichere Ziele gäbe. Was halten Sie davon? Chamberlain: Aber was wollen diese Trader wirklich? APR: Etwa einen Stahl-Kontrakt in Euro oder auch Schrott- Kontrakte in Euro-Währung. Chamberlain: Natürlich mag ich auch neue Kontrakte gern. Aber noch mehr mag ich die Nachhaltigkeit! APR: Auch Industrielle wie etwa Satish Pai von Hindalco erklären: Ein paar Unternehmen haben das Thema Grünes Aluminium für sich wegen des kommerziellen Nutzens in Beschlag genommen. Pai fordert dagegen eine holistische, umweltbetonte nachhaltige Betrachtung über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg. Chamberlain: Wir haben es kristallklar gemacht, dass wir CO2 nicht als den Heilige Gral der gesamten Nachhaltigkeit sehen. Das ist der Grund, warum wir Nein gesagt haben als einzelne Marktteilnehmer einen Kontrakt für CO2-armes Aluminium forderten. Wir streben eine viel weitergehende Lösung an. Da gibt es sehr viele ganz andere Aspekte, etwa Menschen aus der Armut zu befreien oder Bergbau in einer viel verantwortungsbewussteren Form zu betreiben. Das ist wichtig. Wir raten der Industrie, die positiven Fakten zu veröffentlichen und jedem Käufer ihres Metalls bewusst zu machen. Wenn Sie also keinen Zugang zu CO2-arm erzeugtem Strom haben, so sprechen Sie eben über andere gute Dinge, mit denen Sie sich beschäftigen. Sprechen Sie über die CO2-Abgaben, die Sie bezahlen. Wenn Sie wenig CO2 emittieren, dann sollten Sie darauf abheben. Und wenn Sie einen beträchtlichen Sozialen Wert schaffen, dann sollten Sie darüber reden. Informieren Sie den Markt über all das und lassen Sie die Käufer entscheiden, was sie unter ethischen Aspekten tun möchten. Ich glaube nicht, dass sich die LME aus all dem einfach heraushalten sollte. Ich bin geradezu leidenschaftlich daran interessiert, Wege zu finden, all diese Informationen an den Markt zu bringen und so zu helfen, eine bessere Welt aufzubauen. Nochmals: Wir setzen keine Standards, weder für Aluminium noch für irgend ein anderes Metall. Wir wollen den Produzenten helfen, auf freiwilliger Basis über die Nachhaltigkeit ihrer Produkte zu informieren, dies angemessen verifizieren, um so Vertrauen bei den Marktteilnehmer zu wecken. APR: Herr Chamberlain, wir danken Ihnen für dieses Gespräch. Die neuesten Meldungen aus der Branche finden Sie unter Melden Sie sich hier für den Newsletter an.

15 Aluminium Praxis Investition in Wachstumsfeld Elektromobilität Benteler erweitert erneut Werk in Schwandorf Für die Fertigung von Batteriewannen baut Benteler sein Automotive Werk am Standort Schwandorf aus Zulieferer Benteler vergrößert den Standort Schwandorf um rund m², das Werk gehört zur Division Automotive des Unternehmens. Ab 2021 produziert das Unternehmen dort Batteriewannen für einen weiteren deutschen Automobilhersteller. Der Standort ist einer der größten Arbeitgeber in Schwandorf: Benteler beschäftigt hier rund 650 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Fertigstellung des Anbaus ist für Herbst 2020 geplant. Die Produktion beginnt voraussichtlich Mitte Dies ist der zweite Ausbau innerhalb kürzester Zeit: Bereits im Oktober 2018 erweiterte Benteler in Schwandorf seine Produktionsfläche um rund 50 Prozent. Damit stieg das Unternehmen in die Produktion von Batteriewannen in Deutschland ein. Leichtbau-Expertise von Benteler ist gefragt Wir in Schwandorf sind Experten für Leichtbau. Wir freuen uns, dass ein weiterer E-Mobilität steht im Fokus namhafter Kunde auf unsere Expertise setzt und wir deswegen unser Werk erneut erweitern können, sagt Helmut Ascher, Werksleiter am Standort Schwandorf. Aluminium spielt aufgrund seines geringen Gewichts bei der Herstellung von Batteriewannen eine große Rolle. Hier zeigt sich die Materialkompetenz von Benteler bei komplexen Leichtbaulösungen. Mit unseren leichten Batteriewannen machen wir nachhaltige Elektromobilität für unsere Kunden möglich - kostengünstig, schnell und zuverlässig, ergänzt Ascher. Nicht nur aufgrund der Leichtbau-Kompetenz fiel die Wahl des Automobilherstellers auf Benteler. Das Unternehmen verfügt zudem über umfassende Expertise in der Elektromobilität. Mit maßgeschneiderten, modularen Lösungen unterstützt das Unternehmen weltweit seine Kunden, die wachsenden Möglichkeiten der Elektromobilität zu nutzen egal, ob etablierte Hersteller oder branchenfremde Start-Ups. Die Kunden von Benteler bringen so ihre Projekte schneller und kostengünstiger ins Ziel. Vorbereitungen für Euroguss 2022 in vollem Gang Die Vorbereitungen für die Euroguss 2022, die für den 18. bis 20. Januar 2022 im Messezentrum Nürnberg geplant ist, sind in vollem Gang. Als zentraler europäischer Treffpunkt der Druckgussindustrie setzt die Euroguss Impulse für die gesamte Branche und ist eine wichtige Plattform für den Austausch von Fachwissen und Innovationen. Die Anmeldephase für Aussteller läuft bereits und Unternehmen profitieren noch bis zum 31. Oktober 2020 von einem Frühbucher-Rabatt. In Ergänzung zur Messe-Vorbereitung startet im November 2020 zudem das Kongressformat Forum Gießerei-Industrie, um Unternehmen der Branche kurzfristig Tipps und Hilfestellung für Wege aus der derzeitigen Krise zu geben. Für die kommende Euroguss 2022 plant der Veranstalter Nürnberg Messe erneut mit vier Hallen und einem umfassenden Rahmenprogramm. Zahlreiche Wettbewerbe, aber auch Sonderflächen und Pavillons bringen die Vielfalt und Exzellenz der Druckgussbranche zum Ausdruck. Als Schwerpunkte für 2022 zeichnen sich bereits Themen wie die additive Fertigung, der Einfluss des Trends Mikromobilität, aber auch weiterhin die Einflüsse der E-Mobilität auf die Druckgussbranche ab. Motorisierte Fahrzeuge im Mikroformat wie E-Bikes, Pedelecs oder Roller boomen nicht zuletzt vor dem Hintergrund eines veränderten Freizeitverhaltens in Post-Corona-Zeiten. Die nächste Ausgabe der Messe im Januar 2022 kommt dabei zu einem besonders spannenden Zeitpunkt, an dem es möglich sein wird, rückblickend aus der Krise zu lernen und vor allem wieder gemeinsam nach vorne zu schauen. Erfolgs- und Zukunftskonzepte werden wichtige Themen der Euroguss 2022, gibt Christopher Boss, Leiter und internationaler Produktmanager Euroguss bei der Nürnberg Messe, einen Ausblick Foto: Benteler jetzt testen! JA, ich möchte mich regelmäßig über neueste Trends und Techno logien informieren! Schicken Sie mir unverbindlich ein Probeexemplar Ich abonniere INTERNATIONAL ALUMINIUM JOURNAL ab sofort zum Jahresbezugspreis von 325, inklusive Versandkosten und Mehrwertsteuer INTERNATIONAL ALUMINIUM JOURNAL erscheint monatlich mit je einer Doppelausgabe im Januar/Februar und Juli/August. Das Abonnement gilt zunächst für ein Jahr. Es verlängert sich automatisch um jeweils ein weiteres, wenn es nicht sechs Wochen vor Ende der Bezugszeit gekündigt wird. Abo-Service Fax +49 (0) Firma Name, Vorname Straße, Nr. PLZ, Ort Telefon Telefax Branche Betriebsgröße Datum Unterschrift Automotive 15 Leichtbau-Batteriepack hat wenig Gewicht und ist günstig zu produzieren Konkurrenz für Aluminium in der E-Mobilität Ein Leichtbau-Batteriegehäuse bringt die E-Mobilität voran und ist eine beachtenswerte Konkurrenz für Aluminium im Wettbewerb der Werkstoffe. Das Leichtbau-Batteriegehäuse aus Faserverbunden ist 40 Prozent leichter als Aluminium. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF haben das Leichtbau-Batteriepack entwickelt und dafür ausschließlich Faser-Kunststoff- Verbunde verwendet. So konnte das Gewicht gegenüber Aluminiumgehäusen um 40 Prozent gesenkt werden. Diese Bauweise reduziert nicht nur die bewegte Masse des E-Mobils, sondern erhöht dank zusätzlich integrierter Funktionen dessen Reichweite und Dynamik. Weil das Batteriepack in einem eigens entwickelten hocheffizienten Verfahren gefertigt wird und über einen spezifischen Strukturaufbau verfügt, lässt es sich sehr günstig produzieren. Batteriepacks für Elektrofahrzeuge sind aufgrund der hohen Menge benötigter Batteriezellen aktuell sehr schwer, wenn die geforderten hohen Reichweiten jenseits von 500 Kilometer erreicht werden sollen. Die mechanische Struktur um die Zellen, wie Zellhalter Leichtbau-Batteriegehäuse aus Faserverbunden für die E-Mobilität: 40 Prozent leichter als Aluminium durch den beanspruchungsgerechten Sandwichaufbau und gleichzeitig sehr kosteneffizient durch ein hocheffizientes Fertigungsverfahren Fertigung des Leichtbau-Batteriegehäuses: Preforms werden in das eigens hierzu entwickelte Spritzgusswerkzeug eingelegt und der Schaumkern injiziert. Innerhalb von nur zwei Minuten ist das Faserverbund-Gehäuse fertig - und das ohne Nachbearbeitung. und insbesondere das gegenwärtig aus Aluminium oder Stahl hergestellte Gehäuse, addieren sich neben den elektrischen Komponenten zu einem hohen Gesamtgewicht von mehreren Hundert Kilogramm. So kann je nach Fahrzeugdesign die mechanische Struktur des Batteriepacks mehr als 30 Prozent von dessen Gesamtmasse ausmachen. Um die gravimetrische Energiedichte zu erhöhen, ohne die Zelltechnik verändern zu müssen, ist es somit naheliegend, die notwendigen mechanischen Strukturen der Batteriepacks leichter zu bauen, betont Dr. Felix Weidmann, der das Forschungsprojekt am Fraunhofer LBF betreut. Ein deutliches Leichtbaupotential sieht er in der gezielten Nutzung von Faser-Kunststoff- Verbunden (FKV): Jedoch müssen Lösungen kostenmäßig wettbewerbsfähig sein und den kritischen Aspekt des Brandwiderstands berücksichtigen. Fertigung in zwei Minuten Vor diesem Hintergrund hat das Forscherteam des Fraunhofer LBF ein Leichtbau-Batteriepackgehäuse aus Endlosfaser verstärkten Thermoplasten im Sandwichaufbau hergestellt und nutzte dazu ein neuartiges Verfahren, das den hocheffizienten Schaumspritzguss mit thermoplastischen FKV kombiniert. Dieses sogenannte In-Situ FKV- Sandwich-Verfahren ermöglicht die Herstellung fertiger Leichtbau-Batteriegehäuse innerhalb von rund zwei Minuten ohne Nachbearbeitung. Funktionsintegrierter und kosteneffizienter Leichtbau für die Elektromobilität Darüber hinaus lassen sich Funktionen, wie die thermische Isolationsfähigkeit des hergestellten Batteriegehäuses, im gleichen Prozessschritt integrieren, was mit klassischen metallischen Konstruktionsmaterialien und Fertigungsverfahren nicht möglich wäre. Durch die Wahl geeigneter Flammschutzmittel und Strukturen ist ein hoher Widerstand gegenüber offenen Flammen sowie thermischen Energieeinträgen erzielbar, wie sie etwa bei einem möglichen Zellbrand oder den UN ECE R100 Prüfungen auftreten können. Materialkosten deutlich reduziert Das Leichtbau-Batteriepack ist aufgebaut aus einem Gehäuse sowie Zellhaltern aus Faserverbundwerkstoffen. Dabei besteht das Gehäuse aus UD-Tapes von SABIC, welche zunächst verwoben und anschließend konsolidiert werden. Das sich aus diesem Prozessschritt ergebende Schachbrettmuster-Laminat wird anschließend vorgeformt und in ein speziell entwickeltes hybrides Schaumspritzgusswerkzeug beidseitig eingelegt. Durch die gezielte Injektion eines Integralschaums zwischen die Laminate entsteht auf diese Weise das Gehäuse mit Faserverbunddecklagen und einem Schaumkern. Diese beanspruchungsgerechte Sandwichkonstruktion führt zu höchsten gewichtsspezifischen mechanischen Eigenschaften und reduziert gleichzeitig den Materialeinsatz der verwendeten Faserverbund-Laminate. Die damit einhergehende Verringerung der Materialkosten führt in Kombination mit den sehr kurzen Zykluszeiten zu geringen Bauteilkosten. Auch für andere Anwendungsbereiche geeignet Darüber hinaus ist dieses Verfahren geeignet auch andere Anwendungsbereiche und deren Anforderungen abzudecken, da verschiedenste Faserverbundmaterialien und Kunststofftypen kombiniert und angewandt werden können. Neben dem Verfahren zur effizienten Fertigung der Batteriegehäuse als Faserverbund-Sandwich Konstruktion entwickelten die Darmstädter Forscherinnen und Forscher auch simulationsgestützte Methoden, mit denen sich die Fertigungsqualität vorhersagen und somit die Vorauslegung sowie Fertigung deutlich vereinfachen lässt. reine Zeitverschwendung, sich mit weniger zufriedenzugeben Ein Magazin alle Infos: 10 x im Jahr brandaktuell, top-recherchiert, direkt von der Quelle! Fotos: Fraunhofer LBF

16 16 Guss / Veranstaltungen Aluminium Praxis Mit Fischertechnik Modell Fertigungsabläufe simulieren Miniatur-Fabrik ganz groß In der Leichtmetallgießerei des BMW Group Werks Landshut sollen die Anläufe der Produktionsanlagen mit Hilfe von Standardisierung und virtueller Inbetriebnahme sicherer und effizienter gestaltet werden, ein Fabrikmodell von fischertechnik unterstützt die Gießereispezialisten bei der Simulation. Fischertechnik ist nicht nur in Kinder- und Jugendzimmern zu Hause, sondern hat längst auch in hoch modernen Produktionen Einzug gehalten: In der Leichtmetallgießerei des BMW Group Werks Landshut, Niederbayern, nutzen die Gießereispezialisten der Steuerungstechnik ein Fischertechnik Fabrikmodell, um komplexe Fertigungsprozesse und -anlagen vor der Inbetriebnahme zu verdeutlichen. Bei einem Fertigungsvolumen von über vier Millionen Gussteile pro Jahr sind effiziente Fertigungsprozesse ein absolutes Muss. Gleichzeitig müssen unsere Teile höchste Qualitätsansprüche erfüllen, erläutert Prozessplaner Robert Mit dem dreidimensionalen Miniatur-Abbild sollen Projektierungszeit und Inbetriebnahmephase verkürzt werden Mit einem fischertechnik Modell simulieren die Gießerei-Experten bei der BMW Group in Landshut Fertigungsabläufe Seider. Zusammen mit seinen Kollegen betreut er in der Landshuter Leichtmetallgießerei ein Projekt zur Standardisierung der Anlagentechnik. Unser Ziel ist, dass die Anlagentechnik für neue Gießanlagen standardisiert, also immer nach gleichen Rahmenbedingungen, erstellt wird sowohl was die Software anbelangt als auch die Hardware, so Seider. Das heißt: Die Programmierung der Gießanlagen muss stets die gleichen Grundfunktionen beinhalten und darf sich in Struktur und Ausführung von Anlage zu Anlage nicht unterscheiden. Zusätzliche Applikationen, die nicht jede Produktionsanlage benötigt, stellen wir über einen definierten Bausteinkatalog zur Verfügung. Aus diesem können sich die Anlagenprogrammierer bedienen, sagt Seider. Dasselbe Prinzip gilt für die Visualisierung und Bedienlogik der Fertigungsanlagen. Komplexe Fertigungsabläufe werden simuliert Ein weiterer wichtiger Baustein: Mittels einer virtuellen Inbetriebnahme wird die Anlagenprogrammierung vor der Umsetzung getestet, um potentielle Fehler in der Programmierung und bei den Fertigungsabläufen erst gar nicht entstehen zu lassen. Um die komplexen Fertigungsabläufe zu verdeutlichen, greifen die Spezialisten der Leichtmetallgießerei auf ein Fabrikmodell von fischertechnik zurück. Die Produktionsanlage im Miniatur-Format umfasst mehrere Fertigungsschritte, die über ein Transportband und einen Vakuumsauggreifer miteinander verbunden sind. Die im Modell enthaltene Sortierstrecke, die Fräszelle, das Hochregallager und die simulierte Wärmebehandlung sind Arbeitsschritte, die auch in der Leichtmetallgießerei real anfallen. Angeschlossen an eine speicherprogrammierbare Steuerung setzt die Miniatur- Fabrik die von der Software vorgegebenen Fertigungsschritte um. Projektierungszeit und Inbetriebnahmephase soll verkürzt werden Das dreidimensionale Miniatur-Abbild der späteren Produktionsumgebung bietet für die Gießerei-Spezialisten der BMW Group erhebliche Vorteile: Im Gegensatz zu konventionellen zweidimensionalen Plänen lässt sich jede Änderung im Raum intuitiv simulieren und beurteilen. So sind schnelle und flexible Anpassungen auch kurzfristig möglich, ohne Foto: BMW Ta g u n g e n / M e s s e n / S y m p o s i e n METAV bis 26. März 2021 in Düsseldorf Veranstalter: Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken e.v. (VDW), Messeabteilung, Corneliusstraße 4, Frankfurt am Main, Tel. +49-(0) /54, Fax: +49-(0) , 11th International Congress and Exhibition Aluminium Brazing bis 6. Mai 2021 in Düsseldorf DVS - Deutscher Verband für Schweißen und verwandte Verfahren, Transfer und Netzwerk Tagungsorganisation, Aachener Str. 172, Düsseldorf, T /-303, F , ALUMINIUM 2021 mit Aluminium Conference 18. bis 20. Mai 2021 in Düsseldorf, Veranstalter: Reed Exhibitions Deutschland, Völklinger Str. 4, Düsseldorf, Tel: , Fax: , Stranggießen 2021 am. 8. Juni 2021 (web-konferenz) Veranstalter: Deutsche Gesellschaft für Materialkunde (DGM), c/o DGM-Inventum GmbH, Marie-Curie-Straße 11 17, Sankt Augustin, Telefon: +49 (0) , Telefax: +49 (0) , Internet: L e h r g ä n g e / S e m i n a r e Ermüdungsverhalten metallischer Werkstoffe vom 23. bis 25. Februar 2021 (Online-Fortbildung) Veranstalter: Deutsche Gesellschaft für Materialkunde (DGM), c/o DGM-Inventum GmbH, Marie-Curie-Straße 11 17, Sankt Augustin, Telefon: +49 (0) , F: +49 (0) , Internet: Aluminiumkonstruktionen im Bauwesen nach DIN EN 1999 (Eurocode 9) am 1. März 2021 in Essen Veranstalter: Haus der Technik e.v., Hollestraße 1, Essen Ansprechpartnerin: Ute Jasper, Tel.: 0201/ , Schadensuntersuchungen an Aluminium-Bauteilen am 10. März 2021 in Nürnberg Veranstalter: Deutsche Gesellschaft für Materialkunde (DGM), c/o DGM-Inventum GmbH, Marie-Curie-Straße 11 17, Sankt Augustin, Telefon: +49 (0) , Telefax: +49 (0) , Internet: Schadensanalye für Praktiker am 14. bis 15. Juni 2021 in Essen Veranstalter: Haus der Technik e.v., Hollestraße 1, Essen Ansprechpartner: Stefan Koop, Tel.: 0201/ , Alle hier aufgeführten Veranstaltungen sind bisher noch bestätigt die bislang übliche aufwendige CAD-Nachkonstruktion der realen Strukturen. Durch das Zusammenspiel von Standardisierung und virtueller Inbetriebnahme soll die Projektierungszeit und Inbetriebnahmephase verkürzt werden bei gleichzeitiger Erhöhung der Anlaufqualität, so das Resümee von Prozessplaner Seider. Synchronisation des Sprühzyklus mit der Ablufttechnik ermöglicht Energieeinsparung Abluftprofi für Druckgießmaschinen Dank neuer Ventilatorentechnik arbeitet das Ultravent III Filtersystem von KMA Umwelttechnik signifikant leiser und verbraucht weniger Energie. Zudem wird serienmäßig die Frequenz der Ventilatoren mit dem Sprühzyklus der Druckgussmaschine synchronisiert. Durch diese technische Optimierung spart der neue Ultravent III zusätzlich bis zu 25 Prozent seines Energiebedarfs gegenüber des ohnehin für seine Energieeffizienz bekannten Vorgängers ein. Die weltweit emittierten CO2-Emissionen müssen von 2020 auf 2030 um 20 Milliarden Tonnen reduziert werden, um die Pariser Klimaziele zu erreichen. Die EU soll mit dem European Green Deal bis 2050 sogar klimaneutral werden. Diese ehrgeizigen Ziele verlangen ebenso ehrgeizige Maßnahmen. Die CO2- Steuer ist ein Werkzeug, um energieintensive Unternehmen zur Kehrtwende zu bewegen. Im Gespräch sind Steuersätze beginnend ab 35 Euro pro emittierte Tonne CO2 im Jahr 2021 bis hin zu einer Besteuerung in Höhe von 180 Euro im Jahr Gießereien optimieren daher seit geraumer Zeit ihre Energiebilanz mit der Durchführung von Einzelmaßnahmen. Dabei liegt ein großer Stellhebel in der Wahl der Abluftbehandlung. Mechanische Filter werden aufgrund des hohen KMA hat in diesem Jahr die neue Generation Ultravent III vorgestellt Druckverlustes und des regelmäßigen Filteraustausches immer unbeliebter, wohingegen die Wahl zunehmend auf energieeffiziente Alternativen fällt. Dabei betrachten Gießereien vermehrt die Lebenskosten der Foto: KMA Abluftfilter. Hier fällt schnell ins Auge, dass ein mehrstufiger Elektrofilter mehr als 65 Prozent Energie gegenüber einem am Markt verfügbaren mehrstufigen Gewebefilter einspart. Nach nur fünf Jahren entspricht die Betriebskosteneinsparung hauptsächlich Energiekosten den Investitionskosten eines ganzen Filters. Die CO2-Steuer wird diese Schere noch weiter öffnen. Niedriges Energieniveau KMA Umwelttechnik aus Königswinter, Spezialist für Abluftfilter, hat in diesem Jahr die neue Generation des Abluftreinigungssystems Ultravent III auf den Markt gebracht. Diverse Effizienzmaßnahmen führen zu einem niedrigen Energieniveau des Elektrofilters. Daneben bietet das neue Filtergerät eine serienmäßige Synchronisation des Sprühzyklus der Druckgießmaschine mit dem Ventilator des Abluftfilters. Grundlage für die Vernetzung der Abluftfilteranlage mit der Gießmaschine ist die fortschrittliche Kommunikation zwischen den jeweiligen Steuerungen. Durch die Synchronisation der technischen Schnittstellen passt sich die Ventilatorleistung des Filtersystems dem Sprühzyklus der Druckgießmaschine an. Während der Sprühpause kann durch eine intelligente Drehzahlsteuerung die Ventilatorleistung um 25 Prozent reduziert und die elektrische Aufnahme entsprechend reduziert werden. Eine solche Effizienzmaßnahme ermöglicht Energieeinsparungen an jeder einzelnen Gießzelle. So verbraucht beispielsweise der Ventilator bei einem Abluftvolumen von m³ im Normalbetrieb 5,2 kw. Durch die Steuerung wird dieser Energieeinsatz auf nur 3,9 kw reduziert. Das Beispiel zeigt, dass Schnittstellen notwendig sind, um den Informationsaustausch in heterogenen Systemen zu ermöglichen. Um die Programmierung und Steuerung branchenweit zu vereinheitlichen, wird die Vernetzung von Druckgussmaschinen mit Peripheriegeräten in einer Initiative des VDMA gemeinsam mit Herstellern und ausgewählten Lieferanten aus dem Druckguss erarbeitet.

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