Musik-, Tanz- und Kunsttherapie

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Musik-, Tanz- und Kunsttherapie"

Transkript

1 25. Jahrgang / Heft 4 / 2014 Musik-, Tanz- und Kunsttherapie 4/14 Themenheft Forschung in der Kunsttherapie I Harald Gruber, Ulrich Elbing und Constanze Schulze (Hrsg.) Herausgeber: Karl Hörmann Wulf Becker-Glauch Yolanda Bertolaso Ulrich Elbing Georg Franzen Gunther Klosinski Wolfgang Mastnak

2 Inhalt Originalia Gruber, H., Schulze, C. & Elbing, U.: Editorial: Forschung in der Kunsttherapie 185 Schulze, C., Elbing, U. & Gruber, H.: Forschungsverbund Kunsttherapie. Arbeitsprogramm und erste Ergebnisse 186 Art Therapy Research Network: Program and Initial Results Lauschke, M., Ostermann, T. & Schulze, C.: Kunsttherapie bei Essstörungen. Ein vergleichender Literaturüberblick 191 Art Therapy in Eating Disorders: A Comparative Literature Review Ganter-Argast, C. & Zipfel, S.: Das Erleben der Kunsttherapiegruppe aus PatientInnen- und TherapeutInnensicht 201 On How Patients and Therapists Experience Art Therapy Groups Widdascheck, C.: Asylsuchende Migration Phänomenologie. Zum Potential der kunsttherapeutischen Arbeit aus transkultureller Perspektive 211 Asylum seekers Migration Phenomenology: The Potential of Art Therapy from a Transcultural Perspective Buchbesprechungen Mastnak, W.: Besprechung von: Spitzer, M. (2014). Musik im Kopf. Hören, Musizieren, Verstehen und Erleben im neuronalen Netzwerk 221 Mastnak, W.: Besprechung von: Rudolf, G. (2014). Psychodynamische Psychotherapie. Die Arbeit an Konflikt, Struktur und Trauma 222 Mastnak, W.: Besprechung von: Wöller, W. (2014). Bindungstrauma und Borderline-Störung. Ressourcenbasierte Psychodynamische Therapie (RPT) 223 Nachrichten Bertolaso, Y.: Nachruf auf Dr. med. Wulf Becker-Glauch Beispielhafter Humanist & Pionier der Kunsttherapie ( ) 224 Schulze, C.: Unvergängliche Spuren einer großen Persönlichkeit in der Kunsttherapie Nachruf auf Prof. Dr. Hans-Günther Richter ( ) 225 Veranstaltungen und Ankündigungen 226

3 Musik-, Tanz- und Kunsttherapie Ihr Artikel wurde in einer Zeitschrift des Hogrefe Verlages veröffentlicht. Dieser e-sonderdruck wird ausschließlich für den persönlichen Gebrauch der Autoren zur Verfügung gestellt. Eine Hinterlegung auf einer persönlichen oder institutionellen Webseite oder einem sog. Dokumentenserver bzw. institutionellen oder disziplinären Repositorium ist nicht gestattet. Falls Sie den Artikel auf einer persönlichen oder institutionellen Webseite oder einem sog. Dokumentenserver bzw. institutionellen oder disziplinären Repositorium hinterlegen wollen, verwenden Sie bitte dazu ein pre-print oder ein post-print der Manuskriptfassung nach den Richtlinien der Publikationsfreigabe für Ihren Artikel bzw. den Online-Rechte für Zeitschriftenbeiträge (

4 Musik-, Tanz- und Kunsttherapie, 25 (4), Hogrefe Verlag, Göttingen 2014 Das Erleben der Kunsttherapiegruppe aus PatientInnen- und TherapeutInnensicht Christiane Ganter-Argast und Stephan Zipfel Zusammenfassung. Im vorliegenden Artikel wird eine Studie vorgestellt, die Erlebensdimensionen der Kunsttherapiegruppe aus PatientInnen- und TherapeutInnensicht untersucht. Es werden zum einen erste Ergebnisse der neu entwickelten Fragebögen Erleben der Kunsttherapiegruppe aus PatientInnen- (FEKTP) und aus TherapeutInnensicht (FEKTTH) präsentiert. Hierfür wurden n = 133 PatientInnen befragt. Ausgangspunkt der Fragebogenkonstruktion waren die Wirkfaktoren von Grawe (2005) und Yalom (1985). Einige Ergebnisse dieses quantitativen Forschungsansatzes werden in Bezug gesetzt zu den Resultaten aus einem qualitativen, halbstandardisiertem Interview mit einer an Anorexia nervosa erkrankten Patientin. Die Patientin wurde nach ihrem Erleben in der Kunsttherapiegruppe befragt. Das kunsttherapeutische Dokumentationssystem DoKuPro (Elbing, Hölzer, Danner-Weinberger & Wietersheim, 2009) präsentiert aus Therapeutensicht den kunsttherapeutischen Therapieverlauf dieser Patientin. Schlüsselwörter: Kunsttherapie, Quantitative und Qualitative Studie, Erlebensdimensionen, Psychosomatik, Anorexia nervosa On How Patients and Therapists Experience Art Therapy Groups Abstract. In this article a study is presented which examines experience dimensions of an art therapy group from the patients and therapists points of view. First results of the newly developed questionnaires FEKTP (The Experience of Art Therapy Groups From the Patients Point of View) and FEKTTH (From the Therapists Point of View) are presented. purpose total of 133 patients completed a questionnaire which was based on the effective factors of Grawe (2005) and Yalom (1985). Some of the results of this quantitative research approach are linked to the results of a qualitative, partly standardized interview with a patient suffering from anorexia nervosa. The patient was asked about her experience in an art therapy group. The art therapy documentation system DoKuPro (Elbing et al., 2009) presents the therapist s view of the art therapy treatment of this patient. Keywords: Art Therapy, Quantitative and Qualitative Study, Experience Dimensions, Patient s and Therapist s View, Psychosomatics, Anorexia nervosa Teile diese Artikels wurden bei der Arbeitstagung: Jetzt! Forschung in der Kunsttherapie am an der HKS Ottersberg vorgetragen. Bei Dilthey liegt die Erlebensebene allen Formen der Erkenntnisbildung zu Grunde und bleibt für Bildungsprozesse immanent. Das Erleben beginnt mit dem Innewerden von Wirklichkeit, so Dilthey ( ). Im ästhetischen Erleben wird die sinnliche Wahrnehmung eines Mediums für uns zu einem Prozess, der seinen Sinn in sich selbst trägt. Es gibt in diesem Moment nichts Wichtigeres als das eigene Wahrnehmen, Empfinden und Erleben (Dietrich, 2012). Ein Spiel möglicher Bedeutungen kann sich daraus entwickeln. Die daraus resultierende ästhetische Wirkung begründet sich darauf, dass die ästhetischen Empfindungen auf eigene Erfahrungen bezogen werden. Sie werden mit anderen Erfahrungen verglichen, passende Wörter werden gesucht um zu umschreiben, was sich zwischen mir und dem ästhetischen Objekt ereignet hat. Ästhetisches Erleben ist ein sozialer Prozess, da es nach Austausch verlangt. Begeisterung wird berichtet, Eindrücke werden wiedergegeben und man beginnt Rechenschaft abzulegen über ästhetische Wirkungen (Dietrich, 2012). Dem ästhetischen Erleben wurde immer schon eine positive Wirkmacht zugeschrieben (Ehrenspeck, 2001). Auch Oevermann (1991) erörtert, dass ästhetisches Erleben Bildungsprozesse ermöglichen kann und anhand künstlerisch-ästhetischer Produktionsprozesse krisenhafte Situationen bewältigt werden können. Jedoch sind Wirkungen bezogen auf die Kunsttherapie immer noch wenig empirisch erforscht, wie der folgende Absatz aufzeigt. Aktueller Stand der Forschung und Studienziel Die Kunsttherapie muss sich immer mehr mit ihrer Wirksamkeit und deren wissenschaftlichem Nachweis auseinandersetzten, da das Fehlen objektiver Wirkungsnachweise zum Wettbewerbsnachteil wird, wenn Krankenkassen Kriterien für die Finanzierung von Therapieformen DOI: / /a000169

5 202 Christiane Ganter-Argast und Stephan Zipfel entwickeln. Zudem wird anhand von Wirksamkeitsnachweisen auch der wissenschaftliche Status einer Therapieform gemessen (Grawe, Donati & Bernauer, 2001). Zur Wirksamkeit spezifischer kunsttherapeutischer Methoden liegen Studien z. B. von Fabra (1991) zu einer Kurzzeitkunsttherapie in der Psychiatrie und von Hamre (2004) zur Wirksamkeit der anthroposophischen Kunsttherapie vor. Weitere Studien untersuchen die Wirkung der Kunsttherapie bei bestimmten Patientengruppen (Henn, 2004; Rusted, 2006; Montag et al. 2014). Zwei eher allgemein angelegte Studien über die kurzfristige Wirksamkeit und das Erleben der Kunsttherapie in der Psychosomatik wurden von Plecity (2006) und Poetsch (2010) veröffentlicht. Gruber (2009) und Götze (2007) behandeln die spezifischen Wirkfaktoren der Kunsttherapie. Die genannten Veröffentlichungen zeigen, wie heterogen und vielfältig das Vorgehen ist und dass bereits Ansätze vorhanden sind, um mit quantitativen wie auch qualitativen Forschungsmethoden Wirkmechanismen nachzuweisen. Die Ergebnisse sind jedoch auf Grund der unterschiedlichen Forschungsinstrumente nicht miteinander zu vergleichen. Zu erwähnen ist dabei die oft sehr geringe Fallzahl (< 50) (vgl. Götze, 2007; Rusted, 2006). und die Nichtbeachtung der Tatsache, dass die Kunsttherapie meistens nur ein Teilelement im Gesamtbehandlungsplan darstellt (Hamre, 2004; Saunders & Saunders, 2000). Häufig ist auch die Beschreibung der Kontrollgruppe ungenügend (vgl. Chapman, Morabito, Ladakakos, Schreier & Knudson, 2001). Dadurch können die Ergebnisse nicht generalisiert oder übertragen werden. Zudem wird bei einigen Untersuchungen die gewählte Forschungsmethode nicht angemessen umgesetzt. (vgl. Plecity 2006 und Fabra, 1991). Es bedarf also weiterer Studien, um allgemeine Schlüsse ziehen zu können. Auch andere Autoren kommen zu dem Ergebnis, dass es bis heute in vielen Anwendungsbereichen an empirischen Wirksamkeitsnachweisen fehlt und ein erheblicher Forschungsbedarf besteht (Gruber & Weiss, 2009; Gühne et al., 2012). Aus diesem Forschungsdesiderat heraus entstand das Forschungsinteresse, das Erleben der Kunsttherapiegruppe zu erforschen. Da es gerade in Bezug auf die Kunsttherapiegruppe bei PatientInnen mit einer Essstörung kaum wissenschaftliche Arbeiten mit empirischen Daten gibt und auch hier eine große Forschungslücke besteht (Ganter et al. 2009; Lauschke, 2014), wurde ein besonderer Fokus auf die PatientInnengruppe der Essstörungen gelegt. Die Fragestellung der Studie lautet: Wie erleben PatientInnen die Kunsttherapiegruppe? Methodisches Vorgehen und Durchführung Der oben formulierten Fragestellung wurde zunächst mit einem quantitativen Forschungsansatz nachgegangen. Eine Fragebogenerhebung wurde als geeignet angesehen, da sie es ermöglicht verschiedene Erlebensdimensionen messbar zu machen und objektiv in großem Umfang zu erheben und zu vergleichen. Zudem gibt es bisher kein psychometrisch überprüftes Messinstrument, welches das Erleben der Kunsttherapiegruppe erheben kann. Außerdem kann ein Fragebogen zu einem späteren Zeitpunkt für Effizienzstudien genutzt werden und seinen Teil zur Wirkforschung beitragen. Deshalb wurde zunächst ein Fragebogen zum Erleben der Kunsttherapiegruppe aus PatientInnen- (FEKTP) und TherapeutInnensicht (FEKTTH) konstruiert. 1 Bei der Entwicklung wurde auf 16 Wirkfaktoren von Grawe (2005) und Yalom (1985) zurückgegriffen. Insgesamt wurden 16 Erlebensdimensionen in 32 Beurteilungsaufgaben umformuliert, die in einer sechsstufigen, diskret gestuften Ratingskala von trifft überhaupt nicht zu bis trifft voll und ganz zu zu beantworten waren. Der Fragebogen wurde einmalig nach der 6. Kunsttherapiestunde (t2) von insgesamt n = 133 PatientInnen aus der stationären und teilstationären Psychosomatik 2 erhoben und ebenfalls von den jeweiligen KunsttherapeutInnen (n = 4) ausgefüllt 3. Die Kunsttherapiegruppe war Teil eines Gesamtbehandlungsplanes. Das strukturierte klinische Interview 4 DSM-IV (Wittchen, Wunderlich & Gruschwitz, 1997) wurde bei insgesamt 101 PatientInnen durchgeführt und führte zur Hauptdiagnosestellung. Bei den 32 PatientInnen ohne SKID-I wurde die klinische Hauptdiagnose berichtet. Die Fragebögen wurden mit Hilfe des Statistikprogramms SPSS ausgewertet. 5 Neben diesem objektiven, standardisierten Verfahren der Fragebogenerhebung, welches aus dem Relevanzsystem des Forschers heraus agiert, sollte ebenfalls die Innenperspektive des erlebenden Subjektes erfasst werden, um subjektive Sinnstrukturen nachvollziehen zu können. Hierfür wurden zwei qualitative, teilstandardisierte Interviews mit Anorexie- Patientinnen geführt. Dieses Krankheitsbild wurde ausgewählt, da es zu diesem Störungsbild kaum wissenschaftliche empirische Studien gibt (vgl. Ganter, Enck, Zipfel & Sammet, 2009 und Lauschke, 2014 in diesem Heft). Auswahlkriterien für das Interview waren die Diagnose einer Anorexia nervosa (F50.0) und eine mindestens sechs wöchige Teilnahme an der Kunsttherapie. Eine Interviewpartnerin sollte zusätzlich einen chronifizierten Krankheitsverlauf aufweisen. 1 Die Fragebögen sind in der Dissertationsschrift (Ganter-Argast, 2015) abgebildet. 2 Universitätsklinikum Tübingen Medizinische Klinik VI, Abteilung für Psychosomatik und Psychotherapeutische Medizin und Universitätsklinikum Heidelberg, Klinik für Psychosomatische und Allgemeine Klinische Medizin 3 Die angewendete Form der Kunsttherapie wird hier nicht näher beschrieben. Siehe dazu Ganter-Argast und Teufel, (SKID-I) 5 Die psychometrische Überprüfung wird an dieser Stelle nicht vorgestellt.

6 Das Erleben der Kunsttherapiegruppe aus PatientInnen- und TherapeutInnensicht 203 Tabelle 1. Stichprobenbeschreibung Sample Total 133 N (%) Weiblich Durchschnittsalter Therapiedauer Major Depression (F32. F33.-) Somatoforme Störungen (F45.-) Essstörungen (F50.-) Phobische Störungen/andere Angststörungen (F40. F41.-) Emotional instabile Persönlichkeitsstörung (F60.3) Posttraumatische Belastungsstörung (F43.1) Zwangsstörung (F42.-) 93 (69,9) 40,1 Jahre 44,58 Tage 45 (33,8) 36 (27,1) 28 (21,0) 16 (12,0) 3 (2,3) 4 (3,0) 1 (0,8) Dadurch konnten zwei kontrastreiche Fälle gewonnen werden. Die Interviews wurden jeweils von nicht in die Therapie involvierten Interviewern durchgeführt. Die beiden qualitativen, leitfadengestützen Interviews mit den Anorexie-PatientInnen wurden vollständig transkribiert und mit der Qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring (2012) analysiert. Zusätzlich wertete ein externer Rater mit Methodenkenntnis und kunsttherapeutischer Berufserfahrung ebenfalls die Interviews aus. Zu einer Patientin wurde zudem das kunsttherapeutische Dokumentationssystem DoKuPro (Elbing, Hölzer, Danner- Weinberger & Wietersheim, 2009) für den kompletten Therapieverlauf aufgezeichnet. Werden die einzelnen Erlebensdimensionen 6 in Abbildung 1 betrachtet, lässt sich feststellen, dass die Dimensionen: Therapeutische Beziehung (x - = 3,78; s = 1,06 7 ), Ressourcenaktivierung (x - = 3,47; s = 1,09) und Gruppenkohäsion (x - = 3,27; s = 1,13) aus PatientInnensicht am Positivsten erlebt wurden. Die Erlebensdimensionen Wiedererleben der Familie (x - = 1,98; s = 1,35), Interpersonelles Lernen Input (x - = 1,81; s = 1,17) und Altruismus (x - = 1,67; s = 1,30) wurden am Unzutreffendsten erlebt (vgl. Abb. 1). Die KunsttherapeutInnen schätzten das Erleben der PatientInnen bei diesen Erlebensdimensionen in der gleichen Rangfolge ein. Die Erlebensdimensionen Wiedererleben der Familie, Interpersonelles Lernen Input und Altruismus besitzen die niedrigsten Mittelwerte und werden scheinbar durch die repräsentierten Items nicht von der Untersuchungsgruppe erlebt. Es gibt somit Erlebensdimensionen in der Kunsttherapiegruppe, die bei dieser Stichprobe aus PatientInnensicht positiver erlebt werden als andere. Die KunsttherapeutInnen schätzen diese Erlebensdimensionen ebenfalls positiver ein als andere. Ergebnisse der Fragebogen-Erhebung In der vorliegenden Veröffentlichung werden einige Ergebnisse der Fragebogenerhebung mit Ergebnissen eines Interviews und DOKUPRO vorgestellt und miteinander in Verbindung gebracht. Die Stichprobe wird in Tabelle 1 kurz dargestellt. Das Erleben der Kunsttherapiegruppe aus PatientInnensicht 6 Die Mittelwerte der Erlebensdimensionen bestehen aus zwei zusammengefassten Items 7 x - = Mittelwert; s = Standardabweichung Interpretation der Ergebnisse Die Items zur therapeutischen Beziehung erhielten aus PatientInnensicht die positivsten Bewertungen. Das Ergebnis weist darauf hin, dass die Beziehung zum Therapeuten auch in der Kunsttherapie nicht unterschätzt werden darf. Die therapeutische Beziehung ist bereits ein überprüfter Wirkfaktor der Psychotherapie (Grawe et al., 2001 und Hain, 2001). Dieses Ergebnis unterstützt auch Tschuschkes und Agazarians Aussage, dass die spezifischen Wirkfaktoren nie ausreichend von sogenannten Therapeutenvariablen zu trennen sind (Tschuschke & Agazarian, 2001). Andererseits könnte es sich hierbei auch um eine Dimension handeln, die eventuell aus sozialer Erwünschtheit hoch bewertet wird. Die Erlebensdimension Ressourcenaktivierung folgt in der positiven Einschätzung an zweiter Stelle und unterstützt damit die Meinung vieler Autoren, dass die Kunsttherapie vor allem auch ressourcenaktivierend ist oder ressourcenorientiert arbeitet (Titze, 2013; Eberhart, 2013). Gruppenkohäsion und Katharsis aus PatientInnensicht auf Position drei und vier werden bei Tschuschkes und Agazarians (2001) Rangfolge zu den drei wichtigsten Wirkfaktoren gezählt. Die therapeutische Gruppe stellt für ihn ein kathartisches Vehikel dar, in dem Gefühle intensiver ausgedrückt werden können als in der Einzeltherapie. was von den Pa-

7 204 Christiane Ganter-Argast und Stephan Zipfel Abbildung 1. Erlebnisdimensionen aus Patientensicht. tientinnen als hilfreich erlebt wird. Außerdem ist für sie die Gruppenkohäsion die Zugehörigkeit und Akzeptanz in der Gruppe ein elementarer therapeutischer Wirkfaktor. PatientInnen mit emotionaler Bezogenheit zur Gruppe erreichen bessere Therapieergebnisse (Tschuschke & Agazarian, 2001). Auch in der kunsttherapeutischen Literatur wird immer wieder beschrieben, dass der gestalterische, non verbale Ausdruck von Gefühlen ein wichtiger Wirkmechanismus sei. Der gestalterische Ausdruck ermöglicht zudem eine einfachere Kommunikation mit der Gruppe und es stellt sich damit rascher das Gefühl der Zugehörigkeit ein (Matto, 1997; Diamond-Raab & Orell-Valente, 2002). Die Erlebensdimensionen Wiedererleben der Familie und Altruismus sind auch bei Tschuschkes und Agazarians (2001) Rangfolge auf den letzten Rängen zu finden. Laut Tschuschke und Agazarian (2001) wird der Wirkfaktor Wiedererleben der Familie aus PatientInnensicht deshalb so vernachlässigt, weil er auf einer anderen Bewusstseinsebene wirkt als Katharsis. Tschuschke und Agazarian bezeichnet diesen Wirkfaktor aus TherapeutInnensicht allerdings als Hauptkraftquelle, da die Primärfamilie allgegenwärtig im Gruppensetting zu finden sei (Tschuschke & Agazarian, 2001, S.145). Die Erlebensdimension Altruismus wurde aus PatientInnensicht als weniger zutreffend erlebt, da diese Dimension (mit den Items (26): Ich konnte heute einem Gruppenmitglied hilfreiche Hinweise zu seiner Gestaltung geben. und dem Item (30): Ich hatte den Eindruck, dass ich hilfreich für andere bin. ) eventuell auch aus Bescheidenheit niedrig beurteilt wurde. Interpersonelles Lernen (Input) ist bei Tschuschkes und Agazarians (2001) Rangfolge auf Position drei zu finden. In der hier vorgestellten Studie wird diese Erlebensdimension mit Item (22): Ich habe heute in der Kunsttherapie erfahren, wie ich auf andere wirke und Item (24): Durch das Gestalten in der Gruppe habe ich heute bemerkt, wie ich mit anderen umgehe, beschrieben. Offenbar ist diese Erlebensdimension nicht in jeder Kunsttherapiestunde erfahrbar und ist auch abhängig davon, ob gruppendynamische Methoden mehr im Fokus stehen oder die Einzelarbeit in der Gruppe. Zudem kommt die Erlebensdimension Interpersonelles Lernen (Input) in der Gesprächsgruppentherapie sicherlich häufiger zum Ausdruck, in der die PatientInnen vermehrt verbale Rückmeldungen bekommen. Jedenfalls scheint sie mit einem Mittelwert von x - = 1,81; s = 1,17 in der Kunsttherapiegruppe aus PatientInnensicht kaum erlebbar zu sein. Ergebnisse aus einem Interview und DoKuPro Im folgenden Abschnitt werden einige Resultate aus einem von zwei qualitativ- leitfadengestützen Interviews 8 vorgestellt. Die vorliegenden Ergebnisse stammen aus dem Interview mit einer Patientin, bei der eine langjährige Anorexia nervosa besteht. Diese Ergebnisse wurden mit DoKuPro (Elbing, Hölzer, Danner-Weinberger & Wietersheim, 2009) verglichen. 8 Der Leitfaden erfragte ebenfalls das Erleben der Kunsttherapiegruppe aus Patientinnensicht

8 Das Erleben der Kunsttherapiegruppe aus PatientInnen- und TherapeutInnensicht 205 Die Qualitative Inhaltsanalyse der Interviews ergab folgende Hauptkategorien: Kunsttherapeutische Erlebensdimensionen aus PatientInnensicht Nacherleben des gestalterischen Tuns; Erleben wie das gestalterische Tun wirkt; Erleben wie die Gestaltung wirkt; Erleben von Gefühlen, Symbolisierungserleben. Kunsttherapeutische Erlebensdimensionen in Bezug auf die Kunsttherapeutin und in Bezug zur Kunsttherapiegruppe Veränderte Selbstwahrnehmung der Patientinnen In der ersten Hauptkategorie Kunsttherapeutische Erlebnisdimensionen beschreibt die Patientin zunächst ihre Vorgehensweise in der Kunsttherapiesitzung und somit wird ihr gestalterisches Tun nacherlebbar. Ich (.) bin meistens (.) gekommen und wusst genau schon was ich machen will. ( ) Die hier zur Sprache gekommene Vorgehensweise mit einer konkreten Idee in die Sitzung zu kommen überwiegt bei ihr und weist auf das Bedürfnis nach Kontrollausübung, Autonomie- und Leistungsstreben hin. Die Patientin beschreibt außerdem ihr gestalterisches Vorgehen sehr ausführlich und mit vielen technischen Details. Das rein kreative Tätigkeitsein (21 23) scheint von großer Bedeutung für sie zu sein. Auch zeigt sie dadurch, dass sie eine gestalterische Handlungskompetenz erlangt hat. Andererseits vermeidet sie durch die detaillierten Beschreibungen der gestalterischen Arbeit, aufkommende Themen und Gefühle zu benennen. In einer weiteren Unterkategorie beschreibt sie, wie das gestalterische Tun auf sie wirkt. O.k. also es war so, also der Stein war des Erste was ich gemacht habe, ( ) also am Stein geschafft hab, da hat des einfach rein die Tätigkeit hat mir unheimlich gut getan. (21 23) Dabei wird die Wirkung als positiv und wohltuend beschrieben. Sie führt weiter aus, dass sie beim Tun, an gar nichts mehr gedacht habe, sie habe ganz abschalten können (24 25). Sie habe sich um nichts mehr gekümmert (30) und sei ganz auf die Sache konzentriert gewesen (31). Es gelingt ihr also, die um das Thema Essen kreisenden Gedanken zu durchbrechen. Sie kann außerdem ihre Zeit mit zeichnen auf dem Patientenzimmer ausfüllen und bekommt durch die entstandenen und gelungenen Gestaltungen ein gutes Gefühl irgendwie (678). Der Erfolg besteht erst einmal darin, dass sie in dieser Zeit ihrem Drang sich körperlich zu bewegen nicht nachgehen musste, sondern sich gestalterisch beschäftigen konnte und dabei zusätzlich ihre Stimmung aufhellte. 9 Zeilenangabe aus dem Interviewtranskript Das kunsttherapeutische Dokumentationssystem, ausgefüllt von der Kunsttherapeutin, unterstützt ihre Aussagen (siehe Abbildung 2) 10. Ein eher gezieltes, sehr materialgerechtes, konzentriertes sowie eigeninitiatives Vorgehen wurde auch hier dokumentiert. Anleitung bei der Kunsttherapeutin suchte sie nur sehr selten. In einer weiteren Unterkategorie der Kunsttherapeutischen Erlebnisdimensionen beschreibt sie, wie die Gestaltung wirkt. ( ) der Vulkan, da war ich irgendwie, da bin ich grad jetzt ganz erstaunt. Ich hab das Bild gar nicht so = so gelungen in Erinnerung, aber irgendwie jetzt gefällt mir s eigentlich doch ganz gut. Ähm da wollt ich einfach so die. (lacht). innere Explosion.. zum Ausdruck bringen, so ein bisschen ( ). Hierbei empfindet sie das Bild, welches ihre Wut mit Hilfe eines Vulkans thematisiert, als gelungen. Wobei sie in ihrer Interviewaussage die Bedeutung dieses Gefühls reduziert, indem sie lacht und so ein bisschen hinzufügt. Frau X berichtet noch über weitere Gefühle. Diese Textpassagen bilden die Unterkategorie Erleben von Gefühlen. Sie beschreibt, dass sie sich immer total gefreut (28) habe auf die Kunsttherapie. Sie immer total gerne (27) dorthin gegangen sei. Sie habe in der Kunsttherapie, mehr als in allen anderen Therapien gemerkt, dass sie da total ruhig werde (27 29). Sie beschreibt auch nochmals an anderer Stelle ihre große Motivation und wie viel Spaß sie dabei hatte (53 54 und 183). Spaß machte ihr dabei wiederum das künstlerische Tun und das Ausprobieren der Materialien und Werkzeuge. In DOKUPRO (siehe Abbildung 3) wird ihre neugierige, interessierte Arbeitshaltung sowie ihre Wertschätzung anhand einer hohen Ausprägung des Mittelwertes dokumentiert. Auch ihr gestalterischer Ausdruck wird mit einem Mittelwert von x - = 4,0 als meistens lebendig bewertet. Anhand der hier vorgestellten Aussagen der Patientin und der Einschätzung der Kunsttherapeutin in DoKuPro konnte die ressourcenaktivierende Funktion der Kunsttherapie nachvollzogen werden. Neben der thematisierten Wut geht sie in der Interviewkategorie Erleben von Gefühlen nur ein weiteres Mal auf ein unangenehmes Gefühl ein. Dieses Gefühl umschreibt sie mit einer Art Unzufriedenheit, die sich einstellte. Anstatt das Gefühl der Unzufriedenheit zuzulassen und zu spüren woher es kommt, verfällt sie in einen Aktionismus, der dazu führt, dass sie mit dem Speckstein genauso umgeht, wie mit ihrem eigenen Körper. von allen Sachen, die ich gemacht habe, war das etwas, was mich am wenigsten begeistert hat (lacht) ( ) Ich hab dann gesehen es wird so etwas Komisches ( ) dann hab ich es weggemacht und weggemacht und hab 10 DoKuPro kann von Trifft überhaupt nicht zu bis Trifft vollständig zu in sechs Stufen ausgefüllt werden (vgl. Elbing et al., 2009).

9 206 Christiane Ganter-Argast und Stephan Zipfel Abbildung 2. Mittelwerte der DOKUPRO Items zur Arbeitsweise. Abbildung 3. Mittelwerte der DOKUPRO Items zu Arbeitshaltung und Ausdruck.

10 Das Erleben der Kunsttherapiegruppe aus PatientInnen- und TherapeutInnensicht 207 nicht gewusst was ich machen soll und dann ist zum Schluss des raus gekommen ( ) (94 95). Sobald unangenehme Gefühle aufkommen, muss sie in Bewegung sein, darf nicht zur Ruhe kommen, um sich spüren zu können oder zu müssen. Jedoch bleibt dieses Vorgehen zunächst auf einer unbewussten Ebene für Frau X. Erst später im Interview geht sie auf die Bedeutung des Steines ein. In den folgenden Textpassagen zum Symbolisierungserleben aus Patientinnensicht wird dann deutlich, dass der Speckstein als Selbstbild verstanden werden kann, der zwei unterschiedliche Seiten besitzt. Eine runde und weiche Seite und noch eine eckige und kantige Seite, die es auch anzunehmen gilt. sollt eigentlich so darstellen auf der einen Seite das Weiche, Runde und auf der anderen Seite das Eckige, Kantige (78 80). So die zwei Seiten von mir also so dieses Weiche so immer.. immer freundlich und so..(lacht) das ist das Runde und das andere das man dann halt auch sich wagen soll, so Ecken und Kanten zu haben ( ). Der Stein ist somit nicht komplett rund und weich, sondern besitzt eine kontrastreiche andere Seite, die sie erst einmal befremdlich- komisch (92) empfindet. Der Stein spiegelt ihr eine ungeliebte Seite wider, die Unzufriedenheit auslöste. Die Kategorie 11 Kunsttherapeutische Erlebensdimensionen in Bezug auf die Kunsttherapeutin zeigt im folgenden Zitat, dass diese zum besseren Verständnis ihres Specksteines beigetragen und ihr Sicherheit und Vertrauen vermittelt hat sich gestalterisch auszudrücken. Ja.. das war zum Beispiel was, ( ) wo sie (die Kunsttherapeutin) mich eigentlich bisschen hingeführt hat. Wo sie dann auch ganz bewusst gesagt hat, ja ich soll aber aufpassen, dass die Ecken und Kanten auch nicht alle weggehen sondern dass das einfach so bleibt. ( ). Der Hinweis darauf, dass der Stein bzw. sie selbst Ecken und Kanten haben darf und er oder eben sie selbst einfach so bleibt (417) scheint eine neue Sichtweise zu sein. An den hier aufgeführten Textpassagen ist es ihr gelungen das Erlebte zu verstehen und im Interview zu reflektieren. In den Interviewpassagen zur Kategorie Kunsttherapeutisches Erleben in Bezug zur Kunsttherapiegruppe wird zum einen deutlich, wie die Patientin eine differenzierte Wahrnehmung des Gruppengeschehens und der Gestaltungen erworben hat. Außerdem kann die Bedeutung der Kunsttherapiegruppe, die neue Impulse vermittelt und Hoffnung gibt, nachvollzogen werden. 11 Die folgenden Kategorien werden an dieser Stelle verkürzt dargestellt und können ausführlicher in der Dissertationsschrift (Ganter- Argast, 2015) nachgelesen werden... bei dem Regenbogen..(lacht) weil mit dem Bild war ich irgendwie..ich wollt des eigentlich viel.. die Farben viel leuchtender und viel strahlender machen ( ) und dann haben aber..ähm mehrere Mitpatienten glaub ich gesagt, sie finden des irgendwie ganz, äh..(atmet aus) sie finden die Farben ganz = ganz leuchtend und strahlend..(lacht) und klar wenn so jemand so eine andere Meinung sagt, dann denkt man ja gut, vielleicht dann kommt es einem schon mal bisschen.. Bisschen ähm..besser vor..so. Also es macht schon was aus also wenn da = wenn da andere Meinungen irgendwie was sagen. Ja also gut, für michist es..ich bin sowieso jemand, eigentlich wo jetzt so, wenn jemand anders was sagt, dann is des mir oft oder legt dem mehr Bedeutung zu, wie wenn wie wenn ich es selber irgendwas beurteil.( ) und dann= dann konnte ich das Bild irgendwie bisschen wieder bisschen versöhnlicher betrachten, sagen wir es mal so. ( ) Auch im kunsttherapeutischen Dokumentationssystem schätzt die Kunsttherapeutin den Kontakt der Patientin zur Gruppe mit einem Mittelwert von x - = 3,80 (s 12 = 0,86) als hoch ein. Zum anderen wird laut Beobachtungsprotokollen der Kunsttherapeutin der Kontakt der Patientin zur Gruppe eher in der Gestaltungsphase mit Hilfe von ungezwungenen Gesprächen hergestellt. Ansonsten werden die Gestaltungen nicht in Bezug zu anderen gesetzt. Auch im Interview findet keine weitere Auseinandersetzung des Beziehungserlebens mit der Gruppe statt. DoKuPro zeigt ebenfalls geringe emotionale und lebensgeschichtliche Bezüge an. Insgesamt war es für diese Patientin schwer sich in der Gruppe mehr zu öffnen. Das hier analysierte Erleben der Kunsttherapiegruppe stimmt überein mit Schilderungen in der Literatur. Zeeck (2012) beschreibt, dass PatientInnen mit einer Anorexia nervosa, oft deutliche Schwierigkeiten im Umgang mit anderen haben. Auch auf Grund des ausgeprägten Untergewichts können psychodynamische Gruppen eine Überforderung für sie darstellen und sie können sich emotionalem Erleben nicht öffnen (Zeeck, 2012). Die Gruppe wird dabei von PatientInnen mit einer Anorexie oft nicht als Ort empfunden, an dem Schwächen gezeigt werden können (vgl. Ganter-Argast & Teufel, 2012). Die letzte analysierte Interviewkategorie umfasst die Veränderte Selbstwahrnehmung der Patientin. Es wird dabei in ihren Aussagen wiederholt erkennbar, dass Frau X durch die Kunsttherapie zu Ruhe und Entspannung gelangen konnte. Und ähm.ja wie gesagt das war sowas, mehr als in allen anderen Therapien wo ich einfach gemerkt habe ich werde da total ruhig, mich kümmert überhaupt gar nichts mehr. Ich mach jetzt das und fertig und das war halt etwas, was = was ich ähm speziell am Anfang von = von.. der Therapie hier überhaupt nicht mehr irgendwie gekannt habe, so sich so ganz irgendwie mit etwas beschäftigen 12 S = Standardabweichung

11 208 Christiane Ganter-Argast und Stephan Zipfel und dabei abschalten, praktisch oder sich gedanklich mit dem befassen, was man macht (28 38). Zusammenfassend kann gesagt werden, dass in der Interviewkategorie Kunsttherapeutische Erlebensdimensionen aus Patientinnensicht das Erleben der Kunsttherapie als ressourcenaktivierend und stabilisierend beschrieben wurde. Die Beziehung zur Kunsttherapeutin ermöglicht u.a. das Verstehen des Erlebten und scheint ebenfalls bedeutend für die Patientin gewesen zu sein. Durch die Kunsttherapiegruppe kann die Patientin vor allem am Ende der Therapie Anteilnahme erfahren und Hoffnung erhalten. Jedoch bleibt die Beziehung zur Gruppe eher distanziert und tiefergehende Erfahrungen mit Anderen bleiben aus. Dies mag, wie Zeeck (2012) es formuliert, daran gelegen haben, dass die Arbeit an der Selbstöffnung in der Gruppe für diese Patientin lange Zeit eine Überforderung darstellte. Diskussion Im Interviewtext konnten Erlebensdimensionen, identifiziert werden, die mit denen aus der Fragebogenauswertung übereinstimmen. Im Interview und in DoKuPro konnten, wie im Fragebogen die Erlebensdimensionen, Ressourcenaktivierung, Therapeutische Beziehung und Gruppenkohäsion ausfindig gemacht werden. Das Interview veranschaulicht, was im Einzelnen in der Kunsttherapie erlebt wird. Das positiv Erlebte konnte einzelne krankheitsbedingte Handlungsmuster zeitweise ersetzen. Beispielsweise beschreibt die Patientin in Bezug auf die Erlebensdimension Ressourcenaktivierung das Wiedererleben von Spaß und Freude sowie das Erleben von Entspannung und Selbstvergessenheit beim Malen. Sie kann dadurch ihren Bewegungsdrang etwas reduzieren. Außerdem erfährt sie eigene bereits vergessene Gestaltungskompetenzen. Sie erlebt sich dabei selbstwirksam. 13 In der Literatur wird beschrieben, dass PatientInnen mit einer Essstörung den Körper benutzen um Anforderungen die sich ihnen stellen, zu bewältigen. Sie entwickeln Körperstrategien, die kurzfristig Lösungen darstellen und zu einem zunächst subjektiven Wohlbefinden führen. Sie bleiben dadurch scheinbar handlungsfähig und erleben sich selbstwirksam (Stauber, 2012). Die Kunsttherapie konnte im aufgezeigten Fallbeispiel ebenfalls Wohlbefinden, Handlungsfähigkeit und Selbstwirksamkeit hervorrufen und bisherige krankmachende Strategien der Essstörung zeitweise ablösen. Die Erlebensdimension Therapeutische Beziehung wurde als unterstützend bei der Erkenntnisgewinnung und als Hilfe sich selbst zu vertrauen, erlebt. Die Erlebensdimension Gruppenkohäsion beinhaltet für die Patientin das Kennenlernen 13 Der Begriff Selbstwirksamkeit ght auf den Psychologen Bandura (1994) zurück und steht für die subjektive Überzeugung, Anforderungen oder Situationen aus eigener Kraft bewältigen zu können. unterschiedlicher Sichtweisen, Herangehensweisen und Empfindungen, die sie inspirieren können. Die Gruppe erweitert somit ihren eigenen Blickwinkel, gibt positive Rückmeldung und Hoffnung. Sie fühlt sich integriert durch das Gemeinsame Tun in einer Gruppe, auch wenn nicht immer ein unmittelbarer Austausch stattfindet. In der Vergangenheit hatte die Patientin soziale Anerkennung und ein Zugehörigkeitsgefühl unter anderem auch durch ihre Essstörung erhalten. Wie auch Stauber (2012) beschreibt, ist die Essstörung meistens lange sozial hoch akzeptiert, da sie Leistungsfähigkeit und Selbstdisziplin verkörpert. Schlanksein wird verbunden mit Erfolg und das macht ein gutes Gefühl (Stauber, 2012). Das gute Gefühl konnte im vorliegenden Fallbeispiel punktuell durch das gestalterische Tun in der Gruppe neu erlebt werden und im Interview aus PatientInnensicht benannt werden. Gleichzeitig wird im Interview aber auch deutlich, dass es schwierig für diese Patientin war, sich der Gruppe emotional zu öffnen und mehr von sich zu zeigen. Dies kann ein Hinweis darauf sein, dass gerade PatientInnen mit einer Anorexie die Gruppenkohäsion nicht gleich positiv erleben wie andere PatientInnen und hier mehr Unterstützung benötigen. Durch das Interview konnten subjektive Sichtweisen einer Patientin mit Anorexia nervosa in Erfahrung gebracht werden, die im vorliegenden Fall die Bedeutung der drei Erlebensdimensionen Ressourcenaktivierung, Therapeutische Beziehung und Gruppenkohäsion unterstreichen. Das Interview weist darauf hin, dass das ästhetische Erleben, wie Dietrich (2012) es beschreibt, grundlegend für ressourcenaktivierende und stabilisierende Erfahrungen sein kann. Inwieweit diese Erlebnisse dann heilsam sind, kann an dieser Stelle nicht gesagt werden. Jedoch liegt die Erlebensebene, wie einleitend mit Dilthey ( ). beschrieben, allen Formen der Erkenntnisbildung zu Grunde und bleibt für Bildungsprozesse immanent. In der vorliegenden Studie muss kritisch betrachtet werden, dass in der Fragebogenerhebung des FEKTP jeweils nur zwei Items eine Erlebensdimension bildeten. Hier müsste in Zukunft eine größere Anzahl erreicht werden. Ebenso ist anzumerken, dass der Fragebogen nicht nur von Patientinnen mit einer Essstörung ausgefüllt worden ist. Hier wäre es wichtig, genauer zu differenzieren. Des Weiteren wurde DoKuPro von der behandelnden Kunsttherapeutin ausgefüllt; ein externer Beobachter hätte die Kunsttherapiesitzungen objektiver einschätzen können. Ebenso ist es notwendig eine größere Anzahl qualitativer Interviews zu führen um mehr darüber zu erfahren, wie die Kunsttherapie aus PatientInnensicht erlebt wird und wie sie sich auch in Bezug auf andere Therapieformen unterscheidet. Dadurch könnte das Spezifische der Kunsttherapie genannt und identifiziert werden. Gerade für das Krankheitsbild der Anorexia nervosa wäre dies wichtig, da die fokale psychodynamische Psychotherapie und die kognitive Verhaltenstherapie ihre Wirk-

12 Das Erleben der Kunsttherapiegruppe aus PatientInnen- und TherapeutInnensicht 209 samkeit bei dieser Erkrankung nun nachgewiesen haben (Zipfel et al., 2013). Die Kunsttherapie sollte zukünftig anhand weiterer empirischer Studien benennen können, welchen Beitrag sie bei der Behandlung von Anorexia nervosa leisten kann. Literatur Bandura, A. (1994). Self-efficacy. In V. S. Ramachaudran (Ed.), Encyclopedia of human behavior. (Reprinted in H. Friedman [Ed.], Encyclopedia of mental health. San Diego: Academic Press, 1998), Vol. 4, S New York: Academic Press. Chapman, L., Morabito, D., Ladakakos, C., Schreier, H. & Knudson, M. (2001). The effectiveness of Art Therapy interventions in reducing post traumatic stress disorder (PTSD) symptoms in pediatric trauma patients. Journal of the American Art Therapy Association, 18 (2), Diamond-Raab, L. & Orrell-Valente, J. (2002). Art therapy, psychodrama, and verbal therapy. An integrative model of group therapy in the treatment of adolescents with anorexia nervosa and bulimia nervosa. Child and Adolescent Psychiatric Clinics of North America, 11, Dietrich, C. (2012). Einführung in die Ästhetische Bildung. Weinheim, Basel: Beltz Juventa. Dilthey, W. ( ). Wilhelm Diltheys gesammelte Schriften. Leipzig: B.G. Teubner. Eberhart, H. (2013). Lösungskunst Entwicklung, Grundlagen und Prinzipien ressourcenorientierter Arbeit in den Künstlerischen Therapien. In W. Rössler (Hrsg.), Kunst- und Ausdruckstherapien (S ). Stuttgart: Kohlhammer. Ehrenspeck, Y. (2001) Stichwort: Ästhetik und Bildung. Zeitschrift für Erziehungswissenschaft, 1, S Elbing, U., Hölzer, M., Danner-Weinberger, A. & Wietersheim, J. v. (2009). Reliabilität und Validität des Instruments Do- KuPro Dokumentation Kunsttherapeutischer Prozesse. Musik-, Tanz und Kunsttherapie, 20, 1 7. Fabra, M. (1991). Kurzzeitkunsttherapie in der Psychiatrischen Krisenintervention. Musik-, Tanz- und Kunsttherapie, 2, Ganter, C., Enck, P., Zipfel, S. & Sammet I. (2009). Kunsttherapie in Gruppen bei Essstörungen- eine Literaturanalyse. Gruppenpsychother. Gruppendynamik, 45, Ganter-Argast, C. (2015). Das Erleben der Kunsttherapiegruppe aus PatientInnen- und TherapeutInnensicht unter besonderer Berücksichtigung von Essstörungen. Tübingen: Universitätsverlag. Ganter-Argast, C. & Teufel, M. (2012). Kunsttherapie bei Essstörungen. In K. Zeller, E. Lohner & R. Kottmann (Hrsg.), Wer bin ich? Ich bin wer! Essstörungen verstehen, verhindern und überwinden (S ). Tübingen: DGVT. Götze, H. (2007). Gestaltungskurs für onkologische Patienten in der ambulanten Nachsorge. Musik-, Tanz- und Kunsttherapie, 18, Grawe, K. (2005). (Wie) kann Psychotherapie durch empirische Validierung wirksamer werden? Psychotherapeutenjournal, 1, Grawe, K., Donati, R. & Bernauer, F. (2001). Psychotherapie im Wandel. (5. Aufl.). Göttingen: Hogrefe. Gruber, H. (2009). Ergebnisse einer Studie zu den spezifischen Wirkfaktoren in den Künstlerischen Therapien. Psychotherapie, Psychosomatik, medizinische Psychologie, 59, 94. Gruber, H. & Weiss, J. (2009). Künstlerische Therapien in der Onkologie. Im Focus Onkologie, 12, Gühne, U., Weinmann, S., Arnold, K., Ay, E.-S., Becker, T. & Riedel-Heller, S. (2012). Künstlerische Therapien bei schweren psychischen Störungen. Nervenarzt, 7, S Hain, P. (2001). Das Geheimnis therapeutischer Wirkung. Heidelberg: Carl Auer. Hamre, H. (2004). Wirksamkeitsbeurteilung der Anthroposophischen Kunsttherapie: Einzelfallstudien eingebettet in eine prospektive Kohortenstudie. Der Merkurstab, 3, Henn, W. (2004). Kunsttherapie in der Onkologie. Köln: Richter. Lauschke, M. (2014). Kunsttherapie bei Essstörungen ein vergleichender Literaturüberblick. Musik-, Tanz- und Kunsttherapie, 25, Matto, H. (1997) An integrative approach to the treatment of women with eating disorders. The Arts in Psychotherapy, 24, Mayring, P. (2012). Qualitative Inhaltsanalyse. In: U. Flick, E. von Kardorff & I. Steinke (Hrsg.), Qualitative Forschung. Ein Handbuch. (9. Auflage, S ). Hamburg: Rowohlt. Montag, C., Haase, L., Seidel, D., Bayerl, M., Gallinat, J., Herrmann, U. et al. (2014). A Pilot RCT of Psychodynamic Group Art Therapy for Patients in Acute Psychotic Episodes: Feasibility, Impact on Symptoms and Mentalising Capacity. PLoS ONE 9(11): e doi: /journal.pone Oevermann, U. (1991). Genetischer Strukturalismus und das sozialwissenschaftliche Problem der Erklärung der Entstehung des Neuen. In S. Müller-Dohm (Hrsg.), Jenseits der Utopie. Theoriekritik der Gegenwart. Frankfurt am Main: Suhrkamp, S Plecity, S. (2006). Die Auswirkung der Kunsttherapie auf das körperliche und emotionale Befinden der Patienten- eine quantitative und qualitative Studie. Dissertation zur Erlangung des Doktorgrades der Medizin der Medizinischen Fakultät der Universität Ulm. Poetsch, S. (2010). Erfahrungen von Patienten mit der Kunsttherapie in einer psychosomatischen Klinik. Eine Qualitative und quantitative Analyse aus Bildern und Abschlussinterview-Protokollen. Dissertation zur Erlangung des Doktorgrades der Medizin der Medizinischen Fakultät der Universität Ulm. Rusted, J. (2006). A Multi-Centre Randomized Control Group Trial on the Use of Art Therapy for Older People with Dementia. The Group-Analytic Society, 39, Saunders, E. & Saunders, J. (2000). Evaluating the effectiveness of art therapy through a quantitative, outcomes- focused study. The Arts in Psychotherapy, 27(2), Stauber, B. (2012). Schlanke Mädchen Kein Problem? In K. Zeller (Hrsg.), Wer bin ich? Ich bin wer! (S ). Tübingen: DGVT. Titze, D. (2013). Kunst und Kreativität. In W. Rössler (Hrsg.), Kunst- und Ausdruckstherapien (S ). Stuttgart: Kohlhammer. Tschuschke, V. & Agazarian, Y. (2001). Praxis der Gruppenpsychotherapie. Stuttgart: Thieme. Wittchen, H.-U. Wunderlich, U. & Gruschwitz, S. (1997). SKID- I. Strukturiertes Klinisches Interview für DSM-IV. Achse I. Göttingen: Hogrefe. Yalom, I. (1985). The Theory and practice of group psychotherapy. (3. Aufl.). New York: Basic Books.

13 210 Christiane Ganter-Argast und Stephan Zipfel Zipfel, S., Wild, B., Groß, G., Friederich, H.-C., Teufel, M., Schellberg, D. et al. (2013). Focal psychodynamic therapy, cognitive behavior therapy, and optimized treatment as usual in outpatients with anorexia nervosa (ANTOP study): randomized controlled trial. The Lancet, Vol. 383, No. 9912, doi: /S (13) Dr. rer. soc. Dipl. Päd. Dipl. Kunsttherapeutin Christiane Ganter- Argast Prof. Dr. med. Stephan Zipfel Universitätsklinikum Tübingen Medizinische Klinik VI Abteilung für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie Ottfried-Müller-Str Tübingen

Ambulante Verhaltenstherapie zeigt gute Wirkung

Ambulante Verhaltenstherapie zeigt gute Wirkung Behandlung von Psychosen Ambulante Verhaltenstherapie zeigt gute Wirkung Berlin (19. Januar 2016) - Patienten mit Psychosen profitieren von einer ambulanten Verhaltenstherapie. Das zeigt eine klinische

Mehr

VORWORT 7 1. EINLEITUNG 9 2. DIAGNOSTIK KULTURHISTORISCHE BETRACHTUNG ERKLÄRUNGSMODELLE DER ANOREXIA NERVOSA 28

VORWORT 7 1. EINLEITUNG 9 2. DIAGNOSTIK KULTURHISTORISCHE BETRACHTUNG ERKLÄRUNGSMODELLE DER ANOREXIA NERVOSA 28 INHALTSVERZEICHNIS VORWORT 7 1. EINLEITUNG 9 2. DIAGNOSTIK 11 2.1. KRITERIEN NACH DSM-IV (307.1) 11 2.2. KRITERIEN NACH ICD-10 (F50.0) 11 2.3. DIFFERENTIALDIAGNOSE 13 2.4. ABGRENZUNG VON ANDEREN ESSSTÖRUNGEN

Mehr

Kognitionstraining: Kognitive Umstrukturierung

Kognitionstraining: Kognitive Umstrukturierung Kognitionstraining: Kognitive Umstrukturierung Ziel: Der Teilnehmer lernt, für sich selbst stressvermindernde Gedanken zu entwickeln, die beruhigend und belastungsmindernd wirken sowie auf die Bewältigung

Mehr

Mit der Diagnose umgehen lernen: Stigma-Coping und Recovery

Mit der Diagnose umgehen lernen: Stigma-Coping und Recovery KatHO NRW Aachen Köln Münster Paderborn Mit der Diagnose umgehen lernen: Stigma-Coping und Recovery Ergebnisse einer wissenschaftlichen Studie mit psychisch erkrankten Erwachsenen Vortrag auf dem DGVT-Kongress

Mehr

Kognitive Profile bei kinder- und jugendpsychiatrischen Störungsbildern

Kognitive Profile bei kinder- und jugendpsychiatrischen Störungsbildern Aus dem Zentrum für Psychische Erkrankungen Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik im Kindes- und Jugendalter der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau Ärztlicher Direktor:

Mehr

Inhaltsverzeichnis.

Inhaltsverzeichnis. Kapitel 1: Was müssen Sozialpädagogen/Sozialarbeiter über Psychologie wissen? 11 1.1 Womit beschäftigt sich die Psychologie? 11 1.2 Sozialpädagogik und Psychologie 13 1.2.1 Grundlagenwissen 14 1.2.2 Anwendungswissen

Mehr

Psychotherapieforschung Wie wirksam ist die psychodynamische Psychotherapie? Prof. Dr. med. Marc Walter Dr. Dipl.-Psych.

Psychotherapieforschung Wie wirksam ist die psychodynamische Psychotherapie? Prof. Dr. med. Marc Walter Dr. Dipl.-Psych. Psychotherapieforschung Wie wirksam ist die psychodynamische Psychotherapie? Prof. Dr. med. Marc Walter Dr. Dipl.-Psych. Tobias Melcher 1 INHALT Psychotherapieforschung 1. Allgemeine Einführung und Geschichte

Mehr

69115 Heidelberg. Dr. med. Irmgard Pfaffinger Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie Türkenstraße München

69115 Heidelberg. Dr. med. Irmgard Pfaffinger Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie Türkenstraße München Anschriften der Autoren XV Dr. med. Christoph Nikendei Klinik für Allgemeine Innere Medizin und Psychosomatik Universitätsklinik Heidelberg Thibautstraße 2 69115 Heidelberg Dr. med. Irmgard Pfaffinger

Mehr

Praktikumsbericht Kurzfassung

Praktikumsbericht Kurzfassung Universität Ulm Fakultät für Ingenieurwissenschaften, Informatik und Psychologie Praktikumsbericht Kurzfassung Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Klinikums der Ludwig-Maximilian-Universität

Mehr

Kurzcurriculum - Überblick- Verhaltenstherapie

Kurzcurriculum - Überblick- Verhaltenstherapie Kurzcurriculum - Überblick- Verhaltenstherapie 1. Semester...2 1.1. 1. Seminar......2 1.2. 2. Seminar...2 1.3. 3. Seminar...2 1.4. 4. Seminar...2 2. Semester......3 2.1. 5. Seminar...3 2.2. 7. Seminar........3

Mehr

Prävention posttraumatischer Belastung bei jungen brandverletzten Kindern: Erste Ergebnisse einer randomisiert-kontrollierten Studie

Prävention posttraumatischer Belastung bei jungen brandverletzten Kindern: Erste Ergebnisse einer randomisiert-kontrollierten Studie Prävention posttraumatischer Belastung bei jungen brandverletzten Kindern: Erste Ergebnisse einer randomisiert-kontrollierten Studie M.Sc. Ann-Christin Haag CCMH Symposium 26.01.2017 Einleitung Ca. 80%

Mehr

Von dysfunktionalen Kompensationen zur Balance zwischen Polaritäten Eine Einführung in das Thema Dr. H. Terdenge, Fachtagung am 22.

Von dysfunktionalen Kompensationen zur Balance zwischen Polaritäten Eine Einführung in das Thema Dr. H. Terdenge, Fachtagung am 22. Von dysfunktionalen Kompensationen zur Balance zwischen Polaritäten Eine Einführung in das Thema Dr. H. Terdenge, Fachtagung am 22. September 2017 2 Inhalt 1. Einleitung 2. Was sind Persönlichkeitsstörungen?

Mehr

Evaluation zur Wirkung der Ausstellung Dämonen und Neuronen auf die Stigma-Ausprägung

Evaluation zur Wirkung der Ausstellung Dämonen und Neuronen auf die Stigma-Ausprägung Evaluation zur Wirkung der Ausstellung Dämonen und Neuronen auf die Stigma-Ausprägung Fundierte und wirksame Anti-Stigma Arbeit ist eines der wichtigsten Ziele der Eckhard Busch Stiftung Köln. Daher bestand

Mehr

Die Messung episodischer Gedächtnisleistungen bei Patienten mit PTBS

Die Messung episodischer Gedächtnisleistungen bei Patienten mit PTBS Die Messung episodischer Gedächtnisleistungen bei Patienten mit PTBS von Lisa Dietrich und Katharina Kleimt am 09.07.2014 FAKULTÄT FÜR KLINISCHE PSYCHOLOGIE Vorstellung der Masterarbeitsthemen Inhaltsverzeichnis

Mehr

Therapie der Essstörung durch Emotionsregulation

Therapie der Essstörung durch Emotionsregulation Valerija Sipos Ulrich Schweiger Therapie der Essstörung durch Emotionsregulation Verlag W. Kohlhammer Danksagung 11 Vorwort 13 Zum Umgang mit dem Manual 15 Teil 1 Therapiemodule 1 Modul Symptome der Essstörung

Mehr

Neuere Entwicklungen im Bereich der EMDR-Methode

Neuere Entwicklungen im Bereich der EMDR-Methode Neuere Entwicklungen im Bereich der EMDR-Methode Dr. Arne Hofmann EMDR-Institut Deutschland Bergisch Gladbach www.emdr.de Ahrweiler, 12.6.2015 Deutsches Ärzteblatt (2013) EMDR 1987-1991 Entwicklung durch

Mehr

PSOMA TAGESKLINIK PSYCHOSOMATISCHE & PSYCHOTHERAPEUTISCHE MEDIZIN

PSOMA TAGESKLINIK PSYCHOSOMATISCHE & PSYCHOTHERAPEUTISCHE MEDIZIN PSOMA TAGESKLINIK PSYCHOSOMATISCHE & PSYCHOTHERAPEUTISCHE MEDIZIN Lindenhof Bremgartenstrasse 117 Postfach 3001 Bern Tel. +41 31 300 88 11 Fax +41 31 300 80 57 lindenhof@lindenhofgruppe.ch www.lindenhofgruppe.ch

Mehr

Syndromspezifische Hilfe oder Empfundene Gängelung?

Syndromspezifische Hilfe oder Empfundene Gängelung? Syndromspezifische Hilfe oder Empfundene Gängelung? Die Position der niedergelassenen Psychotherapeuten Dr. rer. nat. Dietrich Munz Sonnenberg Klinik Stuttgart dietrichmunz@t-online.de Kongress Essstörungen

Mehr

Forschung in der psychosomatischen Rehabilitation eine kritische Bilanz. M. Bassler & R. Nübling

Forschung in der psychosomatischen Rehabilitation eine kritische Bilanz. M. Bassler & R. Nübling Forschung in der psychosomatischen Rehabilitation eine kritische Bilanz M. Bassler & R. Nübling 25. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium 29.02.-02.03.2016 in Aachen Gesellschaft für Qualität im

Mehr

Hereditäre chronische Pankreatitis: Eine qualitative Interviewstudie

Hereditäre chronische Pankreatitis: Eine qualitative Interviewstudie Hereditäre chronische Pankreatitis: Eine qualitative Interviewstudie Regina Müller, Markus M. Lerch, Peter Simon, Sabine Salloch Institut für Ethik und Geschichte der Medizin Universitätsmedizin Greifswald

Mehr

Psychologische Faktoren im Krankheitsverlauf. Myelomtage Heidelberg Patiententag

Psychologische Faktoren im Krankheitsverlauf. Myelomtage Heidelberg Patiententag Psychologische Faktoren im Krankheitsverlauf Myelomtage Heidelberg Patiententag 30.09.2012 Dagmar Tönnessen Medizinische Klinik V Universitätsklinik Heidelberg Überblick > Psychoonkologie > Forschungsschwerpunkte:

Mehr

Handbuch- und Lehrbuchbeiträge/ Chapters in Handbooks

Handbuch- und Lehrbuchbeiträge/ Chapters in Handbooks Handbuch- und Lehrbuchbeiträge/ Chapters in Handbooks 2.1 Steinhausen, H.-C. Psychiatrische und psychologische Gesichtspunkte bei chronischen Krankheiten und Behinderungen, in: H. Remschmidt (Hrsg.): Praktische

Mehr

Therapie der Magersucht und Bulimia nervosa

Therapie der Magersucht und Bulimia nervosa Rolf Meermann Walter Vandereycken Therapie der Magersucht und Bulimia nervosa Ein klinischer Leitfaden für den Praktiker w DE G Walter de Gruyter Berlin-New York 1987 Verzeichnis der Tabellen 1.1 Vergleich

Mehr

Entwicklungsaufgaben und Anorexia nervosa

Entwicklungsaufgaben und Anorexia nervosa Geisteswissenschaft Marlene Lowigus Entwicklungsaufgaben und Anorexia nervosa Kann der Entwicklungsaufgabenansatz einen Beitrag leisten zur Theorie der Anorexia nervosa mit Folgerungen für die Prävention

Mehr

Manualisierte vs. individualisierte Psychotherapie

Manualisierte vs. individualisierte Psychotherapie Manualisierte vs. individualisierte Psychotherapie Forschungsgruppe "Psychopathology of the Social Brain" Abteilung Soziale Neurowissenschaft Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften,

Mehr

Literatur (im Original im Gesamtverzeichnis integriert) Bachmair, S., Faber, J., Hennig, C., Kolb, R. & Willig, W. (2007). Beraten will gelernt sein. Ein praktisches Lehrbuch für Anfänger und Fortgeschrittene

Mehr

Epidemiologie. Vorlesung Klinische Psychologie, WS 2009/2010

Epidemiologie. Vorlesung Klinische Psychologie, WS 2009/2010 Epidemiologie Prof. Tuschen-Caffier Abteilung für Klinische Psychologie und Psychotherapie Universität Freiburg Sprechstunde: Mi, 14.00 15.00 Uhr, Raum 1013 Vorlesung Klinische Psychologie, WS 2009/2010

Mehr

Michael Rufer, Susanne Fricke: Der Zwang in meiner Nähe - Rat und Hilfe für Angehörige zwangskranker Menschen, Verlag Hans Huber, Bern by

Michael Rufer, Susanne Fricke: Der Zwang in meiner Nähe - Rat und Hilfe für Angehörige zwangskranker Menschen, Verlag Hans Huber, Bern by Rufer/Fricke Der Zwang in meiner Nähe Aus dem Programm Verlag Hans Huber Psychologie Sachbuch Wissenschaftlicher Beirat: Prof. Dr. Dieter Frey, München Prof. Dr. Kurt Pawlik, Hamburg Prof. Dr. Meinrad

Mehr

Sitzung 1: Psychoedukation

Sitzung 1: Psychoedukation 6 Sitzung 1: Psychoedukation 87 87 6 Sitzung 1: Psychoedukation Einführung und Kennenlernen U. Abel, M. Hautzinger 6.1 Hintergrund und Ziele der Sitzung 88 6.2 Einführung 88 6.3 Was ist kognitive Verhaltenstherapie

Mehr

Abgerufen am von anonymous. Management Handbuch für die Psychotherapeutische Praxis

Abgerufen am von anonymous. Management Handbuch für die Psychotherapeutische Praxis Dieses Werk, einschließlich aller seiner Teile, ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung des Verlages unzulässig und strafbar.

Mehr

Praktikum Psychotherapie im tagesklinischen Umfeld

Praktikum Psychotherapie im tagesklinischen Umfeld Praktikumsbericht Kurzfassung Praktikum Psychotherapie im tagesklinischen Umfeld vorgelegt von: Karin Eigenseer karin.eigenseer@uni-ulm.de Matrikelnummer: 769189 Institution: Universitätsklinik Ulm Klinik

Mehr

Psychotherapie. Angebote sinnvoll nutzen

Psychotherapie. Angebote sinnvoll nutzen Psychotherapie Angebote sinnvoll nutzen Wie wirkt Psychotherapie? 19 Psychotherapie schließt auch Maßnahmen ein, die dazu beitragen, die psychischen Probleme zu erkennen und zu benennen (z. B. durch den

Mehr

Forschungsgruppe THICS Entwicklung und Evaluation des Therapieprogramms für Kinder und Jugendlichen mit Tic-Störungen

Forschungsgruppe THICS Entwicklung und Evaluation des Therapieprogramms für Kinder und Jugendlichen mit Tic-Störungen Forschungsgruppe THICS Entwicklung und Evaluation des Therapieprogramms für Kinder und Jugendlichen mit Tic-Störungen Mitglieder der Forschungsgruppe: Katrin Woitecki, Dr. Dipl.-Psych. (AKiP) Manfred Döpfner,

Mehr

Deutsche Multicenter-Studien erforschen die Wirksamkeit der Psychotherapie chronischer Depression und ihre neurobiologischen Wirkmechanismen

Deutsche Multicenter-Studien erforschen die Wirksamkeit der Psychotherapie chronischer Depression und ihre neurobiologischen Wirkmechanismen UniversitätsKlinikum Heidelberg Heidelberg, den 31. Juli 2012 PRESSEMITTEILUNG Deutsche Multicenter-Studien erforschen die Wirksamkeit der Psychotherapie chronischer Depression und ihre neurobiologischen

Mehr

Kurzfassung Praktikumsbericht

Kurzfassung Praktikumsbericht Kurzfassung Praktikumsbericht Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie in Ulm Verfasser: Email: Semester: Stephanie Dobler stephanie.dobler@uni-ulm.de 5. B.Sc. Psychologie Anzahl Wörter:

Mehr

Katamnese-Studie Nachhaltigkeit des Therapieerfolgs und Analyse der Rückfälle

Katamnese-Studie Nachhaltigkeit des Therapieerfolgs und Analyse der Rückfälle Katamnese-Studie Nachhaltigkeit des Therapieerfolgs und Analyse der Rückfälle 6. DGESS Kongress, 1.-3. März 2018, München Dr. Doris Weipert Forum für Ess-Störungen, Wiesbaden 2 Fragestellung dieser Studie:

Mehr

Aus der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Medizinischen Fakultät Charité Universitätsmedizin Berlin DISSERTATION

Aus der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Medizinischen Fakultät Charité Universitätsmedizin Berlin DISSERTATION Aus der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Medizinischen Fakultät Charité Universitätsmedizin Berlin DISSERTATION Geschlechterunterschiede bei der Borderline-Persönlichkeitsstörung Zur Erlangung

Mehr

Darüber hinaus werden im Logbuch die vorgeschriebenen Teilnahmen am Nacht /Wochenendrufbereitschaften dokumentiert. Tertial vom..

Darüber hinaus werden im Logbuch die vorgeschriebenen Teilnahmen am Nacht /Wochenendrufbereitschaften dokumentiert. Tertial vom.. PJ BASIS Logbuch Psychosomatische Medizin und Psychotherapie Im Logbuch sind die im PJ Tertial zu erlangenden Fähigkeiten und Fertigkeiten (nicht nur reines Wissen) zusammen mit den zu erreichenden Kompetenzstufen

Mehr

PRAKTIKUMSBERICHT. über ein Praktikum in der Universitätsklinik Psychosomatische Medizin und Psychotherapie Albert-Einstein-Allee 23, Ulm

PRAKTIKUMSBERICHT. über ein Praktikum in der Universitätsklinik Psychosomatische Medizin und Psychotherapie Albert-Einstein-Allee 23, Ulm PRAKTIKUMSBERICHT über ein Praktikum in der Universitätsklinik Psychosomatische Medizin und Psychotherapie Albert-Einstein-Allee 23, 89081 Ulm 30. SEPTEMBER 2015 DEBORA VOLPERT (735411) Anzahl Wörter:

Mehr

Fragebogen zu Gedanken und Gefühlen (FGG)

Fragebogen zu Gedanken und Gefühlen (FGG) Fragebogen zu Gedanken und Gefühlen (FGG) Informationen zum FGG-14, FGG-37 und IWD Stand: 11-2009 Der Fragebogen zu Gedanken und Gefühlen von Renneberg et al. (2005) ist ein aus der Theorie abgeleitetes

Mehr

Medizinische Grundkenntnisse I 4 Medizinische Grundkenntnisse III Psychiatrische Falldarstellung ; 1.1.8; 4.1.1; 4.1.2; 4.1.4; 5.1.

Medizinische Grundkenntnisse I 4 Medizinische Grundkenntnisse III Psychiatrische Falldarstellung ; 1.1.8; 4.1.1; 4.1.2; 4.1.4; 5.1. 1. Semester (Theorie: 116 UE, Selbsterfahrung: 2 UE) SE Selbsterfahrung I integriert sind insgesamt 12 UE Theorie: "Methoden und differentielle Indikationsstellung wissenschaftlich anerkannter psychotherapeutischer

Mehr

LWL-Klinik Münster. Achtsamkeitstraining / Depressionsstation.

LWL-Klinik Münster. Achtsamkeitstraining / Depressionsstation. LWL-Klinik Münster Achtsamkeitstraining / Depressionsstation www.lwl-klinik-muenster.de Sehr geehrte Patientin, sehr geehrter Patient, Sie befinden sich aktuell in stationärer Behandlung auf unserer Depressionsstation

Mehr

Anlage zur Vereinbarung gemäß 118 Abs. 28GB V vom

Anlage zur Vereinbarung gemäß 118 Abs. 28GB V vom Anlage zur Vereinbarung gemäß 118 Abs. 28GB V vom 30.04.2010 Spezifizierung der Patientengruppe gemäß 3 der Vereinbarung: 1. Einschlusskriterien für die Behandlung Erwachsener in der Psychiatrischen Institutsambulanz

Mehr

Evaluation Magic Circle 2012/2013

Evaluation Magic Circle 2012/2013 Evaluation Magic Circle 2012/2013 1. Hintergrund der Evaluation Das Programm Stark im MiteinanderN mit seinen vier Bausteinen Magic Circle, Fair Mobil, Spotlight-Theater gegen Mobbing und Cool at School

Mehr

Are there different ways of achieving psychotherapeutic outcome? Dr. Diana Braakmann, Dr. Omar Gelo

Are there different ways of achieving psychotherapeutic outcome? Dr. Diana Braakmann, Dr. Omar Gelo Are there different ways of achieving psychotherapeutic outcome? Dr. Diana Braakmann, Dr. Omar Gelo Curriculum Vitae Persönliche Daten Name: Diana Braakmann Geburtsdatum: 14.02.1976 Staatsangehörigkeit.

Mehr

Kl.-Nr.: Messzeitpunkt: Hauptdiagnose: Derzeitige Stimmung. Hinweise zum Ausfüllen des Fragebogens

Kl.-Nr.: Messzeitpunkt: Hauptdiagnose: Derzeitige Stimmung. Hinweise zum Ausfüllen des Fragebogens REF-T (m) Kl.-Nr.: Messzeitpunkt: Hauptdiagnose: Derzeitige Stimmung Bitte schätzen Sie nun Ihre momentane Befindlichkeit ein: negative Befindlichkeit positive Befindlichkeit - 4-3 - 2-0 Hinweise m Ausfüllen

Mehr

Knospe-ABA GmbH. Die Bedeutung des Eltern-Trainings in ABA

Knospe-ABA GmbH. Die Bedeutung des Eltern-Trainings in ABA .. Die Bedeutung des Eltern-Trainings in ABA Es wurden einige Studien durchgeführt, um den Stellenwert des Eltern-Trainings in den Prinzipien und Handlungsempfehlungen von ABA näher zu betrachten. Alle

Mehr

Kognitive Verhaltenstherapie und Essstörungen

Kognitive Verhaltenstherapie und Essstörungen Kognitive Verhaltenstherapie und Essstörungen Bearbeitet von Christopher G. Fairburn 1. Auflage 2011. Buch. 366 S. Hardcover ISBN 978 3 7945 2836 3 Format (B x L): 16,5 x 24 cm Weitere Fachgebiete > Psychologie

Mehr

2.3.1 Beschreibung des LKS-S

2.3.1 Beschreibung des LKS-S 38 Die Leipziger Kompetenz-Screenings für die Schule (LKS) Von zentraler Bedeutung für die Entwicklung einer Schülerversion des Leipziger Kompetenz-Screenings (LKS-S) ist das förderdiagnostische Prinzip

Mehr

4.4 Ergebnisse der qualitativen Untersuchung Verknüpfung und zusammenfassende Ergebnisdarstellung Schlussfolgerungen für eine

4.4 Ergebnisse der qualitativen Untersuchung Verknüpfung und zusammenfassende Ergebnisdarstellung Schlussfolgerungen für eine Inhaltsverzeichnis Vorwort... 7 1 Einleitung...9 2 Das soziale Phänomen der Stigmatisierung in Theorie und Empirie...10 2.1 Stigmatisierung in theoretischen Konzepten...10 2.1.1 Ausgangspunkte...11 2.1.2

Mehr

Kurzfassung des Praktikumsberichts von Jana Bondick

Kurzfassung des Praktikumsberichts von Jana Bondick Kurzfassung des Praktikumsberichts von Jana Bondick 18.05.2015 14.06.2015 in der systelios Klinik in Wald-Michelbach Universität Ulm Fakultät für Ingenieurwissenschaften und Informatik Institut für Psychologie

Mehr

Mentalisierungs-basierte Psychotherapie

Mentalisierungs-basierte Psychotherapie Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Klinik für Gerontopsychiatrie Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik, Psychotherapie Klinik für Psychosomatische Medizin und Fachpsychotherapie

Mehr

Der lange Schatten der Kindheit

Der lange Schatten der Kindheit KatHO NRW Aachen Köln Münster Paderborn Der lange Schatten der Kindheit Ergebnisse einer wissenschaftlichen Studie mit erwachsenen Kindern psychisch erkrankter Eltern Vortrag auf der Jahrestagung 2017

Mehr

1 Verhaltenstherapie und die Vielfalt

1 Verhaltenstherapie und die Vielfalt 1 Verhaltenstherapie und die Vielfalt psychotherapeutischer Gruppen 1 1.1 Die Gruppenvielfalt in der psychosozialen Versorgung 2 1.1.1 Selbsthilfegruppen 2 1.1.2 Präventive Aufklärungsgruppen 4 1.1.3 Die

Mehr

Frühe Diagnose Demenz

Frühe Diagnose Demenz Esme Moniz-Cook Jill Manthorpe Frühe Diagnose Demenz Rechtzeitige evidenzbasierte psychosoziale Intervention bei Menschen mit Demenz Aus dem Englischen von Sabine Umlauf-Beck Verlag Hans Huber Inhaltsverzeichnis

Mehr

Trauma und Persönlichkeitsstörungen

Trauma und Persönlichkeitsstörungen Trauma und Persönlichkeitsstörungen Ressourcenbasierte Psychodynamische Therapie (RPT) traumabedingter Persönlichkeitsstörungen von Wolfgang Wöller, Luise Reddemann 2., überarb. und erw. Aufl. 2013 Trauma

Mehr

Resilienzförderung am Beispiel von Theaterprojekten und des Programms Gesundheit und Optimismus. Dagmar Zeller-Dittmer

Resilienzförderung am Beispiel von Theaterprojekten und des Programms Gesundheit und Optimismus. Dagmar Zeller-Dittmer Resilienzförderung am Beispiel von Theaterprojekten und des Programms Gesundheit und Optimismus Dagmar Zeller-Dittmer Gliederung 1. Wie komme ich zu diesem Thema? 2. Was haben Theaterprojekte mit Resilienz

Mehr

Evaluation der Patientenorientierung in Rehabilitationskliniken aus Sicht der Patienten ein mixed-method Ansatz

Evaluation der Patientenorientierung in Rehabilitationskliniken aus Sicht der Patienten ein mixed-method Ansatz Evaluation der Patientenorientierung in Rehabilitationskliniken aus Sicht der Patienten ein mixed-method Ansatz 12. Deutscher Kongress für Versorgungsforschung 23.-25. Oktober 2013, ICC Berlin Zimmermann,

Mehr

Entstehung und Verlauf des Forschungsprojekts...7

Entstehung und Verlauf des Forschungsprojekts...7 Inhaltsverzeichnis 1. Entstehung und Verlauf des Forschungsprojekts...7 2. Der Elternfragebogen... 10 2.1 Das methodische Vorgehen... 10 2.2 Die Ergebnisse des Elternfragebogens... 12 2.2.1 Trägerschaft

Mehr

Die klientenzentrierte Gesprächstherapie

Die klientenzentrierte Gesprächstherapie Die klientenzentrierte Gesprächstherapie Frau Dr. Ruth Wittig Fachpsychologin Psychotherapie Boulevard de Pérolles 23 1700 Fribourg Gliederung 1. Einleitung Humanistische Perspektive Carl Rogers- der

Mehr

1 Ausgangspunkt: Die Fusion von Coaching und Training

1 Ausgangspunkt: Die Fusion von Coaching und Training 1 Ausgangspunkt: Die Fusion von Coaching und Training Der Ausgangspunkt dieser Arbeit ist die Frage, wie sich Kommunikationstrainings stärker an persönlichen Lernzielen und individuellen Kommunikationssituationen

Mehr

Praxis der Psychosomatischen Grundversorgung

Praxis der Psychosomatischen Grundversorgung Praxis der Psychosomatischen Grundversorgung Die Beziehung zwischen Arzt und Patient von Iris Veit 1. Auflage 2010 Kohlhammer 2010 Verlag C.H. Beck im Internet: www.beck.de ISBN 978 3 17 020832 2 Zu Leseprobe

Mehr

ADHS und Persönlichkeitsentwicklung

ADHS und Persönlichkeitsentwicklung ADHS und Persönlichkeitsentwicklung Basel 31.10.2013 Klaus Schmeck Kinder- und Jugendpsychiatrische Klinik Universitäre Psychiatrische Kliniken Basel Universitäre Psychiatrische Kliniken Basel www.upkbs.ch

Mehr

Der Zusammenhang zwischen Trauma und Sucht die besondere Rolle von Emotionen und Stress

Der Zusammenhang zwischen Trauma und Sucht die besondere Rolle von Emotionen und Stress Der Zusammenhang zwischen Trauma und Sucht die besondere Rolle von Emotionen und Stress Julia Holl und Sebastian Wolff Arbeitseinheit Klinische Psychologie und Psychotherapie, Universität Heidelberg, Deutschland

Mehr

Kongress UN(E)NDLICH ENTSPANNEN 2017

Kongress UN(E)NDLICH ENTSPANNEN 2017 Kongress UN(E)NDLICH ENTSPANNEN 2017 Kurzvortrag mit Übung: Embodied Ästhetik: Imagination als Möglichkeit der ästhetischen Erfahrung, der Entspannung und des freien Flusses Referentin: Katja Mergheim

Mehr

ELEKTRONISCHES TESTARCHIV

ELEKTRONISCHES TESTARCHIV Leibniz Zentrum für Psychologische Information und Dokumentation (ZPID) ELEKTRONISCHES TESTARCHIV Testverfahren aus dem Elektronischen Testarchiv Liebe Nutzerinnen und liebe Nutzer, wir freuen uns, dass

Mehr

B Psychosomatische Medizin und Psychotherapie

B Psychosomatische Medizin und Psychotherapie B - 36.1 Psychosomatische Medizin und Psychotherapie Abteilungsdirektor Prof. Dr. Christoph Herrmann-Lingen Kontaktdaten Abteilung Psychosomatische Medizin und Psychotherapie UNIVERSITÄTSMEDIZIN GÖTTINGEN

Mehr

Geringe Verhaltensflexibilität durch Veränderungen im Gehirn

Geringe Verhaltensflexibilität durch Veränderungen im Gehirn Warum Magersüchtige an ihrem gestörten Essverhalten festhalten Geringe Verhaltensflexibilität durch Veränderungen im Gehirn Heidelberg (21. Juli 2009) - Magersüchtige Patienten schränken ihre Nahrungszufuhr

Mehr

PRESSEMITTEILUNG. Anti-Stress-Programm hilft Diabetikern. UniversitätsKlinikum Heidelberg

PRESSEMITTEILUNG. Anti-Stress-Programm hilft Diabetikern. UniversitätsKlinikum Heidelberg UniversitätsKlinikum Heidelberg Heidelberg, den 31. Juli 2012 PRESSEMITTEILUNG Anti-Stress-Programm hilft Diabetikern Erste Ergebnisse der Heidelberger Diabetes und Stress-Studie (HeiDis) belegen positiven

Mehr

Persönliche Ziele von Psychotherapeuten

Persönliche Ziele von Psychotherapeuten 1M 3 Frank Meyer Persönliche Ziele von Psychotherapeuten Determinanten von Therapieprozeß und Therapieerfolg Mit einem Geleitwort von Prof. Dr. Dietmar Schulte fplftw DeutscherUniversitätsVerlag I J< A

Mehr

Bewältigung einer gynäkologischen Krebserkrankung in der Partnerschaft

Bewältigung einer gynäkologischen Krebserkrankung in der Partnerschaft Therapeutische Praxis Bewältigung einer gynäkologischen Krebserkrankung in der Partnerschaft Ein psychoonkologisches Behandlungsprogramm für Paare Bearbeitet von Nina Heinrichs, Tanja Zimmermann 1. Auflage

Mehr

Psychosoziale Belastungsfaktoren und Komorbidität bei Tinnituspatienten - Wie effektiv ist Counselling?

Psychosoziale Belastungsfaktoren und Komorbidität bei Tinnituspatienten - Wie effektiv ist Counselling? Aus der Universitätsklinik und Poliklinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg Klinikdirektor: Prof. Dr. med. Dr. h. c. Andreas Marneros Psychosoziale

Mehr

MoodGYM_Deutschland: Das Online-Selbstmanagementprogramm MoodGYM für Menschen mit depressiven Erkrankungen

MoodGYM_Deutschland: Das Online-Selbstmanagementprogramm MoodGYM für Menschen mit depressiven Erkrankungen MoodGYM_Deutschland: Das Online-Selbstmanagementprogramm MoodGYM für Menschen mit depressiven Erkrankungen Dorow, M. (1), Pabst, A. (1), Löbner, M. (1), Kersting, A. (2), Stein, J. (1), Riedel-Heller,

Mehr

Persönliche Angaben. 1 [1]Geschlecht: * 2 [2]Alter: * weiblich männlich

Persönliche Angaben. 1 [1]Geschlecht: * 2 [2]Alter: * weiblich männlich Willkommen zu unserer Studie zum Thema: "Erwachsene Kinder psychisch erkrankter Eltern". Im Folgenden interessieren wir uns für die Auswirkungen einer chronischen elterlichen psychischen Erkrankung und

Mehr

Selbstmitgefühl und Recovery

Selbstmitgefühl und Recovery Selbstmitgefühl und Recovery Keynote Internationale Tagung Bern 9.6.2016 Diplom-Psychologe, Psychologischer Psychotherapeut Andreas Knuf www.andreas-knuf.de Selbstwertkonzept: Die heilige Kuh der letzten

Mehr

Gesundheit und Krankheit. Darlegung der "Sense of Coherence Scale" von Aaron Antonovsky

Gesundheit und Krankheit. Darlegung der Sense of Coherence Scale von Aaron Antonovsky Geisteswissenschaft Magdalena Köhler Gesundheit und Krankheit. Darlegung der "Sense of Coherence Scale" von Aaron Antonovsky Studienarbeit Vertiefungsseminar Persönlichkeitspsychologie Angewandte Aspekte

Mehr

Allgemeine Angaben der Psychosomatischen Medizin und Psychotherapie

Allgemeine Angaben der Psychosomatischen Medizin und Psychotherapie B-36 Psychosomatische Medizin und Psychotherapie B-36.1 Allgemeine Angaben der Psychosomatischen Medizin und Psychotherapie Fachabteilung: Art: Psychosomatische Medizin und Psychotherapie Hauptabteilung

Mehr

Praktikumsbericht Kurzfassung

Praktikumsbericht Kurzfassung Universität Ulm Fakultät für Ingenieurwissenschaften, Informatik und Psychologie Praktikumsbericht Kurzfassung Bezirkskrankenhaus Augsburg Name, Vorname: Berlet, Marie E-Mail-Adresse: marie.berlet@uni-ulm.de

Mehr

Im Folgenden erhalten Sie vertiefende Informationen über die einzelnen Bestandteile Ihrer Ausbildung.

Im Folgenden erhalten Sie vertiefende Informationen über die einzelnen Bestandteile Ihrer Ausbildung. Im Folgenden erhalten Sie vertiefende Informationen über die einzelnen Bestandteile Ihrer Ausbildung. Praktische Tätigkeit I: Beschreibung: Praktische Ausbildung bezeichnet die eigene klinische Arbeit

Mehr

ein Therapieprogramm zur Behandlung Posttraumatischer Belastungsstörung und Substanzmissbrauch

ein Therapieprogramm zur Behandlung Posttraumatischer Belastungsstörung und Substanzmissbrauch Seeking Safety ein Therapieprogramm zur Behandlung Posttraumatischer Belastungsstörung und Substanzmissbrauch nach Lisa Najavits Begleitet von Claudia Mutschler, Monika Schweizer und Lisa Unterseher, Pflegefachfrauen

Mehr

Psychoedukationsgruppe für Patienten mit Psychose im SRT

Psychoedukationsgruppe für Patienten mit Psychose im SRT Psychoedukationsgruppe für Patienten mit Psychose im SRT Konzeptvorstellung Gliederung Entstehung Vorstellung des Arbeitsbereiches Projektidee Ziele Fachliche Hinterlegungen Inhalt der Gruppe Prozessbeschreibungen

Mehr

P-AK Psychotherapeutische Abendklinik: Neue Versorgungsform für depressive Patienten

P-AK Psychotherapeutische Abendklinik: Neue Versorgungsform für depressive Patienten P-AK Psychotherapeutische Abendklinik: Neue Versorgungsform für depressive Patienten Prof. Dr. med. Almut Zeeck Department für Psychische Erkrankungen Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie

Mehr

Die Dialektisch Behaviorale Therapie bei Borderline-Persönlichkeitsstörungen

Die Dialektisch Behaviorale Therapie bei Borderline-Persönlichkeitsstörungen Geisteswissenschaft Nicole Falkenberg Die Dialektisch Behaviorale Therapie bei Borderline-Persönlichkeitsstörungen Studienarbeit Die Dialektisch Behaviorale Therapie bei Borderline-Persönlichkeitsstörungen

Mehr

Was macht eine Therapie so schwierig? Therapiemotivation und Gestaltung der therapeutischen Beziehung

Was macht eine Therapie so schwierig? Therapiemotivation und Gestaltung der therapeutischen Beziehung Workshop Essstörungen - Anorexia nervosa und Bulimia nervosa Klinikum Mutterhaus Trier, 04.09.2013 Was macht eine Therapie so schwierig? Therapiemotivation und Gestaltung der therapeutischen Beziehung

Mehr

Methoden der Versorgungsforschung: Ein Überblick

Methoden der Versorgungsforschung: Ein Überblick Methoden der : Ein Überblick Holger Pfaff Universität zu Köln, Köln & Abteilung Medizinische Soziologie des Instituts für Arbeits- und Sozialmedizin Vortrag auf der Tagung der Paul-Martini-Stiftung Methoden

Mehr

Evaluierung von Anti-Stress Programmen innerhalb der SKEI Gewerkschaft Ergebnisse der Pilot-Studie

Evaluierung von Anti-Stress Programmen innerhalb der SKEI Gewerkschaft Ergebnisse der Pilot-Studie Evaluierung von Anti-Stress Programmen innerhalb der SKEI Gewerkschaft Ergebnisse der Pilot-Studie Dr. Paulino Jiménez Mag. a Anita Dunkl Mag. a Simona Šarotar Žižek Dr. Borut Milfelner Dr.Alexandra Pisnik-Korda

Mehr

Achtsamkeit in Psychotherapie und Psychosomatik: Haltung und Methode. Click here if your download doesn"t start automatically

Achtsamkeit in Psychotherapie und Psychosomatik: Haltung und Methode. Click here if your download doesnt start automatically Achtsamkeit in Psychotherapie und Psychosomatik: Haltung und Methode Click here if your download doesn"t start automatically Achtsamkeit in Psychotherapie und Psychosomatik: Haltung und Methode Schattauer

Mehr

*Einführung *Fragestellung *Methodische Vorgehensweise *Ergebnisse *Persönliches Fazit

*Einführung *Fragestellung *Methodische Vorgehensweise *Ergebnisse *Persönliches Fazit Einführung Fragestellung Methodische Vorgehensweise Ergebnisse Persönliches Fazit Das Intensivtagebuch: wird von Intensivpflegenden für ihre Patienten geschrieben. ist eine Hilfe in der Krankheitsverarbeitung,

Mehr

BEUZPVU. Kognitive Verhaltenstherapie bei Anorexia und Bulimia nervosa. Corinna Jacobi Andreas Thiel Thomas Paul. Mit CD-ROM

BEUZPVU. Kognitive Verhaltenstherapie bei Anorexia und Bulimia nervosa. Corinna Jacobi Andreas Thiel Thomas Paul. Mit CD-ROM Corinna Jacobi Andreas Thiel Thomas Paul Kognitive Verhaltenstherapie bei Anorexia und Bulimia nervosa Mit CD-ROM 3., vollstandig iiberarbeitete Auflage BEUZPVU Vorwort zur III. Auflage IX Teil I Stdrungsbild

Mehr

Einführung. (Übersetzt von Michael Rudolph)

Einführung. (Übersetzt von Michael Rudolph) Inhalt Einführung................ 11 1 Interventionen............... 15 2 Acht Gruppensituationen.......... 27 3 Die erste Sitzung eine offensichtliche Ablenkung. 37 4 An-der-Reihe-sein in den ersten Sitzungen...

Mehr

Ausgangspunkt der Studie

Ausgangspunkt der Studie Lebensqualität und psychosoziale Belastung bei contergangeschädigten Menschen in der Langzeitperspektive Christian Albus, Bernd Sonntag Auftaktveranstaltung der NRW-weiten Studie Köln, 24. September 2011

Mehr

Qualitätsbericht 2010 Praxis für Psychotherapie Dr. Shaw & Kollegen

Qualitätsbericht 2010 Praxis für Psychotherapie Dr. Shaw & Kollegen Qualitätsbericht 2010 Praxis für Psychotherapie Dr. Shaw & Kollegen Qualitätsbericht 2010 Praxis für Psychotherapie Dr. Shaw & Kollegen In unserem Qualitätsbericht 2010 haben wir die Ergebnisse von Erhebungen

Mehr

Depression: eine der häufigsten psychischen Krankheiten

Depression: eine der häufigsten psychischen Krankheiten Depression: eine der häufigsten psychischen Krankheiten pro Jahr erkrankt etwa 1% aller Erwachsenen erstmalig an einer Depression (Inzidenz) Etwa 10% bis 20% aller Menschen machen einmal ein ihrem Leben

Mehr

Luzerner Psychiatrie Migration und Trauma

Luzerner Psychiatrie Migration und Trauma Luzerner Psychiatrie Migration und Trauma Matthis Schick Ambulatorium für Folter- und Kriegsopfer Zürich matthis.schick@usz.ch www.torturevictims.ch Übersicht Prä-migratorische Belastungsfaktoren Post-migratorische

Mehr

2016 Kuske, B. Kuske, B. Kuske, B. Kuske, B. Kuske, B.

2016 Kuske, B. Kuske, B. Kuske, B.  Kuske, B. Kuske, B. 2016 Kuske, B., Wolff, C., Gövert, U. & Müller, S.V. (under review). Early detection of dementia in people with an intellectual disability A German pilot study. Müller, S.V., Kuske, B., Gövert, U. & Wolff,

Mehr

Literatur (im Original im Gesamtverzeichnis integriert) Bandura, A. (1997). Self-efficacy: The exercise of control. New York: Freeman. Belardi, N. (2002). Supervision. Grundlagen, Techniken, Perspektiven

Mehr

Montag 16:00 18:15 (3 x 45 Min.) Aus- und Weiterbildungsinstitut List Podbielskistr. 162, Hannover Tel.: 0511 /

Montag 16:00 18:15 (3 x 45 Min.) Aus- und Weiterbildungsinstitut List Podbielskistr. 162, Hannover Tel.: 0511 / Zeit Ort Montag 16:00 18:15 (3 x 45 Min.) Aus- und Weiterbildungsinstitut List Podbielskistr. 162, 30177 Hannover Tel.: 0511 / 532-7360 12.01.2015 Neurotische Konfliktverarbeitung: Vom Symptom zum Konflikt

Mehr

Mythos Psychiatrische Pflege

Mythos Psychiatrische Pflege Mythos Psychiatrische Pflege >Ein bequemer Job, ohne große körperliche Anstrengung?< oder >Lebensgefährliche Arbeit hinter verschlossenen Türen?< Realität der Psychiatrischen Pflege Kein Buch mit sieben

Mehr

Erfassung von Lebensqualität in der Neurorehabilitation

Erfassung von Lebensqualität in der Neurorehabilitation VII. Verbundtagung Ergebnismessung in der neurologischen Rehabilitation Schaufling, 12.12.-13.12.2002 Erfassung von Lebensqualität in der Neurorehabilitation Dipl.-Psych. Wilmar Igl Rehabilitationswissenschaftlicher

Mehr