Pubertät eine Herausforderung für Jugendliche und Eltern. Herzlich Willkommen. Gemeinsam für mehr Gesundheit

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1 Pubertät eine Herausforderung für Jugendliche und Eltern Herzlich Willkommen Gemeinsam für mehr Gesundheit

2 Pubertät Einstieg ins Thema Rückblick in die eigene Jugend: Welche Erinnerungen haben Sie an Ihre Pubertät? Wie haben Sie Ihre Eltern erlebt? Wo waren sie unterstützend? Wann haben sie genervt? Blick in die Zukunft in 20 Jahren: Was möchten Sie, dass Ihr Sohn / Ihre Tochter über seine / ihre Jugendzeit erzählt? Was war Ihr Beitrag dazu? (Tauschen Sie sich darüber zu zweit aus)

3 Pubertät

4 Pubertät: Was geschieht im Hirn? Umbau-Phase: Aufbau Wachstumsschub der Nervenzellen der Grosshirnrinde schnell, viel, chaotisch Nicht das Kind spielt verrückt, sondern seine kleinen grauen Zellen Umbau-Phase: Abbau Milliarden dieser Zellen sterben wieder ab Bis zu Nervenverbindungen gehen pro Sekunde zugrunde Das Gehirn trennt sich von Störendem, um fit zu werden für das Erwachsenenleben

5 Die Folge davon hormonelle Einflüsse überfluten das Gehirn Reifung von hinten nach vorne: Frontalhirn entwickelt sich zuletzt Wichtige Funktionen des Frontalhirns: Fähigkeit unpassendes Verhalten zu unterdrücken zuständig für vorausschauendes, planvolles Handel Informationen im Kopf zu halten Entscheidungen zu treffen, Abwägen von Konsequenzen Das Auto wird gestartet ohne einen erfahrenen Fahrer! einen

6 Pubertät - Entwicklungsaufgaben Provokation Streitigkeiten Wut Identitätsfindung Zukunftsorientierung Anforderungen in der Schule Loslösung Neuorientierung beruflicher Werdegang verantwortungsvolles Verhalten sexuelle Orientierung

7 Mein Sohn / meine Tochter Welche Themen sind gerade aktuell? Wo ist Ihr Sohn / Ihre Tochter gut unterwegs? (Halten Sie dies auf der Vorlage fest) Wofür können Chaos, Wut, Aggression, Ausdruck sein? Wie ist Ihr Umgang damit? Was sind hilfreiche Strategien? (Tauschen Sie sich darüber mit 3 Personen aus)

8 Erfolgreiche oder problematische Bewältigung von Anforderungen Bewältigung von schwierigen Lebenssituationen angemessen & erfolgreich unangemessen & problematisch konstruktive Lösungen / gesunde Entwicklung nach aussen gerichtet z.b. Gewalt Vandalismus Kriminalität nach innen gerichtet z.b. Isolation Depression Suizid ausweichendvermeidend z.b. Suchtmittel- Konsum Gewaltprävention Prävention depressive Verstimmung/Suizid Suchtprävention

9 Was meinen Sie? Wie häufig trinken Jugendliche zwischen 11 und 15 Jahren Alkohol? Wie gross ist der Anteil Jugendlicher, die schon mehrmals betrunken waren?

10 Alkoholkonsum Jährige in der Schweiz im Jährige 13 Jährige 15 Jährige Trinken nie 80 % 57 % 28 % mind. 1x pro Woche 2 % 6 % 20 % Trinken täglich % Mehrmals betrunken > 1 % 6 % 24 % In den letzten 30 Tagen mind. 1x 5 und mehr Gläser HBSC Studie, Schuljahr, SIS %

11 Standardgetränk 1 Standardgetränk = 12 g reiner Alkohol, entspricht: 3 dl Bier 1 dl Wein 2 cl Spirituosen

12 Rauschtrinken - Binge drinking bei Männern: Konsum von 5 oder mehr Standard- Drinks (SD) kurz hintereinander bei Frauen sind es 4 oder mehr SD in kurzer Reihenfolge. Begleitphänomene: Aggressivität Risikofreudiges Verhalten (z.b. Strassenverkehr, Sexualität, zusätzlicher Konsum von Drogen wie Ecstasy) Gesundheitsschäden wie Alkoholvergiftung, aber auch Unfälle, Verletzungen Forum Suchtmedizin Ostschweiz, 2009

13 Tatsache ist. Je früher ein Jugendlicher mit dem Alkoholkonsum beginnt, desto grösser ist das Risiko, im Erwachsenenalter Probleme mit dem Alkohol zu entwickeln. Dieser Zusammenhang ist bei den Mädchen deutlicher ausgeprägt als bei den Knaben (vgl. Hirnreifung) BAG Januar 2008

14 Suchtmittelkonsum Konsumverhalten Risikoarm Gefährdet Abhängig Ausprobieren Regelmässiger Konsum Suchtverhalten

15 Bewältigung der Entwicklungsaufgaben

16 Prävention: Schutzfaktoren fördern, Risikofaktoren mindern Schutzfaktoren Risikofaktoren Selbstvertrauen, Selbstwirksamkeit, positives Selbstkonzept Verantwortungsvolle und eher leistungsorientierte Lebenseinstellung Erfolg bei der Bewältigung subjektiv bedeutsamer Aufgaben gute Problemlösungs- und Kommunikationsfähigkeiten Kohärenz, Struktur und Regeln während der Adoleszenz Vertrauensbeziehungen zu Erwachsenen (nicht notwendigerweise in der Familie) Unterstützende Vorbilder Geringes Selbstwertgefühl Einfluss von Gleichaltrigen / Verstärkte Orientierung am Verhalten Gleichaltrigen Fehlendes Selbstwertgefühl Mangelnde Sozialkompetenz Stress Schulische Schwierigkeiten Neugier, Rebellion Fehlende Regeln Verhalten der Eltern den Suchtmittel gegenüber Quelle: Farke, Grass, Hurrelmann, 2003

17 Bescheid-Wissen der Eltern

18 Resilienz

19 Resilienz: Psychische Widerstandsfähigkeit gegenüber biologischen, psychologischen und psychosozialen Risiken. Oder: Was hält uns trotz widrigen Umständen gesund?

20 Die wichtigsten Faktoren für Resilienz: 1. Enge, stabile und sichere Beziehung zu mind. 1 Person! 2. Soziale Unterstützung in- und ausserhalb der Familie 3. Emotional warmes, offenes Erziehungsverhalten (gleichzeitig angemessen und strukturierend und normorientiert) 4. Überzeugende soziale Modelle (Umgang mit Konflikten) 5. Dosierte Verantwortlichkeiten

21 Die wichtigsten Faktoren für Resilienz: 6. Angemessene, eigene Zielsetzungen 7. Günstige Charaktereigenschaften (z.b. Flexibilität, geringe Impulsivität, Besonnenheit) 8. Selbstwirksamkeit, Selbstvertrauen 9. Aktiver Umgang mit Belastungen 10.Positive Umdeutungen ( Das Gute im Schlechten sehen ) 11.Fähigkeit, sich zu distanzieren (vgl. Prof. Dr. Jürg Frick, Pädagogische Hochschule Zürich)

22 Tipps für Eltern: Da-Sein für Kinder trotz Auseinandersetzungen oder Rückzug aufgrund Pubertät. Soziale Unterstützung über Personen, welche einen guten Draht zum Kind haben. Mitfühlende, liebevolle und gelassene Autorität. Respekt für zunehmende Eigenständigkeit Verantwortungsübernahme stärken Bei Zukunftsplanung und Berufswahl mitdenken und realistische Sicht einbringen.

23 Stärken Ihres Sohnes / Ihrer Tochter und von Ihnen als Vater / Mutter Worin ist meine Tochter / mein Sohn stark? Wie begleite ich sie / ihn auf dem Weg zum Erwachsenwerden? Was gelingt mir gut? Wo will ich noch mehr investieren? (Halten Sie dies auf der Vorlage fest)

24 Aussagen von Jesper Juul zur Diskussion Das Vertrauen, das Kinder von ihren Eltern benötigen, ist die Zuversicht, dass die Kinder ihr Bestes geben, um zu dem Menschen zu werden, der sie gern sein möchten. Je weniger die Erwachsenen sich einmischen, desto schneller lernen die Kinder, das Richtige zu tun. Als Eltern müssen wir darauf vertrauen, dass unsere Kinder ihr Bestes geben, auch wenn uns das Ergebnis nicht immer gefallen mag.

25 Zum Schluss Zwei Dinge sollen Kinder von ihren Eltern bekommen: Wurzeln und Flügel. J. W. von Goethe

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