Sandra Hupfauf / Silvia MARIA Erber

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3 Sandra Hupfauf / Silvia MARIA Erber Liedgeschichten

4 Schriften zur musikalischen Ethnologie, Band 2 herausgegeben von Thomas Nußbaumer im Auftrag der Abteilung für Musikwissenschaft der Universität Mozarteum Salzburg

5 Sandra Hupfauf / Silvia Maria Erber Liedgeschichten Musik und Lied in Tiroler Politik und Gesellschaft herausgegeben von Thomas Nußbaumer und Brigitte Mazohl Universitätsverlag Wagner

6 Bibliographische Information der Deutschen Bibliothek Die Deutsche Bibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliographie; detaillierte bibliographische Angaben sind im Internet über abrufbar. ISBN Die Drucklegung wurde ermöglicht durch: Österreichischer Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) Institut für Volkskultur und Kulturentwicklung (ivk), Innsbruck Umschlagabbildungen: Oben: Deckblatt der undatierten Notenausgabe von John Barnetts The Tyrolese Woodman s Song (Johns Hopkins University, Baltimore, Levy Sheet Music Collection, Box 117, Item 091). Unten: Auszug aus dem Lied Empfindungen der Tyroler beym ersten Anblick ihres Königs und Seiner durchlauchtigsten Familie (1807; Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum, Innsbruck, Historische Sammlungen, Flugschriften). Umschlagentwurf: Dominika Nordholm Satz: Karin Berner Notensatz: Cornelia Mayr Copyright 2013 Universitätsverlag Wagner, Erlerstraße 10, A-6020 Innsbruck Das Werk ist urheberrechtlich geschützt. Die dadurch begründeten Rechte, insbesondere die der Übersetzung, des Nachdruckes, der Entnahme von Abbildungen, der Funksendung, der Wiedergabe auf photomechanischem oder ähnlichem Wege und der Speicherung in Datenverarbeitungsanlagen, bleiben, auch bei nur auszugsweiser Verwertung, vorbehalten.

7 Inhaltsverzeichnis Einleitung Kapitel 1: Den Stutzen hear, beym Soggara. A Lied im Franzosen-Rummel 1796 (Silvia Maria Erber) Kapitel 2: Auf dich vielköpfig s Ungeheu r: du trotzender Franzos!. Neues Lied der Sterzinger Scharfschützen (Silvia Maria Erber) Kapitel 3: Ich weiß, daß ihr Tyroler seyd! Und unbesiegt geblieben!. Volkslied den tapfern Tyroler-Schützen (Silvia Maria Erber) Kapitel 4: Laß du das Mädel Mädel seyn! Liebt sie nicht ewig dich allein. Politische Gelegenheitslieder Kontrafakturen und kunstmusikalische Auftragswerke im Dienste der Obrigkeit (Sandra Hupfauf) Kapitel 5: Es hot sie einår plangt, Mår hobens nit verlangt. Das Spingeser Schlachtlied (Sandra Hupfauf) Kapitel 6: Kron und Scepter glänzen wenig neben Dir, Maxmilian!. Empfindungen der Tyroler beym ersten Anblick ihres Königs und Seiner durchlauchtigsten Familie (Silvia Maria Erber) Kapitel 7: Vor Mittewald mach n mier a Wand und halten alle zsammen. Volkslied in Tyrol über die Regierung Bayerns (Silvia Maria Erber) Kapitel 8: Zum Vivat soll leben der Kommandant von Sand. Das Passeirer Landsturmlied (Silvia Maria Erber) Kapitel 9: Und die Baurn haben sich gwehrt, dem Bayr-König zum Trutz. Lied über die Vorfälle im August im Ober-Innthale (Silvia Maria Erber) Kapitel 10: Was doch der Arme leiden muss für Leute, die nichts tun. Die liebe Feyerstunde schlägt (Sandra Hupfauf)

8 6 Inhaltsverzeichnis Kapitel 11: Often hab n wir herzlich g flent, daß man uns von Oestreich trennt. Wann i in der Früh aufsteh (Sandra Hupfauf) Kapitel 12: Er hat als vagöß n, er liebt das Tyrol, und mier lieb n von Herz n unsern Voda. Tyrola-Liedl 1810 (Silvia Maria Erber) Kapitel 13: Das Blut aus meiner Wunde fließt strömenweis hindann. Politische Inhalte in Tiroler Kunstliedern und volkstümlichen Biedermeierliedern (Sandra Hupfauf) Kapitel 14: Und es reicht die threie Hand gern die Jungfrau einen Siger. Das Freyheits-Lied (Sandra Hupfauf) Kapitel 15: Doch der Kaiser war b zwungen und mir durften halt nichts sag n. Anno neun bin i g standen (Sandra Hupfauf) Kapitel 16: Sie führen mich aus dem Land mit größtem Spott und Schand. Ach Himmel, es ist verspielt (Silvia Maria Erber) Kapitel 17: Mit dem verrathnen deutschen Reich!. Das Andreas Hofer-Lied ( Zu Mantua in Banden ) (Sandra Hupfauf) Liedindex a) Lieder, deren Melodien überliefert sind (Nr. 1 69) b) Lieder, deren Melodien nicht überliefert bzw. nicht auffindbar sind (Nr ) c) (Lied-)Texte, die möglicherweise musikalisch realisiert wurden (Nr ) Literatur und Quellen a) Schriften (mit Ausnahme der Lieder- und Lyriksammlungen) b) Lieder- und Lyriksammlungen c) Tonträger

9 Einleitung Sandra Hupfauf / Silvia Maria Erber Die vorliegende Publikation bildet den Abschluss eines interdisziplinären Forschungsprojekts zum Thema Musik und Lied in Gesellschaft und Politik Tirols Das Forschungsinteresse galt Liedern, die folgende Komponenten sozusagen als kleinsten gemeinsamen Nenner aufweisen: a) Sie wurden zwischen den Jahren 1796 und 1848 gedichtet und komponiert und b) sie stehen in einem deutlichen Kontext der politischen Ereignisse und gesellschaftlichen Gegebenheiten dieser Jahre. Die politische Aussagekraft der Lieder ist entweder schon im Inhalt oder aber aus den Umständen ihrer Produktion, Rezeption und/oder ihrer Aufführung ersichtlich; c) sie wurden gesungen oder es ist anzunehmen, dass ursprünglich ihr Zweck darin lag, dass sie gesungen wurden. Was mit Absicht von Anfang an nicht im Fokus der Forschungen stand, waren musikdramatische, rein kunstmusikalische sowie rein lyrische Werke, wie etwa Singspiele, Opern, Theaterstücke und Gedichte. Gesucht und gefunden wurden etwa 300 Lieder und lyrische Texte in einer Reihe ganz unterschiedlicher Quellenarten: auf Flugblättern gedruckt, in Tage büchern, Reiseberichten und Autobiografien (Egodokumenten), in handschriftlichen und gedruckten Liederbüchern und Liedersammlungen und später in käuflich erwerbbaren Musikdrucken. Nicht zuletzt eröffneten die um 1900 akquirierten Sammlungen der Volksliedarchive in Freiburg i. Br. sowie in Innsbruck Einblick in bis dato nur mündlich tradierte Lieder. In der vorliegenden Publikation werden die Ergebnisse einer interdisziplinären Forschungsarbeit präsentiert, die die Interpretationsarten, die Quellenkritik und das Erkenntnisinteresse, kurz: die Arbeit und Sichtweisen zweier wissenschaftlicher Disziplinen, der Geschichtswissenschaft und der Musikwissenschaft, vereint. Das Vorhaben bestand darin, die spezifischen Methoden der beiden Fächer und ihre Blickwinkel auf die Quelle Lied (die ja insbesondere für Historikerinnen und Historiker ein noch wenig bearbeitetes Feld darstellt) anzuwenden und zu kombinieren. Schließlich hätte eine rein geschichtswissenschaftliche Interpretation der Lied- und Musikquellen ebenso zu kurz gegriffen wie umgekehrt eine musikwissenschaftliche Darstellung möglicherweise dem historischen Gesamtkontext zu wenig Beachtung geschenkt hätte. Zum Buchtitel Liedgeschichten ist anzumerken, dass er nicht nur die beiden Disziplinen, sondern auch das Konzept hinter den siebzehn in sich geschlossenen Kapiteln, sprich: den einzelnen Liedgeschichten, repräsentieren soll. Diese behandeln nicht nur die Geschichte im jeweiligen Lied, sondern auch die Geschichte des Liedes. Aus geschichtswissenschaftlicher Sicht lassen Lieder im politischen Kontext im Idealfall erkennen, zu welchen Anlässen sie gedichtet und komponiert wurden, wer überhaupt 1 Das Projekt P22384 G21 wurde unter der Leitung des Musikwissenschaftlers Ao. Univ.-Prof. Dr. Thomas Nußbaumer und der Historikerin o. Univ.-Prof. Dr. Brigitte Mazohl seit 2008 von den beiden Autorinnen, der Musikwissenschaftlerin Mag. Sandra Hupfauf und der Historikerin Mag. Silvia Erber, durchgeführt. Zunächst im Jahr 2008 mit einer bescheidenen Anschubfinanzierung durch den Tiroler Wissenschaftsfonds ins Leben gerufen, wurde es durch den Österreichischen Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) für weitere drei Jahre ( ) finanziert.

10 8 Einleitung die Feder in die Hand nahm, um seinen Unmut oder seine Freude über die aktuellen Zeitgeschehnisse festzuhalten, und auch, wie diese Lieder überhaupt an die Öffentlichkeit gelangten. Aus musikwissenschaftlicher Sicht ist ein Lied kein statisches Produkt, sondern es besitzt eine Biografie. Nach seiner Entstehung erfährt es ein mehr oder weniger langes Leben, ändert unter Umständen seine Funktion oder seinen Text (oder auch die Melodie) und wird in verschiedenen kulturellen Kontexten rezipiert. Der ereignis- und kulturgeschichtliche Rahmen Der zeitliche Rahmen der Forschung erstreckt sich von 1796 bis etwa zum Jahr 1848 und ist nicht willkürlich gewählt. Der Beginn markiert jenen Zeitpunkt, zu dem Tirol unmittelbar in die Geschehnisse der seit 1792 wütenden Revolutions- bzw. Koalitionskriege involviert wurde. Die französischen Streitkräfte unter dem Befehl von Napoleon Bonaparte, damals noch in seiner Funktion als Feldherr, sollten sich mit den in Süddeutschland befindlichen Truppen vereinigen und wollten hierzu durch Tirol ziehen. 2 Die Antwort auf den bevorstehenden Durchmarsch war der rasche Aufbau einer Tiroler Landesverteidigung. Die wechselvollen Ereignisse der Jahre 1796 und 1797 spiegeln sich in einer Reihe von Liedern wider, die vielfach der Mobilmachung zur Landesverteidigung dienten. Die Koalitionskriege, die aufgrund ihres Ausmaßes und der erstmaligen Benutzung von Massenheeren schon Züge eines Weltkrieges trugen, 3 beeinträchtigten Tirol aber noch mehrmals stark. Abgesehen vom zweiten Koalitionskrieg von 1799, infolgedessen französische Soldaten ins Engadin vordrangen, 4 erwies sich der dritte Koalitionskrieg ( ) als besonders schicksalshaft. Denn das Ende dieses Krieges zwischen Frankreich, Württemberg, Baden und Bayern auf der einen und Großbritannien, Russland, Österreich, Schweden und Neapel (die Koalition ) auf der anderen Seite bedeutete entsprechend den Vereinbarungen des Pressburger Friedens (Dezember 1805) für Tirol den Wechsel unter eine neue Herrschaft: unter jene des zeitgleich zum Königtum erhobenen Kurfürstentums Bayern. 5 Dass die Einbindung eines Landes, das sich wegen seiner mehr als 500-jährigen Zugehörigkeit zum Haus Österreich mit den habsburgischen Landesfürsten verbunden fühlte, in das aufgeklärte, auf zentralistische Staatsreformen pochende Königreich Bayern nicht reibungslos verlaufen konnte, war vorherzusehen. Die Unzufriedenheit und Verdrossenheit gipfelte 1809 in einem Aufstand, der als Tiroler Freiheitskampf unter der Führung von Andreas Hofer in die Geschichtsschreibung einging. Nach ersten Erfolgen für die tirolischen Aufständischen besetzte das französische Militär Tirol ab November 1809 erneut. Die 1810 vollzogene geografische und politische Dreiteilung 2 Siehe Georg Mühlberger: Absolutismus und Freiheitskämpfe ( ), in: Josef Fontana / Peter W. Haider / Walter Leitner / Georg Mühlberger / Rudolf Palme / Othmar Parteli / Josef Riedmann (Hg.): Geschichte des Landes Tirol. 2. Band: Die Zeit von 1490 bis 1848, Bozen Innsbruck Wien 1986, S , insbesondere S Karen Hagemann: Männlicher Muth und Teutsche Ehre : Nation, Militär und Geschlecht zur Zeit der Antinapoleonischen Kriege Preußens, Paderborn 2002 (Krieg in der Geschichte 8), S Mühlberger: Absolutismus und Freiheitskämpfe (wie Anm. 2), S Ebd., S

11 Einleitung 9 des Landes blieb bis Ende 1813 bestehen gelangte Tirol schließlich wieder an die Habsburger und zum österreichischen Territorialkomplex, der seit 1804 offiziell unter der Bezeichnung Kaisertum Österreich firmierte. 6 Während die ersten Jahre der wiedergewonnenen Zugehörigkeit zum Habsburgerreich von einem großen politischen und verwaltungstechnischen Aufwand für den Wiederaufbau geprägt waren, hielt die darauf folgende ruhige Zeit für das Kaisertum Österreich und damit auch für Tirol bis 1848 an. 7 Nach 22 Jahren der fast unentwegten Kriegsführung verschiedener europäischer Staaten in unterschiedlichen Koalitionen gegen das revolutionäre Frankreich und Napoleon Bonaparte kehrte mit dem dichten Vertragswerk des Wiener Kongresses eine Phase der Stabilität ein, die bis zu den bürgerlichen Revolutionen des Jahres 1848 andauerte. In diesem Jahr wurden die herrschenden konservativen Regierungen Europas mit revolutionären Forderungen, etwa nach Presse- und Meinungsfreiheit sowie Volksvertretung und Volkssouveränität, konfrontiert. Wenn auch in Tirol selbst weit weniger davon zu spüren war als in Wien, so waren Teile der tirolischen Bevölkerung doch unmittelbar von den Konsequenzen der Revolution betroffen. Im italienischsprachigen Teil Tirols wurde der Ruf nach einer Abtrennung von Deutschtirol und der Angliederung an das lombardisch-venetianische Königreich immer lauter. Gegen die Aufständischen bzw. Anhänger der italienischen Einigkeitsbewegung, die in den Süden Tirols vordrangen, kämpften Schützenkompanien und Truppen, die sich teils aus Bürgern, teils aus Studenten zusammensetzten. 8 So viel zur ereignisgeschichtlichen Kontextualisierung unseres Themas. Um die Rolle der Musik in Bezug auf die Gesellschaft und Politik zu erfassen, ist auch eine kulturgeschichtliche Umrahmung nötig. Weist schon die Ereignisgeschichte Europas in den Jahren eine auffällige Dichte an Kriegen, Friedensschlüssen, territorialen Veränderungen, Unruhen und Herrschaftswechseln auf, so steht die Kulturgeschichte des endenden 18. und beginnenden 19. Jahrhunderts dieser Fülle an bedeutungsvollen und tiefgreifenden Wandlungen und Prozessen um nichts nach. Die Französische Revolution von 1789 markierte den Beginn einer neuen Zeit, in der die Nationsbildung, der Aufstieg des Bürgertums, die Neubewertung des Volkes, die Politisierung der Öffentlichkeit und die kulturelle Industrialisierung die bedeutendsten Grundpfeiler darstellten. Musik mit ihren vielfältigen kommunikativen Funktionen, die von Unterhaltung über Protest oder Opposition bis hin zu Affirmation oder reiner Machtdemonstration reichen, erlebte im Zuge der allgemeinen kulturellen Entwicklungen eine Metamorphose, die der Kulturhistoriker Timothy C. W. Blanning jüngst als Triumph der Musik 9 bezeichnete. Ausgehend von Jürgen Habermas grundlegender Studie über den Strukturwandel der Öffentlichkeit 10 zeichnete Blanning den Weg der Musik im ausgehenden 18. und frühen 19. Jahrhundert als Teil des Wandels der repräsentativen Kultur zu einer Kultur der Öffentlichkeit nach. Bereits im Spätmittelalter hatten sich die wirtschaftlichen Strukturen 6 Ebd., S Josef Fontana: Von der Restauration bis zur Revolution ( ), in: Fontana/Haider/Leitner/ Mühlberger/Palme/Parteli/Riedmann (Hg.): Geschichte des Landes Tirol (wie Anm. 2), S Ebd., S Timothy C. W. Blanning: The Triumph of Music. Composers, Musicians and their Audiences, 1700 to the Present, London u. a Jürgen Habermas: Strukturwandel der Öffentlichkeit. Untersuchungen zu einer Kategorie der bürgerlichen Gesellschaft, Berlin 1975.

12 10 Einleitung so verdichtet, dass mit einem vermehrten Austausch von Gütern (d. h. sich intensivierendem Handel) und Informationen (als Folge der Erfindung des Buchdrucks) eine neue Art der Öffentlichkeit entstand, die, entsprechend ihrer sozialen Verortung, als bürgerliche Öffentlichkeit bezeichnet werden kann. Die Künste ob Malerei, Bildhauerei, Musik, Literatur oder Schauspiel wurden bis zum Ende des 18. Jahrhunderts fast durchwegs von der höfischen Gesellschaft finanziert, in Auftrag gegeben und gelenkt. Künstler produzierten ihre Werke auf Anfrage und künstlerische Freiheit war kein Thema, denn ein Kunstwerk musste schließlich nur dem adeligen Mäzen gefallen. Gerade die Kunstmusik, für Habermas jene Kunstform, in der sich der Wandel von der Repräsentation zur Öffentlichkeit am deutlichsten vollzog, hatte vor 1800 den Zweck, entweder in herrschaftlichem Kontext Macht zu repräsentieren, die christliche Lehre zu verbreiten oder das adelige Publikum zu unterhalten. Die Entwicklung der bürgerlichen Öffentlichkeit änderte maßgeblich die Zusammensetzung des Publikums. So fanden etwa in England erstmals zur Mitte des 17. Jahrhunderts so genannte music meetings und consorts of music statt, die allein durch die zahlenden Besucher finanziert wurden. 11 Ab 1740 setzte auch eine vermehrte Produktion von Liedern (beispielsweise von Salonliedern oder parlor songs ) für den bürgerlichen Markt ein, die das Verlangen nach Musik im kleinen, familiären Rahmen befriedigen sollte. 12 Durch das Heraustreten der Musik aus der höfischen und kirchlichen Sphäre war sie zu einer international gehandelten Ware geworden, die gegen Bezahlung, etwa in Form von Eintrittskarten für Konzerte oder später käuflich erwerbbaren Notendrucken zum privaten Musizieren, für alle, die es sich leisten konnten, zugänglich war. Die euro päische Kultur wurde im Zuge der Konsolidierung des Bürgertums kommerzialisiert und säkularisiert. 13 Während Musik bis um 1800 in erster Linie Gebrauchsmusik war, wie Habermas es formuliert, emanzipierte und demokratisierte sie sich unter dem Einfluss der bürgerlichen Öffentlichkeit zu einer Kunstform um der Kunst willen. 14 Die vorliegende Abhandlung versucht, genau an dieser Stelle der europäischen Kultur geschichte anzusetzen, stellen doch auch die Lieder der Jahre einen eindrücklichen Beleg für diese kulturelle Industrialisierung in Tirol dar. Sie wurden zu verschiedenen politischen Anlässen gedichtet und komponiert, für eine interessierte, teils selbst betroffene Öffentlichkeit konzipiert und waren Übermittlungsträger politischer Botschaften. Sie richteten sich nicht oder nicht ausschließlich an die Elite, sondern an breite Bevölkerungsschichten. Ihre Funktionen beeinflussten dabei ganz wesentlich den Charakter der Dichtungen und ihrer Verbreitung. Ausdruck dieses Einflusses der bürgerlichen Öffentlichkeit auf die Musik sind auch die Lieder der Männergesangsvereine, der Studenten oder die Musik der bürgerlichen Salons. 11 Walter Salmen: Das Konzert. Eine Kulturgeschichte, München 1988, S Leo Balet / Eberhard Rebling: Die Verbürgerlichung der deutschen Kunst, Literatur und Musik im 18. Jahrhundert, Frankfurt a. M. Berlin Wien 1981, S. 33f.; Nicolas E. Tawa: Sweet Songs for Gentle Americans. The Parlor Song in America, , Bowling Green, Ohio, Armin W. Hadamer: Mimetischer Zauber. Die englischsprachige Rezeption deutschsprachiger Lieder in den USA , Münster 2008 (Volksliedstudien 9); Tim Blanning: The Commercialization and Sacralization of European Culture in the Nineteenth Century, in: Tim Blanning (Hg.): The Oxford Illustrated History of Modern Europe, Oxford New York 1996, S ; ders.: Das Alte Europa Kultur der Macht und Macht der Kultur, Darmstadt 2006, S Habermas: Strukturwandel (wie Anm. 10), S. 55f.

13 Einleitung 11 Von zentraler Wichtigkeit jedoch ist die Entdeckung des Volksliedes. Die bürgerliche Bewegung der Aufklärung, in der die Volksliedbegeisterung wurzelt, idealisierte das Volk als Gegenentwurf zum höfischen Adel, der in den Augen seiner Kritiker als dekadent und unmoralisch galt. Das Interesse an Lied und Musik des einfachen Volkes fiel in Tirol auf fruchtbaren Boden, der Zeitgeist wurde sogar kommerziell genutzt und das Tiroler Lied wurde infolgedessen zu einem internationalen Exportschlager. Trotzdem ist in Bezug auf das politische Lied natürlich nach wie vor auch Musik im Dienste der Obrigkeit zu finden, wie von oben in Auftrag gegebene Werke politischer Gelegenheitsmusik oder politisch instrumentalisierte Kirchenmusikwerke beweisen. Ein Wechsel- und Zusammenspiel: Musik, Gesellschaft und Politik Die Zusammenhänge zwischen Musik, Gesellschaft und Politik sind vielfältig in der Vergangenheit wie in der Gegenwart. Beispiele, wie die anhaltenden Diskussionen über den Wert und Zweck von Nationalhymnen oder die kürzlich erfolgte Textänderung der österreichischen Nationalhymne, 15 zeigen, dass die Relationen von Musik, Gesellschaft und Politik auch heute noch Aktualität besitzen. Musik ist nicht nur Kunst oder Unterhaltung, auch wenn sie vordergründig so wahrgenommen wird, sondern ebenso ein Instrument zur Erfüllung außermusikalischer Zwecke. Musikalische Signale fungierten als frühe Kommunikationsmittel beim Militär; Musik wurde schon in der Antike als Ausdruck von Göttlichkeit wahrgenommen; mittelalterliche Spielleute waren, ungeachtet dessen, dass sie eine gesellschaftliche Randexistenz lebten, als Unterhalter gern gesehen, ob an den Höfen oder in den Städten. Früh schon sind Lieder bekannt, die bewusst zur Mobilisierung im Krieg eingesetzt wurden. Im Barock wurde Musik immer mehr zu einem Ausdruck von Macht und Herrschaft, ja ein Herrschaftsinstrument. 16 Seitdem sich Musik von ihren ökonomischen Zwängen befreien konnte, ist sie ein beliebtes Protest- und Oppositionsmittel, doch ihre affirmative Funktion blieb ebenso bestehen. Sie diente, wie Christian Jansen es formulierte, politischen Organisationen und Institutio nen seit jeher dazu, wichtige Ereignisse, Entscheidungen und Prozesse zu überhöhen, ihnen Emotionalität und Wärme zu verleihen und damit die Überzeugungskraft der Inhalte zu erhöhen, die diejenigen, die sich der Musik bedienten, vermitteln wollten. [ ] Mancher politische Akt, manche oppositionelle Aktion hat gar erst durch das Spielen oder Singen von Musik historische Wirkung gezeitigt. 17 Auch wenn der Terminus politisches Lied noch nicht sehr alt ist (er ist wohl erst am Ende des 18. Jahrhunderts entstanden), konnte Musik immer schon in Verbindung mit politischen Vorgängen stehen. 18 In diesem Sinne mögen Aussagen wie Die Geschichte 15 Bundeshymne würdigt nun auch die großen Töchter Österreichs, PR/JAHR_2011/PK1207/ ( ). 16 Siehe weiter zu all diesen Punkten Blanning: The Triumph of Music (wie Anm. 9). 17 Christian Jansen: Einleitung: Musik als Mittel politischer Identitätsstiftung, in: Tillmann Bendikowski / Sabine Gillmann / Christian Jansen / Markus Leniger / Dirk Pöppmann (Hg.): Die Macht der Töne. Musik als Mittel politischer Identitätsstiftung im 20. Jahrhundert, Münster 2003, S. 7 12, hier S Zu den Begriffen historisch-politisches Lied und politisches Lied und ihren Inhalten siehe Dietmar Sauermann: Das historisch-politische Lied, in: Rolf Wilhelm Brednich / Lutz Röhrich / Wolfgang

14 12 Einleitung der Musik kann auch als politische Geschichte betrachtet werden 19 oder Die Affinität von Musik und Politik ist so alt wie die Geschichte der Menschheit 20 durchaus ihre Berechtigung haben. Musik kann durch Text und Melodie starke Emotionen im Menschen hervorrufen, sie hat die Macht, in die Psyche eines Menschen einzudringen. 21 Die vielen Funktionen der Musik basieren fast alle letztlich auf dem besonderen Reflex, den Musik auslösen kann. So erklärt sich die Existenz von Kriegs- bzw. Kampfliedern in erster Linie durch ihre gemeinschaftsbildende, gruppenstabilisierende Funktion und die Funktion der Bewegungsaktivierung bzw. Bewegungskoordination. Dass Herrscher aller Zeiten sich gerne und oft mit Musik umgaben, hat mit ihrer Repräsentationsbzw. Glorifizierungsfunktion zu tun Musik fügte der Demonstration von Macht eine weitere Facette hinzu. 22 In der vorliegenden Arbeit und dies ist nicht zuletzt dem interdisziplinären Ansatz und der Fülle des Quellenmaterials zu verdanken wird dem Leser und der Leserin das lebhafte Beziehungsgeflecht von Lied, Gesellschaft und Politik am Beispiel Tirols zwischen 1796 und 1848 vor Augen geführt. Zum musikwissenschaftlichen Forschungsstand Im Jahr 1807 veröffentlichte Johann Strolz im zweiten Band der Zeitschrift Der Sammler für Geschichte und Statistik von Tirol 23 mehrere Tiroler Volkslieder im Rahmen von zwei Aufsätzen: Bürgall, ein Zillerthaler Volkslied und Schnodahaggen, Unterinnthalische Volksliedchen. Mit Anmerkungen. Strolz kleine Sammlung war eine der ersten volksmusikalischen Sammlungen im heutigen Österreich. 24 Damals befand sich Tirol gerade unter bayerischer Regierung und die Zeitschrift Sammler sah sich als Nachfolgezeitschrift des Tiroler Almanachs für Geschichte und Statistik von Tirol, der in Wien von keinem Geringeren als Joseph Freiherr von Hormayr zu Hortenburg ( ) heraus gegeben worden war und sich überwiegend politischen und patriotischen Themen gewidmet hatte. Auch das Tiroler Nachfolgeperiodikum wurde von Suppan (Hg.): Handbuch des Volksliedes. 1. Band: Die Gattungen des Volksliedes, München 1973 (Motive. Freiburger folkloristische Forschungen 1/I), S Johanna Karner: durch die Kraft unserer Lieder. Musik als Medium zwischen Politik, Zensur, Opposition und Widerstand, Dissertation, Universität Wien 2008, S Albrecht Riethmüller / Helmut Rösing: Musik und Politik im 3. Reich, in: Herbert Bruhn / Rolf Oerter / Helmut Rösing (Hg.): Musikpsychologie. Ein Handbuch in Schlüsselbegriffen, München Wien Baltimore 1985, S , hier S Bruhn/Oerter/Rösing: Musikpsychologie (wie Anm. 20); Paul R. Farnsworth: Sozialpsychologie der Musik, Stuttgart 1976 (Kunst und Gesellschaft 6); Michael Grossbach / Eckart Altenmüller: Musik und Emotion zu Wirkung und Wirkort von Musik, in: Bendikowski/Gillmann/Jansen/Leniger/Pöppmann (Hg.): Die Macht der Töne (wie Anm. 17), S Helmut Rösing / Juan G. Roederer: Musik in der Entwicklung der Menschheit, in: Bruhn/Oerter/ Rösing (Hg.): Musikpsychologie (wie Anm. 20), S , hier S Johann Strolz: Bürgall, ein Zillerthaler Volkslied und Schnodahaggen, Unterinnthalische Volksliedchen. Mit Anmerkungen, in: Der Sammler für Geschichte und Statistik von Tirol 2 (1807), S und S Siehe dazu auch Gerlinde Haid: Volksmusik in Tirol im 18. und 19. Jahrhundert, in: Kurt Drexel / Monika Fink (Hg.): Musikgeschichte Tirols. 2. Band: Von der frühen Neuzeit bis zum Ende des 19. Jahrhunderts, Innsbruck 2004 (Schlern-Schriften 322), S

15 Einleitung 13 politisch und gesellschaftlich einflussreichen Persönlichkeiten getragen. Als Herausgeber fungierte mit Andreas Alois Di Pauli ( ) der Gründer der wichtigsten historiografischen Sammlung Tirols und Mitbegründer des heutigen Tiroler Landesmuseums Ferdinandeum, zu den Mitarbeitern gehörten neben Hormayr unter anderem der Dramatiker Johann Friedrich Primisser ( ) und ein Vorfahre des Heimatkundlers Ludwig von Hörmann, Johann Ignaz von Hörmann ( ). Die Zeitschrift erschien zwischen 1806 und 1809 und widmete sich neben den Schwerpunkten Geografie, Pflanzenkunde und Volkskunde durchaus auch den wichtigsten politischen Themen, wie etwa Tirols Anschluss an das Königreich Bayern. 25 Dass Strolz nicht nur friedliche Liedchen wie Ist a Vögal hea gflogn 26 kannte, ist für jemanden, der zeitweise Mitglied einer Scharfschützenkompanie war, mehr als naheliegend, überdies arbeitete er 1803 bei Archivierungsarbeiten Seite an Seite mit einem der wenigen namentlich bekannten Kampflieddichter des Jahres 1796, nämlich mit dem bereits erwähnten Johann Friedrich Primisser. 27 Die Veröffentlichungen von 1807 enthalten kein einziges politisches Lied, vermutlich nicht nur wegen der strengen Zensur der Jahre, sondern weil politische Lieder und Kampflieder nicht als Volkslieder angesehen wurden. Zwölf Jahre nach Strolz Publikationen erging 1819 durch die Gesellschaft der Musikfreunde in Wien und ihren Generalsekretär Joseph von Sonnleithner ein österreichweiter, halbamtlicher Aufruf an die Bevölkerung, Volkslieder zu sammeln. Für Tirol fehlen in der daraus resultierenden Sonnleithner-Sammlung leider die Einsendungen aus Schwaz, dem Zillertal und dem Nordtiroler Unterland. Tirol gehörte damals bereits wieder zu Österreich und gerade war wieder politische Stabilität eingekehrt. Insgesamt wurden 113 Lieder und Instrumentalstücke aus Tirol eingesendet, worunter sich aber nur zwei politische Lieder befinden, die man als funktionelle Lieder bezeichnen könnte. 28 Für den Gesamtbestand der Sonnleithner-Sammlung ist überhaupt festzustellen, dass nur ein Bruchteil der ungefähr Lieder patriotische oder historisch-politische Lieder sind. Mundartsprachliche Kampflieder scheinen überhaupt nicht auf, wenn man von einer einzigen Ausnahme absieht, die der Volkskundler Leopold Schmidt in seiner Beschreibung des Inhalts der Sammlung anführt. 29 Für andere heutige Bundesländer sind einzelne hochsprachliche Kampflieder belegt. 30 Wieder dürfte die Ursache darin liegen, 25 D. von Hörmann (Vorname unbekannt): Tirols Vereinigung mit dem Königreiche Baiern. Mit allen sich darauf beziehenden Actenstücken, in: Der Sammler für Geschichte und Statistik von Tirol 1 (1806), 1. Stück, S Strolz: Schnodahaggen (wie Anm. 23), S Anton Dörrer: Johann Strolz ( ), zum 150-Jahr-Gedenken seiner Mundart- und Volksliedarbeiten, in: Jahrbuch des Österreichischen Volksliedwerkes 6 (1957), S , hier S Huldigungslied auf die Vorbeyreise Seiner K. K. Majestät unsers Durchlauchtigsten Kaisers Franz / Innichen den 23. März 1816 / Heut kommet unser Kaiser Franz, der liebe gute Mann (Sonnleithner-Sammlung, Archiv der Gesellschaft für Musikfreunde, Wien, Tirol / Kreis Pustertal, XI/2); Lied zweyer Französischer Gensdarme bey dem Einrücken der K. K. Öster. Truppen in Tyrol 1814 nach der sogenannten, und bekannten Melodie des Alpenlurlers in 2 Stimmen / Dem Franzmann ist nie wohl zu Muth (Sonnleithner- Sammlung, Archiv der Gesellschaft für Musikfreunde, Wien, Tirol / Kreis Pustertal, XI/5). 29 Leopold Schmidt: Zur Bedeutung der Österreichischen Volksliedsammlung von 1819, in: Walter Deutsch / Gerlinde Hofer: Die Volksmusiksammlung der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien (Sonnleithner-Sammlung), 1. Teil, Wien 1969 (Schriften zur Volksmusik 2), S Darunter auch: Feinde ringsum (Sonnleithner-Sammlung, Archiv der Gesellschaft für Musikfreunde, Wien, Niederösterreich, XVIII/4). Siehe dazu Kapitel 4 in diesem Band.

16 14 Einleitung dass geistliche Lieder, Liebeslieder, Arbeitslieder, Schützen- und Jägerlieder usw. aus damaliger Sicht eher zum Genre Volkslied zählten als politische Lieder. Weil durch die Sonnleithner-Sammlung so gut wie keine Kampf- und Freiheitslieder aus Tirol überliefert wurden, ist auch klar, dass in der Forschung dieser Bereich nicht weiter verfolgt wurde, wohl in der Annahme, dass er nicht besonders ergiebig sei. Für die Musikwissenschaft war das politische Lied ohnedies lange Zeit ein wenig attraktiver Forschungsgegenstand, da hier der Text im Vordergrund steht und die Melodie oft zweitrangig ist, was eine musikwissenschaftliche Analyse meist wenig lohnend erscheinen lässt. Zudem ist das politische Lied meist Werkzeug und nicht Kunstlied, weshalb es als Phänomen mit nur kurzzeitiger Wirkung und ohne weiteren Einfluss angesehen wurde. Schließlich ist das politische Lied als Gattung nicht leicht fassbar: Es kann sowohl volksmusikalisch, popularmusikalisch, ein Kunstlied im Volksmund oder kunstmusikalisch sein, es kann ein eigenständiges, komponiertes Werk sein oder ein spontan verfasstes Spottlied auf einer bekannten Gassenhauermelodie. Und letztendlich ist eine rein musikbezogene Analyse von politischen Liedern ohne Kenntnisnahme ihrer historischen Kontexte, wie erwähnt, nie erschöpfend möglich. Die Musikwissenschaft widmete sich also aus den angeführten Gründen, wenn man von einer wichtigen Abhandlung von Hildegard Herrmann-Schneider absieht, 31 den politischen Liedern in Tirol kaum. Jüngere Werke zur Musikgeschichte Tirols im 18. und 19. Jahrhundert behandeln größtenteils lokale Musikzentren, Musiker und Komponisten und Ausprägungen der Volksmusik. 32 Die Aufstände rund um 1800 bleiben dabei weitgehend unerwähnt, der Einfluss von Politik und kriegerischen Auseinandersetzungen auf die Musik wird nicht erörtert. Einzig im Zusammenhang mit der Geschichte der Blasmusik kommen Neuerungen der Militärmusik um 1800, wie etwa die Türkische Musik, zur Sprache. 33 Einige wenige Aufsätze widmen sich einzelnen, meist kunstmusikalischen Besonder heiten im Bereich der politischen Kunst, wie der Kantate Der Tyroler Landsturm von Antonio Salieri, 34 oder einem Schützenkanon, der auf die Melodie eines Mozartkanons gesungen wurde, 35 oder auch musikdramatischen Werken, die den Andreas-Hofer-Stoff verarbeiten. In der Literatur über Tiroler Volksmusik sucht man die Lieder der Aufstände meist vergeblich, einzig Gerlinde Haid widmete sich der Thematik eingehender und beschrieb 31 Hildegard Herrmann-Schneider: Andreas Hofer und die Tiroler Freiheitskämpfe als musikalisches Sujet. Ereignisse Heldentum Erinnerung, in: Der Schlern 83 (2009), Heft 7: Juli, S. 4 52, hier S Drexel/Fink (Hg.): Musikgeschichte Tirols (wie Anm. 24); Hildegard Herrmann-Schneider / Manfred Schneider: Projekt Musikland Tirol, Tiroler Musikatlas: ( ); Hildegard Herrmann-Schneider / Walter Senn: Stams, in: Ludwig Finscher (Hg.): Die Musik in Geschichte und Gegenwart. Allgemeine Enzyklopädie der Musik, Sachteil 8, Kassel u. a., 2., neubearb. Ausgabe 1998, Sp Andreas Bramböck: Blasmusik in Tirol im 18. und 19. Jahrhundert, in: Drexel/Fink (Hg.): Musikgeschichte Tirols (wie Anm. 24), S Josef Gmeiner: Zum Vortheil der durch feindliche Verheerungen verunglückten Tyroler und Vorarlberger Landeseinwohner Salieris Landsturmkantate als Beitrag zu einer Aktion Nachbar in Not des Jahres 1799, in: Helmut Lang / Hermann Harrauer (Hg.): Mirabilia Artium librorum Recreat Tetuosque Ebriant, Dona natalicia Ioanni Marte oblata, Wien 2001 (Biblos-Schriften 177), S Walter Senn: Mozartiana aus Tirol, in: Hans Zingerle (Hg.): Festschrift Wilhelm Fischer. Zum 70. Geburtstag überreicht im Mozartjahr 1956, Innsbruck 1956 (Innsbrucker Beiträge zur Kulturwissenschaft, Sonderheft 3), S

17 Einleitung 15 oppositionelle Lieder über Andreas Hofer. 36 Ausprägungen der bürgerlichen Musikkultur in Tirol, wie der Männergesang, wurden ebenso wenig in Beziehung zu den politischen Umständen in Tirol gesetzt wie die Kompositionsmode à la Tyrolienne. 37 Schließlich: Auch das Phänomen der Tiroler Nationalsänger im Ausland wurde nicht in Hinblick auf seine Verbindungen mit den kriegerischen Ereignissen in Tirol analysiert. Eine große Ausnahme zur ansonsten wissenschaftlich wenig beachteten Thematik der Tiroler Kampf- und Freiheitslieder bilden einzelne Abhandlungen über das Andreas Hofer-Lied ( Zu Mantua in Banden ), die heutige Tiroler Landes hymne. 38 Zum geschichtswissenschaftlichen Forschungsstand Lieder zählen mit Sicherheit nicht zu den klassischen Quellen der Geschichtswissenschaft. Bis in die jüngere Zeit hinein haftete Liedern immer noch eine gewisse Fragwürdigkeit hinsichtlich ihrer geschichtlichen Aussagekraft an und sie wurden gerne der Musikwissenschaft und verwandten Disziplinen überlassen. Dass sich das Forschungsinteresse seitens der Geschichtswissenschaft an Liedern prinzipiell in Grenzen hält, erkannte auch der deutsche Historiker Tillmann Bendikowski, der das Desinteresse an historisch-politischen Liedern bedauert. Er betont, dass man Lieder nicht nur als Quelle für eine Perspektive von unten betrachten dürfe, wie es die Bezeichnung Volkslied nach wie vor suggeriert, sondern man müsse auch die gezielte Instrumentalisierung von Liedern durch die Obrigkeiten mit einbeziehen. In beiden Fällen könnten Lieder als Mittel politischer Identitätsstiftung gelesen und gehört werden und sie fungieren somit auch als Indikatoren sowie Faktoren historischen Wandels. 39 Die lange ignorierte Quelle Lied wird nun aber seit einigen Jahren vermehrt ausgewertet, alte Ansichten wurden revidiert. Die Auseinandersetzung mit Liedern und ihren 36 Siehe dazu auch Gerlinde Haid: O trauervolle Zeit. Oppositionelle Lieder von 1809, in: Sturzflüge 1984, S Walter Salmen: Airs autrichiens in Werken Beethovens, in: Christoph-Hellmut Mahling / Ruth Seiberts (Hg.): Festschrift Walter Wiora zum 90. Geburtstag, Tutzing 1997 (Mainzer Studien zur Musikwissenschaft 35), S , hier S. 368f.; Max Unger: Zu Beethovens Volksliedbearbeitungen, in: Die Musik 34 (1941/42), S , hier S. 210; Willy Heß: Beethovens kontinentale Volksliedbearbeitungen, in: Schweizerische Musikzeitung 110 (1970), S , hier S. 134; Josef M. Müller-Blattau: Beethoven und das Volkslied, in: Die Singgemeinde 3 (1927), S , hier S Gerlinde Haid: Zu Mantua in Banden. Eine Aufregung um die Tiroler Landeshymne aus dem Jahr 1993, in: Gisela Probst-Effah / Wilhelm Schepping / Reinhard Schneider (Hg.): Musikalische Volkskunde und Musikpädagogik. Annäherungen und Schnittmengen. Festschrift für Günther Noll zum 75. Geburtstag, Essen 2002 (Musikalische Volkskunde Materialien und Analysen 15) S ; Ludwig Hunrath: Der Komponist des Andreas-Hofer-Liedes und seine Bedeutung für Tirol. Sonderdruck aus den Neuen Tiroler Stimmen Nr. 89 und 90 vom 19. und 21. April 1913, Innsbruck 1913; Martin Reiter: Zu Mantua in Banden die Tiroler Landeshymne, Reith im Alpbachtal 2003; A. J. Friedrich Zieglschmid: Das Andreas-Hofer-Lied. Zur Geschichte seiner Melodie, in: Modern Philology 26 (1929), Heft 3: Februar, S ; Kurt Drexel: Von Zu Mantua in Banden bis Zu Bantua in Manden, in: Johann Holzner / Brigitte Mazohl / Markus Neuwirth (Hg.): Triumph der Provinz. Geschichte und Geschichten , Innsbruck 2012, S Tillmann Bendikowski: Öffentliches Singen als politisches Ereignis. Die Herausforderung einer historischen Quelle für die Geschichtswissenschaft, in: Bendikowski/Gillmann/Jansen/Leniger/Pöppmann (Hg.): Die Macht der Töne (wie Anm. 17), S

18 16 Einleitung Inhalten findet heute vorwiegend im Rahmen von Forschungen über Medien und historische Kommunikationsformen statt. Einer der Gründe für das derzeit florierende Interesse an mediengeschichtlichen Forschungen liegt mit Sicherheit in der gegenwärtigen Wahrnehmung, in einer massenmedialen Gesellschaft zu leben. Das Wissen um die immens große Bedeutung der Massenkommunikation war ausschlaggebend für Forschungen über die Ursprünge dieses medialen Netzes, in das wir heute auf so viel fältige Weise eingebunden sind. Der wachsenden Annäherung der Medienwissenschaft an die Geschichtswissenschaft Rechnung tragend, versuchen Vertreterinnen und Vertreter beider Fachrichtungen, ein allgemeines Verständnis dafür zu wecken, dass die mannig faltigen Medien der Menschheitsgeschichte ob wir nun von Bildern, Filmen, Texten oder eben von Liedern sprechen nicht bloß die Geschichte widerspiegeln, sondern dass diese massiv durch ihre Beschaffenheit, Verbreitung und Rezeption in die Geschichte eingreifen und deshalb selbst als Protagonisten der Geschichte verstanden werden können. 40 Historiker wie Rolf Reichardt, Robert Darnton und Roger Chartier behandeln mediengeschichtliche Fragestellungen. Obwohl in erster Linie an visuellen Medien und ihrer Instrumentalisierung während der Französischen Revolution und darüber hinaus interessiert, weist Reichardt in einigen Publikationen auf die besondere plurimediale Kommunikation durch Lieder hin. Ihre Untersuchung im Hinblick auf ihre textlichen und melodischen Gestaltungsformen, ihre Verbreitung und die Möglichkeiten ihres Einsatzes zeigen, so seine Hauptthese, ihre massenmobilisierenden Effekte auf. 41 Reichardts Untersuchungen zum intermedialen Wechselspiel von Bild und Musik, 42 zu den medialen Vernetzungen während der Revolutionen, aber auch zu den Formen kollektiver Medienrezeption verdeutlichen, dass die Revolutionsmedien in Frankreich hochwirksames emotionales Agens der Revolution selbst waren. 43 Geschichtswissenschaftliche Liedforschungen beziehen sich fast ausschließlich auf mediale Großereignisse der neuzeitlichen europäischen Geschichte, 44 was nicht verwundert, weil die Quellenlage dazu immer wesentlich ergiebiger ist als zu den ruhigen Zeiten ohne Krieg, Regierungswechsel oder ähnlich dramatische Ereignisse. Unter suchungen zu Liedern des Siebenjährigen Krieges, 45 des Schmalkaldischen Krie- 40 Fabio Crivellari / Kay Kirchmann / Marcus Sandl / Rudolf Schlögl: Einleitung: Die Medialität der Geschichte und die Historizität der Medien, in: dies. (Hg.): Die Medien der Geschichte. Historizität und Medialität in interdisziplinärer Perspektive, Konstanz 2004 (Historische Kulturwissenschaft 4), S Rolf Reichardt: Plurimediale Kommunikation und symbolische Repräsentation in den französischen Revolutionen , in: Sven Grampp / Kay Kirchmann / Marcus Sandl / Rudolf Schlögl / Eva Wiebel (Hg.): Revolutionsmedien Medienrevolutionen, Konstanz 2008 (Historische Kulturwissenschaft 11), S Ebd., S. 267; Rolf Reichardt: Gesungene Bilder gemalte Lieder. Wechselbeziehungen zwischen französischen Chansons und Druckgraphik vom Ancien Régime zum 19. Jahrhundert, in: Herbert Schneider (Hg.): Chanson und Vaudeville. Gesellschaftliches Singen und unterhaltende Kommunikation im 18. und 19. Jahrhundert, St. Ingbert 1999 (Schriften der saarländischen Universitäts- und Landesbibliothek 6), S Reichardt: Plurimediale Kommunikation (wie Anm. 41), S Uli Otto / Eginhard König: Ich hatt einen Kameraden. Militär und Kriege in historisch-politischen Liedern in den Jahren von 1740 bis 1914, Regensburg Hans Peter Herrmann: Krieg, Medien und Nation. Zum Nationalismus in Kriegsliedern des 16. und 18. Jahrhunderts, Ruth Florack: Nicht gewohnt zu fliehen vor des Franzmanns leerem Wind. Zu nationalen Stereotypen in Dichtung und Flugschriften und Gerhard Sauder: Christian Felix Weißes Amazonen-Lieder im Siebenjährigen Krieg, alle in: Wolfgang Adam / Holger Dainat (Hg.): Krieg ist

19 Einleitung 17 ges, 46 der Revolutions-, Koalitions- und Befreiungskriege 47 und der beiden Weltkriege 48 verfolgen teilweise innovative Ansätze. Abgesehen von den Kriegsereignissen wendet sich die geschichtswissenschaftliche Liedforschung seit einigen Jahrzehnten verstärkt einer weiteren Kategorie von medialen Ereignissen zu: den Revolutionen. 49 Hierbei erfahren naturgemäß die französischen Revolutionen von 1789, 1830 und 1848 wegen ihrer europäischen Vorreiterrolle besondere Beachtung. Insgesamt kann die Aufarbeitung der Liedbestände zu diesen Ereignissen als sehr gut bezeichnet werden, wenngleich nicht allen europäischen Revolutionen eine gleichwertige Untersuchung zuteil wurde. 50 Die neuen Zugänge zum Quellenmaterial unterscheiden sich voneinander und zeigen stets die Vielseitigkeit der Quelle Lied auf. Unter Berücksichtigung der sich entwickelnden politischen Öffentlichkeit während und nach der Französischen Revolution werden auch Lieder als Teil der Kommunikationsprozesse verstanden und es wird ihnen ihr Platz in der Kulturgeschichte der Revolutionszeit zugewiesen. 51 mein Lied. Der Siebenjährige Krieg in den zeitgenössischen Medien, Göttingen 2007 (Schriften des Gleimhauses Halberstadt 5), S , S und S Gabriele Haug-Moritz: Geschwinde Welt. Krieg und öffentliche Kommunikation zur Erfahrung beschleunigten historischen Wandels im Heiligen Römischen Reich deutscher Nation in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts ( ), in: Militär und Gesellschaft in der Frühen Neuzeit, Bulletin 6 (2002), S ; dies.: Zur Konstruktion von Kriegsniederlagen in frühneuzeitlichen Massenmedien das Beispiel des Schmalkaldischen Krieges ( ), in: Horst Carl / Hans-Henning Kortüm / Dieter Langewiesche / Friedrich Lenger (Hg.): Kriegsniederlagen. Erfahrungen und Erinnerungen, Berlin 2004, S Jürgen Wilke: Der nationale Aufbruch der Befreiungskriege als Kommunikationsereignis, in: Ulrich Herrmann (Hg.): Volk Nation Vaterland, Hamburg 1996 (Studien zum achtzehnten Jahrhundert 18), S Eine germanistische Arbeit zum Thema stammt von Ernst Weber: Lyrik der Befreiungskriege ( ). Gesellschaftspolitische Meinungs- und Willensbildung durch Literatur, Stuttgart Siehe Reinhard Olt: Krieg und Sprache. Untersuchungen zu deutschen Soldatenliedern des Ersten Weltkriegs, Gießen 1981 (Beiträge zur deutschen Philologie); Alfred Roth: Das nationalsozialistische Massenlied. Untersuchungen zur Genese, Ideologie und Funktion, Würzburg 1993 (Epistemata Würzburger wissenschaftliche Schriften, Reihe Literaturwissenschaft 112). 49 Ulrich Otto: Die historisch-politischen Lieder und Karikaturen des Vormärz und der Revolution von 1848/49, Köln 1982 (Pahl-Rugenstein Hochschulschriften, Gesellschafts- und Naturwissenschaften 100, Serie: Kulturgeschichte); Heidrun Kämper-Jensen: Lieder von Politische Sprache einer literarischen Gattung, Tübingen 1989 (Germanistische Linguistik 90); Cornwell B. Rogerts: Songs Colorful Propaganda of the French Revolution, in: The Public Opinion Quarterly 11 (1947), Heft 3, S ; Adelheid Coy: Die Musik der französischen Revolution. Zur Funktionsbestimmung von Lied und Hymne, München Salzburg 1978; Laura Mason: Singing the French Revolution. Popular Culture and Politics , Ithaca, New York, 1996; Constant Pierre: Les hymnes et chansons de la Révolution, Paris 1904; Annette Keilhauer: Das französische Chanson im späten Ancien Régime. Strukturen, Verbreitungswege und gesellschaftliche Praxis einer populären Literaturform, Hildesheim 1998; Rolf Reichardt / Herbert Schneider: Chanson et musique populaire devant l Histoire à la fin de l Ancien Régime, in: Dix-huitième Siècle 18 (1996), S Herbert Schneider: Der Formen- und Funktionswandel in den Chansons und Hymnen der Französischen Revolution, in: Reinhart Koselleck / Rolf Reichardt (Hg.): Die Französische Revolution als Bruch des gesellschaftlichen Bewusstseins. Vorlagen und Diskussionen der internationalen Arbeitstagung am Zentrum für interdisziplinäre Forschung der Universität Bielefeld, 28. Mai 1. Juni 1985, München 1988 (Ancien Régime. Aufklärung und Revolution 15), S ; Herbert Schneider: The Sung Consti tutions of 1792: an essay on propaganda in the Revolutionary song, in: Malcolm Boyd (Hg.): Music and the French Revolution, Cambridge New York Port Chester Melbourne Sydney 1992, S Koselleck/Reichardt (Hg.): Die Französische Revolution (wie Anm. 50). In Bezug auf Lieder als politische Kommunikation sei insbesondere auf folgenden Aufsatz verwiesen: Lise Andriès: Die Almanache des Jahres II, in: Koselleck/Reichardt (Hg.): Die Französische Revolution (wie Anm. 50), S

20 18 Einleitung Im Sammelband Die Macht der Töne (2003) wird die politische Identitätsstiftung durch Musik in primär geschichtswissenschaftlichen Beiträgen über politische Lieder und ihre Wirkung im 20. Jahrhundert ausführlich diskutiert. 52 Die Feststellung der Autorinnen und Autoren, dass die Forschungslücke im Bereich des kulturellen Zusammenhangs zwischen Musik, Politik und Geschichte schon beinahe akut sei, weil sich Historiker und Politologen oft außerstande sehen, musikbezogene Fragestellungen kompetent abzuhandeln, schließt sich dem allgemeinen Grundtenor in den meisten Publikationen über dieses Thema an. 53 Ihre eigene, wenn auch kleine Nische haben Liedforschungen also vorrangig in der Mediengeschichte gefunden. Forschungen über politische Lieder in Tirol im 19. Jahrhundert Die bisherigen Forschungen über politische Lieder in Tirol im Zeitraum sind eher dürftig. Markante Liedstrophen aus jener Zeit werden zwar hie und da in jüngeren Publikationen über die Tiroler Geschichte zitiert, doch werden die Zitate eher als schmückende Beigaben und weniger als aussagekräftige Quellen benutzt. Geschichtswissenschaftliche Untersuchungen, die mehr als nur die Tatsache verwerten, dass diese Art von Liedern in großem Umfang produziert wurde, gibt es eigentlich bis heute nicht. Das Liedrepertoire, das anlässlich unterschiedlicher politischer Ereignisse im besagten Zeitraum entstand, war wegen des fehlenden Interesses der Tiroler Geschichtsschreibung zu einem Schattendasein verdammt nicht so in anderen Wissenschaften. Etwa seit den 1850er-Jahren lässt sich ein wachsendes heimatkundliches Interesse an Dichtungen aus den oftmals als glorreich bezeichneten Zeiten der Tiroler Landesverteidigung und des Tiroler Aufstandes feststellen. Persönlichkeiten mit unterschiedlicher, teils durchaus wissenschaftlicher Ausbildung, manche auch literarisch tätig, wie etwa Adolf Pichler ( ), 54 schrieben über das kulturelle Leben in Tirol und so blieben auch patriotische Dichtungen und Lieder nicht unerwähnt. Größeres Interesse an der teils auffälligen Sprachgestaltung mancher Lieder und Gedichte zeigte beispielsweise Johannes Engensteiner in seiner Abhandlung über mundartliche Dichtung in Tirol von Ebenfalls einen Beitrag zur Heimatkunde leistete Josef Feder, der sich in den frühen 1880er-Jahren mit den Kriegsliedern der Jahre 1796 und 1797 auseinandersetzte. 56 Weniger heimatkundliche, als vielmehr literarische Interessen leiteten den böhmischen Schriftsteller und Dichter Ludwig August Frankl 52 Bendikowski/Gillmann/Jansen/Leniger/Pöppmann (Hg.): Die Macht der Töne (wie Anm. 17). 53 Christian Jansen: Einleitung, in: Bendikowski/Gillmann/Jansen/Leniger/Pöppmann (Hg.): Die Macht der Töne (wie Anm. 17), S. 7 12, hier S Adolf Pichler: Tirolische Kriegslieder. Ein Beitrag zur Geschichte deutscher Volksdichtung, in: Deutsche Wochenschrift, 1854, Heft 7, S ; Adolf Pichler: Zur Tirolischen Literatur 2, München Leipzig 1908, S Johannes Engensteiner: Zur mundartlichen Dichtung in Tirol. Eine Skizze, Programm der städtischen Volks- und Bürgerschule in der Angerzell zu Innsbruck, Innsbruck Josef Feder: Über die tirolischen Kriegslieder der Jahre 1796 und 1797, in: Karl Prochaska (Hg.): Programm des k k Staats-Gymnasiums in Teschen für das Schuljahr 1881/82, Teschen 1882, S

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