Arbeitsfelder Gründungskonzeptionierung KITA Natur-Erfahrungsfelder und ihre Wirkungsqualitäten Informationen über die Gründerin

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1 NATURKINDERGARTENNATURHORTJUGENDFREIZEITENFORTBILDUNGEN Arbeitsfelder Gründungskonzeptionierung KITA Natur-Erfahrungsfelder und ihre Wirkungsqualitäten Informationen über die Gründerin

2 Naturtalente - Arbeitsfelder Naturtalente (angestrebte Rechtsform ist die gemeinnützige GmbH) ist aus dem Wunsch einiger Eibacher Eltern entstanden, die Naturpädagogik in der Region voranzutreiben, bekannt zu machen und zu leben. Wir möchten Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit geben, qualitativ hochwertige Zeit in der Natur zu verbringen und eine Beziehung zu ihr aufzubauen, die hoffentlich Zeit ihres Lebens bestehen und ihnen gut tun wird. HORT / KINDERGARTEN Unser erstes und größtes Projekt ist ein Kindergarten und Naturhort in Eibach. Hier werden Kinder bis zum Schuleintritt tagsüber und Schüler der ersten bis zur siebten Klasse an den Nachmittagen betreut. FERIENBETREUUNG Der Hort bietet in den Schulferien auch Ferienbetreuung an. Sollten in dieser Zeit nicht alle Plätze von den Hortkindern belegt sein, kann dieses Angebot auch von anderen Kindern genutzt werden. In der mittleren Zukunft soll dieses Angebot auch ausgebaut werden, so dass es Plätze für externe Kinder gibt. WOCHENENDAKTIVITÄTEN FÜR JUGENDLICHE An manchen Wochenenden möchten wir Aktivitäten für Kinder und Jugendliche ab der siebten Klasse anbieten, Naturfahrten oder Aktivitäten vor Ort (Geländespiele, Zelten, medienpädagogische Aktionen etc.). JUGENDFREIZEITEN Für Kindern und Jugendliche ab der siebten Klasse möchten wir in der mittleren Zukunft auch Freizeiten innerhalb der Schulferien anbieten. FORTBILDUNGEN Unser Fachwissen in Sachen Naturpädagogik geben wir in Fortbildungen gerne an interessierte pädagogische Fachkräfte weiter. WIESENGRUNDERLEBNISTAG Einmal im Jahr werden wir einen Tag der offenen Tür mit verschiedenen Aktivitäten anbieten. Dies möchten wir gerne zusammen mit anderen Akteuren der Zivilgesellschaft zu einem Wiesengrunderlebnistag ausbauen. WALDTAGE FÜR SCHULEN UND KINDERGÄRTEN IN EIBACH Gerne unterstützen wir auch bei naturpädagogischen Aktivitäten, Projekttagen oder Projektwochen in Schulen oder Kindergärten und führen solche durch. TEAMBUILDING-AKTIVITÄTEN FÜR PÄDAGOGISCHE TEAMS IN DER REGION Die Natur ist der ideale Rahmen für Teambuilding-Aktivitäten. Pädagogischen Teams können solche Trainings helfen, besser und effektiver zusammenzuarbeiten. WEITERES Im Laufe unserer Arbeit werden sich bestimmt noch weitere Arbeitsfelder zeigen, die zu unseren Zielen passen. Weitere Zielgruppen könnten Unter-3-Jährige, Senioren, Flüchtlinge etc. sein, denn Natur tut allen gut und hat allen etwas zu erzählen und zu lehren. Wir freuen uns darauf, Menschen auf diesem Weg begleiten zu können!

3 GRÜNDUNGSKONZEPTIONIERUNG 1. Vorwort 2. Theoretische Grundlagen Naturhort 3. Steckbrief 4. Soziales Umfeld / Demographie / Infrastruktur 5. Pädagogik 6. Orte für Kinder 7. Tagesablauf 8. Inklusion 9. Erziehungspartnerschaft 10. Öffentlichkeitsarbeit 11. Qualitätsmanagement und Qualitätsstandards 12. Erfüllung des Schutzauftrags

4 1. VORWORT Mit der Gründung des Naturkindergartens und Naturhorts NATURtalente im Südwesten Nürnbergs wollen wir den Eltern und Kindern in dieser kinderreichen Region ein naturnahes und engagiertes Angebot für die Betreuung und Begleitung ihrer Kinder machen. Unser Schwerpunkt liegt hierbei auf dem ganzheitlichen Lernen mit der Natur als Erlebnis- und Erfahrungsraum. Folgende Gründe haben uns motiviert, einen solchen Naturkindergarten und -hort zu gründen: In der Natur ist genügend Raum zum Spielen und Lachen, Singen und Träumen, Bewegen und Ruhen, Toben und Bauen - also zum Kindsein. Diese Möglichkeit wollen wir unseren und anderen Kindern geben. In der Natur können wir den Kindern eine Möglichkeit geben, ihren natürlichen Bewegungsdrang auszuleben. Entwickeln und Lernen findet vor allem durch vielfältige Bewegungs und Wahrnehmungserfahrungen statt. Solche Erfahrungen können vor allem in der Natur gemacht werden. Wir möchten Kinder für die Zusammenhänge und Verletzbarkeit der natürlichen Kreisläufe sensibilisieren, ihre Liebe und Verbindung zur Natur stärken und schützen. Wir möchten den Kindern Phasen der Ruhe und Entspannung ermöglichen. Wir möchten uns mit vorhandenen Institutionen, Vereinen und anderen Partnern vernetzen, um ein präsenter, bekannter und beliebter Teil der Zivilgesellschaft vor Ort zu sein und um als Ansprechpartner in Sachen Naturpädagogik auch über den Kindergarten und Hort hinaus wirken und unterstützen zu können. Mit dieser Gründungskonzeptionierung legen die Gründer*innen von NATURtalente dar, welche die formalen und pädagogischen Grundlagen der Arbeit in Kindergarten und Hort sein sollen. Sobald das pädagogische Team feststeht, werden diese in Zusammenarbeit mit den Eltern die Konzeptionierung immer wieder überarbeiten und anpassen.

5 2. Theoretische Grundlagen Naturkindergarten und -hort Der Kindergarten und Hort NATURtalente orientiert sich in seiner Arbeit an den positiven Erfahrungen der immer mehr werdenden Naturkindergärten. In solch einer naturpädagogischen Einrichtung verbringen die Kindergartenkindern den Vormittag und frühen Nachmittag, die Schulkinder ihre Nachmittage draußen in der Natur. Dies gilt auch bei so genanntem schlechten Wetter. Nur bei Unwetter und starken Minusgraden wird eine Schutzhütte oder ein Bauwagen aufgesucht. Auch in einer naturpädagogischen Kindertagesstätte wird gespielt, gebastelt und ein von Respekt getragenes Miteinander gelebt. Natürlich werden im Hort auch die Hausaufgaben erledigt und die aktuellen Themen des Schulalltags in Aktivitäten, Projekten, Geschichten und Experimenten aufgegriffen. Allein durch die Ortswahl jedoch ergeben sich ganz automatisch viele Vorteile, die in Innenräumen nicht gegeben sind. Fantasie Ein intentional strukturiertes setting, wie es in Innenräumen von Kindergarten, Hort und Mittagsbetreuung vorliegt, antizipiert ein bestimmtes Verhalten. Manche Verhaltensweisen sind nicht möglich, nicht vorgesehen oder schlicht nicht erwünscht. Der Ort Natur jedoch kann von den Kindern selbst gestaltet werden. Bei einer Baumwurzel kann es sich eben um einen Stuhl, einen Tisch oder auch einen Kaufladen handeln. Dies fördert Fantasie, Kreativität und stärkt das Selbstbewusstsein des Kindes, welches sich selbst als schöpferische Kraft erlebt. Wissen mit allen Sinnen erwerben In Naturkindergärten und -horts kann Wissen in originären Zusammenhängen und mit allen Sinnen erworben werden. Den Baum lernen die Kinder nicht in einem Buch kennen. Sie sehen ihn, spüren ihn, riechen ihn und können ihn im Wechsel der Jahreszeiten erleben. Sprachbildung Die Dominanz des Rollenspiels unter den Spielformen fördert dialogische Prozesse und damit das Denkvermögen und die Sprachbildung. Auch die in der Natur erlebte Stille weist sich nachweislich positiv auf die Sprachbildung aus. Um zu lernen sich auszudrücken, muss man seine eigene Stimme hören und erproben können. Bei der Lärmbildung in konventionellen Kindergärten, Hort und Mittagsbetreuung ist dies oft nur eingeschränkt möglich. Platz Kinder bauen und gestalten gerne. Durch den Platzmangel in einer Regeleinrichtung müssen solche Bauten nach kurzer Zeit aufgeräumt werden. So sind, wenn überhaupt, nur Tageswerke möglich. In der Natur können Wochenwerke entstehen. Dies fördert die Ausdauer und ist auch sehr viel befriedigender. Heutzutage können Kinder ihren Bewegungsdrang oft nur eingeschränkt ausleben. In

6 einem Naturkindergarten und -hort bewegen sie sich jedoch täglich auf unebenem Boden, springen, klettern, rennen, hüpfen, kriechen. Im Naturraum hat jedes einzelne Kind den Platz, den es in Anspruch nimmt. Eine räumliche Einschränkung gibt es hier nicht. Gesundheit Durch die viele Bewegung an frischer Luft wird die Gesundheit der Kinder gefördert. Natürlich wird auch in einer naturpädagogischen Kindertagesstätte Wert auf Hygiene, auf Händewaschen und Zähne putzen gelegt. Ein Fachmann im Bereich Zahnhygiene kommt auch gerne in den Wald und erklärt den Kindern dort, wie man sich richtig die Zähne putzt. Im Vergleich zu Regeleinrichtungen muss auf nichts verzichtet werden. 3. Steckbrief 3.1 Name und Adresse des Trägers NATURtalente Motterstraße Nürnberg 3.2 Zielgruppe und Aufnahmekriterien / Anmeldung und Aufnahmeverfahren Im Kindergarten können Kindern ab dem vollendeten dritten Lebensjahr bis zum Schuleintritt aufgenommen werden. Der Hort steht für Kinder ab der ersten Klasse bis zum Ende der sechsten Klasse zur Verfügung. Die Eltern verpflichten sich, die notwendigen Utensilien für eine NaturKITA bereitzustellen: wetterfeste Bekleidung für alle Kinder, ein verkehrstüchtiges Fahrrad oder einen Roller sowie einen Fahrradhelm für die Hortkinder. Vorwiegend werden wir Kinder aus Eibach betreuen. Wenn es noch freie Plätze gibt oder ein besonderer Anlass vorhanden ist, besteht auch die Möglichkeit Kinder aus anderen Gemeinden aufzunehmen. 3.3 Kapazität und Gruppenstruktur Vorgesehen ist eine Kindergartengruppe aus Kindern und eine Hortgruppe aus 2022 Kindern. 3.4 Unsere Mahlzeiten Wir wollen unseren Kindern eine gesunde, nachhaltige und schmackhafte Ernährung bieten, die zu einem hohen Anteil aus biologisch erzeugten Nahrungsmitteln gekocht werden wird. Eine vegetarische Alternative wird zu jedem Mittagessen geboten. Unsere Mahlzeiten sollen gemeinschaftliche Momente in ruhiger, aber auch kommunikativer Atmosphäre sein.wir orientieren uns dabei an den DGEQualitätsstandards für die Verpflegung in Tageseinrichtungen für Kinder. Neben einem Mittagessen, können sich die Kinder durchgängig mit Getränken (Wasser und ungesüßter Tee) versorgen. Für die Zwischenmahlzeiten steht Rohkost zur Verfügung. Die Kindergartenkinder bringen ein Frühstück mit. 3.5 Öffnungszeiten und Schließzeiten

7 Die NATURtalente sind für die Kindergartenkindern Montag bis Freitag von 07:45 bis 14:00 im Winter und 15:00 im Sommer geöffnet, für die Hortkinder Montag bis Donnerstag von 11:30 bis 17:00, am Freitag bis 16:00. Die 30 Schließtage im Jahr werden von Geschäftsführung, Elternvertretung und dem pädagogischen Team spätestens am Anfang des Schuljahres festgelegt. In den Schulferien beginnen die Öffnungszeiten für die Hortkinder schon um 07:45 Uhr. Wenn innerhalb der Schulferien Plätze frei sind, können auch hortfremde Kinder betreut werden. 3.6 Team Unser Anspruch ist es ein pädagogisches Team zusammenzustellen, welches sich darauf freut mit Kindern verlässliche Beziehungen aufzubauen, gelungenes Sozialverhalten vorzuleben und miteinander zu gestalten. Eine zielführende und herzliche Kommunikation ist hier unsere Basis. Das pädagogische Team möchte den Kindern ein Vorbild sein, Orientierung auf moralischer und empathischer Ebene geben und deren Selbstwirksamkeitskräfte stärken. Wie sehen uns hier als immer Lernende in einem dialogischen Prozess mit den Kindern als gleichwertige Partner. 3.7 Elternbeiträge Die Kindergartenbeiträge werden in folgenden Kategorien gestaffelt 4-5 Stunden 5 6 Stunden 6-7 Stunden Die Hortbeiträge werden in folgenden Kategorien gestaffelt Hortbeitrag: 4-5 Stunden 5-6 Stunden Folgende höhere Kategorien sind für die Schulferien buchbar Folgende Kosten kommen dazu: Materialgeld Getränkegeld Essensgeld 3.8 Zusätzliche Angebote Ferienbetreuung Während der Schulferien (abgesehen von den 30 vorher festgelegten Schließtagen) wird ein spezielles Ferienprogramm für die Hortkinder angeboten. Der Betreuungsbedarf wird jeweils zuvor mit den Eltern ermittelt. Sollten noch Plätze frei sein, ist während der Ferien eine Betreuung hortfremder Kinder möglich. Für ältere Kinder, auch Ehemalige und hortfremde Kinder, sind für die Zukunft Ferienlager geplant Außerordentliche Freizeitangebote

8 Wochenend-Naturfahrten Die NATURtalente bieten nach Bedarf kostenpflichtige Wochenend-Naturfahrten für die Kinder und Eltern, die uns begleiten möchten, an. Auch dieses Angebot kann von hortfremden Kindern genutzt werden Wald- und Wiesensamstage für die Familien Einen Samstag im Jahr treffen sich die NATURtalente-familien, um einen Tag an den beliebtesten Plätzen der Kinder zu verbringen. Eine Tour durch den Wiesengrund mit gemeinsamen Aktivitäten und Spielen wird durch ein Picknick abgerundet Bautage bei den NATURtalenten Einmal im Jahr treffen sich die Familien der aktiven Kindergarten- und Hortkinder um gemeinsam den Platz rund um die Schutzhütte weiter zu gestalten. Hier wird Altes repariert und Neues gebaut. Eine gute Gelegenheit auch für die Erwachsenen um miteinander ins Gespräch zu kommen und sich mit einem für ihre Kinder wichtigen Ort zu identifizieren Tag der offenen Tür An einem Tag im Jahr zeigen wir unsere Arbeit auch Außenstehenden. Hier können sich nicht nur interessierte Eltern über unsere Arbeit informieren. Sondern auch so mancher Wiesengrundspazierer kann seine Neugierde befriedigen. An diesem Tag bieten wir verschiedene Aktivitäten für Kinder an. Geplant ist es diesen Tag mit Kooperationspartnern zu einem Wiesengrunderlebnistag mit verschiedenen Stationen auszubauen. 4. Soziales Umfeld / Demografie / Infrastruktur Die NATURtalente werden in Nürnberg-Eibach ihren Platz haben. Der Stadtteil Eibach mit gut Einwohnern hat Vorortcharakter mit vorwiegend Einfamilien- und Reihenhäusern. Bedingt durch diese Bebauungsstruktur ist der Bereich ein Wohnort für viele Familien. Ein wiederkehrendes Thema in Eibach sind die fehlenden Betreuungsmöglichkeiten für Kindergartenkinder und jüngere Schulkinder. In vielen Familien sind beide Elternteile berufstätig und auf Kindergarten, Hort und Mittagsbetreuung angewiesen. Die Grundschule Nürnberg Eibach (Fürreuthweg 95) bietet Mittagsbetreuung an. Ansonsten gibt es einen Hort am Förderzentrum (Motterstraße 3), den Kinderhort am Hopfengartenweg 25 und den Hort im Haus für Kinder (Eibacher Hauptstraße 75). Der Bedarf an Hortplätzen ist jedoch deutlich höher als das Angebot. Das ruhige Wohnumfeld des Stadtteils birgt für ältere Kinder und Jugendliche den Nachteil einer geringen Aufenthaltsqualität und weniger attraktiver Freizeitgestaltungsmöglichkeiten. Auch aus diesem Grund planen die NATURtalente über den Hortbetrieb hinaus auch für Jugendliche Angebote zu machen wie Geländespiele, Wochenendfahrten etc. 5. Pädagogik

9 5.1 Unser Bild vom Menschen Menschen sind von Natur aus neugierige, begeisterungsfähige, forschende und soziale Wesen. Dies möchten wir befördern und unsere Kinder in ihrer Individualität und als Teil einer Gemeinschaft fordern und fördern. Jedes Kind kommt mit einem Entwicklungspotential auf die Welt, welches es in selbst bestimmtem Lernen am besten entfalten kann. Hierfür die geeigneten Bedingungen und eine anregende Umgebung zu schaffen ist unser Ziel. Jeder möchte lernen, forschen und entdecken. Hierfür muss ein Kind Vertrauen ins Leben entwickeln, sich wohlfühlen und sich ausprobieren können. Wir möchten Kinder dabei begleiten, wie sie begeistert und ohne Angst vor Fehlern ausprobieren, lernen, lehren und entdecken. Die ihnen gestellten Aufgaben müssen der Initiative der Kinder entsprechen und bewältigbar sein. Erarbeiten bedeutet: immer am Falschen erfahren, entdecken, erarbeiten, was weniger falsch ist, und dadurch nicht nur zu erkennen, was richtig ist, sondern vor allem auch, wie das Richtige zustande kommt und warum gerade dieses das Richtige ist. Heinrich Jacoby - Begabungsforscher 5.2 Stellenwert des Spiels Das Spiel ist die höchste Form der Forschung! - Albert Einstein Kinder entdecken sich selbst und die Welt im selbstbestimmtem Spiel. Hier können sie sich ausprobieren, entdecken, forschen und die Welt erkennen. Kinder entwickeln im Spiel ihre sozialen, physischen und psychischen Fähigkeiten, ihr Selbstvertrauen und ihre Identität. Bei genügend Zeit und Gelegenheit lernen Kinder im Spiel spielend selbst komplexe Zusammenhänge. Und je mehr Spaß das Spielen macht, umso intensiver prägt sich das Gelernte ein. Nach Montessori ist das Spiel die Arbeit des Kindes. Spielen gehört zu den typischen Flow-Aktivitäten. In völliger Vertiefung und des Aufgehens in ihrem Spiel lernen Kinder wirkliche Konzentration. Hier entsteht Begeisterung, die zu wahrem Lernen führt. Nur im Spiel erreichen Kinder ihr [höchstmögliches] Leistungsniveau. [ ] Kinder nutzen das Spiel also, um sich ein möglichst breites Spektrum an Denkmöglichkeiten zu erschließen. Und damit schaffen sie sich die Grundlage der wohl wichtigsten menschlichen Geisteskraft überhaupt: der Kreativität. Es gibt keinen Unterschied zwischen Spielen und Lernen. - Dr. med. Herbert Renz-Polster

10 Zusammenfassend lässt sich sagen: Das freie Spiel dient der mentalen und körperlichen Hygiene. Kinder, die man am Spielen hindert, laufen Gefahr, in ihrer Entwicklung beeinträchtigt zu werden. Das ist aber noch nicht alles. Das freie Spiel liefert gratis und beiläufig Geschenke mit: Lernerfahrungen und Lerngewinne. Beiläufig, im Fachjargon inzidentell, erwirbt das Kind Fertigkeiten und Wissen. Zu ihnen gehören motorische und sensomotorische Geschicklichkeiten, das Verständnis physikalischer Gesetzmäßigkeiten, soziale Kompetenzen sowie die Übung in der Begriffsbildung. Freies Spiel fördert die geistige Flexibilität, die Fantasie und aktiviert die Kreativität in ungeahntem Ausmaß. Freies Spiel ist ein wichtiger Motor menschlicher Entwicklung. Lassen wir ihm genügend Raum! - Prof. em. Dr. Rolf Oerter Daraus ergibt sich für unsere Pädagogik, dass wir dem Spiel genügend Raum und Zeit im Alltag geben, überwiegend nicht vorgefertigte Materialien zur Verfügung stellen und somit einen weiten Rahmen für eigene kindliche Spielideen eröffnen. Freies Spiel Während der Stunden in der freien Natur gibt es viel Raum für freies Spiel. Freies Spiel bedeutet bei den NATURtalenten ein selbst bestimmtes Spiel, während dessen sich das Kind den Spielort innerhalb des Naturplatzes, die Spielmaterialien und die eventuellen Mitspieler frei wählen kann. In dieser Zeit werden offene Angebote gemacht, an denen teilgenommen werden kann, aber nicht muss. Freispiel bedeutet also immer für das Kind, sich selbst zu strukturieren, Entscheidungen zu treffen, zu kommunizieren und zu reagieren. Eine Freispielzeit wird jedoch immer gut begleitet und unterstützt. Die ErzieherInnen fördern in dieser Zeit Diskussionen der Kinder untereinander. Auch Regelverstöße werden diskutiert. Die ErzieherInnen zeigen sich selbst neugierig und offen für neue Eindrücke und Sichtweisen und vermitteln dies auch den Kindern. Vor dem Hintergrund ihres Wissens über die Potentiale der Kinder nutzen die ErzieherInnen günstige Freispielsituationen, um Kinder gezielt an entwicklungswürdige Tätigkeiten heranzuführen, Lernprozesse gezielt zu fördern und die Kinder zu ermutigen.für diese Phase braucht es am Platz frei zugängliches Material oder wenn man unterwegs ist einen gut ausgestatteten Bollerwagen mit u.a. einer eigenen Büchersammlung (Auswahl je nach Jahreszeit wird am Waldplatz ausgelegt), qualitativ hochwertige Lupen und Becherlupen, Werkzeugkoffer (Kinder müssen einen Werkzeugschein machen um alle Werkzeuge außerhalb der speziellen Angebote nutzen zu können),zeichenmaterialien usw.

11 Rollenspiel Das Rollenspiel nimmt einen großen Raum in einer naturpädagogischen KITA ein. Als spontanes Rollenspiel in der Freispielzeit oder auch als gelenktes Rollenspiel in offenen oder verbindlichen Angeboten. In einem Rollenspiel können zum Beispiel Vorgänge in der Natur besprochen und empathisch nacherlebt werden. In diesem Zusammenhang arbeiten wir auch mit Theaterpädagogik. Hier werden wichtige Themen bearbeitet wie: Entspannung, Körperwahrnehmung, Beobachten, Gedächtnis, Konzentration, Teamfähigkeit, Fantasie, Improvisation, Vertrauen, Raumwahrnehmung, Motorik, Kommunikation, Entscheidungsfindung, Auftreten und Kreativität. Einzelspiel Die räumlichen Gegebenheiten in der Natur bieten optimale Voraussetzungen, dass sich ein Kind auch einmal zurückziehen kann und alleine spielt. Dies ist positiv zu bewerten. Hier kann man sich konzentrieren und entspannen, um danach offen und mit neuer Kraft wieder auf die anderen Kinder zuzugehen. In Regeleinrichtungen werden Kinder in diesen Phasen oft gestört, was sie fahrig und unkonzentriert machen kann. 5.3 Naturpädagogik als unser Schwerpunkt Grundlagen der Naturpädagogik In unserem pädagogischen Konzept orientieren wir uns an den Erfahrungen und Konzeptionen der Waldkindergärten, welche wir im Falle des Horts an die Bedürfnisse von Schulkindern anpassen. Die Kinder verbringen ihre Zeit in der Einrichtung in der Natur, die ganz selbstverständlich die Rolle des zweiten Pädagogen einnimmt. Kinder halten sich heutzutage immer weniger in der Natur auf. Ihr Bewegungsradius ist von durchschnittlich mehreren Kilometern in den Sechzigerjahren auf 500 Meter geschrumpft. Motorische Mängel sind nur eine der Folgen. Ihnen fehlt das Rennen, Klettern, Balancieren. Häufige Naturerlebnisse im Kinder- und Jugendalter haben auf noch viele andere Bereiche positive Einflüsse: Das Wohlbefinden Die Selbstwahrnehmung (Selbstwertgefühl, Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen) Die emotionale Ausgeglichenheit die Kreativität Die Eigenmotivation, die Selbstdisziplin und die Selbständigkeit Die Konzentrationsfähigkeit Die Sprachkompetenz Die Sachkompetenz (Wissen, Verstehen von Zusammenhängen, Natur stimuliert Lernprozesse, kann Schulerfolg verbessern) Die Sozialkompetenz (weniger Konflikte, besserer Umgang mit Aggressionen, Kooperation, Kommunikation)

12 5.3.2 Tiergestützte Pädagogik Auch die tiergestützte Pädagogik hat in unserem naturpädagogischen Ansatz einen Stellenwert. Diese werden wir mit einem Horthund und Zusammenarbeit mit Bauern in der Umgebung umsetzen. Außerdem kümmern wir uns natürlich um die Wildtiere an unserem Platz, indem wir zum Beispiel Nistkästen bauen. Durch die Einbindung von Tieren in den pädagogischen Alltag kann die Entfaltung einer Kinderpersönlichkeit unterstützt werden. Tiere sind wirkungsvolle Impulsgeber für viele Lernprozesse. So werden Hunde zum Beispiel erfolgreich genutzt um Kinder zum Lesen zu motivieren, Ruhe, Konzentration und Spaß am Lesen zu fördern Lernen in der Natur In der Natur lernen wir mit allen Sinnen und über direkte Erfahrung. Die direkte Erfahrung weckt Begeisterung und schafft emotionale Bezüge. Dies verankert Gelerntes im Langzeitgedächtnis. Natur schafft eine Balance zwischen Entspannung und Faszination, Beständigem und immer wieder Neuem, Aufmerksamkeit muss von einem Pädagogen nicht mühsam erzeugt werden, sondern wird automatisch geweckt. In der Natur können problemlos die gleichen Inhalte und Ziele erarbeitet werden, wie in einem Klassenzimmer. Der Unterschied liegt in Methode und Lernumgebung. In unserem Hortalltag greifen wir die Schulthemen auf, um sie in der Natur zu erfahren. Beispiele für Unterrichten der Inhalte der Grundschule in der Natur Größen schätzen und messen (Mathematik) Die Lehrperson legt verschiedene Masseinheiten auf den Boden, zum Beispiel einen Meterstab (2 m Länge), einen schweren Stein (Masse), ein Rindenstück (Fläche), einen selbst gebastelten Quadratmeter aus Stecken (Fläche), ein Rundholz (Volumen), einen mit Wasser gefüllten Behälter ( Volumen). Aufgabe der Kinder ist es nun, in der Umgebung Gegenstände zu finden, die möglichst g leich lang bzw. gleich groß gleich schwer sind wie die ausgelegten Mustermaßeinheiten. Die Kinder bringen die gefundenen Materialien zu den Mustern und vergleichen. Materialien, die sich nicht t ransportieren lassen, werden vor Ort vermessen. Die jüngeren Klassenstufen gehen einfach mal sammeln und versuchen, etwas möglichst Gleiches herzubringen. Die älteren Klassenstufen schätzen, messen und berechnen den Unterschied von Länge, Gewicht, Fläche und Volumen. Danach stellen sich die Kinder selber Aufgaben. Zum Beispiel: Wie weit ist es von diesem Baum zum nächsten? Wie groß ist unsere Feuerstelle, unser Waldsofa? Wie tief ist der Bach? Wie weit ist es vom Schulhaus bis zu unserem Naturplatz? Wie großer ist diese Wiese? Wann fliegt ein zugebundenes Tuch am weitesten: wenn es mit Kieselsteinen mit Blättern oder mit einem schweren Stein gefüllt ist? Renn-Laufgeschichten (Deutsch oder Fremdsprache) Zunächst werden ein Laufthema oder einige Laufwörter definiert. Das kann zum Beispiel das Thema Farben, Richtungen, Zahlen sein oder ganz allgemein etwas was in der Umgebung vorkommt : Die Lehrperson befestigt die Wörter an einem Baum oder legt sie auf dem Boden aus. Alternativ kann mit einem Laufsignal gearbeitet werden: Nach jedem Wort, das in der Umgebung gesucht werden muss, klingelt ein Glocke. Nun geht es los: Die Lehrperson erzählt eine Geschichte (selbst erfunden, aus einem (Schul)buch). Jedes Mal wenn in der Erzählung das Laufwort genannt wird oder das Laufsignal ertönt, gehen alle Kinder den entsprechenden Gegenstand in der Umgebung suchen und berühren ihn mit einer Hand. Auf ein (anderes) Signal kehren die Kinder wieder zur Lehrperson zurück und die Geschichte geht weiter. Aus: Draußen unterrichten Stiftung SILVIVA

13 5.4 Pädagogische Praxis Aktivitäten in Groß- und Kleingruppe Für die Hortkinder finden regelmäßig und in der Regel zu bestimmten Zeiten angeleitete Aktivitäten in der Kleingruppe und in der Gesamtgruppe statt. Diese Arbeit wird zur gezielten Förderung der Kinder genutzt. Die Kinder können sich in der Regel je nach ihrem Interesse für ein Angebot entscheiden. Ältere Kinder, die auf einem bestimmten Gebiet Experten geworden sind, werden dazu ermutigt, ihr Wissen an andere Kinder weiterzugeben.viele Aktivitäten finden auch innerhalb von Projektarbeiten statt. Während einzelner Projekte können sich die Kinder über Tage hinweg konzentriert auf ein Thema einlassen. Die Themen ergeben sich aus dem Jahresablauf, den Interessen der Kinder und den Themen aus der Schule. In diesem Zusammenhang kommen auch Experten zu den NATURtalenten oder es werden Exkursionen unternommen. Den Kindergartenkindern stehen ähnliche Angebote zur Verfügung, im Schwierigkeitsgrad an ihr Alter angepasst und zeitlich flexibler. Gerade zu den Projektthemen finden auch gemeinsame Aktionen in altersgemischten Gruppen statt. Die von uns angebotenen Aktivitäten kommen vor allem aus folgenden Bereichen, wobei in den meisten Aktivitäten mehrere dieser Bereiche angesprochen werden: Bildende Kunst / Werken Bei den NATURtalenten wird gemalt, gezeichnet, gewerkt, gesägt, geschnitzt, gebaut, gefilzt Die künstlerischen Angebote sind vielfältig, viel natürlich mit Naturmaterialien. So manche entstandenen Werke werden den Platz um die Schutzhütte schmücken. Die Kinder gestalten so ihren Platz selbst, was die Identifikation mit ihrem vormittäglichen oder nachmittäglichen Lebensraum verstärkt. Kinder zeichnen und malen meist lustvoll und aus eigenem Antrieb. Dies hat entwicklungspsychologische Ursachen: Kinder verarbeiten, ordnen und strukturieren ihre Erlebnisse bildnerisch. Gestalten bedeutet, Ereignisse deutlich verlangsamt zu verarbeiten. Eine Szene muss in einzelne Abschnitte gegliedert auf Papier gebracht werden. Dadurch wird der Verarbeitungsprozess intensiviert. Innere Welten, über die sonst nicht gesprochen wird, können so kommuniziert werden. Gestalten heißt auch, bildnerisch in Dialog zu treten, eine Brücke von innen nach außen zu bauen, etwas hervorzubringen, das als Gegenüber kommunizierbar wird. Zugleich werden beim bildnerischen Tun aktiv innere Bilder und Fantasien entwickelt. Dies ist besonders wichtig, weil das Vorstellungsvermögen durch den alltäglichen Medienkonsum geschwächt wird. Denn die schnellen Medienbilder müssen passiv verfolgt werden, um sie zu verstehen, womit das eigene Imaginieren wie beim Lesen, Träumen, Spielen, Bilder anschauen usw. verloren geht. Das Sprechen über Bilder und Kunstwerke erlaubt Sinn zu stiften und fördert die Sprachentwicklung. Kunst macht Mut, unkonventionelle Lösungen zu entwickeln und Risikobereitschaft im Experimentieren zu zeigen. Werden Kreativität und Imaginationskraft gefördert, wächst der Ideenreichtum, flexibles Denken wird ausgebildet. Anstrengung und Ausdauer beim Herstellen eines Bildes vermitteln Kompetenzgefühle. Ist ein Werk vollbracht, stellen sich Stolz und Selbstbewusstsein ein. Deshalb: Kinder brauchen Kunst! Prof. Dr. Constanze Kirchner Lehrstuhlinhaberin für Kunstpädagogik Universität Augsburg

14 Musik Musik bringt zusammen und fördert das Gemeinschaftsgefühl. Musik spielt bei den NATURtalenten eine große Rolle in den ritualisierten Momenten des Anfangs- und Schlusskreises, bei Festen und besonderen Jahreszeiten (z.b. Weihnachten). Im Alltag werden wir singen, tanzen, musizieren, Instrumente bauen und Klangexperimente durchführen. Wir werden Musiker einladen und verschiedenste Musikinstrumente kennenlernen. Eine Kooperation mit einer Musikschule der Umgebung ist geplant. Umweltbildung Dass Umweltbildung bei uns eine große Rolle spielt, versteht sich schon durch den naturpädagogischen Ansatz. Die Kinder werden im Alltag viel über die heimische Flora und Fauna lernen und auch warum und wie man sie schützt. Ein verantwortungsvoller Umgang mit unseren natürlichen Ressourcen wird im Alltag gelebt. Medienpädagogik Medien sind überall. Unser Leben wird von digitaler Kommunikationstechnologie geradezu durchdrungen. Umso wichtiger ist es, dass Kinder mehr über die Hintergründe erfahren und dadurch bewusster und verantwortungsvoller mit Medien umgehen können. Hier bleibt es nicht bei theoretischen Betrachtungen, sondern die Kinder werden eigene Medien produzieren. Wenn man z.b. selbst einen Trickfilm gemacht hat, kann man Fernsehsendungen viel besser verstehen und beurteilen. Naturwissenschaften Bei den NATURtalenten nähern wir uns durch Beobachten, Dokumentieren, Experimentieren und Forschen verschiedensten naturwissenschaftlichen Phänomenen aus Physik, Chemie, Biologie und Mathematik. Grundlegende naturwissenschaftliche Prinzipien werden erkannt, wissenschaftliche Vorgehensweisen und Arbeitsmethoden erprobt. Sprache In verschiedenen Aktivitäten und Ausdrucksformen wollen wir unseren Kindern die Schönheit der Sprache näher bringen, kreativ mit ihr umgehen, die Fantasie und das Denken anregen, auch den Wert einer präzisen Sprache erfahren. Wir werden erzählen, reimen, schreiben, lesen, mit Sprache spielen. Sprache in szenischer Darstellung erfahren, aber auch den Zusammenhang von klarem Denken und klarer Sprache und deren Überzeugungskraft in Debatten und im Austausch von Argumenten kennenlernen. Auch andere Sprachen werden hier immer wieder eine Rolle spielen.

15 Geschichtenerfinder Werkstatt / Helga Gruschka und Sylvia Englert: Wenn wir Kindern helfen zu erzählen, dann helfen wir ihnen diese Welt für sich zu ordnen. Es ist ein Glück miterleben zu dürfen, wie Geschichten im Kreis von Kindern, angeleitet von einer/m Erzählern/in entstehen. ( ) Kinderaugen erschaffen innere Bilder, deren Buntheit, Glanz und Magie von uns Erwachsenen ( ) nur mehr erahnt werden können. Doch waren wir selbst einmal kleine Welterschaffer als Kinder, als Träumer. Haben große Abenteuer erlebt im Kopf. Waren unsere Tagträume Zufall? Im Grunde ja, leider. Kinder ohne sprachliche Reize, ohne Impulse entwickeln sich sprachlich und phantastisch anders, als Kinder denen durch Geschichten und durch die Möglichkeit selbst zu erzählen eigenes Weltverarbeiten geschenkt wird. ( ) es ist unsere Aufgabe ihnen zu helfen, sich diese Welt sprachlich und emotional zu erschließen. Denn auch nur dann werden sie auch die Kräfte finden sie zu verändern. Immer dann, wenn Sie Kinder anleiten zu erzählen, wohlgemerkt, frei zu erzählen, dann fördern Sie einen Prozess emotionaler Reinigung des Kindes. Im Kleistschen Sinne passiert die Ausformung des Gedanken im Gespräch. Im Sinne von Helga Gruschka, und darin spiegelt sich die Ansicht der Stiftung Erzählen wider, passiert die Weltbewältigung des Kindes im Erzählen. Erlebnispädagogik In der Erlebnispädagogik schafft man herausfordernde, aber nicht überfordernde Erlebnisund Erfahrungsräume. Ziel ist hier u.a. die Entwicklung von Selbstvertrauen und Eigeninitiative, Förderung der Wahrnehmungsfähigkeit, Selbsterfahrung, soziales Lernen und die Stärkung des Gruppengefühls. In geschlossenen Räumen müssen solche Erlebnisse oft mühsam inszeniert werden. In den Naturräumen mit ihren veränderlichen Bedingungen und relativ unkalkulierbarem Geschehen ist dies anders. Die Aspekte der Erlebnispädagogik kommen in vielen unserer Angebote zum Tragen. Wir haben aber auch Angebote und Ausflüge die gezielt erlebnispädagogisch arbeiten: Aktivitäten mit Seilen, besondere Kooperationsspiele, Survival-Training, Geländespiele, Live Action Role Playing, etc. Gerade die Ferienbetreuung eignet sich für solche Angebote. Bewegung und Gesundheit Eine naturpädagogische KITA bietet durch die frische Luft und das viele Bewegen, noch dazu auf unebenem Gelände, automatisch viele Vorteile für die Gesundheit der Kinder. Darüber hinaus haben die NATURtalente einen Schwerpunkt auf dieser Thematik und bearbeitet diese in verschiedenen Bereichen: Forschungsprojekte zum Thema Wie funktioniert mein Körper und was tut ihm gut Zubereiten gesunden Essens durch die Kinder selbst Yoga- und Achtsamkeitsübungen eingebunden in den Alltag Übungen und Aktionen zu Ruhe und Entspannung Aktionen zu Sinne und Wahrnehmung Sportangebot

16 Beispiel: ACHTSAMKEIT Nirgendwo ist Achtsamkeit leichter, als in der Natur. Und auf nichts ist die Natur mehr angewiesen, als auf die Achtsamkeit der Menschen. Achtsamkeitsübung: Schleichend sich Tieren nähern Gruppen in der Natur sind meist unüberhörbar. Unsere Stimmen, unser aufrechter Gang, die schnellen Armbewegungen lösen unweigerlich Reaktionen in der belebten Welt um uns herum aus. Vögel fliegen davon, Rehe und Füchse verstecken sich.wir achten zuerst auf die Reaktionen, die wir bei Tieren auslösen in dem wir mit der Körperhaltung experimentieren (aufrecht oder gebückt), mit der Stimme (laut oder still), mit den Armbewegungen (hin- und herbewegend oder eng am Körper liegend), mit der Laufgeschwindigkeit (rennend oder langsam schleichend): Bei welcher Distanz und Bewegung fliehen die Tiere? Zeigen sie vorher Zeichen von Unruhe? Wann fliegt die Krähe auf? Wann beginnen die Vögel zu warnen? Beim eigentlichen Schleichen (Fuchsgang) stellen wir uns locker hin und verlagern das Gewicht langsam von einen Fuß zum anderen. Wir achten auf unsere Körperhaltung: aufrecht, federnd, Knie leicht gebeugt, Arme locker am Körper anliegend. Wir atmen ruhig und gleichmäßig aus. Nun setzen wir zuerst die Ferse auf und rollen dann über die Außenkante auf die Innenkante des Fußes. Wir achten auf die Äste, die knacken, die rollenden Steine, Unebenheiten im Boden etc. Einbettung: Tierbeobachtungen, insbesondere Vogelbeobachtungen Aus: Achtsamkeit in der Natur LEITFADEN/ÜBUNGEN/AUSBLICK Schatanek/Huppertz Globales Lernen Globales Lernen versucht als Bildungskonzept eine Antwort auf die Globalisierung zu geben. Die Prinzipien sind Weltoffenheit und Empathie. Ziel ist es auch eine Verbindung zwischen weltumspannenden Zusammenhängen und dem eigenen Leben herzustellen. Wir werden uns immer wieder in Projektwochen mit einzelnen Ländern beschäftigen. Außerdem werden wir auch anderen Themen wie Handelsketten, Reise einer Plastikflasche, Kinderrechte, Lebensmittelverschwendung etc. nachgehen. Hausaufgaben Das Erledigen der Hausaufgaben innerhalb einer fest reservierten Hausaufgabenzeit ist eine Selbstverständlichkeit. Darüber hinaus greifen wir die aktuellen Schulthemen in unseren Aktivitäten (Experimente, Geschichten, künstlerisches Betätigen) auf, vertiefen diese und setzen gelernte Inhalte im praktischen Rahmen gleich um. Ausflüge Natürlich machen wir auch Ausflüge. Viele Ausflüge wollen wir in unserem Stadtviertel machen. So lernen die Kinder interessante Dinge kennen, die sie täglich umgeben, zu denen man als Privatperson aber selten Zugang hat. Dabei kann man nicht nur Interessantes lernen, sondern es stärkt auch das Heimat- und Gemeinschaftsgefühl für das eigene Stadtviertel. Mögliche Ausflugsziele sind die Feuerwache 4, Logistikzentren im Hafen, die Schleuse, das Gehörlosenzentrum, Tierklinik, Schreiner, Apotheke, der örtliche Buchladen etc.

17 Querschnittsthemen, die wir in Aktivitäten, Projekten, Spielen und Abschlusskreisen immer wieder bearbeiten sind unter anderem: Lernen lernen Konfliktbewältigung Gedächtnis/Konzentration Gruppenprozesse/Teambuilding Debatte Präsentation Wir möchten, dass unsere Kinder eine Vielzahl von Aktivitäten und Beschäftigungsfelder kennenlernen. Hierfür laden wir auch gerne Experten zu uns in den Hort (Handwerker, Einsatzkräfte, bildende Künstler, Musiker, Sportler) oder besuchen sie in ihrer Wirkungsstätte. Die Kinder sollen viele mögliche Hobbies und Berufsfelder kennenlernen um sich ausprobieren zu können und Dinge zu finden, die ihnen Spaß machen und die sie auch später ausüben möchten Rituale und Feste Kinder brauchen Rituale. Sie geben ihnen Sicherheit, Struktur und Orientierung. In der Natur-KITA geben sie auch Anlass, dass sich die Gruppe zusammenfindet, da die Kinder oft weit verstreut voneinander spielen. Rituale ergeben sich auch in den täglich wiederkehrenden Momenten wie Ankunft Mittagessen - Hausaufgabenzeit. Diese werden mit Ankunftskreis, Liedern, Schlusskreis ritualisiert. Auch feste Äußerlichkeiten wie der immer gleiche Garderobenbaum an den einzelnen aufgesuchten Plätzen geben Struktur. In einer natürlichen Umgebung, die Veränderungen ausgesetzt ist, ergibt sich so eine Balance zwischen Sicherheit, Verlässlichkeit, Kontinuität und ständiger Veränderung. Die Umgebung ist für die Kinder zwar vertraut, jedoch auch immer wieder neu und interessant. Auch Regeln geben einen strukturierenden Rahmen. In der Natur-KITA gibt es weniger Regeln als in einer Regeleinrichtung. Diese Regeln sind jedoch nachvollziehbar und dienen meist der Sicherheit der Kinder. Die Regeln werden mit den Kindern gemeinsam erarbeitet und besprochen. Im Jahresverlauf geben Feste eine wiederkehrende Struktur. Manche dieser Feste sind auch für die breite Öffentlichkeit gedacht. Diese Feste sind eine gute Möglichkeit uns auch außerhalb des normalen Betriebs in der Umgebung bekannt zu machen und uns zu vernetzen. An Geburtstagstagen durchziehen kleine feierliche Rituale den gesamten Vor- bzw. Nachmittag. 5.5 Partizipation Uns ist es wichtig, dass sich unsere Kinder als Teil einer Gemeinschaft verstehen, was Rechte und Pflichten mit sich bringt. Wir sehen sie als gleichwertige Partner mit eigenen Vorstellungen und Bedürfnissen. Ein Mitspracherecht in den alltäglichen Fragen ist somit für uns selbstverständlich. Hierfür haben wir nicht nur immer ein offenes Ohr, sondern es gibt auch feste Strukturen (z.b. Kummerkasten und Versammlungen) in denen über

18 verschiedene Themen debattiert und abgestimmt wird, z.b. Projektthemen, Platzgestaltung, Ausflugsziele, kleine Anschaffungen, Ferienplanung. Kinder lernen durch Partizipation, dass sie etwas ändern können, sie merken, dass es sich lohnt für seine eigene Position im konstruktiven Diskurs einzustehen. Außerdem macht es auch viel Spaß seine eigenen Ideen umzusetzen. Hierfür ist es elementar, dass das pädagogische Team den Kindern Freiräume und Entwicklungsmöglichkeiten gibt. Wir möchten die Bedürfnisse unserer Kinder respektieren und ihnen bei deren Erfüllung zur Seite stehen. Es ist uns wichtig, dass unsere Kinder lernen, eigene Interessen auszuhandeln, ohne die Bedürfnisse anderer aus den Augen zu verlieren. Wir möchten sie bei der Entwicklung von Aushandlungskompetenzen, Perspektivübernahme, Selbstwirksamkeit und all den anderen Kompetenzen für ein demokratisches Miteinander unterstützen und stärken. 5.6 Übergänge gestalten Übergänge sind immer einschneidende Erlebnisse in einer Biographie, die Chancen und Risiken bergen. Bei den NATURtalenten gestalten wir diese Übergänge so sanft wie möglich und in enger Zusammenarbeit mit den Bezugspersonen unserer Kinder Eingewöhnung Kindergarten Wir vertreten die sanfte Ablösung. Die Kinder bekommen bei den NATURtalenten die Zeit, die sie für den Übergang brauchen. Eltern (Bezugspersonen) können anwesend sein, bis sich das Kind freiwillig von der Bezugsperson entfernt, Interesse daran zeigt, was die Betreuungsperson anbietet und die Umgebung ohne Angst erkundet. Erst wenn das Kind genügend Vertrauen in die neue Bezugsperson gewonnen hat, wird ein Trennungsversuch unternommen.

19 Die folgenden Standards erleichtern eine solche sanfte Ablösung Eingewöhnungsstandard Begründung Umsetzung Personale Konstanz Bezugserzieherin und Kind brauchen Zeit zum Beziehungsaufbau In der Eingewöhnung Fortbildungs- und Urlaubssperre Keine zusätzlichen Besucher Die Bezugserzieherin wird in den ersten Tagen der Eingewöhnung personell entlastet Insbesondere für unter Dreijährige und knapp Dreijährige braucht die Bezugserzieherin zeitliche Freiräume Volle Besetzung mit Fachkräften keine zusätzlichen zeitintensiven Aktionen Im Winter Drittkraft Vor Beginn und in der Eingewöhnungsphase bemüht sich die Bezugserzieherin darum, ein Vertrauensverhältnis zu den Eltern aufzubauen Auch Eltern haben Ängste. Das Kind erspürt die Beziehungsqualität zwischen Elternteil und Erzieherin, eine gute Beziehung ermöglicht eine offene Kommunikation, die dem Kinde zugute kommt Schnuppertage und Elterngespräche vor der Eingewöhnungsphase Zeit für Gespräche in der Eingewöhnungszeit Ein Elternteil, bzw. eine dem Kind vertraute Person begleitet das Kind in den Naturkindergarten Die Parallelität von Elternteil und Bezugserzieherin schafft erst die Voraussetzung, den sicheren Hintergrund für die Hinwendung des Kindes zu einer neuen Bezugsperson, zur Erzieherin Rechtzeitige Bitte an die Eltern, sich mindestens eine Woche Zeit für die Eingewöhnung zu nehmen Die Eingewöhnungszeit kann als abgeschlossen gelten, wenn sich das Kind von der Bezugserzieherin trösten lässt Räumliche Konstanz Neben der personalen ist auch die räumliche Konstanz von Bedeutung; das Kind will sich orientieren, es braucht Fixpunkte Kein Wechsel des Waldplatzes während der ersten drei Tage, deshalb in dieser Zeit einen Platz wählen, der bei unterschiedlichen Witterungseinflüssen aufgesucht werden kann Das Kind sollte seine Das Kind kann sich der Bezugsperson am Waldplatz Bezugsperson vergewissern, im Blick haben das gibt ihm Sicherheit und den Rückhalt, den es zum Bindungsaufbau zur Gruppe benötigt Die Bezugsperson wählt ihren Standort am Waldplatz so, dass sie nicht durch große Objekte verdeckt ist und für das Eingewöhnungskind sichtbar bleibt Trennungstag (Abschluss Dem Kind Zeit lassen für das der Eingewöhnung) nicht an Wieder-vertraut-werden einem Montag nach dem Wochenende Aus. Der Waldkindergarten Dimensionen eines pädagogischen Ansatzes Ingrid Miklitz 19

20 5.6.2 Der Übergang vom Kindergarten in die Schule Der Übergang in die Schule wird gut vorbereitet. Die Schüler sind nach ihrer Zeit im Kindergarten bei Festen und speziellen Aktionen (z.b. Übernachtung) eingeladen und willkommen, auch wenn sie keine Hortkinder sind. Da es sich bei den NATURtalenten um eine gemeinsame Einrichtung für Kindergartenkinder und Hortkinder handelt, erleichtert das Zusammensein mit Schulkindern den Eintritt in die Schule. Hortkinder werden in diesem Zusammenhang als Paten den Vorschulkindern und dann Erstklässlern in dieser wichtigen Umbruchzeit zur Seite stehen. Auch bezüglich des Übergangs von Kindergarten in die Schule orientieren wir uns an den von Ingrid Miklitz in Der Waldkindergarten Dimensionen eines pädagogischen Ansatzes definierten Qualitätsstandards: Der Naturkindergarten versteht sich als Bildungsinstitution mit eigenem Profil Eltern, Lehrer und Erzieherinnen kooperieren mit dem Ziel der Anschlussfähigkeit der im Waldkindergarten erworbenen Erziehungs- und Bildungsinhalte vom Elementar- in den Primärbereich Zur Einschätzung des Entwicklungsstandes des Vorschulkindes dient ein qualifizierter Beobachtungsbogen für Kinder vor der Einschulung, in dessen Handhabung die Erzieherinnen eingeführt wurden Insbesondere wird darauf geachtet, dass die Stifthaltung der Vorschulkinder korrekt ist, sie ein abstraktes Formenverständnis besitzen (z.b. Puzzleteile zuordnen können), die Feinmotorik den Anforderungen entspricht, gelenkte Bewegungsabläufe (z.b. Seilspringen, Ball werfen/fangen) ausgeführt werden können, Rhythmen erkannt und umgesetzt werden können (z.b. Nachklatschen einfacher Rhythmen) Die Eltern sind aktiv eingebunden Der Kindergarten kooperiert mit den Schulen in der Umgebung Sind Entwicklungsdefizite vorhanden, so arbeiten Eltern und Erzieherinnen gemeinsam nach Absprache an deren Behebung Während der Kindergartenzeit werden den Vorschulkindern mindestens einmal wöchentlich spezielle angeleitete Aktivitäten angeboten Lehrkräfte werden in den Wald eingeladen in die Entwicklungsgespräche mit den Eltern der Vorschulkinder fließt deren Beurteilung des Kindes in verschiedenen Situationen ein, dazu gibt es einen speziellen Fragekatalog Ehemalige Naturkindergartenkinder (erste und zweite Klasse) besuchen die Vorschulkinder und umgekehrt Die Vorschulkinder treffen sich wöchentlich nachmittags mindestens zwei Stunden in einer von einer Fachkraft betreuten Vorschulgruppe

21 5.6.3 Eingewöhnung Hort Die Eingewöhnung in den Hort findet gleichzeitig mit einem bedeutenden Umbruch im Leben statt. Aus dem Kindergartenkind wird ein Schulkind. Aus diesem Grund bieten wird zukünftigen Hortkindern schon im August die Möglichkeit an, beim Ferienprogramm dabei zu sein, bei einzelnen Aktivitäten oder während des gesamten Programms. Vor den Sommerferien gibt es freiwillige Schnuppertage in Begleitung der Eltern oder anderer Bezugspersonen. Zu Beginn des Schuljahres feiern wir diesen mit einem gemeinsamen Fest mit Eltern und Verwandten. Im Gründungsjahr beginnen die Hortaktivitäten nicht zu Beginn des Schuljahres, sondern mit einer Ferienbetreuung im August. Somit sollten zu Beginn des Hortalltags alle Kinder entspannt angekommen und mit dem Hort vertraut sein. Am Anfang des Schuljahres begleiten Mitarbeiter*innen die Erstklässler und Neuzugänge im Hort auf ihrem Weg zwischen Schule und Hort, bis sie diesen selbstverständlich und sicher alleine bewältigen können Das Ende der Hortzeit Das Ende der Hortzeit möchten wir für jedes Kind bewusst gestalten. Während eines Abschiedsfests können die scheidenden Kinder eine Aufführung gestalten, sie werden einzeln verabschiedet, ihre Schnitzmesser werden überreicht, Errungenschaften besprochen etc. Außerdem erhält das Kind sein persönliches Portfolio Nach der Hortzeit Nach der Hortzeit möchten wir immer noch eine Anlaufstelle für unsere Ehemaligen sein. Deswegen bieten wir auch Aktivitäten für ältere Kinder und Jugendliche an, die natürlich nicht nur ehemaligen Hortkindern zur Verfügung stehen. Am Buß- und Bettag öffnen wir unsere Türen auch für ehemalige Hortkinder. Ehemalige und aktuelle Hortkinder machen einen gemeinsamen Ausflug in die Natur. Da an diesem Tag zwar schulfrei ist, die Eltern aber arbeiten müssen, eignet sich dieser Tag besonders. 5.7 Beobachtung und Dokumentation Kontinuierliche Beobachtungen und Dokumentation begleiten die individuelle Förderung der Kinder. Die Dokumentation im persönlichen Portfolio mit Bildern, Lerngeschichten, Kunstwerken, Videos und Tonaufnahmen dient vor allem dem Kind selbst. Sie soll ihn nicht nur erinnern, sondern auch bei der Selbstreflektion und Persönlichkeitsentwicklung unterstützen, ihm helfen, Potentiale und Talente zu fördern und zu entfalten.

22 6. Orte für Kinder 6.1 Anlaufpunkte in der Natur Plan des Geländes für den Regelbetrieb des Naturhorts

23 Der Wiesengrund zwischen Eibach und Stein bietet sehr viele naturpädagogisch interessante Stellen und Lebensräume, Waldgebiete, Wiesen, Tümpel, Weiher Flusslandschaften etc. Wir möchten einen Platz mit Schutzhütte und diversen Sitzkreisen errichten, der uns auch als Basis für Erkundungen im Wiesengrund (siehe Karte) dienen wird. Wir sind momentan auf der Suche nach einem geeigneten Gelände für unser Basislager. Da wir eine Kooperation mit der Ortsgruppe der Naturfreunde haben, würden wir unser Basislager am liebsten auf dem städtischen Gelände vor ihrem Vereinshaus errichten (Castellstraße 99), eine andere Alternative wäre der Faberpark. Diese Stellen sind von der Grundschule Eibach im Fürreuthweg keine zwei Kilometer, von der Niederlassung im Hopfengarten etwa eineinhalb Kilometer entfernt.. Die unmittelbare Nähe zu Schulen und Wohnorten der Familien ist wesentlicher Bestandteil unseres pädagogischen Konzepts, da wir ein konstanter Ansprechpartner und Begleiter für Kindern vom Kindergartenalter bis zum Jugendlichenalter sein möchten, tief in der Umgebung verwurzelt und vernetzt, in enger Kooperation mit Schulen, anderen pädagogischen Einrichtungen, den Familien und auch Wirtschaftsbetrieben in Stein und Eibach. 6.2 Schutzhütte und Platz Je nach Platz und Genehmigungslage, werden wir entweder eine Holzblockhütte errichten oder einen Bauwagen aufstellen. Der Bauwagen käme von Zirkusbauwägenbauern aus Leipzig (diewagenschneider.de), welche eine Serie für Waldkindergärten entwickelt haben. Mit ihrer Erfahrung können wir sicher sein, dass die Schutzhütte nicht nur den Bedürfnissen der Kinder entsprechen wird, sondern auch den Bauvorschriften. In der Schutzhütte können die Kinder bei kalten Temperaturen essen, malen, basteln und

24 ihre Hausaufgaben machen. Außerdem ist dort auch unsere kleine Küche untergebracht, in der wir öfter mal etwas zusammen zaubern werden. Durch Solarzellen auf dem Dach haben wir Strom und Licht bei den Hausaufgaben und der Gasofen versorgt uns in den kalten Monaten mit Wärme. Eine Komposttoilette des Herstellers Biolan wird außerhalb der Schutzhütte entstehen. Sollten wir auf der Wiese vor dem Vereinshaus der Naturfreunde unser Basislager errichten dürfen, könnten wir deren Außentoiletten nutzen. Neben der Schutzhütte werden wir natürlich noch verschiedene (überdachte) Sitzgelegenheiten, Spielmöglichkeiten und Künstlerisches errichten, um unseren Platz praktisch und schön zu gestalten. Dies wird sich über die Jahre immer auch wandeln. Natürlich unter Mitsprache und Mitarbeit der Kinder, denn schließlich ist es vor allem ihr Platz! 7. Tagesablauf Kindergarten Bringzeit Morgenkreis Morgenrunde Frühstück freies Spiel und Angebote Schlusskreis 1te Abholzeit Mittagessen 2te Abholzeit Freispiel oder Aktion mit Hort 3te Abholzeit :30 08:30 09:00 09:00 10:00 10:00 10:30 10:30 12:30 12:30 13:00 13:00 13:00 14:00 14:00 14:00 15:00 15:00 Hort Ab 11:15 Schulweg (ggf. begleitet) 12:15 14:00 Mittagessen in Gruppen je nach Schulschluss 13:00 14:30 Begleitete Hausaufgabenzeit 14:30 16:30 freies Spiel und Angebote bis 17:00 Abholung der Kinder An einigen Tagen im Jahr unternehmen wir Ausflüge, bekommen Besuch oder feiern Feste. Geplant ist auch eine Kooperation mit dem TV03, der seine Sporthallen im Wiesengrund hat (F auf der ersten Karte).

25 8. Inklusion Inklusion (Lateinisch Enthaltensein ) bedeutet den Menschen als Individuum wahrnehmen und in einer Gemeinschaft aufnehmen. Jedes Kind kennenlernen, mit seinen Stärken und Schwächen annehmen und individuell fördern, das ist die Haltung hinter unserer pädagogischen Arbeit. Das Gelingen von Inklusion ist ein gemeinsamer Prozess, den alle Beteiligten (Eltern, Großeltern, Kinder, Pädagogen) engagiert und aktiv gestalten müssen. 9. Erziehungsspartnerschaft Eine gute und erfolgreiche pädagogische Arbeit geschieht nicht in einem abgeschlossenen Rahmen. Eine kooperative und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Bezugspersonen der Kinder ist von größter Bedeutung. Regelmäßige Kommunikation zwischen Pädagogen und Familien der Kinder sind eine Selbstverständlichkeit. Diese finden nicht nur in Tür- und-angel-gesprächen statt, sondern auch in mindestens einmal jährlichen Entwicklungsgesprächen. Jede Woche erhalten die Familien eine kindgerecht formulierte mit Reflexionen über die letzte Woche und einen Ausblick auf die nächste Woche. So ergeben sich Gesprächsanlässe in der Familie und die Eltern haben die Möglichkeit die geplanten Angebote der nächsten Woche zu besprechen. Die NATURtalente bemühen sich um größtmögliche Transparenz. Eltern und andere Bezugspersonen können gerne im Alltag hospitieren, gemeinsame Aktivitäten lassen auch bei Eltern ein Gefühl entstehen, dass es sich um ihren Kindergarten oder Hort handelt. 9.1 Elternabende Mehrmals jährlich treffen sich Eltern und das pädagogische Team um aktuelle Themen, anstehende Feste, wichtige Entwicklungen in der Gruppe usw. zu besprechen. 9.2 Besuche Eltern und andere Bezugspersonen sind bei den NATURtalenten auch während des normalen Alltags willkommen. Besonders schön ist es, wenn sie kommen und ihren Beruf oder ihre Hobbies vorstellen. 9.3 Gemeinsame Aktivitäten Wie oben erwähnt bieten wir verschiedene gemeinsame Aktivitäten für Kinder, Eltern, Großeltern, Tanten, Onkel und Geschwister an: Wochenend-Naturfahrten, Wald- und Wiesensamstage, Bautag und den Tag der offenen Tür.

26 10. Öffentlichkeitsarbeit in der Gründungsphase und darüber hinaus Ziele der Öffentlichkeitsarbeit und des Fundraising Information der breiten Öffentlichkeit über Naturpädagogik und Arbeitsweise eines Naturkindergartens und Naturhorts Erhöhung der Bekanntheit, Vernetzung in umliegenden Stadtteilen Interesse bei Kindern und Eltern wecken, die ein NATURtalent werden könnten Mittelgewinnung Gewinnung von Mitarbeitern, Unterstützern und Sponsoren Präsenz im Internet Auf der Homepage der NATURtalente finden sich relevante Informationen über unsere Arbeit und Naturpädagogik im Allgemeinen für interessierte Eltern und die interessierte Öffentlichkeit ( In der Gründungsphase werden die Fortschritte bei der Gründung und aktuelle Informationen in Blogeinträgen veröffentlicht. Zu jeder Jahreszeit erscheint ein Newsletter mit Informationen zum Projektstand und Ideen für Aktivitäten mit Kindern in der freien Natur. Informationsveranstaltung In Eibach wird eine Informationsveranstaltung abgehalten, zu der in der lokalen Presse und via Flyer und Poster im Einzugsgebiet eingeladen wurde. Dort wird die Initiative vorgestellt und es werden Fachkräfte eingeladen, um über das Thema Naturpädagogik zu informieren (Fachkäfte aus anderen Waldkindergärten, BUND). Lokale Medien werden zu dieser Veranstaltung eingeladen. Veranstaltungsreihe 2020 Während der Gründungsjahre 2019/2020 organisieren wir eine Veranstaltungsreihe mit Partnern aus der Region. Zielgruppe sind potentielle Kinder und Eltern für die NATURtalente und potentielle Unterstützer. Bei den Veranstaltungen wird auch kurz über die Initiative berichtet und ein Flyer verteilt. Ziel ist es die NATURtalente in der Umgebung bekannt zu machen und ein Netzwerk aufzubauen, sowie Akzeptanz und Interesse aufzubauen. Es wird Veranstaltungen geben wie Laternenumzug, Yoga am Spielplatz, Märchenerzählungen, Wandertreffs, naturpädagogische Veranstaltungen etc. Dokumentarfilm Über die erste Zeit entsteht ein Dokumentarfilm, der auf verschiedenen Filmfestivals eingereicht werden wird. Netzwerkbildung Kontaktaufnahme zu wichtigen Partnern in der Region: Stadt Nürnberg, pädagogische Institutionen, mögliche Sponsoren etc.

27 11. Qualitätsmanagement und Qualitätsstandards Orientiert an den bayerischen Bildungsplänen arbeiten wir kontinuierlich an der Qualität unserer pädagogischen Arbeit. Die Konzeptionierung setzt hier unseren Rahmen und wird ständig überarbeitet und an den Alltag angepasst. Das pädagogische Team trifft sich einmal die Woche, um die getane Arbeit zu reflektieren und die nächste Woche zu planen. Auch neue Qualitätskriterien werden hier erarbeitet. Das Team bildet sich regelmäßig fort. Als Mittel der Qualitätssicherung dienen Evaluationen, Befragungen der Eltern und Kinder und die Dokumentation und Beobachtung der kindlichen Entwicklungsprozesse. 12. Erfüllung des Schutzauftrags Im Sozialgesetzbuch VIII 8a hat der Gesetzgeber den Schutzauftrag definiert. Hier wird die Verantwortung der Kindertagesstätten für das Wohl der Kinder betont. Unser Ziel ist es verantwortungsvoll mit dem Verdacht auf Kindeswohlgefährdung oder einem erhöhten Entwicklungsrisiko umzugehen. Verdacht auf Kindeswohlgefährdung Um Kinderschutzfälle rechtzeitig zu erkennen und sehr zeitnah agieren zu können gilt das Vier-Augen-Prinzip. Beobachtungen werden kollegial besprochen und ausgewertet. Bei Bedarf erfolgt eine umgehende Beratung der betroffenen Familie, ggf. die Vermittlung in weitergehende Unterstützungsangebote. Wenn eine akute Gefährdung besteht ist das Personal zu einer sofortigen Benachrichtigung des Jugendamts verpflichtet. Ziel ist es diese Aufgabe im Kontakt mit den Eltern wahrzunehmen und den Kontakt mit den Eltern so zu gestalten, dass das Wohl des Kindes im gemeinsamen Mittelpunkt steht. Umgang mit einem erhöhten Entwicklungsrisiko Wenn das pädagogische Team aufgrund seiner Beobachtungen Anzeichen eines erhöhten Entwicklungsrisikos feststellt, werden die Eltern darüber informiert und entsprechend beraten.

28 Natur-Erfahrungsfelder und ihre Wirkungsqualitäten aus: Zur Bedeutung des Erfahrungsraums Natur für eine psychomotorischmotologische Entwicklungs- und Gesundheitsförderung Inaugural-Dissertation zu Erlangung der Doktorwürde Dr. Thorsten Späker

29 Die Erfahrungsfelder in der Ubersicht In der folgenden Tabelle soll noch einmal zusammenfassend verdeutlicht werden, welche Wirkungsqualitaten die einzelnen Erfahrungsfelder haben. Jede beliebige Aktivitat im Freien zeigt hierbei Elemente der einzelnen Bereiche, so kann man sich z.b. eine Schatzsuche mit Vorschulkindern, eine `Wald-Bewegungsbaustelle` mit Grundschulern, eine Kanufahrt mit Jugendlichen, eine Wanderung fur Erwachsene bis hin zu Gartenarbeiten im Seniorenalter vorstellen, in denen jede einzelne Ebene der Erfahrungsqualitaten angesprochen wird, aber in unterschiedlicher Gewichtung bedeutsam ist. So steht bei der Schatzsuche moglicherweise die entwicklungsthematische Selbsterfahrung im Mittelpunkt, bei der Wald-Bewegungsbaustelle geht es vordergrundig um die Bewegungserfahrungen, die Kanufahrt ermoglicht Erfahrungen der Kulturdifferenz, die Wanderung zielt auf spirituellen Erfahrungen oder bei den Gartenarbeiten werden vorrangig Handlungserfahrungen angesprochen. ERFAHRUNGSFELD KÖRPERLICHE VITALITÄT Mikrobiologische Biodiversität Beanspruchung und Anpassung des Immunsystems durch vielfältige mikrobiologische Reize von Boden, Pflanzen und Tieren Risiko für Allergien, Asthma, Heuschnupfen und Hautausschläge verringert sich UV-Sonnenstrahlung Vitamin-D Produktion wird angeregt Knochenstärke wird gefördert Risiko für Gefäß-, Stoffwechsel-, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, depressive Stimmung ( Winterdepresssion ) und Demenzerscheinungen verringern sich Aktivierung von T-Zellen Verringerung des Blutdrucks durch die Beeinflussung des Stickstoffmonoxid-Gehalts in der Haut (Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko sinkt) Tageslicht Schlaf-Wach-Rhythmus wird reguliert Vorbeugung gegen eine Herbst-Winter-Depression: Müdigkeit nimmt ab, Antrieb, Stimmung und Konzentrationsfähigkeit wird gesteigert Risiko für Kurzsichtigkeit sinkt Luftqualität Frischluftzufuhr steigt, kein Kontakt mit physikalischen und chemischen Belastungsfaktoren geschlossener Räume: Weniger Kopfschmerzen, Müdigkeit, Schwindel, Reizbarkeit, Konzentrationstörungen Vermeidung Sick Building Syndrom Produktivität und Arbeitsleistung steigt Thermische Bedingungen Thermoregulationssystem des Körpers wird trainiert Anpassungsleistung der Gefäße wird verbessert Blutkreislauf, Stoffwechsel und Infektabwehr werden angeregt: Weniger Erkrankungen

30 Naturaufenthalte insbesondere in Kombination mit sozialen Aspekten einer Gruppe und Bewegungsaktivitäten werden als vitalisierend wahrgenommen, das Wohlbefinden steigt. ERFAHRUNGSFELD PSYCHISCHE ENTSPANNUNG Es werden weniger funktionale Anforderungen an unsere Wahrnehmung gestellt, eine Kontrollentspannung kann sich einstellen Eine anstrengungslose Aufmerksamkeit wird möglich, die Konzentrationskapazitäten regenerieren sich und das Konzentrationsvermögen und die kognitive Leistungsfähigkeit wachsen Die Stimmung steigt, Stressempfinden und Aggressionspotential sinken, Gefühl von Entspannung und Erholung stellt sich ein Schlafqualität verbessert sich Aktivität und Anzahl von Killerzellen und Antikrebs-Proteinen wird erhöht Die Cortisol-Konzentration im Blut wird geringer Blutdruck, Puls und Herzfrequenzvariabilität sinken (parasympathische Nervenaktivierung => Entspannung des Organismus) ERFAHRUNGSFELD RHYTHMISIERUNG Der körperliche Rhythmus und die biologische Uhr werden angetrieben Die unplanbare, dynamische Ereigniszeit wird als alternative Zeitnatur erfahrbar Erleben des Naturrhythmus als Zurückkommen in neuen Formen : Kontakt zum Lebendigen wird hergestellt Anregung von Eigenzeiten: Selbstbestimmung von persönlichen Zeitabfolgen und Rhythmen Erleben von Entschleunigung ERFAHRUNGSFELD WAHRNEHMUNGSERFAHRUNG Eine sinnliche Nähe zu den Naturphänomenen wird hergestellt, das Sehen, Hören, Riechen, Schmecken und Fühlen wird angeregt Sinnliche Repräsentationen der Mitwelt werden erschlossen, der Weltzugang erweitert sich Über eine vielgestaltige Interaktion mit der Umwelt über die Sinneswahrnehmung wird eine aktivierende Wirkung erzeugt: Die Wahrnehmung der Umwelt und von sich selbst wird sensibler und aufmerksamer Eine achtsame Naturwahrnehmung ist die Brücke zum Hier und Jetzt, schärft das Bewusstsein, führt zu geistiger Klarheit und vergrößert das Wohlbefinden ERFAHRUNGSFELD BEWEGUNGSERFAHRUNG Natürliche Bewegungslandschaften bieten als informelle Bewegungsräume ein variables Übungsfeld für koordinative und motorische Fertigkeiten, z.b. beim Laufen, Rutschen, Klettern, Springen, Balancieren, Hangeln, Rollen, Tragen etc. Das Bewegungskönnen wird auf die Probe gestellt, variable Bewegungsmuster werden ausgebildet und die eigenen Bewegungsfertigkeiten werden gesteigert Die Eigenschaften der räumlichen und gegenständlichen Umwelt werden erschlossen Die Gleichgewichtskontrolle (Grundlage aller zielgerichteten Bewegungen) wird angeregt

31 Ein intensives Wahrnehmen der eigenen Körperlichkeit und Bewegung wird ermöglicht Das Herz-Kreislaufsystem und das Immunsystem werden gestärkt, Spannungen werden abgebaut, die Mobilität wird erhalten und das Wohlbefinden gefördert ERFAHRUNGSFELD HANDLUNGSERFAHRUNG Abwechslungsreiche, ungewöhnliche und ungewohnte Handlungsmöglichkeiten mit hohem Aufforderungscharakter fördern die Erkundungs- und Explorationsfreude, viele Bedürfnisse können parallel ausgelebt werden Ein vielfältiges Handlungsspektrum ermöglicht das Erleben einer selbstwirksamen Handlungskompetenz und internalen Kontrollerfahrungen Herausforderungen können nach eigenem Schwierigkeitsgrad differenziert gewählt werden Die Handlungsanforderungen sind klar strukturiert und wirklichkeitsentsprechend, der Erkenntnisgewinn ist dadurch konkret und realitätsbezogen Nicht die soziale Umwelt, sondern die dingliche Umwelt entscheidet über Erfolg oder Misserfolg einer Bemühung Die abwechslungsreiche Spielumgebung und die besondere Raumatmosphäre ermöglichen einen freien und mühelosen zwischenmenschlichen Kontakt Ständig neue Herausforderungen führen zur Notwendigkeit von sozialen Interaktionen und Kommunikation ERFAHRUNGSFELD ERKUNDENDE LERNERFAHRUNG Es finden sich Anlässe zur Persönlichkeitsentwicklung (formale Bildung), als auch aneignungswerte Lerninhalte (materiale Bildung) Die Erkenntnisse im direkten, spontanen und bedeutungsvollen Zusammenhang sind tiefgreifender und bildungswirksamer Der abwechslungsreiche, vielfältige und dynamische Raum erzeugt einen Neugierde Sog, der Wissensdurst wird angetrieben Ein Erfahrungslernen in lebendigen Zusammenhängen wird ermöglicht, z.b. über Tiere und Pflanzen, Geländeformen, Naturgesetze o.ä. Eine intensive Beziehung zur Natur und ein ökologisches Bewusstsein wird angeregt In einem dialogfördernden Setting werden immer neue, lebendige, dynamisch reizvolle Sprach- und Kommunikationsanlässe geboten ERFAHRUNGSFELD KULTURDIFFERENZERFAHRUNG Bedingungen konsum- und technikferner Einfachheit bergen identitäts- und sinnstiftende Vergleichs- und Kontrollerfahrung zum alltäglichen Zivilisationsleben Routinierte Annehmlichkeiten und Verhaltensweisen werden reflektiert Ursprüngliche persönlich-existentiell Grundbedürfnisse können intensiviert wahrgenommen werden Freiheit und Unabhängigkeit ist erlebbar Gefahren, Risiken und Konsequenzen sind greifbarer als im Alltag Die Auseinandersetzung mit den Widrigkeiten der Natur fordert die ganze Person, durch den notwendigen Körpereinsatz steigt die Präsenz und Existenzgewissheit

32 Ein realistischer Bezug zur Natur wird angebahnt ERFAHRUNGSFELD ENTWICKLUNGSTHEMATISCHE SELBSTERFAHRUNG Lebens- und Entwicklungsthemen werden naturinnewohnend angesprochen: Verwurzelung, Wachstum, Hervorbringen, Veränderung, Flexibilität, Leben und Sterben etc. Naturphänomene können auf leibliche, identifizierende und existentielle Weise subjektiv nachvollzogen werden: Spiegel der eigenen Lebendigkeit wird erfahren Die Qualität von Naturorten treffen auf eine subjektive Resonanz und werden subjektiv bedeutsam Die Natur bietet einen freien und unerschöpflichen Symbolvorrat mit psychodynamischen Gewichtung In der lebendigen Selbstbegegnungen werden Naturerfahrungen zu sinnstiftenden Selbsterfahrungen ERFAHRUNGSFELD SPIRITUELLE ERFAHRUNG Die allgegenwärtigen Wirkungsgrundsätze des Hervorbringens und Wachstum, der Veränderung und Einzigartigkeit sowie der Bewegung und Konstanz sind ein Anker der Verbundenheit zwischen Mensch und Natur: Antworten zu existentiellen Fragen, Sinnstiftung und Welterklärung spiegeln sich in Naturräumen Naturerfahrungen unterstützen die spirituelle Entwicklung, als Gefühl der Zugehörigkeit und Verbundenheit mit der umgebenden Welt: Zuversicht, Mut und Vertrauen steigen Das Ego kann am Erhabenen, am Größeren, Bedeutenderem, Mächtigerem der Natur zurückgenommen werden Der Kontakt mit der Unkontrollierbarkeit natürlicher Prozesse ermöglicht Erfahrung des Loslassens und der Hingabe Eine erhöhte Naturverbundenheit führt zu weniger Stress, höherem Glücksempfinden und psychischem Wohlergehen

33 INFORMATIONEN ÜBER DIE GRÜNDERIN

34 WAS MICH MOTIVIERT Ich bin Mutter eines sechsjährigen Sohnes. Wenn so ein kleines Wesen in dein Leben tritt, stellt es alles auf den Kopf. Mein Sohn war schon immer ein Kind, welches viel zu neugierig ist um einfach abzuschalten. So viele Eindrücke, so viel zu erleben. Schlafen oder einfach mal ruhen, kein einfaches Unterfangen. Schon sehr früh fiel mir auf, dass er sich in der Natur am wohlsten fühlt. Dort ist er ausgeglichener, fantasievoller, mutiger, kraftvoller, traut sich eher in den Kontakt mit anderen Menschen. Nach einem Tag in der Natur ist er zwar müde, aber nicht überreizt. Innerhalb der Jahre habe ich feststellen können, dass dies nicht nur für meinen Sohn gilt, sondern auch für seine Freunde. Seit Jahren beschäftige ich mich nun mit Naturpädagogik und bin immer mehr von den positiven Wirkungen eines regelmäßigen Aufenthalts in der Natur überzeugt. Mein Sohn hat das Glück einen Platz in einem der dienstältesten Waldkindergärten der Region bekommen zu haben. Diese Zeit hat ihm so gut getan und er hat soviel gelernt. Viele positive Aspekte die eine pädagogische Betreuung im Naturraum bietet, sind aber gerade auch für Schulkinder von enormer Bedeutung. Aus diesem Grund möchte ich diese Möglichkeit nun auch Schulkindern in Eibach bieten. Ich freue mich sehr darauf mit den kleinen Eibachern den Wiesengrund zu erkunden, viel zu lernen, eine Gemeinschaft zu bilden und viel Spaß zu haben, in und mit der Natur. Joana Stümpfig Barrinho Mein Sohn mit Freunden in seinem Waldkindergarten

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