Katholische Religionslehre Lehrplan (G8)

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1 Unterrichtsvorhaben 5.1: Die Bibel ein Buch wie jedes andere? Inhaltliche Schwerpunkte: Sprache der Religionen - Die Bibel als Heilige Schrift zeigen an exemplarischen Geschichten des Alten und Neuen Testaments deren bleibende Bedeutung auf, zeigen auf, wie Lebenserfahrungen aus dem Glauben gedeutet werden können, erläutern den Aufbau und die Entstehung der Bibel. finden selbständig Bibelstellen auf, identifizieren biblische Erzählungen als literarische Texte und Glaubenszeugnisse und analysieren sie in Grundzügen auch unter Berücksichtigug der jeweiligen biblischen Lebenswelt, organisieren für einen begrenzten Zeitraum die Arbeitsprozesse in einer Kleingruppe, geben exemplarische Glaubensgeschichten des AT und NT wieder. erörtern unterschiedliche Positionen und entwickeln einen eigenen Standpunkt in religiösen und ethischen Fragen, prüfen grundlegende christliche Positionen und Werte im Prozess der ethischen Urteilsfindung, beurteilen an Beispielen, in welcher Weise die Kirche Vergangenheit und Gegenwart mitgestaltet hat und Orientierung für die Zukunft gibt. setzen biblische Texte gestalterisch in verschiedenen Ausdrucksformen um, organisieren ein überschaubares Projekt im schulischen Umfeld, zeigen auf, dass die biblischen Erzählungen Erfahrungen ausdrücken, die die Menschen mit Gott gemacht haben, begründen an Beispielen die Bedeutung der Bibel im Leben der Kirche, begründen, warum die Bibel als Heilige Schrift im Leben der Christen besondere Bedeutung hat. Seite 1

2 Unterrichtsvorhaben 5.2: Von Gott gerufen ein Mann namens Abraham und/oder ein wichtiger Vermittler: Mose Inhaltliche Schwerpunkte: Die Patriarchen als Leitbilder des Gottesvolkes; der bleibende Anfang: Gott beruft Menschen in seinen Dienst zeigen an exemplarischen Geschichten des Alten Testaments die bleibende Bedeutung auf, unterscheiden Religionen im Hinblick auf grundlegende Merkmale, erläutern anhand von Erzählungen des AT die gemeinsame Wurzel der abrahamitischen Religionen und deren Bedeutung für das Zusammenleben der Religionen. finden selbständig Bibelstellen auf, identifizieren biblische Erzählungen als literarische Texte und Glaubenszeugnisse und analysieren sie in Grundzügen auch unter Berücksichtigung der jeweiligen biblischen Lebenswelt, erzählen Geschichten anschaulich nach, auch unter Berücksichtigung des Wechsels von Figurenperspektiven, beschreiben die Wirkung von künstlerischen Darstellungen biblischer Erzählungen und deuten deren Symbolik von Farben und Formen. bewerten menschliches Verhalten unter Rückbezug auf ausgewählte biblische Positionen und Werte, beurteilen in elementarer Form die Relevanz biblischer Glaubenserzählungen für Menschen heute. achten religiöse Überzeugung anderer und handeln entsprechend, setzen religiöse Texte gestalterisch in verschiedenen Ausdrucksformen um, nehmen ansatzweise die Perspektive anderer ein. Seite 2

3 Unterrichtsvorhaben 5.3: Könige in Israel Berufung und Versagen; Lebenswege Inhaltliche Schwerpunkte: David, ein Mensch in den Höhen und Tiefen seines Glaubens erläutern an Beispielen elementare Inhalte des Glaubens, zeigen an exemplarischen Geschichten des Alten und Neuen Testaments deren bleibende Bedeutung auf. identifizieren und markieren zentrale Informationen in Texten mit religiös relevanter Thematik, finden selbstständig Bibelstellen auf, identifizieren biblische Erzählungen als literarische Texte und Glaubenszeugnisse und analysieren sie in Grundzügen auch unter Berücksichtigung der jeweiligen biblischen Lebenswelt, erzählen Geschichten anschaulich nach, auch unter Berücksichtigung des Wechsels von Figurenperspektiven. bewerten einfache ethische Sachverhalte unter Rückbezug auf ausgewählte christliche Positionen und Werte, begründen in elementarer Form eigene Standpunkte zu menschlichen Verhaltensweisen sowie religiösen und ethischen Fragen. achten religiöse Überzeugungen anderer und handeln entsprechend, gestalten religiöse Sprachformen und reflektieren sie, setzen religiöse Texte gestalterisch in verschiedenen Ausdrucksformen um, nehmen ansatzweise die Perspektive anderer ein, reflektieren ihre eigenen Möglichkeiten und Schwierigkeiten, den Glauben praktisch zu leben. Seite 3

4 Unterrichtsvorhaben 5.4: Keiner lebt allein Schritte zur Gemeinschaft Inhaltliche Schwerpunkte: Der Einzelne und die Gemeinschaft erläutern, inwiefern jeder Mensch eine einzigartige und unverwechselbare Persönlichkeit ist, die auf Gemeinschaft hin angelegt und auf sie angewiesen ist, entwickeln Fragen nach Grund, Sinn und Ziel des eigenen Lebens sowie der Welt und beschreiben erste Antwortversuche. identifizieren und markieren zentrale Informationen in Texten mit religiös relevanter Thematik, fassen altersangemessene, religiös relevante Texte und andere Materialien in mündlicher und schriftlicher Form zusammen und erläutern sie, beschaffen Informationen zu religiös relevanten Themen und geben sie adressatenbezogen weiter, erzählen Geschichten anschaulich nach, auch unter der Berücksichtigung des Wechsels von Figurenperspektiven, organisieren für einen begrenzten Zeitraum die Arbeitsprozesse in einer Kleingruppe. begründen in elementarer Form eigene Standpunkte zu menschlichen Verhaltensweisen sowie religiösen und ethischen Fragen, bewerten einfache ethische Sachverhalte unter Rückbezug auf ausgewählte christliche Positionen und Werte. gestalten religiöse Grundformen und reflektieren sie, setzen religiöse Texte gestalterisch in verschiedene Ausdrucksformen um, nehmen ansatzweise die Perspektive anderer ein. Seite 4

5 Unterrichtsvorhaben 5.5/6: Die Kirche und ihr Glaube Inhaltliche Schwerpunkte: Kirche als Gemeinschaft Kirchliches Leben in der Zeit : entwickeln Fragen nach Grund, Sinn und Ziel des eigenen Lebens sowie der Welt und beschreiben erste Antwortversuche, erläutern an Beispielen elementare Inhalte des katholischen Glaubens, zeigen an exemplarischen Geschichten des AT und NT deren bleibende Bedeutung auf, beschreiben und deuten Ausdrucksformen religiöser, insbesondere kirchlicher Praxis. identifizieren und markieren zentrale Informationen in Texten mit religiös relevanter Thematik, fassen altersangemessene religiös relevante Texte und andere Materialien zusammen und erläutern sie, beschaffen Informationen zu religiös relevanten Themen und geben sie adressatenbezogen weiter, organisieren für einen begrenzten Zeitraum die Arbeitsprozesse in einer Kleingruppe. begründen in elementarer Form eigene Standpunkte zu menschlichen Verhaltensweisen sowie religiösen und ethischen Fragen, bewerten einfache ethische Sachverhalte unter Rückbezug auf ausgewählte christliche Positionen und Werte, erörtern in elementarer Form, inwiefern der Einzelne seinen Auftrag als Christ im Alltag realisieren und wie er am Leben der Kirchengemeinde teilnehmen kann. achten religiöse Überzeugungen anderer und handeln entsprechend, begegnen Grundformen liturgischer Praxis respektvoll und reflektieren sie, gestalten religiöse Sprachformen und reflektieren sie, reflektieren ihre eigenen Möglichkeiten und Schwierigkeiten, den Glauben praktisch zu leben. Seite 5

6 Unterrichtsvorhaben 5.7: Still werden aufmerksam sein beten: Zugänge zum Sprechen mit Gott Inhaltliche Schwerpunkte: Gebet als sprechender Glaube entwickeln Fragen nach Grund, Sinn und Ziel des eigenen Lebens sowie der Welt und beschreiben erste Antwortversuche, beschreiben und deuten Ausdrucksformen religiöser, insbesondere kirchlicher Praxis. fassen altersangemessene, religiös relevante Texte und andere Materialien in mündlicher und schriftlicher Form zusammen und erläutern sie. begründen in elementarer Form eigene Standpunkte zu menschlichen Verhaltensweisen sowie religiösen und ethischen Fragen. achten religiöse Überzeugungen anderer und handeln entsprechend, lassen sich auf Erfahrungen von Stille und innerer Sammlung ein und reflektieren sie, begegnen Grundformen liturgischer Praxis (Gebet, Schulgottesdienst, Feiern) respektvoll und reflektieren diese, gestalten religiöse Sprachformen und reflektieren sie, reflektieren ihre eigenen Möglichkeiten und Schwierigkeiten, den Glauben praktisch zu leben. Seite 6

7 Unterrichtsvorhaben 6.1: Eine Christenheit verschiedene Konfessionen Inhaltliche Schwerpunkte: Evangelisch Katholisch: Wege zu einem neuen Miteinander entwickeln Fragen nach Grund, Sinn und Ziel des eigenen Lebens sowie der Welt und beschreiben erste Antwortversuche, identifizieren den erläuternden Symbolcharakter religiöser Sprache an Beispielen, beschreiben und deuten Ausdrucksformen religiöser Praxis, erklären die Bedeutung religiöser Räume und Zeiten. identifizieren und markieren zentrale Informationen in Texten mit religiös relevanter Thematik, beschreiben die Wirkung von künstlerischen Darstellungen, beschaffen Informationen zu religiös relevanten Themen und geben sie adressatenbezogen weiter. begründen in elementarer Form eigene Standpunkte zu menschlichen Verhaltensweisen sowie religiösen und ethischen Fragen, bewerten einfache ethische Sachverhalte unter Rückbezug auf ausgewählte christliche Positionen und Werte. achten religiöse Überzeugungen anderer und handeln entsprechend, nehmen ansatzweise die Perspektive anderer ein, reflektieren ihre eigenen Möglichkeiten und Schwierigkeiten, den Glauben praktisch zu leben. Seite 7

8 Unterrichtsvorhaben 6.2: Islam und Muslime Inhaltliche Schwerpunkte: Was glauben Muslime und wie leben sie? Was verbindet uns mit dem Islam? entwickeln Fragen nach Grund, Sinn und Ziel des eigenen Lebens sowie der Welt und beschreiben erste Antwortversuche, identifizieren den erläuternden Symbolcharakter religiöser Sprache an Beispielen, beschreiben und deuten Ausdrucksformen religiöser Praxis, erklären die Bedeutung religiöser Räume und Zeiten. identifizieren und markieren zentrale Informationen in Texten mit religiös relevanter Thematik, beschreiben die Wirkung von künstlerischen Darstellungen, beschaffen Informationen zu religiös relevanten Themen und geben sie adressatenbezogen weiter. begründen in elementarer Form eigene Standpunkte zu menschlichen Verhaltensweisen sowie religiösen und ethischen Fragen. achten religiöse Überzeugungen anderer und handeln entsprechend, nehmen ansatzweise die Perspektive anderer ein, reflektieren ihre eigenen Möglichkeiten und Schwierigkeiten, den Glauben praktisch zu leben. Seite 8

9 Unterrichtsvorhaben 6.3: Jesus in seiner Zeit und Umwelt Inhaltliche Schwerpunkte: Die Zeit Jesu kennenlernen Jesus besser verstehen ordnen Jesus von Nazareth in seine Zeit und Umwelt ein, benennen Merkmale, die die Zugehörigkeit Jesu zum Judentum verdeutlichen, erläutern an neutestamentlichen Beispielen, wie Jesus von Gott spricht, erläutern, dass die Zuwendung Jesu zu den benachteiligten und zu kurz gekommenen Menschen jeder ethischen Forderung vorausgeht, deuten die bildhafte Rede Jesu an Beispielen, erörtern in Ansätzen Ursachen für Konflikte, die Worte und Taten Jesu bei den Menschen seiner Zeit auslösten. finden selbstständig Bibelstellen auf, identifizieren biblische Erzählungen als literarische Texte und Glaubenszeugnisse und analysieren sie in Grundzügen auch unter Berücksichtigung der biblischen Lebenswelt, erzählen Geschichten anschaulich nach, auch unter der Berücksichtigung des Wechsels von Figurenperspektiven, beschaffen Informationen zu religiös relevanten Themen und geben sie adressatenbezogen weiter, organisieren für einen begrenzten Zeitraum die Arbeitsprozesse in einer Kleingruppe. bewerten einfache ethische Sachverhalte unter Rückbezug auf ausgewählte christliche Positionen und Werte. setzen religiöse Texte gestalterisch in verschiedenen Ausdrucksformen um, nehmen ansatzweise die Perspektive anderer ein. Seite 9

10 Unterrichtsvorhaben 6.4: Der Weg der ersten Christen Inhaltliche Schwerpunkte: Die Urgemeinde Anfänge der Kirche beschreiben die Entstehung der Kirche aus dem Glauben an Jesus Christus und dem Wirken des Heiligen Geistes, nennen beispielhaft Aufgaben, denen sich die ersten Christen widmeten (u.a. Zuwendung zu Armen und Ausgegrenzten). finden selbstständig Bibelstellen auf, identifizieren und markieren zentrale Informationen in Texten mit religiös relevanter Thematik, fassen altersangemessene, religiös relevante Texte und andere Materialien in mündlicher und schriftlicher Form zusammen und erläutern sie, erzählen Geschichten anschaulich nach, auch unter der Berücksichtigung des Wechsels von Figurenperspektiven, beschaffen Informationen zu religiös relevanten Themen und geben sie adressatenbezogen weiter, organisieren für einen begrenzten Zeitraum die Arbeitsprozesse in einer Kleingruppe. bewerten einfache ethische Sachverhalte unter Rückbezug auf ausgewählte christliche Positionen und Werte, erörtern, inwiefern der Einzelne am Leben der Kirchengemeinde teilnehmen und wie er seinen Auftrag als Christ im Alltag realisieren kann, beurteilen in elementarer Form die Bedeutung von Glaubenserzählungen für heutige Menschen, beurteilen an Beispielen, inwiefern Jesus Christus für Menschen Orientierung ist. setzen religiöse Texte gestalterisch in verschiedene Ausdrucksformen um, nehmen ansatzweise die Perspektive anderer ein, reflektieren ihre eigenen Möglichkeiten und Schwierigkeiten, den Glauben praktisch in Schule und Kirche zu leben. Seite 10

11 Unterrichtsvorhaben 6.5 : Frühchristliche Gestalten Inhaltliche Schwerpunkte: Auf dem Lebensweg umkehren - Paulus nehmen Einblick in die Biographie des Paulus, erwerben Wissen zum Lebenslauf Paulus vor seiner Hinwendung zum Christentum, lernen Paulus als Botschafter des christlichen Glaubens kennen und beurteilen am Beispiel des Paulus die Bedeutung Jesu Christi für die Orientierung der Menschen. finden selbstständig Bibelstellen auf, identifizieren und markieren zentrale Informationen in Texten mit religiös relevanter Thematik, fassen die Biographie des Paulus in einem Steckbrief zusammen und erlangen auf diese Weise ein Verständnis für seinen Lebenslauf, erstellen ein Rollenspiel (z.b. Apg 19,23-40 Aufstand in Ephesus), organisieren für einen begrenzten Zeitraum die Arbeitsprozesse in einer Kleingruppe. übertragen das Ereignis der Lebenswende des Paulus auf heutige Bedingungen, erörtern, inwiefern der Einzelne am Leben der Kirchengemeinde teilnehmen und wie er seinen Auftrag als Christ im Alltag realisieren kann. setzen religiöse Texte gestalterisch in verschiedene Ausdrucksformen um, nehmen ansatzweise die Perspektive anderer ein, reflektieren ihre eigenen Möglichkeiten und Schwierigkeiten, den Glauben praktisch in Schule und Kirche zu leben. Seite 11

12 Unterrichtsvorhaben 7.1: Das Judentum Wurzel des Christentums Inhaltliche Schwerpunkte: Erben einer langen Geschichte das Judentum in seiner Vielfalt erläutern zentrale Grundlagen des Judentums, beschreiben die Praxis jüdischen Lebens, lernen bestimmte Epochen jüdischer Geschichte kennen, erklären die Bedeutung religiöser Räume und Zeiten, lernen die Verwurzelung des Christentums im Judentum kennen. identifizieren und markieren zentrale Informationen in Texten mit religiös relevanter Thematik, beschreiben die Wirkung von künstlerischen Darstellungen, beschaffen Informationen zu religiös relevanten Themen und geben sie adressatenbezogen weiter. begründen in elementarer Form eigene Standpunkte zu menschlichen Verhaltensweisen sowie religiösen und ethischen Fragen, bewerten einfache ethische Sachverhalte unter Rückbezug auf ausgewählte christliche Positionen und Werte. achten religiöse Überzeugungen anderer und handeln entsprechend, nehmen ansatzweise die Perspektive anderer ein, reflektieren ihre eigenen Möglichkeiten und Schwierigkeiten, den Glauben praktisch zu leben. Seite 12

13 Unterrichtsvorhaben 7.2: Christenverfolung im Römischen Reich Inhaltliche Schwerpunkte: Umstrittene Kirche: Verfolgt von den Mächtigen im Bund mit den Herrschenden ordnen biblische Inhalte in individuelle und gesellschaftliche Zusammenhänge, benennen im Vergleich mit anderen Religionen das ursprünglich Christliche, benennen und erläutern menschliche Grund- und Grenzerfahrungen, setzen sich mit den christlichen Normen zum Staat auseinander und benennen Unterschiede und Gemeinsamkeiten zum Römischen Staatswesen, ordnen historische Begebenheiten chronologisch. recherchieren biblische Texte und stellen Zusammenhänge zum Thema her, analysieren in Grundzügen Texte mit historischen Bezügen, setzen sich mit der Darstellung Jesu mit Eselskopf auseinander, skizzieren, wie aus Sicht des Kaisers mit den Christen zu verfahren war. beurteilen die Anfänge christlichen Lebens in schwieriger Situation und Bedrängnis durch die römische Staatsmacht, beurteilen am Beispiel der Hausgemeinden in welcher Weise die frühe Kirche eine Orientierung für die Zukunft christlichen Lebens gegeben hat, lernen am Beispiel konkreter Märtyrer deren Motive kennen und überprüfen diese Werte im Prozess ethischer Urteilsfindung, erkennen in der scheinbaren Torheit die Heilstat Jesu, erkennen die Tragweite und damit auch die Rezeptionsgeschichte gesellschaftlicher und damit auch kirchlicher Zusammenhänge und können so zu eigenen Schlussfolgerungen kommen. denken sich in die Situation bedrängter Menschen ein und überlegen sich Lösungen und Strategien, stellen mögliche Konsequenzen christlicher Haltung dar und treffen vor diesem Hintergrund Entscheidungen im eigenen Leben. Seite 13

14 Unterrichtsvorhaben 7.3: Die synoptische Frage Gemeinsames und Besonderes in den Evangelien Inhaltliche Schwerpunkte: Entstehung der Evangelien erläutern an Beispielen elementare Inhalte des neutestamentlichen Entstehungsprozesses, lernen die Gemeinsamkeiten der synoptischen Evangelien kennen, können Vergleiche sachgemäß auswerten. identifizieren und markieren zentrale Informationen in Texten der Evangelien, finden selbstständig Bibelstellen auf, analysieren die Texte der Evangelien in Grundzügen auch unter Berücksichtigung der jeweiligen Lebenswelt der Evangelisten. bewerten die Bedeutung der Evangelien als Glaubenszeugnisse. reflektieren ihre eigenen Möglichkeiten und Schwierigkeiten, vom Glauben zu erzählen. Seite 14

15 Unterrichtsvorhaben 7.4: Sakramente - Lebenszeichen Inhaltliche Schwerpunkte: Sakramente erstarrte Formen oder lebendige Zeichen? : Die Schüler und Schülerinnen identifizieren religiöse Zeichen und Symbole und benennen ihre Bedeutung, identifizieren und erläutern den Symbolcharakter religiöser Sprache an Beispielen, erläutern an Beispielen elementare Inhalte des katholischen Glaubens, beschreiben und deuten Ausdrucksformen kirchlicher Praxis. Die Schüler und Schülerinnen identifizieren und markieren zentrale Informationen in Texten und Ritualen mit religiös relevanter Thematik, beschaffen Informationen zu religiöser Praxis und biblischen und liturgischen Texten, organisieren Arbeitsprozesse in Kleingruppen und geben die Arbeitsergebnisse adressatenbezogen weiter. Die Schüler und Schülerinnen begründen den eigenen Standpunkt zur religiösen Praxis, bewerten die Gestaltung religiöser Praxis aufgrund ihrer Erfahrung und Sachkenntnis. Die Schüler und Schülerinnen achten die religiöse Überzeugung anderer und handeln entsprechend. Seite 15

16 Unterrichtsvorhaben 7.5: Kirche und ihr Glaube Inhaltliche Schwerpunkte: Caritas und Mission als Ausdruck des Glaubens legen dar, inwieweit Christen ihren Glauben im Sinne praktizierter Nächstenliebe leben können, befassen sich mit Organisationen der Kirche, die sich in den Dienst der Hilfe für Menschen stellen, erläutern angesichts der akuellen Herausforderungen der Menschheit, inwieweit christlich motiviertes Handeln gefordert ist. setzen die Struktur von Texten sowie von Arbeitsergebnissen in geeignete graphische Darstellungen um, werten Materialvorlagen unter einer konkreten Aufgabenstellung aus, wählen unterschiedliche Gesprächs- und Diskussionsformen aus und setzen diese zielgerichtet und situationsadäquat ein, tragen einen eigenen Standpunkt zu einer religiösen Frage strukturiert vor und vertreten ihn argumentativ. erörtern in Grundzügen ethische Fragen unter Bezugnahme auf kirchliche Positionen, beurteilen die Tragfähigkeit und Bedeutung religiöser Lebensregeln für das eigene Leben und das Zusammenleben in einer Gesellschaft. planen und realisieren ein Projekt und werten dieses aus, stellen mögliche Konsequenzen des Glaubens für individuelles und gemeinschaftliches Handeln in Kirche und Gesellschaft dar und treffen vor diesem Hintergrund Entscheidungen für das eigene Leben, nehmen die Perspektive anderer Personen bzw. Positionen ein und beteiligen sich konstruktiv an religiösen Dialogen. Seite 16

17 Unterrichtsvorhaben 7.6 : Heilige exemplarische Christen Inhaltliche Schwerpunkte: Christsein ernst genommen : Die Schüler und Schülerinnen zeigen das Leben beispielhafter Christen und deren Haltung auf, beschreiben die Bedeutsamkeit Heiliger in ihrer Zeit, erläutern an Beispielen das Leben als Christ/ Christin. Die Schüler und Schülerinnen beschaffen Informationen zur Biografie Heiliger, identifizieren das Verhalten Heiliger als beispielhaftes christliches Leben, organisieren die Arbeitsprozesse in Partnerarbeit oder Kleingruppen. Die Schüler und Schülerinnen bewerten die Informationen im Hinblick auf biblische Vorgaben, begründen ihren eigenen Standpunkt zu menschlichen Verhaltensweisen und dem exemplarischen Leben von Heiligen. Die Schüler und Schülerinnen lassen sich auf Lebensentscheidungen und Erfahrungen anderer ein, achten die Überzeugung anderer und handeln entsprechend, reflektieren ihre eigenen Möglichkeiten und Schwierigkeiten, den Glauben praktisch zu leben. Seite 17

18 Unterrichtsvorhaben 7.7: Christen in der Nachfolge Inhaltliche Schwerpunkte: Orden und Klöster lernen exemplarisch die Geschichte und Ausrichtung ausgewählter Ordensgemeinschaften kennen, lernen exemplarisch Biographien bedeutender Ordensleute und ihre Motivation, einem Orden beizutreten, kennen, nennen beispielhaft Aufgaben, denen sich Ordensleute widmeten und widmen (u.a. Zuwendung zu Kranken, Armen, Ausgegrenzten weltweit). identifizieren und markieren zentrale Informationen in Texten mit religiös relevanter Thematik, beschaffen Informationen zu religiös relevanten Themen und geben sie adressatenbezogen weiter, organisieren für einen begrenzten Zeitraum die Arbeitsprozesse in einer Kleingruppe. bewerten einfache ethische Sachverhalte unter Rückbezug auf ausgewählte christliche Positionen und Werte, erörtern, inwiefern der Einzelne seinen Auftrag als Christ im Alltag realisieren kann, beurteilen an Beispielen, inwiefern Jesus Christus für Menschen Orientierung ist. setzen religiöse Texte gestalterisch in verschiedene Ausdrucksformen um, nehmen ansatzweise die Perspektive anderer ein, reflektieren ihre eigenen Möglichkeiten und Schwierigkeiten, den Glauben praktisch im Alltag zu leben. Seite 18

19 Unterrichtsvorhaben 7.8: Religion und Konfession Inhaltliche Schwerpunkte: Eine Christenheit und viele Glaubensgemeinschaften lernen exemplarisch ausgewählte christliche Glaubensgemeinschaften kennen, lernen Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Glaubenslehre kennen, lernen Entstehungsbedingungen der Glaubensgemeinschaften kennen. identifizieren und markieren zentrale Informationen in Texten mit religiös relevanter Thematik, beschaffen Informationen zu religiös relevanten Themen und geben sie adressatenbezogen weiter, organisieren für einen begrenzten Zeitraum die Arbeitsprozesse in einer Kleingruppe. bewerten in Ansätzen die inhaltliche Ausrichtung unterschiedlicher christlicher Glaubensgemeinschaften vor dem Hintergrund der katholischen Glaubenslehre, beurteilen an Beispielen, inwiefern Jesus Christus für Menschen Orientierung ist. setzen religiöse Texte gestalterisch in verschiedenen Ausdrucksformen um, nehmen ansatzweise die Perspektive anderer ein, reflektieren ihre eigenen Möglichkeiten und Schwierigkeiten, den Glauben praktisch im Alltag zu leben. Seite 19

20 Unterrichtsvorhaben 8.1: Propheten Wegweiser Gottes Inhaltliche Schwerpunkte: Propheten mahnen zur Umkehr verwenden religiöse Sprachformen sachgemäß, deuten biblisches Sprechen von Gott als Ausdruck von Glaubenserfahrung, ordnen Antworten auf die Gottesfrage in ihren individuellen, gesellschaftlichen und historischen Kontexten ein, erläutern zentrale biblische Grundlagen christlicher Ethik, benennen und erläutern menschliche Grund- und Grenzerfahrungen, erfassen Religionen und Konfessionen als Wege des Suchens nach Urgrund, Sinn und Heil, benennen im Vergleich mit anderen Religionen das unterscheidend Christliche. skizzieren den Gedankengang von altersangemessenen Texten mit religiös relevanter Thematik, analysieren in Grundzügen Texte der Bibel, Zeugnisse der Tradition sowie historische und philosophische Fragestellungen, setzen die Struktur von Texten sowie von Arbeitsergebnissen in geeignete graphische Darstellungen, wie Mindmaps und Schaubilder um, verfremden vertraute Text- und Materialvorlagen, analysieren Aufbau, Formen und Farbsymbolik religiöser Bilder, analysieren die Rezeption biblischer Motive in künstlerischen und literarischen Darstellungen, wählen unterschiedliche Gesprächs- und Diskussionsformen aus und setzen diese zielgerichtet und situationsadäquat ein. erörtern unterschiedliche Positionen und entwickeln einen eigenen Standpunkt in religiösen und ethischen Fragen, prüfen grundlegende christliche Positionen und Werte im Prozess der ethischen Urteilsfindung, beurteilen an Beispielen, in welcher Weise die Kirche Vergangenheit und Gegenwart mitgestaltet hat und Orientierung für die Zukunft gibt. begegnen respektvoll meditativen und liturgischen Ausdrucksformen und reflektieren diese, planen und realisieren ein Projekt, stellen dar, wie Glaube Konsequenzen für das eigene Leben haben und in Kirche und Gesellschaft hineinwirken kann, nehmen die Perspektive anderer Personen bzw. Positionen ein und beteiligen sich konstruktiv an religiösen Dialogen, bestimmen ihre Möglichkeiten und Schwierigkeiten, ihre persönliche Verantwortung angesichts ethischer Herausforderungen wahrzunehmen. tragen einen eigenen Standpunkt zu einer religiösen Frage strukturiert vor und vertreten ihn argumentativ. Seite 20

21 Unterrichtsvorhaben 8.2: Jesus Christus Grund unserer Hoffnung Inhaltliche Schwerpunkte: Jesus: Wer ist das? Wunder, Gleichnisse, Kreuz und Auferstehung erläutern Jesu Wirken als Zeichen des angebrochenen Gottesreiches, zeigen das Konfliktpotential der Botschaft Jesu auf und erläutern, inwiefern der Tod Jesu Konsequenz seines Lebens ist, deuten Wundererzählungen und Osterzeugnisse als Ausdruck von Glaubenserfahrungen und als Hoffnungsgeschichten angesichts von Gebrochenheit, Leid und Tod, deuten die Symbolik künstlerischer Darstellungen von Kreuz und Auferstehung, stellen den Zusammenhang zwischen der Auferweckung Jesu und der christlichen Hoffnung auf Vollendung her. identifizieren und markieren zentrale Informationen in Texten mit religiös relevanter Thematik, finden selbstständig Bibelstellen auf, identifizieren biblische Erzählungen als literarische Texte und Glaubenszeugnisse und analysieren sie in Grundzügen auch unter Berücksichtigung der jeweiligen biblischen Lebenswelt, erzählen Geschichten anschaulich nach, auch unter Berücksichtigung des Wechsels von Figurenperspektiven. bewerten die Bedeutung Jesu Christi im Vergleich zu einer bedeutenden Persönlichkeit einer anderen Religion, beurteilen die Bedeutung des christlichen Glaubens an die Auferstehung im Vergleich zu Wiedergeburtsvorstellungen. achten religiöse Überzeugungen anderer und handeln entsprechend, gestalten religiöse Sprachformen und reflektieren sie, setzen religiöse Texte gestalterisch in verschiedenen Ausdrucksformen um, nehmen ansatzweise die Perspektive anderer ein, reflektieren ihre eigenen Möglichkeiten und Schwierigkeiten, den Glauben praktisch zu leben. Seite 21

22 Unterrichtsvorhaben 8.3: Religion und Konfessionen Inhaltliche Schwerpunkte: Reformation Aufbruch in eine neue Zeit erläutern sowohl Gemeinsamkeiten als auch Unterschiede im Glauben zwischen der katholischen Kirche und anderen christlichen Konfessionen, erläutern historische und religiöse Ursachen der Kirchenspaltung im 16. Jahrhundert, erläutern den ökumenischen Auftrag der Kirche und verdeutlichen sein Anliegen an einem Beispiel, erklären den Aufbau und das Selbstverständnis der katholischen Kirche, beschreiben einen Kirchenraum und deuten ihn im Hinblick auf seine Symbolsprache. identifizieren und markieren zentrale Informationen in Texten mit religiös relevanter Thematik, finden selbstständig Bibelstellen auf, werten in Ansätzen historische Quellen aus, analysieren ggf. in Ansätzen die filmische Umsetzung der Thematik. bewerten Möglichkeiten und Schwierigkeiten von Christinnen und Christen, am Leben ihrer Kirche teilzunehmen und ihren Auftrag als Christen im Alltag zu realisieren, beurteilen am geschichtlichen Beispiel, inwieweit die Kirche ihrem Auftrag gerecht wurde. achten religiöse Überzeugungen anderer und handeln entsprechend, setzen religiöse Texte gestalterisch in verschiedenen Ausdrucksformen um, nehmen ansatzweise die Perspektive anderer ein, reflektieren ihre eigenen Möglichkeiten und Schwierigkeiten, den Glauben praktisch zu leben. Seite 22

23 Unterrichtsvorhaben 8.4: Gefährliche Geborgenheit Inhaltliche Schwerpunkte: Von NEW AGE bis Satanismus entwickeln Fragen nach Herkunft, Sinn und Zukunft des eigenen Lebens und der Welt und grenzen unterschiedliche Antworten voneinander ab, verwenden religiöse Sprachformen und christliche Symbolik sachgemäß, benennen und erläutern menschliche Grund- und Grenzerfahrungen, benennen im Vergleich mit anderen Glaubensrichtungen das unterscheidend Christliche. skizzieren den Gedankengang von altersangemessenen Texten mit religiös relevanter Thematik, setzen die Struktur von Texten sowie von Arbeitsergebnissen in geeignete graphische Darstellungen, wie Mindmaps und Schaubilder um, verfremden vertraute Text- und Materialvorlagen, wählen unterschiedliche Gesprächs- und Diskussionsformen aus und setzen diese zielgerichtet und situationsadäquat ein, tragen einen eigenen Standpunkt zu einer religiösen Frage strukturiert vor und vertreten ihn argumentativ. erörtern unterschiedliche Positionen und entwickeln einen eigenen Standpunkt in religiösen und ethischen Fragen, prüfen grundlegende christliche Positionen und Werte im Prozess der ethischen Urteilsfindung, beurteilen Sekten und andere Konzepte der Lebensdeutung. planen und realisieren ggfs. ein Projekt, stellen dar, wie Glaube Konsequenzen für das eigene Leben haben und in Kirche und Gesellschaft hineinwirken kann, nehmen die Perspektive anderer Personen bzw. Positionen ein und beteiligen sich konstruktiv an religiösen Dialogen, bestimmen ihre Möglichkeiten und Schwierigkeiten, ihre persönliche Verantwortung angesichts ethischer Herausforderungen wahrzunehmen. Seite 23

24 Unterrichtsvorhaben 9.1a: Die Sprache der Religion Inhaltliche Schwerpunkte: Mythos und Mythen als bildliche Vergegenwärtigung göttlicher Wirklichkeiten : : entwickeln Fragen nach Herkunft und Sinn des eigenen Lebens und der Welt, deuten religiöse Sprachformen, erklären unterschiedliche Deutungsmodelle aus der jeweiligen Zeit heraus. : analysieren religiöse Sprache im Blick auf Aufbau, Form und Bildsymbolik, verstehen den Unterschied zwischen mythischen und logischen Sprachformen, deuten bildhafte Darstellungen auf dem Hintergrund erworbener Kenntnisse. : erörtern unterschiedliche Antwortversuche, vergleichen und prüfen verschiedene Antworten im Hinblick auf den christlichen Standort, begründen einen eigenen Standort aus der Sicht des 21. Jahrhunderts. : gehen respektvoll mit den Überzeugungen vergangener Zeiten um, nehmen ansatzweise die Perspektive anderer ein, reflektieren die eigenen Kenntnisse und Sprachformen im Blick auf die Deutung von Mensch und Welt. Seite 24

25 Unterrichtsvorhaben 9.1b: Die Bibel als Ur-kunde des Glaubens an Gott Inhaltliche Schwerpunkte: Erzählungen der Bibel als gedeutete Glaubenserfahrung Israels Urgeschichten : Die Schüler und Schülerinnen: erläutern, wie die Berücksichtigung des Entstehungskontextes und der Textgattung zum Verständnis der biblischen Texte beiträgt, unterscheiden zwischen historischen Ereignissen und deren Deutung in Glaubenserzählungen, unterscheiden zwischen metaphorischer und begrifflicher Sprache, deuten biblische Schöpfungstexte als Glaubenszeugnisse. Die Schüler und Schülerinnen analysieren in Grundzügen Texte der Bibel, setzen die Struktur von Texten sowie von Arbeitsergebnissen in geeignete graphische Darstellungen wie mind maps und Schaubilder um, analysieren die Rezeption biblischer Motive in künstlerischern und literarischen Darstellungen, verfremden vertraute Texte- und Materialvorlagen, wählen unterschiedliche Gesprächs- und Diskussionsformen aus und setzen diese zielgerichtet und situationsadäquat ein. Die Schüler und Schülerinnen bewerten ausgewählte fundamentalistische Deutungen biblischer Aussagen. Die Schüler und Schülerinnen begegnen respektvoll meditativen und liturgischen Ausdrucksformen und reflektieren diese, planen und realisieren ein Projekt und werten dieses aus, stellen mögliche Konsequenzen des Glaubens für individuelles und gemeinschaftliches Handeln in Kirche und Gesellschaft dar und treffen vor diesem Hintergrund Entscheidungen für das eigene Leben, nehmen die Perspektive anderer Personen bzw. Positionen ein und beteiligen sich konstruktiv an religiösen Dialogen. Seite 25

26 Unterrichtsvorhaben 9.2: Jesus der Christus Inhaltliche Schwerpunkte: Jesu Botschaft von der Fülle des Lebens Reich Gottes: Erfüllung der Sehnsucht nach Gerechtigkeit und Frieden : erläutern Jesu Wirken als Zeichen des angebrochenen Gottesreiches, zeigen das Konfliktpotential der Botschaft Jesu auf; verstehen Gleichnisse und Wundererzählungen als Bilder vom Gottesreich, verstehen die Bergpredigt als eine unerhörte Herausforderung.. : analysieren Texte der Bibel, setzen die Struktur von Texten sowie von Arbeitsergebnissen in geeignete graphische Darstellungen wie mind maps und Schaubilder um, analysieren die Rezeption biblischer Motive in künstlerischen und literarischen Darstellungen, verfremden vertraute Texte- und Materialvorlagen, wählen unterschiedliche Gesprächs- und Diskussionsformen aus und setzen diese zielgerichtet und situationsadäquat ein, tragen einen eigenen Standpunkt zu einer religiösen Frage strukturiert vor und vertreten ihn argumentativ. : bewerten die Bedeutung Jesu Christi im Vergleich zu einer bedeutenden Persönlichkeit einer anderen Religion. : begegnen respektvoll meditativen und liturgischen Ausdrucksformen und reflektieren diese, planen und realisieren ggfs. ein Projekt und werten dieses aus, stellen mögliche Konsequenzen des Glaubens für individuelles und gemeinschaftliches Handeln in Kirche und Gesellschaft dar und treffen vor diesem Hintergrund Entscheidungen für das eigene Leben, nehmen die Perspektive anderer Personen bzw. Positionen ein und beteiligen sich konstruktiv an religiösen Dialogen. Seite 26

27 Unterrichtsvorhaben 9.3: Kirche als Nachfolgegemeinschaft Kirche angesichts zeitgeschichtlicher Herausforderungen Inhaltliche Schwerpunkte: Die Kirche in der Zeit des Nationalsozialismus Anpassung und Widerstand legen an Beispielen aus der Geschichte die Herausforderungen dar, die sich in der Nachfolge Christi ergeben, verdeutlichen, wo die Kirche soziale Verantwortung in der Gesellschaft und für sie übernimmt. setzen die Struktur von Texten sowie von Arbeitsergebnissen in geeignete graphische Darstellungen wie mind maps und Schaubilder um, verfremden vertraute Texte- und Materialvorlagen, wählen unterschiedliche Gesprächs- und Diskussionsformen aus und setzen diese zielgerichtet und situationsadäquat ein, tragen einen eigenen Standpunkt zu einer religiösen Frage strukturiert vor und vertreten ihn argumentativ. beurteilen an Beispielen, inwieweit die Kirche ihrem Auftrag in der Vergangenheit gerecht wurde, Gegenwart mitgestaltet und Orientierung für die Zukunft gibt, erörtern unterschiedliche Positionen und entwickeln einen eigenen Standpunkt in religiösen und ethischen Fragen, prüfen grundlegende christliche Positionen und Werte im Prozess der ethischen Urteilsfindung. planen und realisieren ein Projekt und werten dieses aus, stellen mögliche Konsequenzen des Glaubens für individuelles und gemeinschaftliches Handeln in Kirche und Gesellschaft dar und treffen vor diesem Hintergrund Entscheidungen für das eigene Leben, nehmen die Perspektive anderer Personen bzw. Positionen ein und beteiligen sich konstruktiv an religiösen Dialogen. Seite 27

28 Unterrichtsvorhaben 9.4: Volk Gottes unterwegs Inhaltliche Schwerpunkte: Einblicke in die fundamentalen Lebensvollzüge der Kirche als Gemeinschaft der Glaubenden erläutern zentrale Grundlagen der Ekklesiologie, entwickeln Fragen nach Grund, Sinn und Ziel von Kirche, beschreiben die Praxis des Glaubens am Beispiel der Liturgie, deuten die Geschichte der Kirche und ihren Glaubensvollzug. analysieren relevante Bibelstellen und Zeugnisse der Tradition, beschaffen Informationen zu historischen und theologischen Ereignissen, die im Zusammenhang mit der Kirche stehen, tragen Ergebnisse ihrer Recherche sachgerecht und argumentativ vor. prüfen unterschiedliche Positionen zur Kirche, ihrer Geschichte und ihrem Auftrag, beurteilen an Beispielen, in welcher Weise Kirche an der Gestaltung von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft beteiligt war/ist, bewerten die Möglichkeiten und Probleme, den Auftrag Jesu Christi im Alltag umzusetzen. begegnen den Aussagen über Kirche und den Ausdruckformen der Kirche respektvoll und reflektieren sie angemessen, diskutieren mögliche Perspektiven aus dem Glauben zu handeln und zu entscheiden konstruktiv. Seite 28

29 Unterrichtsvorhaben 9.5: Religion und Konfession Nichtchristliche Religionen Inhaltliche Schwerpunkte: Ergriffenheit vom Numinosen und Deutung der Welt Östliche Religionen als Wege der Heilssuche erläutern zentrale Grundlagen nichtchristlicher Religionen, entwickeln Fragen nach Grund, Sinn und Ziel von Religion, beschreiben die Praxis des Glaubensverständnisses am Beispiel der jeweils spezifischen Riten. analysieren relevante Textdokumente, beschaffen eigenständig Sachinformationen, tragen Ergebnisse ihrer Recherche sachgerecht und argumentativ vor. prüfen unterschiedliche Positionen in Relation zur katholischen Glaubenslehre, bewerten die Relevanz der jeweiligen Religionen in ihren kulturellen Auswirkungen. begegnen den Aussagen über nichtchristliche Religionen und ihren Ausdruckformen respektvoll und reflektieren sie angemessen, diskutieren mögliche Perspektiven, aus dem Glauben zu handeln und zu entscheiden konstruktiv. Seite 29

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