Diagnostik und Therapie von Schlafstörungen Dr. Robert Göder Schlaflabor Kiel

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1 Diagnostik und Therapie von Schlafstörungen Dr. Robert Göder Schlaflabor Kiel

2 Was ist Schlaf? Ein veränderter Zustand unseres Bewußtseins Ein Zustand mit hoher Abschirmung von der Außenwelt Ein Zustand, der v.a. für unser Gehirn wichtig ist

3 Was stört den Schlaf? - Umwelt (Lärm) - seelische Belastungen - ungünstige Verhaltensweisen - Schichtarbeit - psychiatrische Erkrankungen - körperliche Erkrankungen (Schilddrüse, Niere, Herz) - Medikamente (Cortisol, Appetitzügler) - Drogen (auch Kaffee, Alkohol, etc)

4 Einteilung der Schlafstörungen Insomnie zu wenig Schlaf zu viel Hypersomnie Einschlafen und Durchschlafen ist gestört Tagesschläfrigkeit ungewöhnlichen Verhaltensweisen im Schlaf Parasomnie Schlafwandeln Traumschlafstörung

5 Wann ins Schlaflabor? Schlafstörungen dauerhaft Einschlafen tagsüber Atemstörungen im Schlaf Auffällige Verhaltensweisen im Schlaf Bewegungsstörungen im Schlaf

6 Pioniere der modernen Schlafmessung: 1929 Nachweis elektrischer Potentiale am Gehirn des Menschen publiziert (Hans Berger aus Jena) 1953: Aserinsky und Daniel Kleitmann (aus Chicago) weisen REM-Schlaf nach

7 Schlaflabor Kiel (seit 1996) - Interdisziplinär: Lungenheilkunde, Nervenheilkunde, Psychiatrie - Mittlerweile 9 Schlafplätze - Klinische Versorgung und Schlafforschung

8 Das Schlaflabor (1996)

9 Das Schlaflabor (2008)

10 Überwachungsraum Schlaflabor (1996)

11 Überwachungsraum Schlaflabor (2008)

12 Das Schlaf-EEG

13 Das Schlaf-EEG

14 Schlafprofil

15 Schlafableitung

16 Das obstruktive Schlafapnoe Syndrom Starkes Schnarchen Atmung steht still über 10 Sekunden

17 Das obstruktive Schlafapnoe Syndrom Folgen der Atempausen: Abfall der Sauerstoffsättigung Störung und Verflachung des Schlafes => Blutdruckerhöhung => Erhöhtes Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall (dreifach) => Erhöhtes Risiko für Depression Häufigkeit: Etwa 3 % (Männer mehr als Frauen)

18 Das obstruktive Schlafapnoe Syndrom -Therapie- Weniger Gewicht Kein Alkohol Nicht auf dem Rücken schlafen Zahnschiene

19 Schlafapnoe-Syndrom: Therapie mit ncpap

20 Narkolepsie Symptome: Einschlafattacken tagsüber Affektive Kataplexien

21 Narkolepsie/ Hypersomnie: Therapie Ausreichender und regelmäßiger Nachtschlaf Kurze Tagesschlafphasen (unter 15 Minuten Dauer) Medikamente Wachmacher : Reboxetin (=Edronax) Modafinil (=Vigil) Methylphenidat (= Ritalin)

22 Restless legs Unruhige Beine im Schlaf: Mißempfindungen Bewegungsdrang Bewegung hilft

23 Restless legs Unruhige Beine im Schlaf: Häufigkeit 10 % der > 65 Jährigen Achten auf: Eisengehalt im Blut? Polyneuropathie? Nierenstörung?

24 Restless legs: Therapie Eisentabletten Magnesium L-Dopa (= Restex) Dopaminagonisten (Adartrel, Sifrol)

25 Insomnie

26 Psychophysiologische Insomnie Schlafbehindernde Kognitionen Aktivierung Ungünstige Schlafgewohnheiten Konsequenzen (Müdigkeit)

27 Psychophysiologische Insomnie - Verhaltenstherapie - Schlafbehindernde Kognitionen Aktivierung Kognitive Kontrolle Gedankenstuhl Gedankenstop Ungünstige Schlafgewohnheiten Muskelentspannung Ruhebild Konseqenzen (Müdigkeit) Bettzeitverkürzung Regelmäßiger Rhythmus

28 Insomnie: Therapie Schlafmittel? Helfen häufig nur kurz und machen abhängig (> 60 Jahre: 10 regelmäßig Schlafmittel) Besser: Richtiger Umgang mit dem Schlaf Tagsüber körperliche Bewegung Abends kein Kaffee, kein Alkohol Erst bei Müdigkeit in das Bett legen (nicht im Bett Fernsehen) Entspannungsübungen Feste Bettzeiten Beim Aufwachen in der Nacht: Gelassen bleiben, aufstehen

29 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Team Schlaflabor Universitätsklinikum Kiel 2008

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