Leichtes Wörterbuch zu Glaube, Kirche, Behinderung

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1 Leichtes Wörterbuch zu Glaube, Kirche, Behinderung In diesem kleinen Wörterbuch werden schwierige Wörter erklärt. Die schwierigen Wörter kommen auf der Internetseite des Referates Seelsorge für Menschen mit Behinderungen vor. Es gibt auch ein Lexikon für schwere Wörter im Internet: Das Lexikon im Internet heißt: Abteilung / Referat Eine Abteilung ist ein bestimmter Teil einer Firma oder einer Verwaltung. Zum Beispiel die Abteilung Seelsorge. Hier werden gemeinsam Aufgaben zum Thema Seelsorge erledigt. Das Referat ist eine Unter-Gruppe der Abteilung. Zum Beispiel gibt es das Referat Seelsorge für Menschen mit Behinderung. Hier geht es um einen speziellen Bereich. Nämlich um die Seelsorge für Menschen mit einer Behinderung. Akademie Eine Akademie ist ein Haus, in dem man etwas lernen kann. Dort gibt es viele verschiedene Kurse. Zum Beispiel die Akademie Franz-Hitze-Haus in Münster.

2 Ausstellung Eine Ausstellung ist eine Veranstaltung, bei der zum Beispiel Bilder von Künstlern gezeigt werden. Die meisten Ausstellungen sind zeitlich begrenzt. Oder in der Ausstellung geht es um ein bestimmtes Thema. Zum Beispiel um die UN-Behindertenrechtskonvention. Bistum Münster Ein Bistum ist eine katholische, kirchliche Verwaltung. Ein Bistum besteht aus vielen Gemeinden. Das Bistum wird von einem Bischof geleitet. Braille-Schrift Braille-Schrift ist die Schrift von seh-behinderten Menschen. Die Schrift verwendet von hinten in das Papier gepresste Punktmuster. Die Punktmuster können die blinden Menschen dann mit den Fingerspitzen abtasten. Caritas-Verband Das Wort Caritas bedeutet: Wohltätigkeit. Es bedeutet auch Nächstenliebe. Der Caritas-Verband leistet die Soziale Arbeit in der katholischen Kirche. Der Caritas-Verband ist auch eine soziale Hilfsorganisation und hilft Menschen in Not. Für den Caritas-Verband arbeiten sehr viele Menschen. In der evangelischen Kirche gibt es das Diakonische Werk.

3 Depressionen Eine Depression gehört zu den psychischen Krankheiten. Die Menschen mit einer Depression fühlen sich sehr traurig und denken häufig, dass das Leben keinen Sinn mehr hat. Depressionen können in einigen schlimmen Fällen auch zu einem Selbstmord führen. Die Betroffenen nehmen häufig Medikamente, damit sich ihre Seele wieder erholen kann. Oder vielleicht auch wieder ganz gesund werden kann. Es werden aber nicht alle Menschen wieder ganz gesund. Ehrenamtlich Ehrenamtlich zu arbeiten heißt: Man arbeitet freiwillig. Zum Beispiel hilft man anderen Menschen. Man bekommt kein Geld für seine Arbeit. Einrichtung Eine Einrichtung ist zum Beispiel ein Wohnhaus für Menschen mit Behinderungen. Oder eine Werkstatt für Menschen mit Behinderungen.

4 Eucharistie Eucharistie ist ein griechisches Wort. Es bedeutet: danken. Bei der Eucharistie danken Christen Gott dafür, dass er Jesus Christus zu uns geschickt hat. Eucharistie ist ein Teil vom Gottesdienst. Christen glauben, dass bei der Eucharistie Brot und Wein verwandelt werden. Das gewandelte Brot wird zum Leib Christi. Der gewandelte Wein wird zum Blut Christi. Ein anderes Wort für Eucharistie heisst: Kommunion. Kommunion ist ein lateinisches Wort: Es bedeutet: Gemeinschaft. Evangelium Evangelium ist ein griechisches Wort. Es bedeutet: Frohe Botschaft oder Gute Nachricht. Das Evangelium ist die Geschichte von Jesus. 4 Männer haben diese Geschichten aufgeschrieben. Sie heißen: Matthäus, Markus, Lukas und Johannes. Sie haben zu früheren Zeiten gelebt. Sie schreiben über Jesus Leben und davon, was er gesagt und getan hat.

5 FM-Anlage Eine FM-Anlage ist eine extra Hör-Anlage für hörgeschädigte Menschen. Sie wird häufig bei Veranstaltungen mit vielen Menschen verwendet. Dort ist es sehr laut. Und die hörgeschädigten Menschen haben Schwierigkeiten, etwas zu verstehen. Die FM-Anlage besteht aus einem Sender, den der Sprecher am Körper trägt. Wer gerade spricht, nimmt dazu ein besonderes Mikrofon. Die Stimme wird vom Mikrofon direkt in das Hörgerät des hörgeschädigten Menschen übertragen. Das Hörgerät muss dafür eingestellt werden. Forschungs-Institut Jemand, der in einem Forschungs-Institut arbeitet, will etwas Neues entdecken. Man sucht nach etwas, das noch nie vorher da gewesen ist. Oder etwas, was noch niemand weiß. Jedes Forschungs-Institut hat sein eigenes Thema. Zum Beispiel gibt es Forschung für Technik oder Medizin.

6 Gebärdensprache Gebärdensprache ist die Sprache der Gehörlosen Menschen. Die 'Wörter' der Gebärdensprache nennt man Gebärden. Man benutzt dazu die Hände, die Arme, den Oberkörper und das Gesicht. Um eine Gebärde zu formen, müssen die Hände eine bestimmte Form und Stellung haben. Dazu kommt es auf die Bewegung und den Ort an, wo die Gebärde ausgeführt wird. Die Bewegung des Gesichts spielt in der Gebärdensprache eine wichtige Rolle. Dieses Wort wird auch bei Hurraki erklärt. Gemeinde In einer Gemeinde kommen viele Menschen zusammen und feiern zum Beispiel gemeinsam Gottesdienste. Die Menschen in der Gemeinde erzählen von ihrem Glauben. Armen Menschen wird geholfen. Eine Gemeinde ist ein Teil der Kirche. Generalvikariat Das Generalvikariat ist eine katholische Verwaltungs- Behörde eines Bistums. Das Generalvikariat Münster ist die Verwaltungs-Behörde des Bistums Münster.

7 Gottesbild Jeder Mensch versucht sich vorzustellen, wie Gott sein könnte. Jeder Mensch verbindet auch ganz unterschiedliche Gefühle mit Gott. Wenn man sich Gott vorstellt, macht man sich ein Gottesbild. Gottesdienst Zu einem Gottesdienst kommen Menschen, um zusammen Gott zu loben, zu singen und zu beten. Gott selbst lädt die Menschen dazu ein. Hauptamtlich In einem Beruf hauptamtlich zu arbeiten heißt: Man bekommt Geld für seine Arbeit. Hörgeschädigt Menschen, die nichts hören können, nennt man auch hörgeschädigt. Das Gehör ist kaputt und kann oft auch nicht mehr heile gemacht werden. Manche Menschen können von Geburt an nicht hören. Hurraki Hurraki ist ein Wörterbuch für Leichte Sprache im Internet. Dort werden viele schwierige Wörter erklärt.

8 Inklusion Inklusion ist ein lateinisches Wort. Auf deutsch heisst das Wort: Einbeziehung oder Dazugehörigkeit. Man meint damit: Alle Menschen sind mit dabei. Das Wort wird auch bei Hurraki erklärt. Inklusions-Forum Beim Inklusions-Forum treffen sich viele unterschiedliche Menschen. Menschen mit und ohne Behinderungen sind dabei. Sie sprechen darüber, wie Menschen mit Behinderungen besser teilhaben können. Alle können Fragen stellen und miteinander sprechen. Integration Integration ist lateinisch und heisst "Wiederherstellung eines Ganzen". Wenn aus vielen unterschiedlichen Menschen eine neue Gruppe gemacht wird, nennt man das Integration. Diese Menschen sollen an allen Lebensbereichen teilnehmen können. Wie zum Beispiel einen Beruf lernen oder arbeiten gehen. Das Wort wird auch bei Hurraki erklärt. Kirche Eine Kirche ist ein Gebäude, in dem Menschen zusammen Gottes-Dienst feiern. Kirche sagt man auch zu allen Menschen zusammen, die gemeinsam als Christen leben. Zum Beispiel in der Katholischen Kirche.

9 Leitbild Leitbilder gibt es in vielen Einrichtungen. In einem Leitbild steht etwas über die Ziele der Einrichtung. Die Regeln des Leitbildes sollen die Mitarbeiter ermutigen, danach zu handeln. In einem Leitbild steht auch, was die Mitarbeiter zusammen erreichen wollen. Menschenbild Das Menschenbild ist die Vorstellung darüber, wie der Mensch von Natur aus ist. Mit allen seinen Gefühlen und Gedanken. Jeder Mensch hat eine andere Vorstellung, wie der Mensch ist. Christen haben ein besonderes Menschenbild. Das Christliches Menschenbild ist: Jeder Mensch wird von Gott geliebt. Jeder Mensch hat Würde. Jeder Mensch ist wertvoll. Messe In einer Gemeinde feiern die Menschen zusammen Messen, besonders am Sonntag. Messen sind Gottesdienste. In einer Messe wird Eucharistie gefeiert. Die Messe wird auch Eucharistie-Feier genannt.

10 Philosophie Philosophie ist ein Fach, in dem nach dem Sinn des Lebens gesucht wird. Es wird geguckt, wo der Mensch in der Welt steht. Und wie die Menschen die Welt selber sehen. Priester Ein Priester ist der Chef einer Gemeinde. Andere Wörter für Priester sind Pastor oder Pfarrer. Er erzählt in der Kirche von dem Wort Gottes. Und feiert zusammen mit den Gemeinde-Mitgliedern Messen und Gottes-Dienste. Ein Priester ist auch ein Seelsorger. Er wird vom Bischof geweiht. Psychisch krank gesprochen: psüchisch Das heißt: Die Seele eines Menschen ist sehr krank und kann oft nicht von alleine wieder gesund werden. Oft müssen diese Menschen Medikamente nehmen. Zum Beispiel: Eine Depression ist eine psychische Krankheit.

11 Referat / Abteilung Eine Abteilung ist ein bestimmter Teil einer Firma oder einer Verwaltung. Zum Beispiel die Abteilung Seelsorge. Hier werden gemeinsam Aufgaben zum Thema Seelsorge erledigt. Das Referat ist eine Unter-Gruppe der Abteilung. Zum Beispiel gibt es das Referat Seelsorge für Menschen mit Behinderung. Hier geht es um einen speziellen Bereich. Nämlich um die Seelsorge für Menschen mit einer Behinderung. Seelsorge Das Wort Seelsorge setzt sich aus zwei Wörtern zusammen. Das Wort: Seele. Und das Wort: Sorge. Seelsorge bedeutet: Menschen brauchen oft Hilfe und Unterstützung. Seelsorger sind Menschen, die sich um diese Menschen kümmern. Sie helfen ihnen in ihrer besonderen Lebens-Situation. Sie führen zum Beispiel Gespräche. Dabei geht es auch um Gott. Und um die Beziehung des Menschen zu Gott. Seelsorge gibt es auch in schönen Lebens-Situationen. Zum Beispiel: Bei einer Taufe oder bei einer Hochzeit.

12 Seelsorgliche Begleiter Seelsorgliche Begleiter sind Menschen, die nicht hauptamtlich in der Seelsorge mitarbeiten. Zum Beispiel in der Seelsorge für Menschen mit Behinderungen. Oder im Krankenhaus. Manche seelsorglichen Begleiter arbeiten ehrenamtlich. Andere Seelsorgliche Begleiter bekommen für die Seelsorge Zeit von ihrem Arbeitgeber. Sehgeschädigt Menschen, die nicht sehen können, nennt man auch sehgeschädigt. Oder Menschen, die schlecht sehen können. Selbsthilfegruppe In einer Selbsthilfe-Gruppe treffen sich Menschen, die alle das gleiche Problem oder Anliegen haben. Und sie wollen alle gemeinsam etwas dagegen tun. Zum Beispiel gibt es so eine Gruppe für Menschen mit Behinderungen. Sie stellen sich untereinander Fragen und tauschen sich über ihre Erfahrungen aus.

13 Sinnesbehinderungen Die Sinne sind zum Beispiel Sehen und Hören. Manche Menschen können nicht hören. Manchen Menschen können nicht sehen. Einige Menschen können nicht sehen und nicht hören. Diese Menschen haben eine Sinnes-Behinderung. Sie benötigen viel Unterstützung und viele Hilfsmittel, damit sie sich verständigen können. Zum Beispiel gibt es für Gehörlose Menschen die Gebärdensprache. Für Seh-Behinderte Menschen gibt es die Braille-Schrift. UN-Behindertenrechtskonvention Eine Konvention ist eine Übereinkunft. Man kann auch sagen: ein Vertrag. Mehrere Länder haben den Vertrag unterschrieben. Das heißt, die Länder sind mit dem Vertrag einverstanden. In der Konvention steht zum Beispiel: - Menschen mit Behinderung sollen überall mitmachen können - Deshalb soll es keine Barrieren geben - Menschen mit Behinderung sollen die gleichen Rechte haben, wie alle anderen Menschen auch. Deutschland hat die UN-Konvention auch unterschrieben. Das heißt: Deutschland muss sich an den Vertrag halten. Die Un-Konvention gibt es auch in Leichter Sprache. Das Wort wird auch bei Hurraki erklärt.

14 Urkunde Eine Urkunde bekommt man zum Beispiel, wenn man etwas geleistet hat. Oder wenn man an einem Kurs teilgenommen hat. Auf einer Urkunde steht dann der Name und was die Person gemacht hat. Wenn man eine Urkunde bekommt, ist das eine besondere Ehre. Wort-Gottesdienst-Beauftragte Das sind Menschen, die einen Wort-Gottesdienst leiten. In einem Wort-Gottesdienst wird normalerweise keine Kommunion verteilt. Das Wort Gottes steht im Mittelpunkt.

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