Zukunft in Schortens - in Zukunft Schortens

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1 Der Bürgermeister Zukunft in Schortens - in Zukunft Schortens Abschlussbericht des Stadtentwicklungsprozesses 2014/5

2 -2- Inhaltsverzeichnis 1. Grußwort des Bürgermeisters Gerhard Böhling 3 2. Ausgangssituation des Prozesses Zukunft in Schortens 4 3. Ablauf 3.1 Auftaktveranstaltung Zukunftswerkstatt Arbeitskreise Lenkungsgruppe Abschlussveranstaltung 6 4. Ergebnisse 4.1 Arbeitskreis Zukunft Schulen Arbeitskreis Zukunft Tageseinrichtungen für Kinder Arbeitskreis Zukunft Sportstätten Arbeitskreis Zukunft Soziales Leben Arbeitskreis Zukunft Wirtschaft & Tourismus Arbeitskreis Zukunft Stadtentwicklung Ergebnis der (anonymen) Befragung der Meinungsbildner Ergebnis der Bürgerbefragung Anlagen TeilnehmerInnen am Prozess Zukunft in Schortens in Zukunft Schortens 22 Detail-Ergebnisse aus dem AK Zukunft Schulen 23 Detail-Ergebnisse aus dem AK Zukunft Tageseinrichtungen für Kinder 28 Detail-Ergebnisse aus dem AK Zukunft Sportstätten 30 Detail-Ergebnisse aus dem AK Zukunft soziales Leben 40 Detail-Ergebnisse aus dem AK Zukunft Wirtschaft & Tourismus 42 Detail-Ergebnisse aus dem AK Zukunft Stadtentwicklung 47 Bürgerbefragung 80

3 -3-1. Grußwort des Bürgermeisters Gerhard Böhling Die Einwohnerzahlen und Schülerzahlen der Stadt Schortens zeigen in den letzten Jahren einen eindeutigen Trend auf: Schortens wird kleiner und Schortens wird älter! Wie also mit diesem Trend umgehen? Welche Zukunft hat Schortens? Welche Zukunft hat man in Schortens? Lässt sich der Trend aufhalten? Muss man den Trend aufhalten? Was macht Schortens so liebens- und lebenswert, dass man seine persönliche Zukunft in Schortens verbringen möchte? Welche strukturellen und finanziellen Rahmenbedingungen kommen auf Schortens zu? Diese und andere Fragen wurden im Stadtentwicklungsprozess angesprochen, diskutiert und bestmöglich beantwortet. Rat und Verwaltung haben beschlossen, einzelne Herausforderungen ganzheitlich zu betrachten und daher den Prozess "Zukunft in Schortens - In Zukunft Schortens" durchzuführen. Ein Jahr haben Bürgerinnen und Bürger aus Schortens sowie zahlreiche Funktionsträger aus Vereinen/Institutionen miteinander in 5 Arbeitskreisen diskutiert und sind zu interessanten und zukunftsweisenden Empfehlungen gekommen. Rund 300 BürgerInnen haben sich ferner an einer Umfrage beteiligt. Alle Ergebnisse sind in diesem Abschlussbericht aufgeführt und bilden ein Handbuch für Rat und Verwaltung der Stadt Schortens, eine Grundlage, auf der künftige Entscheidungen getroffen werden sollen, um Schortens zukunftsweisend aufzustellen. Ein Ergebnis möchte ich bereits vorwegnehmen: Die Ergebnisse und die Beteiligung so vieler SchortenserInnen hat gezeigt, dass wir eine lebens- und liebenswerte Stadt sind, mit der sich die BürgerInnen gerne identifizieren. Es gibt einige Dinge, für die es gilt, diese an die aktuellen Gegebenheiten immer wieder anzupassen. Grundsätzlich gibt es aber auch ein hohes Maß an Zufriedenheit mit den Rahmenbedingungen und Angeboten in unserer Stadt.

4 -4- Ich bedanke mich für Ihre Unterstützung dieses Demografieprozesses, für Ihre Ideen und Vorschläge, aber auch für Ihre Liebe zu Schortens. Ich wünsche mir, dass wir auch in Zukunft mit Ihnen gemeinsam die richtigen Entscheidungen treffen, damit Schortens auch für NeubürgerInnen und die nachfolgenden Generationen bleibt, was es ist: Eine lebens- und liebenswerte Stadt im Grünen Nordseenähe inklusive! 2. Ausgangssituation des Prozesses Zukunft in Schortens Nach intensiven Beratungen im Verwaltungsausschuss über Art und Umfang eines Demografieprozesses wurde im Juli 2014 beschlossen, das Thema ganzheitlich zu betrachten und alle Themenbereiche mit einzubeziehen. Es erging ein Auftrag an das Büro Mölling Media, den Prozess durchzuführen. 3. Ablauf 3.1 Auftaktveranstaltung Am 23. Juli 2014 fand im Bürgerhaus Schortens die Auftaktveranstaltung vor ca. 120 Bürgerinnen und Bürgern statt. Die Verwaltung gab einen kurzen Einblick in die bisherige demografische Entwicklung, angefangen bei der Entwicklung und Prognose der Bevölkerung, der Entwicklungsplanung für die Grundschulen und Tageseinrichtungen für Kinder der Stadt Schortens sowie über die Entwicklung der Mitglieder in den Sportvereinen. 3.2 Zukunftswerkstatt Am 20. September 2014 fand dann die 1. Zukunftswerkstatt statt. Nahezu 80 interessierte Bürgerinnen und Bürger wie auch FunktionsträgerInnen fanden den Weg in die IGS Friesland-Nord, um gemeinsam in einer Ganztagesveranstaltung erste Visionen für ein Schortens 2030 zu entwickeln. Gleichzeitig wurden die Arbeitskreise gegründet.

5 -5- Die 2. Zukunftswerkstatt fand am statt. Mit über 50 Personen wurden in einer Halbtagesveranstaltung die Zwischenergebnisse aus den Arbeitskreises vorgestellt und diskutiert, aber auch gewertet. Anschließend fand ein sogen. World-Cafe statt, bei dem in wechselnden Kleingruppen weitere Diskussionen geführt wurden. Die ArbeitskreissprecherInnen präsentierten dann die Ergebnisse des Tages. 3.3 Arbeitskreise Die Gründung fand wie bereits erwähnt im Rahmen der 1. Zukunftswerkstatt statt. Eingerichtet wurden folgende Gruppen: Arbeitskreis Zukunft Schulen Arbeitskreis Zukunft Tageseinrichtungen für Kinder Arbeitskreis Zukunft Sportstätten Arbeitskreis Zukunft Soziales Leben Arbeitskreis Zukunft Wirtschaft & Tourismus Arbeitskreis Zukunft Stadtentwicklung Die Arbeitskreise Schulen und Tageseinrichtungen für Kinder waren zuerst zusammengefasst. Die erste Sitzung ergab jedoch eine Trennung, da beide Themenbereiche sehr komplex und auch zu unterschiedlich waren, um sie gemeinsam zu beraten. Es gab jeweils 4 Arbeitskreissitzungen bis zum Spät-Frühjahr Die Arbeitskreise wurden begleitet durch ModeratorInnen des Büros Mölling Media sowie durch FachbereichsleiterInnen und/oder StellvertreterInnen. Jeder Arbeitskreis wählte aus seiner Mitte jeweils einen Sprecher/eine Sprecherin und eine Stellvertretung. Diese hatten die Aufgabe, jeweils die Ergebnisse zu präsentieren. Folgende Personen waren die AK-SprecherInnen:

6 -6- Arbeitskreis Zukunft Schulen: Ingbert Grimpe Arbeitskreis Zukunft Tageseinrichtungen für Kinder: Susanne Schwieder Arbeitskreis Zukunft Sportstätten: Maximilian Striegl Arbeitskreis Zukunft Soziales Leben Margret Finkenstädt Arbeitskreis Zukunft Wirtschaft & Tourismus Günter Hinrichs Arbeitskreis Zukunft Stadtentwicklung Annette Muschalik 3.4 Lenkungsgruppe Daneben gab es eine sogenannte Lenkungsgruppe, in der der Bürgermeister Gerhard Böhling, die Allgemeine Vertreterin Anja Müller, die Jugendsprecherin Yvonne Hasselberg, die Ratsfraktionen mit jeweils einem Mitglied und die ArbeitskreissprecherInnen vertreten waren. Die Lenkungsgruppe hatte 3 Sitzungen ( , und ). Diese Gruppe wurde über die jeweiligen Zwischenergebnisse der einzelnen Arbeitskreise informiert, um ggf. auch thematische Überschneidungen festzustellen und in die Arbeitsgruppen zurückzugeben. Ferner wurde die Lenkungsgruppe über erste Ergebnisse aus der Bürgerbefragung und den Einzelinterviews der sogen. Meinungsbildner informiert. 3.5 Abschlussveranstaltung Am 6. Juni 2015 fand die 3. Zukunftswerkstatt kombiniert mit der Abschlussveranstaltung statt. In den Arbeitskreissitzungen erhielten die jeweiligen Ergebnisse den letzten Schliff und wurden anschließend in einer öffentlichen Veranstaltung durch die ModeratorInnen präsentiert. Die Ergebnisse sind nachstehend unterteilt nach den Arbeitskreisen aufgeführt.

7 -7-4. Ergebnisse 4.1 Arbeitskreis Zukunft Schulen (Anmerkung: Der Arbeitskreis tagte in seinen ersten zwei Sitzungen gemeinsam mit dem Arbeitskreis Tageseinrichtungen für Kinder, allerdings zeitweise bereits in getrennten Räumen. Ab der 3. Sitzung wurde der Arbeitskreis geteilt aufgrund der umfassenden, aber auch sehr unterschiedlichen Themenbereiche, denen man in einer gemeinsamen Sitzung nicht gerecht werden konnte. Daher sind hier nur die Ergebnisse Schulen aufgeführt.) In einem Demografieprozess wird bezüglich der Schulen in erster Linie die Frage der Schulstandorte diskutiert. Die Stadt Schortens mit ihren knapp EinwohnerInnen hat 7 Grundschulen in Trägerschaft. Während es 1998 noch GrundschülerInnen gab, sank die Zahl stetig und lag in 2014/5 bei 730 SchülerInnen. Dies ist ein Rückgang von rd. 40 %. Einige der bislang zweizügigen Schulen sind inzwischen einzügig. So stellte sich von Beginn an auch hier die Frage, ob eine Zusammenlegung von Schulen sinnvoll ist und wie diese ggf. aussehen könnte, sind doch insbesondere die Ortsteile Sillenstede, Grafschaft/Accum und Roffhausen/Middelsfähr davon in ihrem Dorf- bzw. Stadtteil-Leben betroffen. Die Landesschulbehörde hat bei der Eröffnungsveranstaltung aber auch in einer der Arbeitskreissitzungen darauf hingewiesen, dass kleinere Schulstandorte gewisse Nachteile haben. Hierzu gehört aufgrund der niedrigeren Unterrichts- bzw. Lehrerstunden eine höhere Arbeitsbelastung der Lehrkräfte (insbesondere bei personellen Ausfällen), Einschränkungen in bestimmten Lern- und Arbeitsformen und Projektarbeit mangels personeller Ressourcen sowie ein niedriger Schuletat (auf Basis der Schülerzahlen), der auch die fachlichen Ressourcen ggf. einschränkt. Einige Teilnehmerinnen des Arbeitskreises konnten diese Sichtweise gut nachvollziehen und haben sich für drei- oder mehrzügige Schulen ausgesprochen und deren Vorteile erkannt.

8 -8- Aber eine Mehrheit der TeilnehmerInnen hat sich für den Erhalt aller 7 Schulstandorte ausgesprochen. Danach sollten Grundschulen maximal zweizügig sein, da kleinere Kinder auch kleinere Systeme benötigen. Eine Wohnortnähe (max. 2 km) ist für die soziale Kompetenz, aber auch die körperliche und psychische Gesundheit von Vorteil ( kurze Beine kurze Wege ). Die Einbindung in das soziale Leben des Ortsteils ist ebenso wichtig wie die Identifikation mit dem jeweiligen Standort, was sich positiv auf das Elternengagement auswirkt. Außerdem kann eine kleine Schule auf Aspekte der Inklusion, auf geänderte Familienstrukturen und im Hinblick auf Gewaltprävention besser reagieren. Unabhängig von der Größe eines Schulstandortes spricht sich die Arbeitsgruppe dafür aus, die Einrichtungen als Bildungsort mit kindgerechten Lern- und Lebensräumen möglichst als inklusive Ganztagsschulen - zu gestalten. Dabei sind auch Profilierungen der einzelnen Standorte wichtig, um den Eltern innerhalb des Stadtgebietes eine Auswahl anzubieten, z.b. offene und gebundene Ganztagsschule, Begabungsförderung, Sprachförderung u.v.m.. Die grundlegenden Rahmenbedingungen (personelle und räumliche Ressourcen) sind durch den Träger zu erhalten bzw. auszubauen und stets den aktuellen Gegebenheiten anzupassen. Hierbei ist Schule nicht nur als Bildungsort, sondern auch als Rückzugsbzw. Ruheort, Beziehungsort, Bewegungsort, Ort für Beratung und sozialer Treffpunkt zu betrachten. Ziel sollte eine gemeinsame Arbeit an einer kontinuierlichen Weiterentwicklung der Schullandschaft sein ( fortschreibendes Schulentwicklungskonzept ). Hierfür sollten alle Beteiligten (Rat & Verwaltung als Schulträger, die Schulleitungen sowie Eltern und SchülerInnen) eng zusammenarbeiten. In einigen Themenbereichen (z. B. beim Ausbau zur inklusiven Schule) sollten ferner Fachkräfte hinzugezogen werden. Abschließend ist festzustellen, dass jede Größe von Schulen Vor- und Nachteile hat, sich jedoch die Mehrheit der Arbeitsgruppe Zukunft Schulen für den Erhalt und die räumliche und konzeptionelle Weiterentwicklung aller 7 Grundschulstandorte ausspricht.

9 Arbeitskreis Zukunft Tageseinrichtungen für Kinder (Anmerkung: Der Arbeitskreis tagte in seinen ersten zwei Sitzungen gemeinsam mit dem Arbeitskreis Schulen, allerdings zeitweise bereits in getrennten Räumen. Ab der 3. Sitzung wurde der Arbeitskreis geteilt aufgrund der umfassenden, aber auch sehr unterschiedlichen Themenbereiche, denen man in einer gemeinsamen Sitzung nicht gerecht werden konnte. Daher sind hier nur die Ergebnisse Tageseinrichtungen für Kinder aufgeführt.) Im Arbeitskreis Tageseinrichtungen für Kinder war der Erhalt der Standorte kein Thema. Bereits in der Eröffnungsveranstaltung hat die Verwaltung der Stadt Schortens dargelegt, dass die vorhandenen Einrichtungen bedarfsorientiert vorhanden sind. Mit einem weiteren Rückgang der Kinderzahlen ist nicht zu rechnen. Außerdem haben die geänderten Bedürfnisse der letzten Jahre (Einrichtung von Krippengruppen und Ganztagsangeboten) einem Negativtrend entgegengewirkt. Es ist jedoch festzustellen, dass alle Einrichtungen als Kindergärten mit Vor- und Nachmittagsgruppen gestartet sind und es somit räumliche Einschränkungen für das aktuelle Angebot einer Betreuungseinrichtung gibt. Für nahezu alle Einrichtungen gilt, dass die Mitarbeiterräume zu klein sind (da die Teams größer geworden sind) und es an geiegneten Räumen für Mittagsverpflegung, Einzelförderung und beratung und Schlafräumen fehlt bzw. diese Räume verbesserungswürdig sind. Für alle Tageseinrichtungen gibt es selbstverständlich gültige Betriebserlaubnisse, somit sind die gesetzlichen Vorgaben eingehalten. Unabhängig davon besteht ein Optimierungsbedarf. Hierfür hält die Arbeitsgruppe ein Gesamtkonzept zur Weiterentwicklung der Standorte für unabdingbar (wie am Beispiel der ev. KiTa Heidmühle bereits erstellt). Dabei ist der Standort eine wichtige Frage. Die Tageseinrichtungen mit unmittelbarer Nähe zur Grundschule werden stark nachgefragt. Elternwunsch ist, möglichst viele Angebote unter einem Dach bzw. auf einem Grundstück zu haben. Auch der Weg hin zum Familienzentrum zeichnet sich immer mehr ab. Der gesellschaftliche Wandel, verbunden mit mehr Patchwork-Familien, mit finanziellen Engpässen der Familien bis hin zu ver-

10 -10- mehrt psychischen Erkrankungen und der Inklusion, erfordert eine intensivere Betreuung und Begleitung, ja sogar Beratung. Dieses wiederum erfordert auch eine Steigerung der Kommunikationskompetenz durch Fortbildung/Supervision sowie Qualifizierung der Leitungskräfte. Dabei ist aus Sicht der Leitungen eine Leitungsteilung in einen pädagogischen und einen administrativen Teil (ggf. auch Schaffung eines Sekretariats zur Koordinierung der Verwaltungsaufgaben) wünschenswert. Ebenfalls wünschenswert aus Sicht der Fachleute sind die Verbesserung der gesetzlichen vorgeschriebenen Rahmenbedingungen, u.a. mit kleineren Gruppen bzw. einem erhöhten Personalschlüssel sowie einer angemessenen Bezahlung des Personals. Ein Standortfaktor wäre außerdem ein möglichst niedriges Entgeltgefüge oder gar kostenlose Betreuungsplätze. 4.3 Arbeitskreis Zukunft Sportstätten Die TeilnehmerInnen des Arbeitskreises sprechen sich für den Erhalt aller Turn- und Sporthallen in der Stadt Schortens aus. Ferner wird angeregt, auch die kleineren Hallen teilbar zu machen, damit eine flexible Parallelnutzung bei manchen Sportarten möglich ist. Trotz des demografischen Wandels und dem Rückgang von Mitgliedern werden die vorhandenen Hallenkapazitäten für erforderlich gehalten, da neue Sportarten und Trends, insbesondere im Bereich Seniorensport, einem möglichen Negativtrend entgegenwirken. Dennoch wird auch die vermehrte Kooperation zwischen den Sportvereinen (u.a. auch bei ÜbungsleiterInnen) und die inhaltliche Abstimmung bei Angeboten ( Ergänzung statt Konkurrenz ) angestrebt. Daher soll eine Interessengemeinschaft Sport in Schortens gegründet werden, ohne dass dabei die Vereine ihre Eigenständigkeit verlieren.

11 -11- Ziel ist, gegenüber der Stadt mit einer Stimme zu sprechen, und mittelfristig ggf. auch die administrativen Aufgaben zentral wahrzunehmen, wünschenswerterweise mit einer hauptamtlichen Unterstützung. Ferner hat die Arbeitsgruppe die Bedeutung der Sportvereine herausgearbeitet. Diese sind ein unverzichtbarer Bestandteil in dem gesellschaftlichen Miteinander und leisten einen erheblichen Beitrag im Gesundheitssystem. Daneben bieten sie mit ihren zahlreichen Ehrenamtlichen eine Vielfalt an interessanten Betätigungsfeldern und sind ein wichtiger Teil der Jugendförderung. Junge Menschen werden angeleitet und in der Entwicklung ihres Persönlichkeitsbildes gefördert. Indem sie Verantwortung übernehmen, erfüllen sie auch wiederum eine Vorbildfunktion für andere. Somit spielen die Sportvereine eine herausragende Rolle im Rahmen einer aktiven Jugendarbeit für Schortens. Aber auch generationsübergreifend und im Bereich Generation 50+ sind die Vereine aktiv und leisten ihren Beitrag. Gerade die SeniorInnen sind in der Regel weiter aktiv und damit zu einer zunehmend wichtigen Zielgruppe geworden. Dafür ist es erforderlich, auch für Ältere passende Sportstätten vorzuhalten. Insgesamt gesehen leisten die Sportvereine bereits heute eine Fülle von gesellschaftlichen Aufgaben wie Prävention, Integration, Sport im Ganztagsschulbetrieb, Inklusion und Gesundheitsvorsorge. Sie bieten mit ihrem sozialen Aspekt als besonderes Markenzeichen einen einfachen Zugang für die Aufnahme von gesellschaftlichen Entwicklungen. Vereine, im Speziellen aber Sportvereine, werden in Deutschland zu Recht als Kitt der Gesellschaft bezeichnen. Näheres ergibt sich auch aus der gemeinsamen Präambel, die die Vereine erarbeitet haben und in der sie die Wichtigkeit des Vereinslebens, insbesondere für die jeweiligen Ortsteile, hervorheben. Diese ist in der Anlage beigefügt, ebenso wie die Stellungnahmen der Vereine TuS Glarum e.v., TuS Sillenstede e.v. und Grün-Gelb Roffhausen e.v., die Stellung genommen haben zum Erhalt ihrer jeweiligen Turn-/ Sporthalle.

12 Arbeitskreis Zukunft Soziales Leben Das soziale Leben in Schortens ist stark geprägt vom Vereinsleben und vom ehrenamtlichen Engagement. Das Ehrenamt ist gerade jetzt in Zeiten von Migration, Inklusion und Integration noch mehr gefragt als zuvor. Daher wünschen sich die TeilnehmerInnen der Arbeitsgruppe eine Stärkung des Ehrenamtes durch eine hauptamtliche Unterstützung sowie die Anerkennung (Wertschätzung) des Ehrenamts nach außen. Die Stadt Schortens bietet zahlreiche Angebote, um das soziale Leben in Schortens positiv zu gestalten. Hierzu zählen u.a. die Förderung von Vereinen und deren Engagement, die Patenschaften auf Zeit, der Ferienpass (mit Inklusionsangeboten) und die Ferienbetreuung und vieles mehr. Ort der Vernetzung der verschiedenen Generationen sowie der Fachthemen wie Integration und Inklusion ist das Zentrum für Kinder, Jugendliche und Familien Pferdestall. Hier laufen viele Fäden zusammen und fördern sowohl den Austausch der Ehrenamtlichen untereinander als auch die Zusammenarbeit zwischen Ehren- und Hauptamt. Dort angesiedelt sind ferner die aufsuchende Jugendarbeit und die Grundschulsozialarbeit. Nach Meinung der Arbeitsgruppe fehlt es jedoch an einem Sozialaußendienst für Erwachsene. Hier wäre die Schaffung einer Stelle Sozialpädagogik seitens der Stadt wünschenswert. Auch die Themenbereiche Integration und Inklusion sind stetig weiterzuentwickeln. Dies ist ohne hauptamtliche Unterstützung nur schwer möglich. Dabei geht es z.b. um die Förderung von generationsübergreifenden Projekten (z. B. GrundschülerInnen lesen SeniorInnen vor), aber auch die weitere Intensivierung der Integration ausländischer MitbürgerInnen, insbesondere mit Unterstützung der Vereine/Institutionen und Ehrenamtlichen. Ziel ist somit, diese Weiterentwicklung von Integration und Inklusion durch die Stadt Schortens mit (einer unveränderten bzw. auszubauenden) Unterstützung der Ehrenamtlichen voranzutreiben und das ehrenamtliche Engagement (noch) mehr zu würdigen und zu stärken.

13 -13- Aus Sicht des Arbeitskreises sind hauptamtliche MitarbeiterInnen zur Koordination der Ehrenamtlichen unverzichtbar. Die Stadt ist hier aufgefordert, ausreichende Ressourcen zur Verfügung zu stellen, um festgestellte Defizite zu beseitigen und kommende Aufgaben zu bewältigen. Um Fördermitteln zu akquirieren, schlägt der Arbeitskreis die Gründung einer zivilgesellschaftlichen Mittlerorganisation für Engagement vor (z.b. eine Freiwilligenagentur oder eine Bürgerstiftung). Nähere Einzelheiten ergeben sich aus dem Arbeitskreis-Ergebnis in der Anlage. 4.5 Arbeitskreis Zukunft Wirtschaft & Tourismus Aufgabenbereich Wirtschaft Die Arbeitsgruppe spricht sich für eine qualifizierte, transparente und intensive(re) Wirtschaftsförderung aus. Wünschenswert wäre ein ehrenamtlicher kommunikativer Akquisiteur, der auf Provisionsbasis das Gesicht der Stadt / Wirtschaftsförderung nach außen ist und Vermittler zwischen der Wirtschaft und der Stadt sein soll. Er sollte bzw. müsste durch die Fachkompetenz des Hauptamtes in der Stadt unterstützt werden. Dabei könnte ggf. auf vorhandene Strukturen (z.b. Industrieclub Roffhausen mit großem Netzwerk) zurückgegriffen werden. U.U. könnte auch eine Arbeitsgemeinschaft Wirtschaftsförderung gegründet werden. Ein weiteres Ziel ist die Ansiedlung von Unternehmen. Geeignete Instrumente sind dabei die Förderung von Existenzgründungen, die Attraktivierung der Gewerbegebiete sowie deren aktive Vermarktung und die Durchführung von Bedarfsabfragen, ggf. auch die Erstellung einer Potentialstudie (möglicherweise in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Wilhelmshaven).

14 -14- Eine stark ausgeprägte Wirtschaft stärkt die Stadt Schortens insgesamt, macht sie aufgrund des Angebots von Arbeitsplätzen als Wohnort (noch) attraktiver und verhindert ggf. auch den Wegzug junger Erwachsener aus beruflichen Gründen. Angesichts der Kleinteiligkeit ist jedoch auch die persönliche Betreuung von Wirtschaftsunternehmen von großer Bedeutung, damit eine Identifizierung mit dem Standort Schortens stattfindet. Ergebnisse Tourismus Hier ist aus Sicht der Arbeitsgruppe zum einen die Überarbeitung und Fortentwicklung des bereits bestehenden touristischen Leitbildes (ggf. in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Wilhelmshaven/Bereich Tourismus-Management) erforderlich. Zum anderen ist jedoch auch ein Gesamtkonzept erforderlich, das alle touristischen Vorzüge beinhaltet, u.a. auch den Bereich Freibad/Campingplatz, den Upjeverschen Forst. Darin enthalten sein sollten auch visionäre Ideen, z. B. die Schaffung eines Freizeitparks. Weitere Bausteine sind aus Sicht der Arbeitsgruppe die Weiterentwicklung der touristischen Angebote (Fahrrad-/Wandertouren, thematische Routen/Führungen, etc.) aber auch die stetige Überprüfung und Verbesserung der Außendarstellung im Bereich Internet, Printmedien und touristisches Marketing. Auch die Verschönerung des Ortsbildes mit Verweilplätzen und einer attraktiven gärtnerischen Gestaltung ist eine wichtige Aufgabe, die nicht nur dem Tourismus, sondern auch der Lebensqualität als Wohnort zugute kommt. Hier ist die Stadt gefragt, geeignete Planungen und Maßnahmen aufzulegen, die seitens der Stadt vorgenommen werden sollte. Ein weiteres Ziel ist ferner ein Hotel-Neubau mit Unterstützung eines Investors. Die Ergebnisse der Arbeitsgruppe sind im Detail noch einmal in der Anlage dargestellt.

15 Arbeitskreis Zukunft Stadtentwicklung Der Leitgedanke des Arbeitskreises lautet: Bei der zukünftigen Stadtentwicklung ist neben der Entwicklung eines attraktiven Stadtkerns als Magnet für die Außendarstellung sowie für Tourismus und Wirtschaft, die Wohn- und Lebensqualität aller BürgerInnen in den Vordergrund zu stellen. Somit galt als übergeordnete Fragestellung bei den zu beratenden Themen: Wie kann die Attraktivität für Familien in allen Ortsteilen verbessert werden, um den Verlust von EinwohnerInnen aufgrund des demografischen Wandels entgegen zu wirken? Wie können wir unsere Stadt lebendig erhalten? Aus diesem Grunde wurden die großen Themen Bauleitplanung, Breitband Internet, altersgerechte Angebote und Mobilität als Teilbereiche des übergeordneten Themas Ortsteilentwicklung behandelt. Der Arbeitskreis hat einen sehr ausführlichen und umfangreichen Abschlussbericht erarbeitet, der in Gänze als Anlage beigefügt ist. Daher bleibt an dieser Stelle zusammenfassend folgendes Ergebnis zu nennen: Bei der Ortsteilentwicklung sind die derzeitigen Strukturen, die im Ortskern eher städtisch, im Außenbereich eher ländlich geprägt sind, zu erhalten und auszubauen. Damit bietet Schortens eine Wohnvielfalt. Gewisse Nachteile, wie die eingeschränkte Infrastruktur im ländlichen Bereich, sind durch entsprechende Maßnahmen möglichst auszugleichen. Hier sei u.a. der Breitbandausbau, der Ausbau des ÖPNV bzw. Alternativangebote für eine verbesserte Mobilität genannt. Der ländliche Charakter soll ferner unterstrichen werden (hierzu gehören u.a. der regionale Grünzug, Gewässerschutz, Umwelt(schutz)maßnahmen, die Wiederbelebung alter Wegeverbindungen sowie die Errichtung eines Friedwalds). Um die Einwohnerzahl von Schortens trotz des demografischen Wandels konstant zu halten oder ggf. noch zu steigern, ist die Schaffung von (bezahlbarem) Wohnraum durch geeignete Maßnahmen wie z.b. Wohnraumportal, Hinterland-Bebauung, Jung kauft Alt u.ä. zu fördern.

16 -16- Um Schortens (noch) familienfreundlicher zu machen, ist eine kind- und jugendgerechte Gestaltung des öffentlichen Raumes erforderlich. Hier wurden die derzeitigen Angebote durchleuchtet und Vorschläge für Verbesserungen erarbeitet. Auch die Integration soll als Chance genutzt werden. Integrationsarbeit ist aktiv zu gestalten und als eigenständiger Bereich in allen Handlungsfeldern (Arbeit, Wirtschaft, Sport, Kultur, Gesundheit) zu etablieren. 5. Ergebnis der (anonymen) Befragung der Meinungsbildner Seitens des Moderators Roman Mölling wurden anonym 15 sogen. Meinungsbildner befragt. Dieses waren zum einen Funktionsträger, zum anderen aber auch BürgerInnen ohne jegliche öffentliche Funktion. Über die Ergebnisse wird keine Wertung abgegeben, es soll aber ein Eindruck vermittelt werden, wie die (zum Teil sehr unterschiedlichen) Antworten zu verschiedenen Themenbereichen lauten. Daher sind nachstehend die Fragen und Antworten aufgeführt: Welche Einstellung haben Sie zum Projekt Zukunft in Schortens? Sich mit dem Thema in dieser Weise auseinanderzusetzen, ist zielführend, aber werden die Bürger wirklich zielführend argumentieren? Eine Kommune kann nur funktionieren, wenn man die Einwohner mitnimmt. Es ist gut, nicht nur RathauspoliIk zu betreiben, sondern auch das Ohr am Bürger zu haben. Rat braucht Hilfe für die Entscheidungen. Gute Plattform für Kommunikation und Dialog, das gab es so bisher nicht. Ansatz ist gut, man muss aber nicht nur visionär denken, sondern auch konkret werden. Im Frühjahr erhoffe ich mir konkrete Ergebnisse, damit ab Sommer Entscheidungen gefällt werden können. Ich bin gespannt, ob jemand auf die Vereine zukommt. Gute Idee.

17 -17- Habe gute Resonanz darauf gehört. War am Anfang optimistischer, befürchte, dass die Politik das als Alibiveranstaltung nutzt. Wir waren für die kleine Lösung des Stadtentwicklungsprozesses. Ich bin starker Befürworter dieses Prozesses. Es muss ein Handbuch für die Politik entwickelt werden, aber nicht für die Schublade, keine Planspiele. Der Stadtentwicklungsprozess ist ein Pseudo-Projekt und wird in der Schublade verschwinden. Wir brauchen jetzt Konkretes, nicht erst Dieser Prozess war zwingend erforderlich. Der Prozess ist eine gute Möglichkeit, die Stagnation aufzulösen. Was muss in Schortens besser werden? Touristische Radwege zur Küste Schortens als mobile und familienfreundliche sowie seniorenfreundliche Gemeinde herausarbeiten Hauptamt muss das Ehrenamt begleiten, unterstützen Mehr an Vereine übergeben Hinterland-Bebauung ausnutzen Bebauung zuerst innerorts Hotel am Rathaus Heidmühle braucht einen Streetworker Campingplatz besser ausbauen, mit Versorgung Besseres Klima in Rat und Verwaltung hinbekommen Besserer Umgang in den Fraktionen/Gruppen hinbekommen Stärkere Verwaltung -- > als Mediator tätig werden Mehr Förderung der Vereine Denken in Bezirken/Ortsteilen muss aufhören -- > Wir sind alle Schortens! Vernünftige Ausgabensteuerung Schulden zurückführen Mehr auf Familienfreundlichkeit setzen Handelnde Personen müssen erkennen, dass Schortens keine gewachsene Stadt ist, sondern ein Zusammenschluss dörflicher Strukturen Wie könnte das Ihrer Meinung nach funktionieren? Interkommunale Zusammenarbeit (3) Baulandzuweisung hinterfragen

18 -18- Bürgerstiftung kann Aufgaben übernehmen Mehr bezahlte Wachdienste für die DLRG Früher auf allgemeine Entwicklungen reagieren Mehr miteinander reden (2) Mehr ehrenamtlich lösen (2) Einnahmen erhöhen Städtischen Windpark bauen Verwaltungsprozesse durchleuchten Steuern halbieren Sportvereine müssen mit einer Stimme sprechen Keine KiTa-Gebühren mehr Die Politik muss konsequente und stringente Entscheidungen fällen Lieber ein Grundschulzentrum als ein Aqua-Toll finanzieren Wenn Geld dabei die Grenzen setzt, wie ist das dann realisierbar? Ehrenamtliche Unterstützung: 2x Eigeninitiative Baumpatenschaften Sponsoring von Unternehmen, Wirtschaft mit ins Boot holen Die finanzielle Not Schortens wird zu sehr hochgeschaukelt Fusion - Engere Zusammenarbeit Verknappen ist nicht immer negativ Wir-tun-was-Gruppe gründen für bestimmte Projekte Stärkung von Vereinen Was gibt es für andere Lösungen außer Geld? Nachbarschaftshilfe Früher mehr Ehrenamt, jetzt eher projektbezogene Hilfe Alterstypische Angebote schaffen Wie sehen Sie das Zusammenleben in Schortens? Gut Positiv Super Prima

19 -19- Genial Willkommenskultur Aufgeschlossen Offen (2) Man kennt sich (2) Nachbarschaftlich Teilweise gute Nachbarschaft Gemütlichkeit In Ortsteilen ist es beschaulich und schön Gesundes Miteinander Nicht so anonym (außer Grafschaft) Sehr anonym (Nicht-Bewohner von Schortens) Früher war das Zusammenleben besser Läden waren die Sozialtreffs Viele Vereine Vielfalt des Vereinsangebots Gute Zusammenarbeit der Vereine Ortsteile fühlen sich gegenüber Kernstadt zurückgesetzt Schortenser Mentalität Schortenser haben eine gute Streitkultur Was können die Bürger tun, um Schortens zukunftsfähig aufzustellen? Sie müssen die Angebote auch annehmen, sonst müssen sie sich nicht wundern, dass sie eingestellt werden Mitmachen (2) Beispiel Wangerland: Bürger pflegen öffentliche Bereiche (2) Mitmachen über Bürgerbeteiligungsprozesse Direkt wenig, aber ins politische Leben selbst einbringen. Mehr öffentliche Sitzungen besuchen (2) Mehr Verantwortung übernehmen, im Kleinen wie im Großen Klassische Gemeinschaftsangebote annehmen- > Sportverein, Bürgerverein Wir-tun-was-Gruppe gründen für bestimmte Projekte (2) Was kann die Stadtverwaltung tun, um Schortens zukunftsfähig aufzustellen? Möglichkeiten der ausreichenden Kinderbetreuung schaffen (Geld, Öffnungszeiten) Verwaltungsmitarbeiter müssen vorleben Öffentliche Würdigung des Ehrenamts (Jahresempfang) Das sind die Profis, Sie müssen nach dem Prozess weiter daran arbeiten Ohr am Bürger haben

20 -20- Nicht um 17 Uhr zu machen Bürgermeister soll so weiter machen Bessere Kommunikation Stadtkern stärken Mehr Arbeit von den Ehrenamtlichen übernehmen, Rechnungswesen, Schreiben, organisatorische Abwicklung Arbeit transparenter machen. Bürger bei Laune halten. Um Bürger mehr kümmern. Weniger Bürokratie Werbung für Vereine bei Begrüßung (Begrüßungspaket) Initiativ und unabhängiger agieren Internet überarbeiten Bürgermeister muss Personalmanagement betreiben Position beziehen Leitbild nutzen Selbstbewusste Transparenz herstellen Was kann die Politik tun, um Schortens zukunftsfähig aufzustellen? Ratsmitglieder müssen vorleben Nicht verselbstständigen Wähler mitnehmen Gelder auf Vereine übertragen (ist preiswerter) Übungsleiter-Pauschale bezahlen Dem Bürger vermitteln, dass sie die Bürgerstiftung ernst nimmt Derzeitige Ratszusammensetzung ist nicht förderlich für gute Ergebnisse Arbeit transparenter machen Weniger Eigennutz, mehr dem Gemeinwohl verpflichtend Mehr Demut Sich selbst nicht zu wichtig nehmen Weniger Selbstdarstellung Nicht zu spezifisch entscheiden Bereitschaft haben, mehr zu erklären und ruhig auch mehr und öfter zu wiederholen Verwaltung bei Vorschlägen unterstützen Anregungen mehr aufnehmen Vorschläge zu Prozessoptimierungen unterbreiten Aufgrund der desolaten Mehrheitsverhältnisse kaum bessere Politik machbar Fraktionszwang bei entscheidenden Themen auflösen (2) Mehr Präsenz Mehr Klarheit schaffen Mehr Kooperationen eingehen

21 Ergebnis der Bürgerbefragung Rund 300 BürgerInnen und Bürger aus Schortens sind dem öffentlichen Aufruf gefolgt und haben an einer anonymen Befragung teilgenommen. Das Ergebnis ist in der Anlage dargestellt. Bei den Ergebnissen sind allerdings folgende Aspekte zu beachten. Die Fragebögen wurden der Mölling Media übermittelt und von dort ausgewertet. Die Stadt Schortens verfügt nicht über diese Daten, so dass eine differenzierte Auswertung (z. B. auf Ortsteilebene) nicht möglich ist. Es spiegelt also einen Eindruck wieder, wie die Befragten die einzelnen Bereiche bewertet haben. Inwieweit diese Ergebnisse repräsentativ sind, sollte jede Leserin/ jeder Leser selbst entscheiden.

22 -22- T e i l n e h m e r I n n e n am Prozess Zukunft in Schortens in Zukunft Schortens (in alphabetischer Reihenfolge) Sabine Ahlers, Angela Andersen, Gabriele Bargmann, Tom Becker, Lars Benthien, Sabine Boelsen-Borree, Werner Bohlsen, Claudia Bonkowske, Ronald Brandes, Anja Bruns, Thomas Bruns, Iris Buchtela, Matthias Busch, Maike Christoffers, Gabriele Cohrs, Arno Eckhoff, Elke Eggers, Thomas Eggers, Peter Eggerichs, Margret Finkenstädt, Reinhold Fischer, Petra Fläschel, Horst-Dieter Freygang, Ingbert Grimpe, Herbert Harms, Sascha Harms, Stefanie Harms, Dirk Heuer, Günther Heußen, Martin von Heynitz, Nina von Heynitz, Iris Hillmer, Günter Hinrichs, Sylvia Hoin, Axel Homfeldt, Ina Junggebauer- Grube, Yvonne Kammann, Etta Kelterborn, Sönke Kloth, Claudia-Andrea König, Anja Korff, Elke Kortendieck, Clemens Krips, Peter Kühnl, Dörthe Kujath, Thomas Labeschautzki, Tobias Masemann, Joachim Millahn, Klaus Minkner, Joachim Müller, Annette Muschalik, Sandra Muschke, Claudia Otten, Silvia Patschull, Antje Popken, Jörg Reents, Bernd Remmers, Susanne Riemer, Jörn Roscher, Manfred Schmitz, Holger Schnee, Heide Schröder-Ward, Utta Schüder, Maren Schunke, Susanne Schwieder, Elfriede Schwitters, Karlheinz Striegl, Maximilian Striegl, Melanie Sudholz, Imke Stürmer, Ralf Thiesing, Insa Wickel, Andrea Wilbers, Helmut Wilbers, Renate Windscheid, Marcel Winkelmann, Karin Wittkowski, Sylvia Wolters und Karl Zabel. Von der Verwaltung der Stadt Schortens: Arbeitskreis Zukunft Schulen: Andreas Stamer Arbeitskreis Zukunft Tageseinrichtungen für Kinder: Anja Müller Arbeitskreis Zukunft Sportstätten: Anja Müller Arbeitskreis Zukunft Soziales Leben: Thomas Berghof Arbeitskreis Zukunft Wirtschaft & Tourismus: Elke Idel & Heide Schröder-Ward Arbeitskreis Zukunft Stadtentwicklung: Theodor Kramer

23 -23- Detail-Ergebnisse aus dem Arbeitskreis Zukunft Schulen I) Thesen zum Thema Zukunft Schule Schulen in Schortens sollen nach Meinung der Mehrheit der Teilnehmenden, insbesondere aller Grundschulleitungen, maximal zweizügig sein. o Schortens ist eine Kleinstadt, da müssen die Schulen ins Stadtbild passen. o Kleine Kinder brauchen kleine Systeme - um selbständig und selbstbewusst zu werden, müssen Strukturen überschaubar bleiben. o Kinder sind heute individuell sehr unterschiedlich und bringen oft auch viele Lasten mit, für die individuelle Lösungen gesucht werden müssen. Wenn jeder jeden kennt, ist dies leichter leistbar. o Anhäufung von Schwierigkeiten (sozial-emotional auffällige Kinder/veränderte Familienstrukturen/Migration ) erschwert jede Arbeit. Es gilt zu verhindern, dass die Probleme kumulieren und sich gegenseitig verstärken. o Gewaltprävention Schulen in Schortens können nach Meinung einiger Teilnehmenden auch dreizügig/mehrzügig sein: o Größeres Budget aufgrund höherer Schülerzahlen o Angebots-Vielfalt aufgrund höherer Lehrerzahl o Umfangreicheres Ganztags-Angebot Ganztagsschulen sind Lern- und Lebensräume, die kindgerecht sein müssen o Schulen sind in unserer Gesellschaft heute mehr als ein Bildungsort o Schule muss geprägt sein von Kontinuität, Verlässlichkeit, Wohlwollen, Wahrnehmung und Respekt jedes Einzelnen.

24 -24- o Schulen müssen personell, räumlich und in Bezug auf Ausstattung vielen Bedürfnissen und Anforderungen genügen, diesem muss Rechnung getragen werden: Bildungsort, Ruheort, Rückzugsort, Beziehungsort, sozialer Treffpunkt, Bewegungsort, Ort für Beratung, o Das langfristige Umgestalten zu inklusiven Ganztagsschulen braucht professionelle Begleitung. Schulen müssen wohnortnah (zwei Kilometer) sein: Kurze Beine - kurze Wege o Körperliche und psychische Gesundheit und soziale Kompetenz werden durch wohnortnahe Schulen, die selbständig erreicht werden können, unterstützt. o Größeres Eltern- und Helferengagement/Motivation durch stärkere Identifikation Schulen sind zentrale Orte von Vernetzung im Sinne der Kinder o Verankerung einer Schule in einem Ort bzw. Ortsteil bedeutet, dass die soziale Vernetzung erleichtert wird (Sportvereine, KiTa, Kirche ). o Gewachsene Strukturen gilt es zu respektieren. In jedem Standort stecken viele Jahre Vernetzungs-Entwicklung. Jede Veränderung birgt daher ein erhebliches Risiko an Verlusten und muss mitbedacht werden. Schulen gilt es professionell zu stärken o Schul-Profilierung, als Bereicherung gestalten. o Akzentuierung durch wertschätzenden Umgang mit Besonderheiten oder besonderen Rahmenbedingungen. o Zusammenarbeit der Schulen untereinander fördern. o Spezialisierung anstatt Gleichheit. o Möglichkeit für Sonderanträge. o Beispiele: Offene Ganztagsschule, Gebundene Ganztagsschule, Begabungsförderung, Sprachförderung, etc.

25 -25- Grundlegende Rahmenbedingungen erhalten und ausbauen o Personal (Sekretariat, Hausmeister, Schulsozialarbeit, Reinigung ) o Räume (kontinuierliche Gebäudeunterhaltung, regelmäßige Renovierung, Anpassung an Schulentwicklungen bzw. Bedarfsentwicklung...) o Ausstattung (Budget, Möglichkeit für Sonderanträge ) Zusammenarbeit im Hinblick auf Schulentwicklung auf Ebene Schulträger / Politik / Schulen / Eltern / Schüler aufbauen o Erstellung eines Kommunikationskonzeptes (regelmäßige Dienstbesprechungen, jährliche Schulgespräche für die einzelnen Schulen zwischen allen Beteiligten, ) o Gemeinsame Arbeit an kontinuierlicher Weiterentwicklung der Schullandschaft und der einzelnen Schulen (fortschreibendes Schulentwicklungskonzept) II) Stellungnahme der Niedersächsischen Landesschul-Behörde, Dr. Drabent, vom Zunächst ist festzustellen, dass alle mir bekannten wissenschaftlichen Untersuchen zur Frage, ob kleinere oder größere Grundschulen einen besseren Bildungserfolg garantieren, zur Schlussfolgerung gelangen, dass nicht die Größe einer Grundschule entscheidend ist, sondern die Unterrichtsqualität und somit die Ausbildungsqualität und andauernde Fortbildungsbereitschaft der Lehrkräfte. Es sind jedoch einige Indikatoren zu benennen, die die Qualität der Arbeit an einer kleineren Grundschule bereits in der Struktur beeinflussen könnten: Bestandsaufnahmen zeigen, dass viele Kleinstschulen sich wegen der stetigen Wellenbewegung bei der Zahl der Schülerinnen und Schüler in ihrem Bestand latent bedroht fühlen. Dem wird in der Regel mit schöpferischer Arbeit begegnet. So werden zum Beispiel jahrgangsübergreifende Lerngruppen gebildet, um diesen Schwankungen zu begegnen. Das allerdings bedeutet für die Lehrkräfte eine nicht unwesentlich höhere Arbeitsbelastung, weil zunächst zusätzliche Konzeptionsarbeit geleistet wer-

26 -26- den muss, gesonderte Fortbildungen besucht werden sollten und jahrgangsgemischte Eingangsstufen häufig nicht anders als multiprofessionell geführt werden können (Lehrkräfte und Pädagogische Mitarbeiter) und somit ein höherer interner Abstimmungsbedarf in Dienstbesprechungen oder Konferenzen dauerhaft entsteht. Kleinere Grundschulen haben nach unseren Erfahrungen immer mit den weiteren Problemen einer höheren Arbeitsbelastung für die Lehrkräfte zu kämpfen, weil Arbeits- und Aufgabenverteilungen bei Aufsicht, Verlässlichkeit, Verwaltung, Klassenfahrten und anderen außerschulischen Aktivitäten (z. B. Schwimmunterricht) mangels Köpfen kaum möglich sind. Das tangiert in der Regel zumindest nach einer gewissen Zeit die Lehrergesundheit und führt direkt ins nächste Problem. Bei Krankheit, z.b. während infektionsintensiver Zeiten, ist die Aufrechterhaltung des Unterrichtes kaum zu gewährleisten. Vertretungen sind bei einem 4- bis 6-köpfigen Kollegium kaum realisierbar. In der Regel werden Pädagogische Mitarbeiterinnen zur Beschäftigung eingesetzt, die jedoch das jeweilige Unterrichtsfach nicht fortführen können/dürfen. Vertretungslehrkräfte können erst nach 6-wöchiger Krankheit beantragt werden. Aus einem größeren Kollegium heraus, ist in solchen Situationen nach unseren Erfahrungen die Fortführung des Unterrichts durch Lehrkräfte sehr viel leichter zu organisieren. Insbesondere kleinere Grundschulen tun sich schwer, in solchen Problemlagen eine auskömmliche Versorgung mit Lehrerstunden anbieten zu können. Taugliche Vertretungskonzepte - selbst wenn sie vorhanden sind - kommen kaum mangels Köpfen zur Anwendung. In solchen Lagen ist es einfach sehr schwer, die Standards für Qualität und individuelle Förderung der Schülerinnen und Schüler zu erfüllen. Kleinere Grundschulen verfügen an anderen wichtigen Stellen, die das allgemeine Schulleben klimatisch erheblich mitbestimmen, nur über knappe Ressourcen. Sekretariat und die Institution des Hausmeisters werden nur sehr eingeschränkt nutzbar sein. Viele dieser kleinen, aber den Alltag madig machenden Arbeiten müssen von den Lehrkräften selbst erledigt werden. Die erhoffte größere Konzentration auf die einzelnen Schüler, angeblich ein Vorteil kleinerer Grundschulen, kann dann schon sehr schnell verloren gehen.

27 -27- Bestimmte Arbeits- und Lernformen, die von den weiterführenden Schulen als eingeübt vorausgesetzt werden, können von einer kleinen Grundschule häufig nicht so prägend angeboten werden. Projektunterricht, der von unterschiedlichen Talenten und Vorbereitungsarbeiten der Lehrkräfte abhängt, kann von einem größeren Kollegium in der Regel mit mehr Breite und Qualität des Angebots initiiert werden. Beim Start in einer weiterführenden Schule ist gegebenenfalls ein Nachschulungsbedarf zu befriedigen, der zusätzlich zum Milieuwechsel eine Belastung sowie eine Leistungshemmung darstellen könnten. Ein deutlicher organisatorischer Vorteil bei größeren Schulen liegt z.b. darin, dass die unterstützenden Förderschullehrkräfte wegen der Vielzahl der zu fördernden Kinder (Inklusion!!!) ganz an der Schule eingesetzt sind und nicht zwischen mehreren Schulen pendeln müssen. An einer größeren Grundschule ist in der Regel der Einsatz von Helfern und Helferinnen im FSJ, BFD sowie Erziehrinnen für die Schulsozialarbeit wesentlich leichter einzurichten. Das spricht alles nicht grundsätzlich dagegen, dass an einer kleineren Grundschule auch sehr guter Unterricht angeboten werden kann. Die aufgeführten Punkte können jedoch die Aufmerksamkeit darauf lenken, dass eine größere Grundschule günstigere Voraussetzungen dafür bereits in der Struktur zur Verfügung hat.

28 -28- Detail-Ergebnisse aus dem Arbeitskreis Zukunft Tageseinrichtungen für Kinder Visionen (Maßnahmen) 2030 Maßnahmen 2015/6 Ausstattung/ Bedarf Ausstattung/ Bedarf Mensa und Küchenausstattung Mitnutzung der schulischen Räume (z. B. Mensa) Bewegungsraum Erstellung eines Konzepts zur räumlichen Weiterentwicklung (Bsp.: KiTa Heidmühle) Gruppenräume (Raumgröße über gesetzlich vorgeschriebener Mindestgröße) Angemessener Personalraum Schlafraum, Wickelraum Büro mit Beratungsplatz Raum für Beratungsgespräche etc. Standortentwicklung Familienzentren mit bedarfsgerechter Betreuung und Beratung Alles unter einem Dach : Krippe KiTa Schule - Hort Standortentwicklung Planung der Standorte: Nähe zur Schule? Brückenjahr? Gemeinsame Aktionen? Sporteinrichtungen: Bewegungsangebote, Kooperationen Flexible Öffnungszeiten Einrichtungen mit überschaubarer Größe und Angebotsvielfalt Standorte erhalten, ggf. Nachnutzung frei werdender Räume Schwerpunkt-KiTa s bilden mit einer Spezialisierung (z. B. Waldkindergarten, 24- Std.-KiTa)

29 -29- Pädagogische Impulse Kochen in der KiTa (gesunde Ernährung, Flexibilität bei Ernährungsbesonderheiten) Stetige pädagogische Anpassung an gesellschaftlichen Wandel; differenzierte Wahrnehmung bei angemessenen Rahmenbedingungen Pädagogische Impulse Alle Kinder an- und aufnehmen ohne Unterscheidung (Inklusion; Integration wird überflüssig); im Bereich Flüchtlinge wird sich Elternarbeit auch aufgrund der sprachlichen Probleme intensivieren; ggf. auch psychische Betreuungserfordernisse Orientierung an Bedürfnissen der Kinder; emotionale Bindungsfähigkeit der Kinder stärken (das Familienbild im Wandel) Mehr Elternbegleitung/-beratung durch gesellschaftlichen Wandel ( Patchwork- Familien, mehr psych.erkrankungen) Übergangsweise: mehr Frischekost in der KiTa (gesunde Ernährung) Personalentwicklung Leitungsteilung in administrativen u. pädagogischen Teil (möglichst mit Sekretariat für Koordnierungs-/Verwaltungsaufgaben) Verbesserter Personalschlüssel (kleinere Gruppen) als gesetzliche Bedingung Finanzen Standort Schortens attraktiver machen durch geringe oder keine Entgelte für KiTa- Plätze Vernetzung/ Qualitätsentwicklung Zertifizierung aller Einrichtungen Personalentwicklung Kommunikationskompetenz stärken u.a. durch Supervision/Fachberatung Qualifizierung der leitenden Kräfte & Teams Finanzen Angemessene Bezahlung des Personals (Tarifverhandlungen) Vernetzung/ Qualitätsentwicklung Turnhallen teilbar machen für eine flexible Parallelnutzung Netzwerkarbeit mit Bildungseinrichtungen, Landkreis, Vereinen, Altenheimen, etc. Trägerverantwortung: Unterstützung u. Kontrolle der Einrichtungen

30 -30- Detail-Ergebnisse aus dem Arbeitskreis Zukunft Sportstätten Präambel Die Turnhallen incl. Sozial- und Jugendräume sind wichtige Einrichtungen zur Durchführung sportlicher und anderer gesellschaftlicher Aktivitäten für Grundschulen, KiTas und der Sportvereine. Diese Hallen sind Ort sozialen Geschehens und Erlebens, auch über den Sport hinaus. Sie sind Treffpunkt vieler Menschen am Ort. Hier wird kommuniziert, hier wird Bewegung und Gemeinschaft ge- und erlebt. Hier werden Gastvereine / Gastmannschaften zu Wettbewerben und Freundschaftsspielen empfangen. Ein Verlust einer Sportstätte hätte je nach Größe und Anzahl der zur Verfügung stehenden Alternativen ggf. die Auflösung einzelner Sparten bis hin zum gesamten Verein zur Folge. Versuche, einzelne Sportangebote auf andere Sporthallen in der Stadt zu verlagern, scheitern meistens an der räumlichen Bindung an die Hallenstandorte. Zwar sind in bestimmten Bereichen gemeinsame Aktionen mit anderen denkbar und auch schon verwirklicht. In Gänze ließe sich das Sportangebot nicht auf eine andere Turnhalle übertragen. Die tägliche Nutzung der Halle durch den Verein beginnt in der Regel in den frühen Nachmittagsstunden und endet am späten Abend. Durch Absprachen mit Grundschulen und KiTas sind Hallennutzungen auch zu Zeiten am Vormittag möglich. Sportvereine leisten nicht nur einen erheblichen Beitrag in unserem Gesundheitssystem, sondern sie sind ein unverzichtbarer Bestandteil in unserem gesellschaftlichen Miteinander. Die Sportvereine bieten mit ihren zahlreichen Ehrenamtlichen eine Vielfalt an interessanten Betätigungsfeldern. Gerade junge Menschen werden angeleitet und in der Entwicklung ihres Persönlichkeitsbildes gefördert. Indem sie Verantwortung übernehmen, erfüllen sie auch wiederum eine Vorbildfunktion für andere. Hier spielen die Sportvereine eine herausragende Rolle im Rahmen einer aktiven Jugendarbeit für Schortens. Die Sportvereine bieten für Jeden generationenübergreifend und sozialverträglich die Möglichkeit, an sportlicher und gesellschaftlicher Aktivität teilzunehmen. Durch die Arbeit der Vereine entsteht ein unverzichtbarer Transfer von Leistungen aller Gesellschaftsschichten. Trotz demografischen Wandels wird nicht weniger Sport betrieben. Die Gene-

31 -31- ration 50+ ist in der Regel weiter aktiv und damit zu einer zunehmend wichtigen Zielgruppe geworden. Dafür ist es erforderlich, auch für Ältere passende Sportstätten vorzuhalten. Die Sportvereine leisten bereits heute eine Fülle von gesellschaftlichen Aufgaben wie Prävention, Integration, Sport im Ganztagsschulbetrieb, Inklusion und Gesundheitsvorsorge. Sie bieten mit ihrem sozialen Aspekt als besonderes Markenzeichen einen einfachen Zugang für die Aufnahme von gesellschaftlichen Entwicklungen. Vereine, im Speziellen aber Sportvereine, werden in Deutschland zu Recht als Kitt der Gesellschaft bezeichnen. Fazit/ Schlussfolgerungen: 1. Aktive Beeinflussung des "Demographischen Wandels" Der Arbeitskreis Sportstätten sieht die Notwendigkeit für die Stadt Schortens gegeben, aktiv dem "Demographischen Wandel" zu beeinflussen mit Hilfe der Beibehaltung und Erhöhung der Familienattraktivität in den Ortsteilen durch die in Schortens vorhandene hohe Vereinsvielfalt und durch die Beibehaltung aller Sporthallen. 2. Erhalt aller Sporthallen in Schortens Der Arbeitskreis spricht sich für die Beibehaltung aller Turn- und Sporthallen der Stadt Schortens aus. Schließung einer Sporthalle führe zur Minderung der Lebensqualität, gerade in den äußeren Stadtteilen (Sillenstede, Grafschaft, Accum, Roffhausen und Middelsfähr). Der Verlust bzw. die Schließung einer Sporthalle wäre mit den Grundsätzen des Leitbildes der Stadt Schortens aus dem Jahre 2007 nicht vereinbar. (vgl. Ziel: Die Wohnund Lebensqualität in allen Ortsteilen von Schortens erhalten.) Der Arbeitskreis spricht sich für eine fortlaufende und grundlegende Sanierung der Sporthallen aus, um die Funktionstüchtigkeit der Sporthallen und die Ausübung von ehrenamtlichen und sozialen gesellschaftlichen Aufgaben auch in Zukunft vollumfänglich gewährleisten zu können.

32 Gründung eines Sportdachverbandes in Schortens Über den Zukunftsprozess hinaus sollen die Sportvereine durch die Gründung eines "Sportdachverbandes" ihre Interessen gegenüber der Politik/der Stadt vereinfacht, geschlossen und mit einer Stimme vertreten. Nachstehend sind die Stellungnahmen der einzelnen Sportvereine zum Erhalt ihrer Standorte aufgeführt: Turnhalle Glarum - Turn- und Sportverein (TuS) Glarum e.v.- Die Turnhalle Glarum incl. der beiden Sozial- und Jugendräume ist die zentrale Einrichtung zur Durchführung sportlicher und anderer gesellschaftlicher Aktivitäten für die Grundschule Glarum, die KiTa Glarum und den TuS Glarum. Der TuS Glarum ist der zentrale Sportverein für die Einwohner der Stadtteile Accum und Grafschaft. Mit seinen etwas über 800 Mitgliedern ist der TuS Glarum einer der größten Sportvereine der Stadt Schortens. 213 Einwohner Accums und 356 Einwohner Grafschafts nutzen das Sportprogramm des Vereins, das sind gut 20 % der Accumer und 22,5 % der Grafschafter Bevölkerung. Darüber hinaus haben 236 Externe Bürger (z.b. aus Heidmühle, Sillenstede, Fedderwarden etc.) eine Mitgliedschaft im Verein und nutzen die Turnhalle im Rahmen des vielfältigen Sportangebotes. Einteilung der Mitglieder nach über/unter 18 Jahren: Unter 18: Accum (79), Grafschaft (100), andere (40) Über 18: 586 Total Für den TuS Glarum hat die Turnhalle verständlicherweise eine existenzielle Bedeutung. Ohne diese gibt es keinen Verein! Ein Verlust dieser Sportstätte hätte zwangsläufig die Auflösung des Vereins zur Folge. Versuche unser Sportangebot auf andere Sporthallen in der Stadt zu erweitern, konnten aufgrund der räumlichen Bindung an den Hallenstandort Glarum nicht erfolgreich umgesetzt werden. Zwar sind in bestimmten Bereichen gemeinsame Aktionen mit anderen Vereinen (z.b. Handball mit dem TuS Sillenstede, Sportabzeichen mit dem HFC, Laufveranstaltungen mit dem TSR Wilhelmshaven, Jugendtischtennis mit dem TuS Sillenstede, Turnwettkämpfe mit der Turngemeinschaft, Vorbereitung von Großveranstaltungen im Rahmen des deutschen Turnfestes mit anderen Vereinen des Turnkreises, Austausch von Trainern mit dem TuS Sillenstede) denkbar und auch schon verwirklicht. In Gänze ließe sich das Sportangebot des TuS Glarum nicht auf eine andere Turnhalle übertragen. Die tägliche Nutzung der Halle durch den Verein beginnt in der Regel in den frühen Nachmittagsstunden und endet am späten Abend. Durch die Kooperation mit der Grundschule ist die Hallennutzung auch zu

33 -33- abgesprochenen Zeiten am Vormittag möglich, ebenso stellt sich die Verzahnung zwischen Kita-Grundschule-TuS im Vormittagsbereich dar. Der gesellschaftliche Wert des Sports braucht an dieser Stelle normalerweise nicht erwähnt zu werden. Die Diskussionen im Rahmen des Arbeitskreises machen jedoch deutlich, dass offensichtlich nicht Jedem die Wertigkeit des Sports in unserer Gesellschaft bewusst ist. Sportvereine leisten nicht nur einen erheblichen Beitrag in unserem Gesundheitssystem, sondern sie sind ein unverzichtbarer Bestandteil in unserem gesellschaftlichen Miteinander. Der TuS Glarum bietet mit seinen ca. 50 verfügbaren Ehrenamtsposten eine Vielfalt an interessanten Betätigungsfeldern. Gerade junge Menschen werden, ehrenamtlich organisiert und verwaltet, fürsorglich bewegt, geleitet und in der Entwicklung ihres Persönlichkeitsbildes gefördert. Indem sie Verantwortung übernehmen, erfüllen sie auch wiederum eine Vorbildfunktion für andere. Hier spielt der TuS Glarum eine herausragende Rolle im Rahmen einer aktiven Jugendarbeit für Grafschaft und Accum, die von anderen Einrichtungen so nicht geboten werden kann. Im Übrigen sind es diese Jugendlichen, die sich jährlich im Rahmen der Ferienpassaktion der Stadt Schortens engagieren. Der Verein bietet für Jeden, alters- und generationenübergreifend die Möglichkeit, zu einem geringen Beitrag an sportlicher und gesellschaftlicher Aktivität teilzunehmen. Durch die Eigenorganisation entsteht ein unverzichtbarer Transfer von Leistungen aller Gesellschaftsschichten. Auch der TuS Glarum leistet bereits heute eine Fülle von gesellschaftlichen Aufgaben wie Prävention, Integration, Sport im Ganztagsschulbetrieb, Inklusion und Gesundheitsvorsorge. Er bietet mit seinem sozialen Aspekt als besonderes Markenzeichen einen einfachen Zugang für die Aufnahme von gesellschaftlichen Entwicklungen. Vereine, im Speziellen aber Sportvereine, werden in Deutschland zu Recht als Kitt der Gesellschaft bezeichnet. Dies gilt insbesondere auch für den TuS Glarum. Nachfolgend soll im Einzelnen die soziale Komponente des Vereins in mehreren Punkten verdeutlicht werden: 1. Im Rahmen der vorher erwähnten Inklusion ist der Verein bereits mehrfach aktiv geworden. So fanden gemeinschaftliche Veranstaltungen mit den Mitgliedern der Lebensweisen aus dem nahe gelegenen Barkeler Busch statt (z.b. Tischtennis, Tanzen, Basketball und Slacklining) mit der festen Absicht, diese erfolgreichen und vielversprechenden Initialaktivitäten unter dem Motto: Gemeinsam bewegen fortzuführen und zu vertiefen. 2. Auch den Kindern und Jugendlichen aus der Einrichtung Friesenwarf wird ermöglicht, am sportlichen Geschehen des Vereins in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft teilzunehmen. Sie brauchen nur die Straße zu überqueren und sind mittendrin, auch ein Paradebeispiel von Integration. 3. Die Turnhalle ist Ort sozialen Geschehens und Erlebens. Sie ist Treffpunkt vieler Menschen am Ort. Hier wird kommuniziert, hier wird Bewegung und Gemeinschaft gesund erlebt. Hier werden Gastvereine / Gastmannschaften zu Wettbewerben und Freundschaftsspielen empfangen.

34 Im Bereich Gesundheitssport verfügt der TuS Glarum Verein über überdurchschnittlich qualifiziertes/ausgebildetes Trainer /Übungsleiterpersonal, welche Sportstunden anbieten, die von Krankenkassen mit dem Pluspunkt Gesundheit ausgezeichnet sind. 5. Der TuS Glarum bietet mit der Halle eine Stätte außerschulischer Bildung. Über das Jahr verteilt finden unter Leitung von Verantwortlichen des TuS Glarum Übungsleiter / Trainerfortbildungen, Aus- und Weiterbildungen zum Sportassistenten, Abnahme von Turn- und Sportabzeichen und dergleichen mehr statt. 6. Durch das langjährige Konzept der Jugendarbeit werden Jugendliche und Heranwachsende ausgebildet, sodass sie sehr früh Verantwortung für sich und für Kinder und Jugendliche übernehmen. Seit Jahren lassen sich auch Jugendliche in den Vereinsvorstand wählen. Betrachtet man die durch den Verein angebotenen Wettkampfsportarten wie Gerätturnen, Handball und Tischtennis, so hätte eine durch Hallenschließung bedingte Auflösung des Vereins unmittelbare Auswirkungen auf die Nachwuchsgewinnung im Leistungssportbereich. Nur in den Vereinen kommt es zu einer gewünschten und notwendigen Wurzelbildung für den späteren Wettkampf- und Leistungsbereich. Der Wegfall des Vereins würde natürlich auch die friesische und überregionale Vereinslandschaft, nicht nur aber auch im Wettkampf /Turnierbetrieb nachteilig verändern. Verlässliche Grundschule Glarum mit Ganztagsschulangebot Die Verlässliche Grundschule Glarum mit Ganztagsschulangebot definiert sich u. a. über ihr Leitbild Bewegung und Gesundheit, welches ebenso wie das bewegungsorientierte Projekt Klasse 2000 ohne eine Turnhalle nicht denkbar wäre. Die Verwirklichung dieses Leitbildes wird auch garantiert durch die seit 14 Jahren bestehende Kooperationsvereinbarung mit dem TuS Glarum. Die bestehenden Kooperationen als Bewegungsangebot sind in der Schortenser Schullandschaft einzigartig und tragen zum besonderen Profil dieser Schule bei. Sie gestalten sich wie folgt: 1. Im Ganztagsbereich übernimmt der Sportverein an den Nachmittagen der Woche (Di., Mi., Do.) die sportliche Betreuung von ausgesuchten Arbeitsgemeinschaften. Derzeit konkrete Sportangebote: Fangen, Laufen, Kinderspiele, Turnen, Spiele, Ballspiele und sonstige Sportgeräte. 2. Im ehrenamtlichen Bereich der AG s bietet der TuS Glarum Tischtennis an. 3. Darüber hinaus gibt es durch die Kooperationsvereinbarung Schule /Sportverein ein Zusatzangebot Ballspiele parallel zum Betreuungsangebot für Kl. 1 / 2 an einem der Wochentage ohne Ganztagsangebot (Freitag). Die Vielfalt der sportlichen Angebote der Schule kann den Glarumer Grundschülern nur in Verbindung mit dem örtlichen Sportverein und natürlich mit der Existenz der Turnhalle geboten werden. Beides ist elementar wichtig für das Selbstverständnis der Grundschule Glarum. Ohne eine Turnhalle vor Ort würde dieses Konstrukt auseinanderbrechen. Die Sporthalle wird als Großraum für Großereignisse wie z.b. Einschulungen, Entlassungen und Feierlichkeiten aller Art genutzt, da die Schule nicht über eine Aula verfügt. Die

35 -35- Jugendräume werden an jedem Wochentag für die Mittagsbetreuung in der Verlässlichen Grundschule benötigt, da das räumliche Angebot im Schulhaus nicht ausreicht. Eine sinnvolle Durchführung des Schulsports ohne Halle in unmittelbarer Nähe ist nicht realisierbar. Die Bildungsziele der Grundschule im Bereich Sport können bei eingeschränktem Zeitkontingent (Wege kosten Zeit) nicht erreicht werden. Das Aufsuchen einer Turnhalle, die sich nicht auf dem Schulgelände befindet, macht weiteres Aufsichtsund Betreuungspersonal notwendig, das seitens der Schule nicht gestellt und bezüglich des Ganztagsangebotes nicht bezahlt werden kann. Alle Zusatzangebote müssten entfallen. Eine Nutzung im Rahmen der Ganztagsschule könnte nicht mehr stattfinden. Kommunaler Kindergarten Glarumer Mäuseland Die Kindertagesstätte (KiTa) verfügt über das durch die niedersächsische Landesregierung (Kultusministerium) vergebene Markenzeichen BewegungsKiTa, welches bei Schließung der Turnhalle sofort aberkannt würde. Dieses Markenzeichen besitzt die KiTa Glarum aufgrund der aus fachlicher Sicht hervorragenden Kooperation mit dem TuS Glarum. Trainer bzw. Übungsleiter des Vereins übernehmen und gestalten zu bestimmten Zeiten während der Kindergartenstunden die sportliche Betreuung der Kinder. Dieses Bewegungsangebot findet in der Turnhalle statt. Neben dieser Kooperation bietet der TuS Glarum den Kindergartenkindern (sofern eine Mitgliedschaft besteht) in den Nachmittagstunden die Teilnahme am täglichen Sportangebot in der Halle an. Dieses Angebot ist in der Stadt Schortens einzigartig. Viele Eltern begrüßen diese Möglichkeit der kurzen Wege. Auch außerhalb der Kooperation mit dem TuS Glarum beansprucht die KiTa die Räumlichkeiten der Halle, um den Kindern reichhaltige Bewegungsmöglichkeiten anzubieten, die sie vielfach dringend benötigen. Der Kindergarten besitzt die nötigen Räumlichkeiten nicht. Bei schlechtem Wetter wäre bei einem Schließen der Halle ein Ausweichen nach innen, sofern Hallenkapazitäten verfügbar, nicht mehr gegeben. Die KiTa nutzt ebenso die Sozialräume für diverse Vorhaben wie z.b. Vorschularbeit, Musikschule und Therapiestunden für die Integrationskinder. Alle angeführten Vorteile der jetzigen Hallennutzung in Verbindung mit der exzellenten Zusammenarbeit mit dem TuS Glarum wären bei Schließung der Halle zunichte. Der Verlust des Markenzeichens hätte eine deutliche Schwächung der KiTa Glarum zur Folge. Bürgervereine Accum und Grafschaft Die Bürgervereine Accum und Grafschaft (Verein der Grafschafter) nutzen das räumliche Angebot der Sozialräume für zahlreiche Vereinsvorhaben wie z.b. monatlich stattfindende Vorstandssitzungen, Seniorennachmittage, Erste Hilfe Kurse etc. Insbesondere die Grafschafter sind in Ermangelung einer Bürgerbegegnungsstätte auf dieses Raumangebot im Rahmen einer Allround-Nutzung angewiesen. Der Singkreis Grafschaft führt seine regelmäßigen Übungsabende im größeren der beiden Jugendräume durch. Die Bürger identifizieren sich mit ihrem Sportverein und mit ihrer Halle. Eine in den letzten Jahren immer stärker gewordene Bindung an den örtlichen Verein ist deutlich wahrnehmbar. Gut und gerne kann hier von einer gehörigen Portion Tradition und auch Dorfgemeinschaftsleben gesprochen werden. Ohne Halle, und damit ohne den Verein gäbe es keine, wie in der Vergangenheit durch den TuS Glarum initiierte Veranstaltungen wie Tage der offenen Tür, Laternenumzüge etc. Grafschafter und Accumer Kinder können selb-

36 -36- ständig die wohnortnahe Halle aufsuchen (zu Fuß oder mit dem Fahrrad nach dem Motto: kurze Beine kurze Wege), um dort ihrer sportlichen Aktivität nachzugehen. Dadurch kommt es zu einer Entlastung der Eltern, die ihre Kinder nicht mit dem Auto irgendwo anders hinfahren müssen. Das ist auch ein wichtiger Beitrag zum Umweltschutz. Aber auch die Älteren sind auf die ortsnahe Halle angewiesen. Sie hätten bei Wegfall deutliche Einschränkungen hinzunehmen in ihrem Wunsch, sich sportlich zu betätigen. Die Wege würden sich erheblich verlängern, die nächsten Sportstätten sind fußläufig o- der mit dem Rad nur schwer zu erreichen. Ein weiterer erheblicher Nachteil wäre ein gravierender Verlust an Attraktivität für Accum und Grafschaft. Ohne Sportverein, ohne Halle (vielleicht auch ohne Schule?) überlegen sich potentielle Neubürger mehrfach, ob sie einen Zuzug in diese Stadtteile in Erwägung ziehen. Immobilienpreise würden fallen. Freiwillige Feuerwehr Accum Die Freiwillige Feuerwehr Accum trainiert regelmäßig an Sonnabenden in der Halle im Rahmen ihrer gesetzlich auferlegten Pflicht zum Erhalt der körperlichen Leistungsfähigkeit. Sporthalle Roffhausen Grün-Gelb Roffhausen e.v. - - Günstigster Vereinsbeitrag im Umkreis - Finanzielle Mehrbelastung für Familien und Ältere durch längere Fahrtwege bei Vereinszusammenschlüssen bzw. bei einer Vereinsschließung - Von 400 Vereinsmitgliedern sind ca. 100 Jugendliche/Kinder dem Verein angehörig - Mehrheitlich stammen die Kinder/Jugendlichen aus dem Umkreis Middelsfähr/Roffhausen - Hohe Anzahl an Kindern und Jugendlichen, obwohl Middelsfähr und Roffhausen unter dem Durchschnitt des allgemeinen Anteils an Kindern und Jugendlichen in der Stadt Schortens liegen. (~16,4 %) - Sporthalle Roffhausen wird zusätzlich durch Schwarz-Weiß Middelsfähr sowie die Heinz-Neukäter-Schule in Roffhausen benutzt für Übungs-, Sport- und Schulstunden - Schließung der Sporthalle würde nicht nur den Verein treffen, sondern auch umliegende Vereine und Schulen - Sporthalle Roffhausen ist im Umkreis Middelsfähr/Roffhausen mitunter ein Freizeittreffpunkt für Familien, Jugendliche und Ältere.

37 Weitere Freizeitangebote sind, zusätzlich zum Schwarz-Weiß Middelsfähr, nicht vorhanden. - Bei einer Vereinsschließung werden Vereinsmitglieder voraussichtlich Sportangebote in den umliegenden Städten, wie Sande und Wilhelmshaven, wahrnehmen - Hohe Auslastung der Sporthalle Roffhausen durch den SV Grün-Gelb Roffhausen, auch an Wochenenden - Sanierungsbedarf der Sporthalle Roffhausen im Vergleich am Geringsten - rund Aufgrund der demographischen Struktur in Middelsfähr/Roffhausen ist es erforderlich, eine hohe Attraktivität für Familien zu bieten, da überwiegend der Anteil an Einwohnern hier ein Alter von > 75 Jahre aufweist - 1. These: Zukünftig hohe Anzahl leerstehender Wohnungen und Einfamilienhäuser mit Garten - 2. These: Familien werden sich für einen Standort entscheiden, der viele wirtschaftliche und soziale Vorteile für Eltern und Kinder beherbergt. Darunter zählen - Einkaufsmöglichkeiten (Bäckerei, Metzgerei, Post, Netto in WHV) - Arbeitsplätze (TCN Gelände) - Soziale Einrichtungen (Kindergarten, Grundschule + ortsansässige/r Verein/e Begründung: - kurze Fahrtwege für Familien und Kinder - hohe soziale Bindung für Kinder Sporthalle Sillenstede TuS Sillenstede e.v. - Die Sporthalle Sillenstede ist die zentrale Einrichtung zur Durchführung sportlicher und anderer gesellschaftlicher Aktivitäten für den GPS, die Grundschule Sillenstede Regenbogenschule, der Kindergarten Spatzennest Sillenstede und den TuS Sillenstede v e.v. Der TuS Sillenstede ist der zentrale Sportverein für die EinwohnerInnen in Sillenstede. Auch kommen einige Mitglieder aus den angrenzenden Städten und Gemeinden (Wilhelmshaven, Wangerland, Jever und Sande). Er ist einer der ältesten Vereine Frieslands und feierte im Jahr 2015 sein 150 jähriges Jubiläum. Mit seinen etwas über 700 Mitgliedern ist der TuS Sillenstede einer der größeren Sportvereine der Stadt Schortens.

38 -38- Von den über 700 Mitgliedern sind 227 unter 18 Jahre. Der TuS Sillenstede bietet der Bevölkerung vor Ort ein umfangreiches, attraktives Sportangebot an: Turnen o Männerfitness o Zumba o Wirbelsäulengymnastik o Step-Aerobic o Frauengymnastik o Powergymnastik o Sitzgymnastik o Seniorengymnastik o Geräteturnen weiblich o Kinderturnen o Kindertanzen Fußball Handball Volleyball Badminton Tischtennis Fahrradgruppe Turn- und Sportverein (TuS) Sillenstede Für den TuS Sillenstede hat die Sporthalle verständlicherweise eine existenzielle Bedeutung. Ohne diese gibt es keinen Verein! Ein Verlust dieser Sportstätte hätte zwangsläufig die Auflösung des Vereins zur Folge. Versuche unser Sportangebot auf andere Sporthallen in der Stadt zu erweitern, konnten aufgrund der räumlichen Bindung an den Hallenstandort Sillenstede nicht erfolgreich umgesetzt werden. Außerdem ist dies mit Fahrtkosten verbunden, die der Verein aus seiner Finanzstruktur heraus nicht leisten kann. Auch für Kinder ist eine selbstständige Teilnahme am Sportangebot außerhalb des Dorfes nicht möglich. In bestimmten Bereichen sind gemeinsame Aktionen mit anderen Vereinen denkbar. Zum Beispiel ist dies mit dem TuS Glarum in den Bereichen Handball, Geräteturnen, Jugendtischtennis bereits verwirklicht. Der überwiegende Teil dieser gemeinschaftlichen Sportaktivitäten findet aber in der Sporthalle Sillenstede statt. In Gänze ließe sich daher das Sportangebot des TuS Sillenstede nicht auf eine andere Sporthalle übertragen. Die tägliche Nutzung der Halle durch die Schule und den Kindergarten beginnt in den Vormittagsstunden zur Schulzeit bis zum frühen Nachmittag. Die tägliche Nutzung der Halle durch den TuS Sillenstede beginnt überwiegend in den frühen Nachmittagsstunden und endet gegen Uhr abends. In enger Kooperation mit der Schule können einige sportliche Vereinsaktivitäten auch in den belegfreien Vormittagszeiten der Schule stattfinden.

39 -39- Darüber hinaus bietet der TuS Sillenstede durch die Schule initiiert an den Tagen Mittwoch und Donnerstag im Rahmen der verlässlichen Grundschule die AG s Tischtennis und Fußball an. Hier unterstützt der TuS Sillenstede die Arbeitsgruppen durch ihre Übungsleiter. Der TuS Sillenstede bietet für Jeden, alters- und generationenübergreifend, die Möglichkeit, zu einem geringen Beitrag an sportlicher und gesellschaftlicher Aktivität überwiegend in der Sporthalle teilzunehmen. Die Organisation des Vereins und die Durchführung des Sportangebotes basieren ausschließlich auf ehrenamtlicher Tätigkeit. Besonders hervorzuheben ist der Umstand, dass die Sporthalle in Sillenstede die einzige Sporthalle ist, die im Besitz der Stadt Schortens ist. Der gesellschaftliche Wert des Sports braucht an dieser Stelle nicht nochmal hervorgehoben werden, da dies hinlänglich bekannt ist. Eine Schließung der Sporthalle in Sillenstede hätte gravierende Auswirkungen auf den Verein, die Schule, den Kindergarten und das Dorf selbst. Ohne Sporthalle / Verein ist zu erwarten, dass die Lebensqualität des Ortes auf ein Minimum sinkt. Die Lebensqualität hat aber direkte Auswirkungen auf die Infrastruktur und die Anzahl der BewohnerInnen des Dorfes.

40 -40- Detail-Ergebnisse - Arbeitskreis Zukunft Soziales Leben Das soziale Leben in Schortens ist stark geprägt vom Vereinsleben und vom ehrenamtlichen Engagement. Das Ehrenamt ist gerade jetzt in Zeiten von Migration, Inklusion und Integration noch mehr gefragt als zuvor. Daher wünschen sich die TeilnehmerInnen der Arbeitsgruppe eine Stärkung des Ehrenamtes durch eine hauptamtliche Unterstützung sowie die Anerkennung (Wertschätzung) des Ehrenamts nach außen. Die Stadt Schortens bietet zahlreiche Angebote, um das soziale Leben in Schortens positiv zu gestalten. Hierzu zählen u.a. die Förderung von Vereinen und deren Engagement, die Patenschaften auf Zeit, der Ferienpass (mit Inklusionsangeboten) und die Ferienbetreuung und vieles mehr. Ort der Vernetzung der verschiedenen Generationen sowie der Fachthemen wie Integration und Inklusion ist das Zentrum für Kinder, Jugendliche und Familien Pferdestall. Hier laufen viele Fäden zusammen und fördern sowohl den Austausch der Ehrenamtlichen untereinander als auch die Zusammenarbeit zwischen Ehren- und Hauptamt. Dort angesiedelt sind ferner die aufsuchende Jugendarbeit und die Grundschulsozialarbeit. Nach Meinung der Arbeitsgruppe fehlt es jedoch an einem Sozialaußendienst für Erwachsene. Hier wäre die Schaffung einer Stelle Sozialpädagogik seitens der Stadt wünschenswert. Auch die Themenbereiche Integration und Inklusion sind stetig weiter zu entwickeln. Dies ist ohne hauptamtliche Unterstützung nur schwer möglich. Dabei geht es z.b. um die Förderung von generationsübergreifenden Projekten (z. B. GrundschülerInnen lesen SeniorInnen vor), aber auch die weitere Intensivierung der Integration ausländischer MitbürgerInnen, insbesondere mit Unterstützung der Vereine/Institutionen und Ehrenamtlichen. Ziel ist somit, diese Weiterentwicklung von Integration und Inklusion durch die Stadt Schortens voran zu treiben und das ehrenamtliche Engagement weiter auszubauen und (noch) mehr zu würdigen und zu stärken.

41 -41- Schlussfolgerung und Auftrag an den Rat der Stadt Schortens für den Bereich soziales Leben : Aus Sicht des Arbeitskreises sind hauptamtliche MitarbeiterInnen zur Koordination der Ehrenamtlichen unverzichtbar. Die Stadt ist hier aufgefordert, ausreichende Ressourcen zur Verfügung zu stellen, um festgestellte Defizite zu beseitigen und kommende Aufgaben zu bewältigen. Um Fördermitteln zu akquirieren, schlägt der Arbeitskreis die Gründung einer sogen. zivilgesellschaftlichen Mittlerorganisation für Engagement vor (z.b. eine Freiwilligenagentur oder eine Bürgerstiftung). Der Gründungsprozess soll von der Stadt bzw. dem Bürgermeister initiiert und begleitet werden. Die zu gründende Agentur oder Stiftung, die sich mit der Organisation und Unterstützung des Ehrenamtes beschäftigt, arbeitet vor Ort mit den unterschiedlichen Akteuren zusammen. Fördergelder sind ggf. unter zu akquirieren.

42 -42- Detail-Ergebnisse - Arbeitskreis Zukunft Wirtschaft & Tourismus Der Arbeitskreises Wirtschaft und Tourismus kommt zu folgenden Empfehlungen an den Rat der Stadt Schortens. Bei der zukünftigen Stadtentwicklung sollte neben der Entwicklung des Tourismus vor allem die Wirtschaftsförderung im Vordergrund stehen. Nur mehr Wirtschaft und damit Arbeitsplätze in Schortens sind die Basis die großen Aufgaben der nächsten Jahre zu stemmen und die Zukunft in Schortens zu sichern. Die Kernaussagen der nachfolgenden Empfehlungen zum Thema Tourismus und Wirtschaft sind: Der Tourismus in Schortens braucht ein aussagekräftiges, hervorhebendes Profil, ein Leitbild, das sich festsetzt! Und um die Infrastruktur, Kultur und Wohnqualität zu erhalten und auszubauen braucht Schortens dringend eine transparentere, aktivere, kompetentere und professionellere Wirtschaftsförderung. Überwiegend Wohnen in Schortens und Arbeiten in der Region wird langfristig zu einer negativen Entwicklung in Schortens führen. 1. Tourismus 1.1 Für Schortens ist ein aussagekräftiges, hervorhebendes Profil zu entwickeln. Unsere Stadt braucht ein Leitbild das sich festsetzt, das Schortens wiedererkennbar macht und die Vorzüge der Stadt nachhaltig darstellt. Profilschwerpunkte sollten dabei Natur, Kultur, Historie und Entschleunigung sein. Hierzu sollte eine Zusammenarbeit mit der FH WHV (Lehrstuhl Tourismus- Management ) angestrebt werden. - Die Erstellung eines Leitbilds / Profil für Schortens könnte im Rahmen einer Abschlussarbeit für die Studierenden vergeben werden. - Die Ausschreibung eines Wettbewerbs mit dem Anreiz eines Preises für den besten Vorschlag wäre eine weitere Möglichkeit. Die Präsentation, Vermarktung, Außendarstellung muss verbessert werden. Um besser in der Region aufgestellt zu sein, ist die bisher angesprochene Zielgruppe der Jährigen nicht mehr ausreichend, wir müssen uns hier breiter aufstellen. - Eine Broschüre Ferien in Schortens mit ansprechendem Cover, einem Inhalt mit detaillierten Hinweisen zu Kultur und Freizeitmöglichkeiten und einem Unterkunft- Verzeichnis wäre ein wirksames Mittel

43 Der Internetauftritt in Schortens.de, Wikipedia und anderen Foren ist zu verbessern. - Eine Schortens-Card für Touristen mit Handel und Vermieter entwickeln. Eine Interkommunale Zusammenarbeit/ Tourismusförderung sollte angestrebt werden in Bezug auf Marketing und Kommunikation. Die Highlights der einzelnen Kommunen in der Region überschneiden sich zeitlich zu oft. Ein Abgleich käme allen zu Gute, nicht gegeneinander sondern mehr miteinander arbeiten. 1.2 Es müssen die Leuchtturmprojekte von Schortens herausgestellt werden. Die Projekte müssen nicht unbedingt neu sein ( Alte Stärken neu aufstellen u. Neue Stärken finden ). Hierbei kann die Studie Touristisches Konzept für die Stadt Schortens von Prof. Luft aus dem Jahr 2010 mit seinen Erkenntnissen als Basis dienen. Schwerpunkte könnten sein: a) Neues Gesamtkonzept für Campingplatz und Freibad Einen zusammenhängenden Freizeitpark mit Freibad und Campingplatz schaffen. - Freibad und Campingplatz mit einheitlicher Bewirtschaftung, Nutzungsdauer und Öffnungszeiten verlängern, Service verbessern -- Brötchen am Morgen, Hinweise: Was es Wo gibt) - Schaffung von Wohnmobilstellplätzen, Einrichtung von Dauercampingplätzen und Mietwohnmobile in exponierter Lage am See anbieten - Freizeitwert erhöhen durch Aktivspielplatz, Kletterpark etc. b) Fahrrad- und Wandertouren, Nicht nur überregional nach den Knotenpunkten bewerben, sondern mehr an die Attraktionen der Stadt mit ihren Ortsteilen heranführen. - Macht es hier, auf diese Weise, mit dem Anbieter! - Naturgebundene Touren ( Klosterpark, Upjeversche Forst ) mit Highlights wie Gattersäge, Einkehrmöglichkeiten etc. - Touren in Verbindung mit Geocaching - Historische Touren, die Kirchen, Klöster u. Mühlen einbinden ( Flyer entwickeln ) mit Führer oder nach einer App. - Projekte wie Kirche und Musik / Natur (Klosterpark) und Musik entwickeln c) Bürgerhaus und Veranstaltungen

44 -44- Das bestehende vorbildliche Sommerprogramm und andere Events noch aktiver nach außen darstellen (siehe Pumpwerk) 1.3 Gute Voraussetzungen schaffen Den Stadtkern aufhübschen und in Zusammenarbeit mit den Geschäften und Lokalitäten mehr Verweilplätze schaffen und für eine attraktivere Vorplatzbewirtschaftung sorgen. Die Übernachtungsmöglichkeiten müssen in Schortens verbessert werden: - Das Angebot an hochwertigen privaten Ferienwohnungen und Pensionen muss ausgebaut werden. Da es immer weniger Anbieter gibt, oder sich diese nicht online darstellen, ist die Stadt Schortens gefordert, hier Anreize zu schaffen. - Ein Investor für ein neues Hotel ( ev. mit Tagungsmöglichkeiten ) sollte schnell gefunden werden. Gegebenenfalls wäre auch ein Hotel im Außenbereich Nachhaltiges Tagungs Zentrum im Grünen eine Option. Sonstige Serviceleistungen verbessern: - Fahrradverleih-Station etc. 1.4 Visionen als Chance nutzen Was heute noch Vision und nicht zu realisieren ist, könnte sich bis 2030 als Möglichkeit herausstellen. Beispiele hierzu wären: - Ein Freizeitpark (wie Gesamtkonzept Campingplatz mit Freibad aber eine Nummer größer angelegt) - Ausschreiben eines Wettbewerbs (als hand out für Touristen) - Was könnte für Schortens, neben den bereits vorhandenen Angeboten, ein neues touristisches Highlight sein/ werden. 2. Wirtschaft 2.1 Schortens braucht dringend eine aktivere, professionellere Wirtschaftsförderung a.) Schortens braucht eine Wirtschaftsförderung, um vermehrt Firmen und Unternehmen in unserer Stadt anzusiedeln und um so auch mehr Arbeitsplätze vor Ort zu schaffen.

45 Um diese Aufgaben leisten zu können, sollten Wirtschaft und Tourismus als Aufgabengebiete in der Verwaltung geteilt werden, da die Anforderungen zu unterschiedlich sind. b) Zusammenarbeit mit einem/r freien WirtschaftsfördererIn auf Provisionsbasis. Sein/ihr Aufgabengebiet wäre neben der Akquise von Wirtschaftsunternehmen und Gewerbetreibenden für Schortens auch der Bezug zu den bestehenden Betrieben/ Firmen halten und die Unterstützung bei der Nachfolge bei bevorstehenden Betriebsaufgabe Anforderungsprofil: - Er sollte ein Profi sein der aktiv und initiativ tätig ist und Qualitätsunternehmen findet und für den Standort Schortens gewinnt. - Er sollte charismatisch, kommunikativ und integer sein und über Verbindungen zur nationalen und internationalen Wirtschaft, Verwaltung und Politik verfügen und dem norddeutschen Raum verbunden sein ( Lokalkolorit ) Durch die Einbindung / Zusammenarbeit mit dem Stadtmarketing entlastet er die Abteilung und profitiert von deren know how und ihrem Wissen über die internen Abläufe. Die Verwaltung übernimmt das Controlling, definiert, steuert die Wirtschaftsförderung. c) Private Initiativen ins Leben rufen/ unterstützen Eine ehrenamtliche Wirtschaftsförderung könnte hilfreich sein. - Vorstellbar ist hier ein Industrieclub mit großem Netzwerk ( ggf. hierzu Gründung eines Vereins bzw. einer Arbeitsgemeinschaft Wirtschaftsförderung. 2.2 Anreize für Firmen schaffen, sich in unserer Stadt niederzulassen. Es gibt derzeit keinen Spielraum die Gewerbesteuer generell oder bedarfsorientiert zu senken. Es müssen somit andere Anreize für Neugründung und Leerstand-Belegung geschaffen werden. a) Existenzgründung von kleinen Unternehmen mit Prämien fördern Prämien wären eine Möglichkeit, um Wiederbelegung / Fortführung nach Generationswechsel oder eine Neugründung in Schortens attraktiver zu machen und damit Arbeitsplätze zu erhalten/neu zu schaffen. Hierzu sind klare Vorgaben zu definieren. Es gibt in der Richtung schon eine Verordnung der Gemeinde, sie sollte dementsprechend modifiziert und besser vermarktet / bekanntgemacht werden (Internetauftritt der Stadt etc.).

46 -46- b) Attraktive Gewerbegebiete Es sind zügig inner- und außerstädtische Gewerbeflächen zu erschließen. Neu und Altbestand an Gewerbeflächen sind zu pflegen und pro aktiv zu vermarkten. (Internet, Flyer etc.) c) Potentiale nutzen und frühzeitig erkennen Engere Kontakte / Zusammenarbeit mit den Fachhochschulen ( Absolventen von der FH WHV) d) Bedarfsabfrage/Analyse zu Wirtschaft und Handel ( Was brauchen wir in Schortens ) Für eine Bedarfsanalyse liegt die Einzelhandelsuntersuchung aus dem Jahre 2011 vor und es sind in der aktuellen Umfrageaktion zur Zukunft Schortens entsprechende Fragen formuliert worden. - Die Ergebnisse der Umfrage sind auszuwerten und mit dem Bericht aus 2011 abzugleichen. - Es sollte über die Anwerbung/ Ansiedlung neuer Branchen nachgedacht werden (Logistik, Gesundheit und Dienstleistungen) 2.3 Hotel und Tagungsgaststätten schaffen (auch schon Thema des AK5 ) Schortens braucht ein kleines Hotel im 3-Sterne-Segment um Künstlern, Kurzzeitbesuchern und Geschäftsleuten in der Stadt eine adäquate Unterkunft zu bieten. - Hier ist ein Investor zu finden für ein Hotel (Tages- oder Themenhotel, inner- oder außerorts)

47 -47- Detail-Ergebnisse - Arbeitskreis Zukunft Stadtentwicklung Dieses ist das komplette Arbeitspapier, in dem die Ausgangssituationen, Informationen, Fallbeispiele und Voraussetzungen zu den jeweiligen Themen dokumentiert und mit Anlagen (Bildern, Berichte etc.) untermauert wurden. Nach intensiven Diskussionen über die von den Mitgliedern vorgebrachten Ideen und Themen kommt der Arbeitskreis Stadtentwicklung zu folgenden Ergebnissen und daraus resultierenden Forderungen an den Rat der Stadt Schortens. Der Leitgedanke! Bei der zukünftigen Stadtentwicklung ist neben der Entwicklung eines attraktiven Stadtkerns als Magnet für die Außendarstellung sowie für Tourismus und Wirtschaft die Wohnund Lebensqualität aller BürgerInnen in den Vordergrund zu stellen. Somit galt als übergeordnete Fragestellung bei den zu beratenden Themen: Wie kann die Attraktivität für Familien in allen Ortsteilen verbessert werden, um dem Verlust von Einwohnern auf Grund des demographischen Wandels entgegenzuwirken? Wie können wir unsere Stadt lebendig erhalten? Aus diesem Grund wurden die großen Themen: Bauleitplanung, Breitband Internet, Altersgerechte Angebote und Mobilität als Teilbereiche des übergeordneten Themas Ortsteilentwicklung behandelt. Übersicht der nachfolgend behandelten Themen: 1. Ortsteilentwicklung 2. Regionaler Grünzug 1.1. Die Infrastruktur 2.1. Versiegelung v. Freiflächen und Verbindung vorhandener Biotope 1.2. Bauleitplanung 2.2. Friedwald 1.3. Mobilität 1.4. Breitband-Internet / Kommunikation 3. Bedeutende Investitionen 1.5. Altersgerechte Angebote 3.1. Investition für das Aqua Toll 1.6. Integration als Chance nutzen 3.2. Energiespar-Straßenbeleuchtung 1.1. Die Infrastruktur Während große Bereiche von Schortens, Ostiem und Oestringfelde mit dem Stadtkern Heidmühle einen mehr oder weniger geschlossenen Ortskern bilden, können die äußeren, zum Teil weit auseinander liegenden, Stadtteile nicht oder nur sehr schwer, von der sehr guten Infrastruktur des Stadtkerns profitieren.

48 -48- Es wurde eine Matrix erstellt, in der die wichtigsten Punkte zur Grundversorgung einer Familie erfasst und bewertet wurden wie: - soziale Einrichtungen ( Schule, Kindergarten, Spielplätze etc. ) - Dienstleister ( Bank, Post ) - Einzelhandel ( Lebensmittelgeschäfte, Bäcker, Schlachter, etc. ) (siehe hierzu die Matrix in Anlage Blatt 1) Da im Arbeitskreis nicht BürgerInnen aller Ortsteile vertreten sind, wurden die Einschätzungen, die sich auf frei zugängliche Informationen stützen, durch stichpunktartige Einzelbefragungen vor Ort bei MitbürgerInnen der einzelnen Ortsteile untermauert. Hieraus ergaben sich die nachfolgenden Erkenntnisse und Forderungen zu Verbesserungen in den Ortsteilen und damit für die Entwicklung von Schortens insgesamt: Der Stadtteil Heidmühle, das Stadtzentrum von Schortens Mit der Konzentration aller Geschäfte, Ärzte, Banken, Post und Apotheken im Zentrum finden hier die täglichen Aktivitäten der BürgerInnen aus allen Ortsteilen statt und ist der Treffpunkt der Touristen. In der oberen Menkestraße sind Verweilplätze für die BürgerInnen zu schaffen, die auf den ÖPNV angewiesen sind bzw. die zu Fuß oder mit dem Fahrrad den Weg ins Zentrum zurückgelegt haben. Die Anzahl der Parkplätze in der Nähe der Einzelhandelsgeschäfte darf nicht eingeschränkt werden Oestringfelde Reines Wohngebiet im westlichen Randgebiet des Stadtkerns mit Grundschule, Kindergarten, Waldkindergarten u. ein Spielplatz. Mit nur einem Bäcker auf halben Weg zum Stadtkern ist Oestringfelde, abgesehen von der Kinderbetreuung, völlig vom Angebot des Zentrums abhängig Schortens Reines Wohngebiet im südlichen Randgebiet des Stadtkerns, das sich Grundschule u. Kindergarten und -krippe zusammen mit Ostiem teilt. Abgesehen von einem Bäcker mit einzelnen Grundnahrungsmitteln und einem Geldautomaten ist in Schortens nichts vorhanden und somit völlig vom Angebot des Zentrums abhängig Schoost Kleine ländliche Siedlung im südöstlichen Randgebiet von Schortens gelegen. Besitzt auf Grund von Größe und Lage keine Elemente der Grundversorgung. Schoost wird als kleiner außen liegender Ortsteil immer auf das Angebot anderer Ortsteile zurückgreifen müssen.

49 Ostiem (Groß- u. Klein-Ostiem) Siedlungsgebiet im südöstlichen Randgebiet des Stadtkerns hat zusammen mit Schortens eine Grundschule und Kindergärten sowie einige Spielplätze. Besitzt auf Grund von Größe und Lage keine weiteren Elemente der Grundversorgung. Ostiem ist und wird auch zukünftig vom Angebot des nahen Gewerbegebietes und des Zentrums abhängig bleiben Roffhausen / Middelfähr Zwei durch die B210 getrennte, in sich gewachsene Siedlungsgebiete im östlichsten Stadtgebiet von Schortens und haben zusammen fast alle Elemente einer Grundversorgung. Ein Arzt und eine Lebensmittelversorgung fehlen Grafschaft und Accum ( Glarum) Sind zwei abgeschlossene Siedlungsgebiete im östlichen Teil des Stadtgebiets und haben eine gemeinsame Grundschule und Kindergarten in Glarum sowie jeweils eigene Kinderspielplätze. Grafschaft hat darüber hinaus eine solide Grundversorgung Accum hat nur einen Kiosk, der einige Backwaren und einzelne Grundnahrungsmittel bereit hält und eine Postsammelstelle für den Ort betreibt. Accum ist somit in der Grundversorgung auf das 2 km entfernte Grafschaft angewiesen. Eine strukturelle Aufbesserung der Grundversorgung ist hier leider mittelfristig nicht vorstellbar Sillenstede Ist eine gewachsene Ortschaft im nordöstlichen Stadtgebiet und hat alle sozialen Einrichtungen wie Grundschule, Kindergarten und Krippe, einige Spielplätze und das alte Rathaus als Bürgertreff. Ein kleines Geschäft stellt zudem noch die Grundversorgung an Lebensmitteln sicher. Sillenstede ist bei der ärztlichen Versorgung, Post, Bank und Apotheke auf Grafschaft als nächster Ortsteil angewiesen. Als einziger großer Ortsteil mit geschlossener Dorfstruktur braucht Sillenstede eine autarke Grundversorgung, um sich weiterentwickeln zu können Upjever (Addernhausen) Als reines Siedlungsgebiet im äußersten Westen des Stadtgebiets hat es keine Elemente der Grundversorgung zu bieten. Der Spielplatz des heilpädagogischen Zentrums wird mitbenutzt. Upjever ist von Rahrdum ( Spielplätze, Schlachter, Bäcker u. Poststelle ) abhängig und für alles Weitere auf das weit entfernte Jever oder Heidmühle angewiesen. Eine strukturelle Aufbesserung der Grundversorgung ist hier mittelfristig nicht vorstellbar. Hier sind dringend die Möglichkeiten des ÖPNV zu verbessern bzw. Alternativen anzubieten. Zu den obigen Punkten wurde eine Zusammenfassung erstellt (s. Anlage Blatt 2).

50 -50- Resümee Der Stadtkern (Heidmühle und angrenzende Bereiche) hat das Potential, für alle Generationen ein attraktiver Wohn-, Lebens- und Arbeitsraum zu bleiben bzw. zu werden. Betrachtet man aber die dörflichen Strukturen von Roffhausen, Middelsfähr, Grafschaft, Accum und Sillenstede gelten andere Rahmenbedingungen. Diese, zum Teil weit auseinanderliegenden, Ortsteile können nicht oder nur sehr schwer von der sehr guten Infrastruktur des Stadtkerns profitieren. Um diese dennoch lebendig zu erhalten - und nur dann sind sie für die Stadt insgesamt ein Gewinn - wurde genau analysiert, was diese Orte zum Wohnen (und Arbeiten) attraktiv macht. Dabei ist an erster Stelle das besondere Gemeinschaftsgefühl zu nennen, das gestützt wird durch reges Vereinsleben, Dorffeste und die Einbindung von Kindergärten und Schulen in das Dorfleben (Laterne laufen, Erntekrone aufstellen, Krippenspiel etc.). Für einen großen Teil junger Familien übt dies eine besondere Anziehungskraft aus, die neben den oft großzügigeren und naturnahen Grundstücken bzw. Immobilien den vermeintlichen Nachteil fehlender Infrastruktur ausgleicht. Für den kleinen ländlichen Ortsteil Schoost, die Siedlung Upjever und die Ortsteile verbindenden Siedlungen Addernhausen und Moorhausen gelten andere Maßstäbe, die mit stadtplanerischen Maßnahmen nur schwer beeinflussbar sind. Unsere Forderung Für den Fortbestand und die Entwicklung der Ortsteile ist es demnach erforderlich, die vorhandenen Strukturen ( z.b. Kindertagesstätten, Schulen, Sportstätten und sonstige soziale Einrichtungen) zu sichern und, soweit wirtschaftlich und politisch möglich, auszubauen. Für die außerhalb liegenden Ortsteile ist dabei insbesondere die Erhaltung des aktiven Dorflebens und ihres infrastrukturellen Einrichtungen von Bedeutung. Neben diesen standortspezifischen Erfordernissen muss es das Ziel sein, dass alle Schortenser Bürger(innen) an der Infrastruktur des Zentrums teilhaben können und die Grundbedürfnisse des täglichen Lebens mit einem zumutbaren Aufwand an Zeit und Geld erledigt werden können. Dabei ist aufgrund des demographischen Wandels der Fokus insbesondere auch auf die Bedürfnisse junger Familien zu richten (siehe Leitgedanke). Da infrastrukturelle Angebote wie z.b. Banken, Supermärkte oder Apotheken aus nachvollziehbaren Gründen nicht in allen Ortsteilen vorhanden sind, müssen zwingend kompensatorische Maßnahmen ergriffen werden. Hierbei spielt der ÖPNV eine wesentliche Rolle. (siehe hierzu Ausführungen unter Pkt. 1.3 Mobilität).

51 -51- Ebenso kann aber auch eine mobile Grundversorgung mit Bring-Diensten und Verkaufswagen einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung der Grundversorgung leisten. (Kommt der Bürger nicht zur Ware bzw. Dienstleistung, muss die Ware bzw. Dienstleistung zum Bürger/zur Bürgerin kommen.) 1.2. Bauleitplanung Grundsätzlich sind die Strukturen und spezielle Gegebenheiten der Stadtteile zu berücksichtigen, um vorhandenen und zukünftigen Wohnraum zu vermarkten bzw. zu erschließen. Ein gewachsener Dorfkern, der den ganzen Stadtteil prägt, stellt andere Anforderungen als eine reine Siedlung, die aus wirtschaftlichen Gegebenheiten entstanden ist Schaffung eines Wohnraumportals Um zukünftigen NeubürgerInnen eine verwertbare, umfassende Information über den vorhandenen und den zukünftigen Wohnraum in der Stadt Schortens zu geben, ist die Seite Bauen und Wohnen der Internetseite Schortens.de neu zu gestalten. Der AK5 fordert hier ein interaktives Wohnraumportal, das Immobilien, Grundstücke und Neubaugebiete ausweist und Informationen gibt über Ortsteil, Lage und Vermarkter (mit Tel. und E- Mail ) Zukünftigen Vermarktern wird die Möglichkeit geboten, das Wohnraumportal entsprechend zu nutzen. (Anregungen / Beispiele hierzu siehe Anlage Blatt 1 4) Das Wohnraumportal könnte auch Teil einer völlig neu gestalteten Internetseite sein die auf der Basis einer interaktiven Landkarte basiert und dort abrufbar macht. (Anregungen / Beispiele hierzu siehe Anlage Blatt 5 6) Hinterland- Bebauung Die Möglichkeiten der Hinterland- Bebauung sind so weit wie möglich auszuschöpfen, verwiesen wird hierzu u.a. auf das Baulückenkataster Bei Neuerschließung die Nachhaltigkeit beachten. Die Notwendigkeit der Erschließung neuer Baugebiete wird erkannt. Hierbei sind die im Flächennutzungsplan ausgewiesenen Flächen auf Nachhaltigkeit zu prüfen.

52 Thema Jung kauft Alt fördern, evt. Kostenzuschuss etc. Auf Grund des demografischen Wandels ist davon auszugehen, dass zunehmend Altimmobilien auf dem Markt angeboten werden. Ziel muss es sein, vorrangig Familien mit Kindern zu fördern, um dem Leerlaufen der Infrastruktur und einem möglichen Preisverfall entgegenzuwirken. Durch die Förderung Jung kauft Alt wird das Interesse junger Familien auf den Altbestand gelenkt. Neben der gewünschten Auslastung der bestehenden Infrastruktur verringert sich zudem der Freiflächenverbrauch. Junge Familien sollen beim Erwerb einer eigenen, mindestens 25 Jahre alten, Immobilie unterstützt werden. - Der maximale Förderbetrag sollte in der Größenordnung von 8 10 td. Euro liegen und auf mehrere Jahre verteilt werden (5-6 Jahre). Sollte die Immobilie innerhalb einer bestimmten Frist (8-10 Jahre) veräußert werden, ist der Förderbetrag in vollem Umfang zurückzuzahlen. - Um das Risiko beim Kauf einer alten Immobilie für den Erwerber zu minimieren (Bausubstanz) wird bei Bedarf die Erstellung eines Gutachtens zu 80 %, max. 1200,- Euro gefördert. - Die Leistung ist eine freiwillige Leistung der Stadt, ohne dass sich daraus ein Rechtsanspruch ableiten lässt. - Die Förderungsrichtlinie wird im Internet- Portal der Stadt Schortens unter Wohnraumportal zur Verfügung gestellt. (s. hierzu Beispiel- Richtlinie der Stadt Hiddenhausen und der Artikel der Stadt Jever im Wochenblatt v ; Anlage 1.2.4, Blatt 1 2) 1.3 Mobilität Mit der Zentralisierung aller Geschäfte, Post, Banken, Ärzte und Apotheken im Ortskern von Heidmühle ist die Grundversorgung in den meisten Ortsteilen eingeschränkt bzw. nicht mehr gegeben. (siehe Kapitel 1.1) Um älteren BürgerInnen, die nicht mehr in der Lage sind, ein KFZ zu führen, Familien die keinen Zweitwagen haben und jungen Menschen ohne Fahrzeug die Möglichkeit zu geben, sich mit dem Lebensnotwendigen zu versorgen und außerdem auch am gesellschaftlichen Leben im Centrum teilzunehmen, ist eine Verbesserung des Nahverkehrs erforderlich. In der 2012 erstellten Studie Mobilität in ländlichen Räumen von Niedersachsen kommt man für Friesland zu Ergebnissen, die wir teilen und pro aktiv bearbeitet wissen möchten. Siehe hierzu Anlage 1.3 Blatt ÖPNV Der ÖPNV verbindet mit den Linien 214, 215, 216, 217, 218, 219, 220 und den Ruf-

53 -53- mich Buslinien Schortens und seine Ortsteile unter einander bzw. mit Jever, Sande und Wilhelmshaven. Der ÖPNV fokussiert sich dabei mehr auf die Beförderung der SchülerInne und weniger auf die Belange der restlichen BürgerInne. Für einen Arztbesuch in Heidmühle müssen z.b. Bürger aus Ostiem u. Upjever, 1:30 2:00 Std für eine einfache Wegstrecke rechnen und zusätzlich noch einen, bis zu 31 Min. langen, Fußweg in Kauf nehmen. Siehe hierzu Anlage 1.3 Blatt 2 Da die Tarifwaben so aufgeteilt sind, dass alle Stadtteile im Tarif E ( 2,50 ) und max. im Tarif G ( 2,90 ) erreichbar sind und größtenteils Jever immer mit einbezogen ist, ist nicht der Preis das Kriterium, sondern die Erreich- und Verfügbarkeit. Es sind schnellstens Lösungsansätzen zu entwickeln, damit sich die jetzt schon unbefriedigende Situation in den Randlagen verbessert Themengebundene Personenbeförderung Um allen BürgerInnen der Stadt die Möglichkeit zu geben, an Veranstaltungen wie - Wochenmarkt - Theater, Bürgerkino etc. - Stadtfeste und verkaufsoffener Sonntag etc. teilzunehmen, fordert der AK eine themenbezogene Personenbeförderung die den unzureichenden ÖNPV ergänzt. Hier sind die Stadt und die Wirtschaft gefordert, tragbare Ansätze zu finden Radwegenetz ausbauen Folgt man der Studie Mobilität in ländlichen Räumen von Niedersachsen, muss man, um die Intermodalität zu unterstützen, verstärkt den immer öfter auch elektro-mobilen, Fahrradverkehr als ÖPNV- Zubringer nutzen. Dieses erfordert bestehende, ortsteilverbindende Radwege sicherer zu machen und neue sichere Radwege zu schaffen Weitere bedarfsorientierte Angebote Langfristig werden weitere innovative Angebote benötigt, um den BürgerInnen in Stadtteilen, die schlecht an das normale ÖPNV-Netz angebunden sind gerecht zu werden. Hier können Themen wie - Bürgertaxi oder Taxibus, - kommunale Mitfahrerportale, die es schon in vielen Kommunen gibt oder - ein Bürgerbus-Programm, wie es im Landkreis Leer mit dem Anruf-Bus besteht, wird interessant werden und sollte schon heute mit betrachtet werden Breitband-Internet / Kommunikation Wenn die traditionelle Versorgung des persönlichen Bedarfs vor Ort und der ÖPNV nicht mehr gewährleistet sind, bekommt die indirekte Kommunikation einen immer größeren Stellenwert. War das Telefon hier lange das vorherrschende Medium, ist heute das Inter-

54 -54- net zur Plattform des sozialen- u. wirtschaftlichen Lebens geworden. Handelshäuser, Versicherer, Energieversorger und Banken verlagern die Aktivitäten immer mehr ins Internet und Fachärzte vergeben ihre Termine vorzugsweise über diese Plattform. Darüber hinaus sind Wirtschaft und Handel ohne Breitband- Internet nicht mehr voll handlungsfähig. Dieses beeinflusst unmittelbar die Neuansiedlung von Unternehmen. Leider ist diese Versorgung außerhalb der Ballungsgebiete bis heute nicht umgesetzt, BürgerInnen in kleinen Orten und ländliche Kommunen bleiben wegen hoher Einzelanschlusskosten außen vor und werden somit doppelt benachteiligt ( schlechte Infrastruktur und schlechte Kommunikation ). Selbst in Neubaugebieten wie die Brauerwiesen in Schortens sind die tatsächlichen Übertragungsraten mehr als grenzwertig zu betrachten. Beruflich Arbeiten über Internet von zu Hause aus ist hier kaum möglich (s. hierzu Messung vom / 17:10 Uhr) Um die Wettbewerbsfähigkeit Schortens als Wirtschafts- u. Gewerbestandort zu fördern, ist der Ausbau des Breitband- Netzwerks zwingend notwendig. Auch für die Neuansiedlung privater Haushalte hat eine entsprechende Versorgung einen hohen Stellenwert bei der Wahl des Wohnortes Altersgerechte Angebote Schortens familienfreundlicher zu machen schließt eine kinder- und jugendgerechte Gestaltung des öffentlichen Raumes ein. Das Angebot an Krippen, Kitas und Kinderspielplätzen ist ausreichend, auch die Grundschulkinder werden in der Ganztagsschule vorund nach Schulende betreut. Da Kinderspielplätze generell eine Altersbeschränkung aufweisen und die Nutzung für über 14-Jährige verboten ist, es aber außerhalb des Vereinslebens kaum Angebote zur sinnvollen Freizeitgestaltung gibt, stellt sich die Frage nach den Bedürfnissen von jugendlichen Mädchen und Jungen. Angebote in Schortens Jugendheim/ Gruppenheim am Klosterpark Hier treffen sich verschiedene Vereine und Gruppen Problem: Das Jugendheim ist kaum und nach 16:36 Uhr nicht mehr mit dem ÖPNV erreichbar und somit nur ortsnah nutzbar.

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