Glanzvolles 150. Stiftungsfest in Halle. S. S u. 16

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1 1 Glanzvolles 150. Stiftungsfest in Halle Sängerschaftertag 2016 am Ufer der Saale - Bericht vom 150. SF der S! Fridericiana S. 3 Berichte vom Sängerschaftertag 2016 S. 9 Registrierung auf der neuen Homepage der DS S. 10 Rückblick auf den Familien ST 2015 S. 12 Ich würde doch nach Jena gehn! (Teil 2) S. 13 Deutsche Geschichte 1800 bis 1848 im Spiegel der Kommerslieder S. 15?? 121. Jahrgang - II/2016 Studienstiftungen in Halle und in Tübingen S. 17 und 24 Teilnehmerbericht Chorleiterseminar in Freiberg S u. 16 In memoriam Frid. R. Mann S. S u. 16 Berichte Münster und Boßeln S. 22

2 2 Editorial Impressum Herausgeber Der Vorsitzer der Deutschen Sängerschaft (Weimarer CC) Anschrift nebenstehend Druck und Versand: akadpress GmbH, Druck- und Medienproduktion Oberstraße Essen Telefon (02 01) Auflage: Exemplare»DS«-Deutsche Sängerschaft erscheint vierteljährlich zum Ende des Quartals und wird als Verbandsorgan der Deutschen Sängerschaft (Weimarer CC) im Beitrag mit berechnet. Für unverlangt eingesandte Beiträge und Fotos wird keine Haftung übernommen. Konto der Deutschen Sängerschaft: Sparkasse Göttingen BLZ: Konto-Nummer: IBAN DE BIC: NOLADE21GOE Die»Deutsche Sängerschaft«im Internet: Redaktionsschluss für Ausgabe Nr. III/ Lektorat: Winfried Lamprecht Layout und Druckvorbereitung Prof. Dr. Manfred Kröger Anschriftenverwaltung: Jörg Seyffarth (s. letzte Seite) Deutsche Sängerschaft (Weimarer CC) Vorsitzer StD Markus Knöfel Ernst-Cassel-Straße Köln Tel Präsidierende Sängerschaft 2016 Sängerschaft Markomannen Beiertheimer Allee Karlsruhe Tel: 0721/33324 Geschäftsführer Dr. Hanns-Henning Bössler Stefan-George-Weg Darmstadt Tel: Sprecher der Altherrenverbände RA Jörn Meineke Bürgerstraße Göttingen Tel Schatzmeister Dipl.-Kfm. Gerd Stapelmann 14 Rue de la Toison d'or L Luxemburg Tel: Schriftleiter Prof. Dr. Manfred Kröger (MKr) PF 1224, Heuchelheim Tel: Verbandschorleiter Dr. Johannes Viehrig Jenergasse Jena Sprecher der Sängerschaften Anatolij Friske via S! Markomannen Karlsruhe stellv. Sprecher der Sängerschaften Sebastian Selchow via S! Gotia et Baltia Kiel zu Göttingen In dieser Ausgabe steht das 150. Stiftungsfest unserer lieben Verbandssängerschaft Fridericiana Halle an erster Stelle. Der Bericht darüber erinnert an das wechselhafte Schicksal dieses traditionsreichen Bundes: Mehr als vierzig Jahre war man tragender Teil der S! Hohentübingen, die sich nach der Wende an ihr Versprechen gehalten hat, nach Halle zurückzugehen, sobald die Verhältnisse dieses erlauben. Mehr als 20 Jahre nach der Wiedergründung darf man ohne Übertreibung sagen, dass sich die S! Fridericiana in Halle wieder etabliert hat. Davon konnten sich die Teilnehmer am Sängerschaftertag selbst überzeugen. Folgerichtig haben nun die beiden Sängerschaften Hohentübingen und Fridericiana ihr Verhältnis neu definiert. Nach Erreichen der Volljährigkeit erfolgte jetzt der feierliche Austausch der Urkunden für einen Freundschaftsvertrag. Sicher einer der Höhepunkte des Festkommerses. Die DS war gern dabei Zeuge. Der Leser bekommt die Gelegenheit selbst die zwei Neugründungen zu vergleichen, denn der zweite Teil des Berichtes über die Wiedergründung in Jena macht deutlich, dass in Jena ein ganz anderes Modell zum Erfolg geführt hat. Die DS kann sich glücklich schätzen, dass beide Wege dazu geführt haben, starke neue Sängerschaften zu etablieren. Da schmerzt es umso mehr, dass das in Sachsen noch nicht einmal versucht wurde. Der Sängerschaftertag verlief teilweise wenig harmonisch, weil die Baustellen Neue Homepage und Comment immer noch allseits unzureichend bearbeitet wurden. Manchmal ist eben eine eindeutige Vorgabe durch starke Führung besser als demokratisches Wunschdenken. Das wussten schon die Griechen und Römer. Wir verweisen in diesem Zusammenhang besonders auf den Abdruck der Registrierungsseite der Homepage und bitten darum, sich registrieren zu lassen. Nur so kann die dynamische Homepage an Fahrt gewinnen. So deutlich hier die Kritik klingen mag, so deutlich ist die Freude über ein Beispiel gelungener Unterstützung. Der Schriftleiter hat beim Aufräumen eine alte Kinokarte gefunden. Darauf war der Titel einer originellen Kneipe in Bonn notiert: Vbr Kircher (BB) hatte die Deutsche Geschichte mit den Texten zeitgenössischer Kommerslieder verbunden. Einer kurzen an ihn folgte kurz darauf die Übertragung aus handschriftlichen Notizzetteln ins Word-Format. Für diese vorbildliche Unterstützung und für den originellen Aufsatz selbst sei an dieser Stelle herzlich gedankt. Auch allen anderen Einsendern sei herzlich gedankt. Nach wie vor erhalten wir so viele freiwillige Beiträge, dass wir noch Beiträge für die nächste Ausgabe in der Schublade haben. So soll es sein! Euer Manfred Kröger (Hols, Ar-Altpr, Gui-Nie) Zum Titelbild: Die Treppe im Ständehaus zu Merseburg konnte nur fast allen Gästen des Festballs Platz bieten. Natürlich dominieren hier Grün und Blau. Aber jeder ist eingeladen, seine eigenen Farben im Original zu suchen, das die jubilierende S! Fridericiana auf Anfrage gern zuschickt. Kontakt über den Schriftleiter.

3 3 Sängerschaftertag 2016 am Ufer der Saale (1) 150 Jahre S! Fridericiana Halle Neue Sängerschaft in alten Räumen und gleichzeitig alte Sängerschaft in neuen Räumen. So könnte man das 150. Stiftungsfest der S! Fridericiana zusammenfassen. Die alte S! Fridericiana wurde 1866 in Halle gegründet. Sie löste sich dort 1935 offiziell auf, um danach formal als Kameradschaft weiter zu bestehen. Mangels Interesse seitens der Studenten bestand die Kameradschaft allerdings nur auf dem Papier. Die neue Sängerschaft wurde am in Halle wieder gegründet, nach fast vierzig Jahren Teil der S! Hohentübingen. Rückblick Das Fritzenhaus am Jägerplatz 14, direkt an der Saale gelegen, konnte die S! Fridericiana durch äußerst geschicktes Vorgehen sehr schnell nach der Wiedervereinigung wieder in Besitz nehmen. Zuerst haben sie mit Hilfe formaler Bedenken die Eigen- tumsübertragung auf den NSStudentenbund verhindern können, dann hat ihr Bbr RA Dr. Eber-hard Theurer (Htb, Hols, Frid h.c. ) aus Balingen sehr schnell den richtigen Weg erkannt. Der AHV war nämlich immer noch als alleiniger Eigentümer im Grundbuch eingetragen, obwohl das Fritzenhaus Sitz der FDJ Halle war. Nebenbei, dort sollen sich Erich und Margot Honnecker kennengelernt haben. Vbr Theurer rief kurzentschlossen eine Sitzung des AHVs der S! Fridericiana ein, ließ sich von den damals noch lebenden Urmit-gliedern Vollmachten geben und präsentierte diese den Behörden, die daraufhin Grundbesitz und Schlüssel zwar nicht sofort, aber widerstandslos freigaben begann dann die harte Renovierungsarbeit. Parallel dazu waren etliche Hohentübinger semesterlang als Stützungsburschen in Halle. Das Ergebnis davon durfte nun die gesamte Deutsche Sängerschaft im renovierten Haus und vor allem bei bestem Wetter im Fritzengarten genießen. Den festlichen Rahmen für den Ball bot das alte Ständehaus in Merseburg, das dank des Solidaritätszuschlags perfekt renoviert ist. Es war fast wie in alten Zeiten, wenn nicht noch mehr als das (vgl. Titelbild dieser Ausgabe). Doch der Reihe nach: Der Fritzengarten mit seiner langen Uferfront zur Saale war der ideale Ort für ein Frühjahrsbarbecue am Begrüßungsabend. Es gab bei schönstem Wetter kaum noch freie Plätze. Wer zu spät kam, erhielt weder einen Platz noch ein Stück vom Spanferkel. Dafür war dann reichlich Gelegenheit sich kennenzulernen; z.b. für die Präsidierende S! Markomannen mit der Nachpräsidierenden S! Gotia et Baltia Kiel zu Göttingen. Ein Prost auf gute Zusammenarbeit!

4 4 Bilderbogen vom Festkommers: Kommersleiter Maik Morgner; Fux Jahn mit der von Vbr. Vogtmann übergebenen neuen Prunkfahne; AHx Ertle bei der Übergabe der gebundenen Fassung des neuen Liederbuches an den AHx Hohentübingen Vbr Dostmann. Redner waren u.a. (mittlere Reihe von links) Bürgermeister Geier, Minister Tullner, AHCC-Vertreter Dr. Weiß und Vbr Dostmann. In der Reihe darunten zeigen wir das paritätisch besetzte Organisationskomitee. Hier fehlt leider Vbr Martin Sass. Die Vorbereitungsphase Es ist eine gute Tradition, dass die Deutsche Sängerschaft abwechselnd einen ortsungebundenen feierlichen Sängerschaftertag und einen Arbeitssängerschaftertag in Weimar veranstaltet. Diesmal gab das 150. Stiftungsfest der S! Fridericiana Anlass für einen besonders feierlichen ST. Wer die Einladung mit den zahlreichen Programmpunkten aufschlug, hatte die Qual der Wahl und bestimmt auch ein paar Zweifel, ob das so durchführbar sein wird. Es war so durchführbar und dem Organisationskomitee, mit Vbr Christoph Bernstiel an der Spitze, sei Dank und Anerkennung gezollt. Die Bilder sollen einen Eindruck von der Vielzahl der Programmpunkte geben. Fast alle Bilder wurden von einem Berufsfotographen erstellt. Die S! Fridericiana hat sie der DS zum Abdruck freigegeben. Nicht nur dafür ein herzliches Dankeschön. Der Festkommers Als Begrüßung am Himmelfahrtstag gab es ein Frühjahrs-Barbecue im Fritzengarten. Bereits beim offiziellen Beginn desselben war der Garten bis auf den letzten Platz mit Gästen gefüllt. Das Wetter spielte mit und niemand hatte Mitleid mit dem Spanferkel und schon gar nicht mit den Mitgliedern des Hauptausschusses, die mal wieder länger als gedacht getagt haben. Am Freitag war für die einen die Teilnahme am Plenum oder an den Chorproben angesagt, während die anderen sich entweder hinter die Kulissen des neuen Theaters oder auf die Spuren berühmter Komponisten begeben durften. Am Nachmittag dasselbe Bild, nur für die anderen gab es eine Wahl zwischen einer Tour zu Drehorten von Krimiserien oder zu einem kulinarischen Stadtrundgang. Am frühen Abend wurde dann gemeinsam mit einem Saaleschiff der Ort des Festkommerses und

5 des Damenprogramms im Kunstverein Talstraße erreicht. Anlegestelle war der viel besungene Krug zum Grünen Kranze unterhalb der Burg Giebichenstein. Natürlich war die Fahrt weniger romantisch als in kleinen Kähnen bei Lampion- oder Fackelschein, wie man das aus historischen Couleurkarten kennt. Aber man kann schließlich nicht alles haben. Einen Eindruck von Studentenromantik wie auf dem Neckar haben die Gäste dennoch t bekommen. Der Ort des Kommerses, die Bergschänke bot zunächst einen herrlichen Blick ins Saaletal und dann nur noch wenige freie Plätze im Saal, aber vor allem wenig Gezapftes. Wider jede Planbarkeit war die Zapfanlage dort ausgefallen, so dass die aktiven Fridericianer kurzentschlossen die Zapfanlage im Fritzenhaus demontierten und in der Bergschänke installierten. Hier galt die alte Regel, mit einem Hahn geht es langsamer, aber es geht. Trotz aller Widrigkeiten behielt der Erstchargierte Maik Morgner seine stoische Ruhe und eröffnete auf die Minute exakt den Kommers, und der hatte es in sich. Mindestens 180 Teilnehmer von überall ergaben eine 20 Minuten langen Begrüßung, tadellos ohne jegliche Nachbegrüßung. Dann wurde der erste Gastredner annonciert, der Bürgermeister der Stadt Halle Geier. In launigen Worten und sogar mit blau-blauer Krawatte gratulierte er der jubilierenden Fridericiana. Man merkte seinen Worten an, dass man die unverzügliche Rückkehr nach Halle vor 25 Jahren als äußerst positiv empfunden hat. In Vorbereitung auf die Grußworte stöberte Bürgermeister Geier persönlich im Stadtarchiv und wurde fündig. Gerahmt und auf DINA3 vergrößert übergab er die Kopie einer historischen Couleurkarte. Als zweiter Gastredner trat der gerade erst ins Amt gewählte Magdeburger Minister für Bildung Mag. Tullmer ans Rednerpult. Wir müssen wohl lange in den Archiven suchen, um derartig prominente Gastredner auf einem DS- Kommers zu belegen. Dann sprachen gleich drei Vertreter des Coburger Convents. Alle drei hoben die engen Kontakte zur DS hervor. Der Vertreter des AHCC Dr. Weiß lobte dabei ganz besonders die Zusammenarbeit im Rahmen der CC-Akademie und forderte dazu auf, ihr Angebot noch stärker zu nutzen. Er dankte für Organisation und Gestaltung des Hochschulgesprächs und des Rudelsburg-Kommerses, der den Vertretern des CC endlich einen Anlass gegeben hätte, die Rudelsburg zu besuchen und auf unseren vor genau 25 Jahren ermordeten Vbr Rohwedder aufmerksam zu werden. Es folgten neben dem Vorsitzer der DS Knöfel (Leop) und dem Sprecher der Sängerschaften Friske (Mark) weitere Gastredner, die jeweils ihre Worte zur Übergabe wertvoller Geschenke nutzten. Der materielle Wert war dabei zweitrangig. Zuerst übergab Vbr Thomas Vogtmann eine neu angefertigte Prunkfahne als Symbol für die quasi endgültige Abnabelung von der S! Hohentübingen (Zitat: Eine Verbindung ohne Fahne ist wie eine Dame ohne Unterleib ), dann folgte die Retourkutsche durch den AHx Dostmann aus Tübingen mit der Übergabe der Neuauflage des Hohentübinger Gesangsbuches. Der Einband zeigt graphisch besonders schön das Verbindende zwischen den beiden Sängerschaften. Das von Vbr Jürgen Hanf (Htb, Frid) zusammengestellte und von Vbr Dr. Harald Erbse (Htb, Got-Balt) musikalisch betreute Werk wird wohl noch viele Jahre die Aktiven in Tübingen und Halle an ihre gemeinsamen Wurzeln erinnern. Gut so! Das Festkonzert Während Festkommers und Festball jeweils an einem historischen Ort stattfanden, versammelte man sich zum Festkonzert in einem modernen, aber eher schmucklosen Saal im Zentrum von Halle. Wir berichten über das Konzert in einem speziellen Abschnitt dieses Artikels, den dankenswerterweise Vbr Knöfel (Leop) geschrieben hat. 5 (links) Diese Couleurkarte erschien zum 25. SF der S! Salia Halle. Sie soll auch daran erinnern, dass die S! Hasso-Salia seit 1999 mit der S! Fridericiana fusioniert ist und nun die junge alte Sängerschaft am gemeinsamen Gründungsort Halle tatkräftigst unterstützt. (unten) Die Schifffahrt auf der Saale war ein echtes Highlight des Stiftungsfestes. Das Warten darauf hatte sich also gelohnt. Alle Gäste fanden auf der MS Saaleperle Platz, wenn auch nicht jeder auf dem sonnigen Oberdeck.

6 6 Ein DS-Konzert cum sine Traubentonne Es ist immer wieder frappierend, auf welch unterschiedliche Weise die einzelnen Sängerschaften ihr musisches Gebot umsetzen. Das zeigte sich auch beim DS- Fridericianer-Konzert aus Anlass des 150. Stiftungsfests unserer S! Fridericiana in Halle an der Saale. Das Konzert fand in einem Saal in der neuen Händel-Halle statt. Das Programm des Konzerts begann ziemlich pfiffig. Das Fridericianer-Vokalensemble spürte unter der Leitung von Maik Morgner der alten farbenstudentischen Tradition des Couleurpfiffs nach und führte schwungvoll das Studentenlied Ihr Wandervögel in der Luft in der Vertonung von Niels Wilhelm Gade auf. Auf dieser Vertonung basiert der Pauliner- und damit auch der Fridericianer-Pfiff. Die gute Vernetzung der S! Fridericiana auch in der DS wurde dadurch sinnfällig, dass sich die Fridericianer-Auftritte mit Auftritten verschiedener anderer DS-Sängerschaften abwechselten. So befand sich der zweite Fridericiana-Auftritt zwischen dem der LUS! zu St. Pauli Mainz und dem der PUS! Barden zu München. Die Mainzer Pauliner angeregt durch ihren eigenen Couleurpfiff fuhren mit den Emotionen der Zuhörer Achterbahn. In gewohnt souveräner Manier sangen sie zunächst das flotte Der Jäger längs dem Weiher ging über einen feigen Jäger. Der folgende Irish blessing ging wohl allen Zuhörern zu DS-Herzen. Mit der Arie Ombra mai fu bot der Fridericianer Maik Morgner nicht nur eine Hommage auf den größten Sohn Halles, Georg Friedrich Händel, er empfahl sich zudem als zukünftiger Verbandschorleiter. Mit seiner feinen seelenvollen Art, den numinosen Platanengesang zu intonieren, wurde er bewusst der Tatsache gerecht, dass Barockopern grundsätzlich anders gestaltet sind als die Opern der Klassik und Romantik. Zudem war die Wahl des Largo von Händel auch aus einem anderen Grund eine besonders geschickte. Die am Konzertnachmittag von Tabea Selle (ATV Gothia Halle) begleitete Arie ist nach Wolfgang Osthoff eine Musik des goldenen Zeitalters, offensichtlich ebenso wie das Farbenlied der S! Fridericiana Halle. Auch die Münchener Barden deuteten ein breites Repertoire an. Allerdings zeigten sie Schwächen sowohl in der zeitlichen als auch in der räumlichen Orientierung. So sangen sie um halb drei am Nachmittag das rheinbergersche Abendlied und intonierten danach into the west von Annie Lennox, was auch aus Münchener Sicht die falsche Himmelsrichtung ist, um die Jubilarin zu erreichen. Halle brachte mehrere Komponisten hervor. Nicht nur Händel, sondern auch der Romantiker und Ehrenfridericianer (!) Robert Franz (Knauth) ist ein bekannter Ehrenbürger der Stadt. Letzterer vertonte u.a. Am leuchtenden Sommermorgen von Heinrich Heine, Lieber Schatz von Wilhelm Osterwald und Gute Nacht von Joseph von Eichendorff. Bewegend dargeboten wurden sie vom Fritzen und Hasso-Salen Robert Böhme. Sicher begleitet wurde er von Maik Morgner (offensichtlich ein Multitalent!) am Klavier. Vielen Dank für das Erinnern an diesen großen Sängerschafter. Ganz besondere Beziehungen bestehen zwischen Halle und Tübingen. Die Hohentübinger reisten daher mit großer Mannschaft und großartigem Programm an. Sie boten mit Bekränzt mit Laub und Was die Welt morgen bringt zwar auch zwei korporative Klassiker an, verfielen aber eben nicht in die sonst bei diesen Liedern übliche Schmissigkeit, sondern spürten konzentriert den Schwingungen der Sätze nach. Das war sicher auch dem Hohentübinger Vbr Harald Erbse zu verdanken, der Was die Welt und das bekannte moon river in solche (schwingende) Sätze kleidete. Vom Fridericianer-Vokalensemble zu unterscheiden ist der Männerchor der S! Fridericiana Halle. Auch er nahm mit seinem Programm Bezug auf Stadt und Fluss und intonierte An der Saale hellem Strande und Zwei Brüder so klar, dass man am liebsten mitgesungen hätte. Dreimal darf der Leser raten, wer als Komponist, Tonsetzer, Pianist und Chorleiter mit diesen Auftritten erneut die Saiten der Seele der DS zum Klingen gebracht hat. Es ist immer wieder erstaunlich, was der DS-Chor unter Vbr Dr. Johannes Viehrig (PJ) innerhalb von nur zwei Probentagen zustande bringt. Gleich acht Lieder bot der DS-Chor dar. Und es war noch nicht einmal die allbekannte Traubentonne dabei, zu der der Chorleiter ein, sagen wir mal, gespanntes Verhältnis hat. Aber auch die anderen dargebotenen Korpo-Klassiker wurden in mehrstimmigen Sätzen so sicher dargeboten, dass ich leise mitgesummt habe. Alles in allem wohnte ich einem stimmungsvollen Konzert bei, dass in besonderer Weise sinnfällig gemacht hat, dass Vielfalt verbinden kann und zum Singen anregen: Noch nach Ende des Konzert sangen Konzertbesucher und Chormitglieder gemeinsam ausgerechnet die Traubentonne! Markus Knöfel (Leop et al) Vorsitzer der DS

7 7 Sechs junge Chöre traten beim Festkonzert auf. Der ausscheidende Verbandschorleiter Dr. Johannes Viehrig (PJ) hatte dabei die wohl schwierigste Aufgabe, indem er in nur drei Proben einen klingenden Chor formen musste. Sein designierter Nachfolger Maik Morgner (Frid) stand ebenfalls vor einer Mammutaufgabe. Er war nebenbei" auch Erstchargierter. Die Mitwirkung der beiden gemischten Chöre aus Mainz und München belegte erneut die Variablität unserer Chöre. Eine vollständige Liste der beteiligten Chöre gibt der vorstehende Bericht von Vbr Knöfel (Leop et al.).

8 8 Der Festball Für alle, die es immer noch nicht glauben: Es war ein schönes Fest. Volle Tanzfläche, Humor, Gelegenheit zum Tragen der großen Roben und nimmer satte Aktive. Wann geht es das nächste Mal nach Halle? Der Festball in dem frisch renovierten Merseburger Ständehaus hielt, was das Programm versprach. Organisator Bernstiel konnte ein so volles Haus begrüßen, dass der Caterer nicht nur leicht seine Kapazitätsgrenze überschreiten musste. Wieder halfen die aktiven Fridericianer aus. Das fiel sehr positiv auf und tat der guten Stimmung keinen Abbruch. Im Gegenteil, es gab immer mal wieder neuen Gesprächsstoff. Für gute Tanzstimmung sorgte ein Wiener Ballhausorchester, gerade richtig für die zahlreich anwesenden Senioren, denn schrille Töne gab es hier nicht. Ein gelungener Sketch sorgte bei der Damenrede für manchen Lacher. Star des Abends war die Tochter von AHx Ertle. Elisabeth durfte die Semestertänze auf Papas Arm erleben. Älteste Teilnehmer waren Vbr Egon Wille (Hols, Htb, Ar-Altpr h.c.) und Vbr Dr. Eberhard Theurer (Htb, Hols, Frid EAH), die beide zur Tübinger Gründungsaktivitas von 1952 gehören. Die Busse fuhren pünktlich nach Halle zurück, so dass wohl sehr viele noch zur Ausklangs-Party auf das Fritzenhaus gingen. Abschluss Der Brunch am Sonntagmorgen sah dann entsprechend auch nur noch wenige müde Gesichter. Aber es war schön zu beobachten, dass drei der zahlreichen Jenenser Füxe und der Fuxmajor der Fridericiana zusammen mit ein einigen wackeren Aktiven zur Gitarre griffen und ein paar Lieder anstimmten. Die Älteren sahen es mit Vergnügen und dachten ganz sicher an die eigene Aktivenzeit zurück. So soll es sein. Nicht unerwähnt bleiben darf, dass es eine hervorragende Jubiläumsschrift käuflich zu erwerben gab. Es ist die erste Darstellung der Geschichte der S! Fridericiana, die wahrlich ungewöhnlich ist. Heute ist die S! Fridericiana eine der Stützen der Deutschen Sängerschaft. Allen Beteiligten ein herzliches Dankeschön! (MKr)

9 Sängerschaftertag 2016 am Ufer der Saale (2) Berichte vom Sängerschaftertag 9 Beschlüsse und Neuwahlen, so sollte man meinen, sind die wichtigsten Aufgaben eines Sängerschaftertages. Beides will gut vorbereitet sein, dann muss man auch nicht allzu lange zusammensitzen. Soweit die Theorie. Die Praxis von Halle sah zumindest für die Beschlussfassung über den neuen Comment ganz anders aus. Die Initiative dazu war bereits vor Jahren von den Aktivitates ausgegangen. Einige weniger erfreuliche Ereignisse waren Anlass dazu. So bildete sich eine Kommission. Letztes Jahr in Weimar wurde man sich nicht einig. Ein außerordentlicher Aktiventag beschloss dann eine Version, die auch vom Hauptausschuss akzeptiert wurde. Doch dann die unangenehme Überraschung: Offenbar sprach man von divergierenden Versionen. Es half nichts. Der Antrag, die Tischvorlage durchzuwinken, um sie dann nachzuträglich zu ändern, wurde mit denkbar knapper Mehrheit abgelehnt. Das war ein unnötiges Desaster, aber ein hoffentlich lehrreiches Stück gelebter Demokratie. Das ist dann die gute Seite dieser Initiative. Nach wie vor schlecht ist, dass wir immer noch keine Regeln haben für den Umgang mit Gästen hier besonders mit ungebetenen Gästen. Gut ist aber auch, dass wir uns nun nur noch ernsthaft um eine saubere Protokollierung kümmern müssen, aber inhaltliche Streitpunkte offenbar aus dem Weg geräumt sind. Es besteht also Hoffnung für Wichtiger Tagesordnungspunkt waren die Neuwahlen zum Hauptausschuss. Hier herrschte dann doch eine fast vollständige Harmonie. Alle Kandidaten wurden entweder einstimmig oder fast einstimmig gewählt. In ihren Ämtern bestätigt wurden der Vorsitzer Markus Knöfel (Leop et al.), der Sprecher der Altherrenverbände Jörn Meineke (Got-Balt et al.), und der Schriftleiter Manfred Kröger (Hols et al.). Zum Nachfolger für unseren langjährigen Geschäftsführer Hanns H. Bössler (Er, Rhen) wurde Emmanuel Fritzen (Ar-Altpr) und für unseren deutlich weniger langjährigen Schatzmeister Gerd Stapelmann (PJ-Burg, Rhen, Er) Christoph Hessel (Germ-A, Bor, PJ) gewählt. Zum neuen Verbandschorleiter wurde Vbr Maik Morgner (Frid) gewählt. Vbr Morgner ist seit langem der erste Aktive in diesem Amt, bringt aber als Student der Musikwissenschaften allerbeste Voraussetzungen mit. Die Vbr² Fritzen (links) und Hessel (rechts) bringen beide eine Menge an Erfahrung in der Zusammenarbeit mit dem Hauptausschuss mit. Vbr Hessel war von 2001 bis 2006 Vorsitzer der DS. Vbr Fritzen war einige Jahre Altherrenvorsitzender bei der S! Arion-Altpreußen. Er hat sich in Berlin besonders große Verdienste als Organisator der GDT erworben. Wer ihn noch nicht kennt, sei auf seinen Artikel in der DS-Zeitung Ausgabe III/2014, p.13 verwiesen. Während Vbr Hessel sein neues Amt turnusgemäß antreten wird, wird Vbr Fritzen dieses erst Ende Juli 2017 tun. Er ist bis zum Ende des Schuljahres 2016/17 in Taipeh gebunden, wird aber dann nach Berlin zurückkehren. Das Plenum dankte Vbr Bössler für seine Bereitschaft, sein Amt solange kommissarisch wahrzunehmen. Die S! Gotia et Baltia Kiel zu Göttingen wurde nach 1963, 1964, 1972 und 2004 zum fünften Mal zur Präsidierenden gewählt. Neuer Sprecher der Sängerschaften wird Vbr Sebastian Selchow. Übergabekommers ist am 26.November 2016 in Göttingen. Wichtige Beratungspunkte des diesjährigen ST waren der Sängerschaftertag 2017, die Sängerschafterwoche 2016, die neue Homepage sowie die Verbandsstatistik verbunden mit der Verabschiedung des Haushaltes Haushalt: Dem Schatzmeister ist es gelungen, durch Einsparungen den Haushalt 2016 quasi auszugleichen. Für 2017 wird dasselbe Ziel angestrebt. Allerdings gab Vbr Stapelmann auch deutlich zu bedenken, dass nach seinen Unterlagen die erhoffte Verjüngung der Altherrenschaften nicht eingetreten ist. In diesem Zusammenhang bat er darum, bei Neuanmeldungen stets auch das Geburtsdatum anzugeben. Zurzeit fehlt bei circa 5% der AH² die Angabe des Geburtsdatums. Diese Lücke könnte das Bild deutlich zugunsten jüngerer Jahrgänge verändern. Sängerschaftertag 2017: Vbr Dr. Rolf Dannecker (Htb, GN, Ar- Altpr) berichtete über die Vorbereitungen des ST 2017 in Weimar. Die Planungen sind abgeschlossen. Der Vertrag mit der Rudelsburg ist wegen eines Pächterwechsels bisher allerdings nur unterschriftsreif. Vbr Dannecker hat anlässlich des Reformationsjubiläums für das Rahmenprogramm Eisenach als Ziel ausgesucht. Bereits jetzt sind die zahlreichen Veranstaltungen auf der Wartburg stark nachgefragt. Vbr Dannecker hat daher bei den Reservierungen Zusatzplätze eingeplant. Breiten Raum nahm auch die Frage ein, wie man in

10 10 Zukunft die Platzvergabe auf der Rudelsburg gerechter gestalten kann. Hier sollen Kontingentlösungen und die Unterbringung in einen Nebenraum ausprobiert werden. Sängerschafterwoche 2016: Die PUS! Barden München organisiert die SW in Feld am See. Eine wesentliche Änderung im traditionellen Ablaufplan ist die Beschränkung auf 7 Tage, obwohl die Mietzeit 10 Tage beträgt. Jeweils ein Tag ist für die An- bzw. Abreise vorgesehen, so dass noch ein Tag für die Nachbereitung zur Verfügung steht. Der Organisationsplan ist der Einladung beigefügt. Neue Homepage der DS: Der Schatzmeister Stapelmann und der Schriftleiter Kröger haben sich der Sache angenommen. Über die entsprechenden Fortschritte berichtete Vbr Kröger unter dem Motto Tue Gutes und rede darüber!. Nicht nur nach seiner Auffassung ist die neue Homepage ausgezeichnet programmiert und attraktiv gestaltet. Sie wird nur nicht angenommen, weil es schlicht an Informationen dazu fehlt. Daher haben die Vbr² Stapelmann und Kröger den Entwurf für ein Handbuch der Homepage erarbeitet, das als Tischvorlage des ST verteilt worden war. Knackpunkt bei der Nutzung der Homepage ist die viel zu geringe Registrierungsfrequenz. An dieser Stelle müssen wir alle zusammen aktiv werden. Um den Nutzen der Seite beispielhaft zu zeigen, hat die S! zu St. Pauli Jena für ihre Mitglieder und für die der befreundeten S! Holsatia jeweils ein Profil angelegt. Weiterhin sind alle DS-Zeitungen seit 2001 als pdf vorhanden. Es gibt die ersten 32 Seiten des Digitalen Handbuchs der DS, das Website-Handbuch und für fünf Sängerschaften eine Zusammenstellung ihrer Couleurkarten. Beispielhafte Ankündigungen von Veranstaltungen sind hochgeladen. Besonders attraktiv ist die Mitgliederdatei, die man nach Berufen und Spezialisierungen auswerten kann. Der Wert der Homepage besteht darin, dass die Nutzer die Daten selbst einstellen und pflegen, Fachbegriff Dynamische Programmierung. Je mehr Nutzer, desto mehr Nutzen. Leider mangelt es genau an diesen Registrierungen. Um dem abzuhelfen, wird hier der Registrierungsvorgang in illustrierter Form erläutert. Kurzanleitung zur Registrierung auf der neuen Homepage Schritt 1: Aufruf der Homepage unter der Adresse: Es öffnet sich ein Begrüßungsfeld mit Informationen auch für externe Nutzer. Im rechten Balken oben findet sich der hier nebenstehende Anmeldeblock. Bitte auf "Zur Registrierung" klicken. Es erscheint der folgende Hnweis: Erläuterungen zu den nebenstehenden Login- Kriterien: Schritt 2: Bitte mit OK bestätigen. Alternativ kann auch das Kreuz rechts oben angeklickt werden. Es öffnet sich ein neues Fenster mit dem Anmeldeformular. Im Kopf des Anmeldeformulars wird der obige Hinweis wiederholt. Schritt 3: Bitte die persönlichen Daten eintragen. Es gibt einige mit * gekennzeichnete Felder, die ausgefüllt werden müssen (Pflichtfelder). Das leere Anmeldeformular ist auf der folgenden Seite dargestellt. Daneben finden sich detaillierte Hinweise. Schritt 4: Absenden und auf eine Bestätigungs warten. Schritt 5: Mit dem nun registrierten Nutzernamen und dem Passwort im Feld "Anmeldung" anmelden. Die Login-Kriterien umfassen die Kriterien für den Nutzernamen und für das sichere Passwort. Der Nutzername ist frei wählbar, darf aber noch nicht von einem anderen Nutzer verwendet sein. Ein sicheres Passwort nutzt den gesamten Satz mit 254 Zeichen aus. Hacker müssten hier Varianten testen. Das ist extrem aufwendig. Man geht also davon aus, dass Hacker nur die gewöhnlichen Buchstaben testen und dann aufgeben. Gewiss ist das Passwort schwerer zu merken, aber es ist sehr effektiv und damit sicher.

11 Erläuterungen zum Anmeldeformular: 11 Sonderaspekt Datensicherheit Heute ist Datensicherheit ein ganz großes Thema. Deshalb hat der Entwickler Vbr Enrico Ellguth die Möglichkeit geschaffen, dass jeder Nutzer individuell seine persönlichen Daten verdecken kann. Dies geschieht nach der Registrierung durch eine einfache Aktivierung. Allgemein: Die meisten Felder enthalten in Grau eine Vorschlag für die Eintragung. Dieser Vorschlag wird mit dem ersten Zeichen überschrieben. Pflichtfelder: Die mit * gekennzeichnete Felder müssen ausgefüllt werden, um die dynamische Programmierung zu gewährleisten. Die Informationen werden im Hintergrund sofort in Listen eingetragen und stehen den Nutzern dann ohne weiteren Sortieraufwand sofort zur Verfügung. So kann die Altersstuktur ermittelt werden oder nach Berufen sortiert werden. Es ist geplant, aus den Adressen die Versandanschriften zu generieren. Sie sollten deshalb stets aktualisiert werden. Die Angabe des Geburtsdatums dient statistischen Zwecken. Ausfüllvorschläge: Viele Felder können nur automatisch ausgefüllt werden. Durch das Pfeilfeld öffnet sich ein Kalender oder ein Auswahlfeld. Durch Klick wird die Information übernommen. Zugehörigkeit zu einer oder mehreren Sängerschaften: Hier muss an erster Stelle die Muttersängerschaft eingetragen werden. Nur so ist es gewährleistet, dass das entsprechende Wappenschild mit dem Namen korrekt verknüpft wird. Man kann sofort oder nach erfolgreicher Registrierung weitere Sängerschaften und Chargen eintragen. Dazu öffnet sich eine entsprechende Maske mit Vorschlägen. Achtung: Es wird aus technischen Gründen stets ein vollständiges Datum gefordert. Es genügt aber z.b. die Angabe um das Sommersemester 1986 einzutragen, wenn man das exakte Datum nicht kennt. Dieser Text wurde auf besonderen Wunsch des Plenums des ST erarbeitet und eingestellt von Manfred Kröger (Hols et al.). Eine ausführliche Beschreibung findet sich im Handbuch der Webseite, das man als registrierter Nutzer einsehen und/oder herunterlanden kann.

12 12 Rückblick auf den Familien-ST 2015 oder die ersten Schritte von etwas Neuem Die Bilder von Vbr Farwer zeigen das Team vor dem Eingang zur Jugendherberge und die Kinder beim Zubereiten bzw. beim Verzehren von Stockbrot. Ausflugsziel war u.a ein künstlicher Wasserfall, damit wenigstens ein wenig Winnetou-Abendteuerland dabei war. Die Zielsetzung war einfach: Verbandsbrüder mit Anhang sollten einen entspannten Sängerschaftertag miterleben dürfen. Die Ausgangslage Unsere Ausgangsposition war eine vollständig andere als die der klassischen Teilnehmer an einem Sängerschaftertag. Die Kinder wollen Beschäftigung, Auslauf und Spielkameraden. Unsere Frauen wollen beschäftigte Kinder und ein Programm, das sie anspricht. Unser Familien- und Berufsleben fordert einen Mindesterholungswert und schluss-endlich muss die Veranstaltung dem Familienbudget genügen. Zum ST 2013 hatte ich das nicht beachtet und die Quittung bekommen: Das Apartment war nicht billig, wir mussten uns permanent um Verpflegung kümmern. Unsere Kinder hatten außer dem Fernseher nichts und das ST-Programm sah Familien nicht vor. Der Plan Da half nur ein neuer Plan. Wir brauchten viele Familien, eine Umgebung mit Platz und Verpflegung und ein eigenes Programm. Mit der Jugendherberge Am Ettersberg hatten wir ein perfektes Quartier gefunden und in der DS II/2014 dafür geworben. Zum ersten Experiment Familien-ST waren die drei Familien Koos (Er), Tombült (Fr-Brun) und Farwer (Mark, PUS-B) angetreten. Diese Testgruppe aus drei Verbandsbrüdern nebst Gattinnen und 5 Kindern war übersichtlicher als geplant. Doch für einen ersten Konzepttest erwies sie sich als ausreichend. Die Tat Die ersten beiden Familien reisten an Christi Himmelfahrt an. Gegen Mittag übernahmen wir die Zimmer und bezogen unsere Betten. Erinnerungen an Klassenfahrten keimten auf. Die Kinder sahen wir dann zum Abendessen wieder und wurden über die Einzeleinheiten der Anlage aufgeklärt: groß, Tischtennisplatte, Bolzplatz, Badmintonfeld ( Papa, hast du Schläger dabei? ), Getränkeautomat ( Papa, darf ich eine Colaaaaa? ), Fernseher, Schwimmbecken ( das ist aber noch leer ). Das Abendessen verlief entsprechend kurzweilig und es zog sich, weil die Eltern noch zum Ratschen sitzen blieben. Die Kinder diffundierten nach Tellerrückgabe ins Gelände. 500 m zur nächsten Straße; da mussten wir uns keine Sorgen machen. Der erste Termin war der Begrüßungsabend des ST. Die staunenden Gesichter der älteren Verbandsbrüder werde ich nicht vergessen. Da waren Eltern mit Kindern am ST und die Zwerge hoppelten munter durch die Kaiserin Augusta. Mir war, als hätten einige schon lange darauf gewartet. Es folgten viele Hallos und Gespräche. Der folgende Freitag begann entspannt. Die Kinder flitzten bereits durchs Gelände, der Wecker ging erst um acht und das Frühstücksbuffet wurde von hilfreichen Herbergsgeistern angerichtet. Als ob es lang gepflegte Gewohnheit wäre, verschwanden

13 die Kinder nach dem Essen und die Eltern ratschten lange. Der Tagesplan war einfach: Die Mamas haben frei und gehen auf Tour, Kinder und Papas fahren an den Stausee Hohenfelden. Wir trafen uns zum Abendessen wieder. Mamas und Kinder hatten Spaß und die beiden Papas wurden daran erinnert, dass sie mal fitter waren. Gegen 18:00 Uhr waren wir vollständig, die fehlende Familie war eingetroffen und fand ihr Zimmer mit bezogenen Betten vor. So gab es am Abend zum Sängerschaftlichen Abend eine Premiere: der jüngste Besucher war Spefux Koos der Jüngere, im Alter von 4 Jahren (vgl. DS II/2015, p.5). Der Autor bekam von alledem wenig mit, er nahm sich eine Auszeit von 13 Stunden. Der Samstag begann routiniert entspannt. Um 11:00 Uhr trafen wir uns mit unserer Stadtführerin Svea Geske. Frau Geske führte die Kinder mit ihrem Raben durch die Geschichte von Weimar, wir Erwachsenen folgten ihr. Unsere Kinder ließen sich nach anfänglicher Skepsis ( Papa, das ist voll langweilig ) in den Bann der Gebäude und der Geschichte ziehen und folgten der Kinderführung gern. Der Ausklang fand dann 2 Stunden später in einem chinesischen Restaurant statt ( Papa, das ist voll lecker und wir dürfen nachnehmen, kann ich Colaaaa? ). Den Nachmittag chillten wir in der Jugendherberge (der Diffusionseffekt) und am Abend gab es für einige Papas die Rudelsburg und für den Rest Stockbrot. Beide Parteien hatten Spaß und gesungen wurde hüben wie drüben. Am Sonntag nach dem Frühstück stand der Aufbruch an. Spontan besuchten wir noch gemeinsam das Trusetal bei Bad Salzungen. Der 1865 künstlich angelegte Wasserfall wurde bezwungen und das Zwergenland eingenommen. Ein schöner Abschluss und Sonntagsausflug. Das Resümee Es war toll. Der Plan ist aufgegangen und hat gezeigt, dass der Familien-ST möglich ist. Die Kinder fanden schnell zueinander, wir Eltern konnten entspannen, den ST stressfrei genießen und auch das Budget wurde nicht überstrapaziert. Die Übernachtung mit Halbpension (FS und Abendessen) lag bei 30 Euro pro Erwachsenen und 15 Euro pro Kind unter 12 Jahren. Und das Beste: Wir Eltern hatten Zeit. Unsere Frauen genossen ihre freie Zeit und 3 Familien stärkten die Freundesbande. Herz, was willst du mehr?! 2017 sehen wir uns wieder. Eingeladen sind alle Verbandsbrüder mit Anhang. Es lohnt sich. Heiko Farwer (Mark, PUS-B) 13 Ich würde doch nach Jena gehn!(2) Sie strömten nun von überall nach Jena, in ihre alte Musenstadt. So endete Teil I. Wer ist dabei? Was ist zu tun? Wie geht es weiter? Fragen über Fragen, die sich uns stellten, die wir dem Paulus auch in Jena junges Leben einhauchen wollten. Wer? Alte Herren: Das waren 20 Urpauliner mit Wohnsitz in den späteren neuen Bundesländern mit Beitragspflicht, aber nach ihren Möglichkeiten. Der Jüngste gehörte zum Jahrgang Das waren ferner 58 Urpauliner der S! PJ-Burg mit Wohnsitz in den alten Bundesländern, mit voller Beitragspflicht. Der AHV des PJ-Burg ließ es zu, dass sie sich für Jena als Erstbund entscheiden konnten. Auch hier galt: Der Jüngste gehörte zum Jahrgang Ferner 5 weitere Vbr² der S! PJ- Burg mit anderen Urbünden, aber in vergleichbarem Alter. Als letzter von diesen 83 Bbr² starb AH Pfr. em. Friedrich Stier am im gesegneten Alter von 102 Jahren. Dazu kamen 15 Paulus-Burgunden aus Münster, 3 Goten-Balten aus Göttingen, 3 Holsaten aus Hamburg, sowie 3 Vbr² anderer Sängerschaften und 3 Mitglieder des damaligen Hauptausschusses. Diese 27 sog. Nachkriegs -AH² waren natürlich wesentlich jünger und sind bis auf 3 noch heute dabei. Der Paulus konnte in Jena also mit stolzen 110 AH² starten. Sie für den Neubeginn ohne Unterstützungsburschen zu gewinnen, war ein schwieriges, aber erfolgreiches Unterfangen. Was? Ein Vorstand musste her, möglichst aus der Nähe von Jena. Mit den Bbr² Gerhard Märker als AHx, der später zum Ältesten der DS ernannt wurde, mit Rolf Reichenbächer als AHxx, Dr. Erhard Trommer als AHxxx und Heinrich Kögler als KW hatten wir einen höchst engagierten, aber den wohl ältesten AH-Vorstand der DS. Jeder von ihnen verfügte über ein Telefon nicht selbstverständlich in der unmittelbaren Nachwendezeit. Mit einer Schreibmaschine und einem Kopiergerät aus Münster konnten die notwendigen Kontakte gehalten und ausgebaut werden. Der Vorstand (im Alter von über 75 Jahren!) stellte Keil-Flugblätter her und verteilte diese höchst selbst im Hauptgebäude der Universität. Dieser Vorstand arbeitete vorzüglich, eigenständig und harmonisch zusammen. Einige Male kam auch der AH-Vorstand aus Münster dazu, um Erfahrungen auszutauschen und die Regularien der DS zu besprechen. Treffen mussten organisiert werden. Erste gesellige Abende fanden in der Wohnung am Bibliotheksweg statt, die ich für die In Fortsetzung unseres Artikels aus DS III/2015 schildert Vbr Volker Bettin (PJ-Burg, PJ, Skal), der dabei war, die ersten Jahre in Jena bis zum Bezug des neuen Hauses in der Jenergasse.

14 14 häufigen Aufenthalte meiner Familie komplett nutzen konnte. Der Autor Volker Bettin (rechts) im Gespräch mit AHx Rolf Reichenbächer; geb. am , gest. am , auf dem ST 1998 zum Ältesten der DS gewählt. Das erste Lied, das wir dort sangen, war mein Lieblingslied Die Gedanken sind frei aus fliegenden Blättern um Die Jenaer Brauerei existierte noch, und so holten wir uns deren Bier gern aus einem Laden im Damenviertel nebenan. Die Flaschen mussten wir einzeln in großen Papiersäcken tragen, weil die Holzkästen zu knapp waren und uns nicht überlassen wurden kein Witz! Da sich schon der erste Fux in Gestalt des Enkels unseres AH und FM Pfr. Paul Albert (PL, WS 32; PJ SS 34) eingestellt hatte, der gleich seine Eltern und die seiner Freundin Kathrin mitbrachte, platzte das Wohnzimmer bald aus allen Nähten. Dieser erste Fux war mein Leibfux Alexander Humbsch, heute Dr.med. und Facharzt für Orthopädie mit eigener Praxis in Jena. Er brachte seinen Kommilitonen Uwe Paul Kahl mit, der ebenfalls promovierter Orthopäde wurde und an einer Klinik in Erfurt tätig ist. Seine damalige Freundin Sandra war praktischerweise die beste Freundin von Alexanders Kathrin... Aus diesen beiden Füxen sollten später wichtige AHV- und Paulinerheim-Vorstände werden. Mittlerweile hatte als erster Nachwende -AH Bbr Fritz Fiedler zu uns gefunden. Das war noch vor meinem Antrag zur Einführung der heutige Mützenform. Deshalb darf er stolz als einziger Bbr in Jena die weiße Biedermeiermütze tragen. Ja, auch Couleurfragen sind wichtig. Eine Sängerschaft braucht eine Satzung. Das ist klar. Am Anfang gab es Wichtigeres: Nachwuchs musste gekeilt werden, denn die überalterte AH-schaft dezimierte sich rasant. Bis heute starben 84 Bbr² - fast in jedem Quartal einer. Als Rahmenbedingungen wurden folgende Prinzipien und Regeln anerkannt: a) Männerlebensbundprinzip, b) Musisches Prinzip, c) Toleranzprinzip, d) Akademisches Prinzip, e) Waffenstudentisches Prinzip, f) Traditionspflege des Paulus in Jena (zusammen mit S! PJ-Burg in Münster), g) Pflege des studentischen Brauchtums und des Comments, h) Erziehung zu Verantwortungsbewusstsein und gegenseitiger Achtung. Als juristische Form wurde der nicht eingetragene Verein bestimmt. Wie? Welche Möglichkeiten und Wege bieten bzw. verbieten sich? Eine Konstante, oder, wie der Jenenser sagt, eine Bleibe brauchten wir unbedingt! Die erste Frage war: Ist es möglich, das alte Paulinerhaus (früher Forstweg, jetzt Professor-Ibrahim- Weg 24) zurückzubekommen? Der damalige Eigentümer, die Genossenschaft Paulinerheim egmbh, musste zwangsmäßig in Liquidation gehen und verkaufte...mit Vertrag vom das streitgegenständliche Grundstück nebst Inventar zu einem Kaufpreis von ,- RM an die Universität. Das Grundstück war noch in Höhe von ,- Gold- und Reichsmark mit dinglich gesicherten Forderungen belastet. Die Differenz sollte in bar entrichtet werden. Für 10 Jahre wurde der Genossenschaft...das Recht eingeräumt, einen geeigneten Raum unentgeltlich für ihre Zwecke weiter zu nutzen. In Band 1, Blatt-Nr. 4 des Grundbuches Jena wurde daraufhin das Grundstück auf die Friedrich- Schiller-Universität überschrieben. So jedenfalls stellte es das Verwaltungsgericht Gera nach 2 1/2 stündiger mündlicher Verhandlung vom 13. Mai 1997 unter Aktenzeichen 3K 87/95 GE in einem Urteil fest und wies die Klage auf Rückübertragung ab. Eine Revision wurde nicht zugelassen. Das hieß nun für uns: etwas passendes Neues suchen. Nebenbei bemerkt: Meines Erachtens hätten wir es finanziell nicht geschafft, das alte Paulinerhaus zu sanieren. Es lag außerhalb der Innenstadtförderungszone, die uns für die Körnerei, das heutige Paulinerheim, enorm geholfen hat. Die Kosten schätze ich auf das Doppelte, und die Lage ist sogar deutlich vorteilhafter, nämlich keine 300m entfernt von der Universitätsbibliothek. Und was fanden wir? 1. Für 1 Jahr im 2. OG des sehr gemütlichen Lokals Quergasse 1 nahe der alten Uni-Kliniken. Ein schmiedeeisernes Wappen an der Hauswand zeigte an: Hier residiert der Paulus! Seit einiger Zeit bewirtschaftet unser AH Ulrich Geringer diese Gaststätte. 2. Dann siedelten wir für einige Jahre in den Ziegenhainer um, erhielten dort sogar eine abschließbare Ecke für das mittlerweile stark angewachsene Equipment. Im dortigen Saal konnten sogar größere Veranstaltungen stattfinden wie Kneipen, Kommerse, Bälle, Convente, Weihnachtsfeiern, Feuerzangenbowlen etc.. Der Wirt Naumann wurde sogar als AH aufgenommen. Er litt leider unter Diabetes mellitus und ist daran verstorben. Unser AHx Rolf Reichenbächer hatte einige Alternativen in peto: Unter anderem die ehemalige Rabenburg unseres EAH Rabo Walter Scholz ( Rabenvaters ) in der Neugasse. Das ist ein Weinlokal, in dem Pauliner (fast) unbegrenzt anschreiben lassen durften und ein Objekt an der Wilhelm-Külz-Straße. Das rief Bbr Dieter Hilchenbach (Mark, PJ, Ar-Altpr) auf den Plan. Er präsentierte ein Gebäude in der Nähe der Schillerkirche in Wenigenjena und ein Objekt in der Jenergasse. Man war sich schnell einig. Die Lage war ideal, der Bauzustand aber katastrophal. Wie daraus das heutige Paulinerheim geworden ist beschreibt ein Artikel von 1999 (DS 4/104). Euer Zeng Volker Bettin (PJ-B, PJ, Skald SV! Gothia Meran)

15 Deutsche Geschichte 1800 bis 1848 im Spiegel der Kommerslieder nach einem Vortrag bei der S! Bardia Bonn 15 Der nachfolgende Beitrag ist der Versuch einer verdichteten Wiedergabe eines Vortragsabends auf dem Haus der Sängerschaft Bardia zu Bonn am Oder war es ein Liederabend? Oder eine Kneipe mit längeren Texten zwischen den Liedern? Es war etwas von allem, es wurde zugehört, es wurde gesungen, es wurde auch an Bier nicht gespart und am Ende stand die Erkenntnis, dass eine Kneipe nicht nur eine feucht-fröhliche Oberfläche, sondern auch eine historische Tiefendimension hat. Die Liedangaben sind nach dem Lahrer Kommersbuch, 158. Auflage. Es würde den Rahmen der Druckversion sprengen, wenn sie in vollem Text aufgeführt würden. Aber das Blättern im Lahrer lohnt immer. Was singen wir da eigentlich auf unseren Kneipen und Kommersen als Liedgut? Schöne Melodien zweifelsohne, aber die Texte? Bei genauerem Hinsehen erscheinen sie uns doch fremd bis befremdlich. Wenn wir einen Zugang zu ihnen finden, sie verstehen wollen, geht das nur über den historischen Kontext. Jeder Kommers ist also eine Zeitreise, die wir mit umso größerem Gewinn machen, je mehr wir über die jeweilige Epoche, in der das Lied entstanden ist, wissen. Umgekehrt wird uns aber auch das Lied zu einer historischen Quelle, die unmittelbar zum Denken und Fühlen der jeweiligen Zeit führt. Das 18. Jahrhundert ist das französische Jahrhundert. Die gebildete Schicht spricht, schreibt, korrespondiert und dichtet französisch. In der Bibliothek Friedrichs d.gr. soll kein Buch eines deutschen Dichters gestanden haben. Aber im letzten Drittel des Jahrhunderts steigt Deutsch als Literatursprache wie ein Phönix aus der Asche auf. Getragen vom Lebensgefühl einer jungen Generation, die wir als Sturm und Drang kennen, entwickelt sich eine ebenso empfindsame wir kraftvolle Sprache, die mit dem jungen Johann Wolfgang Goethe namentlich im Götz und Werther ihren Ausdruck und Durchbruch erfährt. Der Freund, der Bruder, das Du, die hochfahrenden Gedanken und Gefühle prägen die neue Sprache. Eingefangen ist die Stimmung des Freundeskreises in dem Lied In allen guten Stunden, das Goethe anlässlich der Hochzeit seines Freundes, des Pfarrers Ewald, in Offenbach geschrieben hat. Lied 1: Johann Wolfgang Goethe 1775, In allen guten Stunden", S. 197 Lenken wir den Blick vom innigen Freundeskreis auf die große Politik: Als Goethe 1749 geboren wird, liegt der 30jährige Krieg (die erste deutsche Urkatastrophe ) gerade 100 Jahre zurück. Das Heilige Römische Reich Deutscher Nation seit der Kaiserkrönung Ottos I. im Jahr 962 in ununterbrochener Folge teils durch wirkliche Macht, zumindest aber durch Dignität mit einer Vorrangstellung in Europa ausgestattet liegt in Agonie. Es ist monstro simile (v. Pufendorf) und Schlachtfeld für die Kriege anderer: Der Reunionskrieg (1683/84) Ludwigs XIV., sein Pfälzischer Erbfolgekrieg ( ), die Spanischen Erbfolgekriege ( ) und der Siebenjährige Krieg ( ), Goethe erlebt als Kind französische Einquartierungen in seinem Vaterhaus. Wie man um das Reich fühlt, klingt in Faust I (Auerbachs Keller) an: Frosch: Das liebe Heilige Römische Reich, wie hält s nur noch zusammen?" Brander: Ein garstig Lied, pfui ein politisch Lied. Ein leidig Lied. Dankt Gott mit jedem Morgen, dass ihr nicht braucht für s Römische Reich zu sorgen. Und auch der anti-französische Affekt scheint auf: Ein echter deutscher Mann mag keinen Franzen leiden. Doch ihre Weine trinkt er gern. Den Todesstoß wird das Reich eben aus diesem Frankreich erhalten, durch die Französische Revolution und Napoleon, der dann später in dialektischer Weise zum Geburtshelfer des deutschen Nationalstaates wird (Nietzsche). Aber bleiben wir noch etwas im ausgehenden 18. Jahrhundert und dem erwachenden Nationalgefühl. Es speist sich aus dem Mittelalter und der frühen Neuzeit. Goethes Götz von Berlichingen wird Inbegriff und Vorbild für unzählige Ritterstücke und Romane. Die Begegnung Goethes mit Herder 1771 in Straßburg, dessen Gedanke von der Individualität der Völker, dem eigenen unverlierbaren Volksgeist, findet Niederschlag in Goethes Essay Von deutscher Baukunst über das Straßburger Münster: Hier steht sein Werk. Tretet hin und erkennet das tiefste Gefühl von Wahrheit und Schönheit der Verhältnisse, wirkend aus starker, rauer, deutscher Seele. Lied 2: Matthias Claudius 1771, Stimmt an mit hellem hohen Klang, S.2 Der Ausbruch der Französischen Revolution 1789 wird von der gebildeten Schicht zunächst begrüßt, schlägt aber mit der Terreur (dem Jacobinischen Terror) und der militärischen Expansion in Ablehnung um. Im Frieden von Basel 1795 schert Preußen aus der Koalition gegen Frankreich aus, gibt das linke Rheinufer preis. Die so erkaufte Zeit der Ruhe bis 1806 bildet den Hintergrund für die Weimarer Klassik. Mit dem Reichsdeputationshauptschluss 1803 und der Gründung des Rheinbundes

16 wird die Niederlegung der Kaiserkrone durch Franz I. und damit das Ende des Reichs unausweichlich. Mit dem Sieg über Preußen im Oktober 1806 bei Jena und Auerstedt erringt Napoleon die Vorherrschaft über fast alle deutschen Gebiete. Doch leitet Preußen als Antwort auf die Niederlage bereits 1807 die Stein-Hardenbergschen Reformen ein, die als Revolution von oben zu einer geistigen, gesellschaftlichen, politischen Erneuerung und zu einem einmütigen Zusammenwirken von Staatsmännern, Militärs, Dichtern, Philosophen und Professoren führt. Im Widerstand gegen die Besatzer entwickelt sich das Zugehörigkeitsgefühl zur Nation: Freiheit, Vaterland, Ehre, Recht werden zu leitenden Begriffen. Hinzu kommt die romantische Verklärung des mittelalterlichen Reiches, die Romantik wird politisch. Lied 3: Theodor Körner 1809, Kommt, Brüder, trinket froh mit mir, S. 222 Lied 4: Max v. Schenkendorf 1810, Freiheit, die ich meine, S. 28 Noch herrscht ein Anspruch auf eine eigene nationale Identität und Gleichberechtigung mit den Nachbarn vor, frei von Überheblichkeit und Aggressivität, wie es zum Ausdruck kommt in: Lied 5: Georg Philipp Schmidt 1810, Von allen Ländern dieser Welt, S. 33 Mit Fortdauer der Besatzung verschärft sich der Ton und bricht sich Bahn nach dem Untergang der Grande Armée 1812 in Rußland, dem Bündniswechsel Preußens in der Konvention von Tauroggen am und Friedrich Wilhelms III. Aufruf an mein Volk am in Breslau. Das Volk steht auf, der Sturm bricht los, so bringt es Theodor Körner 1813 in seinem Gedicht Männer und Buben in die einprägsame Form. Er meldet sich wie fast zwei Drittel der Studenten freiwillig zum studentischen Freicorps der Lützowschen Jäger (schwarzer Waffenrock, roter und goldener Besatz). Die hochgemute, ja exaltierte Stimmung, die die Jugend erfasst hat, spiegelt sich wider in Lied 6: Gustav Adolf Salchow o.j., Heraus, heraus die Klingen S. 17 Lied 7: Joh. H. Christian Nonne 1814 Flamme empor S. 29 Die Völkerschlacht bei Leipzig leitet den Niedergang Napoleons ein, in der Neujahrsnacht 1813/14 überschreitet Blücher den Rhein, am ziehen die Alliierten in Paris ein, Napoleon dankt ab. Die Hoffnung, dass mit dem im Volkskrieg errungenen Sieg das deutsche Kaiserreich entstünde, wird durch den Wiener Kongress tief enttäuscht. Lied 8: Max v. Schenkendorf 1814, Wenn alle untreu werden S. 36 Aus den Freiheitskriegen an ihre jeweiligen Universitäten zurückgekehrt, wollen die Studenten die deutsche Kleinstaaterei überwinden. Zuvor muss aber die Zersplitterung des Studentenwesens aufgehoben werden und so findet am in Jena die Gründung der Allgemeinen Deutschen Burschenschaft statt. Das erste Mal erklingt hier das Bundeslied. Lied 9: Ernst Moritz Arndt 1815, Sind wir vereint zur guten Stunde S. 188 Wir tauchen nun ein in die Epoche, in der die Burschenschaft Träger einer gestaltenden politischen Idee ist und sich als die geistige Vorwegnahme und Wegbereitung des einzigen, auf Verfassung gegründeten deutschen Nationalstaats versteht. Gegen die einsetzende Restauration gehen sie mit jugendlichem Mut an. Lied 10: Karl Follen 1817 Brause Du Freiheitssang S. 21 In diesem Jahr 1817 findet am in Erinnerung an Luthers Thesenanschlag und an die Völkerschlacht von 1813 das Wartburgfest statt. 500 Studenten aus ganz Deutschland (ein Achtel aller Studenten) kommen zu einer würdigen und politisch maßvollen Feier. Doch das Signal, das vom Wartburgfest an die Obrigkeit ausgeht, ist die von einer kleinen Gruppe an den Organisatoren vorbei inszenierte Bücherverbrennung. Die Burschenschaft wird von den Behörden zunehmend beobachtet. Als der Burschenschafter Sand den Dichter und russischen Generalkonsul Kotzebue ermordet, erfolgen 1819 die Karlsbader Beschlüsse mit Verbot der Burschenschaft, Überwachung der Universitäten, Aufhebung der Pressefreiheit, Zensur und Berufsverboten. Niedergeschlagenheit und Wille zum Durchhalten finden sich beide in Lied 11: Daniel August v. Binzer 1819 Wir hatten gebauet ein stattliches Haus Der Geist lebt in uns allen und hat einen langen Atem bis zur Revolution von Das Zeitalter der Restauration geht nach dem Hambacher Fest 1832 in die Reaktion über (Metternichsches System), mit Verschärfung der Zensur und erneuten Demagogenverfolgungen, es bleibt nur der Rückzug in die Innerlichkeit oder in die Emigration. Lied 12: Komm, schöner Tag (Burschenhoffnung 1834) S. 209 In dieselbe Zeit fällt ein Gedicht des Burschenschafters Hermann Wiener ( ; 1834 stud. phil. in Gießen), der in seiner Burschenhoffnung 1834 zum ersten Mal unsere heutigen Nationalfarben Schwarz, Rot und Gold glorifiziert. Die Märzereignisse 1848 lassen die seit 1813 verdeckten Hoffnungen wieder aufleben, die Paulskirchenversammlung verabschiedet eine Verfassung, doch die Ablehnung der dem preußischen König Friedrich Wilhelm IV. angetragene Kaiserkrone und das Erstarken der alten Mächte führen zum Scheitern der Revolution, die Besten fliehen. Lied 13: Konrad Krez 1849, Kein Baum gehörte mir (An mein Vaterland) S. 22 Nach 1849 machte sich Resignation unter der verlorenen liberalen Generation breit. Die ersehnte nationale Einheit wurde zwar 1871 erreicht, aber um den Preis einer Entkoppelung der nationalstaatlichen von den demokratisch-liberalen Bestrebungen. Nikolaus Kircher (BB)

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