Herausforderungen und Lösungsansätze

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1 : Herausforderungen und Lösungsansätze Thomas Schröder Deutscher Tierschutzbund e.v.

2 Bedürfnisse der Tiere Five Freedoms (Fünf Freiheiten) des Farm Animal Welfare Council 1. Freiheit von Hunger und Durst 2. Freiheit von haltungsbedingten Beschwerden 3. Freiheit von Schmerz, Verletzungen und Krankheiten 4. Freiheit von Angst und Stress 5. Freiheit zum Ausleben normaler Verhaltensmuster

3 Tierschutzprobleme in der landwirtschaftlichen Tierhaltung Tiere werden den Haltungssystemen angepasst Anpassungsfähigkeit der Tiere an die Haltung ist längst überschritten!

4 Tierschutzprobleme in der landwirtschaftlichen Tierhaltung Management von Hochleistungstieren schwierig Druck auf Landwirte erhöht sich durch Preiskampf im Lebensmittelhandel Verbraucher lehnen Intensivtierhaltung zunehmend ab Ethisch nicht zu verantwortende Praktiken wie die Tötung männlicher Küken und die Schlachtung trächtiger Rinder geraten immer mehr ins Bewusstsein der Bevölkerung. Intensive Tierhaltung fördert Antibiotika-Resistenzen, birgt Umweltrisiken

5 Tierschutzprobleme in der konventionellen Schweinehaltung Die üblichen Stallsysteme werden den Bedürfnissen von Schweinen nicht gerecht und sind nur begrenzt umzugestalten. Vollspaltenböden bieten keinen Liegekomfort und führen zu Verletzungen Stroh-Einstreu nicht möglich (auch bei Teilspalten Probleme bei Gülle-Entsorgung)

6 Tierschutzprobleme in der konventionellen Schweinehaltung Voll-Klimatisierung und fehlender Außenklimakontakt verhindern die effektive Nutzung von Funktionsbereichen Schadgase aus Güllekanälen belasten Stallklima und Tiergesundheit Dauerhafte Fixierung von Sauen (Kastenstand/Ferkelschutzkorb) führt zu Verletzungen, Verhaltensstörungen und mangelndem Ferkelkontakt

7 Tierschutzprobleme in der konventionellen Schweinehaltung Folgen einer nicht-tiergerechten Haltungsumgebung: Verhaltensstörungen (Schwanzbeißen u.a.) Verletzungen Erkrankungen Verluste

8 Gesellschaftliche Akzeptanz Es ist keine Emotionsdebatte, sondern eine Wertedebatte Werte bleiben dauerhaft und festigen sich

9 Initiative Tierwohl So genannte Branchenlösung von Fleischwirtschaft und Lebensmittelhandel Guter Ansatz, dass Tierhalter Bonuszahlungen für zusätzliche Leistungen erhalten Richtiger Ansatz in der Breite zu verändern ABER: Keine zielführende Methodik bei Schwein (bei Geflügel zu wenig Tierschutzverbesserungen)

10 Initiative Tierwohl Basiskriterien bringen so gut wie keinen Mehrwert für das Tier Freie Kriterienwahl ohne sinnvolle Kombinationen ganzheitlicher Ansatz fehlt Keine klare Zielformulierung Massenbilanzierung, mangelnde Transparenz

11 Initiative Tierwohl Der Deutsche Tierschutzbund ist bereit mitzuarbeiten Klarer Arbeitsrahmen für die Mitarbeit notwendig Dynamisches System Derzeitige Vertragsverlässlichkeit muss gelten, das ist akzeptiert Unabhängig davon kann durch zusätzliche Gelder und bestehende Töpfe die Bonitierung zielführend gestaltet werden

12 Initiative Tierwohl Erste Grundlage: Raufutter und mehr Platz Step für Step Lösungen: Bietet die Chance, weitere Schritte verlässlich aufbauen zu können Bietet die Chance, aus der Massenbilanzierung zu einer Verbrauchertransparenz zu kommen Beratung ausbauen

13 Das Angebot des Tierschutzes Aus Sicht des Tierschutzes reichen die heutigen gesetzlichen Rahmenbedingungen nicht aus. Um den Verbraucher mitzunehmen, braucht es ein staatliches Tierschutzlabel. In beiden Fragen versagt der Gesetzgeber Der Deutsche Tierschutzbund reagiert mit dem zweistufigen Tierschutzlabel.

14 Das Angebot des Tierschutzes Wir holen den Landwirt da ab, wo er steht Wir sehen den Landwirt als Partner, der bereit ist, mehr Tierschutz zu wagen Wir gehen den Weg gemeinsam, mit allen Beteiligen, vom Stall bis zu Theke

15 Das Label des Tierschutz Deutschen und Tierschutzbundes Landwirtschaft Entstehung des Labels Zweistufiges Label Ursprung: Initiative Tierwohl-Label, Universität Göttingen, 2010 Ziel: Klarer Mehrwert an Tierschutz Alle landwirtschaftlich genutzten Tiere und die gesamte Produktionskette umfassend Perspektivisch relevante Marktbedeutung Landwirten sollen Investitionen in Verbesserungen für mehr Tierschutz ermöglicht werden Zeichen für ein besseres Leben das zweistufige Tierschutzlabel 16. Bauerntag Sitzung der des VzFTierschutzbeirates GmbH am am in Verden

16 Das Label des Tierschutz Deutschen und Tierschutzbundes Landwirtschaft Richtlinien des Labels Kriterien für Mastschweine (gesellschaftliche Kriterien) Einstiegs-Standard Bestandsobergrenzen in grober Anlehnung an die BISch/UVP: Schweine Verbot gentechnisch veränderter Futtermittel soll folgen (Ablauf ) Premium-Standard Bestandsobergrenzen: - derzeit 950 Schweine (in der Revision beschlossen: 2 000) Verbot gentechnisch veränderter Futtermittel 16. Bauerntag Sitzung der des VzFTierschutzbeirates GmbH am am in Verden

17 Richtlinien des Labels Kriterien für Mastschweine Beide Labelstufen: Strukturierung der Bucht: Trennung in Funktionsbereiche (Liege-, Aktivitäts-, Kotbereich) Kupieren der Schwänze (Übergangsfrist für Einstiegsstufe: Kürzen um ein Drittel bis Ende 2015 erlaubt) Keine betäubungslose Kastration (Akzeptiert werden Ebermast, Kastration unter Betäubung (Isofluran) mit anschließender Schmerzmittelgabe, Impfung gegen Ebergeruch) Transportdauer/-strecke: max. 4 Stunden/200 km 16. Bauerntag Sitzung der des VzFTierschutzbeirates GmbH am am in Verden

18 Richtlinien des Labels Kriterien für Mastschweine Beide Labelstufen: Schlachtung: Kontrollen am Schlachthof; sichere und tiefe Betäubung muss sichergestellt sein Tierbezogene Kriterien (z.b. Mortalität, Arzneimittel, Verletzungen, Schäden (Lungenentzündung, Leberveränderungen)) Antibiotikamonitoring (Auf Basis des staatlichen Ab- Monitorings auch als Beratungstool) 16. Bauerntag Sitzung der des VzFTierschutzbeirates GmbH am am in Verden

19 Richtlinien des Labels Kriterien für Mastschweine Einstiegs-Standard: Platzangebot: ca. die Hälfte mehr Platz als gesetzlich vorgeschrieben Bodenbeschaffenheit, Liegebereich: vier Buchten Komfortliegebereiche, verbindlicher Entwicklungsplan für komplette Umstellung innerhalb des ersten Jahres nach Beitritt, Überprüfung anhand tierbezogener Kriterien 16. Bauerntag Sitzung der des VzFTierschutzbeirates GmbH am am in Verden

20 Richtlinien des Labels Kriterien für Mastschweine Einstiegs-Standard: Beschäftigungsmöglichkeiten: organisches Material zur freien Verfügung Klima: Luftkühlung oder Wasservernebelung (Hochdruck) 16. Bauerntag Sitzung der des VzFTierschutzbeirates GmbH am am in Verden

21 Richtlinien des Labels Kriterien für Mastschweine Premium-Standard: Auslauf / Offenställe: verschiedene Temperaturzonen, Umgebungsreize Platzangebot: ca. doppeltes Platzangebot als gesetzlich vorgeschrieben Bodenbeschaffenheit, Liegebereich: planbefestigter, eingestreuter Liegebereich 16. Bauerntag Sitzung der des VzFTierschutzbeirates GmbH am am in Verden

22 : Herausforderungen und Lösungsansätze Es ist eine Wertedebatte, keine, die sich mit guten Bildern wegdrücken lässt Machen wir uns Gedanken über die Zukunft: Agrar 2030 Es gibt Lösungen. Es braucht jetzt Mut Wir stehen zu unserer Verantwortung. Vertrauen braucht es auf beiden Seiten

23 : Herausforderungen und Lösungsansätze Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

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