Das Bundes-Kompetenz-Zentrum Barriere-Freiheit e. V. stellt sich vor. Der kurze Name dafür ist: BKB. Informationen in Leichter Sprache

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2 Fach-Wissen zu Barriere-Freiheit Das Bundes-Kompetenz-Zentrum Barriere-Freiheit e. V. stellt sich vor. Der kurze Name dafür ist: BKB Was ist Barriere-Freiheit? Wir sprechen: Ba-ri-e-re-Freiheit. Barriere-Freiheit bedeutet: Die Menschen bauen Häuser und Straßen. Sie drucken Bücher und machen Internet-Seiten. Alles muss für jeden Menschen gut sein. Zum Beispiel: Ein Haus mit Stufen hat auch Rampen und Aufzüge. Blinde Menschen können die Ampeln hören und fühlen. Seh-behinderte Menschen bekommen Formulare in großer Schrift. Gehörlose Menschen sehen im Internet Gebärden-Sprach-Videos. In Kinos gibt es besondere Anlagen. Schwer-hörige Menschen können ihr Hör-Gerät darauf einstellen. Dann hören sie den Film gut. Menschen mit Lern-Schwierigkeiten lesen Texte in Leichter Sprache. Das alles bedeutet Barriere-Freiheit.

3 Wer ist das BKB? Die Buchstaben BKB sind die kurze Form für den Namen von einem Verein. Der Verein heißt Bundes-Kompetenz-Zentrum Barriere-Freiheit e. V. Kompetenz bedeutet: Fach-Wissen. Die Menschen im Verein wissen sehr viel über Barriere-Freiheit. Behinderten-Verbände haben den Verein am 3. Dezember 2008 gegründet. Heute sind 15 Behinderten-Verbände Mitglied in dem Verein. Zum Beispiel: Blinden-Verbände, Verbände von Menschen mit Hör-Behinderung, Verbände von Menschen mit Körper-Behinderung, Verbände von Menschen mit Lern-Schwierigkeiten und Selbst-Hilfe-Verbände. Das wichtigste Ziel vom BKB ist: Alles soll barriere-frei werden. Barriere-frei bedeutet: Alles muss für jeden Menschen gut sein.

4 Zum Beispiel: Rollstuhl-Fahrer können in alle Häuser hinein-kommen. Blinde Menschen können die Internet-Seiten gut verstehen. Menschen mit und ohne Behinderung sollen gleich gut am Leben teilnehmen können. Deshalb muss alles für jeden Menschen gut sein. Das Bundes-Ministerium für Arbeit und Soziales unterstützt die Arbeit vom BKB. Das Ministerium gibt dem BKB Geld für ein Projekt. Das Projekt heißt: Förderung des Abschlusses von Ziel-Vereinbarungen. Das bedeutet: Behinderten-Verbände und Firmen schließen mit einander Verträge. Der Verein hilft ihnen dabei. Ziel-Vereinbarungen zur Herstellung von Barriere-Freiheit Ziel-Vereinbarungen sind Verträge zwischen Behinderten-Verbänden und Firmen. In den Verträgen steht: Wir machen unser Angebot für Menschen mit Behinderung gut zugänglich.

5 Ein Beispiel: Die Behinderten-Verbände machen eine Ziel-Vereinbarung mit einer Stadt-Sparkasse. In der Ziel-Vereinbarung steht dann: Im Jahr 2012 stellen wir in der Sparkasse 2 neue Geld-Automaten auf. Blinde Menschen können einen Automaten selber bedienen. Mit einem Kopf-Hörer hören sie, was auf dem Bild-Schirm steht. Auf den Tasten steht Blinden-Schrift. Wir bauen Leit-Streifen vom Eingang bis zu den Automaten. Rollstuhl-Fahrer können einen Automaten gut vom Rollstuhl aus benutzen. Die Firmen sollen nicht alleine entscheiden, was sie für Barriere-Freiheit tun. Sie müssen die Menschen mit Behinderung fragen. Die Menschen aus den Behinderten-Verbänden wissen am besten: Das ist für Menschen mit Behinderung wichtig.

6 Sie wissen, ob ein Geld-Automat für alle Menschen gut geeignet ist. Zum Beispiel: Ob Menschen im Rollstuhl an die Tasten kommen. Ob blinde Menschen den Automaten mit Kopf-Hörer benutzen können. In einer Ziel-Vereinbarung steht genau: Das brauchen die Menschen mit Behinderung. Und das wird die Firma dafür machen. Sie wollen eine Ziel-Vereinbarung abschließen? Wir beraten Sie dabei gerne. Wir sind gespannt auf Ihre Idee. Was macht das BKB? Das BKB ist ein Verein von Behinderten-Verbänden. Deshalb weiß das BKB am meisten zu den Themen: Barriere-Freiheit und Behinderten-Gleich-Stellung. Behinderten-Gleich-Stellung bedeutet: Menschen mit Behinderung haben die gleichen Rechte wie Menschen ohne Behinderung. Sie müssen gleich behandelt werden.

7 Unsere Mitglieds-Verbände beraten und informieren Sie. Wir sagen Ihnen, welcher Verband Ihre Fragen am besten beantworten kann. Die Behinderten-Verbände arbeiten im BKB zusammen. Sie überlegen gemeinsam: Wie muss die Umwelt aussehen, damit sie für alle Menschen gut ist. Das BKB berät Verbände, wenn sie Ziel-Vereinbarungen machen wollen. Sie wollen eine Ziel-Vereinbarung abschließen? Wir helfen Ihnen gerne. Das ist unsere Adresse: BKB Bundes-Kompetenz-Zentrum Barriere-Freiheit e. V. Marienstraße Berlin Telefon: Fax: Internet:

8 So kommen Sie zum BKB: Fahren Sie mit der U-Bahn und der S-Bahn zum Bahnhof Friedrichstraße. Oder fahren Sie mit der S-Bahn zum Bahnhof Brandenburger Tor. Mit dem Bus: Fahren Sie mit dem Bus TXL bis zur Haltestelle Karlplatz. Der Bus ist barriere-frei. Mehr darüber steht auf der Internet-Seite: Auf der Internet-Seite von der BVG können Sie eine barriere-freie Verbindung finden. BVG sind die Berliner Verkehrs-Betriebe. Die Internet-Seite heißt: Impressum 02/2012 Herausgeber: BKB Bundes-Kompetenz-Zentrum Barriere-Freiheit e. V. Marienstraße 30, Berlin Satz/Layout: Zeichnungen: Reinhild Kassing, Mensch-zuerst Netzwerk People First Deutschland e.v., In Leichte Sprache übertragen von: Holtz & Faust GbR, Auf Lesbarkeit geprüft von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Westfalenfleiß ggmbh, Münster

BKB. Fach-Wissen zu Barriere-Freiheit. Das Bundes-Kompetenz-Zentrum Barriere-Freiheit e. V. stellt sich vor. Der kurze Name dafür ist: BKB

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