Der Deckungsbeitragsrechner der LfL Bayern ein nützliches Werkzeug

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1 Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft Der Deckungsbeitragsrechner der LfL Bayern ein nützliches Werkzeug Robert Schätzl

2 Gliederung 1. Gründe für Wirtschaftlichkeitsberechnungen 2. Geeignete Methoden zur Kalkulation 3. Der Deckungsbeitrag 4. Deckungsbeiträge für Mähdruschfrüchte im Vergleich 5. Bewertung des Nährstoffbedarfs 6. Ermittlung des Fruchtfolgedeckungsbeitrags 7. Berechnung des Grenzpachtpreises 2

3 Warum die Wirtschaftlichkeit kalkulieren? Das ist eine ernsthafte Beschäftigung! Erkennen von Schwachpunkten, Ansatzpunkten für Fortschritte Finden einer Verhandlungsposition Grundlage für Entscheidungen Motivation für Verbesserungen im Pflanzenbau, in der Tierhaltung, in der Vermarktung Bild: Sigrid Rossmann / pixelio.de 3

4 Den Pfad finden im Methodenjungel Ertrags-Aufwands- Rechnung Welche Frage ist zu beantworten? Welche Rechenmethode ist dafür geeignet? Leistungs-Kosten- Rechnung Kontrollrechnung Planungsrechnung Direktkostenfreie Leistung Deckungsbeitrag Direkt- und arbeitserledigungskostenfreie Leistung Kalkulatorisches Betriebszweigergebnis Bild: Uwe Wagschal / pixelio.de Vollkosten Festkosten Kalkulatorische Faktorkosten 4

5 Fragen und ihre Antwort mit Hilfe der Rechnung Soll ich meinen Weizen mit dem Schleppergespann oder mit dem LkW zur Mühle bringen (lassen)? Welche Kultur(-en) soll ich anbauen? Soll ich das Kleegras mulchen oder an eine Biogasanlage abgeben? Wieviel Pacht kann ich mir leisten? Transportkosten, Lohnansatz Deckungsbeitrag, Fruchtfolgedeckungsbeitrag Deckungsbeiträge, Fruchtfolgedeckungsbeitrag Grenzpachtpreis auf Grundlage der Deckungsbeiträge Wichtig: Nach dem Rechnen nicht das Denken einstellen! Auswirkungen auf die Arbeitswirtschaft? Mittel- bis langfristige Auswirkungen auf die Bodenfruchtbarkeit?... Kalkulationen können immer nur eine Hilfe für Entscheidungen sein! 5

6 Deckungsbeiträge für Öko-Sojabohnen zur Ernte 2015 Ertrag (dt/ha) /ha /ha /ha Marktleistung Ertrag (dt/ha) * 70,18 /dt = N-Lieferung an nachf. Früchte Ertrag (dt/ha) * 1,6 kg N/dt * 5,85 /kg = Summe Leistungen Saatgut 126 kg/ha * 2,74 /kg = Dünger (nach Nährstoffabfuhr) Pflanzenbehandlungsmittel Ertrag (dt/ha) * 1,5 kg P 2 O 5 /dt * 1,27 /kg + Ertrag (dt/ha) * 1,7 kg K 2 O/dt * 1,38 /kg = Variable Maschinenkosten eigen Maschinenring/Lohnunternehmer Mähdrusch Reinigung Ertrag (dt/ha) * 1,31 /dt = Trocknung 50 % * Ertrag feucht (dt/ha) * 4,71 /dt = Hagelversicherung Versicherungssumme / 100 * 1, % Summe variable Kosten Deckungsbeitrag Stand: Januar

7 Deckungsbeitrag ( /ha)* Deckungsbeiträge von Öko-Mähdruschfrüchten (2010 bis 2014) Ertragsniveau niedrig mittel hoch - 25 % Ø Bayern + 25 % Sojabohnen (Futter) Blaue Lupinen Ackerbohnen Futtererbsen Sonnenblumen Winterweizen (II) Dinkel Sommerbraugerste** Wintertriticale mittlerer Ertrag (dt/ha) 19,7 30,6 28,7 24,0 23,8 43,0 32,1 38,7 43,0 Erzeugerpreis netto ( /dt) 69,84 42,50 42,92** 44,81 46,95 36,66 49,11 38,36 30,98 *DB für Pauschalierer (incl. MwSt.) ** Mischpreis (Futter- / Brauware; 50 % / 50 %) 7

8 Richtige Bewertung des Nährstoffbedarfs Nährstoffbewertung nach Anwendung bei Nährstoffabfuhr (N, P 2 O 5, K 2 O) * Reinnährstoffkosten N-Lieferung an nachfolgende Früchte * Reinnährstoffkosten Nährstoffabfuhr (P 2 O 5, K 2 O) * Reinnährstoffkosten keine Bewertung von Stickstoff tatsächlicher Düngung Vergleich von einzelnen Früchten unterschiedliche(r) N- Bedarf / N-Abfuhr der Früchte nicht berücksichtigt Düngung und Bedarf einer Frucht häufig nicht identisch (z. B. P 2 O 5, K 2 O) Ermittlung des Fruchtfolgedeckungsbeitrags / Vergleich von Fruchtfolgen Höhe der N-Bindung muss Verhältnissen am Standort entsprechen wenn Stickstoffversorgung ausschließlich aus der Luft; ansonsten: + gedüngter Stickstoff 8

9 Ermittlung des Fruchtfolgedeckungsbeitrags (Beispiel) Ertrag (dt/ha) Erzeugerpreis netto 1) ( /dt) Deckungsbeitrag ( /ha) 1) 2) Kleegrasbrache Winterweizen (II) 43 36, Zw.fr. Senf/Ölrettich Sommergerste 3) 37 44,11 / 32, Zw.fr. Senf/Ölrettich Ackerbohnen 32 42, Dinkel 4) 34 49, Fruchtfolge 5) 664 1) fünfjähriges Mittel ) Bewertung der Abfuhr von Phosphat und Kali mit Reinnährstoffkosten, keine monetäre Bewertung von Stickstoffabfuhr und Stickstofflieferung an nachfolgende Früchte 3) 70 % Braugerste, 30 % Futtergerste 4) Dinkel im Spelz 5) Summe der Einzeldeckungsbeiträge : Anzahl der Jahre (3.322 /ha : 5 Jahre) 9

10 Berechnung des Grenzpachtpreises im Marktfruchtbau (Beispiel) Pachtfolgekosten Festkosten aus Investitionen (Abschreibungen, Unterhalt, Verzinsung) /ha Erhöhung der Verbandsbeiträge/Unfallversicherung 45 Sonstige Festkosten (Buchführung) 20 Lohnansatz (bei 17,50 /AKh) 150 Zinsansatz Umlaufvermögen (2,2 %) 10 Beitragserhöhung private Sozialversicherungen 0 Summe Pachtfolgekosten 225 jeweils /ha Ø DB je ha Zupacht entkoppelte Prämien Pachtfolgekosten Kosten Zahlungsanspruch 50 = Grenzpachtpreis* nicht berücksichtigt: KULAP Umstellung der Fläche Viehhaltung * wenn keine Folgeinvestitionen und keine erhöhten Beiträge zu Sozialversicherungen anfallen 10

11 Der Königsweg: Eigene Berechnungen LfL Deckungsbeiträge und Kalkulationsdaten Konventionelle und ökologische Verfahren Marktfruchtbau ökologisch Getreide Öko-Winterweizen Öko-Dinkel Öko-Sommerweizen Öko-Wintergerste Öko-Sommergerste Öko-Wintertriticale Öko-Winterroggen Öko-Hybridroggen Öko-Sommerroggen Öko-Hafer Öko-Körnermais Öko-Emmer Öko-Buchweizen Ölsaaten Öko-Sonnenblumen Eiweißfrüchte Öko-Futtererbsen Öko-Ackerbohnen Öko-Sojabohnen Öko-Lupinen Hackfrüchte Öko-Zuckerrüben Öko-Speisekartoffeln Begrünung Öko-Kleegrasbrache (einjährig) Öko-Zwischenfruchtbau 11

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