Veranstaltungsreihe. Wintersemester 09/10 Ruprecht-Karls Universität Heidelberg.

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2 Real World Economics Prof. Dr. Dr. Helge Peukert (Universität Erfurt) Finanzkrise und Ökonomik Ein Anlass zur Selbstreflexion Freitag, 16. Oktober 2009, Prof. Dr. Serge Latouche (Universität Paris-XI) Décroissance Jenseits des Wachstumszwangs moderner Gesellschaften Donnerstag, 12. November 2009, Hörsaal 5, Neue Universität (Heidelberg) Dr. Fabién Tarrit (Universität Reims) Finanzkrise als Krise des Kapitalismus? Montag 23. November 2009, Prof. Dr. Hans Diefenbacher (Universität Heidelberg) Wachstum als Statistik-Phantom ein Vorschlag für einen neuen Nationalen Wohlfahrtsindex Donnerstag, 10. Dezember 2009, Prof. Dr. Adelheid Biesecker (Universität Bremen) Jenseits der "Krisenökonomie" Vorsorgendes Wirtschaften als Alternative Montag, 14. Dezember 2009,

3 Real World Economics - zwischen den Grenzen des Wachstums und der Finanzkrise Angesichts von global steigendem Ressourcenverbrauch, Klimawandel und der Misere der Finanzkrise scheint die heutige Ökonomik zu erblassen. Die ökologischen Grenzen unseres Planeten werden durch einen übertriebenen Glauben an technischen Fortschritt bei Seite gerechnet. Die Grenzen der Finanzmärkte wurden mit Hilfe eines leidenschaftlichen Vertrauens auf die Selbstheilungskräfte der Märkte ausgeblendet. Aktuell ist in den Wirtschaftswissenschaften ein Streit über die richtige Methodik zwischen anerkannten Vertretern des Fachs entbrannt (siehe Handelsblatt, FAZ ); es steht zur Diskussion, welches der richtige Entwicklungspfad der Wirtschaftswissenschaften sein soll. An diesem Punkt setzt die Vortragsreihe Real World Economics kritisch an und möchte neben einer angeregten Diskussion auch auf Perspektiven jenseits der bisherig gelehrten Meinung aufmerksam machen. Hierzu kommen in einer Vortragsreihe mehrere renommierte Wissenschaftler/Innen aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz beispielgebend für neue Denkansätze in der Ökonomie nach Heidelberg. Ein Thema, das immer wieder auftaucht, ist die Rolle des Wirtschaftswachstums. Eine Frage ist, ob der gesellschaftliche Wohlstand nicht trotz anhaltenden Wirtschaftswachstums zurückgeht, und welche Perspektiven es jenseits eines wachsenden BIPs geben könnte. Hierzu wird der für zahlreiche Werke zum Thema Décroissance bekannte französische Wirtschaftswissenschaftler Prof. Dr. Serge Latouche seine Gedanken zum Thema Nichtwachstum darlegen. Anlässlich des Weltklimagipfels in Kopenhagen stellt Prof. Dr. Hans Diefenbacher aus Heidelberg darüber hinaus den nationalen Wohlfahrtsindex (NWI) vor, der im Blick auf eine nachhaltige Gesellschaft die traditionelle Messung von Wohlstand an Hand von materiellem Wachstum um soziale und ökologische Aspekte ergänzt.

4 Die Klimakonferenz von Kopenhagen wird auch als besonderer Anlass genommen, in diesem Zeitraum die Rolle der Wirtschaftswissenschaften und ihr Beitrag zur Lösung gegenwärtiger Krisen zu reflektieren. Prof. em. Dr. Adelheid Biesecker stellt in diesem Zusammenhang ihre Einschätzung der gegenwärtigen Krisen aus sozial-ökologischer Perspektive vor und analysiert diese mit Hilfe der Kategorie der (Re)Produktivität. Im Hinblick auf das Selbstverständnis und die Zukunft der Wirtschaftswissenschaften wollen wir an den aktuellen Methodenstreit anknüpfen. Der Vortrag Finanzkrise und Ökonomik, ein Anlass zur Selbstreflexion von Prof. Dr. Helge Peukert macht hier den Auftakt, den Abschluss der Vortragsreihe bildet eine Podiumsdiskussion mit renommierten Vertretern des Fachs, welche Raum für eine aktive Diskussion aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer bieten wird. Die Podiumsdiskussion wird voraussichtlich im Februar 2010 statt finden. Die einzelnen Veranstaltungen im Überblick: Prof. Dr. Dr. Helge Peukert Finanzkrise und Ökonomik Ein Anlass zur Selbstreflexion Freitag, 16. Oktober 2009, Helge Peukert ist seit 2004 apl. Prof. an der Universität Erfurt. Seine Hauptarbeitsgebiete sind: Institutionenökonomie, Evolutorische Ökonomik, Wirtschaftsgeschichte, Geschichte des ökonomischen Denkens und Finanzsoziologie Prof. Dr. Serge Latouche Die Wirtschaftswissenschaften haben die Krise nicht nur unzureichend vorhergesagt, sie versagen auch in ihrer Erklärung. H. Peukert macht in seinem Vortrag deutlich, dass die Wirtschaftskrise auch eine Krise der Wirtschaftswissenschaften ist und dass es an der Zeit für fundamentale Veränderungen ist. Décroissance Jenseits des Wachstumszwangs moderner Gesellschaften Donnerstag, 12. November 2009, Hörsaal 5, Neue Universität (Heidelberg) Die Vortragssprache ist Französisch, für eine Simultanübersetzung ist gesorgt Mit Unterstützung des Büros für Hochschul- und Forschungskooperation vom Service Culturel de l'ambassade de France (BCU) Serge Latouche ist ein französischer Ökonom und Philosoph, Professor em. der Universität Paris-XI (Sceaux) und gilt als einer der Hauptvertreter des Konzepts der Wachstumsrücknahme. S. Latouche zeigt auf eindrückliche Art und Weise, wie sehr unser alltägliches Leben und Denken vom Wachstumsgedanken gesteuert wird und skizziert die Möglichkeiten einer Gesellschaft, die sich vom Wachstum (und der Ökonomie) als zentralem Erklärungs- und Steuerungselement emanzipiert.

5 Dr. Fabién Tarrit Finanzkrise als Krise des Kapitalismus? Montag 23. November 2009, Die Vortragssprache ist Französisch, für eine Simultanübersetzung ist gesorgt Mit Unterstützung des Büros für Hochschul- und Forschungskooperation vom Service Culturel de l'ambassade de France (BCU) Fabien Tarrit ist Dozent an der Universität Reims Champagne-Ardennes und Mitglied des Forschungsinstituts OMI (Organisationen, Märkte und Institutionen). Seine Hauptarbeitsgebiete sind die Geschichte des ökonomischen Denkens, Politische Philosophie, Epistemologie, heterodoxe und radikale Ökonomik. Prof. Dr. Hans Diefenbacher Der Vortrag zielt darauf ab, das komplexe Verhältnis zwischen Finanzmärkten und dem realen Sektor zu beschreiben. Der Finanzsektor ist hierbei ein Auswuchs des realen Sektors, dessen Wachstum seit den frühen 80ern stetig zunahm. Der Referent legt seinen Fokus auf ein doppeltes, sich selbst widersprechendes Phänomen: Während der Finanzsektor zur Akkumulation von Kapital benötigt wird verstärkt er gleichzeitig die Krisenanfälligkeit und gefährdet somit den Kapitalismus selbst. Wachstum als Statistik-Phantom ein Vorschlag für einen neuen Nationalen Wohlfahrtsindex Donnerstag, 10. Dezember 2009, Hans Diefenbacher ist apl.prof. am Alfred-Weber- Institut und stellvertretender Leiter des Instituts für interdisziplinäre Forschung (FEST) e.v. in Heidelberg Die einseitige Konzentration von Politik, Medien und Öffentlichkeit auf die Wachstumsraten des Bruttoinlandsprodukts ist mit verantwortlich für eine höchst problematische Ausrichtung der Wirtschaftspolitik, die die Ökonomie vom Leitbild einer nachhaltigen Entwicklung entfernt. Im Vortrag wird der in Zusammenarbeit mit der Forschungsstelle Umweltpolitik der FU Berlin entwickelte neue Nationale Wohlfahrtsindex vorgestellt und an der Debatte um die Wohlfahrtsmessung gezeigt, welchen weit reichenden Einfluss statistische Messkonzepte auf das Verständnis von Wachstum und Wohlfahrt haben können. Prof. Dr. Adelheid Biesecker Jenseits der "Krisenökonomie" Vorsorgendes Wirtschaften als Alternative Montag, 14. Dezember 2009, Adelheid Biesecker war bis 2004 Professorin für Ökonomische Theorie an der Universität Bremen. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind: Geschichte ökonomischer Theoriebildung, Mikroökonomie aus sozialökologischer Perspektive, Ökologische Ökonomie und Feministische Ökonomie. Die vielfältigen aktuellen Krisen machen deutlich: Unsere gegenwärtige Wirtschaftsweise ist nicht zukunftsfähig. Sollen auch zukünftige Generationen die Möglichkeit haben, ein gutes Leben auf unserem Planeten zu führen, so gilt es, das Ökonomische "neu zu erfinden". Das geschieht im Konzept "Vorsorgendes Wirtschaften". Im Vortrag sollen dieses Konzept erläutert und Ansatzpunkte für die praktische Gestaltung einer Vorsorgenden Wirtschaftsweise aufgezeigt werden.

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