AKTUELL. Das Informationsmagazin Wissen, wie Wasser Waren bewegt! Ausgabe Foto: Haeger & Schmidt

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1 AKTUELL Ausgabe Das Informationsmagazin Wissen, wie Wasser Waren bewegt! Foto: Haeger & Schmidt

2 TOGETHER WITH PASSION. PORT LOGISTICS WIR STEUERN IHRE WAREN IN DEN SICHEREN HAFEN. Seit über 60 Jahren bringt unsere umweltfreundliche Flotte Ihre Fracht über sämtliche Wasserwege ins Trockene. Hierbei bieten wir Ihnen einen Full Service, der ein effizientes sowie lückenloses Gesamtkonzept für Ihre individuellen Beschaffungs- und Distributionsanforderungen ermöglicht. Welche Produktart Sie auch immer transportieren möchten dank eigener Kapazitäten in Häfen und im Binnenland sowie einem optimal abgestimmtem trimodalen Transportnetzwerk sichern wir eine nahtlose Transportkette. Diese kann, z.b. zwischen Duisburg und UK, auch als flexibler Haus-Haus-Verkehr gebucht werden. Rhenus Maritime Services GmbH Krausstraße 1a Duisburg (Ruhrort) T. +49 (0)203 / F. +49 (0)203 /

3 Inhalt Marktplatz 04 spc-wegweiser durch die Branchennews Top-Thema 8 ShortSeaShipping Days: Die Branche tritt als starker Partner der Logistikkette auf 12 Interview mit Uwe Beckmeyer, Koordinator der Bundesregierung für die maritime Wirtschaft 14 ShortSeaShipping Days in Bildern In den Medien 16 Die Medienpartner DVZ, THB und SUT berichteten über die ShortSeaShipping Days Vor Ort 17 spc in Göttingen, Bamberg, Dresden und Leipzig Spezial 18 Blick in ein modernes Binnenschiff bei der Reederei Deymann Homestory 20 Lehmann: Regional fest verankert Termine 21 spc-themenabend mit Saco: LCL Ladung im Shortsea-Verkehr Vorschau/Impressum 22 Ein Blick in die Themen der nächsten spc AKTUELL-Ausgabe Foto: Reederei Deymann / MaritimeFilmingGroup EDITORIAL Liebe Leserin, lieber Leser, Container, Massengut, RoRo- und Projektladung sind täglicher Bestandteil des Kurzstreckenseeverkehrs. Aber es geht auch kleiner. Ob eine oder mehrere Paletten - LCL Ladung (Less than container load) ist ein attraktives Angebot des ShortSea- Shipping abseits der großen Ladungseinheiten. Wie Paletten sicher und zuverlässig im Kurzstreckenseeverkehr transportiert werden, möchten wir Ihnen gerne auf dem nächsten spc-themenabend am 27. September dieses Jahres in Hamburg vorstellen. Dazu möchten wir Sie schon heute ganz herzlich einladen. Wir wissen wovon wir sprechen. Denn SACO Shipping ist seit fast dreißig Jahren auf den Weltmeeren, aber auch auf den europäischen Meeren zu Hause. Dies gilt nicht nur für den reinen Transport, sondern auch für das gesamte Handling rund um die Beförderung. In dieser Ausgabe des spc AKTUELL liegt der Schwerpunkt auf den ShortSeaShipping Days in Lübeck, die Ende Juni zum zweiten Mal stattfanden. Auch wir als SACO Shipping haben uns an dem Forum beteiligt, dass sich in der Fachwelt schnell als deutsche Leitmesse für den Kurzstreckenseeverkehr etabliert hat. Neben den großen Trends in der maritimen Branche greift die aktuelle Ausgabe auch viele andere Themen auf. Berichtet wird wie ein modernes Binnenschiff aufgebaut ist und mit wem sich das spc vernetzt hat. Wie spannend Unternehmensgeschichte sein kann, zeigt das 90. Jubiläum der Firma Lehmann. Sie sehen, es war wieder viel los in der Wasserwelt des spc. Wir wünschen Ihnen interessante Momente beim Blättern und Lesen dieser Ausgabe. Natürlich hoffen wir, Sie auf unserem Themenabend im September in Hamburg zu treffen und wünschen Ihnen bis dahin eine gute Sommerzeit. Ihre Andrea Briks und Harald Pahl Geschäftsführerin/Geschäftsführer SACO Shipping 3

4 Marktplatz Foto: Michael Imhoff Neue Intermodal-Verbindung zwischen Lübeck und Nürnberg Zwischen dem Kombiterminal Baltic Rail Gate im Lübecker Hafen und dem TriCon Container-Terminal in Nürnberg verkehren seit kurzem Kombizüge. Über Hamburg verbindet der Zug fünf Mal pro Woche und Richtung die Frankenmetropole mit der Ostsee. Vermarktet wird diese Verbindung durch die Frankfurter Kombiverkehr KG. Trailer, Container und Wechselbrücken starten jeweils gegen Mittag und erreichen ihr Ziel am nächsten Morgen. Wechselbehälter und Sattelauflieger mit Schiebeplanen müssen auf diesen Verbindungen mit Code XL kodifiziert sein. Kontakt: Baltic Rail Gate GmbH, Lübeck-Travemünde Antje Falk Tel. +49 (0) Foto: HHLA/Thies Rätzke Betrieb im Hamburger Containerbahnhof startete früher Die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) hat die Erweiterung des Bahnhofs am Container Terminal Altenwerder (CTA) früher als geplant abgeschlossen. Bereits seit dem 1. August 2016 und damit zwei Monate früher als ursprünglich kalkuliert läuft der reguläre Betrieb wieder. Der Bahnhof am CTA verfügt nun über neun statt der bisherigen sieben Gleise. Die Kapazität des Bahnhofs wächst mit dem Ausbau um auf Standardcontainer (TEU) pro Jahr. Die Gesamtkosten der Baumaßnahmen betrugen rund 10 Mio. EUR. Kontakt: HHLA, Hamburg Karl Olaf Petters Tel. +49 (0) Foto: Fehn-Group Lange Tour für die EMS-Fehn-Group Auf Shortsea-Shipping spezialisierte Schiffe müssen nicht zwangsläufig nur kurze Touren fahren. So brachte die Nortrader Tanks vom belgischen Brügge nach Asow in Russland und legte dabei eine Strecke von Seemeilen zurück was in etwa der Distanz zwischen Hamburg und New York entspricht. Die im Jahr 2012 gebaute Nortrader gehört zur Flotte der EMS-Fehn-Group mit 19 Schiffen, die alle speziell für das Shortsea-Shipping gebaut wurden. Kontakt: Fehn Ship Management GmbH & Co. KG, Leer Jan Kaymer Tel. +49 (0) Foto: Scandlines/Patrick Kirkby Scandlines mit neuem Frachtrekord Im Juni 2016 transportierte Scandlines LKW auf der Route Rostock- Gedser und übertraf damit die Einheiten Marke erstmals wieder seit Insgesamt wurden im Monat Juni mehr als LKW und Trailer auf beiden Scandlines Routen befördert. Die überwiegende Mehrheit der LKW fuhr mit Scandlines neuer Hybridfähre Berlin, die am 23. Mai 2016 ihren regulären Dienst aufnahm. Mit Platz für 96 LKW hat sich die Frachtkapazität auf der Strecke Rostock-Gedser deutlich erhöht, und unproduktive Wartezeiten für LKW haben sich damit reduziert. Kontakt: Scandlines Deutschland GmbH, Rostock Henrik Till +49 (0) Foto: NERO / Nordlicht Port of Rostock und DB Schenker verlängern Zusammenarbeit DB Schenker und Rostock Port haben den Mietvertrag für das m 2 große Umschlagzentrum Baltic Sea Gate im Hafen Rostock bis zum Jahr 2024 verlängert. Für DB Schenker spielt der Überseehafen Rostock eine entscheidende Rolle bei Verkehren nach Skandinavien, Russland und ins Baltikum. Besonders die multimodalen Möglichkeiten seien entscheidend für das Logistikunternehmen gewesen. Das Baltic Sea Gate verzeichnet jährlich rund Zugankünfte und -abfahrten über das intermodale Terminal - von und nach Verona (Italien), Karlsruhe, Duisburg und Wels (Österreich). Kontakt: Hafen-Entwicklungsgesellschaft Rostock mbh Christian Hardt Tel. +49 (0) Ausgabe

5 AKTUELL Alles im Informationsfluss Foto: Am Zehnhoff-Söns (AZS) Am Zehnhoff-Söns begrüßt MSC als neuen Depotkunden in Trier Mit der Containerreederei MSC Mediterranean Shipping Company (MSC) hat Am Zehnhoff-Söns im Container-Terminal in Trier einen neuen Kunden erhalten. Das Terminal in Trier ist spezialisiert auf Containerdienstleistungen. Das Terminal bietet 420 m Kailänge, Umschlaggeräte mit einer Kapazität bis zu 50 t und eine Lager- und Umschlagfläche von m 2. Mit dem neuen Depot möchte die Containerreederei die Potenziale auf der Mosel besser ausschöpfen und intermodale Möglichkeiten nutzen. Kontakt: Am Zehnhoff-Söns GmbH, Bonn Alexander Am Zehnhoff-Söns Tel. +49 (0) Foto/Grafik: OPDR GmbH OPDR verbessert TANCAS-Dienst Die Oldenburg-Portugiesische Dampfschiffs-Rhederei (OPDR) hat den TAN- CAS-Dienst verbessert. Der Dienst verknüpft die zwei großen marokkanischen Häfen Tanger und Casablanca mit den drei umschlagstärksten Häfen Europas: Rotterdam, Hamburg und Antwerpen. Von Antwerpen aus erreichen die Schiffe in sechs Tagen Casablanca. Einen Tag später sind sie in Tanger, gefolgt von Casablanca, Rotterdam, Hamburg und Antwerpen. Fünf Schiffe mit Kapazitäten zwischen TEU und TEU werden auf der 11-tägigen Rundreise eingesetzt. Kontakt: OPDR GmbH, Hamburg Michael Berger Tel +49 (0) Foto: Rhein-Umschlag Rhein-Umschlag baut Kapazitäten in Oldenburg aus Rhein-Umschlag hat von Agravis eine Siloanlage mit einer Kapazität von rund t Futtermittel und Getreide und eine m² große Lagerhalle übernommen. Mit dem Erwerb der Anlage baut die Gruppe ihre Lagerkapazitäten für Futtermittel am Standort Oldenburg weiter aus. Bereits zuvor hatte das Unternehmen an der Dalbenstraße ein Bürogebäude erworben und saniert sowie eine neue Umschlaganlage für Massengüter errichtet. Nach dem Sommer soll eine neue Hauptverwaltung folgen. Kontakt: Rhein-Umschlag, Oldenburg Antje Riedinger Tel. +49 (0) Foto: Samskip Chemiepark Marl testet intermodale Verbindung Der Chemie-Konzern Evonik, der Logistikdienstleister Samskip und die Managementgesellschaft des Duisburger Hafens (Duisport) haben in einem Pilotprojekt seit vergangenem November viele Verkehre vom Chemiepark Marl auf intermodale Transporte umgestellt. So gelangt ein Großteil der Komplettladungen in ausgewählte europäische Länder über die Schiene von Marl nach Duisburg und wird von dort per Binnenschiff oder Bahn weiter befördert. Mittel- bis langfristig soll jede fünfte Komplettladung verpackter Ware von Evonik per Bahn statt wie bisher per LKW aus dem Chemiepark Marl transportiert werden. Kontakt: Samskip Multimodal BV, Duisburg Marius Otto Tel: +49 (0) Foto: Imperial Imperial übernimmt Palletways Imperial hat von der britischen Gesellschaft Phoenix Equity Partners 96 Prozent der Anteile der Palletways Group Limited, Lichfield bei Birmingham, übernommen. Palletways gehört zu den Express-Palettennetzwerken in Westeuropa, insbesondere was die Abwicklung kleinerer Versandmengen betrifft. Das Unternehmen erwirtschaftete zuletzt einen Jahresumsatz von etwa 180 Mio. EUR. Für Imperial passe das Geschäftsmodell von Palletways ideal zur eigenen Strategie, heißt es aus dem Unternehmen. Kontakt: Imperial Logistics International B.V. & Co. KG, Duisburg Dr. Rembert Horstmann Tel. +49 (0)

6 Marktplatz Grafik: OPDR GmbH OPDR mit neuem Dienst für schnelllebige Waren Die Oldenburg-Portugiesische Dampfschiffs-Rhederei (OPDR) verbindet mit einem neuen Dienst die spanischen Häfen Valencia und Cartagena mit den Häfen in Tilbury, Antwerpen, Rotterdam und Sankt Petersburg. Der CAVA-Dienst ist für Erzeuger und Exporteure schnelllebiger Waren, wie z.b. Früchte, Gemüse oder Wein interessant. Die Transitzeiten liegen zwischen Cartagena und Tilbury bei fünf Tagen. Sankt Petersburg wird sechs Tage später erreicht einschließlich zweier Zwischenstopps in Antwerpen und Rotterdam. Kontakt: OPDR GmbH, Hamburg Michael Berger Tel. +49 (0) Grafik: OPDR GmbH OPDR verbessert AGAX-Dienst Die Oldenburg-Portugiesische Dampfschiffs-Rhederei (OPDR) integriert den Hafen Rouen in seinen AGAX-Dienst, der Nordeuropa mit Marokko, den Kanarischen Inseln und der Iberischen Halbinsel verbindet. Drei Schiffe mit einer Kapazität von 700 TEU werden im neuen AGAX-Dienst eingesetzt. Die OPDR Tenerife, OPDR Cadiz, und die OPDR Tanger starten südwärts in Tilbury. Von dort geht es nach Rotterdam, Rouen, Casablanca, Tanger Med, Gibraltar, Sevilla, Las Palmas und Huelva. Richtung Norden lauten die Ziele Las Palmas, Casablanca, Huelva und Tilbury. Kontakt: OPDR GmbH, Hamburg Bettina Schmidtke Tel. +49 (0) Foto: Samskip Samskip und Pro-Log erhöhen Frequenz Der multimodal operierende Containerlogistiker Samskip und der Logistikdienstleister Pro-Log setzen zwischen Rotterdam und Duisburg künftig ein weiteres Binnenschiff ein. Zum 10-jährigen Jubiläum der Partnerschaft erhöhen sie damit die Frequenz auf sechs Abfahrten wöchentlich in beide Richtungen. In den vergangenen zehn Jahren ist es den Partnern durch diesen Service gelungen, für ihre Kunden ca. 480 t CO 2 einzusparen. Das soll jetzt ausgeweitet werden. Kontakt: Samskip Multimodal BV, Rotterdam Eva Rademaker Tel Foto: Seehafen Wismar Seehafen Wismar investiert in Futtermittel-Lagerung Die Investitionen in die neuen Lager- und Umschlagterminals für Futtermittelsalze im Seehafen Wismar haben sich gelohnt. Erst im Juni wurde auf die MV OSA erneut eine Partie von t Futtermittelsalz mit Bestimmungsort Aabenraa / Dänemark verladen. Die Seehafen Wismar GmbH ist offiziell als zertifiziertes Unternehmen für die Lagerung und den Umschlag von Futtermitteln zugelassen, in der GMP-Datenbank entsprechend gelistet und kann damit ihr Leistungsportfolio erneut erweitern und diversifizieren. Kontakt: Seehafen Wismar GmbH, Wismar Michael Kremp Tel. +49 (0) Foto: Felbermayr Felbermayr organisiert trimodalen Transport über km Felbermayr Transport- und Hebetechnik transportierte die Hauptkomponenten für ein ein neues Gas- und Dampfturbinenkraftwerk in der Nähe Warschaus. Das multimodale Projekt umfasste Stückgewichte von nahezu 500 t. Dazu gehörten beispielsweise eine K-Turbine, ein Generator, ein Turbinenrotor und zwei Gehäuseteile. Gemeinsam mit den beteiligten Tochterunternehmen Best Logistics in Stettin, Haeger und Schmidt sowie HSW Logistics in Duisburg und dem Felbermayr Standort Krefeld transportierte Felbermayr die Komponenten über km weit. Kontakt: Felbermayr Holding GmbH, A-Wels Markus Lackner Tel Ausgabe

7 AKTUELL Alles im Informationsfluss Foto: WSA-Schweinfurt 260-Tonnen-Transformator kommt per Binnenschiff Der baden-württembergische Übertragungsnetzbetreiber TransnetBW erhielt an der sogenannten Nato-Rampe in Ochsenfurt am Main einen Trafo mit einem Gewicht von 260 t. Der Transformator wurde vom niederländischen Nijmegen über den Rhein bis nach Unterfranken verschifft. Mit einem Roll-On-Roll-Off-Schwerlastanhänger mit 12 Achsen mit je acht Rädern wurde das Gerät nach seiner Reise mit Hilfe dreier LKW-Zugmaschinen vom Schiff gezogen. Sein Ziel ist das neue Umspannwerk der TransnetBW in Riedenheim, welches zurzeit gebaut wird. Kontakt: Wasser- und Schifffahrtsamt Schweinfurt Heiko Fröhner Tel: +49 (0) Foto: Samskip Samskip stellt nächste Generation des 45-Fuß-Containers vor Samskip hat für multimodale Transporte nach erfolgreichen Tests die nächste Generation von 45-Fuß-Containern eingeführt. Das Unternehmen prüfte vorab intensiv die Haltbarkeit der Schiebegardinen und kann jetzt Container anbieten, die auch seitlich beladen werden können. Zwei Jahre lang hat Samskip zwei Prototypen der in China hergestellten Container getestet. Das Ergebnis ist ein Container mit neuem oberen Rahmen, einer durch integrierte Streifen verstärkten Plane, bessere Ratschen und zusätzliche Laschaugen. Kontakt: Samskip Multimodal BV, Rotterdam Eva Rademaker de Leeuw Tel Kukla kauft 100 palettenbreite See-Container Die Spedition Robert Kukla hat weitere 100 palettenbreite 40-Fuß-Container angeschafft, mit denen im Vergleich zu herkömmlichen ISO-Containern 20 Prozent mehr Euro-Paletten befördert werden können. Die Container eignen sich speziell für den europäischen Markt. Mit einer Innenbreite von 2,43 m anstelle der genormten 2,35 m eines ISO- Containers sind diese Behälter maßgeschneidert für Euro-Paletten. Kontakt: Robert Kukla GmbH, München Knut Sander Tel. +49 (0) Foto: Kukla Fehn Ship übernimmt die Fehn Lyra Die Leeraner Reederei Fehn Ship Management hat die Fehn Lyra übernommen. Das Schiff hat eine Länge über alles von 89,95 m und ist 14,40 m breit. Bei einer Tragfähigkeit von dwat hat es einen Tiefgang von 5,82 m. Die Fehn Lyra ist sechs Jahre alt und hat einen Laderaum, der 62,30 m lang und 11,70 m breit ist. Mit dem Kauf des Schiffes will das auf Küstenschifffahrt spezialisierte Unternehmen seine Flotte weiter verjüngen. Das Schiff wird von EMS Chartering GmbH & Co. KG, Leer, befrachtet. Kontakt: Fehn Ship Management GmbH & Co. KG, Leer Jan Kaymer Tel. +49 (0) Foto: Fehn Ship Foto: Pixelio.de/Alfred Teske Kukla gründet Niederlassung in Spanien Die Münchner Spedition Robert Kukla weitet ihre Aktivitäten in Spanien aus und hat unter dem Namen Kukla España S.L. eine Niederlassung in Bilbao gegründet. Geleitet wird das Unternehmen von Borja Lopez, der zuvor für die Reederei Mac Andrews tätig war. Der Experte für Shortsea-Shipping verfügt über zehn Jahre Branchenerfahrung. Mit der neuen Präsenz in Spanien will Kukla die multimodalen Container-Verkehre per LKW, Bahn und Seeschiff noch effizienter koordinieren und auf der Iberischen Halbinsel weiter wachsen. Kontakt: Kukla España S.L. International Forwarding Organisation, Bilbao Tel Das spc AKTUELL veröffentlicht regelmäßig eine Auswahl von Meldungen aus dem - Newsletter. Dieser kann kostenlos unter abonniert werden. 7

8 Top-Thema Shortsea Shipping tritt als star TRENDS Mit den aktuellen Fragen des Kurzstreckenseeverkehrs (KSSV) beschäftigten sich die knapp 400 Teilnehmer der Short- SeaShipping Days. Zwei Tage lang brachten sich die maritimen Entscheider und Akteure in die Fachgespräche rund um den Kurzstreckenseeverkehr ein. Dies sind die wichtigsten Ergebnisse aus den Podiumsdiskussionen und Impulsvorträgen. Innovationen in der Schifffahrt Die Vorreiterrolle des KSSV Um die Energiewende auf See voranzutreiben, ist eine Gesamtlösung gefragt, die von einer breiten Basis bestehend aus Industrie, Reedereien und Politik getragen wird. Darüber waren sich die Podiumsteilnehmer einig. Sehr konkret wurde die Diskussion um alternative Antriebsstoffe geführt, allen voran Liquefied Natural Gas (LNG). Aufgrund der kurzen Innovationen in der Schifffahrt Die Vorreiterrolle des KSSV v.l.n.r.: Hanns H. Conzen (TT-Line), Torsten Westphal (Arkon Shipping), Dierk Faust (Lehmann), Tessa Rodewaldt (Maritime LNG Plattform/Moderation), Uwe Beckmeyer (BMWi), Mahinde Abeynaike (BominLinde LNG), Frank Schnabel (Brunsbüttel Ports) Distanzen mit festen Häfen hält Hanns Heinrich Conzen, Geschäftsführer der TT-Line, den Einsatz von LNG für den KSSV 8 Ausgabe

9 AKTUELL Alles im Informationsfluss v.l.n.r.: Michael Berger (OPDR Germany), Dr. Bernd Pahnke (DB Cargo), Björn Saschenbrecker (TT-Line), Knut Sander (Robert Kukla GmbH), Stev Etzrodt (Spedition Bode), Hans-Wilhelm Dünner (SUT/Moderation), Henk van Dieren (Samskip Van D ieren Multimodal), Hergen Hanke (Börde Container Feeder), Detlev Wollert (Deutsches Seeverlader Komitee ) Anforderungen und Perspektiven eines intelligenten Verkehrsträgermixes ker Partner der Logistik auf Fotos: Guido Kollmeier/ prinzipiell für geeignet. Er geht davon aus, dass viele Investoren künftig bei Schiffsneubauten auf Dual-Fuel setzen (also zwei Möglichkeiten der Betankung), um sich die erforderliche Flexibilität hinsichtlich der Fahrtgebiete zu bewahren. Die Reedereivertreter stellen sich auf einen langen Prozess ein, bis es zu einem großflächigen Einsatz von alternativen Antrieben beim Schiffsneubau kommt. Dazu tragen die langen Schiffslebenszyklen von etwa 25 Jahren bei, die Schiffsfinanzierung und die Marktreife von Innovationen. Weiter zu optimieren sei beispielsweise die Größe der Anlagen für alternative Antriebe, damit sich die Technik auch für kleinere Tonnagen wie Küstenmotorschiffe und Minibulker durchsetzen könne. Auch landseitig beschäftigen sich die deutschen Häfen mit dem Aufbau einer LNG-Infrastruktur, die von der Bebunkerung von Schiffen bis hin zu dem Aufbau eines zentralen Versorgungs- und Verteilungspunktes reicht. Weit gediehen sind die Überlegungen für ein ganzheitliches Konzept in Brunsbüttel. Auch die Bevölkerung sei in die LNG-Pläne mit einbezogen worden, so dass Frank Schnabel, Geschäftsführer von Brunsbüttel Ports, von einer breiten Akzeptanz ausgeht, wenn sich ein Investor für das Projekt findet. Anforderungen und Perspektiven eines intelligenten Verkehrsträgermixes Der große Trumpf des Shortsea-Verkehrs ist seine Verfügbarkeit. Wir hatten noch nie die Situation, dass Container ohne Schiffsraum waren, berichtete Knut Sander, geschäftsführender Gesellschafter der Spedition Robert Kukla aus seiner Geschäftstätigkeit. Die Verlader, die den Verkehrsträger nutzen, schätzen seiner Erfahrung zufolge die Stabilität des Systems und die Sicherheit, dass kein Versorgungsrisiko besteht. Um die Schifffahrt auf Küstengewässern oder Binnenschifffahrtsstraßen gezielt beim Aufbau multimodaler Transportketten einzusetzen, brauche es einen Architekten des Transports, so die einhellige Meinung der Podiumsteilnehmer. Dieser habe den Blick auf die gesamte Transportkette unter Berücksichtigung der verschiedenen Transportträger, um für den Verlader die optimale Lösung zwischen Abgangs- und Empfangsadresse zu organisieren. Die Diskussion zeigte weiter, dass für einen durchgehenden Verkehrsfluss die Vernetzung zwischen den See- und Binnenhäfen sowie den Güterverkehrszentren weiter zu stärken sei. Neben dem physischen Transport rückt laut den Branchenvertretern auch die Verlinkung der Informationen über alle Verkehrsträger stärker in den Fokus. Gelingt die digitale Vernetzung der Prozesse über die gesamte Transportkette, führt dies zu einem klaren Wettbewerbsvorteil. Beispielhaft wurde die Einbeziehung von Telematik in der Binnenschifffahrt genannt, um Schleusendurchfahrten besser zu planen und so Wartezeiten und Engpasssituationen zu vermeiden. INS HEFT GEBLICKT Verkehrsmarkt Ostsee Die zweiten ShortSeaShipping Days hat die IHK zu Lübeck zum Anlass genommen, die Broschüre Verkehrsmarkt Ostsee Strukturdaten 2015 zu aktualisieren. Die Auswertung hat ergeben, dass der Hafen Lübeck mit gut Einheiten der größte Fähr- und RoRo- Hafen im Ostseeraum (8,6 Prozent der Gesamtmenge) ist. Danach folgen Trelleborg, Helsinki und Rostock. Beim Gesamtumschlag der 20 größten Ostseehäfen belegt Lübeck Platz 15 mit einem Anteil von 1,9 Prozent, Rostock ist auf Platz 12 mit 2,4 Prozent, die drei russischen Häfen Ust-Luga (10,4 Prozent), Primorsk (7,1 Prozent) und Sankt Petersburg (6,1 Prozent) führen mit weitem Abstand. Im Containerumschlag erscheint Lübeck auf Platz 15 mit knapp Einheiten (TEU) als einziger deutscher Ostseehafen. 9

10 Top-Thema v.l.n.r.: Gernot Tesch (Hafen Entwicklungsges. Rostock), Stefan Färber (Bremenports), Jan Müller (J. Müller), Wolfgang Hurtienne (Hamburg Port Authority), Eckhardt-Herbert Arndt (THB/Moderation), Prof. Dr. Sebastian Jürgens (Lübecker Hafen), Marco Neelsen (Buss Ports Logistics), Joachim Zimmermann (Bayernhafen) Häfen sind mehr als eine Schnittstelle in der Logistikkette Häfen sind mehr als eine Schnittstelle in der Logistikkette neue multimodale Linienverkehre in das Hinterland, taktgenaue Anlieferungen und andere logistische Dienstleistungen. Diesen Teil der Kette besetzen die Häfen aktiv mit, berichteten die Repräsentanten übereinstimmend. So werden mit Partnern multimodale Angebote im Hinterlandtransport platziert, auch über eigene Tochterfirmen. Darüber hinaus geht der Trend dahin, die Hinterlandnetze der verschiedenen Häfen intelligent miteinander zu verknüpfen. Gerade Kooperationen von See- und Binnenhäfen bieten sich in diesem Zusammenhang an, da so nahtlose Warenströme zwischen Umschlagpunkten möglich werden. Im Hafen treffen unterschiedlichste Bedürfnisse aufeinander: Der Reeder drängt auf kürzest mögliche Liegezeiten, der Spediteur auf gut abgestimmte Fahrpläne von Schiff, Bahn und Binnenschiff und der Verlader braucht Logistikzentren vor Ort für das Lagern, Verpacken und Kommissionieren von Waren. Damit kommt den Häfen in dem Netzwerk eine gestärkte Rolle zu. Ihre Hauptaufgaben umfassen heute auch, die Prozesse in Zusammenarbeit mit den verschiedenen Beteiligten an der Schnittstelle zu moderieren, erklärten die Hafenvertreter auf dem Podium. Dazu gehöre es, die unternehmensübergreifende Zusammenarbeit zu fördern und die gesamte Transportkette im Blick zu haben. In den Häfen entsteht dabei zunehmend Wertschöpfung, sei es durch From Road to Sea auch eine Frage der Vermarktung Der Slogan From Road to Sea greift zu kurz. Die Branche bewegt mehr. Sie organisiert Vor- und Nachläufe, verpackt und lagert Produkte und liefert diese taktgenau aus - um nur einige Beispiele zu nennen. Die maritimen Akteure schnüren Verladern das Rundum-sorglos-Paket. Nun geht es darum, v.l.n.r.:rüdiger Schacht (IHK zu Lübeck), Stefan Kunze (Hafen Hamburg Marketing), Uwe Bakosch (Finnlines Deutschland), Astrid Oldekop (Moderation), Inke Onnen-Lübben (Seaports of Niedersachsen), Reinhard Pfeiffer (3F Kommunikation), Markus Nölke (spc) From Road to Sea auch eine Frage der Vermarktung 10 Ausgabe

11 AKTUELL Alles im Informationsfluss v.l.n.r.: Daniel Hosseus (ZDS), Willem van der Schalk (KDS), Holger Seifart (K+S Transport), Astrid Oldekop (Moderation), Reinhard Klingen (BMVI), Dierk Faust (Vereinigung L übecker Schiffsmakler und Schiffsagenten) den Wandel der Dienstleistung auch zu kommunizieren. Zu einem Perspektivwechsel bei der Außendarstellung der Leistung ermunterten die Teilnehmer des Forums Vermarktung die Branche. Ob sich die Verlader von dem Slogan From Road to Sea eigentlich angesprochen fühlen, fragte Reinhard Pfeiffer, Inhaber von 3F Kommunikation. Er halte es für zielführender, in der Kundenansprache weniger auf den Verkehrsträger und die Umweltverträglichkeit abzuzielen, sondern das geschnürte Leistungspaket in den Mittelpunkt zu rücken. Das heißt für die Branche: weniger Kommunikation über Schiffe, Linien und Emissionswerte. Stattdessen empfiehlt es sich, einen ganzheitlichen Ansatz zu wählen. Die Verlader interessieren sich dafür, welchen Vorteil oder welche Wertschöpfung sie aus dem Lösungsansatz ziehen. Der Transportträger an sich ist nur das Mittel zum Zweck. Ideen für Slogans, die die Zielgruppe ansprechen, wurden gleich mitentwickelt: From Shortsea to Supply Solutions, Shortsea: Wegbereiter einer innovativen Logistik oder mit Shortsea zu zukunftsfähigen Logistik-Konzepten. Richtige Rahmenbedingungen für einen intelligenten Verkehrsträgermix Die Branche zeigte sich mit dem Investitionshochlauf der Bundesregierung allgemein zufrieden. Durch diesen steigt die Investitionslinie für die Infrastruktur in 2016 auf mehr als 13 Mrd. EUR. Für den kontinuierlichen Ausbau sei weiter positiv zu bewerten, dass der Bundesverkehrswegeplan (BVWP) 2030 über ein Volumen von 264,5 Mrd. EUR verfügt gegenüber 173,2 Mrd. EUR im BWVP Darin sind 24,5 Mrd. EUR für substanzielle Investitionen in die Wasserstraße enthalten. Die nächste Herausforderung liegt nun darin, die vorhandenen Mittel angesichts knapper Personalressourcen zu verbauen. Die Bedeutung der Hafenhinterlandanbindungen für einen optimalen Verkehrsfluss unterstrich Willem von der Schalk vom Komitee Deutscher Seehafenspediteure im Deutschen Speditionsund Logistikverband (KDS). Insgesamt wurde bei der Diskussion deutlich: Es braucht logistische Hardware, um das weiter wachsende Transportvolumen zu bewältigen. Wie hoch dieses ausfallen wird, hat die OECD in ihrem ITF-Transport-Outlook 2015 Richtige Rahmenbedingungen für einen intelligenten Verkehrsträgermix beziffert. Sie rechnet mit einer Vervierfachung des globalen Frachtvolumens bis Nachdem der BVWP auf breite Akzeptanz in der Wirtschaft gestoßen sei, müsse nun zügig an der Umsetzung gearbeitet werden, so der einhellige Tenor. Beispiele wie das Infrastrukturvorhaben Stuttgart 21 zeigten aber auch, dass Großprojekte heute nur mit und nicht gegen den Willen der Bevölkerung eine Chance hätten. Die Globalisierungs-Rallye der letzten Dekade ist vorbei Die vierte industrielle Revolution, bekannt unter dem Begriff 4.0, wird die Warenströme verändern und mehr Transporte innerhalb Europas generieren. Das erwartet Torsten Westphal, Geschäftsführer von Arkon Shipping aus Haren/Ems. Denn künftig würden die Entscheidungen über Produktionsstandorte zunehmend auf der Basis von moderner Robotertechnik und Innovationen wie 4 D-Druck getroffen. Bei dieser Entwicklung sei Europa Vorreiter. Das zeigten die ersten Speedfactorys, die auf dem hiesigen Kontinent entstünden, so Westphal. Die bisherigen Verlagerungsursachen in Niedriglohnländer wie günstige Arbeits- und Transportkosten würden demzufolge künftig an Bedeutung verlieren. Ein Trend in diese Richtung sei bereits in der Textilindustrie, dem größten Arbeitgeber für Entwicklungsländern, erkennbar. Mit Industrie 4.0 werde für die Branche die Werkbank Europa wieder interessant, zeigte kürzlich ein Bericht in der Welt am Sonntag auf. 11

12 Interview IM PROFIL Uwe Beckmeyer Uwe Beckmeyer (67) studierte Erziehungswissenschaften und trat als Lehrer in den Schuldienst der Stadt Bremerhaven. Von 1987 bis 1999 war er Mitglied des Senats der freien Hansestadt Bremen. Seit 2002 gehört der gebürtige Bremerhavener dem Deutschen Bundestag an. Von 2004 bis 2011 war er verkehrspolitischer Sprecher, von 2011 bis 2013 Maritimer Koordinator der SPD-Bundestagsfraktion. Uwe Beckmeyer ist Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie sowie Koordinator der Bundesregierung für die maritime Wirtschaft. Im Juli 2014 wurde er zum Sonderbeauftragten der Bundesregierung für die EITI-Umsetzung in Deutschland ( Initiative für Transparenz in der Rohstoffwirtschaft ) benannt. Foto: spdfraktion.de (Susie Knoll / Florian Jänicke) Wir starten zwei neue spc AKTUELL: Welche Eindrücke haben Sie von den Short- SeaShipping Days mitgenommen? Uwe Beckmeyer: Es war eine gelungene Veranstaltung. Mich hat besonders gefreut, dass viele Reeder mit an Bord waren. Schließlich sind sie es, die am Ende über den Einsatz alternativer Kraftstoffe in ihrer Schiffsflotte entscheiden. Wie viele Projekte im Bereich der alternativen Antriebe mit maritimem Bezug befinden sich aktuell unter den von Deutschland geförderten Innovationsvorhaben, und wie bewerten Sie den Stand? Aktuell fördern wir sieben Forschungsverbünde mit insgesamt 18 Projekten. Die Themenpalette reicht dabei von alternativen Kraftstoffen über Infrastruktur bis hin zu Motorentechnik Fördervolumen: 14,7 Mio. EUR. Weitere acht Projekte im Bereich Motorentechnologie sind in der Pipeline. Zudem fördern wir einen Schiffsbau mit LNG-Antrieb und ein elektrogetriebenes Kursschiff. Hier beträgt die Fördersumme insgesamt 2,3 Mio. EUR. Für die Zukunft müssen wir jedoch weiterdenken. Deshalb unterstützt unser Haus auch die Entwicklung innovativer Der Kurzstreckenseeverkehr steht für kostengünstige, umweltschonende Transporte. Treibstoffe wie Methanol, Wasserstoff und Hybridantrieb. Das ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern verschafft unseren Unternehmen auch einen Marktvorteil im internationalen Wettbewerb. Was plant die Bundesregierung, um die Nachfrage nach alternativen Antrieben anzukurbeln und Innovationen für die maritime Branche zu fördern? Für Schiffseigner ist Wirtschaftlichkeit wichtig. Neue Technologien müssen erschwinglich sein und sich rechnen. Dazu können anwendungsnahe Forschung und schneller Praxistransfer einen Beitrag leisten. Wir werden deshalb die beiden maritimen Programme des Bundes noch enger verzahnen; unser Ziel ist eine Förderung entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Flankierend starten wir zwei neue Förderschwerpunkte: in der Energieforschung mit dem Fokus innovative Gasantriebe und im Verkehrsbereich mit dem Neu- und Umbau von Schiffen mit LNG-Antrieb. Unsere Unternehmen verfügen hier über großes Know-how. Das wollen wir unterstützen. 12 Ausgabe

13 AKTUELL Alles im Informationsfluss Inwieweit gibt es zu den geplanten Förderrichtlinien schon einen konkreten Zeitrahmen? Derzeit evaluieren wir die bestehenden maritimen Förderprogramme. Wir wollen sie gemeinsam mit der Branche weiterentwickeln und dabei bisherige Erfahrungen einfließen lassen. Die neuen Programmrichtlinien hierfür sollen ab 2018 gelten. Mit der neuen LNG-Förderrichtlinie wollen wir bereits in diesem Jahr erste Projekte fördern. Das gilt auch für den neuen Forschungsschwerpunkt Gasantriebe. Der Kurzstreckenseeverkehr lebt von einer guten Verzahnung der Verkehrsträger. Wo sehen Sie in den deutschen Seehäfen Hebel, um die Zuverlässigkeit für Shortsea und damit deren Attraktivität zu steigern? Der Kurzstreckenseeverkehr steht für kostengünstige, umweltschonende Transporte. Deshalb wollen wir ihn weiter stärken. Wichtig erscheint mir dabei, dass im Kurzstreckenseeverkehr neben Containern auch Massengüter, Trailer, Projekt- und Schwerlastgüter transportiert werden können; dabei sind die kleinen und mittleren Häfen besonders wichtig. Der Kurzstreckenseeverkehr steht im Wettbewerb zum LKW. Dessen Flexibilität und kurze Laufzeiten gilt es auszugleichen durch günstige Frachtraten, hohe Transportmengen und durch Zuverlässigkeit. Hier müssen wir ansetzen und die Abfertigung in den Häfen schneller und reibungsloser hinbekommen. Nur durch eine bessere Integration in die Lieferketten können wir mehr Ladung auf die Wasserwege verlagern. Das spc ist bei all diesen Aufgaben ein wichtiger Partner für Bund und Länder. Welche Digitalisierungsprojekte sind für deutsche Wasserstraßen in Vorbereitung, um Güterströme auch auf Kanälen und Flüssen planbarer zu machen? Hafen- und Logistikwirtschaft brauchen eine leistungsfähige digitale Infrastruktur. Sie ist ein wichtiger Standortfaktor. Digitale Technologien tragen dazu bei, Liegezeiten zu verkürzen, die Abwicklung an den Terminals zu beschleunigen und logistische Prozesse insgesamt planbarer zu machen. Der Bund unterstützt die Digitalisierung der Wirtschaft unter anderem durch den Auf- und Ausbau von Forschungs- und Technologieprogrammen mit hohem Transfer in die Wirtschaft. Beispiele hierfür sind Autonomik, 3D und Mikroelektronik. Zum Abschluss eine gute Nachricht für den KSSV Die Bundesregierung hat die Förderung des Kurzstreckenseeverkehrs mit dem Nationalen Hafenkonzept zu einem ihrer Schwerpunkte gemacht. Förderschwerpunkte INNOVATIVE HAFENTECHNOLOGIEN Förderrichtlinie IHATEC in Kraft getreten Die Förderrichtlinie für Innovative Hafentechnologien (IHATEC) ist am 8. Juli 2016 in Kraft getreten. Sie läuft bis Insgesamt werden in den nächsten fünf Jahren bis zu 64 Mio. EUR bereitgestellt. Gefördert werden Projekte, die zur Entwicklung oder Anpassung innovativer Technologien beitragen, die den Häfen helfen, das stark anwachsende Umschlagaufkommen zu bewältigen und Logistikketten zu verbessern. Dabei sollen bestehende Arbeitsplätze erhalten sowie neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Die Projekte können eine große Bandbreite haben vom Einsatz autonomer Systeme für den Güterumschlag über die IT-optimierte Prozesssteuerung in der Lagerhaltung bis hin zu Maßnahmen zur Bekämpfung von Cyber-Angriffen. Alexander Dobrindt, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur: Wir machen den maritimen Standort Deutschland fit für das global-digitale Zeitalter, in dem wir auch in unseren Häfen den Sprung zur Mobilität 4.0 gestalten. Mit unserem Förderprogramm IHATEC fördern wir innovative Hafentechnologien und unterstützen die Häfen dabei, Güterumschläge zu optimieren sowie Arbeitsplätze zu erhalten und zu schaffen. Das Förderprogramm IHATEC richtet sich an Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, Einrichtungen für Forschung und Wissensverbreitung, außeruniversitäre Einrichtungen und Ingenieurbüros. Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt, der auch Schirmherr der ShortSeaShipping Days 2016 war. Foto: Bundesregierung / Kugler 13

14 Das waren die Informationen aus erster Hand Der spc Vorstandsvorsitzende Knut Sander begrüßt die Gäste der ShortSea Shipping Days Reinhard Pfeiffer von 3F Kommunikation zur Frage From Road to Sea auch eine Frage der Vermarkung. Torsten Westphal von Arkon Shipping zum Thema Feederverkehre. Hanns Heinrich Conzen von TT-Line zu Innovationen in der Schifffahrt. Reinhard Meyer, Schleswig-Holsteins Minister für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Technologie, appellierte an die Akteure, Kompetenzen stärker zu bündeln und anwendungsorientiert zu gestalten, um Innovationen voranzutreiben. Dominic Sleur von EMS Chartering zum Thema Best Practice ShortSea- Shipping: Europa aus einer Hand. Michael Berger von der OPDR zu den Anforderungen und Perspektiven multimodaler Verkehre. Werner Gonsior von Liebherr berichtet über Umschlagstechnologien im Einsatz. Anlässlich der ShortSea- ShippingDays hat die IHK zu Lübeck ihre Strukturdatenerhebung Verkehrsmarkt Ostsee neu aufgelegt (S. 9). Darauf macht Hauptgeschäftsführer Lars Schöning aufmerksam. Inke Onnen- Lübben von Seaports of Niedersachsen zum Thema Vermarktung. Lübecks Wirtschaftssenator Sven Schindler spannte den Bogen von der führenden Rolle Lübecks in der Hansezeit vor 800 Jahren bis heute. Reinhard Klingen, Abteilungsleiter Wasserstraßen und Schifffahrt im BMVI, freute sich über die überragende Resonanz auf das Branchenforum. 14 Ausgabe

15 AKTUELL Alles im Informationsfluss Spot auf die Aussteller Vermischtes Viktor Wiens (li.), Leiter der Hamburger Niederlassung von Am Zehnhoff-Söns, im Gespräch. Sven Lohse von der Reederei Lehmann. Christian Otto- Uhlenbruck (li.) vertrat die Rhenus Maritime Services in Lübeck. Die Lübecker Soul-Band Max & Friends rundete die Abendveranstaltung ab. Stimmgewaltig und instrumental erstklassig besetzt sorgten die Musiker, die auch schon beim Bundespresseball spielten, für gute Laune bei den Teilnehmern. Einen besondereren Hingucker gab es bei der Unternehmensgruppe Rhein- Umschlag. Dort trat Hergen Hanke, Geschäfts führer Börde Container Feeder, für innovative KV-Lösungen persönlich in die Pedale. Foto: SBO Das Fachpublikum nutzte die Gelegenheit, sich in die Vorträge einzubringen und mit den 40 Referenten und Diskussionspartnern auf dem Podium zu interagieren. Freie Platzwahl und eine lockere Atmosphäre kennzeichneten die Stimmung in der MuK. Fotos: Guido Kollmeier/ Wie Partnerschaft gelebt wird, zeigten die Teams von Brunsbüttel Ports und Sächsische Binnenhäfen Oberelbe. Die Kooperationspartner informierten stand-übergreifend über ganzheitliche Lösungen auf der Wasserstraße. Die Referenten beim intensiven Gedankenaustausch: Außerhalb des Rampenlichts wurden die Gespräche fortgesetzt. 15

16 In den Medien Die Medienpartner DVZ, THB und SUT berichteten umfangreich in ihren Fachpublikationen über die Veranstaltung. SUT 5/2016 Zweite ShortSeaShipping Days in der Hansestadt Lübeck ziehen fast 400 Teilnehmer an Von Michael Nutsch [ ] Die maritimen Entscheider, die aus allen Bereichen entlang der Transportkette zusammenkamen, hatten eine klare Botschaft: Der Kurzstreckenseeverkehr ist ein starker Partner der Logistikkette. Die Schifffahrt steht bereit und hat das Potenzial, die landseitige Verkehrsinfrastruktur in Europa zu entlasten und Güterverkehr über die Wasserstraßen als natürlichen Infrastrukturgeber verstärkt abzubilden. Der Vorstandsvorsitzende des spc Knut Sander betonte in seiner Begrüßung am Abend des 22. Juni: Unser Unternehmen macht seit 17 Jahren Shortsea-Verkehre. Wir haben Ladungen von der Straße auf das Wasser verlagert und 10 Mrd. tkm geleistet. Nicht, weil es der Umwelt dient, sondern weil es ein gutes Geschäft ist, schmunzelte er. In der Zeit habe er den Umsatz verfünffacht und die Mitarbeiterzahl verdreifacht. [ ] THB vom Nationale LNG-Förderung in Vorbereitung Von Frank Binder und Eckhard-Herbert Arndt Der Bund arbeitet intensiv an einem Programm für den forcierten Einsatz von Flüssigerdgas (LNG) im Verkehrssektor. Das stellte Ministerialrat Reinhard Klingen, Abteilungsleiter Wasserstraßen und Schifffahrt, am Mittwochabend in Lübeck vor rund 360 Teilnehmern der ShortSeaShipping Days (SSD) in Aussicht. Neben der Nachrüstung von Bestandsschifen sowie im Rahmen von Neubauprojekten geht es auch um die Einbeziehung anderer Verkehrsträger mit dem Ziel, die Emissionsbelastungen des Verkehrssektors zu verringern. Für das ShortSeaShipping Inland Waterway Promotion Center (spc) in Bonn als Veranstalter war es das zweite Mal, dass dieses Treffen stattfinden konnte. Schon die Premiere vor zwei Jahren ebenfalls in Lübeck verlief sehr erfolgreich und wurde diesmal noch durch die Rekordbeteiligung übertroffen. spc-geschäftsführer Markus Nölke ist bestrebt, die SSD künftig im Zwei-Jahres-Abstand stattfinden zu lassen, um neben einer Art Standortbestimmung für den intermodalen Verkehr im Allgemeinen auch die persönliche Vernetzung von Spitzenvertretern aus der transportierenden und verladenden Wirtschaft sowie von Politik und Verwaltung zu fördern. [ ] DVZ vom Auftrieb durch Industrie 4.0 Von Jan-Peter Naumann Die fortschreitende Digitalisierung und die Verzahnung der industriellen Produktion mit moderner Informations- und Kommunikationstechnik (Industrie 4.0) bieten auch dem Kurzstreckenseeverkehr neue Chancen. Bei dieser Entwicklung sei Europa Vorreiter und könne durch Effizienzgewinne im Wettbewerb um günstige Produktionsstandorte punkten, sagte Torsten Westphal, Geschäftsführer von Arkon Shipping, am Donnerstag vergangener Woche während einer Diskussionsrunde der Shortsea Shipping Days in Lübeck. Er könne sich eine Rückverlagerung von in Niedriglohnländern ausgelagerten Produktionen vorstellen. Errungenschaften wie der 3-D-Druck ließen eine neue Industrie mit Transportbedarfen entstehen, für welche die Short-Sea-Shipping- Branche die entsprechenden Lösungen bereithalte. Zuvor gelte es aber, die längste Krise in der Schifffahrt zu überstehen. Westphal machte den rund 300 Gästen aus Verkehrsbranche, Politik und Verwaltung deutlich, dass auf die Schifffahrt in der nächsten Zeit so viele Veränderungen auf einmal zukommen, dass von einem Paradigmenwechsel gesprochen werden könne. [ ] Lübecker Nachrichten vom Gütertransport: Der Wasserweg soll wieder wichtiger werden Von Christian Risch Auf dem Podium diskutierten Experten über Innovationen in der Schifffahrt und Häfen im Wandel, nebenan hatten mehr als 30 Unternehmen ihre Info-Stände aufgebaut: Das Foyer der Lübecker Musik- und Kongresshalle (MuK) war gestern der Marktplatz der maritimen Wirtschaft in Norddeutschland. 360 Experten trafen sich zu den 2. Short Sea Shipping Days, um über die Perspektiven des Kurzstreckenseeverkehrs auf Nord- und Ostsee zu diskutieren. Wir wollen ein Zeichen setzen, dass Schifffahrt eine gute Alternative zum Gütertransport auf der Straße sein kann, sagt Markus Nölke, Geschäftsführer des ShortSea- Shipping Inland Waterway Promotion Center (spc), ein Netzwerk der maritimen Wirtschaft, zu dem das Bundesverkehrsministerium und mehrere Länderministerien gehören. Das spc veranstaltete das Branchentreffen gemeinsam mit der Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Lübeck. Schiffs- und Schienenverkehr sind schon heute umweltfreundlicher, aber das lässt sich noch verbessern, so Nölke. [ ] Fotos: Guido Kollmeier/ JanKa Harger 16 Ausgabe

17 Vor Ort AKTUELL Alles im Informationsfluss Foto: GWG mbh Göttingen: Zweite bundesweite Logistiktagung Für Göttingen mit seiner zentralen Lage hat sich die Logistik zu einer wichtigen Branche entwickelt. Dies zeigte auch die Resonanz der zweiten Logistiktagung Göttingen, zu der die städtische Wirtschaftsförderung GWG lud. 100 Teilnehmer verfolgten die Fachbeiträge zu den Transportmöglichkeiten auf Schiene und Wasser. Die Chancen und Potenziale der Binnen- und Küstenwasserstraßen beleuchtete spc-geschäftsführer Markus Nölke. Über seinen Vortrag schreibt das Göttinger Tageblatt: [ ] Nölke berichtet [ ], auch für die Binnenwasserstraßen gelte, dass sie unter den Aspekten Umwelt und Verkehrsdichte auf den Straßen eine Alternative sein können, die zudem auch kostengünstiger sein kann.,wenn die Unternehmen ihre CO 2 - Bilanz ausweisen müssen, wird das dazu führen, dass solche Lösungen stärker nachgefragt werden, ist sich Nölke sicher. Es gebe daher gute Gründe, proaktiv auf die Kunden zuzugehen und alternative Transportwege durchzusprechen. Logistiktagung Göttingen 2016 zog Teilnehmer aus der gesamten Bundesrepublik an. DRESDEN Mitgliederversammlung des spc-trägervereins Die ordentliche Mitgliederversammlung des spc fand am 21. April 2016 in Dresden statt. Im Rahmen einer von den Sächsischen Binnenhäfen Oberelbe organisierten Elbfahrt informierten der spc-vorstandsvorsitzende Knut Sander und der spc-geschäftsführer Markus Nölke die Mitglieder über die Aktivitäten des Vereins. Fazit der Berichte ist eine weiterhin sehr erfreuliche Entwicklung des Vereins mit steigenden Mitgliederzahlen und Aktivitäten. Vorstand und Geschäftsführung wurden einstimmig entlastet. Die nächste Mitgliederversammlung findet am 27. April 2017 in Hamburg statt. Im Anschluss an die Mitgliederversammlung wird es einen Themenabend geben. Nähere Information werden wie gewohnt rechtzeitig kommuniziert. Foto: spc Bamberg: spc auf der IHK-Nord Roadshow Zu dem Thema Die Bedeutung der Seehäfen für die Region Oberfranken luden die IHK Nord und die IHK Oberfranken Bayreuth am 13. Juli 2016 zu einer Roadshow nach Bamberg. Das spc war im Rahmen einer begleitenden Ausstellung mit Lasse Pipoh vor Ort. Zu der hochkarätigen Besetzung dieser Roadshow trugen insbesondere der Bayerische Staatsminister des Innern, für Bau und Verkehr Joachim Herrmann und der Senator für Wirtschaft, Verkehr und Innovation der Hansestadt Hamburg Frank Horch bei. Mit einer Exportquote von mehr als 50 Prozent ist die oberfränkische Wirtschaft auf effiziente Transportketten zu den deutschen Seehäfen angewiesen. Gingen 2010 noch Güter mit einem Wert von 5 Mrd. EUR aus der Region Oberfranken über die deutschen Seehäfen in die Welt, soll dieser Wert auf 12,1 Mrd. EUR bis 2030 steigen. Im Vergleich zu 2010 wird bis 2030 beim Güteraufkommen auf der Schiene eine Steigerung um 61 Prozent auf t zu den deutschen Seehäfen erwartet. Beim LKW Verkehr wird sogar eine Steigerung von 199 Prozent prognostiziert und damit eine Zunahme von t. Neben dem spc waren auch die deutschen Seehäfen durch ihre Vermarktungsorganisationen auf der Aufstellung vertreten. Der Präsident der IHK Oberfranken Bayreuth Heribert Trunk begrüßt die Gäste. Foto: Gabriele Fölsche LEIPZIG Im Rahmen einer Elbfahrt wurden die Mitglieder über die Aktivitäten des Vereins informiert. Internationales Transport Forum (ITF) Vom 18. bis 20. Mai 2016 fand in Leipzig die jährliche Tagung des Internationalen Transport Forums statt. Das spc hat erstmalig an der konferenzbegleitenden Ausstellung mit fast 50 Ausstellern teilgenommen. Unter dem Motto Green and Inclusive Transport haben sich rund Delegierte aus über 70 Ländern in über 55 Podiumsdiskussionen und Sitzungen ausgetauscht. Das International Transport Forum der OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) ist eine zwischenstaatliche Organisation mit 57 Mitgliedsstaaten. Das ITF agiert als eine Expertenkommission für Verkehrspolitik und organisiert jedes Jahr einen Gipfel für die Minister dieser Ressorts und versteht sich als Denkfabrik für die globale Transport- und Logistikbranche. 17

18 Spezial Mehr Raum für kühle Ladung INTERVIEW Der Reeder Martin Deymann hat ein neues Containerbinnenschiff bauen lassen. Anlässlich der Schifftaufe der Monika Deymann erläutert er die Innovationen und Hintergründe und in welches Gesamtkonzept der Frachter eingebettet ist. spc AKTUELL: Schiffsneubauten gibt es in der deutschen Binnenschifffahrt aktuell eher selten. Was hat Sie erneut bewogen, in ein Schiff zu investieren? Martin Deymann: Ausgangspunkt der Überlegung war der Logistiker Frankenbach in Mainz, der bei uns weiteren Schiffsraum im Bereich von Kühlcontainern nachfragte. Wir hatten zu diesem Zeitpunkt bereits vier Containerbinnenschiffe für diesen Kunden im Einsatz. Die meisten Einheiten können zwar auch heute schon Reefer mitnehmen, aber die Größenordnungen bewegen sich zwischen 10 bis 20 Stück, da die Generatorenleistung in der Regel zu klein ist. Daraufhin entwickelten wir ein Konzept mit zwei Schiffen, die beide Reefer fahren können. So schaffen wir Redundanzen und erleichtern den Logistikern die Disposition. Dazu haben wir zum einen Anfang des Jahres die Freienstein mit zwei zusätzlichen Generatoren ausgerüstet, so dass sie nun über 55 Reeferanschlüsse verfügt. Zum anderen haben wir die Monika Deymann gebaut, die 70 Kühlcontainer mitnehmen kann. Welche Innovationen hat die Monika Deymann an Bord? Das Besondere an unserem Schiff ist das Antriebs-/Energiekonzept. Wir können über zwei Caterpillar-Hauptmotoren bis zu 150 kw für die Versorgung der Container miterzeugen, so dass keine weiteren Generatoren benötigt werden. Die Herausforderung lag darin, dass das Konzept auch bei variierenden Drehzahlen, wie sie in der Binnenschifffahrt üblich sind, funktioniert. Als positive Effekte erwarten wir geringere Wartungskosten und Brennstoffersparnis sowie geringere Schadstoffemissionen. IM PROFIL Von Kindesbeinen an Binnenschiffer Als Sohn des Binnenschiffers Rudolf Deymann fuhr Martin Deymann sechs Wochen nach seiner Geburt im Jahr 1970 das erste Mal mit hinaus. Schon bei seiner Einschulung, bis zu der er an Bord blieb, stand sein Berufswunsch fest, Binnenschiffer zu werden. Mit 19 Jahren erwarb er sein erstes Patent. Zwei Jahre später kaufte er seinem Vater das erste eigene Schiff ab: die AVISO II. Seinen ersten Containerneubau bestellte Deymann im Jahr gründete Deymann mit einem Geschäftspartner die Firma Gerhardt & Deymann, die zur Tankschiffreederei ausgebaut wurde. Seit 2007 ist er alleiniger Geschäftsführer unter der Firmierung Reederei Deymann. Zur Flotte gehören mittlerweile 22 Tank-, 10 Container- und 3 Bulkschiffe. Foto: Burmann, Land Niedersachsen Mit dem Neubau nehmen Sie außerdem an einem Forschungsprojekt teil. Erläutern Sie kurz, worum es geht? Wir nehmen an dem Forschungsprojekt Prominent der Bundesanstalt für Wasserbau (BAW) teil, das von dem DST (Entwicklungszentrum für Schiffstechnik und Transportsysteme) in Duisburg unterstützt wird. Ziel des Projekts ist es, einen Fahrassistenten zu entwickeln, der den Schiffsführer unterstützt, indem er beispielsweise den optimalen Fahrweg in Abhängigkeit von Strömung und Ladung vorgibt. So können weitere Einsparpotenziale beim Brennstoffverbrauch gehoben werden. Fotos: Reederei Deymann / MaritimeFilmingGroup 18 Ausgabe

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