Die Haltung von Bartvögeln (Capitonidae, Piciformes) in deutschen Zoos und in Privathand ein unbewältigtes Problem

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1 Zool. Garten N.F. 85 (2016) Die Haltung von Bartvögeln (Capitonidae, Piciformes) in deutschen Zoos und in Privathand ein unbewältigtes Problem Keeping and Breeding Barbets in German Zoos and Private Aviaries as an Undissolved Problem Werner Lantermann Drostenkampstr. 15, D Oberhausen Eingegangen am 3. Februar 2016 Abstract No less than 52 species of barbets have been imported and kept in German zoos during the period between 1960 and In the first years some (world) first breeding records came from several zoos, Frankfurt with six world first records as the most successful one. Today only two species, the Bearded Barbet (Lybius dubius) and the Red-and-yellow Barbet (Trachyphonus erythrocephalus), breed regularly in ten respectively 14 German zoos and bird parks. The majority of the other species have been lost since, e.g. for future breeding projects. There are also some records of successful broods of barbets in private facilities, but the two species mentioned above are also on top of the list of the breeding records. The problems of keeping and breeding barbets in captivity, their life span, diseases and adequate housing conditions are compiled from data of the literature. Keywords: Barbets; Keeping and breeding problems; German zoos; Private keepers Einleitung Bartvögel sind eine recht ursprüngliche Vogelgruppe, deren etwa 82 rezente Arten über weite Teile der Tropen Afrikas, Asiens und Südamerikas verbreitet sind. Das Entstehungszentrum der etwa 41 afrikanischen Arten wird in den tropischen Regenwäldern Afrikas vermutet, von dort nahm wahrscheinlich die evolutive Entwicklung der Vögel auch in die

2 198 W. Lantermann Die Haltung von Bartvögeln ein unbewältigtes Problem Steppengebiete und in den asiatischen Raum (mit etwa 26 Arten) ihren Ausgang. Die nähere Verwandtschaft der 15 neuweltlichen Arten ist dagegen umstritten. Manche Systematiker sehen sie als eine verwandtschaftlich eng zusammen gehörige Gruppe (Tribus) innerhalb der Bartvogelfamilie, andere weisen ihnen den Status einer eigenen Unterfamilie (Capitoninae) zu. Die Tukanbartvögel werden von den meisten Autoren mittlerweile in einer eigenen Familie (Semnornithidae) eher in der verwandtschaftlichen Nähe der Tukane und Arassaris gesehen, gewissermaßen als ein evolutiver Nebenzweig der Familie Ramphastidae (Short & Horne, 2001). Die Größe der Bartvögel liegt zwischen 9 und 32 cm, viele sind unscheinbar grün oder braun gefärbt, andere zeigen leuchtend bunte Gefiederanteile. Ein Geschlechtsdimorphismus besteht nur bei wenigen Arten. Charakteristisch für die gesamte Familie sind ihre zygodactyle Zehenstellung und die namengebenden Borsten an der Schnabelbasis, die das Kopfgefieder beim Verzehren von Früchten vor Verschmutzungen schützen sollen (Robiller, 2003). Noch scheint im Freiland keine Art unmittelbar vom Aussterben bedroht zu sein, aber gegenwärtig sind in der Roten Liste der IUCN vier Arten als,,vulnerable und elf Arten als,,near-threatened aufgeführt ( In der Vogelhaltung im (west-)deutschen Raum waren die Bartvögel seit Mitte der 1960er Jahre, vor allem aber in den 1980er und 1990er Jahren (der,,heißen Zeit des internationalen Wildvogelhandels) eine,,feste Größe und wurden offenbar in vielen Arten regelmäßig importiert. Eine Datensammlung, die dies belegt, ist die im Internet veröffentlichte und regelmäßig aktualisierte,,zootierliste. Demnach wurden in der Vergangenheit (etwa seit Beginn der 1960er Jahre mit Haltungsschwerpunkt zwischen 1980 und 2000), etwa 52 Bartvogelarten in deutschen Zoos und Vogelparks gehalten. Davon wurden in der Vergangenheit (ab etwa Mitte der 1960er Jahre) mindestens 16 Arten mindestens je einmal erfolgreich vermehrt (siehe Tabelle). Heute sind nur noch neun Arten in deutschen Zoos und Vogelparks vertreten, von denen gerade einmal zwei Arten, nämlich Flammenkopfbartvögel (Trachyphonus erythrocephalus)(abb. 1) in 14 und Furchenschnabelbartvögel (Lybius dubius) (Abb. 2) in zehn Einrichtungen gehalten und dort auch überwiegend gezüchtet werden. Die übrigen sieben Arten leben als Einzelpaare in jeweils ein oder zwei Zoohaltungen. Von ihnen haben sich,,in der Neuzeit bislang lediglich der Goldbürzelbartvogel (Pogoniulus bilineatus) in Wuppertal und der Diadembartvogel (Tricholaema diademata) in Berlin (Zoo) vermehrt (ww.zootierliste.de, Zugriff am ). In Privathand nimmt sich die Bilanz noch deutlich bescheidener aus. Auch hier sind vor allem Flammenkopf- und Furchenschnabelbartvögel in den Zuchtstatistiken der großen Verbände aufgeführt, derweil wenige weitere Arten jeweils nur in Einzelpaaren oder Einzelexemplaren gehalten werden und nur ausnahmsweise auch nachgezüchtet werden (siehe unten). Somit bleiben in der Gegenwart sowohl in den Zoos als auch in den Privathaltungen nur zwei regelmäßig und nur ganz wenige weitere, meist nur ausnahmsweise gezüchtete von mindestens 52 ursprünglich importierten Arten. Von sich selbst erhaltenden Beständen kann also bei Bartvögeln außer bei den zwei zuvor genannten Arten nicht die Rede sein. Dieser Beitrag fasst durch Auswertung der Literatur Daten zur Haltungsdauer, zu Erstzuchten, regelmäßigen Zuchten, Haltungsanforderungen und -problemen und Erkrankungen der Bartvögel in deutschen Zoo- und Privatbeständen zusammen.

3 W. Lantermann Die Haltung von Bartvögeln ein unbewältigtes Problem 199 Abb. 1. Flammenkopfbartvogel (Trachyphonus erythrocephalus) im Vogelpark Bobenheim-Roxheim, wo er mit Weißwangenturakos (Tauraco leucotis) vergesellschaftet ist (September 2015). Aufn.: W. Lantermann.

4 200 W. Lantermann Die Haltung von Bartvögeln ein unbewältigtes Problem Abb. 2. Im Heidelberger Zoo leben Furchenschnabelbartvögel (Lybius dubius) u. a. in Gesellschaft von Glanzstaren, Lärmvögeln und Kongopfauen (Afropavo congensis) (September 2015). Aufn.: W. Lantermann.

5 W. Lantermann Die Haltung von Bartvögeln ein unbewältigtes Problem 201 Die frühe Bartvogelhaltung in Deutschland Mit dem Erscheinen der ersten deutschsprachigen Übersichtswerke zur Vogelhaltung von Russ (1899) und später Neunzig (1921) sind auch einige frühe Bartvogelhaltungen dokumentiert. Russ konnte seinerzeit bereits fünf eingeführte Arten benennen, darunter den Blauwangenbartvogel (Megalaima asiatica), für den damals schon erste Haltungserfahrungen vorlagen. Eine größere Übersichtsarbeit zur Familie der Bartvögel findet sich danach erstmals in den 1960er Jahren in der Zeitschrift,,Gefiederte Welt (Brouwers, 1965) mit späteren Nachträgen von Schifter (1967) ein knappes Jahrzehnt, bevor Schifter (1975) seine Gesamtübersicht über die Gruppe der Bartvögel in,,grzimeks Tierleben veröffentlichte. Brouwers Übersicht zeigt nicht mehr und nicht weniger, als dass zu diesem Zeitpunkt manche Bartvogelarten gerade einmal dem Namen nach bekannt waren, für die meisten darüber hinaus das grobe Verbreitungsgebiet, für den größeren Teil auch summarisch der Lebensraum und die Lebensweise und für eine kleine Anzahl darüber hinaus auch noch wenige Details zur Brutbiologie bekannt waren. Nur für zwei Arten waren seinerzeit Zuchterfolge dokumentiert, und zwar für den Schwarzrücken- (heute: Hauben-) Bartvogel (Trachyphonus vaillantii) und den Perlenbartvogel (Trachyphonus margaritatus). Dies verwundert aber nicht wirklich, wenn man die damaligen,,haltungsanforderungen aus der Sicht von Brouwers (1965) liest. Demnach empfahl sich damals für die (Einzel- )Haltung eines Bartvogels ein,,weichfresserkäfig von 1 m Länge und 40 cm Höhe, eine Ausstattung mit Badeschale, morschem Holz oder Korkeichenhöhle, frischen Sprungstangen aus Weichholz, ggf. auch noch Kunststoffpflanzen zur Ausschmückung von Käfig oder Flugraum sowie einer unter Umständen sogar ganzjährig ungeheizten Unterkunft (im Fall eines Blauwangenbartvogels mit gelegentlichen Temperaturstürzen bis -7 ). Man wusste es damals zumindest in Privathaltungen einfach nicht besser! Haltungsdauer Während Brouwers (1965) summarisch betont, dass,,bartvögel, einmal eingewöhnt, recht unproblematische und ausdauernde Pfleglinge seien, finden sich in einem Beitrag von Schifter (1967) erste verlässliche Hinweise zur tatsächlichen Lebensdauer von Bartvögeln in Menschenobhut. Sie beruhen auf Mitteilungen von Zookuratoren an den Autor und auf eingelieferten Stücken aus dem Tiergarten Schönbrunn an das Wiener Naturhistorische Museum. Demnach hatte ein Blauwangenbartvogel im Tiergarten Schönbrunn eine Haltungsdauer von zehn Jahren und zehn Monaten, Oorts-Bartvogel (Megalaima oorti) lebte in Schönbrunn fünf Jahre und neun Monate, ein Trauerbartvogel (Capito aurovirens) erreichte im Bronx Zoo New York eine Haltungsdauer von fünf Jahren, einem Monat und 13 Tagen (Schifter, 1967). Grummt & Strehlow (2014) nennen darüber hinaus Altersrekorde von elf Jahren beim Purpurmasken-Bartvogel (Lybius guifsobalito) und von zwölf Jahren beim Rotstirnbartvogel (Tricholaema leucomelas). Der überwiegenden Mehrzahl der gehaltenen Tiere dürfte aber ein deutlich kürzeres Leben beschieden gewesen sein. Wahrscheinlich ist, dass ein nicht geringer Prozentsatz der importierten Vögel wie bei Weichfressern üblich an den Folgen des Importgeschehens bereits in der Eingewöhnungsphase

6 202 W. Lantermann Die Haltung von Bartvögeln ein unbewältigtes Problem zugrunde gegangen sein dürfte. Solche Erfahrungen und Zahlen wurden und werden von Importeuren aus naheliegenden Gründen kaum jemals publiziert wie überhaupt (allzu) kurze Haltungsdauern allenfalls in den Jahresberichten der Zoos dokumentiert werden. Welterstzuchten Zoo-Erstzuchten regelmäßige Zuchten Die 1960er und 1970er Jahre waren die Zeit der Welt- und Zoo-Erstzuchten von Bartvögeln in deutschen Zoos und Vogelparks. Vor allem der Frankfurter Zoo unter der sachkundigen Vogelhaltung von Richard und Ingrid Faust mit sechs Welterstzuchten und weiteren Zoozuchten, auch mit Anschlusserfolgen, wurde bald zum,,zentrum der Bartvogelhaltung in Deutschland. Aber auch andere Zoos, wie Zoo und Tierpark Berlin, Heidelberg, Dortmund und Walsrode waren mit einer oder mehreren Bartvogelarten erfolgreich in der Zucht. Anschlusserfolge oder Zuchten in zweiter Generation blieben aber in den meisten Einrichtungen aus, und so blieb es oftmals bei diesen Einzelerfolgen. Wenn dann, was offenbar nicht allzu selten vorkam, auch noch der eine oder andere Altvogel starb, war ein erfolgreicher Zuchtansatz und damit oftmals auch die gesamte Bartvogelhaltung in einem Zoo schnell erloschen. Oftmals war die Dringlichkeit von Nachzuchten seinerzeit allerdings nicht so sehr gegeben wie heute, denn im Tierhandel waren diverse Arten und in der Regel zu moderaten Preisen zu bekommen, und mit diesen Vögeln waren Lücken im Tierbestand meist recht problemlos aufzufüllen. Allerdings waren nicht immer alle gewünschten Arten im Handel verfügbar, und hier und dort war es schwierig, Einzelvögel zu ersetzen oder Paare gleicher Art bzw. Unterart zeitnah zusammen zu stellen (vgl. z. B. Bartmann, 1975). Dennoch gelangen ab Mitte der 1960er Jahre auch ohne damals verfügbare Methoden der Geschlechtsbestimmung, ohne das heutige Angebot an Futtermitteln und die heutigen (allerdings immer noch recht spärlichen) Kenntnisse zum Freilandverhalten der Bartvögel mit viel pflegerischem Sachverstand folgende bemerkenswerte Zuchten: (Erst-)Zuchten von Bartvögeln in deutschen Zoos und Vogelparks chronologisch (Quelle, wenn nicht anders angegeben: Schifter, 1975; Grummt & Strehlow, 2014; Zugriff am ) Tupfenbartvogel (Capito niger): Welterstzucht 1965 Zoo Frankfurt, 1990 Zucht Luisenpark Mannheim Doppelzahn- bzw. Rotbrustbartvogel (Lybius bidentatus): Welterstzucht 1966 Zoo Frankfurt (Faust, 1969; Pittermann, 2011) Anden- oder Rotkopfbartvogel (Eubucco burcierii): Welterstzucht 1967 Zoo Frankfurt, 1974 Zoo Dortmund (Bartmann, 1975), 2003 Zucht VP Walsrode Tukanbartvogel (Semnornis ramphastinus): Welterstzucht 1972 Zoo Frankfurt

7 W. Lantermann Die Haltung von Bartvögeln ein unbewältigtes Problem 203 Rotstirnbartvogel (Tricholaema leucomelas): Welterstzucht 1973 Zoo Heidelberg (Poley, 1973) Schwarznacken- bzw. Halsbandbartvogel (Lybius torquatus): Zucht Zoo Frankfurt Haubenbartvogel (Trachyphonus vaillantii): Deutsche Erstzucht 1978 Zoo Berlin bzw. Zoo-Erstzucht 1983/1984 Zoo Frankfurt Schuppenbartvogel (Xylobucco (Pogoniulus) scolopaceus): Welterstzucht 1985 Zoo Frankfurt Furchenschnabelbartvogel (Lybius dubius): Deutsche Erstzucht 1985 Vogelpark Heppenheim, 1988 Zooerstzucht Zoo Heidelberg, 2007/10/13/15 Zucht Zoo Frankfurt, Zucht Zoo Leipzig, Zucht VP Walsrode, Zucht Zoo Berlin u.a.m. Weißnackenbartvogel (Capito squamatus): Welterstzucht 1987 Zoo Frankfurt Braunbrustbartvogel (Lybius melanopterus): Zucht Zoo Berlin Weißkopfbartvogel (Lybius leucocephalus): Zucht 1995 Zoo Berlin Flammenkopfbartvogel (Trachyphonus erythrocephalus): Zooerstzucht 1995 Zoo Heidelberg, 1999 Zucht Zoo Köln, 2001 Zucht Zoo Frankfurt, 2006 Zucht Tierpark Berlin, außerdem in Hamburg, Leipzig und Walsrode u.a.m. Java-Kupferschmied (Megalaima haemacephala rosea): Zucht (Jahr der Erstzucht dem Autor unbekannt) Vogelpark Walsrode Diadembartvogel (Tricholaema diademata): Zucht 2004 Zoo Berlin Goldbürzelbartvogel (Pogoniulus bilineatus): Zucht mind Zoo Wuppertal Zuchten in privaten Haltungen Hinweise zu Zuchten von Bartvögeln in privaten Haltungen liefern zum einen die Nachzuchtstatistiken der Vogelhaltervereinigungen, nämlich der Vereinigung für Artenschutz, Vogelhaltung und Vogelzucht (AZ) e.v. und bedingt auch die der Vereinigung für Zucht und Haltung einheimischer und fremdländischer Vögel (VZE) e.v., darüber hinaus die einschlägigen Veröffentlichungen in Fachzeitschriften. Nach der jährlich publizierten Nachzuchtstatistik der AZ (ausgewertet 2005 bis 2014) werden regelmäßig lediglich Furchenschnabelund Flammenkopfbartvögel in kleinen Anzahlen gezüchtet. Lediglich im Jahr 2013 wurden bei letzteren von drei Paaren 18 Jungvögel im Geschlechterverhältnis 10,8 gemeldet. Ansonsten betrug die durchschnittliche Anzahl von gemeldeten Jungvögeln drei oder vier.

8 204 W. Lantermann Die Haltung von Bartvögeln ein unbewältigtes Problem 2012 wurden jeweils auch ein bzw. fünf Junge von Braunbrust- (Lybius melanopterus) bzw. Blauwangenbartvögeln gemeldet ( Zugriff am ). Innerhalb der VZE, die kein jährliches Zuchtregister herausgibt, waren beim letzterreichbaren Zensus von 2008 immerhin sieben Bartvogelarten vertreten, und zwar Flammenkopfbartvögel mit vier Paaren und sechs Jungvögeln, Furchenschnabelbartvögel mit sechs Paaren und sechs Jungvögeln und Ohrfleckbartvögel (Trachyphonus darnaudii) mit drei Paaren (und drei überzähligen Männchen) und acht Jungvögeln, derweil Blauwangen-Bartvögel, Diadembartvögel, Tränenbartvögel (Tricholaema lacrymosa) und Blutbrustbartvögel (Lybius vieilloti) jeweils als Paar oder Einzelvogel gehalten wurden und ohne Nachwuchs blieben ( Zugriff am ). Beide Statistiken geben nur einen groben Überblick über das tatsächliche Zuchtgeschehen innerhalb der Verbände, denn in die Datensammlungen fließen jeweils nur die Meldungen eines (relativ kleinen) Teils der Mitglieder ein. Es darf also darüber hinaus mit einer höheren Dunkelziffer gerechnet werden. Weitere Hinweise über gelungene Zuchten in deutschen Privathaltungen ergeben sich aus dem Studium der einschlägigen deutschen Fachzeitschriften für Vogelhalter. Dort finden sich ab etwa Mitte der 1970er Jahren erste Hinweise auf Bartvogelzuchten, so zur Zucht des Feuerstirnbartvogels (Pogoniulus pusillus) (Büchi, 1974), des Blauwangenbartvogels (Sonnenschein, 1980), des Haubenbartvogels (Jung, 1983; Sohtke, 1984), des Andenbartvogels (Eubucco burcierii) (Ebert, 1986) und des Rotstirnbartvogels (Mikulaschek, 1989). Wenig später berichtet auch Pagel (1991) über seinen Zuchterfolg bei letzterem. Ab Anfang der 2000er Jahre gelingen zunehmend Nachzuchterfolge bei Flammenkopfbartvögeln, Furchenschnabelbartvögeln und Ohrfleckbartvögeln (z. B. Genz, 1999; Schild, 2006; Moschkowski, 2007; Kühn & Kühn, 2008 u. a. m.). Anforderungen an ein adäquates Haltungssystem Der deutsche Gesetzgeber hat bislang keine,,mindestanforderungen für die Haltung von Bartvögeln herausgegeben, wohl aber der österreichische (BGBl. Dezember 2004: 1 26), die hier zunächst als grobe Orientierungshilfe herangezogen werden sollen. Demnach sollen Bartvögel paarweise gehalten, mit viel Obst und Insekten ernährt, in bepflanzten Volieren mit ganzjährigem Zugang zu Nisthöhlen und einer Mindest(winter)temperatur von 15 C gehalten werden. Als Mindestvolierengröße werden 6 m 2 Außenvoliere und 3m 2 Innenvoliere, bei ganzjähriger Innenhaltung ebenfalls 6 m 2 Innenvoliere bei 2 2,5 m Raumhöhe gefordert. Das sind zunächst einmal Minimalforderungen, die zumindest den Anforderungen des Tierschutzes genügen dürften. Auch Grummt & Strehlow (2014) fordern als,,standard für die Bartvogelhaltung beheizbare Innenvolieren bzw. große Flugräume für waldbewohnende, Innen-Außen-Volieren für savannenbewohnende Arten, die jeweils reich mit Bäumen, Büschen oder Gezweig sowie morschen Ästen ausgestattet werden, in denen die Vögel Schlaf- und Bruthöhlen anlegen können. Diese Forderungen lassen sich in vielen Privathaltungen und erst recht im Zoo verwirklichen. Um einen ersten Überblick über die Rahmenbedingungen gelungener Zuchten zu gewinnen, wurden zuerst die Haltungsbedingungen bei den erfolgreichen Züchtern soweit beschrieben zusammengestellt. Dabei zeigte sich, dass die überwiegende Mehrzahl der

9 W. Lantermann Die Haltung von Bartvögeln ein unbewältigtes Problem 205 Zuchten in den Zoos in großräumigen und in der Regel gut bepflanzten Volieren bzw. Tropenhäusern vonstatten gingen. Herausragend sind z. B. die Zuchterfolge im Frankfurter Zoo ab Mitte der 1960er Jahre, wo allein zwischen 1965 und 1987 sechs (!) Welterstzuchten von Bartvögeln, diverse Anschlussbruten und auch Zuchten weiterer Arten in den gut ausgestatteten und geräumigen Faust-Vogelhallen gelangen (z. B. Faust, 1969; Hübner, 2011; Übersicht bei Pittermann, 2011). Im Dortmunder Zoo gelang die Zucht von Rotkopf- oder Andenbartvögeln in einer 3 2 m großen frontverglasten Innenvoliere des Vogelhauses, die mit mehren potentiellen Birken-Brutstämmen und Wurzelstrünken ausgestattet und mit eng stehenden Gummibäumen und Croton-Blattpflanzen begrünt war (Bartmann, 1975). In Privathaltungen sind in der Regel kleinere Einzelvolieren für die (paarweise) Haltung der Vögel vorgesehen und oftmals ebenfalls zielführend. Pagel & Marcordes (2011) fordern als Volierengröße etwa 2 3 m Grundfläche (jeweils für Innen- und Außenvoliere) für die größeren Arten. Wichtig scheinen in allen dokumentierten Fällen zum einen das Vorhandensein von Versteckplätzen (damit sich aggressive Tiere aus dem Weg gehen können) und zum anderen adäquate Nist- und Übernachtungshöhlen zu sein. Adäquat sind diese Höhlen offenbar dann, wenn sich die Tiere darin selbst ihre Nistkammern (die außerhalb der Brutzeit auch zum Übernachten genutzt werden),,zimmern können. Naturstämme aus gesundem Holz können die Vögel kaum bearbeiten, sie brauchen eher die bereits halb hohlen bzw. innen angemoderten Stämme, aus denen sie selber den Holzmulm herausmeißeln können. Genz (1999) beispielsweise nutzte gewöhnliche ausgehölte Niststämme (z. B. käufliche Papageienbruthöhlen) und stampfte verrottenden Holzmulm fest hinein. In diese morsche Holzmasse bauten seine Furchenschnabelbartvögel ihre Nistkammer hinein das herausgearbeitete Material füllte einen Zehn-Liter-Eimer. Dieses gemeinsame Herrichten der Nisthöhle durch beide Paarpartner scheint die Paarsynchronisierung und die Brutbereitschaft zu fördern. Ebert (1985) betont, dass außerhalb der Brutzeit mindestens genau so viele Übernachtungshöhlen in einer Voliere vorhanden sein müssen, wie Bartvögel in der Voliere leben. Nach seiner Erfahrung besetzen zwar Paarpartner oftmals einen gemeinsamen Übernachtungsplatz, aber unverpaarte Vögel nutzen einzeln ihre Schlafhöhlen und verteidigen sie aggressiv gegen alle Artgenossen. Abhängig von der Art der Unterbringung ist auch die Frage der Haltungstemperatur zu diskutieren. Während Vögel der tropischen Urwaldgebiete in den Zoos z. B. oftmals ganzjährig in beheizten Tropenhäusern untergebracht sind, halten viele Privathalter ihre Tiere in einer kombinierten Innen-Außenvolierenanlage. Dabei ist zu bedenken, dass in langen winterlichen Schlechtwetterperioden der Innenaufenthalt der Tiere bis zu fünf Monate dauern kann. Empfehlenswert sind daher gleichermaßen geräumige Außen- und Innenvolieren, die für gut eingewöhnte Vögel zudem eine winterliche Haltungstemperatur von mindestens 15 C aufweisen sollten. Für diese Haltungsform kommen eher die weniger empfindlichen Bartvogelarten in Frage, die die afrikanischen Savannen bewohnen, also z. B. Furchenschnabel-, Flammenkopf- oder Ohrfleckbartvögel. Auch die weniger temperaturempfindlichen Arten aus den Hochlagen Südostasiens (z. B. Blauwangenbartvogel) oder der südamerikanischen Andenregionen (z. B. Andenbartvogel) sind für diese Haltungsform geeignet (vgl. Robiller, 2003), aber im Handel derzeit so gut wie nicht zu bekommen. Frischimporte, wenn solche denn in absehbarer Zeit nochmals in den Handel gelangen sollten, müssen zunächst schrittweise an eine adäquate Futtermischung gewöhnt und bei einer Haltungstemperatur um 24 C sorgfältig eingewöhnt werden, wobei Ebert (1985)

10 206 W. Lantermann Die Haltung von Bartvögeln ein unbewältigtes Problem allerdings darauf hinweist, dass die andinen Arten (Tukan- und Andenbartvogel) gegen (zu) hohe Temperaturen empfindlich sind. Weitere spezifische Indikatoren für ein adäquates Haltungssystem waren der Literatur nicht zu entnehmen. Dass die Futterplätze möglichst auf halber Volierenhöhe und regengeschützt angelegt, darüber hinaus, wie bei Weichfressern üblich, akribisch und täglich gesäubert werden müssen, versteht sich ebenso von selbst, wie die Bereitstellung einer Trink- bzw. Badeschale, derweil die Tropenhäuser der Zoos in der Regel auch mit Beregnungsanlagen ausgestattet sind (vgl. Pagel & Marcordes, 2011). Probleme bei der Bartvogelhaltung und -zucht Probleme bei der Bartvogelhaltung ergeben sich zum einen aus den unterschiedlichen Sozialsystemen der verschiedenen Arten. Manche leben im überwiegenden Teil des Jahres solitär und dulden vor allem in recht engen Volieren kaum den Partnervogel in der Nähe, andere leben paarweise und streng territorial, sie sind kaum oder nicht mit anderen Vögeln zu vergesellschaften oder töten sogar kleinere Mitbewohner. Wiederum andere lassen sich außerhalb der Brutzeit in Gruppen halten, danach müssen die Paaren allerdings getrennt werden, gestatten dann aber wiederum, dass ihre Jungen der letzten Brut sich an der Aufzucht der nachfolgenden Brut beteiligen (vgl. Short & Horne, 2001). Schließlich gib es wenige Arten, die ganzjährig in Gemeinschaftsvolieren, allerdings bevorzugt mit gleichgroßen oder größeren Vögeln (z. B. Turakos) gehalten werden können, bestes Beispiel dafür sind die attraktiven Furchenschnabelbartvögel (Pagel & Marcordes, 2011), die in den meisten Zoos in Gemeinschaftsvolieren leben. Die Geschlechtsbestimmung dürfte dagegen in Zeiten der DNA-Untersuchungen heute weniger problematisch sein als die Zusammenstellung harmonierender Paare. Zum einen hängt die Chance, ein harmonierendes Paar zusammenstellen zu können, natürlich von der Soziabilität der gehaltenen Art ab. Wenig soziale Einzelgänger lassen sich schwierig ganzjährig zusammenhalten, sehr territoriale Arten kaum mit anderen Vogelarten vergesellschaften. Zum anderen scheinen aber auch individuelle Züge der Vögel eine gewisse Rolle bei der Paarzusammenstellung zu spielen. So berichtet Pagel (1991), dass sich Rotstirnbartvögel zu viert in einer 4 4 m großen Voliere vertrugen und auch Junge erbrüteten. Bei Büngener (1990) hingegen waren fünf Kupferschmiedbartvögel (Megalaima haemacephala) nicht miteinander zu vergesellschaften, verhielten sich aber gegenüber anderen Vogelarten durchaus friedlich. Auch seine Heulbartvögel (Megalaima virens) zeigten sich gegenüber allen anderen Vogelarten, selbst gegenüber deutlich kleineren, absolut friedfertig, derweil Tiere derselben Art in anderen Beständen alle Volierenmitbewohner töteten. Gerade die erste Phase der Zusammenführung mehrerer Tiere oder potentieller Paarpartner bedarf somit bei den meisten Bartvogelarten äußerster Vorsicht und hinreichender Kontrolle, bis fest steht, dass zwei oder mehrere Vögel sich gegenseitig in der Voliere dulden, einander annähern oder gar soziale Verhaltensformen (Kontaktsitzen, soziale Gefiederpflege, Balzfüttern, evtl. auch Duettgesang) erkennen lassen. Zusammenfassend bezeichnet Büngener (1990) die Vergesellschaftung bzw. Verpaarung von Bartvögeln als,,abenteuer mit ungewissem Ausgang. Die Ernährung von Bartvögeln stellt den Zoo- und Privattierpfleger dagegen heute nicht mehr vor Probleme. Der Handel bietet ganzjährig verschiedene Weichfutter- und

11 W. Lantermann Die Haltung von Bartvögeln ein unbewältigtes Problem 207 Insektenfuttermischungen an, die noch mit lebenden Grillen, Zophobas und Mehlkäferlarven angereichert werden können. Je nach Art und Größe benötigen die Tiere darüber hinaus in unterschiedlichem Maße weiches und süßes Obst aller Art (klein geschnitten oder geraspelt). Dazu wird diese gesamte Futtermischung in regelmäßigen Abständen mit einem Vitamin- und Mineralstoffgemisch angereichert. Zur Brutzeit muss der Anteil tierischer Nahrung für manche Arten deutlich erhöht werden, sonst haben die Jungvögel oftmals keine Chance, die ersten kritischen Lebenstage zu überstehen (vgl. Bartmann, 1975). Ebert (1985) ergänzt diese Futterpalette noch durch Weizenkeime, Weizenkleie, Bierhefeflocken, eingeweichte Rosinen und Seetangpulver (jeweils in Kleinmengen als Futterzusätze). Büngener (1990), ein seinerzeit erfolgreicher Privathalter von Bartvögeln, empfiehlt zusätzlich Pellets (heute je nach Vogelgröße meist Nutribird Uni komplett, Beo komplett oder T 16 für Fruchtfresser), gekochten Reis, geraspelte Möhre und für größere Arten hin und wieder nestjunge Mäuse und gelegentlich Rinderherz in kleinen Stücken zu verfüttern (vgl. Pagel & Marcordes, 2011). Ein Grund für die (früher und heute) verhältnismäßig seltene Haltung von Bartvögeln in Privathand dürften deren zum Teil immense Lautäußerungen sein. So berichtet Büngener (1990), dass seine Heulbartvögel ihre unmelodischen Rufe, die noch bis in 1,5 km Entfernung zu hören waren, morgens bis zu 1800mal im Sekundentakt äußerten. Den Ruf des Tukanbartvogels (Semnornis ramphastinus) vergleicht er mit Eselgeschrei, die Rufe des Kupferschmiedbartvogels mit hämmernden Schlägen auf Metall (vgl. Ebert, 1985). Die verhältnismäßig leisen und wenig vorgetragenen Rufe des Furchenschnabelbartvogels mögen neben seiner äußeren Attraktivität mit dazu beigetragen haben, dass er mittlerweile neben dem Flammenkopfbartvogel die am häufigsten gehaltene und gezüchtete Art sowohl im Zoo als auch in Privathand darstellt, wobei letzterer allerdings ebenfalls stimmlich durch vielfach wiederholte Duettgesänge bei der Balz und Territoriumsverteidigung auffällt (Short & Horne, 2001). Krankheiten der Bartvögel Obwohl, wie die vorangegangenen Ausführungen zeigen, viele hundert Bartvögel über die letzten fünf Jahrzehnte in Menschenobhut, und viele davon vorzeitig, gestorben sein müssen, scheinen sich ihre Krankheitsgeschichten und eventuelle Therapieversuche kaum in der Fachliteratur niedergeschlagen zu haben. In der deutschsprachigen Literatur deutet lediglich ein kurzer Hinweis bei Robiller (2003) darauf hin, dass Bartvögel in Menschenobhut bei zu geringen Haltungstemperaturen zu Darmentzündungen und Lebererkrankungen neigen, die Urwaldbewohner unter ihnen auch an Mykosen leiden. Weiterhin nennt Ebert (1986) Leberzirrhose und Pseudotuberkulose als Todesursache zweier Andenbartvögel. Spezifischer geht Sykes (2015) auf die Problematik ein. Er berichtet von einer Studie an 164 untersuchten Todesfällen bei Bartvögeln. Darunter wurden als Todesursachen bei 7% (= zwölf Vögel) Stoffwechselerkrankungen (in der Regel Hämachromatose), bei 15% (25) Verletzungen und bei 28% (46) entzündliche oder infektiöse Prozesse ermittelt, derweil bei 45% (75) der Vögel keine eindeutige Diagnose zu stellen war. Unter den Infektionen hatten Pilzinfektionen, Mykobakteriosen und Trematoden-Infektionen eine gewisse Häufigkeit.

12 208 W. Lantermann Die Haltung von Bartvögeln ein unbewältigtes Problem Fazit Die Gründe für den heutigen Rückgang der Bartvogelbestände sind multifaktoriell. Zum einen ist damals, in der,,heißen Zeit des internationalen Wildvogelhandels, versäumt worden, langfristig sich selbst erhaltende Bestände aufzubauen. Dies gilt- trotz guter Anfangserfolge sowohl für die Zoologischen Gärten, als auch für die privaten Halter. Die Mehrzahl der damaligen Tiere bzw. ihrer wenigen Nachkommen leben heute nicht mehr, und mit Nachschub aus Neuimporten ist kaum noch zu rechnen. Gelangen dennoch vereinzelt Vögel in den Handel, werden sie in der Regel zu immensen Preisen angeboten. Dies gilt besonders für die asiatischen und südamerikanischen Arten, derweil von den afrikanischen Spezies heute zumindest Flammenkopf- und Furchenschnabelbartvögel, gelegentlich auch Ohrfleckbartvögel, zunehmend und zu moderaten Preisen angeboten werden. Zum anderen gibt es nach wie vor Probleme mit der Zusammenstellung der Paare, deren Geschlechter bei den monomorphen Arten heute zwar durch DNA-Untersuchungen leicht zu ermitteln sind, die aber aufgrund ihres z. T. ausgeprägten Aggressionsverhaltens teilweise schwierig zu vergesellschaften und zu verpaaren sind. Hier weiß man von vielen Arten letztlich noch zu wenig über Paarbindung, Gruppenstruktur und Territorialität im Freiland (vgl. Short & Horne, 2001). Die Ernährung der Bartvögel stellt heute, bei einem sehr vielfältigen Futterangebot, das der Handel bereithält, keine Probleme mehr da. Die zum Teil immensen Lautäußerungen der Tiere sind dagegen vor allem im Privathaltungen (und Wohngegenden) ein haltungslimitierender Faktor. Die bislang noch unzureichenden Kenntnisse über Erkrankungen und Therapie der Bartvögel sind ein weiterer Risikofaktor, z. B. für künftige Erhaltungszuchtprojekte. Wollte man der Bartvogel-Problematik nachhaltig auf die Spur kommen, müsste vermutlich in einem Zoo oder Vogelparks bzw. durch eine Kooperation mehrerer beteiligter (professioneller und privater) Halter eine Art,,Kompetenzzentrum bzw. eine Schwerpunkthaltung von Bartvögeln unter Leitung eines erfahrenen (Zoo-)Kurators installiert und kontinuierlich ausgewertet werden. Dabei wäre das Hauptaugenmerk dann vor allem auf die Lokalisierung und Zusammenführung der wenigen noch vorhandenen Einzelpaare und Einzelvögel selten gehaltener Arten zu richten, so dass deren Vermehrungschancen in Menschenobhut steigen und mit der Zeit auch neben den bereits mehr oder weniger etablierten Flammenkopf- und Furchenschnabelbartvögeln von diesen Arten stabile Zuchtstämme in Menschenobhut entstehen könnten. Allerdings sollte vielleicht auch ein kurzer kritischer Blick auf die,,machbarkeit einer solchen Schwerpunkthaltung gelenkt werden. In Zeiten ausufernder Umwelt- und Lebensraumzerstörung, in denen vor allem die Zoos und Vogelparks mit immer mehr bedrohten Tierarten und daraus folgenden Erhaltungszucht-Projekten konfrontiert werden, fehlt für eine Vogelgruppe wie die (bislang noch nicht bedrohten) Bartvögel vielleicht einfach eine Lobby und ganz pragmatisch auch der notwendige Platz in geeigneten Volieren und Tropenhäusern der Zoos. So gesehen könnten Bartvögel zwischenzeitlich durchaus ein vorrangiges Thema für seriöse Vogelhaltervereinigungen sein, für die der Artenschutz (und die Erhaltungszucht) nicht nur im Namen, sondern auch in der Praxis vorkommen. Ein aus Sicht des Verfassers empfehlenswerter Ansprechpartner wäre somit

13 W. Lantermann Die Haltung von Bartvögeln ein unbewältigtes Problem 209 im deutschsprachigen Raum vor allem die Gesellschaft für arterhaltende Vogelzucht (GAV) e. V. mit Sitz in Güstrow ( Zusammenfassung Mindestens 52 Bartvogelarten sind im Zeitraum zwischen 1960 und 2000 in deutschen Zoos, Vogelparks und Privathaltungen gehalten worden. Diverse Erstzuchten in den Zoos ab Beginn der 1960er Jahre belegen die relativ gute Züchtbarkeit mancher Arten. Heute sind sowohl im Zoo als auch in Privathand nur noch wenige Arten vorhanden, von denen sich nur zwei, der Furchenschnabelbartvogel (Lybius dubius) und der Flammenkopfbartvogel (Trachyphonus erythrocephalus), regelmäßig in Menschenobhut fortpflanzen. Die wenige verfügbare Literatur über Bartvogelhaltungen wird im Hinblick auf Haltungsanforderungen, Paarzusammenstellung, Höchstalter, Krankheiten und Probleme bei der Bartvogelhaltung ausgewertet. Literatur Bartmann, W. (1975). Ein Bruterfolg bei Rotkopfbartvögeln (Eubucco burcierii). Zool. Garten N. F., 45, Büchi, B. (1974). Der Feuerstirn-Bartvogel (Pogoniulus pusillus). Gef. Welt, 98, Büngener, W. (1990). Bartvögel. Gef. Welt, 114, Brouwers, N. (1965). Die Familie der Bartvögel. Gef. Welt, 89, 1 2, 34 37, 52 54, 69 70, 93 94, Ebert, D. (1985). Biologie und Haltung einiger Bartvogelarten. Trochilus, 6, Ebert, D. (1986). Erfolgreiche Zucht des Andenbartvogels (Eubucco burcierii). Trochilus, 7, Faust, I. (1969). Brut von Rotbrust-Bartvögeln (Lybius bidentatus) im Zoologischen Garten Frankfurt am Main. Gef. Welt, 93, Genz, H. W. (1999). Haltung und Zucht des Furchenschnabelbartvogels. Gef. Welt, 123, Grummt, W., & Strehlow, H. (2014). Zootierhaltung Vögel. In Edition Harri Deutsch, Haan-Gruiten (2 Aufl., pp ). Europa-Lehrmittel. Hübner, S. M. (2011). Richard Faust und sein ornithologisches Wirken im Zoo Frankfurt. In Tagungsband zur 32. Tagung über tropische Vögel der Gesellschaft für Tropenornithologie in Marlow (pp ). Jung, G. (1983). Zucht des Haubenbartvogels. Trochilus, 4, 60. Kühn, O., & Kühn, A. (2008). Zuchtbericht Ohrfleck-Bartvogel (Trachyphonus darnaudii). VZE-Vogelwelt, 54, Moschkowski, M. (2007). Nachzucht bei den Furchenschnabel-Bartvögeln. Gef. Welt, 131, Neunzig, R. (1921). Fremdländische Stubenvögel. Magdeburg: Carl Rümpler. Pagel, T. (1991). Zucht des Rotstirnbartvogels Tricholaema leucomelaena leucomelaena. Trop. Vögel, 12, Pagel, T., & Marcordes, B. (2011). Exotische Weichfresser. Edition Gefiederte Welt. Stuttgart: Ulmer. Pittermann, W. (2011). 50 Jahre Faust-Vogelhallen in Frankfurt. In Tagungsband zur 32. Tagung über tropische Vögel der Gesellschaft für Tropenornithologie in Marlow (pp ). Poley, D. (1973). Welt-Erstzucht von Rotstirnbartvögeln Tricholaema leucomelas. Gef. Welt, 97, Robiller, F. (2003). Lexikon der Vogelhaltung (Bd. 1) Stuttgart: Ulmer. Russ, K. (1899). Die fremdländischen Stubenvögel. Ihre Naturgeschichte, Pflege und Zucht. Die fremdländischen Weichfutterfresser (Band 2) Magdeburg: Creutz sche Verlagsbuchhandlung. Schifter, H. (1967). Weitere Angaben über Bartvögel (Capitonidae). Gef. Welt, 91, Schifter, H. (1975). Kapitel Bartvögel. In B. Grzimek (Hrsg.), Grzimeks Tierleben Enzyklopädie des Tierreiches, Vögel 3. (Bd. 9) (pp ). München: Kindler. Schild, U. (2006). Seltene Zucht des Flammenkopf-Bartvogels. Gef. Welt, 130, Short, L., & Horne, J. (2001). Toucans, Barbets and Honeyguides. New York: Oxford University Press. Sonnenschein, E. (1980). Erste Zucht eines Blauwangenbartvogels. Gef. Welt, 104, Sykes, J. M. (2015). Piciformes (Honeyguides, Barbets, Woodpeckers, Toucans). In R. E. Miller, & M. E. Fowler (Eds.), Fowler s Zoo and Wild Animal Medicine (Vol. 8) (pp ). St. Louis: Saunders. Sohtke, H. (1984). Haltung und Zucht des Haubenbartvogels (Trachyphonus vaillantii). Gef. Welt, 108,

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