Standortumfrage der IHK Stade

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1 der IHK Stade - Ergebnisse auf einen Blick- Welche konkreten Faktoren aus Sicht der Unternehmen besonders dienlich sind, um den Standort im Elbe-Weser-Raum weiter zukunftsfähig zu gestalten, zeigen die Ergebnisse der, die die IHK Stade in der ersten Jahreshälfte 2014 durchgeführt hat. Rund 500 Unternehmen beteiligten sich an der Online-Umfrage, für die gut Unternehmen aus dem gesamten Elbe-Weser-Raum angeschrieben wurden. Zusätzlich wurde über die IHK- Newsletter um die Beteiligung an der Umfrage gebeten. Anhand von 26 Merkmalen aus den Bereichen Verkehr, Wirtschaftspolitik, Bildung und Arbeitsmarkt sowie Standortattraktivität sollten die Unternehmen angeben, wie hoch ihre Zufriedenheit mit diesen in den jeweiligen Kommunen ist und wie wichtig sie sind. Elbe-Weser-Raum gesamt Der Standortfaktor Breitbandversorgung ist das wichtigste Standortmerkmal im Elbe- Weser-Raum. Mit einer Durchschnittspunktzahl von 2,89 (von maximal 4 Punkten) sind die Unternehmen mit ihren Standorten im Elbe-Weser-Raum zufrieden. (Mittelwert: 2,5 Punkte). Außer dem Merkmal Höhe der kommunalen Abgabe (2,46 Punkte) liegen alle Standortfaktoren mit ihren Bewertungen über dem Mittelwert von 2,5 Punkten. Damit sind die Unternehmen mit allen anderen Merkmalen eher zufrieden bis zufrieden. Alle Merkmale zum Themengebiet wirtschaftspolitisches Klima (Höhe der kommunalen Abgaben, Wirtschaftsfreundlichkeit und Kompetenz der Verwaltung, Bearbeitungsdauer von Anliegen und Verfahren) werden als überdurchschnittlich wichtig bewertet. Mit diesen Faktoren sind die Unternehmen allerdings unterdurchschnittlich zufrieden. TOP 5 der wichtigsten Standortfaktoren im Elbe-Weser-Raum Telekommunikationsinfrastruktur inkl. Breitband Umwelt- und Lebensqualität Höhe der kommunalen Abgaben Medizinische Nahversorgung Bearbeitungsdauer von Anliegen und Verfahren

2 Stärken und Schwächen im Elbe-Weser-Raum Standortvorteile im Elbe-Weser-Raum Überdurchschnittlich wichtig (Bepunktung liegt über dem Durchschnitt von 2,88 Punkten), überdurchschnittliche Zufriedenheit (2,89 Punkte). Kritische Faktoren im Elbe-Weser-Raum Überdurchschnittlich wichtig (Bepunktung liegt über dem Durchschnitt von 2,88 Punkten), unterdurchschnittliche Zufriedenheit (2,89 Punkte). Schulangebot Standortmarketing Einkaufsmöglichkeiten Wirtschaftsfreundlichkeit und Medizinische Nahversorgung Kompetenz der Verwaltung Lebenshaltungskosten Bearbeitungsdauer von Anliegen und Anbindung an das Fernstraßennetz Verfahren Energieversorgung Höhe kommunaler Abgaben Umwelt- und Lebensqualität Breitbandanbindung Erreichbarkeit der Verfügbarkeit von Fachkräften Absatzmärkte/Kundennähe Kultur- und Freizeitangebote Berücksichtigt werden muss bei der Auflistung der Stärken und Schwächen, dass gerade bei der Anbindung an das Fernstraßennetz regional gravierende Unterschiede bei der Bewertung bestehen. Ergebnisse nach Branchen Für alle Branchen, außer dem Baugewerbe, ist die Versorgung mit Breitbandanschluss der wichtigste Standortfaktor. Für das Baugewerbe ist der wichtigste Standortfaktor die Verfügbarkeit von Fachkräften. Unternehmen aus allen Branchen sind überdurchschnittlich zufrieden mit ihrem Standort. Die höchste durchschnittliche Zufriedenheit weist der Wirtschaftszweig "Handel, Verkehr u. Lagerei, Gastgewerbe, Information u. Kommunikation" auf. Industrie- und Bauunternehmen sind von allen Standortmerkmalen am unzufriedensten mit dem Faktor "Verfügbarkeit von Fachkräften".

3 Ergebnisse der e Mit der Breitbandversorgung sind am meisten die Unternehmen in den en Cuxhaven und Osterholz zufrieden. Im Verden sind die Unternehmen am zufriedensten. In keinem anderen im Elbe-Weser-Raum ist die Zufriedenheit mit dem Standortfaktor "Kultur- und Freizeitangebot" so hoch wie im Stade. Mit keinem der abgefragten Standortfaktoren sind die Unternehmen im Rotenburg unzufrieden (alle Faktoren weisen mehr als 2,50 Punkte auf). Unternehmen aus dem Osterholz weisen die geringste Zufriedenheit mit der Verfügbarkeit von Fachkräften auf. Bei der Betrachtung der Zufriedenheit und Wichtigkeit nach dem Mittelwert von 2,50 gibt es kaum Standortmerkmale, mit denen die Unternehmen im Elbe-Weser-Raum trotz hoher Priorität gänzlich unzufrieden sind. Handlungsfelder entstehen in den Bereichen Anbindung an das Fernstraßennetz, Verfügbarkeit von Fachkräften, Höhe der kommunalen Abgaben und Standortmarketing bzw. Image der Gemeinde / Stadt. Bei der Betrachtung der Wichtigkeit und Zufriedenheit nach den Durchschnittswerten aus den jeweiligen en existieren kaum Abweichungen zwischen den en. Damit legen die Unternehmen trotz heterogener wirtschaftlicher Voraussetzungen an den jeweiligen Standorten die gleichen Schwerpunkte bei der Standortbewertung fest.

4 Bewertung der Standortfaktoren nach dem Mittelwert von 2,50 Punkten Erreichbarkeit der Absatzmärkte/Kundennähe Nähe zu Zulieferern und Kooperationspartnern Telekommunikations- Infrastruktur inkl. Breitband Energieversorgung Cuxhaven Osterholz Rotenburg Stade Verden Anbindung an das Fernstraßennetz Anbindung an den Schienenfernverkehr Öffentlicher Personennahverkehr Anbindung an Flughafen Anbindung an See-/Binnenhafen Verfügbarkeit von Gewerbeflächen/- Immobilien Verfügbarkeit von Fachkräften Regionale Weiterbildungsangebote Berufsschulen Unterstützung bei der Gewinnung von Fachkräften Wirtschaftsfreundlichkeit und Kompetenz der Verwaltung/Wirtschaftsförderung Bearbeitungsdauer von Anliegen und Verfahren Höhe der kommunalen Abgaben Standortmarketing/ Image der Gemeinde/Stadt Umwelt- und Lebensqualität Kultur- und Freizeitangebot Lebenshaltungskosten Kinderbetreuungsangebot Schulangebot Betreuungsangebot für Senioren Einkaufsmöglichkeiten Medizinische Nahversorgung > 2,50 Punkte bei Wichtig / > 2,50 Punkte Zufrieden < 2,50 Punkte bei Wichtig / > oder < 2,50 Punkte Zufrieden > 2,50 Punkte bei Wichtig / < 2,50 Punkte Zufrieden

5 Bewertung der Standortfaktoren nach den Durchschnittswerten in den jeweiligen en Erreichbarkeit der Absatzmärkte/Kundennähe Nähe zu Zulieferern und Kooperationspartnern Telekommunikations- Infrastruktur inkl. Breitband Energieversorgung Cuxhaven Osterholz Rotenburg Stade Verden Anbindung an das Fernstraßennetz Anbindung an den Schienenfernverkehr Öffentlicher Personennahverkehr Anbindung an Flughafen Anbindung an See-/Binnenhafen Verfügbarkeit von Gewerbeflächen/- Immobilien Verfügbarkeit von Fachkräften Regionale Weiterbildungsangebote Berufsschulen Unterstützung bei der Gewinnung von Fachkräften Wirtschaftsfreundlichkeit und Kompetenz der Verwaltung/Wirtschaftsförderung Bearbeitungsdauer von Anliegen und Verfahren Höhe der kommunalen Abgaben Standortmarketing/ Image der Gemeinde/Stadt Umwelt- und Lebensqualität Kultur- und Freizeitangebot Lebenshaltungskosten Kinderbetreuungsangebot Schulangebot Betreuungsangebot für Senioren Einkaufsmöglichkeiten Medizinische Nahversorgung > jeweilige Durchschnittspunkte bei Wichtig / > jeweilige Durchschnittspunkte Zufrieden < jeweilige Durchschnittspunkte bei Wichtig / > oder < jeweilige Durchschnittspunkte Zufrieden > jeweilige Durchschnittspunkte bei Wichtig / < jeweilige Durchschnittspunkte Zufrieden

6 Forderungen der IHK Stärke zeigen! Der Elbe-Weser-Raum ist ein prosperierender Wirtschaftsraum mit einem breitaufgestellten starken und innovativen regionalen Unternehmertum vor Ort. Es gilt dies zu fördern und die Regionen auch überregional als zukunftsfähig und wachstumsstark zu präsentieren. Die IHK Stade setzt sich für eine überregionale Wahrnehmung des Wirtschaftsraumes Elbe-Weser ein. Verfügbarkeit von Fachkräften ist nicht nur ein Problem der Wirtschaft! Der demografische Wandel ist im Elbe-Weser-Raum angekommen. Um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken, empfiehlt die IHK Stade über die kommunalen und Kreisgrenzen hinweg Allianzen für den Fachkräftebedarf zu gründen. Gerade in diesem Bereich ist die überkommunale Kooperation von Wirtschaft und Region sinnvoll, um als attraktiver Standort wahrgenommen zu werden. Ohne gute Vernetzung geht es nicht! Eine flächendeckende Breitbandanbindung ist für die heutigen Unternehmen existenziell, allerdings ist der Elbe-Weser-Raum zu großen Teilen noch sehr schwach angebunden. Die IHK Stade fordert einen verstärkten Ausbau der Breitbandanbindung ein. Gebiete mit bereits vorhandenen Wirtschaftsschwerpunkten sind dabei besonders zu beachten. Die IHK Stade fordert des Weiteren, die bereits laufenden Verkehrsprojekte zeitnah zur Umsetzung zu bringen. Dies betrifft vorrangig, aber nicht ausschließlich, die Autobahnen 20 und 26, die B 73 und die Bahnverbindung Hamburg-Cuxhaven. Wirtschaft und Verwaltung sind Partner! Der Rückhalt der Politik und Verwaltung ist für Unternehmen wichtig. Kompetente Ansprechpartner vor Ort und die frühe Einbeziehung in wirtschaftsrelevante Entscheidungen erleichtern die Umsetzung von Projekten. Ebenso wichtig sind finanzielle Belastungen durch kommunale Abgaben. Die IHK Stade spricht sich für die Kooperation von Gemeinden und Unternehmen aus und für die stetige Weiterentwicklung der Kompetenzen in den Verwaltungen. Zudem gilt es, die Verhältnismäßigkeit von kommunalen Abgaben zu prüfen.

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