DORIS HILLER 2. NOVEMBER DOROTHEE-SÖLLE-HAUS HAMBURG Gott braucht uns! Dorothee Sölles theologische Revolte 1

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1 DORIS HILLER 2. NOVEMBER DOROTHEE-SÖLLE-HAUS HAMBURG Gott braucht uns! Dorothee Sölles theologische Revolte 1 Einleitendes Als ich mein Theologiestudium begann, wurde ich gewarnt, von Freunden, die es gut mit mir meinten, weil sie Angst um meinen Glauben hatten. Sie haben mich gewarnt vor einer Frau, deren Name zu einem Unwort in manchen kirchlichen Kreisen wurde: Dorothee Sölle! Ich stünde nicht hier, wenn ich allen Warnungen gehorcht hätte, die mir so im Laufe des Lebens und des Glaubens entgegengehalten wurden. Meine erste Studienarbeit schrieb ich, wie könnte es anders sein, zu Dorothee Sölle und ich entdeckte eine Frau, die ich nicht in allem verstand, die ein Leben führte, wie ich es nie könnte und die mich dennoch bis heute fasziniert. Heute, hier in Hamburg sprechen zu können, ist mir eine Ehre, macht mich aber auch ein wenig verlegen. Was kann hier zumal in diesem Haus noch revolutionär Neues gesagt werden? Für eine Theologin anstößig, d.h. das eigene Denken anstoßend, bleibt jene Glaubens- und Lebens-Überzeugung, die Dorothee Sölle knapp und unmissverständlich so zum Ausdruck gebracht hat: Gott braucht uns! Darin war sich die handelnde Theologin und denkende Dichterin immer sicher und deshalb hat sie sich auf den Weg gemacht, Gott zu suchen, in der Welt und bei den Menschen. Denn wer sich von Gott gebraucht weiß, eben an Gott glauben kann, ist unterwegs, bleibt nicht stehen, sondern macht Erfahrungen mit sich, mit der Welt und mit Gott. Gotteserfahrung treibt um, stellt nicht still, sondern lässt aufstehen. Gotteserfahrung ist dynamisch. Noch provozierender klingt: Gotteserfahrung ist revolutionär. Da ist einer aufgestanden gegen die Welterfahrung des Todes und hat sie dem Leben gemäß verändert. Umgeben von dieser Gotteserfahrung heißt glauben, revolutionär leben und leben, revolutionär glauben. Dorothee Sölle sagt es so: An Gott glauben bedeutet nicht viel anderes, als die Wände niederreißen, aufstehen, sein Bett nehmen und selber gehen, die Erfahrung machen, alles ist möglich, selber anfangen zu leben. (Hinreise, 130) Mehr als 13 Jahre nach ihrem Tod zeigt die Erinnerung an diese Frau voller Lebensanfänge wie manches, was sie und ihre Generation, vor allem die Generation der Nachkriegsfrauen, mutig gewagt haben, selbstverständlich geworden ist und wie anderes, von ihr neu gedacht, neu gesagt und neu gelebt, eine bleibende Provokation ist. Ein sanftes Werben um behutsame und bedächtige Veränderung liegt ihr nicht. Dorothee Sölle provoziert und revoltiert: Sie ruft in die gemütlichen Ecken meines wohleingerichteten Lebens hinein und fordert 1 Der Vortrag wurde erstmals in der Form mit Texten von Dorothee Sölle und musikalischer Unterbrechung beim Bezirksfrauentag des Kirchenbezirks Kraichgau im März 2009 in Sinsheim gehalten. In veränderter Form wurde eine Fassung im Rahmen des Programms der Evangelischen Erwachsenenbildung Rhein-Neckar-Süd im Oktober 2009 in Wiesloch und beim Frauenfrühstück der Kirchengemeinde Schmieheim im Februar 2013 vorgetragen. Die jetzige Fassung ist um einige theologische Impulse erweitert.

2 2 heraus, mindestens die Stimme zu erheben, laut zu werden, zu revoltieren. Mit ihren Worten und mit meiner Sprache will ich es versuchen, auch die Pausen bedenkend, die auch eine wie sie brauchte. Darum kommt neben meinen Vortragsabschnitten zum Leben und Werk Dorothee Sölles auch die Dichterin zu Wort und wir hören Musik, denn das Klavier blieb zeitlebens der Rückzugs- und Entspannungsort in ihrem bewegten Leben. Musik Gedicht: Jakobs Ringen mit dem Unbekannten Jeder von uns kämpft mit Gott laß uns dazu stehen auch wenn wir geschlagen werden und verrenkt Jede von uns kämpft um Gott der darauf wartet gebraucht zu werden Auf uns wartet ein Kampf Jede von uns wird gesegnet Laß uns daran glauben auch wenn wir aufgeben wollen Gib uns die Dreistigkeit mehr zu verlangen Mach uns hungrig nach dir lehr uns beten: ich laß dich nicht das kann doch nicht alles sein Auf uns wartet ein Segen (aus: D. Sölle, Es muss doch mehr als alles geben, 1992) 1. Vom Streichhölzchen zum Feuerkopf (Biographisches) Sie war ein wildes Kind, nur ein bisschen klein. Ihre Lehrerin nannte sie Streichhölzchen und ihr Vater hatte die Befürchtung, dass das Kind nicht wächst. Am 30. September 1929 wird Dorothee Nipperdey in Köln geboren. Dort wächst sie auf und verbringt, unterbrochen durch die kriegsbedingte Evakuierung, ihre Schulzeit. Drei ältere Brüder und eine jüngere Schwester komplettieren die Familie. Der Vater ist Jurist, Professor für Arbeitsrecht, später Präsident des Arbeitsgerichtshofs. Die Mutter hat, durch die frühe Eheschließung und die Geburt der Kinder den Wunsch nach Ausbildung und Beruf aufgeben müssen. Schon als Kind hat sie quergedacht, fand Anpassung ein schwieriges Thema, vor allem für Mädchen. So schreibt sie in ihren Lebenserinnerungen: Ich wusste, daß es in jeder nur denkbaren Hinsicht vorteilhafter war, ein Junge zu sein. Irgendetwas hinderte die meisten Frauen daran, Indianer zu werden, sie blieben Bleichgesichter. Meine Mutter sagte, daß Männer es besser haben. Nur in einem Punkt nicht: Sie könnten keine Kinder kriegen. Kinderkriegen fand ich aber nicht

3 3 so wichtig wie zur See fahren, sich im Urwald einen Weg zu bahnen und Baumhäuser bewohnen. 2 Trotz ihres frühkindlichen Unverständnisses hat sie dann selbst vier Kinder bekommen und es dennoch geschafft, sich einen Weg durch den Urwald zu bahnen, im buchstäblichen Sinne in ihrem Einsatz für die Christinnen und Christen in Latein- und Südamerika und im übertragenen Sinne in ihrem unermüdlichen Kampf für die Rechte der Unterdrückten auch im eigenen Land, nicht zuletzt für die Frauen. Sie brachte Bewegung in eine für sie rückwärtsgewandte Theologie und Kirche. Nach dem Abitur beginnt die junge Dorothee zunächst in Köln, dann in Freiburg mit dem Studium der Philosophie und alten Sprachen. Doch dieses klassische Studium hat sie nicht befriedigt. In der Schule schon war sie fasziniert von ihrer Religionslehrerin Marie Veit, die ein nicht-kirchliches Christentum vertrat. Nichtkirchlich, das hieß damals, kritisch gegen die Verstrickungen der Kirche im Dritten Reich aufzustehen und mit Schülern Texte zu lesen, die auch in der protestantischen Amtskirche durchaus in den 50er-Jahren noch verpönt waren, so z.b. auch Texte von Dietrich Bonhoeffer. Vor allem der suchende, fragende, zweifelnde Bonhoeffer hat es ihr angetan. Wer bin ich? Diese von Bonhoeffer in dichterische Sprache gekleidete Frage, begleitete auch Dorothee Sölle zeitlebens und sie fand sich wieder in der offenen Antwort: Einsames Fragen treibt mit mir Spott. Wer ich auch bin, Du kennst mich, Dein bin ich, o Gott! So wechselte sie später auch den Studiengang und begann in Göttingen Evangelische Theologie und Germanistik zu studieren. Pfarrerin ist sie nie geworden. Das wollte sie nicht. Aber Lehrerin wurde sie zunächst und eiferte ihrer früheren Religionslehrerin nach, indem sie mit Kritik an der Kirche nicht sparte heiratet sie den Maler Dietrich Sölle. Für damalige Verhältnisse war diese Ehe nicht standesgemäß. Aber es war eine Liebesheirat und eine Auflehnung gegen die bürgerliche Gesellschaft. Doch der blasse Maler konnte mit der immer radikaler denkenden Frau, die Kinder und Karriere zu verbinden wusste, nicht mithalten. Zehn Jahre später wird die Ehe, aus der die ersten drei Kinder hervorgingen, geschieden schließt Dorothee Sölle auch ihre Doktorarbeit ab mit dem Thema: Literaturwissenschaftliche Untersuchungen zur Struktur der Nachtwachen des Bonaventura. Es ist eine literaturwissenschaftliche, keine theologische Doktorarbeit. Doch sie macht mit Auftritten im Radio und mit Arbeiten für Zeitschriften zu theologischen Themen auf sich aufmerksam. Dann, 1965, erscheint ihr erstes Buch, mit dem sie schlagartig wurde, aber auch in kirchlichen Kreisen schlagartig als berüchtigt galt. Der Titel war für damalige Verhältnisse so reißerisch, dass zunächst kein Verlag dieses Buch veröffentlichen wollte. Der Kreuz-Verlag in Stuttgart traute sich dann, was ihm selbst über Jahre 2 D. Sölle, Gegenwind, 11f

4 zum Verhängnis werden sollte. Anständige christliche Bücher konnte man in diesem Verlag ja wohl nicht mehr erwerben. Das Buch, das Dorothee Sölle so berühmt machte: Stellvertretung Ein Kapitel Theologie nach dem Tode Gottes. Sie erregte Anstoß und das wollte sie fortan. Anstößig sein: ihre Kirche und ihre Mitchristen anstoßen, nachzudenken, nicht alles hinzunehmen, was von der Autorität vorgesagt wurde. Zum inhaltlichen Anstoß des Todes Gottes komme ich gleich noch. Unter ihren Freunden wurde aus diesem Buch deutlich, dass Christsein ein unbedingtes Handeln für die Sache Gottes bedeutete. Sie wollten eine politische Kirche, und das heißt nichts anderes als eine Kirche, die sich einmischt. In einem Kölner ökumenischen Arbeitskreis entstand die Idee eines anderen Gottesdienstes: Gott musste auf die Missstände in der Welt aufmerksam gemacht werden, aber nicht nur Gott, sondern auch die Menschen mussten erfahren, wie viel Ungerechtigkeit auf der Welt herrscht. Heute ist dieser Anspruch des informierten Betens längst z.b. in die Weltgebetstagsarbeit eingegangen und alle finden es normal. Damals, Mitte/Ende der 60er-Jahre, war es ein Skandal. Da passte es, dass auch das private Leben Dorothee Sölles sich für damalige Verhältnisse skandalös entwickelte. Längst von ihrem Mann getrennt, verliebte sie sich in einen anderen Mann, der ebenfalls vor einer, allerdings sehr anderen Trennung stand. Der Benediktinermönch Fulbert Steffensky wusste längst, dass er seinen Orden verlassen würde. Die beiden lernten sich kennen und lieben, heirateten 1969, eine weitere Tochter wird geboren. Fulbert Steffensky, ihr wie sie ihn liebevoll nannte Lache- und Weinepartner, wurde zum immerwährenden Zufluchtsort in allen Anfeindungen, die noch bevorstanden. Da war zunächst die weitere Forschungsarbeit, von der theologischen Fakultät abgelehnt, weil eine Frau mit Kindern wohl kaum wissenschaftlich arbeiten könne. Später erlangt sie den Professorentitel, wird aber nie einen Arbeitsplatz an einer deutschen Universität erhalten. In den Vereinigten Staaten ist sie dagegen eine angesehene Professorin, pendelt zwischen New York und Hamburg. Ihr politisches Engagement ist zeitlebens radikal im konsequenten Einsatz für die Armen und Schwachen, gegen Umweltzerstörung und gegen Korruption, gegen Aufrüstung und für Frieden. Sie eckt an. Aus dem Streichhölzchen ist längst ein Feuerkopf geworden. Das getriebene Leben der Dorothee Sölle fand aber auch einen Ruhepol. Immer mehr tritt die Mystik in den Vordergrund ihres Denkens und ihrer Sprache. Doch sie zieht sich damit nicht in die Innerlichkeit zurück. Mystik, dieses Moment der mittelalterlichen Gottsuche, wird für sie zum Ende ihres Lebens das Leitmotiv für eine Hoffnung auf eine solidarische, gerechte, friedliche Welt. So ihr mich von ganzem Herzen suchen werdet, so will ich mich von euch finden lassen (Jer 29,13) das ist ihre Herzensreligion, die Mitleid und Glück kennt. Gegen viele Widerstände hat sie ihr Lebensglück gefunden und dies mit ihrem Mann zusammen zum Thema ihrer letzten Vorträge gemacht. Am 25. April 2003 ist sie in der Evangelischen Akademie Bad Boll eingeladen. Sie spricht über das Glück und liest: Vergeßt das Beste nicht! Ich meine damit, dass ihr Gott 4

5 5 manchmal lobt, nicht immer, aber doch manchmal, wenn ihr sehr glücklich seid, so daß das Glück ganz von selbst in die Dankbarkeit fließt Am Abend des 26. Aprils sitzt man in der Akademie in fröhlicher Runde zusammen. Am frühen Morgen des 27. April wird Dorothee Sölle mit einem schweren Herzinfarkt in das nahe gelegene Krankenhaus gebracht. Dort stirbt sie wenige Stunden später. Wenn ich einmal soll scheiden, dann scheide nicht von mir dieses Lied Paul Gerhardts singt Fulbert Steffensky an ihrem Sterbebett. Auf ihrem Grabstein stehen die Worte aus Psalm 36: In deinem Lichte sehen wir das Licht. Das Streichhölzchen, das zum Feuerkopf wurde und von so vielen als Ketzerin, als Revolutionärin verschrien war, und in ihrer Kirche immer wieder ausgegrenzt wurde, weil sie so radikal dachte, sie wusste bis zuletzt, woher das Licht ihres Feuers schien. Musik 2. Vertretungsweise Was brachte die gutgläubigen Christen, die bibelfesten Gläubigen so in Aufruhr, dass sie sich einen Reim auf Sölle und Hölle machten? Was war so anstößig an ihrem Denken? Und so revolutionär? 1965 erschien ihr erstes theologisches Buch. Vermutlich ist es, wie viele Bücher, gar nicht richtig gelesen worden. Aber es reichte auch schon der Titel, um zu wissen, dass diese Frau in der Kirche und in einer akademisch geordneten Theologie keinen Platz haben konnte: Stellvertretung Ein Kapitel Theologie nach dem Tode Gottes. Zwei Dinge will Dorothee Sölle mit ihrem Buch deutlich machen. Das eine entspricht genau dem christlichen Glaubensbekenntnis: Jesus Christus sitzt zur Rechten Gottes. Er ist der Anwalt und Fürsprecher der Menschen, eben der, der uns Menschen bei Gott vertritt. Das war auch nicht der kritische Punkt. Das entspricht weitgehend dem Hauptstrom theologischen und kirchlichen Redens. Anders aber das zweite: Was sollte die Rede vom Tode Gottes? Hier muss noch einmal an ihr Leben erinnert werden und an ihre Generation. Sie, die 1929 Geborene, war 16 als man 1945 die Stunde Null einläuten wollte und das Vergangene vergessen machen wollte. Bis dahin wuchs sie gut behütet auf. Vor Nazi-Deutschland floh sie mit Gleichgesinnten in eine innere Welt der Schwärmerei. Sie holten ein Stück deutscher Jugendbewegung nach, sangen europäische Volkslieder, Lieder aus dem Zupfgeigenhansel, glaubten an das gute Deutschland, an die großen Deutschen Bach, Beethoven, Goethe und Hölderlin. Und sie glaubten an einen lieben und gütigen Gott, der allmächtig mit seinem Vaterauge die Welt betrachtet und sangen die pietistischen Choräle dazu. 3 zitiert aus R. Wind, Dorothee Sölle. Rebellin und Mystikerin, 191.

6 6 Die Weltpolitik fand draußen statt. Nach drinnen, in die Familie, drang der Krieg erst, als er schon vorbei war. Der älteste Bruder Carl stirbt auf dem Transport, der ihn aus russischer Kriegsgefangenschaft nach Hause bringen sollte. Dorothee Sölle notiert: Als wir das kurz vor Totensonntag 1945 erfuhren, wusste ich, dass es keine Weihnacht und auch keinen lieben Gott gäbe. 4 Dies war erst der Anfang der Auseinandersetzung mit den Verbrechen, die zwischen 1933 und 1945 unser Land erschüttert haben. Wie vielen aus dieser Generation machte sich der Terror des Krieges an einem Wort fest: Auschwitz. Und wie für viele Intellektuelle war auch für Dorothee Sölle klar: Wenn es so etwas wie Auschwitz geben konnte, dann konnte es Gott nicht geben, denn die Vorstellung von einem lieben Gott, der vom Himmel herab zusieht, wie Menschen in Gaskammern vernichtet werden, ist blanker Zynismus. Wie viele, konnte auch Dorothee Sölle nach Bekanntwerden solcher Ereignisse nicht mehr weiterglauben, wie bisher. Aber sie wollte glauben. Und so machte sie sich auf die Suche nach dem Gott, an den sie glauben konnte. Sie fand ihn am Kreuz und damit wusste sie sich einig mit Martin Luther, der lange bevor Auschwitz Gott und die Welt erschütterte in einem Passionslied dichtet: O große Not, Gott selbst ist tot. Am Kreuz wird deutlich: Gott ist niemals der ferne, der unnahbare Gott, der vom Himmel dem Treiben in der Welt zuschaut. Dieser Gott, der über Jahrhunderte das beherrschende Thema der Theologie und nicht selten der Predigt auf den Kanzeln war, ist wahrlich tot. Denn: Gott ist in die Welt gekommen und leidet an ihr, in Jesus Christus bis ans Kreuz. Und dieses Kreuz steht für alle Kreuze und Kreuzigungen, die Menschen durch die Jahrhunderte zu erleiden hatten. Gott leidet mit und an der Welt. Für Dorothee Sölle heißt dies nichts anderes als: Gott ist schwach und nur so kann er bei den Schwachen sein. Gott braucht Hilfe, nur so kann den Unterdrückten geholfen werden. Wenn ich heute mit Studierenden an der theologischen Fakultät Kreuzestheologie in dieser Weise ins Gespräch bringe, verstehen sie die Radikalität der Rede vom gekreuzigten Gott, wie sie auch von Jürgen Moltmann in Tübingen vertreten wurde, kaum mehr. Das ist eigentlich gut so, denn es zeigt, dass eine Theologie, die einen unbewegten, leidenschaftslosen, über alles erhabenen Gott hermetisch von der Welt fernhalten will, nicht mehr gelehrt wird, nicht nur weil Dorothee Sölle und Jürgen Moltmann je auf ihre Weise biblische Texte neu durchdacht haben, aber eben auch, weil gerade sie es waren, die revolutionär von einem bewegten, ohnmächtigen, leidenden und leidenschaftlichen Gott zu reden wussten. Erstaunlich aber ist, dass auch junge Theologiestudierende jenseits ihrer wissenschaftlichen Diskussion auf den persönlichen Glauben angesprochen, doch wieder für sich jenen allmächtigen Gott gebrauchen, weil man sich doch in dieser chaotischen Welt wenigstens einer stabilen Größe anvertrauen können muss. 4 R. Wind, 31.

7 7 Wenigstens im Glauben muss es doch etwas Feststehendes geben. Dass dieser stabile Gott seine himmlische Stabilität aufgegeben hat und sich auf den Weg in und durch die Welt gemacht hat, ist und bleibt auch religiösen Menschen eine Herausforderung. Dorothee Sölle hat diese Herausforderung weitergedacht. In Christus ist Bewegung in das Gottesbild und in den Glauben an Gott gekommen. Der Christus, der für uns am Kreuz gestorben ist, vertritt uns Menschen bei Gott. Das ist die eine, die göttliche Dimension dessen, der als wahrer Mensch und wahrer Gott geglaubt wird; aber eben nicht nur als wahrer Gott, sondern auch als wahrer Mensch. Dass Menschen nur durch den menschgewordenen Gott bei Gott vertreten werden, hat Theologie vielfältig durchdacht. Die theologische Revolte Sölles liegt nicht darin, dass sie dies in Frage stellen wollte. Aufsehenerregend ist, dass sie die andere Seite auch weiterdenkt. Was heißt es denn Gottes Menschwerdung weitergedacht? Christus vertritt eben auch Gott bei den Menschen. Und das bedeutet in Sölles Denken: Gott braucht eine Vertretung. Schnell, für manch argumentativ kleinschrittige Theologie, zu schnell, schließt sie daraus: Gott braucht uns! Jetzt, wo der menschgewordene Gott in Christus uns Menschen bei Gott vertritt, braucht es uns Menschen, die im Sinne Jesu Gott bei den Menschen vertreten. Es braucht Menschen, die menschlich, menschenwürdig, friedliebend und als Freunde der Gerechtigkeit für eine lebenswerte Welt sorgen sollten. Wer sich mit Christus identifiziert, der vertritt in der gleichen Weise Gott in der Welt, leidend und vorläufig. 5 Auch ich würde gerne langsamer, kleinschrittiger, nicht gar so radikal weiterdenken und dabei mit dem biblischen Denker Paulus anfangen. Denn im Grunde nimmt Sölle nichts anderes auf als das, was Paulus schon in 2. Korintherbrief notiert hat: So sind wir nun Botschafter an Christi Statt, denn Gott ermahnt durch uns; so bitten wir nun an Christi Statt: Lasst euch versöhnen mit Gott. An Christi Statt Stellvertreter Christi also, die damit für die Versöhnung mit Gott einstehen sollten. Für Dorothee Sölle blieb dies keine fromme Sonntagsrede und kein akademischer Diskurs. Sie machte radikal ernst mit diesem Vertretungsanspruch und: Sie verstand sich nicht nur als Botschafterin, als jemand, der davon reden und predigen wollte, sondern als Handelnde, als jemand, der sich zu den Unterdrückten und Gefolterten aufmachte. Zugegeben: Wer den lieben Gott nur einen guten Mann sein lassen wollte, der musste durch eine solche Haltung irritiert sein. Aber mit dieser Haltung war Dorothee Sölle nicht alleine. Sie fand Weggefährten, die verstanden hatten, dass Glaube und Politik zusammengehörten. Sie suchten nach einer Ausdrucksform und einem Handlungsspielraum. Beides fanden sie im Gebet, das zu einer gottesdienstlichen Liturgie geformt wurde. Sie bestand aus politischer Information, der Konfrontation mit biblischen Texten, einer kurze Ansprache, einem Aufruf zu einer konkreten Aktion und der Diskussion mit der Gemeinde. Auf dem Katholikentag 1968 in Essen wollte diese Gruppe einen 5 D. Sölle, Stellvertretung, 167.

8 8 solchen Gottesdienst mit breiterer Öffentlichkeit feiern. Weil schon die kleineren Aktionen in Köln in den Monaten davor großen Zulauf hatten, wollte man die Gruppe nicht ablehnen. Man wollte sie nicht, aber man fürchtete den Aufstand der Beteiligten. Deshalb verschob man ihren Gottesdienst auf 23Uhr. So entstand das, was als Politisches Nachtgebet zum Vorbild für neue Gottesdienstformen bis heute aktuell ist. Nur wurden damals die neuen Formen in der Amtskirche nicht gewollt, vor allem nicht mit so provozierendem Inhalt wie etwa dem Vietnamkrieg, dem Kapitalismus oder der gesellschaftlichen Stellung von Frauen oder Minderheiten. Wer meint, diese ökumenische Gruppe, als deren Kopf Dorothee Sölle und der abtrünnige Mönch Fulbert Steffensky ausgemacht wurden, sei nur ein Problem der konservativen Katholiken gewesen, der muss die demütigenden Äußerungen zur Kenntnis nehmen, die z.b. der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Joachim Beckmann, von sich gab. Er beglückwünscht den katholischen Amtskollegen Kardinal Frings dafür, dass man in seiner Kirche so etwas verbieten könne, denn eine Veranstaltung, bei der politische Meinungen vertreten werden dürften, gehörten nicht in die Kirche. Wenn das die Zukunft der Kirche ist, sehe ich tiefschwarz. 6 Auch der Deutsche Evangelische Kirchentag, ein Forum für Viele und Vieles, was in der offiziellen Kirche nicht immer einen Platz findet, grenzte Dorothee Sölle zunächst aus. Erst 1985 nimmt sie auf Einladung ihrer Freundin Luise Schottroff, die schon länger dort die Bibelarbeiten hält, teil. Kirchentagsbesucher und Kirchentagsbesucherinnen in den Folgejahren konnten es dann erleben: Versuche, sie an Nebenschauplätze abzuschieben, enden damit, dass man die Besuchermenge wieder in die großen Hallen oder Zelte umdirigieren musste. 7 Sie selbst brauchte den Rummel nicht. Für sie war er notwendiges Übel, um die ins Licht rücken zu können, die schwach, unterdrückt, ohnmächtig und alleingelassen sind. Die schon im Politischen Nachtgebet geforderten konkreten Aktionen führte sie selbst durch. Sie reiste nach Süd- und Lateinamerika, setzte sich für die ein, die unter den Militärdiktaturen zu leiden hatten. Denn, so radikalisiert sie die Botschaft des Neuen Testaments: Es ist Christus, der in El Salvador gefoltert wird, es sind seine Freunde, die verschleppt werden, es ist sein Haus, das zerbombt wird. 8 Sie verbündete sich mit den Bauern, die von den Großgrundbesitzern ausgebeutet und wie Sklaven behandelt wurden. Schon in den 70er-Jahren erkannte sie als Problem, was heute in aller Munde ist: die Globalisierung, die dazu führt, dass die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer werden. Das ist die Sünde der Welt, an der wir alle teilhaben und gegen die wir im Namen Jesu anzukämpfen haben. Dorothee Sölle lebte den christlichen Glauben radikal. Sie suchte dabei nicht den Schutz der Kirchenmauern, aber sie verließ ihre Kirche auch nie, denn nur so 6 Reaktionen auf das Politische Nachtgebet. 7 R. Wind, D. Sölle, Christus in El Salvador, GS 1, 275.

9 9 konnte sie subversiv sein. Sie untergrub im wahrsten Sinne des Wortes die alten Mauern, die so unerschütterlich in der Welt zu stehen scheinen. Sie brachte sie ins Wanken und ermöglichte manchen Auf- und Durchbruch, indem sie immer wieder den Finger in die Wunde legte: Auch die Kirchen sind mit ihrem Schweigen und Wegsehen schuld an den Zuständen der Welt. Sie war es nicht allein, aber sie war als Frau, die sich den Mund nicht verbieten ließ, zur Reizfigur geworden. Gerade denen, die ihren Glauben in einer beschaulichen Idylle von Weihnachtskerzen leben wollten, war sie ein Dorn im Auge. Doch sie wollte nichts anderes, als dass wir Christen den Mann mit der Dornenkrone richtig anschauen, als den, der sich in radikalster Weise für die Menschen dahingegeben hat. Für ihn in gelegentlich anmaßender Stellvertretung wollte sie da sein. Sie träumte nicht nur von einer besseren Welt, sie wollte etwas dafür tun. Und sie wusste, dass eine gerechte und solidarische Welt auch Gottes Traum ist. Gedicht: Träume mich, Gott Nicht du sollst meine Probleme lösen, sondern ich deine, Gott der Asylanten. Nicht du sollst die Hungrigen satt machen, sondern ich soll deine Kinder behüten vor dem Terror der Banken und des Militärs. Nicht du sollst den Flüchtlingen Raum geben, sondern ich soll dich aufnehmen, schlecht versteckter Gott der Elenden. Du hast mich geträumt Gott, wie ich den aufrechten Gang übe und niederknien lerne, schöner als ich jetzt bin, glücklicher als ich mich traue, freier als bei uns erlaubt. Hör nicht auf, mich zu träumen, Gott. Ich will nicht aufhören, mich zu erinnern, dass ich dein Baum bin, gepflanzt an den Wasserbächen des Lebens. (aus: D. Sölle, Loben ohne Lügen) Musik 3. Gott ins Spiel bringen Dorothee Sölle hat an ihrer Kirche gelitten, aber sie hat sie nicht verlassen. Sie wollte die Impulse von innen heraus setzen. Sie wollte Erstarrtes in Bewegung bringen. Denn das ist es, was sie am meisten irritierte: Die Kirche hat Gott in den

10 10 Himmel abgeschoben. Ihre Vertreter, egal welcher Konfession, reden zwar viel von Gott, aber so, als wäre er ein fernes, unnahbares Wesen, der mit der Welt nichts zu tun hat. Aber, so hält Dorothee Sölle dagegen: Gott kann nicht aus der Welt herausgehalten werden. Er hat sich doch selbst bewegt und hat Wohnung in der Welt genommen. Eine Kirche, die Gott aus der Welt heraushält, ist weder als Gottes-, noch als Menschenhaus zu bezeichnen. Darin weiß sie sich mit Dietrich Bonhoeffer verbunden, der Kirche als Kirche für andere dachte und seinerseits einmal radikal formulieren konnte: Die Kirche ist nur Kirche, wenn sie für andere da ist. Um einen Anfang zu machen, muss sie [die Kirche] alles Eigentum den Notleidenden schenken. 9 Eine Kirche, die Gott aus der Welt heraushält, kreist nur um sich selbst. Ein Kreisen um sich selbst so hat Martin Luther die Sünde beschrieben. Wer um sich selbst kreist, schließt nicht nur andere aus, sondern auch Gott. Eine Kirche, die wirklich Kirche Jesu Christi sein will, gehört auf die Straße. Das hat Dorothee Sölle in den christlichen Gemeinden in Latein- und Südamerika gelernt. Die Hoffnung und die Stärke der Schwachen und der Minderheiten sind, dass Gott sich nicht herausgehalten hat. In Jesus Christus hat er Partei ergriffen für die Menschen, denen Würde und Gerechtigkeit abgesprochen wurde: die Kranken, die Ausgrenzten, die Frauen, die Kinder. Der reiche Jüngling dagegen zog davon und Jesus blickte ihm traurig nach. Wer sich nur ein wenig in den Evangelien auskennt, weiß, wie radikal Jesu Forderungen in der Bergpredigt sind: Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon (Mt 56,24). Auch wenn ein anderer großer Hamburger gesagt hat, dass mit der Bergpredigt keine Politik zu machen sei. Ein Stachel im Fleisch politischer, gesellschaftlicher, ethischer und persönlicher Entscheidungen bleibt sie. Jesus Christus kam in die Welt, damit alle Menschen Leben in Fülle haben. So können wir es in Joh 10 lesen. Zwei Drittel der Menschheit aber leidet Hunger, hat kein Dach über dem Kopf, keine Schulen, keine Medizin, kein reines Wasser zum Trinken, keine Arbeit. Auf Kosten anderer bleibt ihr Leben gerade unerfüllt. Sicher ist es eine Provokation, zu sagen, dass dieses eine Drittel der Reichen kaum evangeliumsgemäß lebt, wenn es der Mehrheit der Menschen die Fülle, die Jesus verspricht, vorenthält. Aber kann man es wirklich jemandem zum Vorwurf machen, wenn er versucht, das Evangelium konkret zu leben? Was soll man deshalb von einer Unterschriftenaktion halten, die vier Flensburger Pfarrer 1983 bundesweit gestartet haben? Sie fordern die Evangelische Kirche Deutschlands zu einer öffentlichen Erklärung auf, dass sich die Ansichten der Theologin Dorothee Sölle und ihrer Anhängerschaft nicht mit den Glaubensgrundsätzen der Kirche decken. 10 Zu einer solchen Erklärung der Kirche ist es nicht gekommen, denn der Wind hat sich nun auch in der offiziellen Kirche gedreht: Das gelegentlich radikal Revolutionäre fand den Weg in eine sanfte, aber beharrliche Revolution. Viele 9 Dietrich Bonhoeffer, Widerstand und Ergebung, DBW 8, R. Wind, 169f.

11 11 Pfarrerinnen und Pfarrer, aber auch Kirchenleitungen sind in Bewegung geraten. In den Gemeinden entstanden Eine-Welt-Gruppen, Friedensgruppen, die Frauenarbeit startet das Projekt Unterwegs für das Leben. Das alles ist kaum 40 Jahre her und viele dieser neuen Akzente gehen auf Dorothee Sölle als Vorkämpferin und Vordenkerin für Frauen- und Menschenrechte in Kirche und Gesellschaft zurück. Es ist kaum 40 Jahre her und schon scheinen diese Ideen so selbstverständlich, dass sie kaum mehr aufregen. Es mag auch Resignation sein, weil sich ja doch nichts ändern lässt, oder Bequemlichkeit, weil wir ja auf der Seite der Fülle leben. Heute, wo die lebensbedrohlichen Verstrickungen des globalisierten Marktes wieder deutlich hervortreten und wir uns vor allem Gedanken um die Verluste derer, denen dennoch Millionen zum Leben bleiben machen und den Blick verlieren für die, die es in ihrer existentiellen Armut schon nicht einmal mehr in die Nachrichten schaffen, scheinen mir die Texte und das Handeln von jemand wie Dorothee Sölle nicht weltfremd und vergangen als Zeugnis eines utopischen Aufbruchs. Möglicherweise lassen sich Kirche und Gemeinden von ihrer Utopie des Reiches Gottes heute wieder anstecken, denn: Gott hat sich aus dem Spiel der Welt nicht herausgehalten. Weil es Gott nicht ohne die Welt gibt, kann es so die Konsequenz, die Dorothee Sölle gezogen hat Kirche auch nicht ohne Politik geben. Für sie bedeutet das: Die Kirche hat Gott ins Spiel zu bringen und zwar überall dort, wo die Welt meint, auf ihn verzichten zu können. Nur so können die todbringenden und blutigen Machtspiele der Welt entlarvt werden, auch dann, wenn Gottes Stellvertreter ein ums andere Mal eine Niederlage erleiden werden. Dieses leidenschaftliche Leiden lässt sich aushalten, weil Gott selbst leidenschaftlich gelitten hat. Er hat im Tod seines Sohnes am Kreuz die größte Niederlage erlitten und hat trotzdem standgehalten. Am Ende siegt das Leben diese Botschaft gilt für Dorothee Sölle nicht nur jedem einzelnen Menschen. Auferstehung ins Leben wird zur zentralen Erfahrung des Glaubens... als Überwindung todbringender ökonomischer und gesellschaftlicher Strukturen 11. Gottes Widerstand gegen den Tod ist das beste Argument zur Überwindung der Ohnmacht. Gedicht: Argumente für die Überwindung der Ohnmacht Wir haben den längeren atem wir brauchen die bessere zukunft zu uns gehören die leute mit den schlimmeren schmerzen die opfer des kapitals bei uns hat schon mal einer brot verteilt das reichte für alle 11 R. Wind, 166.

12 12 Wir haben den längeren atem wir bauen die menschliche stadt mit uns sind verbündete der rechtlosen in den anstalten und die landlosen in den städten zu uns gehören die toten des zweiten weltkriegs die endlich zu essen haben wollen gerechtigkeit bei uns ist schon mal einer aufgestanden von den toten. Musik 4. Das Feuer im Herzen Dorothee Sölle hat die Hoffnung auf eine gerechtere Welt nie aufgegeben. Sie hat auch gegen Rückschläge daran festgehalten, dass irgendwann die babylonischen Türme der Ausbeutung und des Großkapitalismus einstürzen werden. Mancher ihrer Texte liest sich heute im Wissen um die weltweiten ökonomischen Katastrophen aktueller denn je. Dennoch klingen auch resignative Töne an: Wir leben seit 1989 in einer vereinheitlichten Wirtschaftsordnung der Technokratie, die eine absolute Verfügung über Raum, Zeit, Schöpfung beansprucht und herstellt. Die Maschine, getrieben vom Zwang, mehr zu produzieren, läuft, von technologischen Erfolgen unvorstellbaren Ausmaßes bestätigt. Sie ist auf ein Mehr an Schnelligkeit, Produktivität, Verbrauch und Gewinn für etwa 20% der Menschheit programmiert. 12 Doch Resignation und Provokation sind bei ihr zwei Schwestern. Im getrübten Blick auf die Welt bleibt ihr das Dennoch der Psalmbeter: Dennoch bleibe ich stets an dir. Resignation und Provokation finden ihren Ausdruck in Mystik und Widerstand. So lautet auch der Titel ihres letzten Buches: Mystik und Widerstand. Schon dieser Titel sagt, dass Mystik nicht Rückzug in die Innerlichkeit meint. Die großen Mystiker des Mittelalters, die auch heute wieder populär sind, sie suchen nicht sich selbst, sie suchen Gott. Ich bin dann mal weg wer sich heute auf die großen Pilgerwege macht, der geht einer alten Tradition nach. Auch Dorothee Sölle ist eine solche Pilgerin gewesen. Ihr Weg war nicht der Jakobsweg. Aber sie war unterwegs auf der Suche nach Gott. Sie ist auf den Leidenswegen der Welt ein Stück mitgegangen, nicht als Mutter Theresa die Gabe der Hingabe und Selbstaufgabe hatte sie nicht, dazu stand sie auch. Aber sie hat auf den Leidenswegen der Welt Gott gefunden als einer unter den Unterdrückten, der Armen, der Ausgegrenzten. Darin verband sich für sie die mystische Gottsuche mit dem Widerstand. Wer Gott bei den Schwachen findet, kann nur Nein sagen zu einer Welt, wie sie jetzt ist. Darum hören wir zum Schluss noch einmal einen Ausschnitt aus einem Text Dorothee Sölles, ihr Glaubensbekenntnis, das Mystik und Widerstand verbindet: 12 D. Sölle, Mystik und Widerstand, 241.

13 13 Credo (3. Teil): Ich glaube an den geist der mit Jesus in die welt gekommen ist an die gemeinschaft aller völker und unsere verantwortung für das was aus unserer erde wird ein tal voll jammer hunger und gewalt oder die stadt gottes ich glaube an den gerechten frieden der herstellbar ist an die möglichkeit eines sinnvollen lebens für alle menschen an die zukunft dieser welt gottes amen Musik

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