Zeitschrift. Heft 03/2013. WASSER BERLIN INTERNATIONAL 2013: Wasserwirtschaft aus aller Welt trifft sich für vier Tage in Berlin 163

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1 Zeitschrift Schriftleitung: Prof. Dr. Bachmaier, Dr. Ing. Friedrich, Dipl. Ing. Schulze, Dipl. Volksw. Mollenkotten Heft 03/2013 Aus dem Inhalt WASSER BERLIN INTERNATIONAL 2013: Wasserwirtschaft aus aller Welt trifft sich für vier Tage in Berlin 163 Aussteller laden zum Mitmachen, Informieren und Engagieren ein 164 WASSER BERLIN INTERNATIONAL 2013 mit umfangreichen Angeboten für den Branchennachwuchs 166 VKU: Bundesregierung muss sich jetzt in Brüssel für kommunale Wasserversorgung einsetzen! 168 Moderne Berliner brauchen weniger Nass minus 12 % seit Itron bekennt sich am Weltwassertag zu internationaler Zusammenarbeit in der Wasserwirtschaft 171 Bachreporter unterwegs 172 Maßschneider unter den Gasanbieter 174 Kläranlagentechnik 177 Currenta integriert Wasserversorgung ins Geschäftsfeld Umwelt 179 Kunden durch Finanzkrise und Niedrigzinsen verunsichert 180 Sparkassen erhöhen mit gutem Ergebnis Eigenvorsorge 180 Sparkassen bauen Marktführerschaft im Kreditgeschäft aus 182 Behörden streben selbst nach mehr Transparenz 182 Aus Verwaltung und Wirtschaft 183 Aus der Industrie 198 Veranstaltungen 233 Personalien 241 Kommunalwirtschaft 03/

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3 Zeitschrift für das gesamte Verwaltungswesen, die sozialen und wirtschaftlichen Aufgaben der Städte, Landkreise und Landgemeinden Organ des Vereins für Kommunalwirtschaft und Kommunalpolitik e.v. Gegründet im Jahre 1910 in Berlin Verlag Kommunal-Verlag Fachverlag für Kommunalwirtschaft und Umwelttechnik Wuppertal Verlagsort Wuppertal Heft WASSER BERLIN INTERNATIONAL 2013: Wasserwirtschaft aus aller Welt trifft sich für vier Tage in Berlin Vom 23. bis 26. April 2013 findet die Fachmesse WASSER BERLIN INTERNATIONAL statt Rund 600 Aussteller aus allen Bereichen der Wasserwirtschaft präsentieren ihre Produkte, Dienstleistungen und Lösungen Rund Fachbesucher werden erwartet, davon ein Drittel aus dem Ausland WASSER BERLIN INTERNATIONAL, eine der internationalen Leitmessen der Wasserwirtschaft, öffnet vom 23. bis 26. April zum 15. Mal ihre Tore in der deutschen Hauptstadt. Rund Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und öffentlicher Verwaltung werden erwartet, um sich bei rund 600 Ausstellern auf über Quadratmetern Hallenfläche über neueste Technologien und Entwicklungen darunter viele Weltneuheiten zu informieren. Entsprechend breit ist das Themenspektrum. Es umfasst alle Stufen der Wertschöpfungskette und reicht von den Bereichen Trinkwassergewinnung und Wasserversorgung über den Rohrleitungsbau bis zur Wasserentsorgung und Abwasseraufbereitung. WASSER BERLIN INTERNATIONAL zeigt The bigger picture Einflüsse aus der Finanzwelt, der demografische Wandel, Bevölkerungswachstum, Klimawandel und die internationale Gesetzgebung bestimmen heute maßgeblich das operative Tagesgeschäft der Unternehmen in der Wasserwirtschaft. Wasser ist ein Weltmarkt. Deswegen müssen sich Unternehmen der Wasserwirtschaft im veränderten Kontext neu einordnen. Um diesen Prozess zu unterstützen, setzt WASSER BER- LIN INTERNATIONAL auf eine starke Systematisierung der Fachmesse, die sich am Wasserkreislauf orientiert und dabei die Schnittstellen in angrenzende Bereiche berücksichtigt. Darüber hinaus gibt es erstmals sechs Kompetenz-Zentren, die zu ausgesuchten Themenschwerpunkten eingerichtet wurden. Als eigenständige Bereiche haben sie die Aufgabe, noch gezielter Fragestellungen und Lösungen zusammenzuführen und die Schlüsselthemen der Messe hervorzuheben. Umfangreiches Rahmenprogramm Der Kongress WASSER BERLIN INTERNATIONAL 2013 ist so international wie nie und steht am 24. und 25. April 2013 unter dem Motto Innovative Konzepte, Maßnahmen und Technologien einer zukunftsweisenden Wasserwirtschaft. Er wird Kommunalwirtschaft 03/

4 vom Verein Wasser Berlin e.v. organisiert. Dabei dreht sich in vier Foren alles um den Kreislauf des Wassers - vom flächendeckenden Gewässerschutz bis hin zur Behandlung des Abwassers. Weitere Highlights sind das 8. Internationale Leitungsbausymposium am 24. April 2013 und die Schaustelle WASSER BERLIN INTERNATIONAL am 25. April Hier erleben die Teilnehmer vor Ort, wie moderne und innovative Verfahren und Bauvorhaben in der Praxis umgesetzt werden. Mit innovativen Bauverfahren befasst sich auch die erste NO DIG BERLIN in ihrem Kongressprogramm am 24. April In Halle 1.2 der Fachmesse informieren Aussteller über die Anwendung grabenloser Technologien. Nachdem es 2011 gelungen war, die INTERNATIONAL NO DIG nach Berlin zu holen, wird die Fachveranstaltung unter dem Titel NO DIG BERLIN in einem neuen Format als Bestandteil der WASSER BERLIN INTERNATIONAL fortgesetzt. Außerdem führen der Deutsche Verein des Gas- und Wasserfaches e.v. (DVGW) und die Bundesvereinigung der Firmen im Gas und Wasserfach e.v. (figawa) am 25. April 2013 das Brunnenbausymposium durch der Treffpunkt, um neueste Entwicklungen wie Anwendungen in der Geothermie oder Bohrungen mithilfe von Fracking zu diskutieren. Zahlreiche weitere Veranstaltungen zu ausgesuchten Fachthemen runden das Informationsangebot ab Starke Internationalität Zur WASSER BERLIN INTERNATIONAL 2011 kamen rund ein Drittel der Aussteller und Fachbesucher aus dem Ausland und die Internationalität steigt weiter. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den Ländern der arabischen Region. ACWUA, der Verband arabischer Wasserunternehmen aus 17 Ländern mit Sitz im Amman, ist offizieller Partner von WASSER BER- LIN INTERNATIONAL. Im Rahmen der Zusammenarbeit gibt es unter anderem ein Arabisches Forum, das sich mit der Wasserwirtschaft in dieser Region befasst. Darüber hinaus bieten die Internationalen Länderforen in den Messehallen detaillierte Einblicke in ausgesuchte Märkte. Die Veranstaltung BLUE PLANET Berlin Water Dialogues am 25. und 26. April hat das Ziel, den Dialog zwischen Vertretern der Wirtschaft, der Forschung und Repräsentanten aus der nationalen und internationalen Politik branchenübergreifend auszubauen. Durchgeführt wird der Dialog von der Messe Berlin GmbH mit Unterstützung der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft. Nachwuchsförderung Gut ausgebildete Nachwuchskräfte sind in der Wasserwirtschaft sehr gefragt. Daher hat WASSER BERLIN INTERNATIO- NAL das Young Water Professionals Programme zum festen Bestandteil der Veranstaltung gemacht. Als Austausch- und Bildungsprogramm richtet es sich an Nachwuchsingenieure, Wissenschaftler und Studenten aus dem In- und Ausland. Dabei haben die Teilnehmer die Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen und sich über eine eigens eingerichtete Stellenbörse über Jobangebote zu informieren. Außerdem findet am 26. April ein Karrieretag statt, an dem sich Firmen präsentieren und Karrieremöglichkeiten in ihren Unternehmen vorstellen. Neu: Die Young Water Professionell Conference am im Internationalen Forum, Halle 3.2 WASsERLEBEN Parallel zu WASSER BERLIN INTERNATIONAL findet die Publikumsschau WASsERLEBEN statt. In der Halle 5.2 werden alle Facetten rund um das Thema Wasser gezeigt von Kopf bis Fuß, vom Himmel bis zur Erde, von der Antike bis zur Neuzeit. WASsERLEBEN richtet sich an alle, die sich auf spannende und abwechslungsreiche Art und Weise über den nachhaltigen Umgang mit Wasser informieren möchten und Anregungen zum Nachdenken oder Inspiration für neue Projekte und Innovationen suchen. Besonderer Wert wird auf den Erlebnischarakter von WASsERLEBEN gelegt. 35 Unternehmen bieten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen interaktive Angebote, die zum Mitmachen, Informieren und Engagieren einladen. WASsERLEBEN wurde erstmals als Einzelbeitrag der UN-Dekade Bildung für nachhaltige Entwicklung ausgezeichnet. Rund Besucher werden zu der Publikumsschau erwartet. Weitere Informationen unter: WASsERLEBEN 2013 interaktive Publikumsschau mit Erlebnischarakter: Aussteller laden zum Mitmachen, Informieren und Engagieren ein Die Publikumsschau WASsERLEBEN, die vom 23. bis 26. April 2013 im Rahmen von WASSER BERLIN INTERNATIONAL stattfindet, erfreut sich großer Beliebtheit. Schon jetzt haben sich mehr als Schüler aus verschiedenen Bundesländern mit ihren Klassen angemeldet. WASsERLEBEN zeigt alle Facetten rund um das Thema Wasser - von Kopf bis Fuß, vom Himmel bis zur Erde, von der Antike bis zur Neuzeit. WASsER- LEBEN richtet sich an alle, die sich auf spannende und abwechslungsreiche Art und Weise über den nachhaltigen Umgang mit Wasser informieren möchten und Anregungen zum Nachdenken oder Inspiration für neue Projekte und Innovationen suchen. Besonderen Wert wird auf den Erlebnischarakter von WASsERLEBEN gelegt. 35 Unternehmen, darunter die Berliner Wasserbetriebe, die Naturschutzjugend Brandenburg, WWF Deutschland, die Grüne Liga, das Ökowerk Berlin und der Deutsche Wetterdienst bieten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen interaktive Angebote, die zum Mitmachen, Informieren und Engagieren einladen. Vertreten sind auch sechs Schulen aus Berlin und Brandenburg, die auf der WASsERLE- BEN eigene Versuchsreihen aus dem Unterricht präsentieren. Die Highlights im Überblick Die Berliner Wasserbetriebe präsentieren H 2 O- Die Besserwassershow. Dabei treten je zwei Klassen in einer Quizshow gegeneinander an. Mit der Deutschen Wasserhistorischen Gesellschaft kann eine Reise in die Vergangenheit unternommen werden. Sie zeigt die antike Wasserversorgung für den Burgberg von Pergamon mit einem zu überwindenden Höhenunterschied von fast 200 Metern und das alles ohne Pumpen. Im Tiefbau wird mit Einsatz neuester Geräte geschweißt, gebohrt und gefräst. So auch am Gemeinschaftsstand der Berufsförderungswerke der Bauindustrie und der Fachgemeinschaft Bau, auf dem gezeigt wird, wie das Wasser in die Haushalte kommt. Mit der Teilnahme an der BigJumpChallenge, dem Schülerwettbewerb zum europäischen Flussbadetag können sich 164 Kommunalwirtschaft 03/2013

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6 Die Frage: Welcher Fisch darf auf den Tisch? stellt der WWF. Fisch gehört für viele Völker der Erde zu den wichtigsten Nahrungsmitteln. Doch durch Überfischung werden viele Arten immer seltener oder verschwinden völlig aus den Meeren. Als Verbraucher kann man sich jedoch bewusst für nachhaltig gefangenen Fisch entscheiden. Der WWF gibt Tipps, welche Kriterien bei der Entscheidung eine Rolle spielen sollten. Kinder und Jugendliche aktiv am Gewässerschutz beteiligen. Anschaulich und interaktiv informiert arche nova Initiative für Menschen in Not e.v. über den virtuellen Wasserverbrauch. Der tägliche Haushaltswasserbedarf in Deutschland ist auf weniger als 130 Liter pro Person zurückgegangen. Der größte Anteil des Wasserverbrauches aber steckt in unserer Kleidung, in unserer Ernährung und in unserer Technik. Rund Liter werden von diesem sogenannten virtuellen Wasser pro Person und Tag verbraucht. Mit dem Klimatomat führt das Innovationsnetzwerk Klimaanpassung Brandenburg Berlin spielerisch in die Zusammenhänge zwischen Klimawandel, Folgen des Klimawandels und Klimaschutz ein und verdeutlicht die Bedeutung von Klimawandelanpassung. Beim von der Naturschutzjugend Brandenburg angebotenen Papierschöpfen erfährt man, wie durch das Benutzen von Recyclingpapier, Wasser gespart und Urwälder geschützt werden. WTW ist ein Hersteller von Mess-Systemen für wichtige Wasserparameter. Dazu gehören beispielsweise der ph- Wert, die Leitfähigkeit und der gelöste Sauerstoff. Mit einigen einfachen Versuchen wird anschaulich gezeigt, was diese Messgrößen aussagen, wodurch diese Werte beeinflusst werden und was sie über die Qualität des Wassers aussagen. Angebote für interessierte Erwachsene Ehrenamtliches Engagement wird auf der WASsERLEBEN groß geschrieben. Daher ist die Veranstaltung nicht nur für Schüler, sondern auch für alle interessierten Erwachsenen geöffnet. Viele Initiativen werden sich vorstellen und bieten die Möglichkeit zur Mitarbeit. Darüber hinaus wird es eine Wasserverkostung geben, bei der geprüft wird, wie die Qualität des Trinkwassers im Vergleich zu Mineralwasser ist. Die Stiftung Warentest wird am Dienstag, 23. April 2013 von 15 Uhr bis 17 Uhr ihre im letzten Jahr durchgeführte Studie Mineralwassertest vorstellen. Besucher haben hier die Möglichkeit, direkt mit den Experten der Stiftung Warentest ins Gespräch zu kommen. Auch ein Berliner Stadtgespräch zum Thema Regenwasser und Regenwassermanagement ist geplant. Weitere Informationen unter: WASSER BERLIN INTERNATIONAL 2013 mit umfangreichen Angeboten für den Branchennachwuchs Karrieretag am 26. April richtet sich an Schüler, Lehrlinge und Studenten Young Water Professionals Programme weiter ausgebaut Ausbildungsstand der Berliner Wasserbetriebe in Halle 5.2 Da gut ausgebildete Nachwuchskräfte in der Wasserwirtschaft sehr gefragt sind, bietet WASSER BERLIN INTERNATI- ONAL vom 23. bis 26. April 2013 umfangreiche Angebote, die den Austausch zwischen Unternehmen der Wasserwirtschaft und den Mitarbeitern von morgen fördern. Am Freitag, 26. April, findet der Karrieretag statt. Der Karrieretag bietet Schülern, Lehrlingen und Studenten, aber auch Berufstätigen die Möglichkeit, persönliche Kontakte zu Unternehmen aufzubauen. Mitarbeiter der Personalabteilungen informieren über verschiedene Berufsfelder wie beispielsweise handwerkliche Berufe, Ingenieurberufe oder kaufmännische Berufe in der Wasserwirtschaft und stellen Karrieremöglichkeiten in ihren Unternehmen vor. Die Markierung mit dem Daumen kennzeichnet die Messestände der Unternehmen und Verbände, die über Ausbildung, Praktika und Beruf informieren. Als fester Bestandteil von WASSER BERLIN INTERNATIONAL richtet sich das von der DWA (Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.v.) organisierte Young Water Professionals Programme an Nachwuchsingenieure, Naturwissenschaftler und Studenten aus dem In- und Ausland. 50 internationale Teilnehmer haben in dem einwöchigen Programm die Möglichkeit, die Messe zu besuchen, an technischen Fachexkursionen und Karriereevents teilzunehmen und ein internationales Netzwerk aufzubauen. Inzwischen haben rund 550 internationale junge Ingenieure aus über 60 Nationen an diesem Programm teilgenommen, viele von ihnen sind mittlerweile in leitenden Positionen in ihren Heimatländern tätig. 166 Kommunalwirtschaft 03/2013

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8 Zur WASSER BERLIN INTERNATIONAL findet erstmalig die Young Water Professionals Conference statt, welche von Young Water Professionals für Young Water Professionals angeboten wird. Das Thema der Veranstaltung ist "Household Water Treatment and Safe Storage". Sie findet am 26. April 2013 im Internationalen Forum in Halle 3.2 statt und wird in Zusammenarbeit mit dem Institut für Technologie- und Ressourcenmanagement in den Tropen und Subtropen (ITT) der Fachhochschule Köln durchgeführt. Des Weiteren bietet die DWA eine eigens eingerichtete Young Water Professionals Lounge an. In der Lounge können die jungen Ingenieure internationale Kontakte knüpfen und ihre Eindrücke von der Messe austauschen. Die interaktive Ausstellung WASsERLEBEN in Halle 5.2 informiert an allen Veranstaltungstagen, von Dienstag bis Freitag, über den nachhaltigen Umgang mit Wasser und begeistert Kinder und Jugendliche für Berufe in der Wasserwirtschaft. Der Ausbildungsstand der Berliner Wasserbetriebe (Stand 310) zeigt die Berufswelt des Hauptstadt-Versorgers. Ausbilder und Azubis beantworten Fragen wie: Was ist ein Kein- Plan-Berater?, Gefällt mir Was tun die Berliner Wasserbetriebe auf Facebook? und Frauen im Kanal warum die letzte Männerdomäne wackelt? Am Karrieretag (Freitag, 26. April 2013) haben Schüler, Auszubildende und Studenten gegen Vorlage des jeweiligen Ausweises freien Eintritt zur Fachmesse und zur WASsERLEBEN. Weitere Informationen unter: EU-Entscheidung zur Vergabe von Dienstleistungskonzessionen VKU: Bundesregierung muss sich jetzt in Brüssel für kommunale Wasserversorgung einsetzen! Der Binnenmarktausschuss des EU-Parlaments hat heute grundsätzlich dem Richtlinienvorschlag der EU-Kommission zugestimmt, für die Vergabe von Dienstleistungskonzessionen europaweit einheitliche Vergaberegelungen zu schaffen. Trotz des Engagements deutscher Abgeordneter konnten nur punktuelle Verbesserungen für die kommunalwirtschaftlichen Strukturen in Deutschland entschieden werden. Der in Europa angelegte grundsätzliche Konflikt zwischen der Durchsetzung von Wettbewerbsstrukturen auch in den Kernbereichen kommunaler Daseinsvorsorge, zum Beispiel der Trinkwasserversorgung, und der Achtung bewährter kommunaler und bürgernaher Organisationsstrukturen in den Mitgliedstaaten durch Brüssel (Subsidiaritätsgedanken), wurde erneut eindeutig zu Gunsten des reinen Wettbewerbsgedankens entschieden. Das heutige Abstimmungsergebnis belegt, dass einheitliche Festlegungen aus Brüssel zur Organisation der Daseinsvorsorge und insbesondere der Trinkwasserversorgung in den einzelnen Mitgliedstaaten für die Bürger in die falsche Richtung führen, sagt Hans-Joachim Reck, Hauptgeschäftsführer des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU). Die jetzt geplante Verschärfung des Vergaberechts für Konzessionen greift aus VKU-Sicht tief in die kommunalen Strukturen einer sehr gut organisierten und funktionierenden Wasserwirtschaft ein, so Reck. Die Wasserver- und die Abwasserentsorgung müssen deshalb aus dem Anwendungsbereich der Richtlinie herausgehalten werden. Mit punktuellen Nachbesserungen, die auf alle Mitgliedstaaten passen müssen, ist es nicht getan. Wir haben in Deutschland eine funktionierende kommunale Wasserwirtschaft, die von den Bürgern hoch geschätzt wird. Reck weiter: Die Bürger in Deutschland setzen bei ihrem wichtigsten Lebensmittel auf kommunale Verantwortung und kommunalwirtschaftliche Leistungserbringung. Die kommunalwirtschaftlichen Strukturen bei der Trinkwasserver- und Abwasserentsorgung genießen höchste Wertschätzung. Das belegt auch eine repräsentative Umfrage, die Forsa im Auftrag des VKU durchgeführt hat. Danach sind 90 Prozent der deutschen Verbraucher mit der Qualität ihres Leitungswassers zufrieden, 86 Prozent zählen es zu den saubersten im europäischen Vergleich. Vor diesem Hintergrund darf eine mögliche Richtlinie insbesondere für Dienstleistungskonzessionen in der Wasserwirtschaft nicht gelten. Reck: Die Bundesregierung muss jetzt die kommunale Wasserwirtschaft in den weiteren Beratungen der Richtlinie schützen, ansonsten kommt sie unter die Räder der Gleichmacher aus Brüssel. Bereits im März 2012 hatte der Bundesrat eindeutig gegen die von der EU-Kommission vorgelegte Richtlinie votiert. Die Bundesländer haben richtigerweise eine Ausnahme für die Wasserwirtschaft gefordert, so der VKU-Hauptgeschäftsführer. Auch der Parteitag der CDU hat sich eindeutig gegen die Richtlinie und für die kommunale Wasserwirtschaft positioniert. Reck weiter: Außerdem muss das Europäische Parlament in seiner Positionierung zu dem Richtlinienentwurf eine Ausnahme für Wasser beschließen. Parlamentspräsident Martin Schulz hat dazu gestern einen ersten Schritt getan, indem er die Achtung des Subsidiaritätsgedankens für eine wieder steigende Zustimmung der Bürger zu Europa als unabdingbar erklärt hat. Weitere Informationen unter: Kommunalwirtschaft 03/2013

9 Hintergrundinformationen: Die europäische Diskussion um Dienstleistungskonzessionen und ihre Bedeutung für die kommunale Wasserwirtschaft in Deutschland In den vergangenen Wochen haben die Medien viel über Bestrebungen der Europäischen Kommission berichtet, den deutschen Wassermarkt zu liberalisieren. Auslöser dafür ist die Überarbeitung des europäischen Vergaberechts über einen Richtlinienentwurf, der Transparenzund Verfahrensvorgaben für die Vergabe von Konzessionsverträgen enthalten soll. Was ist eine Konzession? Grundlegend für die Diskussion um die Dienstleistungskonzessionen ist die vergaberechtliche Unterscheidung zwischen Aufträgen und Konzessionen: Aufträge zeichnen sich dadurch aus, dass der Auftraggeber eine Leistung (Waren, Dienstleistungen, Bauwerke) einkauft und dafür einen Preis zahlt (Prinzip: Leistung gegen Geld). Konzessionen bestehen dagegen aus der Übertragung einer Verpflichtung von einer Gebietskörperschaft auf einen Konzessionsnehmer, eine Dienstleistung zu erbringen oder ein Bauwerk zu erstellen. Der Konzessionsnehmer erhält dafür aber keine Geldleistung, sondern das Recht, sich gegenüber Dritten (in der Regel den Nutzern der Dienstleistung oder des Bauwerks) zu refinanzieren (Prinzip: Leistung gegen Recht auf Gebührenerhebung). Der wesentliche Unterschied beider Formen der Vertragsgestaltung ist die Zuordnung des Betriebsrisikos: Ein rational kalkulierender Auftragnehmer trägt kein Risiko, da er seine Kosten einschließlich seiner gewünschten Rendite in den Preis der Leistung einrechnen kann. Dagegen ist der Konzessionsnehmer darauf angewiesen, kostendeckende Preise gegenüber Dritten durchzusetzen. Da allerdings nicht gleich bei Vertragsabschluss feststeht, ob er tatsächlich kostendeckend arbeiten kann, trägt er ein gewisses Maß am betrieblichen Risiko. Diese Form der Vertragsgestaltung findet sich in Deutschland vor allem in der Trinkwasserversorgung. Dienstleistungskonzessionen Während die derzeit geltenden Richtlinien bereits Regeln für die Vergabe von Aufträgen und Baukonzessionen vorsehen, ist die Vergabe von Dienstleistungskonzessionen ausdrücklich vom Anwendungsbereich der Vergaberichtlinien ausgenommen. Die Europäische Kommission sieht hierin ein vergaberechtliches Schlupfloch, das sie schließen will. Nach ihrer Ansicht soll für die Vergabe von Konzessionen ein europaweiter Markt geschaffen werden, wie er für Aufträge und für Baukonzessionen schon existiere. Bliebe das Segment der Dienstleistungskonzessionen jedoch ohne europaweite Regelung, bestehe laut Kommission die Gefahr, dass ausländische Interessenten von der Konzessionsvergabe systematisch ausgeschlossen werden. Im Gegensatz dazu hat der Europäische Gerichtshof vor längerem schon festgestellt (Telaustria C-324/98)dass die Vergabe von Dienstleistungskonzessionen zwar nicht unter die Vergaberichtlinien fällt, aber dennoch die Grundsätze der Europäischen Verträge, nämlich Transparenz und Nicht-Diskriminierung zu beachten sind. Daher gilt auch für die Vergabe von Dienstleistungskonzessionen bereits heute ein Rechtsrahmen Ein rechtsfreier Raum besteht damit nicht. Die Diskussion um eine europäische Richtlinie über Konzessionsverträge Bereits zu Anfang der 1990er Jahre und 2001 hat die Europäische Kommission versucht, das vermeintliche Schlupfloch zu schließen. Damals ist sie jedoch am Widerstand der Mitgliedstaaten gescheitert. Mit seiner Amtsübernahme im Januar 2010 hatte der neue Binnenmarktkommissar Michel Barnier angekündigt, einen neuen Versuch zu unternehmen. Als Ergebnis hat die Europäische Kommission am 20. Dezember 2012 Kommunalwirtschaft 03/

10 eine neue Richtlinie über Konzessionsverträge vorgeschlagen. Mittlerweile findet sich das Gesetzgebungsverfahren zu diesem Richtlinienvorschlag in der entscheidenden Phase. Die Richtlinie ist in Deutschland überwiegend auf Ablehnung gestoßen. Der Bundesrat hat bereits Anfang März 2012 den Richtlinienvorschlag der Kommission mit deutlichen Worten zurückgewiesen. Im Bundestag haben sich vier von fünf Fraktionen gegen die Richtlinie ausgesprochen. Zuletzt hat die CDU auf ihrem Parteitag in Hannover gegen die Richtlinie Position bezogen. Das federführende Bundeswirtschaftsministerium unterstützt dagegen die Pläne der Kommission. Folgen einer möglichen Richtlinie über Konzessionsverträge Der derzeitige Richtlinienentwurf würde die bestehenden Vergabekriterien erheblich ausdehnen. Die Eigenerbringung von Dienstleistungen durch Städte und Gemeinden wäre in der jetzigen bewährten Form nicht mehr gegeben. Die Kommunen wären nicht mehr in der Lage, Leistungen der Daseinsvorsorge innerhalb des kommunalen Verbundes ohne Ausschreibung erbringen zu können. Das gilt insbesondere für kommunale Unternehmen mit privater Minderheitsbeteiligung sowie für Unternehmen, die neben der Trinkwasserversorgung auch in anderen Sektoren (z.b. in der Energieversorgung) tätig sind. Zudem würde beispielsweise die Beauftragung von Zweckverbänden erheblich erschwert. Daher kommt der Richtlinienentwurf aus Sicht des VKU einer Liberalisierung durch die Hintertür gleich. Durch eine entsprechende Richtlinie sind erhebliche strukturelle Veränderungen in der kommunalen Wasserwirtschaft zu erwarten. Die geplanten Verschärfungen gehen letztendlich auch zulasten der Bürger. Der VKU fordert daher nach wie vor die Ablehnung eines europäischen Rechtssetzungsakts zu Dienstleistungskonzessionen. Das bewährte kommunalwirtschaftliche Modell der Daseinsvorsorge muss in Brüssel Achtung finden und fortbestehen. Aktivitäten des VKU Der VKU begleitet die für die kommunale Wasserwirtschaft wesentliche Diskussion seit über einem Jahrzehnt intensiv und hat sich stets gegen die Notwendigkeit einer solchen Richtlinie ausgesprochen, da erstens bereits ein Rechtsrahmen bestehe und zweitens eine Richtlinie nur weitere bürokratische Belastungen schaffe. Sollte sich eine Mehrheit für eine solche Richtlinie finden, sollte der Gesetzgeber aus Sicht der kommunalen Unternehmen zumindest eine Ausnahme für den Wassersektor vorsehen, um bewährte und von den Bürgern präferierte Strukturen (siehe Forsa-Umfrage des VKU: nicht in Frage zu stellen. Die Regeln für die ausschreibungsfreie Zusammenarbeit öffentlicher Stellen (z.b. Kommune und kommunaler Wasserversorger) sollten so ausgestaltet werden, dass sie in Deutschland auch tatsächlich in Anspruch genommen werden können. Ausblick Die Verhandlungen zum Richtlinienvorschlag sind im Europäischen Rat weitgehend abgeschlossen, im Europäischen Parlament ringt man derzeit noch um Kompromisse. Die Abstimmung im federführenden Binnenmarktausschuss findet voraussichtlich am 24. Januar 2013 statt. Anschließend werden Europäischer Rat und Europäisches Parlament Verhandlungen aufnehmen, um sich auf einen einheitlichen Richtlinientext zu verständigen. Ein Abschluss des Gesetzgebungsverfahrens bis Juli 2013 ist möglich. Danach müsste die Richtlinie noch in deutsches Recht umgesetzt werden. Nicht am, sondern mit Wasser sparen Moderne Berliner brauchen weniger Nass minus 12 % seit 2000 Heute nutzt jede Berlinerin und jeder Berliner im Durchschnitt 108 Liter Wasser am Tag für alle privaten Zwecke vom Kochen übers Duschen und Putzen bis zum Blumengießen 15 Liter bzw. 12 % weniger als im Jahr Verglichen mit 1989 hat sich die Wassernutzung in Berlin sogar halbiert. Während der Industrieschwund in den 1990-er Jahren die Menge stark zurückgehen ließ, sorgt die immer bessere Ausstattung mit moderner Haustechnik dafür, dass der Rückgang im Mittel der letzten Jahre etwa einen Liter pro Kopf und Jahr beträgt. Auch, wenn Wasser derzeit vor allem weiß vom Himmel fällt zum morgigen Weltwassertag denken die Leute über eine Ressource nach, deren Vorhandensein sie sonst als selbstverständlich voraussetzen. Der 22. März schafft Bewusstsein für dieses besondere Lebensmittel, und das ist gut so. Nicht, weil wir damit aus rein ökologischen Motiven so sparsam umgehen müssen, wie sich das viele bei Strom und Gas längst angewöhnt haben. Sondern weil Wasser in Berlin aus einem regionalen Kreislauf stammt, dessen Schutz eine Aufgabe für uns alle ist. Denn wir verbrauchen Wasser nicht, sondern leiten es nach Gebrauch gereinigt in die Natur zurück. In Berlin ist Wasser nicht knapp im Gegenteil. Wir empfehlen deshalb, nicht am, sondern mit Wasser zu sparen indem man seinen Durst mit gutem Trinkwasser stillt. Die Qualität ist, wie von der Stiftung Warentest erst im Juli 2012 wieder bestätigt, hervorragend. Gegenüber anderen Getränken ist es viel preiswerter und muss nicht von weither transportiert werden das macht es auch noch ökologischer. Kann man mit Wasser sorglos umgehen? Nein. Wasser soll man nie verschwenden und vor allem möglichst sauber zurückgeben. Denn Klärwerke können etwa 97 % aller Stoffe im Abwasser zurückhalten. Eine weitergehende Reinigungsstufe in diesen Werken wird gemeinsam mit Forschern vorbereitet. Ziel ist ein Optimum aus hoher Wirkung bei möglichst geringem zusätzlichen Energiebedarf und Investitionskosten. Sorgsamer, nachhaltiger Umgang mit Wasser heißt also nicht, an der Menge zu sparen, sondern es möglichst wenig mit Dingen zu befrachten, die nicht hinein gehören. Das Klo ist keine Müllkippe! Neue Internetseite für das museum-im-wasserwerk.de mit vielen Informationen Übrigens: Wer noch mehr über Wasser wissen will, kann sich auf der zum Tag des Wassers inhaltlich und optisch komplett überarbeiteten Webseite unseres Museums, informieren. Hier finden sie historische Fotos, Dokumente und Maschinen und mehr als 150 Jahre Geschichte(n) rund ums Berliner Wasser. 170 Kommunalwirtschaft 03/2013

11 Itron bekennt sich am Weltwassertag zu internationaler Zusammenarbeit in der Wasserwirtschaft Innovative Lösungen als Schlüssel zu weltweit effizienter Wasserversorgung Am Weltwassertag begrüßte Itron den Vorstoß der Vereinten Nationen, das Jahr 2013 zum Internationalen Jahr der Wasserzusammenarbeit zu erklären. Nie zuvor waren die Wasservorräte der Erde derart strapaziert, weshalb ein effizienter Umgang mit der Ressource die Kooperation aller beteiligten Parteien erfordert. Als globales Technologieunternehmen arbeitet Itron täglich mit seinen Partnern und Kunden daran, die Wasserwirtschaft zu optimieren. Angesichts wachsender Bevölkerungszahlen, wirtschaftlichen Wachstums und nicht zuletzt des Klimawandels ist es von zentraler Bedeutung, Versorgungsengpässe frühzeitig zu erkennen, die Wasserversorgung zu optimieren, Wasserverluste zu minimieren und durch die Zusammenarbeit aller Beteiligten dem Wassermangel vorzubeugen. Wasserwirtschaft ist heute eine äußerst wichtige globale Herausforderung, so Marcel Regnier, President und Chief Operating Officer bei Itron Water. Wasser ist eine knappe und lebenswichtige Ressource, die eines verantwortungsvollen Umgangs bedarf. Itron ist davon überzeugt, dass nur tatsächlich gemessene Wassermengen auch wirtschaftlich verwaltet und wertgeschätzt werden können. Die Vereinten Nationen definieren den Begriff Wassermangel als Mangel an Wasser in zufriedenstellender Qualität, um die Bedürfnisse von Mensch und Umwelt zu erfüllen. Im Mai 2012 schätzte die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), dass im Jahr 2050 nahezu vier Milliarden Menschen von akutem Wassermangel bedroht sein werden. Vor diesem Hintergrund ist ein Wandel hin zu einem verantwortungsvolleren und nachhaltigeren Ansatz in der Wasserwirtschaft umso dringlicher. Itron ermöglicht Versorgern mit seinen Lösungen und innovativen Diensten die effiziente Verwaltung ihres Verteilungsnetzwerks, die Reduzierung von Wasserverlusten, sowie progressive und sozialverträgliche Preismodelle. Die Endabnehmer erhalten hierdurch eine bessere Kontrolle über ihren Verbrauch. Die folgenden Beispiele zeigen auf, wie Itron Technologie gegen drohenden Wassermangel eingesetzt werden kann. Die Trinkwasserversorgung von Kalgoorlie in Westaustralien speist sich ausschließlich vom 600 Kilometer entfernten Perth. Daher ist die Wasserversorgung hier relativ teuer. Ein Schutzprogramm widmet sich nun dem Management von Trink- und Abwasser. Dank des installierten Itron Versorgungsnetzwerks ging der Wasserverbrauch über die vergangenen zwei Jahre um sieben Prozent zurück. Die Möglichkeit, Nutzungsprofile online einzusehen sowie Warnungen vor beschädigten Leitungen haben die Endverbraucher zu einem nachhaltigeren Umgang mit Wasser bewegt. Die Insel Malta sieht sich mit der Herausforderung konfrontiert, seiner Bevölkerung eine erschwingliche und sichere Wasserversorgung zu gewährleisten ohne über eigene Quellen zu verfügen. Mit der Lieferung intelligenter Wassermessgeräte schuf Itron im Rahmen einer großangelegten Smart Grid Initiative die Basis für einen transparenten und kontrollierten Individualverbrauch, und damit einen effizienteren Umgang mit den maltesischen Wasserreserven.

12 Die Clayton County Water Authority (CCWA) in Georgia (USA) verzeichnete Versorgungverluste von nahezu 20 Prozent. Mithilfe der Itron Lösungen zur Leckagedetektion war der Versorger in der Lage, kostspielige Lecks aufzuspüren und zu beheben. Seit dem Jahr 2000 hat die CCWA 669 Lecks repariert und die Versorgungsverluste auf 9 Prozent reduziert, was einer Wasserersparnis von über 23 Milliarden Litern Wasser entspricht. In Afrika, wo Wasserwirtschaft ein zentrales Element nachhaltiger Entwicklung ausmacht, wird Itron angehende Ingenieure im Bereich Wassermessung schulen. Als Teil einer im Juni 2012 besiegelten Partnerschaft mit dem International Institute for Water and Environmental Engineering, 2iE in Ouagadougou, Burkina Faso, unterstreicht diese Initiative das Engagement von Itron in der internationalen Zusammenarbeit. In Afrika nimmt nachhaltige Wasserwirtschaft einen zentralen Stellenwert in der Versorgung einer wachsenden Bevölkerung und Wirtschaft ein, erklärt Paul Ginies, CEO 2iE. Wir möchten junge Menschen daher befähigen, zukünftige soziale und umweltpolitische Entwicklungen zu verstehen und ihnen die Mittel an die Hand geben, diese Herausforderungen auf innovativem Wege zu meistern. Heute sind wir dazu in der Lage dank langfristiger und effizienter Partnerschaften mit der Privatwirtschaft, wie die mit Itron getroffene Vereinbarung. Weitere Informationen unter: Tag des Wassers 22. März 2013 Bachreporter unterwegs Die Wasserschule Köln eine Kooperation des Wasserforums Köln e.v., der RheinEnergie und der Stadtentwässerungsbetriebe Köln AöR hatte zusammen mit den Kölner Verkehrs- Betrieben AG (KVB) zur Veranstaltung Bachreporter unterwegs anlässlich des Tags des Wassers eingeladen. Wir starteten unsere neue Unterrichtsreihe Gewässerökologie in der Wasserschule mit der 4. Klasse der GGS Von- Bodelschwingh-Straße aus Höhenhaus. Dies war gleichzeitig der Auftakt für eine Mobilitätspartnerschaft zwischen den KVB und der Wasserschule Köln, die wunderbar zum diesjährigen Motto des Weltwassertages Wasser und Zusammenarbeit passte. Durch Naturerfahrung und -erkundung an verschiedenen Kölner Bächen wurden für Großstadtkinder Begriffe wie Wasserverschmutzung, Klimawandel, Treibhauseffekt auf einfache Weise begreifbar gemacht und durch Themen wie Gewässerschutz und nachhaltige Mobilität mit Alltagssituationen der Kinder verbunden. Die Wasserschule Köln Das Wasserforum Köln e.v. hat mit den Stadtentwässerungsbetrieben Köln, AöR und der RheinEnergie AG vor zwei Jahren am Tag des Wassers 2011, die Wasserschule Köln gegründet. Das Bildungsangebot umfasst neben dem Thema Trinkwasser auch den Abwasserbereich und gab so jeweils altersgerecht einen Überblick über den gesamten Wasserkreislauf. Vertiefend bieten wir Unterrichtsreihen zu den Themen Wassereigenschaften, Hochwasserschutz, Wasserfledermaus und ab sofort Gewässerökologie an. Dazu standen uns zwei außerschulische Lernorte, die Villa Öki auf dem Gelände des Großklärwerks in Stammheim sowie das Wasserwerk Westhoven zur Verfügung. In diesen beiden außerschulischen Lernorten bieten wir für Vorschulkinder und Schüler aller Altersgruppen und Schulformen modernsten Unterricht an. Für Lehrer, Referendare und Studenten stehen Fortbildungsveranstaltungen auf unserem Programm. Unser Ziel ist, mit unserem Bildungs- und Freizeitangebot Sensibilität im Umgang mit Wasser, aber auch der Natur und unserem unmittelbaren Lebensraum zu entwickeln, zu steigern und zu bewahren. Neu: Gewässerökologie: Bachreporter unterwegs Mit Lupe und Käscher auf den Spuren von Wasserfloh & Co. Ein natürlicher Bachlauf ist gekennzeichnet durch wechselnde Wasserstände mit Lebensgemeinschaften, die sich an den Wechsel von Hoch- und Niedrigwasser angepasst haben. Ein unverbauter Bach bildet mit seinem vielfältig strukturierten Naturraum viele ökologische Nischen für Pflanzen und Tiere. Dass Wasser lebenswichtig ist, wissen die Schülerinnen und Schüler nach der Einführung, im zweiten Schritt geht es daran zu entdecken, was in einem auf den ersten Blick so unauffälligen Bachlauf so alles lebt. Die kleinen Forscher können bewaffnet mit Becherlupe und Käscher viele Insekten, Würmer und Weichtiere finden: Typisch für einen mitteleuropäischen, naturnahen Bach vor allem am steinigen Grund sind Steinfliegenlarven, Köcherfliegenlarven, Libellenlarven und Eintagsfliegenlarven sowie Wasserasseln, Bachflohkrebse, Wasserflöhe und Zuckmückenlarven. Aber auch Wandermuscheln, Flussnapfschnecken und Egel sind zu finden. Wer Glück hat, sieht sogar Stichlinge oder Wasserskorpione. Was sagt die Köcherfliegenlarve über die Wasserqualität? Welche Nahrungsketten gibt es in Fließgewässern? Was sind biologische Gewässergüteuntersuchungen? Viele interessante Themen knüpfen sich an die Gewässerökologie auch und gerade im städtischen Raum. Künftig planen wir, mehrmals jährlich Schulklassen an verschiedenen Standorten im Kölner Stadtgebiet zum Thema Gewässerökologie forschen zu lassen. Ziele sind neben dem Flehbach auch die Strunde, der Kurtenbach und andere naturnahe Bachläufe im Kölner Stadtgebiet. Die Zusammenarbeit mit den Kölner Verkehrsbetrieben Mobilität braucht starke Partner. Die Kooperation mit der Wasserschule Köln begründet eine starke Partnerschaft zwischen Mobilität und Umwelt. Zum Auftakt der Kooperation laden KVB und Wasserschule Köln die 4. Klasse der GGS Von-Bodelschwingh-Straße aus Höhenhaus zu einem nicht alltäglichen Naturkundeunterricht ein. Mit einem modernen Hybrid-Linienbus der KVB werden die Kinder in Höhenhaus abgeholt. Unterrichtsort ist der Parkplatz am Waldkindergarten am Brücker Mauspfad an der KVB Bushaltestelle Friedhof Lembacher Weg. Hier werden die Kinder in zwei Stunden 172 Kommunalwirtschaft 03/2013

13 beispielsweise hautnah erleben, welchen Einfluss die tägliche Fahrt im Elterntaxi auf das Leben des Bachflohkrebses hat und was der wiederum mit dem Wasser aus dem Wasserhahn zuhause zu tun hat. Hier sind also nasse Füße und nassforsche Fragen erwünscht! Mobilität will gelernt sein! Spätestens mit dem Schulbeginn werden Kinder aktive Verkehrsteilnehmer und müssen das selbstständige unterwegs sein lernen. Mobilität, Verkehr und Umwelt sind bildungsrelevante Themen und sollten daher auch gelehrt werden. Die KVB praktiziert rund 30-mal im Jahr in Kooperation mit Kölner Grundschulen, Polizei, Stadtverwaltung und Verkehrsverbund Rhein-Sieg lebenspraktische Verkehrserziehung. Dies findet direkt im Schulunterricht aber auch in den Bussen und Bahnen der KVB statt. Neben den ganz praktischen Fragen zum selbstständigen unterwegs sein in einer Großstadt gehören zunehmend auch die Förderung von Bewegung und motorischer Geschicklichkeit dazu. Mobilitätskompetenz fördert die Eigenverantwortung, schult vernetztes Denken und macht Zusammenhänge begreifbar, indem Bereiche wie Sicherheit, Umwelt, Gesundheit sowie soziale und gesellschaftliche Zusammenhänge verknüpft werden. Kinder begreifen auf diese Weise, welchen Einfluss sie durch ihr Verhalten im Alltag auf Natur und Umwelt und schließlich auf ihre eigene Lebensqualität haben. Unser Anlass: Tag des Wassers 22. März 2013 Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hat 2013 zum Internationalen Jahr der Wasserkooperation erklärt. Auch der Weltwassertag am 22. März 2013 war dem Thema Wasser und Zusammenarbeit gewidmet. Im Auftrag der Vereinten Nationen organisiert die UNESCO die Aktivitäten der UNO in diesem Internationalen Jahr, insbesondere wegen des multidisziplinären Ansatzes der UN- ESCO, die Natur- und Sozialwissenschaften, Bildung, Kultur und Kommunikation zusammen führt. Wasser ist nämlich entscheidend für alle diese gesellschaftlichen Bereiche. Ziel des Internationalen Jahres ist, das Bewusstsein dafür zu schärfen, dass Zusammenarbeit im Bereich Wasser die Regel und nicht die Ausnahme ist und dass Zusammenarbeit zu Wasserressourcen der Auftakt sein kann für Zusammenarbeit in anderen Gesellschaftsbereichen Weitere Informationen unter: und Kommunalwirtschaft 03/

14 Maßschneider unter den Gasanbietern Die GasVersorgung Süddeutschland wandelt sich von der regionalen Ferngasgesellschaft zum umfassenden Erdgas-Dienstleister Die GasVersorgung Süddeutschland präsentiert ihr Marktkonzept auch offensiv nach außen, mit Felix Zimmermann zum Beispiel er ist bei der GVS Leiter des Fachgebiets Portfolio- und Risikomanagement. Auf einem Anzeigenmotiv der neuen GVS-Kampagne, die seit April erscheint, tritt er als Maßschneider auf; er prüft den Sitz eines Kundensakkos und misst mit dem Meterband nach auf diese Weise präsentiert er die Dienstleistung Portfoliomanagement. Ein Schneider passt einen Anzug perfekt an seinen Kunden an. Ganz ähnlich ist es mit dem Portfoliomanagement: Hier erarbeiten wir für jeden Kunden ganz auf seine Anforderungen zugeschnittene Beschaffungsstrategien, erklärt Michael Kirschner, GVS-Bereichsleiter Vertrieb, die ungewöhnliche Kampagne. Wir wollen uns, unsere Leistungen und unsere besondere persönliche Note sichtbar machen. Damit differenzieren wir uns nicht nur am Markt, sondern wollen ihn auch weiterhin aktiv mitgestalten und genauso leben wir unseren Unternehmens-Claim: Ihre Energie. Unsere Leidenschaft. Denn engagierte Menschen sind die Voraussetzung für vertrauensvolle Geschäftsbeziehungen, für Kundennähe und Kundenservice. Dieser ausgeprägte Gestaltungswille zusammen mit einer marktorientierten Ausrichtung brachte das über 50 Jahre alte Traditionsunternehmen auf den heutigen Weg. Mutiger Umbau: vom Platzhirsch zum flexiblen Dienstleister Der Leiter Portfolio- und Risikomanagement Felix Zimmermann macht auch beim Shooting für die neue GVS-Kampagne in der Rolle des Maßkonfektionierers eine gute Figur. Der Erdgasmarkt ist heute für die kommunalen Energieunternehmen offener denn je: Noch nie gab es mehr Auswahl unter den Gasanbietern und noch nie waren die Möglichkeiten beim Gasbezug vielfältiger. Vor der Marktliberalisierung waren Ferngasgesellschaften die Hauptlieferanten für kommunale Weiterverteiler. Mit ausgeprägtem Gestaltungswillen und konsequenter Ausrichtung auf die Kundenbedürfnisse steht die GasVersorgung Süddeutschland (GVS) mit neuer Ausrichtung selbstbewusst am Markt. Die Stuttgarter GVS ist heute eine reine Handels- und Vertriebsgesellschaft für Erdgas und Bio-Erdgas. Sie verbindet ein modernes Produktportfolio mit vielfältigen gaswirtschaftlichen Dienstleistungen und Marketingunterstützung. Mit dieser Ausrichtung behauptet sich der baden-württembergische Marktführer nach den tiefgreifenden strukturellen Veränderungen nun deutschlandweit und ist auch im angrenzenden Ausland aktiv. Maßgefertigte Angebote und besondere Kundenorientierung sind die Devise. Konsequentes Konzept nach innen wie nach außen Am 6. März 1961 gründeten die Städte Baden-Baden, Göppingen, Mannheim, Pforzheim, Reutlingen, Stuttgart und Ulm sowie die Südwestdeutsche Ferngas AG die GVS. Später kamen das Land Baden-Württemberg sowie die Städte Freiburg und Heilbronn hinzu. Damit begann das Erdgaszeitalter im Land. Ziel war der Aufbau eines überregionalen Verbundsystems, um den Städten und Gemeinden des Landes Gas in ausreichenden Mengen zu wettbewerbsfähigen Preisen zur Verfügung zu stellen. Der Übergang von der lokalen Produktion von Kokereigas auf zunächst Raffineriegas und schließlich Erdgas erforderte den kostspieligen Aufbau der Infrastruktur. Die GVS war als Ferngasgesellschaft bald der größte Gasversorger im Ländle und regional stark verwurzelt. Die Vertragsbeziehungen waren hauptsächlich langjährig, Laufzeiten von 15 bis 20 Jahren nicht selten. Mit der Marktliberalisierung entschieden sich viele Stadtwerke für das Mehrlieferantenmodell und nutzen heute die Vorteile der liquider gewordenen Handelsmärkte. Kurze Vertragslaufzeiten, vielfältige Produkte und ein starker Druck auf die Margen kennzeichnen den Gasmarkt. Doch die GVS hat als reine Erdgashandels- und Vertriebsgesellschaft die Trendwende geschafft: Seit dem 1. Juli 2011 hat sie den Netzbetrieb an das unabhängige Schwesterunternehmen terranets bw abgetreten damit hat sie die Anforderungen der 3. EU-Binnenmarktrichtlinie umgesetzt. Die GVS wächst weiter und ist in eine neue Entwicklungsphase getreten; bis 2012 ist der Absatz auf 50,7 Milliarden Kilowattstunden gestiegen. Dabei halfen ihr einerseits die langjährige Erfahrung in der Gaswirtschaft und die gute Kenntnis über die Bedürfnisse der Kunden und andererseits ihre Offenheit für neue Vermarktungsstrategien. Kernanforderungen im Gasgeschäft bleiben weithin Versorgungssicherheit, Preisvorteil und Umweltverträglichkeit. Dezentrale Energieversorgung, umweltschonende Strom- und Wärmeerzeugung sowie Mobilität sind von zentraler Bedeutung für die Energiewende. Erdgas ist als leistungsstarker und flexibler Energieträger der ideale E-world 2013: Die GVS präsentiert sich regelmäßig auf der europäischen Leitmesse der Energiewirtschaft. 174 Kommunalwirtschaft 03/2013

15 Partner der erneuerbaren Energien im intelligenten Energiesystem des 21. Jahrhunderts, betont Michael Kirschner. So begab sich die GVS mit der Aufnahme von Bio-Erdgas in ihr Produktportfolio im Jahr 2009 in eine Vorreiterrolle. Bio-Erdgas erneuerbar, speicherbar und vielseitig Gemeinsam mit dem Wirtschaftsministerium des Landes und verschiedenen Stadtwerken startete das Unternehmen eine Vermarktungsoffensive für Bio-Erdgas. Damit bieten wir unseren Kunden einen zukunftsfähigen Energieträger, der auch einen bedeutenden Beitrag zum Klimaschutz leisten kann, unterstreicht Michael Kirschner das Engagement. CO 2 -neutral, erneuerbar, speicherbar und vielseitig sind die Stichworte; Bio-Erdgas kommt einfach und bequem aus der Gasleitung. Dadurch werden technisch aufwändige und teure Zusatzinstallationen wie Kollektoren, Pellet-Bunker oder Erdbohrungen überflüssig. Auch die gesetzlichen Anforderungen bei der Heizungsmodernisierung oder beim Neubau können Bio-Erdgas Bio-Erdgas ist CO 2 -neutral, da nur die Menge CO 2 abgegeben wird, die zuvor der Umwelt entzogen wurde. Hergestellt wird es aus Biogas, das in regionalen Biogasanlagen auf Erdgasqualität aufbereitet wird. Dabei werden dem Biogas Wasser, Kohlendioxid, Schwefel und Stickstoff entzogen sowie dessen Methananteil erhöht. Das produzierte Biomethan entspricht in seiner chemischen Zusammensetzung Erdgas und kann nach Druckanpassung einfach ins Gasleitungsnetz eingespeist werden. Meistens kann es dort produziert werden, wo es später zum Einsatz kommt. Damit werden in einer Region neue Arbeitsplätze geschaffen und die ansässige Wirtschaft gefördert. Das bedeutet auch Unabhängigkeit von ausländischen Energielieferanten. Wettbewerb, und alle haben das gleiche Produkt. Dass die Kunden uns hier in Baden-Württemberg seit 50 Jahren kennen, ist ein Vorteil, sagt Michael Kirschner. Mit unserer Mischung aus attraktiven Konditionen und dem Mehrwert, über das Produkt hinaus, sind wir gut aufgestellt. Das ist unser GVS-Prinzip. Damit können wir mittlerweile überall überzeugen. Das GVS-Prinzip ist Kundenorientierung pur: Aus einer großen Vielfalt von maßgeschneiderten Produkten und Dienstleistungen werden individuelle Pakete geschnürt. Das Produktportfolio ist mittlerweile so groß, dass sogar eine spezielle Nomenklatur für die klare Übersicht geschaffen wurde. Es gibt Vollversorgung, Standardhandelsprodukte oder Speicherprodukte für Kunden, die Planungssicherheit brauchen. Strukturierte Lieferungen oder flexible Bänder schaffen den Ausgleich zwischen Chance, Risiko und Flexibilität. Permanent marktgebundene Preise bieten beispielsweise Tranchenmodelle oder Day-and-Month-ahead-Produkte. Weitere Spezialanforderungen decken unter anderem Produkte mit Temperatur- oder Gasmarktanbindung ab. Wir haben kein Schwerpunktprodukt. Unser Schwerpunkt liegt auf der individuellen Lösung für Stadtwerke, regionale Gasversorger und Industriekunden, sagt Michael Kirschner. Alle wollen heute zwar strukturiert, aber immer flexibler beschaffen. Durch unsere große Bandbreite können wir diese Möglichkeit bieten. Das betrifft sowohl die Mengen als auch Bezugsoder Lieferzeiträume. Und marktbasierte Preismodelle geben auch kleineren Kunden die Möglichkeit, zu Marktpreisen zu kaufen. GVS-Dienstleistungen sind keine Nebensache Mit der Bio-Erdgas-Kampagne Einfach gutes Klima unterstützt die GVS Stadtwerke und regionale Energieversorger bei der Vermarktung. so leicht erfüllt werden. Das renommierte Internat Schule Schloss Salem ist einer der Bio-Erdgas-Kunden und unterhält sehr erfolgreich ein bio-erdgasbetriebenes Blockheizkraftwerk zur Wärme- und Stromgewinnung. Stadtwerken empfiehlt die GVS, ihr Portfolio mit Bio-Erdgas zu ergänzen. Für die Vermarktung bietet die GVS auch eine Bio-Erdgas- Kampagne Einfach gutes Klima an, deren Materialien an jedes Stadtwerk oder jeden regionalen Energieversorger angepasst werden können. Trendprodukt: die besonders individuelle Lösung Die Konkurrenz ist groß unter den Gasanbietern: Mit einem Angebot treten wir oft mit bis zu 15 anderen Anbietern in Bei der GVS haben auch die gaswirtschaftlichen Dienstleistungen eine große Bedeutung. Sie werden, so wie die Produkte, kontinuierlich und eng am Markt weiterentwickelt. Gleichzeitig sind sie alle erprobt, denn der Gasanbieter nutzt sie für die Optimierung der eigenen Beschaffung. Hier wird die natürliche Nähe zu den Stadtwerken und regionalen Energieversorgern besonders deutlich, und die GVS kann Portfolio- und Bilanzkreismanagement, Lastganganalysen, Kapazitätsoptimierung und Produktmarketing als ausgewiesener Experte anbieten. Der Kunde kann die Qualität der Services praktisch an der Entwicklung der GVS ablesen, sagt Michael Kirschner. Da Transparenz einer der zentralen Punkte in diesen Bereichen ist, stellt die GVS immer auch aktuelle Marktinformationen zur Verfügung. Für Stadtwerke und Industrieunternehmen mit eigenem Bilanzkreis bietet die GVS ein Rechnungsbilanzkreispooling an. Dabei entsteht eine große Kooperation unabhängiger Kommunalwirtschaft 03/

16 Gleichgesinnter, die sich zusammenschließen, um Portfoliovorteile auszuschöpfen. Mit den gaswirtschaftlichen Dienstleistungen hören die GVS-Services aber noch lange nicht auf. Branchenspezifische Unterstützung rund um Vertrieb, Marketing und Kommunikation bieten unter anderem auch praxisorientierte Workshops. Experten informieren die GVS- Kunden über Veränderungen am Markt: Aktuell stehen die neuen Markt-Regulierungsvorschriften REMIT, MiFID II und EMIR auf dem Veranstaltungsplan. (siehe Kasten). Die Brüsseler Regeln zur Finanzmarktregulierung haben auch direkte Auswirkungen auf die Energieversorger. Die Anforderungen an Handel und Beschaffung von Erdgas steigen. Die GVS- Services sind eine wichtige Komponente unseres Angebots und bieten unseren Kunden einen direkten Mehrwert, betont Michael Kirschner die Bedeutung des umfassenden Dienstleistungsprogramms. Die Regulierungsvorschriften REMIT, EMIR und MiFID II: Aktuelle Workshops mit hohem Kundennutzen Die Regeln von REMIT (Regulation in Market Integrity and Transparency), EMIR (European Market Infrastructure Regulation) und MiFID II (Markets in Financial Instruments Directive) sollen in Zukunft den Energiemarkt enger überwachen und beispielsweise Insidergeschäfte verhindern. Deutschland plant in diesem Rahmen zusätzlich eine nationale Meldestelle. Doch nicht nur die Namen sind nicht leicht zu durchschauen, sondern auch Inhalt und Anwendung lassen sich nicht auf den ersten Blick erfassen besonders für Energieversorgungsunternehmen, die nicht von allen Vorschriften betroffen sind. Experten von PA Consulting Group, PwC, BDEW oder EFET informieren in GVS-Veranstaltungen von April bis Juni 2013 Stadtwerke, regionale Energieversorger und Industrieunternehmen über die Anforderungen, Pflichten und Auswirkungen von REMIT und Co. Informationen bei Roxana Parlapanis unter Tel ; Effiziente Strukturen für mehr Kundennähe Strukturell setzt die GVS auf eine schlanke Geschäftsorganisation. Moderne IT-Systeme und automatisierte interne Prozesse sorgen für mehr Effizienz, Schnelligkeit und Freiraum für die Aktivitäten nach außen. Alle Dienstleistungen werden inhouse abgewickelt. Dafür werden die 85 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen kontinuierlich geschult und offene Positionen mit Fachleuten besetzt. Die GVS ist insgesamt jünger geworden. Unsere Teams vereinen Erfahrung und Kompetenz mit moderner Innovationskraft, sagt Michael Kirschner. Besonders stolz sind wir auf den überdurchschnittlich hohen Frauenanteil in Führungspositionen. Auch das macht die GVS zu einem modernen Unternehmen. Gesellschaftliches Engagement: den Nachwuchs im Fokus Kinder sind unserer Zukunft, so Michael Kirschner. Unter dem Motto Energie für Bildung fördern wir den Nachwuchs in den Bereichen Sport, Kultur und Kunst sowie im sozialen Bereich. Mit der GVS-Initiative Energie für Bildung, beispielsweise, werden jeden Monat Projekte ausgezeichnet, die Kinder und Jugendliche an Naturwissenschaften heranführen. Damit setzt sich die GVS gegen den zunehmenden Nachwuchsmangel in technischen Berufen ein ( Für das Projekt Windenergie im Brettacher Wald erhielten die Umwelt-AG des Eduard-Mörike-Gymnasiums in Neuenstadt und das DLR SchoolLab in Lampoldshausen einen Preis im Wettbewerb Energie für Bildung der GVS. Bei der Preisverleihung war die Freude bei den Schülern und Lehrern des Gymnasiums groß. Auch die Bürgermeister von Neuenstadt und Langenbrettach, Vertreter der Stadtwerke, der Bürgerenergiegenossenschaft (BERN) und des DRL-Schülerlabors Lampoldshausen waren zur Übergabe gekommen. Auch mit ihrem neuen Marktkonzept ist die GVS ein bodenständiges Unternehmen geblieben, in dem Kernwerte wie Vertrauen, Partnerschaft und Dialog einen hohen Stellenwert haben. Die Mischung aus Tradition und Innovation ist ihr wichtig, auch für den weiteren Weg. Die Zukunft von Erdgas sieht die GVS auch im Rahmen der Energiewende positiv: Erdgas als umweltschonendster fossiler Brennstoff wird nach wie vor eine wichtige Rolle spielen. Und Bio-Erdgas wird sicherlich weiter an Bedeutung gewinnen, so Michael Kirschner. Es war die richtige Entscheidung! Ein Jahr Energieerzeugung mit Bio-Erdgas und Blockheizkraftwerk auf Schule Schloss Salem Mit Bio-Erdgas und dem neuen Blockheizkraftwerk (BHKW) konnten wir im Vergleich zu Heizöl die Energiekosten senken. Unsere Erwartungen haben sich erfüllt, berichtet Christian Niederhofer, kaufmännischer Geschäftsführer des renommierten Internats Schule Schloss Salem. Durch die langfristigen Lieferverträge für das Gas sitzen wir auch nicht mehr in der Heizölpreis-Achterbahn. Damit zieht Niederhofer die erste Bilanz nach einem Jahr Wärme- und Stromerzeugung mit der dezentralen Anlage. Das Bio-Erdgas dazu liefert die GasVersorgung Süddeutschland aus Stuttgart. Das BHKW steht im Überlinger Schloss Spetzgart einem der vier Internatsstandorte unweit des Bodensees. Hier leben 190 der insgesamt 340 Oberstufenschüler. Entsprechend hoch sind die Anforderungen an Heizung und Warmwasserversorgung. Seit Dezember 2011 erzeugt das mit Bio-Erdgas betriebene BHKW rund 70 Prozent des Wärmebedarfs für das historische Gebäude. Zusätzlich produziert es 750 Megawattstunden (MWh) Strom, die in das öffentliche Netz eingespeist werden. Ein Blockheizkraftwerk ist eine interessante Möglichkeit, Erdgas besonders effektiv zu nutzen. Außerdem leistet man damit einen wirksamen Beitrag zum Klimaschutz und zur Umsetzung der Energiewende, sagt Dirk Ebinger als zuständiger GVS Key-Account-Manager. Mit dem Einsatz von 100 Prozent Bio-Erdgas geht die Geschäftsführung von Salem in Sachen Umweltschutz und Ressourcenschonung noch einen Schritt weiter. Klimaschutz gehört seit Jahren zu unserem Internatsleben. Mit der Kombination von BHKW und Bio-Erd- 176 Kommunalwirtschaft 03/2013

17 gas verfügen wir auch in der Wärme- und Stromgewinnung über ein Vorzeigeprojekt, sagt Christian Niederhofer. Nach einem Jahr reibungslosem Betrieb sind wir rundum überzeugt, dass wir die richtige Entscheidung getroffen haben. GVS Profil und Kennzahlen Die GasVersorgung Süddeutschland, mit Sitz in Stuttgart, gehört zu den großen Erdgasgesellschaften in Deutschland. Sie ist Partner von Stadtwerken, Kraftwerken und Industrie im In- und Ausland. Seit dem 1. Juli 2011 ist die GVS eine reine Erdgashandels- und Vertriebsgesellschaft, die sich ausschließlich auf Handel und Vertrieb von Erdgas und Bio-Erdgas konzentriert. Den Netzbetrieb hat die GVS an das unabhängige Schwesterunternehmen terranets bw abgegeben, um die Anforderungen der 3. EU-Binnenmarktrichtlinie zu erfüllen. Kennzahlen 2012: Umsatzerlöse: 1,438 Mrd Euro Erdgasabsatz: 50,7 Mrd kwh Mitarbeiter: 85 Gründung: 1961 Alleiniger Gesellschafter ist die EnBW Eni Verwaltungsgesellschaft mbh GVS Key-Account-Manager Dirk Ebinger schaut sich die Werte des Blockheizkraftwerks (BHKW) im Internat Schule Schloss Salem an. Das BHKW erzeugt mit Bio-Erdgas rund 70 Prozent des Wärmebedarfs für Schloss Spetzgart, das 190 Schüler beherbergt. Zusätzlich produziert das BHKW 750 Megawattstunden Strom für das öffentliche Netz. Kläranlagentechnik Innovative Belüftungssysteme sorgen für optimale Abwasserreinigung bei hoher Energieeffizienz Viele kommunale Kläranlagen in Deutschland sind dabei, ihre bestehenden Belüftungssysteme zu modernisieren. Aber welches System ist am besten geeignet? Entscheidende Kriterien sind hier neben den technischen Performance-Daten, Lebensdauer und Wartungsaufwand sowie insbesondere die Energieeffizienz der Systeme. Energie- Einsparungen senken die laufenden Betriebskosten erheblich und ermöglichen zügiges Amortisieren von Neuinvestitionen. Wie muss ein optimales Belüftungssystem aussehen, dass einmal eingebaut, viele Jahre bei geringem Serviceaufwand und ohne Leistungseinbruch funktioniert? Mit dieser Frage beschäftigt sich die Aquaconsult Anlagenbau Ges.m.b.H aus Österreich seit vielen Jahren. Dabei konzentriert sich das international tätige Unternehmen auf die Fertigung des AEROSTRIP -Streifenbelüfters. Mit Erfolg: Der Tiefenbelüfter, der am Beckenboden befestigt wird, ist weltweit in Hunderten von kommunalen und industriellen Kläranlagen im Einsatz. Das System steht je nach Einsatzbedingungen vor Ort in zwei Materialvarianten entweder aus Edelstahl oder PVC zur Verfügung. Das Erfolgsgeheimnis liegt jedoch in der Membran aus Polyurethan (PU): Denn umso feinblasiger ein Belüftungssystem arbeitet, desto besser. Am Firmenhauptsitz in Traiskirchen in der Nähe von Wien haben die Belüftungs-Spezialisten neben der Produktion eine Forschungs- und Entwicklungsabteilung aufgebaut, um alle eingesetzten Materialien kontinuierlich weiter zu optimieren. Dazu gehört auch ein großer, acht Meter tiefer Test-Tank, in dem die Sauerstoffzufuhrleistung der Belüfter geprüft wird oder neue Innovationen in Langzeittests überwacht werden. In vier weiteren Testbecken, wird der Einfluss unterschiedlicher Wasserinhaltsstoffe auf Druckverlust und Blasengröße erforscht. Zur Untersuchung der Membranen, stehen eine Zugprüfmaschine und ein Infrarot-Spektrometer zur Verfügung. Diese liefern wertvolle Informationen über die Langzeitperformance der Belüftermembrane. Eine Besonderheit ist, dass alle Belüfter ohne Unterkonstruktion direkt am Beckenboden befestigt werden können. Das ermöglicht die Nutzung der größtmöglichen Einblaßtiefe und einen damit verbundenen besseren Sauerstoffeintrag ins Abwasser. Des Weiteren werden etwaige Totzonen unter den Belüftern in denen sich Ablagerungen bilden können bei einer Kommunalwirtschaft 03/

18 direkten Bodenmontage vermieden. Bei abgestellter Luftzufuhr schließen die Poren der Membrane selbsttätig und kein Abwasser kann in den Belüfter eindringen. Sollte ein Belüfter beschädigt werden, verhindert die integrierte Rückflusssicherung ein Eindringen von Wasser in die Luftleitung. Das führt zu mehr Betriebssicherheit. Die Leistungsdaten können sich sehen lassen: Eine Sauerstoffnutzung von bis zu 60 Prozent bei einem Sauerstoffertrag von 3 bis 6 Kg O 2 /kwh bei Regelbarkeit der Luftmenge von 0 bis 100 Prozent. Entscheidend ist es, für jede Kläranlage eine maßgeschneiderte, den spezifischen Bedingungen vor Ort optimal angepasste Lösung zu finden. Die Belüftungstechnik bewährt sich sowohl im konventionellen biologischen Reinigungsverfahren als auch in Verbindung mit Festbetten, flotierten Festbetten und Membran-biologischen Verfahren. Das gesamte eingesetzte Material ist resistent gegen alle Arten von Inhaltsstoffen im Abwasser, die nach den Vorschriften vom ATV- Regelwerk in biologische Kläranlagen eingeleitet werden dürfen. Amortisation bereits nach 3 Betriebsjahren Dass sich die Investition in diese Belüftungstechnologie für Kläranlagenbetreiber rechnet, zeigt nachfolgendes aktuelles Anwendungsbeispiel aus Rheinland-Pfalz auf. Die Kläranlage Landstuhl ist für Einwohnerwerte (EW) ausgelegt und entsorgt das Abwasser von EW; unter Abwässer vom nahegelegenen Flughafen Ramstein. Das führt immer wieder zu Stoßbelastungen von rund 50 Prozent und mehr. Die Anlage verfügt über neun Belebungsbecken, die in drei Straßen aufgeteilt sind. Um die Reinigungsleistung zu verbessern entschieden sich die Verantwortlichen 2012 nach Prüfung mehrerer Systeme für eine Modernisierung der Anlage durch den Einsatz von AEROSTRIP -Streifenbelüftern. Aquaconsult arbeitet auf dem deutschen Markt seit vielen Jahren erfolgreich mit der UD Umwelt-Dienste GmbH zusammen. Die erfahrene Partnerfirma mit umfassenden Engineering-Knowhow war auch hier für die komplette Projektberatung- und -abwicklung verantwortlich und steuert deutschlandweit den Vertrieb der Belüftungssysteme sowie den kompletten Wartungsservice. Entscheidend für nachhaltige Verbesserungen sind ausführliche Tests und Analysen im Vorfeld, erklärt Rüdiger Vrabac, einer der Projektleiter von UD Umwelt-Dienste GmbH. Die Fachleute ersetzten nach ausführlicher Analyse die 810 bestehenden Rohrbelüfter durch 144 Aerostrip Streifenbelüfter vom Typ Q mit einer Länge von vier Meter und 180 mm Breite, wobei jede Länge in 0,5 Meter Abstufungen produziert werden kann. Wir haben uns für die Kunststoff-Variante entschieden, die ideal für eine Abwassertemperatur von < 30 Celsius ist, so Rüdiger Vrabac weiter. Die Membrane enthalten weder Weichmacher noch Zusatzstoffe und werden somit nicht so schnell spröde, ergänzt der Projektleiter der UD Umwelt-Dienste GmbH. Die Installation erfolgte im Frühjahr 2012 in einem Zeitraum von drei Wochen inklusive Entleeren, Reinigen und Neuinstallieren. Seitdem läuft das System wartungsfrei. Der Praxistest vor Ort ist längst bestanden. Uns überzeugen in erster Linie der geringe Energie- und Wartungsaufwand, erklärt Jörg Bernheine, Fachbereichsleiter Technik der Verbandsgemeindewerke Landstuhl. Geprüfte Langzeit-Performance Ein Expertenteam um Prof. Michael K. Stenstrom von der University of Los Angeles hat 2012 die Performance von AEROSTRIP - Streifenbelüftern in einer EGW (Einwohnergleichwerte) Kläranlage in Bremerton (USA) untersucht. Das Besondere: Die insgesamt 280 am Beckenboden angebrachten Belüfter mit einer Größe von 300 x 15 cm sind bereits seit elf Jahren im Einsatz. Die Untersuchungen sind Bestandteil einer Studie über die Effizienz unterschiedlicher Belüftungssystemen und seit Dezember 2012 veröffentlicht. Das Ergebnis für die 11-jährigen Tiefenbelüfter: Bei konventionellen Anlagen mit geringem Schlammalter von ein bis sechs Tagen funktionieren sie besser als alle vorher getesteten, feinblasigen Systeme mit vergleichbarer Einsatzzeit und besser als viele neue Tiefen-Belüftungssysteme. Zur Überprüfung der Sauerstoffzufuhr wurden off-gastest durchgeführt. Dabei wird bei laufendem Betrieb eine Absaugglocke auf die Wasseroberfläche gelegt. Die Sauerstoffgehalt-Analyse der abgesaugten Gase ermöglicht Rückschlüsse über das Belüftungssystem. Die erreichte Sauerstoffausnutzung im Abwasser betrug 3,3%/m Einblastiefe, bei einem a-wert von 0,5. In Reinwasser wurde eine durchschnittliche Sauerstoffausnutzung von circa 6,6 % je Meter Einblastiefe erreicht, durch Reinigen mit einem einfachen Hochdruckwasserstrahl konnte das Blasenbild der Belüfter deutlich verbessert und die Sauerstoffausnutzung auf 7,3%/m gesteigert werden. In einigen Anlagen sind AEROSTRIP Belüfter seit über 15 Jahren ohne Membrantausch im Einsatz. Trotzdem hat eine dermaßen hohe Effizienz nach 11 Jahren Betrieb unsere Erwartungen noch übertroffen, so Dipl.-Ing. Gerald Glaninger, Vertriebs-und Marketingleiter bei der AQUA- CONSULT Anlagenbau GmbH. 178 Kommunalwirtschaft 03/2013

19 nur wenigen Wochen bis auf ein Tief von Kilowatt pro Stunde im Juli. Tabelle 1 zeigt das Einsparpotential an Strom mit der neuen und alten Belüftungstechnologie anhand vorher definierter Werte und der oben erwähnten mittleren Jahresfracht der EW und einem a-wert von 0,70. Das entspricht KG BSB5/d. So sank beispielsweise der Luftbedarf auf Nm 3 /h gegenüber Nm 3 /h. Gleichzeitig stiegen Sauerstoffeintrag und -ertrag. In der Praxis ist der Energieaufwand für den BSB5-Abbau eine aussagekräftige Kenngröße. Der Gesamtstromverbrauch der Belüftung reduzierte sich mit der neuen Technologie von vorher 1,13 kwh/kg BSB5 auf 0,86 kwh/kg BSB5. Bereits die ersten Betriebsmonate belegten, die vorher errechnete Kosteneinsparung. Tabelle 2 zeigt den Energieverbrauch der Anlage für die Belüftung von Januar bis August 2012 in kw/h. Nach dem Umbau sank dieser in Tabelle 3 zeigt die Amortisation der Mehrkosten für die Investition auf. Bereits nach drei Jahren wird sich die Umrüstung komplett amortisiert haben. Nach weiteren drei Jahren wäre mit der bisherigen Belüftertechnik eine Erneuerung der Membranen notwendig gewesen. Diese Wartungskosten entfallen komplett. Das neue Belüftungssystem hat je nach Belastung der zu reinigenden Abwässer eine Lebensdauer von 10 bis 15 Jahren bei hoher Leistungsfähigkeit, wie eine aktuelle, wissenschaftliche Studie aus Kalifornien belegt (siehe Kasten). Aquaconsult wird 2013 erstmals auf der WASSER INTERNATIONAL in Berlin ausstellen: Wir sind in Deutschland seit mehreren Jahren auf Expansionskurs und bieten hier mit unserer bewährten Technologie und optimalen vor Ort- Service durch unseren Partner den Kläranlagenbetreibern ideale Bedingungen, so Dipl.-Ing. Gerald Glaninger, Vertriebs-und Marketingleiter bei der AQUACONSULT Anlagenbau GmbH. Weitere Informationen unter: und Currenta integriert Wasserversorgung ins Geschäftsfeld Umwelt Chempark-Manager und -Betreiber bündelt Wasseraktivitäten Um das komplette Wassermanagement an den drei Chempark-Standorten Leverkusen, Dormagen und Krefeld-Uerdingen kümmert sich seit Anfang dieses Jahres das Geschäftsfeld Umwelt der Currenta GmbH & Co. OHG. Indem wir Wasserversorgung und Abwasserbehandlung zusammen brin- Blick vom Rhein auf den Chempark Krefeld-Uerdingen: Über das Jahr gerechnet kommt in den rund 11 km 2 großen drei Chempark-Standorten etwa fünfmal so viel Wasser wie in der Stadt Hamburg zum Einsatz. gen, setzen wir unsere zukunftsträchtige Strategie Kreisläufe zu schließen konsequent fort, betont Geschäftsfeldleiter Hans Gennen. Mit der thermischen Behandlung von Verbundwerkstoffen und dem Betrieb von Wertstoffsammelzentren hat sich das Geschäftsfeld Umwelt bereits seit einigen Jahren auf den Weg vom Sonderabfallentsorger zum Recycler und Versorger gemacht. Das neue Geschäftsfeldsegment Wasserversorgung schließt mit dem Betrieb von Kühltürmen im Chempark den Wasserkreislauf für Produktionsbetriebe, die große Mengen heißen Kühlwassers abgeben. Ein weiterer Kreislauf ist die Wiederaufbereitung von Kondensat-Wasser, Kommunalwirtschaft 03/

20 das in den Kraftwerken im Chempark anfällt. Durch die neue Organisation der Currenta werden jetzt alle Dienstleistungen rund um das Wasser, von seiner Gewinnung über die Aufbereitung zu den erforderlichen Wasserspezifikationen bis hin zur Abwasserreinigung und Ableitung in den Rhein, aus einer Hand angeboten. Die Betreibergesellschaft verspricht sich von der Neustrukturierung signifikante Synergieeffekte beim Umgang mit der Ressource Wasser zum Vorteil von Industrie und Nachbarschaft. Wir wollen die gute Zusammenarbeit mit den Kommunen bei der Trinkwasserversorgung und Abwasserreinigung fortsetzen, kündigt Gennen an. Auch hier werde die neue Struktur zu noch kürzeren Wegen sowie einem weiteren Zugewinn an Sicherheit führen, sowohl in punkto Versorgung als auch Umweltschutz. Weitere Informationen unter: Kunden durch Finanzkrise und Niedrigzinsen verunsichert Fahrenschon: Politik sollte Maßnahmen zur Förderung des Wertpapiergeschäftes ergreifen Die unübersichtliche Situation an den internationalen Finanzmärkten hat nach Feststellung des Deutschen Sparkassenund Giroverbandes (DSGV) zu einer nachhaltigen Verunsicherung der Privatkunden geführt. Der Umsatz mit Wertpapieren lag 2012 um rund 10 Prozent unter dem des Jahres 2011 und um rund 43 Prozent unter dem des Jahres Daran ist zu erkennen, wie stark sich die Finanzkrise im Bewusstsein von breiten Kundengruppen eingebrannt hat. Es wird noch längere Zeit brauchen, bis die Kunden in der Breite wieder zu umfangreicheren Wertpapierinvestitionen bereit sind, sagte DSGV-Präsident Georg Fahrenschon bei der Bilanzpressekonferenz der Sparkassen-Finanzgruppe heute in Frankfurt am Main. Aus Sicht von Fahrenschon sind mit dieser Entwicklung erhebliche Nachteile für die Kunden selbst und für die deutsche Volkswirtschaft verbunden. Aufgrund der Zurückhaltung gegenüber Wertpapieren profitierten breite Kundengruppen nicht von der positiven Entwicklung der Aktienmärkte. Und die deutsche Volkswirtschaft sei dringend auf eine gesunde Aktienkultur angewiesen. Große deutsche und internationale Aktiengesellschaften sollten auch deutsche Anteilseigner haben, so Fahrenschon. Fahrenschon hielt der deutschen Politik vor, sie mache einen gravierenden Fehler, wenn sie jetzt die Wertpapierberatung immer weiter durch bürokratische Auflagen erschwere. Diese Überregulierung führe inzwischen dazu, dass Wertpapierberatung in der Fläche des Landes immer weniger angeboten werde. Die Politik gefährdet mit solchen Maßnahmen die Aktienkultur. Kunden und auch Berater ziehen wegen einer zu engen Regulierung Wertpapierinvestments immer weniger in Betracht. Fahrenschon regte deshalb an, Maßnahmen zur Förderung des Wertpapiergeschäfts zu ergreifen. Gleichzeitig kritisierte der DSGV-Präsident, dass die aktuellen Niedrigstzinsen der EZB die langfristige Stabilität insgesamt gefährdeten. Es ist stabilitätspolitisch nicht gesund, wenn Unternehmen und Sparer so hohe Vermögensanteile liquide halten und nicht in langfristige Investments einsetzen. Das wird schon bald die langfristige Orientierung unserer Volkswirtschaft beschädigen. Wir geraten damit immer stärker in eine von kurzfristigen Ausschlägen nach oben und nach unten bestimmte Konjunktur. Niedrigzinsen unterhalb der Geldentwertung enteigneten zudem Sparer auf kaltem Wege. Wenn dies länger andauere, sei eine Beschädigung der Spar- und Vorsorgekultur zu befürchten. Eine alternde Gesellschaft wie die deutsche muss mindestens 10 Prozent der verfügbaren Einkommen langfristig sparen, um das Wohlstandsniveau im Alter abzusichern, sagte Fahrenschon. Die Politik in Europa müsse deshalb der EZB durch Konsolidierung und eine Politik für mehr Wettbewerbsfähigkeit schnellstmöglich wieder Spielräume verschaffen, um die Zinsen wieder anheben zu können. Weitere Informationen unter: Sparkassen erhöhen mit gutem Ergebnis Eigenvorsorge Die 422 Sparkassen haben 2012 ein Ergebnis vor Steuern von 4,4 Mrd. Euro erzielt. Weitere 4,3 Mrd. Euro wurden bereits zuvor den Vorsorgereserven zugeführt. Das solide Geschäftsmodell und eine umsichtige Risikopolitik haben den Sparkassen 2012 erneut eine deutliche Stärkung ihrer Substanz ermöglicht, sagte Georg Fahrenschon, Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV), bei der Bilanzpressekonferenz der Sparkassen-Finanzgruppe heute in Frankfurt am Main. Die durchschnittliche Kernkapitalquote der Sparkassen liegt bei 12,5 Prozent. Aus dem operativen Geschäft erwirtschafteten die Sparkassen ein Betriebsergebnis von 11,2 Mrd. Euro. Dies fiel wegen anhaltenden Niedrigzinsen und dem verhaltenen Wertpapiergeschäft geringer als im Vorjahr aus. Die Bewertung der von den Sparkassen in ihren Eigenbeständen gehaltenen Wertpapiere ergab einen um 1,2 Mrd. Euro höheren Wert als im Vorjahr. Die Wertberichtigungen bei Krediten bewegten sich mit 0,9 Mrd. Euro nach wie vor auf einem sehr niedrigen Niveau. Die Sparkassen haben in den vergangenen Jahren sehr viel in die Entwicklung und Einführung neuer Risikomodelle investiert. Das bewährt sich jetzt, so Fahrenschon. Auf diesem Wege verfüge die Sparkassen- Finanzgruppe über die besten Kenntnisse zur Risikosituation der Unternehmenskredite in Deutschland. Danach fielen Mittelstandskredite wegen der breiten Streuung zu 30 Prozent seltener aus als Großkredite. Aus unserer Sicht muss die besondere Sicherheit von Mittelstandskrediten auch bei den Eigenkapitalanforderungen nach Basel III berücksichtigt werden, so Fahrenschon. Die Sparkassen zahlten 2012 für ihre Mitarbeiter, darunter Auszubildende, Personalkosten in Höhe von 11,7 Mrd. Euro. 2,3 Mrd. Euro werden an gewinnabhängigen Steuern an die öffentliche Hand abgeführt. Nach Steuern bleibt ein Gewinn von 2,1 Mrd. Euro. Weitere Informationen unter: Kommunalwirtschaft 03/2013

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