Andrea Frank Frank Stäudner (Hrsg.) Das Unplanbare planen. Agenda Setting in der Forschung

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1 Andrea Frank Frank Stäudner (Hrsg.) Das Unplanbare planen Agenda Setting in der Forschung

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3 Andrea Frank Frank Stäudner (Hrsg.) Das Unplanbare planen Agenda Setting in der Forschung Eine Publikation des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft mit Beiträgen, Diskussionen und weiterführenden Analysen des Villa-Hügel-Gesprächs 2008 am 20. November 2008 in Essen

4 Bibliografische Information der Deutschen Bibliothek Die Deutsche Bibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über abrufbar. ISBN-13: Das Werk ist urheberrechtlich geschützt. Die dadurch begründeten Rechte, insbesondere die der Übersetzung, des Nachdrucks, der Entnahme der Abbildungen, der Funksendung, der Wiedergabe auf fotomechanischem oder ähnlichem Weg und der Speicherung in Datenverarbeitungsanlagen, bleiben vorbehalten. Verlag, Herausgeber und Autoren übernehmen keine Haftung für inhaltliche oder drucktechnische Fehler. Edition Stifterverband Verwaltungsgesellschaft für Wissenschaftspflege mbh, Essen 2009 Barkhovenallee Essen Tel.: (02 01) Fax: (02 01) Redaktion Andrea Frank, Frank Stäudner Gestaltung SeitenPlan GmbH Corporate Publishing, Dortmund Druck Druckerei Schmidt GmbH & Co. KG, Lünen Fotos David Ausserhofer (3, 6, 74-83, 86, 88, 91), Hermann Bredehorst (59), Bundesministerium für Bildung und Forschung (62 l.), Getty Images (21), Kai Remmers/VISUM (41), SPD-Bundestagsfraktion (62 r.), Karsten Thielker (9), Siemens (31, 44 r.), vario images (55), Wittenstein AG (44 l.)

5 Inhaltsverzeichnis 3 Die Villa Hügel in Essen: Die Fotos in diesem Band zeigen diesen und andere Orte des Agenda Settings in Deutschland. Für eine Übersicht: siehe S. 92. Inhalt Vorwort Arend Oetker 6 Überblick Alfred Preuss 8 Agenda Setting 2020 Forschen für den Wandel

6 4 Inhalt Perspektiven Wegweiser für die Wissenschaft Ulrich Wengenroth 20 Der Experte als Dilettant Wie Forschungsagenden entstehen, was sie leisten und was nicht Cordula Kropp 30 Informelle Räume, innovative Keimzellen Von der wissenschaftlichen Prognose zur Themenstrukturierung Robert-Jan Smits 40 Neue Partnerschaften Nationale und internationale Forschungsagenden Agenda Setting im Vergleich (I) Sichtweisen von Mittelstand und Großunternehmen Interview mit Manfred Wittenstein 44 Gesunde Skepsis gegenüber Leuchttürmen Interview mit Peter Löscher 48 Damit aus Wissen Innovationen werden Positionen Moderatoren, Trittbrettfahrer und Impulsgeber Jürgen Kaube 54 Ein Labor aus Papier Agenda Setting in der Forschungspolitik Andreas Sentker 58 Medien möchten ihre eigene Agenda setzen Zwischen kritischer Begleitung und Agenda Setting

7 5 Agenda Setting im Vergleich (II) Sichtweisen von Exekutive und Legislative Interview mit Frieder Meyer-Krahmer 62 Die Forschung koordinieren, nicht steuern Interview mit Ulla Burchardt 67 Weltweit beispielhafte Vielfalt Stimmen aus der Debatte 74 Mehr Europa, nicht mehr Brüssel Mit Beiträgen von Jörg Dräger, Klaus Engel, Jürgen Hambrecht, Stefan Hormuth, Dieter Imboden, Matthias Kleiner, Michael Mertin, Frieder Meyer-Krahmer, Jürgen Schlegel, Andreas Schlüter, Georg Schütte, Robert-Jan Smits, Ulrich Wengenroth Anhang Impulse für die Wissenschaftspolitik 86 Die Villa-Hügel-Gespräche des Stifterverbandes Teilnehmer des Villa-Hügel-Gesprächs Orte des Agenda Setting 92

8 6 Vorwort Arend Oetker (rechts) eröffnete das Villa-Hügel-Gespräch 2008, Wolfgang Frühwald (Mitte) führte durch den Tag. Links im Bild Andreas Schlüter. Arend Oetker Vorwort Schwerpunkte in der Forschungs- und Innovationspolitik werden heute im Zusammenspiel von Wissenschaft, Unternehmen, Politik, Medien und Öffentlichkeit gesetzt. Doch welches die richtigen Themen sind, wie und wo die öffentlichen und privaten Ressourcen optimal eingesetzt werden, das ist eine Herausforderung für Forschung und Politik gleichermaßen. Mit der Festlegung von Prioritäten und Posterioritäten ist zugleich ein Agenda Setting verknüpft, in dem Forschungsschwerpunkte definiert und Fördermittel konzentriert werden. Der Anteil der öffentlichen Forschungsmittel, der sowohl themengebunden als auch strukturverändernd investiert wird, ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen. Damit ist die Hoffnung verbunden, öffentliche Forschungsmittel gezielter einsetzen und gesamtgesellschaftlich relevante Fragen erfolgreicher bewältigen zu können. Die politisch ausgehandelten

9 Themen und Strukturen bestimmen maßgeblich die Forschungstätigkeit und -investitionen. Es wächst damit die Notwendigkeit für Akteure in Wirtschaft, Wissenschaft und Politik, sich am Agenda-Setting-Prozess zu beteiligen. Deutschland hat hier gerade in den vergangenen Jahren neue Wege beschritten. Die Hightechstrategie der Bundesregierung versucht erstmals eine ressortübergreifende Abstimmung forschungs- und innovationspolitischer Themen und Maßnahmen. Dabei werden nicht nur etablierte Förderzuständigkeiten, sondern auch eingespielte Diskussions- und Entscheidungspro - zesse infrage gestellt. Auf europäischer Ebene beobachten wir mit der Einrichtung des European Research Council nicht nur eine stärkere Hinwendung zur Grund - lagenforschung. Mit der Förderung gemeinsamer Technologieinitiativen befördert die Europäische Union auch eine stärker industriegetriebene Schwerpunktsetzung in der europäischen Forschungsförderung. Dies verändert die Einflussmöglichkeiten von Wirtschaft und Wissenschaft auf Forschungsschwerpunkte in der europäischen Förderlandschaft und er - fordert eine neue Positionierung der Akteure, die maßgeblich am Agenda Setting beteiligt sind. Doch welche praktischen und theoretischen Konsequenzen die beschriebenen Prozesse haben, ist keineswegs klar. Der Stifterverband hatte deshalb Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Medien und Politik im November 2008 in die Essener Villa Hügel eingeladen, um neue Mechanismen des Agenda Settings zu diskutieren, Auswirkungen auf Wissenschaft und Wirtschaft zu erörtern, die Frage der Legitimation von Agenden zu prüfen und den möglichen Handlungsbedarf zu benennen. Das Villa-Hügel-Gespräch 2008 hat die vorliegende Publikation inspiriert. Wissenschaftsforscher, Manager, Wissenschaftspolitiker und Journalisten beleuchten das Thema Agenda Setting systematisch aus unter - schiedlichen Perspektiven. Dabei werden theoretische Betrachtungen und praktische Handlungsempfehlungen zusammengeführt. Dieser Band in der Edition Stifterverband liefert damit nicht nur dem Praktiker wertvolle An - regungen, sondern spannt mithilfe bekannter Wissenschaftsforscher den theoretischen Horizont auf, vor dem sich Agenda Setting abspielt. 7

10 8 Überblick Alfred Preuss Agenda Setting 2020 Forschen für den Wandel Das nächste Jahrzehnt wird eine Dekade der technologischen Umbrüche. Wirtschaft, Wissenschaft und Politik sind gemeinsam gefordert, die kommenden Forschungsthemen zu bestimmen. Wie, das berieten 30 Experten Ende 2008 in der Essener Villa Hügel. Die Karten im Agenda Setting werden neu gemischt: Statt im Neben- und Gegeneinander von Wirtschaft, Wissenschaft und Politik lassen sich die Forschungsherausforderungen des nächsten Jahrzehnts nur mit einer gemeinsamen Strategie lösen. Viele Akteure müssen umdenken. Das Villa-Hügel- Gespräch gibt Denkanstöße für die neuen Handlungsstränge. Das nächste Jahrzehnt ist die Dekade der gesellschaftlichen und technologischen Umbrüche. Die Länder dieser Erde machen Ernst mit der Einschränkung der Treibhausgase, dem Ersatz fossiler Rohstoffe durch regenerative Energien. Das Gesundheitswesen wird ebenso von der molekularen Medizin geprägt wie vom Wandel zur eigenverantwortlichen Gesundheitsvorsorge. In der Sicherheitstechnik trotzen widerstandsfähige, fehlertolerante und robuste Systeme eigenständig Angriffen und Störungen. Dafür müssen wir jetzt die richtigen Weichenstellungen vornehmen, sagt Hans- Jörg Bullinger, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft. Sein Plädoyer: Die Schaffung einer nachhaltigen Innovationskultur braucht klare Zielmarken, dazu passende Budgets für die Stärkung bestehender und die Entwicklung neuer Leitmärkte. In dieser Phase des Umbruchs wählte der Stifterverband für sein traditionelles Villa-Hügel-Gespräch das Thema Agenda Setting in der Forschung aus. Im Zentrum steht die Frage, wie Entscheidungsprozesse in der nationalen und internationalen Forschungsförderung für die großen Forschungsthemen des nächsten Jahrzehnts gesteuert werden, sagt Stifterverbands - präsident Arend Oetker. Damit kommen auch neue Herausforderungen auf alle am Agenda Setting Beteiligten zu. Für die Antwort sind so Andreas Schlüter, Generalsekretär des Stifterverbands vier Aspekte wichtig: Wer agiert? Wie wird der Prozess gestaltet? Welche Themen kommen dabei heraus? Wo und in welchen Strukturen passiert das Ganze? Der Klärungspro-

11 zess ist nicht einfach. Schlüter: Was,Agenda Setting in der Forschung ist und wie es funktioniert, ist eigentlich selber ein Forschungsthema. 30 Akteure aus Hochschulen, Forschungsinstituten, Ministerien und Unternehmen trafen sich auf Einladung des Stifterverbands im November 2008 in Essen zum Spitzengespräch. Unter der Moderation von Wolfgang Frühwald, Ehrenpräsident der Alexander von Humboldt-Stiftung, erkundeten sie gemeinsam, wie sich künftig sicherstellen lässt, dass die richtigen Forschungsthemen bei Politik, Wissenschaft und Wirtschaft oberste Priorität erhalten. Sie bemängelten die Schwachpunkte beim derzeitigen Agenda Setting, zeigten Perspektiven auf, stritten miteinander über den richtigen Weg und fanden schließlich Ansätze für ein neues Vorgehen: global denken, interdisziplinär handeln, gemeinsam Lösungen entwickeln (siehe: Denkanstöße für neue Formen der Zusammenarbeit ). Bestimmte Forschungsthemen in Form eines Agenda Setting zu priorisieren, ist von jeher gang und gäbe. Kernenergie, Gentechnik, Stammzellenforschung waren in den letzten Jahrzehnten die zentralen Themen in der Grundlagenforschung. Neue Werkstoffe, Informations- und Kommuni - kationstechnik, Nanotechnologie stehen für anwendungsorientierte Forschungsthemen. In der Hightechstrategie bündelte die Bundesregierung im August 2006 die Aktivitäten aller Bundesministerien auf 16 zukunftsorientierten Forschungsfeldern. Sie strebte zudem einen gemeinsamen Schulterschluss bei der Umsetzung an: Im Pakt für Forschung und Innovation bekamen Wissenschafts- und Forschungsorganisationen mehr Geld für die Steigerung ihrer Leistungsfähigkeit. Universitäre Spitzenforschung fördert des BMBF gezielt im Rahmen Agenda Setting

12 10 Überblick der Exzellenzinitiative. Mit sogenannten strategischen Partnerschaften wurde ein neues Konzept der Zusammenarbeit von Wirtschaft und Wissenschaft auf den Weg gebracht. Daraus bildeten sich bislang schon neun Innovationsallianzen so etwa zur marktreifen Weiterentwicklung der Lithium-Ionen-Batterie oder der sogenannten Carbon Nanotubes. Die Ergebnisse der Forschungsaktivitäten aller Partner können sich sehen lassen: Deutschland ist die Nummer drei unter den führenden Industrie- und Technologienationen nach den USA und Japan. Agenda Setting hat dabei keine festen Strukturen. Insgesamt 55 Milliarden Euro geben Staat und Wirtschaft inzwischen pro Jahr für Forschung und Entwicklung aus. Mit rund 6,5 Milliarden Euro fördert dabei das Bundesforschungsministerium die bundesdeutschen Forschungseinrichtungen. Ein Drittel davon fließt vor allem über die Deutsche Wir brauchen zuallererst Forschungsgemeinschaft (DFG) in grundlagenorientierte Forschung. Der DFG bleibt es mehr oder weniger selber überlassen, eine Vision und einen gesellschaftlichen Konsens wie sie das Geld ausgibt, sagt Frieder Meyer-Krahmer, Staats - sekretär im Bundesforschungsministerium (BMBF), in diesem darüber, wie wir in diesem Land Bereich läuft das Agenda Setting sozusagen im Rahmen der im Jahre 2020 leben, Selbstorganisation der Wissenschaft. Ein weiteres Drittel landet bei der institutionellen Forschungsförderung. Dazu gehören wirtschaften und forschen die Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren wollen. (HGF), die Max-Planck-Gesellschaft, die Institute der Fraun - hofer-gesellschaft sowie die Leibniz-Gemeinschaft. Meyer-Krahmer: Wir nehmen auf die Verwendung dieser Mittel fast keinen Einfluss. Der Rest der Fördermittel entfällt auf die Projektförderung und ist damit vor allem der Bereich, in dem Forscher und Firmen mit Konzeptideen um Fördermittel buhlen. Im Übergang zum nächsten Jahrzehnt ist es aber an der Zeit, die Weichen neu zu stellen. Wir brauchen zuallererst eine Vision und einen gesellschaftlichen Konsens darüber, wie wir in diesem Land im Jahre 2020 leben, wirtschaften und forschen wollen, schreibt die Forschungsunion Wirtschaft Wissenschaft in ihrem Perspektivenpapier Woher das neue Wachstum kommt Innovationspolitische Impulse für ein starkes Deutschland in der Welt. Die als Ratgeber für das Bundesforschungsministerium aktive Forschungsunion eine mit hochrangigen Persönlichkeiten aus Unternehmen, Politik und Forschungseinrichtungen zusammengesetzte Kommission kommt zu dem Schluss: Wir müssen jetzt konkret die Frage beantworten, was der spezifisch deutsche Beitrag zur Lösung der Grand Challenges sein soll und sein kann. (siehe Zielmarken für eine zukunftsorientierte Forschung und Entwicklung )

13 Agenda Setting Agenda Setting ist damit mehr als ein Kampf der Akteure um Förder - mittel. Wer öffentliche Forschungsmittel bekommt oder bei Forschung und Entwicklung eigene Prioritäten setzt, muss damit künftig auch Verant - wortung für das Erreichen der großen Zukunftsziele übernehmen das mit einer tragfähigen Verbindlichkeit und Verlässlichkeit. Haben wir den Mut, eine Agenda zu formulieren, diese zu strukturieren, auf eine Zeitachse zu setzen, um uns daran messen zu lassen?, fragt Michael Mertin, Vorstandsvorsitzender der Jenoptik AG, beim Villa-Hügel-Gespräch. Haben wir auch dazu die Strategie? Die vermisst Mertin noch an vielen Stellen und gibt zu bedenken: Wie wollen wir dann aber die wesentlichen Herausforderungen der Zukunft meistern? Um Agenda Setting zu einem kraftvollen Gestaltungselement weiter - zuentwickeln, sind vier Aktionsfelder neu zu justieren: Aus Sprunghaftigkeit muss Nachhaltigkeit werden Unser Agenda Setting ist zu kurzfristig, es hat keinen langen Atem, es ist sprunghaft, es wechselt, es beugt sich politischen Opportunitäten, beklagt Bernhard Kempen. Der Präsident des Deutschen Hochschulverbands bekommt Unterstützung aus der Wirtschaft: Wir haben Konjunkturthemen, die zu ganz bestimmten Zeiten laufen und zu anderen Zeiten nicht, sagt Jürgen Hambrecht, Vorstandsvorsitzender der BASF SE, die Politik passt sich dem schnell an. Peter Strohschneider, Vorsitzender des Wissenschaftsrats, sieht das an einem Beispiel bestätigt: Das Thema Demenz ist derzeit in, AIDS ist out. Es ist deshalb schwierig, für die AIDS-Forschung heute Geld zu bekommen. Sein Resümee: Das ist nicht die Form, in der man das Wissenschaftssystem weiterentwickeln kann. Forschungsagenden sollten traditionelle Wirtschaftsstrukturen durchbrechen Forschungsagenden werden aus historischen Gründen vorwiegend als Agenden für die Industrieforschung gedacht, betont Ulrich Wengenroth, Geschäftsführender Vorstand des Münchner Zentrums für Wissenschaftsund Technikgeschichte, wir leben jedoch heute in einer Dienstleistungs - gesellschaft, in der unsere Wirtschaft mehr vom Verwenden von Technik getrieben wird als vom Herstellen. Damit verändert sich auch das Rollenverständnis der Akteure im Agenda Setting. Jörg Dräger, Mitglied des Vorstands der Bertelsmann-Stiftung, hebt hervor: Je breiter die Basis der eigenständig Arbeitenden ist, desto weniger werden sie sich in eine politische Agenda zwingen lassen. Matthias Kleiner, Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft wünscht sich gelegentlich mehr Abgehen vom Mainstream, mehr hin zu riskanteren Dingen.

14 12 Überblick Nationales Denken in internationale Perspektiven einfügen Die Themen, die im Raum stehen, sind letztendlich auch internationale Themen, hebt Jenoptik-Chef Mertin hervor, wir müssen beim Agenda Setting deshalb vermehrt einen globalen Ansatz verfolgen. Als großes Defizit nimmt er dabei wahr: Es gibt derzeit keine Formen, in denen über euro - päische Grenzen hinaus ein Agenda Setting erfolgen kann. Für mehr Kooperationsbereitschaft plädiert Erika Mann, Mitglied des Europäischen Parlaments: Wenn Deutschland erst blockiert und dann nachzieht, sind viele Themen schon soweit festgezurrt, dass deutsche Interessen nicht mehr ausreichend berücksichtigt werden. Zielmarken für eine zukunftsorientierte Forschung und Entwicklung Welche Themen im nächsten Jahrzehnt an zentraler Bedeutung gewinnen und welche Lösungen dafür gefragt sind, hat die Forschungsunion Wirtschaft Wissenschaft in einem Perspektivenpapier zusammengestellt. Download unter Gesundheit 2020 Lebenserwartung: ein Jahrhundert Das nächste Jahrzehnt wird von der molekularen Medizin, vom Wandel zur eigenverantwortlichen Gesundheitsvorsorge und vom Gesundheitsmonitoring geprägt. Neue technische und organisatorische Strukturen ermöglichen die nahtlose, integrierte und individuelle Patientenversorgung bei Prävention, Diagnose, Therapie und Pflege. Im Vordergrund künftiger Forschungs- und Entwicklungsarbeiten stehen Frühdiagnostik, innovative Therapieformen sowie die gesundheitsökonomische Bewertung neuer Verfahren und Geräte. Energie 2020 klimaschonend und bezahlbar Innovative Speichertechniken erlauben künftig die intensive Nutzung regenerativer Energien. Effizienzsteigerungen, Energiespeicherung und die flächendeckende Einspeisung dezentral erzeugter Energie in intelligente Netzwerke sind die großen Ziele. Akteure auf diesem Gebiet müssen Energieforschung als ganzheitlich technisch-ökonomische Herausforderung begreifen und interdisziplinär Lösungen finden.

15 Agenda Setting Die Gesellschaft aktiv in die Entwicklung einbeziehen Wir können so viele Agenda Settings machen, wie wir wollen, aber wir bewegen uns irgendwo im Weltall, wenn wir den Unterbau die Menschen nicht mitnehmen, ermahnt Werner Marnette, bis März 2009 Wirtschafts - minister in Schleswig-Holstein. Wir müssen mehr im gesellschaftlichen Konsens handeln, rät Klaus Engel, Vorsitzender des Vorstandes der Evonik Industries AG. Sein Credo: Politik hat die Aufgabe, diesen Konsens herbeizuführen. Der richtige Weg zum neuen Handeln ist zuweilen strittig. Es gibt Forschungsfelder, die für Unternehmen auch vor dem Hintergrund des inter- Sicherheit 2020 Wirtschaft und Gesellschaft schützen Sicherheit der Bürger, Sicherheit der Datennetze, Sicherheit der Infrastrukturen das sind weltweit große Herausforderungen des nächsten Jahrzehnts. Dabei helfen innovative Lösungen, die auch bei Störungen und Fehlern sicher funktionieren. Resilienz ist das Stichwort. Aufgabe der Sicherheitsforschung ist es, Methoden, Verfahren und Technologien zu entwickeln, welche den Aufbau einer derartigen widerstandsfähigen, fehlertoleranten und robusten Infrastruktur ermöglichen. Mobilität 2020 immer optimal unterwegs In den nächsten zehn Jahren erfährt der weltumspannende Verkehr von Menschen und Gütern massive Veränderungen. Als Transportmittel müssen Auto, Bahn, Flugzeug und Schiff neben Sicherheit und Schnelligkeit dann auch ein hohes Maß an Umweltverträglichkeit bieten von der nachhaltigen Produktion und Energieumwandlung bis hin zum energiesparenden Einsatz. Zur Effizienzsteigerung von Fahrzeugen und deren Antrieb sind innovative Leichtbaulösungen gefragt, der Einsatz intelligenter Materialien, neue Energiespeicher sowie moderne Leistungselektronik. Kommunikation 2020 Dinge lernen sprechen Zukünftig wird die Informations- und Kommunikationstechnik immer stärker eine Akteursrolle in Wertschöpfungsprozessen übernehmen. Intelligente Netze simulieren, kontrollieren und optimieren Produkte und Systeme und schützen sich selber vor Gefahren. Die Querschnittstechnologie beschleunigt damit viele Zukunftsentwicklungen. Die Akzeptanz des Nutzers ist dabei die wichtigste Voraussetzung für den Markterfolg. Forscher und Firmen müssen Grenzen erkennen und neue Wege in der Mensch-Maschine-Aktion durch begleitende Akzeptanzforschung ebnen.

16 14 Überblick nationalen Wettbewerbs hochinteressant, die aber politisch partout nicht gewollt sind, sagt Engel. Von der Politik erwarten wir, dass sie den Dialog mit der Wirtschaft über mögliche Technologiefelder mit Wachstumspotenzial intensiv und nach Möglichkeit auch wahlperiodenübergreifend fortsetzt. Nicht alle Unternehmen in diesem Land sind langfristige und verlässliche Partner für Hochschulen und Forschungseinrichtungen, kontert Staatssekretär Meyer-Krahmer und verweist auf geplante und immer noch nicht realisierte Innovationsallianzen beispielsweise in der Medizintechnik. Seine Forderung: Die Wirtschaft muss noch ein bisschen mehr einbringen als nur Forderungen an Politik, Gesellschaft und Wissenschaft. Und Jürgen Mlynek, Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft, stichelt in Richtung Industrie: Wie ist es möglich, dass über Jahre nehmen wir Daimler Ingenieure den Verbrennungsmotor optimiert haben, ohne sich um das Thema Batterien ernsthaft zu kümmern? Das große Ziel 2020 könnte die Interessengruppen indes wieder einen. Alle großen Herausforderungen, vor denen wir stehen, lassen sich nicht von einer Teildisziplin lösen, sagt Volker Meyer-Guckel, stellvertretender Generalsekretär im Stifterverband. Wir müssen deshalb ein problemorientiertes Forschen bekommen, das sich zunehmend von Disziplinen löst und die Herausforderung als gemeinsame Sache aller betrachtet. Er meint damit die Zusammenarbeit der Fachrichtungen untereinander, aber auch die Zusammenarbeit zwischen privaten und öffentlichen Forschungsins - titutionen. Ein Aufbruch in diese Richtung ist sichtbar. Wir probieren neue Instrumente aus für eine verstärkte Vernetzung zwischen außeruniversitären Forschungseinrichtungen, Wirtschaft und Hochschulen, berichtet beispielsweise BMBF-Staatssekretär Frieder Meyer-Krahmer. Wir versuchen jetzt, eine horizontale Politik zu erzeugen, also Forschung, Bildung, Markteinführung, Technologietransfer, regulativer Rahmen, in einem Konzept zusammenzubringen. Dazu sollen indes nicht nur die üblichen am Agenda Setting Beteiligten zum Zuge kommen sondern in besonderem Maße auch die Öffentlichkeit eingebunden sein: Im Bereich Sicherheit und Sicherheitsforschung beispielsweise haben wir auch die relevanten Nutzer mit am Tisch. Alfred Preuss ist Journalist in Köln.

17 Agenda Setting Denkanstöße für neue Formen der Zusammenarbeit Beim Villa-Hügel-Gespräch brachten die Teilnehmer eine Vielzahl neuer Ideen ein, wie Agenda Setting noch zielorientierter und im Ergebnis noch effektiver werden kann. Nicht jeder Vorschlag stieß auf einhellige Zustimmung. Perspektiven aufzeigen Forschungsagenden darf man nicht aus den Defiziten formulieren, sondern muss sie aus den Perspektiven herleiten, gibt Werner Marnette vor. Als langjähriger Vorstandsvorsitzender Europas größter Kupferhütte der Norddeutschen Affinerie AG wie auch als Exwirtschaftsminister in Schleswig- Holstein kennt er die Spielregeln in Wirtschaft und Politik gleichermaßen: Wenn man Agenden aus den Defiziten formuliert, treibt man die Politik in kurzfristiges Denken. Sie glaubt, schnell Mängel ausbügeln zu müssen. Sein Ratschlag: Beim Aufzeigen von Perspektiven löst man sich von einer hektischen, sporadischen, populistisch orientierten Forschungspolitik. Beschaffung für Innovationen nutzen Das Bundesforschungsministerium versucht derzeit, den Staat als Nachfrager und Referenzkunden von Innovationen stärker zu organisieren. Der gibt jährlich 250 Milliarden Euro für Produkte und Dienstleistungen aus. Idee: Zehn Prozent der Ausgaben für innovationsorientierte Leistungen reservieren. BMBF-Staatssekretär Frieder Meyer-Krahmer: Das hätte eine größere Hebelwirkung als alles Forschungsgeld. Die als Nachfrager sechs wichtigsten Bundesministerien haben bereits eine Absichtserklärung abgegeben, dass sie verstärkt innovationsorientierte Beschaffungspolitik betreiben wollen. Derzeit sollen auch Länder und Kommunen in das Projekt einbezogen werden. Mit EU-Staaten gemeinsam Visionen und Agenden entwickeln Auf europäischer Ebene wird ein neuer Ansatz fürs Agenda Setting diskutiert. Über ein Joint Programming will die EU nationale Fördermittel für gezielte Forschungsaufgaben bündeln. Ein Vorschlag der Kommission über diesen Ansatz für das neue Rahmenprogramm wird derzeit diskutiert, berichtet Robert-Jan Smits, Direktor des Directorate B European Research Area bei der Europäischen Kommission. Vorreiter ist ein von Frankreich und Großbritannien bereits gemeinsam in Angriff genommenes Alzheimer-Projekt.

18 16 Überblick Frühzeitig Akzeptanz für neue Technologien schaffen Im Zusammenhang mit dem Agenda Setting sollten wir bereits bei der Bildung ansetzen, rät Jürg Oleas, Vorstandsvorsitzender der GEA Group AG. Mind Setting nennt das Evonik-Chef Klaus Engel und verweist auf durch sein Unternehmen ausgeschriebene Forschungspreise und durchgeführte Schülerprojekte. Wir nutzen diese Aktivitäten auch, um für Technologien zu werben, die insbesondere gesellschaftlich zurzeit keine Priorität haben, aber aus der Sicht der Unternehmen wichtige Zukunftstechnologien mit großem Marktpotenzial sind. Größe für die internationale Wettbewerbsfähigkeit schaffen Wir brauchen für den internationalen Wettbewerb kritische Größen, multilaterale Kooperationsbeziehungen und Cluster, empfiehlt Jenoptik-Vorstand Michael Mertin. Sein Rat: Überkritische Strukturgrößen schaffen, die international kompetitiv sind. Dazu auf der zeitlichen Achse einen Mix aus kurz-, mittel- und langfristigen Kooperationsformen anbieten. Forschen nach dem Silicon-Valley-Prinzip Regionale Strukturen schaffen, die wirklich forschungsrelevant sind, wird voraussichtlich ein Schwerpunkt des 8. EU-Forschungsrahmenprogramms sein. Vorbild ist die kalifornische Kreativ-Community Silicon Valley. Kern - fragen: Wie kommt ins Forschungsgeschehen die Natürlichkeit und die Wettbewerbsfreudigkeit hinein, die man in diesem Bereich braucht, damit er funktioniert? Ziel: Einseitige bürokratische Strukturen durch lebendige Formen ersetzen und ihnen die notwendige Unterstützung zukommen lassen. Europäische Freiräume für innovative Ideen nutzen Firmen und Forscher sollten sich nicht zu lange mit nationalen Blockaden beschäftigten, sondern lieber Forschungsfreiräume in der EU ausschöpfen, rät Erika Mann, Mitglied des Europäischen Parlaments. Möglichkeiten bieten dazu europäische Technologieplattformen (ETP). Sie sprechen strategisch wichtige Innovationsfelder an, die sich durch große wirtschaftliche Hebelwirkung und hohe gesellschaftliche Relevanz auszeichnen. Die Plattformen wollen alle Stakeholder einbeziehen, die für eine erfolgreiche Innovation notwendig sind Industrie, Wissenschaft, Finanzwirtschaft, Politik, Öffentlichkeit.

19 Agenda Setting Die Anwendung im Blickfeld haben Wir denken bei der Priorisierung von Forschungsthemen meist an die Herstellung von Technik weniger jedoch an dessen Anwendung, empfindet Ulrich Wengenroth, Geschäftsführender Vorstand des Münchner Zentrums für Wissenschafts- und Technikgeschichte als Dilemma beim Agenda Setting. Sein Plädoyer: Forschungsagenden auch in Richtung Dienstleistungen auszurichten. Damit wir nicht Dinge erfinden, mit denen andere dann Geld verdienen. Aktiv in den Dialog eintreten Themen, die wir heute auf den kurzfristigen Agenden haben, sind jene, die wir in den letzten 20 Jahren genau prognostizieren konnten, beobachtet Jenoptik-Vorstand Mertin, zu diesem Zeitpunkt hätten wir Agenden gebraucht. Wir haben sie aber damals nicht gemacht. BASF-Vorstand Jürgen Hambrecht rät deshalb Unternehmen: Viel stärker und viel früher in den Dialog über Forschungsprogramme einsteigen und dadurch Agenden mitgestalten.

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21 Perspektiven Wegweiser für die Wissenschaft

22 20 Wegweiser für die Wissenschaft Ulrich Wengenroth Der Experte als Dilettant Wie Forschungsagenden entstehen, was sie leisten und was nicht In der Wissenschaft führt das freie Spiel der Kräfte meist zu besseren Resultaten als die steuernde Planung von außen. Erst wo die Selbstregulierung des Forschungssystems versagt, beginnt die Verantwortung des Staates. Forschungsagenden sind, wenn sie politisch gemeint sind, der Versuch, die Forschung zu einer Intensität oder in eine Richtung zu bewegen, die sie, wenn sie ihren eigenen Kriterien und den Marktkräften folgen würde, selbst nicht hervorbringen würde. Sie sind nicht der begleitende Beifall für ein sich in alltäglich selbst formulierten Aufgabestellungen regulierendes Forschungssystem, sondern der Versuch eines korrigierenden, richtungbestimmenden Eingriffs. Es sind die To-do-Listen, die der Forschung in Form eines Agenda Setting von außen gestellt werden, was nicht in Abrede stellt, dass auch Teile des Forschungssystems selbst diese Aufgabenstellungen befürworten und betreiben, aber eben aus eigener Kraft nicht in gewünschtem Maße durch- und umsetzen können. Forschungsagenden als Intervention von außen braucht es nur dort, wo die Forschung vermutete Potenziale nicht selbst oder nicht in gewünschtem Maße ausschöpft. Insofern sind sie durch die Wahrnehmung von Defiziten des Forschungssystems motiviert. Ihr Anlass ist die Vorstellung, das Forschungssystem sei im Einzelfall nicht in der Lage, vorhandene Potenziale richtig zu identifizieren und sich selbstständig in die als lohnend empfundene Richtung zu bewegen, oder aber dem Forschungssystem fehlten die Mittel und institutionellen Voraussetzungen, um erkannte Chancen wahrnehmen zu können. Überflüssig, ja bisweilen sogar störend, sind Forschungsagenden dort, wo die allgemeinen Systemanreize des Forschungssystems, wie Reputation und Ertrag, in befriedigender Weise funktionieren. Die meisten Innovationen bedürfen keiner von außen gesetzten Forschungsagenden, eher schon der Beseitigung von Hindernissen. Freie Marktwirtschaften mit freier Forschung haben sich historisch als außer - ordentlich effiziente Innovationsmaschinen erwiesen, die im wirtschaftlichen Ergebnis jeder Gesamtplanung hoch überlegen waren. Die Behauptung, die Ressourcenallokation im Forschungssystem besser als durch das spontane Zusammenwirken der beiden selbst regulierenden Systeme Markt und

23 Wissenschaft gestalten zu können, bedarf angesichts der historischen Erfahrung also einer sehr guten Begründung. Gleichwohl gibt es natürlich Beispiele, dass die Selbstregulierung entweder zu unerwünschten Ergebnissen geführt hat oder durch die Herausbildung von ungünstigen Pfadabhängigkeiten in suboptimalen Lock-ins endete. Und schließlich bleibt auch das Forschungssystem nicht von zeitweiligen Blindheiten verschont. In den wenigen Fällen, in denen der Markt und die Selbstregulierung des Forschungssystems versagen, beginnt die Verantwortung des Staates. Es ist seine Aufgabe, bei der Überwindung von Blockaden in marktwirtschaftlich verfasster Forschung und Entwicklung zu helfen. Dies ist durchaus etwas anderes als die Programmforschung zur Bereitstellung öffentlicher Güter, wie sie der Staat vor allem im Bereich der Geistes - wissenschaften und der sogenannten Grundlagenforschung in den Natur- Der Experte als Dilettant 21

24 22 Wegweiser für die Wissenschaft wissenschaften von jeher betreibt. Hier ist der Staat der Unternehmer, der neben der Alimentierung autonom gewählter Forschungsthemen an Universitäten und vergleichbaren öffentlichen Forschungseinrichtungen Entwicklungsaufgaben für öffentliche Güter stellt. Forschungsagenden als Behebung von Systemdefiziten sind in diesem Bereich allenfalls von privaten Stiftungen zu erwarten, die Themen fördern, die in der staatlich alimentierten Forschung sonst nicht zum Zuge kämen. Wenn wir von Forschungsagenden und mehr noch dem ganz explizit und gezielt steuernden Agenda Setting an ihrem Anfang reden, so meinen wir also in der Regel korrigierende thematische Eingriffe staatlicher Organe in die sich ansonsten selbst regulierenden Forschungsprozesse im Innovations - system, jener Trias aus Wirtschaft, Wissenschaft und Staat, die in funktionaler Differenzierung gemeinsam die Innovationskraft einer Volkswirtschaft hervorbringt. Forschungsagenden durchbrechen diese Differenzierung; mit ihnen versucht ein Akteur aus dieser Trias die Rich- Wo die Selbstregulierung des tung nach seinen Kriterien vorzugeben. Die besten Voraus - Forschungssystems versagt, beginnt setzungen hierfür bringt der Staat mit, da er einerseits sowohl die Verantwortungdes Staates. Es ist über erhebliche finanzielle wie auch regulatorische Mittel zur Korrektur der Selbstorganisation im System verfügt und zum seine Aufgabe, bei der Überwindung von Blockaden zu helfen. Rentabilitätsdruck steht. Er überschreitet seine Rolle als Faci- anderen den längeren Atem hat, da er unter keinem kurzfristigen litator von Forschung und wird, oft vom Agenda Setting in den Medien getrieben, selbst zum Agenda Setter der Forschung. Im Idealfall wird der Staat bei seinen Forschungsagenden von Wissenschaft und Wirtschaft unterstützt, weil diese oder zumindest starke Gruppen in ihnen die gleichen Ziele gutheißen, sie aus eigener Kraft jedoch nicht erreichen können. Jeder Eingriff in ein selbst regulierendes System birgt jedoch seine spezifischen Risiken, da er leicht in einer Steuerungsüberforderung endet. Und so sehen sich auch Forschungsagenden, insbesondere dann, wenn sie zu Forschungsprogrammen operationalisiert werden sollen, mit Dilemmata konfrontiert, die eindrücklich an die grundsätzlichen Vorteile von Selbst - regulierung erinnern, auch wenn diese im konkreten Fall versagt haben oder zumindest als defizient wahrgenommen werden. Diese Dilemmata sollen im Folgenden in drei Schritten diskutiert werden: zunächst systematisch, dann an historischen Beispielen aus der Geschichte bundesdeutscher Forschungspolitik, um daraus in einem dritten Schritt Kriterien für einen reflexiven Umgang mit Forschungsagenden zu gewinnen. Nach der Diskussion der Dilemmata tatsächlicher Forschungsagenden will ich nach den Nichtagenden fragen. Welche eigentlich nahe liegenden Forschungs- und Ent - wicklungsdesiderate werden nicht zu Gegenstand eines erfolgreichen Agenda Setting und warum? Dies führt zu abschließenden Überlegungen zur

25 Der Experte als Dilettant 23 kulturellen und damit historischen Prägung der Innovationskultur in Deutschland, die ihrerseits als Re-Entry das Agenda Setting in der Forschungspolitik prägt. Grundsätzliche Dilemmata von Forschungsagenden Wenn es bei Forschungsagenden nicht um einfaches Kopieren ausländischer Vorbilder geht, was allerdings auch keineswegs trivial und häufig sogar ein sehr probater Weg ist, dann werden einheimische Experten gefragt, die das eigene Forschungssystem gut kennen, aber typischerweise das noch nicht zustande gebracht haben, was angestrebt wird. Die Gründe für dieses Versäumnis und ohne Versäumnisse braucht man keine intervenierenden Forschungsagenden müssen nicht in persönlicher Beschränktheit der Befragten liegen. Schließlich werden ja die Besten ausgewählt. Diese Mängel sind systematischer Natur und es kann gar nicht anders sein, da es keine Erfahrung im angestrebten Neuen geben kann. Dem Innovationsziel gegenüber sind auch die besten Experten Dilettanten. Diese unausweichlichen Beschränkungen konstituieren dann auch eine notwendigerweise eingeschränkte Kompetenz in der Benennung der Wege zum Neuen, ja in der Benennung des aussichtsreichen Neuen überhaupt. Da es sich bei den befragten Experten meist um bewährte Forscher mit hoher fachlicher Reputation handelt, wird zudem genau jene Alterskohorte befragt, die als Motor des Neuen kaum noch in Frage kommt. Dieses Vorgehen ist prekär, aber alternativlos, da es keine Methode gibt festzustellen, wer unter den Jungen aufgrund der Erfahrungen die sie noch nicht gemacht haben, sich Dem Innovationsziel mal rückblickend als ideale Experten herausstellen werden. gegenüber sind auch die besten Selbst wenn es diese Methode gäbe, wären die identifizierten, später einmal idealen Experten zum Zeitpunkt der Expertise Experten Dilettanten. noch recht unerfahren und immer noch weit von den künftig so hoch geschätzten Kenntnissen entfernt. Forschungsagenden werden nicht von denen formuliert, die sie dann auch tatsächlich durchführen, sondern von jenen, die ganz unvermeidlich noch von den Werten und Hoffnungen der Zeit vor den erhofften Forschungsdurchbrüchen bestimmt sind. Historische Beispiele Zwei historische Beispiele aus der Geschichte der BRD zeigen diese Dilemmata und die Auswege, die vom ungeduldigen Umfeld gefunden wurden: Reaktortechnik und Informatik/Computerbau. Als F. J. Strauß nach den Pariser Verträgen erster Atomminister der BRD wurde, schrieb er 1956 in einem programmatischen Artikel, es ginge auf dem Gebiet der Reaktortechnik darum, einen 15-jährigen Rückstand aufzuholen. Das Ausbuchstabieren der Forschungs- und Entwicklungsagenda wurde einem Kreis von Experten über-

26 24 Wegweiser für die Wissenschaft tragen, dessen Arbeiten unter dem Namen Eltviller Programm bekannt wurde. Darin waren deutsche Experten versammelt, die nach einem geeigneten Reaktorkonzept suchten und ihre Reputation in der Kernforschung kurz vor und während des Zweiten Weltkrieges gewonnen hatten. Die geringen deutschen Erfahrungen lagen bei Natururanreaktoren und diese Erfahrungen wurden bei der Suche mobilisiert. Reaktorbauer und Elektrizitätsversorger hatten jedoch schon sehr bald die Geduld verloren und setzen auf die Das Agenda Setting hatte amerikanische Leichtwassertechnik. Den Kraftwerksingenieuren der Elektrizitätswerke war es ohnehin egal, wie der Dampf für zwar durchaus die ihre Turbinen heiß gemacht wurde Hauptsache das nukleare vielversprechenden Felder Aggregat funktionierte und war am Markt erhältlich. In den 50er-Jahren legte die DFG ein Rechnerprogramm auf, aus der Perspektive der dessen Ziel es war, den deutschen Rückstand auf dem Gebiet 1950er-Jahre identifiziert. der elektronischen Rechner aufzuholen. In Göttingen und in Darmstadt griff man, von der DFG unterstützt, auf die Expertise deutscher Wissenschaftler zurück, die schon im Krieg Doch statt der Zukunft wurde eine bessere Variante begonnen hatten, sich mit elektronischem Rechnen zu beschäftigen. Diese sollten eigene deutsche Elektronenrechner ent - der Gegenwart und der wickeln und bauen. Das Darmstädter Projekt wurde 1959 Vergangenheit geplant. aufgegeben; in Göttingen lief ein erster Computer mit bescheidenem Erfolg im Jahr Ganz anders an der TH München. Dort wurde kurzerhand ein amerikanischer Rechner nachgebaut, der 1955 schon lief und dann ohne jede patriotische Rücksicht jeweils mit den billigs - ten und am einfachsten zu integrierenden Bauteilen z. B. Speicher von IBM ergänzt wurde. Das Muster wiederholte sich, als deutsche Forschungseinrichtungen nicht lange auf deutsche wissenschaftliche Rechner warteten, sondern auf dem Markt einkauften später gerne auch IBM360, die eigentlich gar kein wissenschaftlicher Rechner waren, aber gut genug für die meisten Aufgaben und verlässlich, einfach erweiterbar und vergleichsweise preiswert. Ganz ähnlich verlief die Entwicklung dann wieder bei der Agenda Informatik, als hervorragende deutsche Mathematiker vor dem Hintergrund ihrer Erfahrungen Studiengänge konzipierten, die viel mit dem State of the Art der angewandten Mathematik, aber wenig mit dem sich ent - wickelnden Markt für kommerzielle Software zu tun hatten. Das Agenda Setting hatte zwar durchaus die vielversprechenden Felder aus der Perspektive der 1950er-Jahre identifiziert, auf denen das einheimische Forschungssystem aus Wissenschaft und Wirtschaft aus eigener Kraft nicht schnell genug vorankommen würde, doch das Ausformulieren der Forschungsagenden war zu sehr von vergangener Expertise geprägt. Statt der Zukunft, könnte man etwas polemisch zuspitzen, wurde eine bessere Variante der Gegenwart und der Vergangenheit geplant.

27 Der Experte als Dilettant 25 Reflexivität der Forschungsagenden Es wäre nun ebenso einfach wie fruchtlos, sich weiter über die schlechten Ergebnisse dieser Agendaprozesse zu erregen. Interessanter ist ihr gemeinsamer Defekt: die mangelnde Reflexivität, mit der die Beteiligten zu Werke gegangen sind. In der Überzeugung, die besten Experten gefunden zu haben bzw. dazuzugehören, wurde versäumt, die wissenschaftskulturelle Prägung und damit Pfadabhängigkeit des eigenen Denkens offen in den Agendaprozess mit einzubringen und genau deren Überwindung anzustreben. Dadurch wurde der Agendaprozess konservativ statt innovativ. Letzteres wäre er gewesen, wenn am Ende das besondere wissenschaftliche Kapital der Experten nicht bestätigt, sondern entwertet gewesen wäre. Dann hätten wir eine Schumpeter sche Innovation oder einen Kuhn schen Paradigmenwechsel in der Forschungslandschaft erlebt. Dieses notwendige Ergebnis wurde in den vorgestellten Beispielen jedoch nicht von den Agendaprozessen, sondern letztlich doch wieder vom Markt herbeigeführt Nun verlangt man von renommierten Experten möglicherweise zu viel, wenn man sie zu den Agenten der creative destruction ihrer eigenen Lebensleistung machen will. Das muss aber rauskommen, wenn wirklich neue Wege gefunden werden sollen, die von der nächsten Generation beschritten werden. Bleibt dies aus, dann erhalten wir allenfalls inkrementelle Innovationen oder, was leider auch häufig der Fall ist, wir verlieren den Anschluss, wenn nicht ungeduldige andere eine Abkürzung über den Markt wählen können. Dies würde aber auch die Forschungsagenden, wie in den vorgestellten Beispielen der Reaktortechnik, der Rechner und der Informatik, dann rückblickend betrachtet weitgehend entbehrlich machen. Wozu eine Agenda, wenn der Markt sich in eine Es wurde versäumt, die Pfadabhängigkeit des eigenen andere Richtung durchsetzt, noch ehe der Plan gereift ist? Reflexive Agendaprozesse würden dagegen von Anbeginn Denkens offen in den Agenda - die Ablösung der Eingangsexperten und deren laufenden Ersatz durch weniger erfahrene und den sich abzeichnenden prozess mit einzubringen. neuen Paradigmen näher stehende Nachwuchswissenschaftler Dadurch wurde der Agenda - anstreben. Schließlich geht es darum, möglichst rasch aus prekärer und von den beschriebenen Dilemmata heimgesuchter prozess konservativ statt Forschungsplanung wieder in eine stabile und, wie alle historische Erfahrung zeigt, produktivere Selbstorganisation der For- innovativ. schungsprozesse auf einen neuen Weg zu finden. Dass ein solcher Weg erreicht ist, erkennt man nicht an der Realisation unverrückbar festgehaltener früherer Utopien von Senkrechtstarter bis Transrapid, sondern am Entstehen einer Eigendynamik, die sich ihre Wege selbst sucht. Eine erfolgreiche Forschungsagenda muss, da sie am Anfang nicht über das angestrebte Wissen verfügt, sich permanent selbst revolutionieren und dies von Anbeginn

28 26 Wegweiser für die Wissenschaft Eine erfolgreiche Forschungsagenda muss sich permanent selbst revolutionieren. Erfolgreich ist darin der Experte, der bald nicht mehr gebraucht wird, und weise jener, der sich genau darüber freuen kann. programmatisch und institutionell verankern. Erfolgreich ist darin der Experte, der bald nicht mehr gebraucht wird, und weise jener, der sich genau darüber freuen kann. Nichtagenden Eine zweite wichtige historische Beobachtung zu Forschungsagenden bezieht sich auf überraschende Nichtagenden. Auch dies ist eine Folge des letztlich sehr konservativ wirkenden Festhaltens an bewährten Ratgebern, die ihre Reputation an vergangenen Themen erworben haben und in vergangenen sozioökonomischen Strukturen sozialisiert wurden. Im Falle der Forschungspolitik der BRD fällt z. B. auf, dass der seit vielen Jahrzehnten am schnellsten wachsende Sektor der Volkswirtschaft, die Dienstleistungen, weitestgehend seinem naturwüchsigen Schicksal überlassen wurde, während der seit über 30 Jahren stark schrumpfende Industriesektor sich einer sehr pfleglichen Behandlung erfreute. Das kann bedeuten, dass der Dienstleistungssektor und die in ihm laufenden Forschungsprozesse sich so gut selbst organisieren, dass planende Eingriffe in Form von Forschungsagenden nur stören würden, während sie im schrumpfenden Industriesektor, der unter einem sehr viel größeren Restrukturierungsdruck steht, immer wieder mal unentbehrlich werden. Nun heißt es aber im 2007er-Report zur technologischen Leistungsfähigkeit Deutschlands des BMBF (S. 64): Der Dienstleistungssektor hat bei FuE in Deutschland zwar ebenfalls seinen Anteil steigern können, liegt nach internationalen Maßstäben jedoch noch erheblich zurück. Offensichtlich funktioniert die Selbstorganisation hier doch nicht in befriedigendem Maße. Ein solcher Befund bei industrieller FuE, wie etwa in der Biotechnologie oder der Informations- und Kommunikationstechnik, führte stets zu Forschungsagenden. In diesen Fällen sah sich der Staat via BMBF gefordert, korrigierend und helfend einzugreifen, um die im internationalen Vergleich zurückhängenden Sparten an die Spitze heranzuführen, wo sie sich dann hoffentlich aus eigener Kraft etablieren sollten. Nichts dergleichen geschieht bei den in FuE erheblich zurückliegenden Dienstleistungen. Da in den wissensintensiven Dienstleistungen mittlerweile sehr viel mehr Menschen beschäftigt sind und auch pro Kopf mehr erwirtschaften als in den forschungsintensiven Industrien und diese Kluft sich immer weiter auftut, muss man sich schon fragen, ob dort mit Forschungsagenden gar nichts zu verbessern wäre, zumal Deutschland, wie das obige Zitat und die verfügbaren Daten zeigen, in diesem sehr großen Sektor in Europa keineswegs in der Spitzengruppe steht. Die Opportunitätskosten einer Präferenz für indus-

29 Der Experte als Dilettant 27 trielle Traditionspflege gegenüber der Förderung unterdurchschnittlich leistungsfähiger Dienstleistungen sind in einer globalen Ökonomie, in der es zunehmend mehr Technikverwender als Technikhersteller gibt, möglicherweise hoch. Das soll nicht heißen, dass Forschungsagenden für industrielle FuE überflüssig werden. Sie werden noch lange und auf unabsehbare Zeit ihre Berechtigung haben, ebenso wie Forschungsagenden in der Landwirtschaft. Doch der gesamtwirtschaftliche Ertrag solcher Agenden in schrumpfenden Sektoren wird nur bei unrealistisch schnell wachsenden Ergebnissen auf Dauer alleine die Produktivität der deutschen Wirtschaft auf einem internationalen Spitzenniveau stabilisieren können. Der industrielle Hebel in der Volkswirtschaft wird, einem globalen Trend folgend, beständig kürzer, sodass an ihm immer mehr Kraft zu deren Bewegung aufgewendet werden muss. Umgekehrt verhält es sich mit den Dienstleistungen. Forschungsagenden und Innovationskultur Vergleicht man die Entwicklung der deutschen Wirtschaftsstruktur mit der ihrer wichtigsten Wettbewerber, insbesondere der Benchmark USA, so fällt auf, dass Deutschland von einem im internationalen Vergleich ganz ungewöhnlich großen Industriesektor geprägt war und immer noch ist. Hier dominierte die Industrie in der Beschäftigungsstatistik bis in die 1970er- Jahre und liegt heute immer noch bei fast 30 Prozent. In den USA gab es nie eine Dominanz des industriellen Sektors. Dort haben die Dienstleistungen direkt die Landwirtschaft als größten Sektor Solange Forschungsagenden abgelöst, was der enormen Produktivität der amerikanischen aus gut nachvollziehbaren Wirtschaft und der amerikanischen Industrie freilich nie im Wege stand. Und seit den 1960er-Jahren sind in den USA mehr historischen Gründen vorwiegend als Agenden für Menschen in dem Teil des Dienstleistungssektors beschäftigt, der sich mit Informationsverarbeitung befasst, als in der gesamten Industrie. Deutschland folgt diesem Trend seit den 1970er- Industrieforschung gedacht Jahren in einigem Abstand. Die kulturelle Prägung der deutschen Funktionseliten, unter ihnen die erfahrenen Experten werden, sind sie selbst ihr und ihre politischen Auftraggeber, hat noch in industriellen drängendstes Thema. Zeiten stattgefunden. Sie sind mit der mittlerweile von der Realität überholten Vorstellung verbunden, dass vor allem die Industrie den Wohlstand schafft. Ein vielsagender Ausdruck dieser industriellen Mentalität ist die deutsche Besonderheit, in der offiziellen Statistik die Industrie produzierendes Gewerbe zu nennen, während die anderen Wirtschaftssektoren sich das Attribut produzierend nicht verdient haben. Nun ist das sicher kein verkappter Marxismus, wohl aber Ausdruck tief ver - wurzelter Bewertungsunterschiede, die sich sprachlich tradieren und auch fundamentale Strukturveränderungen der Wirtschaft noch eine ganze Wei-

30 28 Wegweiser für die Wissenschaft le überleben. Das kulturell geprägte Denken ist noch lange über die Existenz seiner materiellen Grundlage hinaus handlungsleitend. Oder wie es Oliver Williamson in einer Bestandsaufnahem der New Institutional Economics festhielt: Cumulative change of a progressive kind is very difficult to orchestrate. Solange Forschungsagenden aus gut nachvollziehbaren historischen Gründen vorwiegend als Agenden für Industrieforschung gedacht werden, sind sie selbst ihr drängendstes Thema. Ulrich Wengenroth ist Ordinarius für Geschichte der Technik an der Technischen Universität München. Literatur Beniger, James R. (1986): The Control Revolution. Technological and Economic Origins of the Information Society, Cambridge, Mass.: Harvard University Press. BMBF (2007): Zur technologischen Leistungsfähigkeit Deutschlands Berlin: BMBF. Felix, Bernard (2006). Beschäftigung im Spitzentechnologiebereich. Eurostat: Statistik kurz gefasst. Wissenschaft und Technologie (1): 1-7. Wengenroth, Ulrich (1993): Die Technische Hochschule nach dem Zweiten Weltkrieg. Auf dem Weg zu High-Tech und Massenbetrieb, in: Ulrich Wengenroth (Hrsg.): Technische Universität München. Annäherungen an ihre Geschichte, München: Technische Universität München, S Wengenroth, Ulrich (2008): Innovationspolitik und Innovationsforschung, in: Gerd Graßhoff und Rainer C. Schwinges (Hrsg.): Innovationskultur. Von der Wissenschaft zum Produkt, Zürich: vdf Hochschulverlag, S Wieland, Thomas (2009): Neue Technik auf alten Pfaden? Forschungs- und Technologiepolitik in der Bonner Republik. Eine Studie zur Pfadabhängigkeit des technischen Fortschritts, Bielefeld: Transcript. Williamson, Oliver E. (2000): The New Institutional Economics: Taking Stock, Looking Ahead, Journal of Economic Literature 38 (3):

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