Version-D Lichtschranke. Bedienungsanleitung
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- Ina Dieter
- vor 9 Jahren
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1 Version-D Lichtschranke Bedienungsanleitung
2 Wichtige Hinweise Allgemeine Hinweise Lesen Sie vor Inbetriebnahme Ihrer ALGE-TIMING Gerät diese Bedienungsanleitung genau durch. Sie ist Bestandteil des Gerätes und enthält wichtige Hinweise zur Installation, Sicherheit und bestimmungsgemäßen Gebrauch des Gerätes. Diese Bedienungsanleitung kann nicht jeden denkbaren Einsatz berücksichtigen. Für weitere Informationen oder bei Problemen, die in dieser Betriebsanleitung nicht oder nicht ausführlich genug behandelt werden, wenden Sie sich an Ihre ALGE-TIMING Vertretung. Kontaktadressen finden Sie auf unserer Homepage Sicherheit Neben den Hinweisen in dieser Bedienungsanleitung müssen die allgemeinen Sicherheits- und Unfallverhütungsvorschriften des Gesetzgebers berücksichtigt werden. Das Gerät darf nur von eingeschultem Personal verwendet werden. Die Aufstellung und Installation darf nur laut den Angaben des Herstellers durchgeführt werden. Bestimmungsgemäßer Gebrauch Das Gerät ist ausschließlich für die Zwecke einzusetzen, für die es bestimmt ist. Technische Abänderungen und jede missbräuchliche Verwendung sind wegen der damit verbundenen Gefahren verboten! ALGE-TIMING haftet nicht für Schäden, die durch unsachgemäßen Gebrauch oder falsche Bedienung verursacht werden. Reinigung Bitte reinigen Sie das Äußere des Gerätes stets nur mit einem weichen Tuch. Reinigungsmittel können Schäden verursachen. Das Gerät niemals in Wasser tauchen, öffnen oder mit nassen Lappen reinigen. Die Reinigung des Gerätes darf nicht mit Schlauch- oder Hochdruckwasserstrahl erfolgen (Gefahr von Kurzschlüssen oder anderen Schäden). Haftungsbeschränkung Alle in dieser Anleitung enthaltenen technischen Informationen, Daten und Hinweise für die Installation und den Betrieb entsprechen dem letzten Stand bei Drucklegung und erfolgen unter Berücksichtigung unserer bisherigen Erfahrungen und Erkenntnissen nach bestem Wissen. Aus den Angaben, Abbildungen und Beschreibungen in dieser Anleitung können keine Ansprüche hergeleitet werden. Der Hersteller übernimmt keine Haftung für Schäden aufgrund Nichtbeachtung der Anleitung, nicht bestimmungsgemäßer Verwendung, unsachgemäßer Reparaturen, technischer Veränderungen, Verwendung nicht zugelassener Ersatzteile. Übersetzungen werden nach bestem Wissen durchgeführt. Wir übernehmen keine Haftung für Übersetzungsfehler, auch dann nicht, wenn die Übersetzung von uns oder in unserem Auftrag erfolgte. Entsorgung Befindet sich ein Aufkleber mit einer durchgestrichenen Abfalltonne auf Rädern auf dem Gerät (siehe Symbol), bedeutet dies, dass für dieses Gerät die europäische Richtlinie 2002/96/EG gilt. Informieren Sie sich über die geltenden Bestimmungen zur getrennten Sammlung von Elektro- und Elektronik-Altgeräten in Ihrem Land und entsorgen Sie Altgeräte nicht über Ihren Haushaltsabfall. Korrekte Entsorgung von Altgeräten schützt die Umwelt und den Menschen vor negativen Folgen. Copyright by ALGE-TIMING GmbH Alle Rechte vorbehalten. Eine Vervielfältigung als Ganzes oder in Teilen ohne schriftliche Genehmigung des Urheberrechtsinhabers ist verboten. Seite 2
3 Konformitätserklärung Wir erklären, dass die folgenden Produkte den unten angegebenen Standards entsprechen. Wir, ALGE-TIMING GmbH Rotkreuzstrasse 39 A-6890 Lustenau erklären in alleiniger Verantwortung, dass die Lichtschranke mit den folgenden Normen/normativen Dokumenten übereinstimmt. Telekommunikations (TK)endeinrichtung Short Range Device Bei bestimmungsgemäßer Verwendung den grundlegenden Anforderungen des 3 und den übrigen einschlägigen Bestimmungen des FTEG (Artikel 3 der R&TTE 1999/5/EC) entspricht. Gesundheit und Sicherheit gemäß 3(1)1. (Artikel 3(1)a)) Angewendete harmonisierte Normen EN : A11:2009 Schutzanforderungen im Bezug auf elektromagnetische Verträglichkeit 3(1)2,( Artikel 3(1)b)). Angewendete harmonisierte Normen EMC: EN V1.71 EN V EN V EN55022:2006+A1:2007 EN55024:1998+A1:2001+A2:2003 EN :2006 EN :1995+A1:2001+A2:2005 Zusätzliche Information: Das Produkt entspricht den Niederspannungsrichtlinien 73/23/EEC und EMC Direktive 2004/108EG und führt das CE Zeichen. Lustenau, am ALGE-TIMING GmbH Albert Vetter (Geschäftsführer) Seite 3
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5 Inhaltsverzeichnis 1 Allgemein Prinzip Lichtschrankeneigenschaften Lichtschranken-Sets Reflexionslichtschranke -R: Reflexionslichtschranke -RT: Einweglichtschranke -dt: Betriebsarten Reflexionslichtschranke NORM Einweglichtschranke Speisung Externe Speisung vom ALGE-Zeitmessgerät Externe Speisung Interne Batterie Batterie einlegen Batterielaufzeit LED-Betriebsanzeige Einstellen der Lichtschranke Reflexionslichtschranke Einweglichtschranke Einstellung der Totzeit Synchronisation von zwei Lichtschranken Wetterschutzhaube Funkmodus Funkleistung Funkmodus ein bzw. ausschalten Einstellen der Teamnummer Einstellen des Zeitmesskanals LED für Funk Technische Daten Lichtschranke Funkteil:...16 Seite 5
6 1 Allgemein Die vereint höchste Präzision und Leistung bei kleinsten Abmessungen. 1.1 Prinzip Der Sendeteil der Lichtschranke sendet einen modulierten Lichtstrahl im Infrarotbereich aus. Der Lichtstrahl wird vom Empfänger auf Unterbrechungen überwacht. Im Falle einer Unterbrechung des Infrarotstrahls wird vom Empfängerteil ein Impuls ausgelöst. Damit die Lichtschranke universell eingesetzt werden kann, ist es möglich zwischen drei Betriebsarten umzuschalten: Reflexionslichtschranke, Lichtschrankensender und Lichtschrankenempfänger. Den Lichtschrankenimpuls kann man über ein Kabel bzw. per Funk zum Zeitmessgerät übertragen. 1.2 Lichtschrankeneigenschaften Auslösegenauigkeit 1/ Sekunde Typenvielfalt: Reflexionslichtschranke Einweglichtschranke für große Distanzen Große Lichtschranken-Reichweite: Reflexionslichtschranke ca. 25 m Sender- und Empfängerlichtschranke über 150 m Variable Speisung der Lichtschranke: Batteriebetrieb Speisung vom ALGE-Zeitmessgerät Externe Speisung von 4 bis 18 VDC Batteriezustandsanzeige mit LED (grün, gelb, rot) Anzeige der Lichtschrankeneinstellung mit LED (grün, gelb, rot) Anzeige für Funkfunktion Wahlschalter für 5 verschiedene Zeitmesskanäle für Funk Wahlschalter für die Funkfrequenz Synchronisation von zwei Lichtschranken zur Vermeidung von Störungen Einstellung der Totzeit (ca. 20 ms bis 2 s /Werkseinstellung = 20 ms) 1.3 Lichtschranken-Sets Das Lichtschranken-Set kann je nach Typ aus folgenden Teilen bestehen: Lichtschranke Reflektor Befestigungsbügel Befestigungsbügel PR1a-Ref BBG B-S1 Stativ TRI128 Lichtschrankenkabel Lichtschrankenkabel Seite 6
7 Weiteres Lichtschrankenzubehör: Koffer für Lichtschranke(n) und/oder anderes Zubehör 2-adriges Lichtschrankenkabel mit Bananenstecker (verschiedene Längen) Kabeltrommel mit 2-adrigem Stahlkabel mit Bananenstecker bzw. Bananenbuchse; Längen: KT120 (120 m), KT150 (150 m), KT300 (300 m), KT500 (500 m) Ladegerät inklusive 4 NiMH Akkus für Lichtschranke Reflektor mit zentriertem Schraubloch (für Befestigung an Holzpflock) Reflektor mit Klebeband (für fix angeklebten Reflektor) Synchronisationskabel für 2 Lichtschranken Reflexionslichtschranke -R: Wenn Sender und Empfänger in einem Gehäuse sind, spricht man von einer Reflexionsbzw. Zweiweglichtschranke. Der Lichtstrahl wird vom Sender auf einen Reflektor gerichtet. Dieser funktioniert wie ein Spiegel und reflektiert den Lichtstrahl zum Empfänger zurück. Reichweite: ca. 25 m Lichtschrankenset: 1 x, 1 x PR1a-Ref, 2 x BBG, 1 x (10 m) Reflexionslichtschranke -RT: Wie Reflexionslichtschranke -R, jedoch ohne Befestigungsbügel BBG, aber mit Stativen und 30 m Lichtschrankenkabel. Reichweite: ca. 25 m Lichtschrankenset: 1 x, 1 x PR1a-Ref, 2 x TRI128, 1 x (30 m) Einweglichtschranke -dt: Wie Einweglichtschranke -d, jedoch ohne Befestigungsbügel BBG, aber mit Stativen und 30 m Lichtschrankenkabel. Reichweite: über 150 m Lichtschrankenset: 2 x, 2 x TRI128, 1 x (30 m) 2 Betriebsarten Die Lichtschranke kann in mehreren Betriebsarten verwendet werden. Reflexionslichtschranke Senderlichtschranke TX Empfängerlichtschranke RX 2.1 Reflexionslichtschranke NORM Die Lichtschranke sendet vom Sendeteil einen Infrarotlichtstrahl, der vom Reflektor zurückgeworfen und im Empfangsteil der Lichtschranke ausgewertet wird. Die maximale Reichweite der Lichtschranke beträgt 25 m (Abstand zwischen Lichtschranke und Reflektor). Diese Lichtschranke benötigt folgende Teile: Lichtschranke (Schalterstellung NORM) Reflektor PR1a-Ref 2.2 Einweglichtschranke Für ein funktionierendes Lichtschrankenset benötigt man die Sendelichtschranke (Schalter auf Stellung TX) und eine Empfängerlichtschranke (Schalter auf Stellung RX s. u.) Der Sender sendet einen Infrarotlichtstrahl zum Empfänger. Die max. Reichweite beträgt ca. 150 m. Es ist wichtig, dass die Empfängerlichtschranke den Funk eingebaut hat, da diese den Impuls an das Zeitmessgerät weiter sendet. Seite 7
8 3 Speisung Bedienungsanleitung Die Lichtschranke kann auf mehrere Arten gespeist werden. Die einfachste Speisung erfolgt mit dem mitgelieferten Kabel (bzw ) direkt vom Zeitmessgerät. Wenn die Lichtschranke über Funk betrieben wird, erfolgt die Speisung über Batterien (2 x AA-Batterie in Lichtschranke). Stromverbrauch (ohne Funk): von Batterie mit 2,5 VDC: ma von Zeitmessgerät 5 Vstab: 9-20 ma Stromverbrauch (mit Funk): von Batterie mit 2,5 VDC: ma von Zeitmessgerät 5 Vstab: ma Steckerbelegung DIN-Buchse: 1... Signalausgang 2... Signalausgang 3... Masse 4... externe Speisung (Eingang 4 bis 18 VDC) 5... externe Speisung (+5VDC stabilisiert z. B. von ALGE-Zeitmessgerät) 3.1 Externe Speisung vom ALGE-Zeitmessgerät Die Speisung erfolgt vom ALGE-Zeitmessgerät über das Lichtschrankenkabel 001 (rot) bzw. 002 (grün). Vom ALGE-Zeitmessgerät wird eine stabilisierte Spannung von 5 VDC ausgegeben (Pin 5). Achtung: Die Leitungslänge ist auf ca. 100 m begrenzt, da ansonsten der Spannungsabfall zu hoch ist. 3.2 Externe Speisung Man kann die Lichtschranke über Pin 4 (4 18 VDC) und Pin 3 (Masse) speisen. Dies ist vor allem von Vorteil, wenn mehrere Lichtschranken mit einem Kabel über eine größere Distanz gespeist werden müssen. 3.3 Interne Batterie Die Lichtschranke kann auch von der internen Batterie (2 x AA-Batterie) gespeist werden. Folgende Batterietypen sind möglich: Alkaline Batterie: Ideal wenn die Lichtschranke nicht allzu oft benötigt wird. NiMH Akku: Aufladbare Batterien, die ideal sind, wenn die Lichtschranke fast täglich benötigt wird. Diese Batterie hat eine lange Laufzeit bei großer Kälte. NiCd Akku: Dieser Akku ist nicht empfehlenswert für die Lichtschranke. Seite 8
9 Interne Batterie einschalten: Die Batterie der Lichtschranke wird mit dem Schalter (on/off) ein- bzw. ausgeschaltet: Stellung "On" = ein, Stellung "Off" = aus Batterie einlegen Der Batteriedeckel ist auf der Unterseite der Lichtschranke Deckel leicht nach innen drücken und nach vorn ziehen Achtung: Polarität der Batterien beachten! (s. Typenschild im Batteriefach) Batterielaufzeit Die Betriebsdauer der Lichtschranke hängt von verschiedenen Faktoren ab. Wichtig ist vorab welche Batterie eingesetzt wird. Die Betriebsdauer wird mit jedem zusätzlichen Lichtschrankenimpuls etwas geringer. Wichtig dafür ist auch, ob die Lichtschranke als Reflexionslichtschranke (Sender und Empfänger), bzw. als Sende- oder Empfangslichtschranke eingesetzt wird. Lichtschranke ohne Funk Lichtschranke mit Funk Batterietyp 1 Impuls pro Minute 1 Impuls pro Minute -20 C 20 C -20 C 20 C Alkaline Batterie - 2,8 Ah ca. 17 Std. ca. 77 Std. ca. 9 Std. ca. 30 Std. NiCd Akku - 1,1 Ah ca. 11 Std. ca. 28. Std. ca. 6 Std. ca. 14 Std. NiMH Akku - 2,7 Ah ca. 57 Std. ca. 70 Std. ca. 28 Std. ca. 35 Std. Wird die Lichtschranke als Sendelichtschranke verwendet, hat sie fast die gleiche Betriebsdauer wie im Reflexionslichtschranken-Modus; bei einer Empfängerlichtschranke ist sie ca. um den Faktor 3 höher als bei der Reflexionslichtschranke. 4 LED-Betriebsanzeige Die Betriebsanzeige-LED der Lichtschranke zeigt mehrere Betriebszustände an: LED Funktion Modus NORM Funktion Modus RX Funktion Modus TX permanent rot Lichtschranke verstellt Lichtschranke verstellt Keine Anzeige permanent gelb permanent grün Lichtschranke nicht optimal eingestellt Lichtschranke optimal eingestellt Lichtschranke nicht optimal eingestellt Lichtschranke optimal eingestellt Keine Anzeige Keine Anzeige blinkend rot Batterie leer - wechseln Batterie leer - wechseln Batterie leer - wechseln blinkend gelb Batteriezustand schlecht Batterie bald wechseln Batteriezustand schlecht Batterie bald wechseln Batteriezustand schlecht Batterie bald wechseln blinkend grün Batteriezustand gut Batteriezustand gut Batteriezustand gut Seite 9
10 5 Einstellen der Lichtschranke 5.1 Reflexionslichtschranke Wenn die Lichtschranke im Funkbetrieb verwendet wird überprüfen ob volle Batterien eingelegt sind. Gewünschtes Funkteam mit Drehschalter einstellen. Drehschalter für Zeitmesskanal auf gewünschte Position einstellen (z.b. Startimpuls = 0, Zielimpuls = 1). Befestigungsbügel BBG an Holzpflock festschrauben bzw. Stative TRI128 aufstellen Lichtschranke und Reflektor auf Befestigungsbügel oder Stativ aufschrauben Spiegel des Reflektors gerade zur Lichtschranke ausrichten Betriebsschalter auf <NORM> stellen Lichtschranke einschalten Batterien: Schalter auf <On> stellen Speisung vom Zeitmessgerät: Kabel vom Zeitmessgerät mit Lichtschranke verbinden (rotes Kabel 001-xx oder grünes Kabel 002-xx), Zeitmessgerät einschalten externe Speisung: externe Speisung an die Lichtschranke anschließen Betriebsanzeige LED muss rot leuchten Über die Justiernut der Lichtschranke den Reflektor anpeilen Lichtschranke einstellen bis die Betriebsanzeige LED grün leuchtet Nach ca. 5 Sekunden muss die Betriebsanzeige LED grün blinken (zeigt an, dass die Batterie bzw. Speisung OK ist). Wenn die LED orange bzw. rot blinkt, sollte man die Batterie wechseln bzw. die Speisung überprüfen. Nach jedem Lichtschrankenimpuls leuchtet die Betriebsanzeige LED mehrere Sekunden grün (Anzeige für guten Lichtschrankenempfang), bevor wieder der Batteriezustand blinkend angezeigt wird. 5.2 Einweglichtschranke Wenn die Lichtschranke im Funkbetrieb verwendet wird überprüfen ob Batterien eingelegt sind. Funkempfänger: Gewünschtes Funkteam mit Drehschalter einstellen. Funkempfänger: Drehschalter für Zeitmesskanal auf gewünschte Position einstellen (z.b. Startimpuls = 0, Zielimpuls = 1). Befestigungsbügel BBG an Holzpflock festschrauben bzw. Stative TRI128 aufstellen Lichtschranken auf Befestigungsbügel oder Stativ aufschrauben Lichtschranken gegeneinander ausrichten Überprüfen, ob Betriebsschalter auf <NORM> ist. Falls nicht, auf diese Position stellen. Lichtschranken einschalten Batterien: Schalter auf <On> stellen Speisung vom Zeitmessgerät: Kabel vom Zeitmessgerät zur Lichtschranke verbinden (rotes Kabel 001-xx oder grünes Kabel 002-xx) und Zeitmessgerät einschalten externe Speisung: externe Speisung an die Lichtschranke anschließen Betriebsanzeige LED muss rot leuchten Über die Justiernut der Lichtschranken die andere Lichtschranke anpeilen Lichtschranke einstellen bis Betriebsanzeige LED grün leuchtet Nach ca. 5 Sekunden muss die Betriebsanzeige LED grün blinken (zeigt an, dass die Batterie bzw. Speisung OK ist). Wenn die LED orange bzw. rot blinkt, sollte man die Batterie wechseln bzw. die Speisung überprüfen. Betriebsschalter der Senderlichtschranke auf TX stellen LED muss grün blinken, Seite 10
11 wenn Speisung okay ist. Betriebsschalter der Empfängerlichtschranke auf RX stellen LED funktioniert wie bei Reflexionslichtschranke. Nach jedem Lichtschrankenimpuls leuchtet die Betriebsanzeige LED der Empfängerlichtschranke mehrere Sekunden grün (Anzeige für guten Lichtschrankenempfang), bevor wieder der Batteriezustand blinkend angezeigt wird. Achtung: Das Zeitmessgerät muss an die Empfängerlichtschranke angeschlossen werden. 5.3 Einstellung der Totzeit Wir empfehlen, die Totzeit, wenn möglich, im Zeitmessgerät einzustellen. In der Lichtschranke ist werksmäßig die kleinste Totzeit eingestellt (20 ms). Die Totzeit kann mit einem Schraubenzieher zwischen 20 und 2000 ms eingestellt werden. Dazu muss zuerst die Wetterschutzhaube herausgezogen werden. Was ist die Totzeit: Die Totzeit ist die Zeit, während derer die Lichtschranke nach einem Lichtschrankenimpuls gesperrt ist. Sie beginnt ab dem Zeitpunkt zu laufen, wenn der Lichtstrahl nicht mehr unterbrochen ist. Dies ist notwendig, um Mehrfachauslösungen zu vermeiden. Mit diesem Potentiometer kann die Totzeit zwischen 20 und 2000 ms eingestellt werden (Werkseinsellung = 20 ms) 5.4 Synchronisation von zwei Lichtschranken Um zwei Lichtschranken nebeneinander als System A und B zu verwenden sollte man sie synchronisieren. Durch die Synchronisation gibt eine Lichtschranke den Takt für die Infrarotimpulse vor. Dadurch ist gewährleistet, dass sich die Lichtschranken nicht gegenseitig stören. Für die Synchronisation Kabel in beide Lichtschranken einstecken. Die LED der Lichtschranke, die den Synchronisationstakt vorgibt, leuchtet. Seite 11
12 6 Wetterschutzhaube Die Wetterschutzhaube ist nach vorne ausziehbar. Durch die herausgezogene Wetterschutzhaube werden die Linsen vor Schnee und Regen geschützt. Wird die Lichtschranke auf einem Gletscher verwendet, muss man die Wetterschutzhaube unbedingt herausziehen, ansonsten kann es durch vermehrte UV- Strahlung zu Störungen kommen. Wetterschutzhaube herausziehen Achtung: Die direkte Sonneneinstrahlung durch die Linse in die Lichtschranke muss unbedingt vermieden werden. Direkte Sonneneinstrahlung durch die Linse kann die Lichtschranke beschädigen (Brennglaseffekt). Seite 12
13 7 Funkmodus Das ALGE WTN ist ein kompaktes Funksystem für die Zeitmessung. Das Gerät ist ausgestattet mit hochwertiger Technik. In die Lichtschranke ist ein WTN-Funkmodul eingebaut, wodurch sie voll mit dem WTN-System kompatibel ist. Ein Funknetzwerk besteht aus mehreren Geräten der WTN-Serie. Im Netzwerk kann es Geräte geben, die über andere Geräte miteinander kommunizieren, d.h. man kommuniziert von einem Gerät zum andern über ein drittes Gerät. Seite 13
14 Das Netzwerk ist dafür ausgelegt, dass man gleichzeitig Anzeigetafeldaten (z.b. für ALGE GAZ oder D-LINE), serielle RS232 Daten (z.b. zu einem PC) und Zeitmessimpulse schicken kann. Bei der Entwicklung dieses einzigartigen Wireless Timing Networks wurde besonderes Augenmerk auf die bei ALGE selbstverständlichen Grundsätze gelegt: Bedienungsfreundlichkeit, höchste Zuverlässigkeit und eine robuste Bauweise. Neueste Technologie, integriert in ein solides Gehäuse, ergeben außergewöhnliche Einsatzmöglichkeiten. Achtung: Bevor das Gerät verwendet wird, muss überprüft werden, ob es im eingesetzten Land zulässig ist. Die Funkleistung muss so eingestellt sein, dass die zulässige Leistung nicht überschritten wird. 7.1 Funkleistung Die Funkleistung ist auf 10 mw eingestellt. Die Funkleistung kann zwischen 10mW und 100 mw eingestellt werden. Die Funkleistung kann nicht in der Lichtschranke direkt verstellt werden. Wird in einem anderen Gerät im Netzwerk die Funkleistung verstellt (z.b. Wireless Timing Network WTN), wird automatisch über das Netzwerk auch die Leistung der anderen Geräte im Netzwerk verstellt (also auch die Leistung der Lichtschranke ). 7.2 Funkmodus ein bzw. ausschalten Wenn der Drehschalter auf 0 (Null) steht, ist das Funkmodul ausgeschalten. Alle anderen Positionen ist eine Teamnummer (Funkfrequenz) zugeordnet. Hier den Funk einschalten 7.3 Einstellen der Teamnummer Es wird die Teamnummer festgelegt. Man kann 15 verschiedene Teams auswählen. Es gibt 9 getrennte Teams (Single Mode = verschiedene Funkkanäle) und 6 gemeinsame Teams (Alle = gleiche Funkkanäle). Hier die Teamnummer einstellen Seite 14
15 Separate Teams <S> = SINGLE Wird verwendet wenn unabhängige Anwendungen gemacht werden und niemand diese Geräte als zusätzlichen Kontenpunkt verwenden darf. (z.b. wenn zwei Teams nebeneinander trainieren. Man kann aber auch verschiedene Funkkanäle verwenden). Single = Drehschalter auf 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8 bzw. 9 Gemeinsame Teams <A> = ALL Wird verwendet wenn z.b. mehrere getrennte Anwendungen nebeneinander im Einsatz sind. Werden hier verschiedene A-Teams mit dem gleichen Funkkanal verwendet, können die anderen A-Teams als Knotenpunkt für die Datenübertragung verwendet werden. Die Daten vom anderen Team werden aber nicht verwendet. (z.b. wenn man mehrere Plätze für Springreiten nebeneinander hat). All = Drehschalter auf A, B, C, D, E bzw. F 7.4 Einstellen des Zeitmesskanals Für die Zeitmessung stehen 5 einstellbare Zeitmesskanäle zur Auswahl, die von der Lichtschranke per Funk geschickt werden. Zeitmesskanäle: C0, C1, C2, C3 oder Hier Zeitmesskanäle einstellen Bei ALGE-TIMING ist folgende Kanalbelegung üblich: C0 = Startkanal C1 = Zielkanal C2 = Zwischenzeit 1 C3 = Zwischenzeit 2 oder Startkanal 2 C4 = Zwischenzeit 3 oder Zielkanal LED für Funk Die LED für den Funk zeigt die Kommunikation mit einem Gerät im gleichen Netzwerk an (Gerät, das am besten empfangen wird). LED Anzeige Funktion aus ausgeschaltet oder kein Netzwerk blinkt rot sehr schlechter Netzwerkempfang blinkt orange schlechter Netzwerkempfang blinkt grün guter Netzwerkempfang Seite 15
16 8 Technische Daten 8.1 Lichtschranke Reichweite mit Reflektor: 0,5 bis 25 Meter Reichweite mit Sender und Empfänger: 0 bis über 150 Meter Impulsausgang: NPN Transistor, Open Collector, activ low Reaktionszeit: 300 µs, 1 ms fix eingestellt Impulslänge: 20 bis 2000 ms einstellbar (Totzeit) Abmessungen (ohne Kugelgelenk:) ca. 118 x 87 x 44 mm Gewicht : ca. 0,3 kg Gewicht PR1a-Ref: ca. 0,2 kg Schalter: Ein-/Ausschalter für die Batterie Umschalter: für Norm, TX und RX Stromversorgung: vom ALGE Zeitmessgerät: 5 VDC stabilisiert externe Speisung: 3-18 VDC interne Batterie: 2 x AA-Batterie Stromverbrauch ohne Funk: von Batterie mit 2,5 VDC: ma von Zeitmessgerät 5 Vstab: 9-20 ma Stromverbrauch mit Funk: von Batterie mit 2,5 VDC: ma von Zeitmessgerät 5 Vstab: ma Steckerbelegung DIN-Buchse: 1... Signalausgang 2... Signalausgang 3... Masse 4... externe Speisung (Eingang 3 bis 18 VDC) 5... externe Speisung (2 bis 5 VDC z.b. von ALGE-Zeitmessgerät) 8.2 Funkteil: Sendefrequenz: 2,4 GHz Band, 16 einstellbare Frequenzen Sendeleistung: 10 mw bzw. 10 bis 100 mw (einstellbar) Zeitmesskanäle: 5 verschiedene Kanäle (c0 (Start), c1 (Ziel), c2,c3, c4) Reichweite: ca. 300 m bei freier Sicht Änderungen vorbehalten Copyright by ALGE-TIMING GmbH Rotkreuzstr Lustenau / Austria Seite 16
Bedienungsanleitung PR1a. Version-D Lichtschranke. Bedienungsanleitung. Seite 1
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