Wieviel Gesundheitsförderung macht das Präventionsgesetz möglich?

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1 Wieviel Gesundheitsförderung macht das Präventionsgesetz möglich? Kritische Anmerkungen aus der Perspektive von Public Health Kassel Prof. Dr. Beate Blättner

2 Kritische Anmerkungen aus Public Health Sicht 1. Das Präventionsgesetz hat eine Legaldefinition von Gesundheitsförderung geschaffen, die nicht dem internationalem Standard entspricht. 2. Die Orientierung an Lebenswelten ersetzt noch nicht den Health in all policies -approach. 3. Sozial bedingter Ungleichheit von Gesundheitschancen wird nicht konsequent genug entgegen getreten. 4. Eine wissenschaftliche Fundierung von Zielen und Interventionen erfolgt nur ansatzweise. 5. Kernproblem des Gesetzes und seiner Umsetzung ist die Fokussierung von Gesundheitsförderung auf Sozialversicherungen. Kassel, Prof. Dr. Beate Blättner 2

3 Legaldefinition PrävG 20 Gesundheitsförderung: Leistungen zur Förderung des selbstbestimmten gesundheitsorientierten Handelns der Versicherten Leistungen zur Verhinderung und Verminderung von Krankheitsrisiken (primäre Prävention) Internationale Standards ein Prozess, der Menschen befähigen soll, mehr Kontrolle über ihre Gesundheit zu erlangen und diese durch die Beeinflussung der Determinanten für Gesundheit zu verbessern (Jakarta Erklärung 1997) Differenzierung in universelle, selektive und indizierte Prävention (Gordon 1983) Kassel, Prof. Dr. Beate Blättner 3

4 Sozialökologisches Modell von Gesundheit Wechselbeziehungen zwischen Mikro-, Meso-, Exo- und Makro- Systemen Gesellschaftliche und ökologische Rahmenbedingungen Lebenswelten/ Settings soziales Umfeld Chronosystem für Entwicklung relevant Mensch Kassel, Prof. Dr. Beate Blättner 4

5 Determinanten für Gesundheit Frieden Angemessene Wohnbedingungen Bildung Zugang zu sauberem Trinkwasser und gesunder Nahrung Ein stabiles Ökosystem Eine sorgfältige Verwendung vorhandener Naturressourcen Soziale Gerechtigkeit und Chancengleichheit Armut als größte Bedrohung von Gesundheit (Jakarta 1997) Globalisierung, Urbanisierung, Klimawandel Ottawa-Charta 1986 Kassel, Prof. Dr. Beate Blättner 5

6 Kritische Anmerkungen aus Public Health Sicht 1. Das Präventionsgesetz hat eine Legaldefinition von Gesundheitsförderung geschaffen, die nicht dem internationalem Standard entspricht. 2. Die Orientierung an Lebenswelten ersetzt noch nicht den Health in all policies -approach. 3. Sozial bedingter Ungleichheit von Gesundheitschancen wird nicht konsequent genug entgegen getreten. 4. Eine wissenschaftliche Fundierung von Zielen und Interventionen erfolgt nur ansatzweise. 5. Kernproblem des Gesetzes und seiner Umsetzung ist die Fokussierung von Gesundheitsförderung auf Sozialversicherungen. Kassel, Prof. Dr. Beate Blättner 6

7 Health in All Policies Approach Bei jeglicher Entscheidung auf jeder Ebene politischen Handelns (Institution, Kommune, Land, Bund) zu jedem Thema die Verbesserung der Gesundheit der Bevölkerung anstreben Beteiligung der Betroffenen an jeder Entscheidung über Ziele und Maßnahmen; insbesondere artikulationsschwache Gruppen, Konsensprozesse Dafür u. a. sinnvoll: Health Impact Assessment (HIA) als systematischer und partizipativer Bewertungsprozess bei Entscheidungsprozessen (z.b. Gesetzesvorhaben) und systematisches Monitoring der Auswirkung solcher Entscheidungen. Kassel, Prof. Dr. Beate Blättner 7

8 Relevante Kriterien des HIA Welche direkten und indirekten Auswirkungen auf die Gesundheit der Bevölkerung könnten mit den Veränderungen verbunden sein? Trägt das Vorhaben direkt oder indirekt zur Verringerung der sozialen Ungleichheit in und zwischen Ländern bei? In welcher Form wurden Betroffene an den Entscheidungen beteiligt? Wie konnte gesichert werden, dass sich nicht die artikulationsstarken Bevölkerungsgruppen durchsetzen? Kassel, Prof. Dr. Beate Blättner 8

9 Kritische Anmerkungen aus Public Health Sicht 1. Das Präventionsgesetz hat eine Legaldefinition von Gesundheitsförderung geschaffen, die nicht dem internationalem Standard entspricht. 2. Die Orientierung an Lebenswelten ersetzt noch nicht den Health in all policies -approach. 3. Sozial bedingter Ungleichheit von Gesundheitschancen wird nicht konsequent genug entgegen getreten. 4. Eine wissenschaftliche Fundierung von Zielen und Interventionen erfolgt nur ansatzweise. 5. Kernproblem des Gesetzes und seiner Umsetzung ist die Fokussierung von Gesundheitsförderung auf Sozialversicherungen. Kassel, Prof. Dr. Beate Blättner 9

10 Erklärung gesundheitlicher Ungleichheit Soziale Ungleichheit Ungleichheit im Zugang zur Gesundheitsversorgung Ungleichheit in gesellschaftlicher Teilhabe und Gestaltung Ungleichheit in Belastungen und Ressourcen Ungleichheit im Lebensstil Ungleiche Gesundheitschancen Kassel, vgl. Mielck 2005 Prof. Dr. Beate Blättner 10

11 Wie Gesundheit entsteht Lebenserfahrungen SOC GRRs- GRDs- Kontinuum Coping Gesundheits bezogene Lebensqualität Soziokultureller Kontext: Lebensbedingungen Modell der Salutogenese nach A. Antonovsky 1997 Kassel, Prof. Dr. Beate Blättner 11

12 Kritische Anmerkungen aus Public Health Sicht 1. Das Präventionsgesetz hat eine Legaldefinition von Gesundheitsförderung geschaffen, die nicht dem internationalem Standard entspricht. 2. Die Orientierung an Lebenswelten ersetzt noch nicht den Health in all policies -approach. 3. Sozial bedingter Ungleichheit von Gesundheitschancen wird nicht konsequent genug entgegen getreten. 4. Eine wissenschaftliche Fundierung von Zielen und Interventionen erfolgt nur ansatzweise. 5. Kernproblem des Gesetzes und seiner Umsetzung ist die Fokussierung von Gesundheitsförderung auf Sozialversicherungen. Kassel, Prof. Dr. Beate Blättner 12

13 Gesundheitsziele Im Präventionsgesetz sind nationale Gesundheitsziele fest verankert, ohne Prüfung, ob es sich dabei um Ziele für Prävention und Gesundheitsförderung handelt Konsensprozess mit wissenschaftlicher Basis, aber: besonderes Augenmerk liegt auf dem Kriterium der Machbarkeit und Beteiligung an der Entwicklung und Umsetzung durch die am Gesundheitszieleprozess mitwirkenden Akteure (Maschewsky-Schneider et al. 2013) Es handelt sich folglich primär um einen Konsensprozess, in dem Interessen dominieren können. Kassel, Prof. Dr. Beate Blättner 13

14 Maßnahmen Kriterien der Wirksamkeit bzw. Zweckmäßigkeit von Leistungen im SGB V und SGB XI verankert Wirksamkeitsnachweis = Evidenz informierte Entscheidungen; die Bundesrahmenempfehlungen sprechen von belegbarem Nutzen Es gibt: keine Anreize zur Verbesserung der Erkenntnislage über Wirksamkeit, keine Anreize zur Weiterentwicklung der Methodik, kein gesellschaftlich breit verankertes Gremium, das entsprechende Studien in Auftrag geben könnte. Kassel, Prof. Dr. Beate Blättner 14

15 Kritische Anmerkungen aus Public Health Sicht 1. Das Präventionsgesetz hat eine Legaldefinition von Gesundheitsförderung geschaffen, die nicht dem internationalem Standard entspricht. 2. Die Orientierung an Lebenswelten ersetzt noch nicht den Health in all policies -approach. 3. Sozial bedingter Ungleichheit von Gesundheitschancen wird nicht konsequent genug entgegen getreten. 4. Eine wissenschaftliche Fundierung von Zielen und Interventionen erfolgt nur ansatzweise. 5. Kernproblem des Gesetzes und seiner Umsetzung ist die Fokussierung von Gesundheitsförderung auf Sozialversicherungen. Kassel, Prof. Dr. Beate Blättner 15

16 Fokus auf Sozialversicherungen Kein anderes europäisches Sozialversicherungssystem verlagert den Fokus für Prävention so stark auf das Versicherungssystem Historisch bedingte Ablehnung einer stärker öffentlichen Verantwortung; Fragen der Zuständigkeit im förderalen System. Versichertenprinzip und Konkurrenz der Träger widersprechen einigen der beschriebenen Anforderungen an Gesundheitsförderung aus Public Health Sicht. Kassel, Prof. Dr. Beate Blättner 16

17 Prävention und Gesundheitsförderung sind in Deutschland als gesamtgesellschaftliche Querschnittsaufgaben mit hoher und gesicherter Leistungsqualität zu etablieren. GKV-Spitzenverband 2013 Kassel, Prof. Dr. Beate Blättner 17

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