Freibeträge, Freigrenzen und Höchstbeträge

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Freibeträge, Freigrenzen und Höchstbeträge"

Transkript

1 Arbeitshilfe Juli 2015 Freibeträge, Freigrenzen und Höchstbeträge Alleinerziehenden-Entlastungsbetrag ( 24b EStG) Alleinstehender Steuerpflichtiger, zu dessen Haushalt mindestens ein Kind gehört, für das dem Steuerpflichtigen ein Kinderfrei- bzw. -betreuungsfreibetrag oder Kindergeld zusteht Altersentlastungsbetrag steuerfrei Versorgungsbezüge nach 19 Abs. 2 EStG, Einkünfte nach 22 Nr. 1 Satz 3 Buchstabe a u. 22 Nr. 4 Satz 4 Buchstabe b EStG bleiben bei der Bemessung außer Betracht; sukzessiver Abbau des Betrags im Rahmen des Alterseinkünftegesetzes. Den Betrag erhält ein Steuerpflichtiger, der vor dem Beginn des Kalenderjahrs, in dem er sein Einkommen bezogen hat, das 64. Lebensjahr vollendet hatte. Bei Zusammenveranlagung ist die Vorschrift für jeden Ehegatten gesondert anzuwenden ( 24a EStG, R 24a EStR) 24,0 v. H. des Arbeitslohnes und der positiven Einkünfte, die nicht solche aus nichtselbständiger Arbeit sind, höchstens Euro jährlich, wenn das auf die Vollendung des 64. Lebensjahrs folgende Kalenderjahr 2015 ist Altersvorsorgebeitrag ( 10a EStG) - für Pflichtversicherte in der gesetzlichen Rentenversicherung als Sonderausgaben abzugsfähig, höchstens Ausbildungsfreibetrag ( 33a Abs. 2 EStG, R 33a.2 EStR) Abzug vom Gesamtbetrag der Einkünfte für jedes auswärtig untergebrachte, volljährige Kind (abzgl. Einkünfte und Bezüge des Kindes über Euro) 924 Arbeitshilfe Juli

2 Berufsausbildungskosten ( 10 Abs. 1 Nr. 7 EStG, R 10.9 EStR) Berufsausbildungskosten Ehrenamt ( 3 Nr. 26a EStG) Nebentätigkeit im gemeinnützigen, mildtätigen oder kirchlichen Bereich 720 Grundfreibetrag ( 32a Abs. 1, 5 EStG) - bei Einzelveranlagung bei Zusammenveranlagung Kinderbetreuungsfreibetrag ( 32 Abs. 6 EStG) - für jedes Kind bei Zusammenveranlagung von Ehegatten für jedes Kind, das dem anderen Elternteil zugeordnet ist Kinderbetreuungskosten - Berücksichtigung als Sonderausgaben 10 Abs. 1 Nr. 5 EStG 2/3 der Aufwendungen, höchstens Euro je Kind Arbeitshilfe Juli

3 Kinderfreibetrag ( 32 Abs. 6 EStG, R 32.12, EStR) - für jedes Kind -- bei Zusammenveranlagung von Ehegatten für jedes Kind, das dem anderen Elternteil zugeordnet ist Kindergeld ( 66 Abs. 1 EStG) - für das erste, zweite Kind jeweils für das dritte Kind für das vierte und jedes weitere Kind jeweils 215 Notstandsbeihilfen (R 3.11 LStR) - jährlich 600 Private Veräußerungsgewinne ( 23 Abs. 3 EStG) - aus privaten Veräußerungsgeschäften, wenn der Gesamtgewinn weniger ist als jährlich 600 Rabattfreibetrag ( 8 Abs. 3 EStG, R 8.2 LStR) Rabattfreibetrag Arbeitshilfe Juli

4 Realsplitting ( 10 Abs. 1a EStG, R 10.2 EStR) Sonderausgaben-Höchstbetrag für Unterhaltsleistungen an den geschiedenen oder dauernd getrennt lebenden Ehegatten Sonstige Einkünfte ( 22 Nr. 3 EStG, R 22.6 EStR) Freigrenze für Einkünfte aus Leistungen gem. 22 Nr. 3 EStG weniger als 256 Sparer-Pauschbetrag ( 20 Abs. 9 EStG ) - bei der Ermittlung der Einkünfte aus Kapitalvermögen ist unabhängig von tatsächlichen WK dieser Betrag abzuziehen bei Zusammenveranlagung von Ehegatten Übungsleiter ( 3 Nr. 26 EStG, R 3.26 LStR) Nebentätigkeit einschl. Lehr- und Vortragstätigkeit als Übungsleiter, Ausbilder, Erzieher, Betreuer Unterhaltsfreibetrag ( 33a Abs. 1 EStG) für Unterhaltsleistungen an gesetzlich unterhaltsberechtigte Personen (abzüglich eigene Einkünfte und Bezüge der unterhaltenen Person über 624 Euro) Arbeitshilfe Juli

5 Veräußerungsgewinne steuerfrei Euro - Freibetrag anlässlich Betriebsveräußerung gem. 14, 16 EStG bei Veräußerung über 55 Jahren oder wegen dauernder Berufsunfähigkeit abzüglich Teilbetrag über Euro ( 16 Abs. 4 EStG, R 16 EStR) - Veräußerung einer wesentlichen Beteiligung abzüglich Teilbetrag über Euro ( 17 Abs. 3 EStG, R 17 EStR) Versorgungsfreibetrag ( 19 Abs. 2 EStG) steuerfrei - soweit ArbG die Versorgungsbezüge zahlen; sukzessiver Abbau des Betrags im Rahmen des Alterseinkünftegesetzes - Bemessungsgrundlage ist bei Versorgungsbeginn vor 2005 das Zwölffache des Versorgungsbezugs für Januar 2005, bei Versorgungsbeginn ab 2005 das Zwölffache des Versorgungsbezugs für den ersten vollen Monat 24,0 v. H. der Bezüge, höchstens Euro jährlich, sowie ein Zuschlag von 540 Euro für einen Versorgungsbeginn ab 2015 Weiterbildungskosten ( 10 Abs. 1 Nr. 7 EStG, R 10.9 EStR) Weiterbildungskosten Werbegeschenke ( 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 1 EStG, R 4.10 Abs. 2-4 EStR) Freibetrag je Empfänger u. Jahr 35 Arbeitshilfe Juli

6 Zuwendungen - für steuerbegünstigte (gemeinnützige/mildtätige/kirchliche) Zwecke in v. H. des Gesamtbetrages der Einkünfte als Sonderausgaben abzugsfähig ( 10b Abs. 1 EStG) - an politische Parteien Steuerermäßigung ( 34g EStG) um 50 v. H. der Ausgaben, höchstens um -- bei Zusammenveranlagung höchstens um vom übersteigenden Betrag ( 10b Abs. 2 EStG, R 10b.2 EStR) -- bis zu einer Höchstgrenze von -- bei Zusammenveranlagung - an unabhängige Wählervereinigungen -- Steuerermäßigung ( 34g EStG) um 50 v. H. der Ausgaben, höchstens um -- bei Zusammenveranlagung höchstens um 20 v. H. der Einkünfte oder 4 v. T. der Umsätze an Stiftung in Vermögensstock, abziehbar innerhalb von 10 Jahren ( 10b Abs. 1a EStG) Vorjahre >2014: >2013: >2012: >2011: Arbeitshilfe Juli

Rentenbesteuerung nach dem AltEinkG ab 2005

Rentenbesteuerung nach dem AltEinkG ab 2005 Rentenbesteuerung nach dem AltEinkG ab 2005 Rentenbeginnjahr Besteuerungsanteil Rentenbeginnjahr Besteuerungsanteil 2005 50,00 % 2023 8 2006 52,00 % 2024 8 2007 5 2025 8 2008 2026 86,00 % 2009 2027 87,00

Mehr

Helga und Günther unterliegen auf Grund ihres inländischen Wohnsitzes der unbeschränkten Steuerpflicht ( 1 Abs. 1 EStG).

Helga und Günther unterliegen auf Grund ihres inländischen Wohnsitzes der unbeschränkten Steuerpflicht ( 1 Abs. 1 EStG). Aufgabe 13: Helga und Günther unterliegen auf Grund ihres inländischen Wohnsitzes der unbeschränkten Steuerpflicht ( 1 Abs. 1 EStG). Sie haben (zulässigerweise) die Zusammenveranlagung nach 26b EStG gewählt.

Mehr

Rentenbesteuerung. für: Die Auswertung wurde erstellt von: Claus Göhring GmbH & Co. KG Claus Göhring Baumannweg Kempten

Rentenbesteuerung. für: Die Auswertung wurde erstellt von: Claus Göhring GmbH & Co. KG Claus Göhring Baumannweg Kempten Rentenbesteuerung für: Die Auswertung wurde erstellt von: Claus Göhring GmbH & Co. KG Claus Göhring Baumannweg 6 8749 Kempten Telefon: 081-6105985 Telefax: 081-6105986 E-Mail info@riskhelp.de Internet:

Mehr

Inhaltsübersicht.

Inhaltsübersicht. Inhaltsübersicht Fall 1 Unbeschränkte Steuerpflicht EStG 1 Abs. 1; AO 8, 9 13 2 Sachliche Steuerpflicht - Ermittlung des zu versteuernden Einkommens - Ermittlungsschema EStG 2 : EStR R 2 16 3 Steuerfreie

Mehr

(2) Für die Feststellung, ob die Antragsgrenze nach 39a Abs. 2 EStG überschritten wird, gilt Folgendes:

(2) Für die Feststellung, ob die Antragsgrenze nach 39a Abs. 2 EStG überschritten wird, gilt Folgendes: TK Lexikon Arbeitsrecht Lohnsteuer-Richtlinien 2015 Zu 39a EStG R 39a.1 Verfahren bei der Bildung eines Freibetrags oder eines Hinzurechnungsbetrags HI7376523 HI7376524 Allgemeines (1) Soweit die Gewährung

Mehr

Besteuerung von Alterseinkünften 2015

Besteuerung von Alterseinkünften 2015 Für Ihre Unterlagen: Besteuerung von Alterseinkünften 2015 Zusammen veranlagte Eheleute machen zu Punkt 1-16 jeweils getrennte Angaben und ab Punkt 17 gemeinsame Angaben. Angaben des Steuerpflichtigen

Mehr

Übung zur Vorlesung Grundzüge der Ertragsteuern

Übung zur Vorlesung Grundzüge der Ertragsteuern Europarecht Ende der Nationalen Steuersouveränität? Interdisziplinäres Zentrum für Internationales Finanz- und Steuerwesen (IIFS) Übung zur Vorlesung Grundzüge der Ertragsteuern Übung 6: Abschlussfälle

Mehr

Übung zur Vorlesung Grundzüge der Ertragsteuern

Übung zur Vorlesung Grundzüge der Ertragsteuern Europarecht Ende der Nationalen Steuersouveränität? Institut für Ausländisches und Internationales Finanz- und Steuerwesen (IIFS) Übung zur Vorlesung Grundzüge der Ertragsteuern Übung 3: Ermittlung des

Mehr

Basiswissen Steuer und Studium. Lohnsteuer. Bearbeitet von Sebastian Schmidt, Antje Meyer

Basiswissen Steuer und Studium. Lohnsteuer. Bearbeitet von Sebastian Schmidt, Antje Meyer Basiswissen Steuer und Studium Lohnsteuer Bearbeitet von Sebastian Schmidt, Antje Meyer 1. Auflage 2009. Buch. 228 S. Kartoniert ISBN 978 3 482 59671 1 Steuern Zu Leseprobe schnell und portofrei erhältlich

Mehr

Altersvorsorge und sonstige Vorsorgeaufwendungen ab 2010

Altersvorsorge und sonstige Vorsorgeaufwendungen ab 2010 Altersvorsorge und sonstige Vorsorgeaufwendungen ab 2010 1. Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft ( 13 EStG) 2. Einkünfte aus Gewerbebetrieb ( 15 EStG) 3. Einkünfte aus selbständiger Arbeit ( 18 EStG)

Mehr

Die Einkommensteuer- Erklärung

Die Einkommensteuer- Erklärung Die Einkommensteuer- Erklärung - mit Steuerbereinigungsgesetz - mit Steuerentlastungsgesetz 1999/2000/2002 - von Dr. Rudi W. Märkle, Ministerialdirigent RICHARD BOORBERG VERLAG STUTTGART MÜNCHEN HANNOVER

Mehr

Berücksichtigung von Unterhaltsaufwendungen als außergewöhnliche Belastung

Berücksichtigung von Unterhaltsaufwendungen als außergewöhnliche Belastung In einem ausführlichen Schreiben vom 7.6.2010 (Aktenzeichen IV C 4 S 2285/07/0006:001, Dok. 2010/0415733) hat die Finanzverwaltung zur steuerlichen Behandlung von Unterhaltsaufwendungen als außergewöhnliche

Mehr

Vorwort... 4 Hinweise zur Arbeit mit diesem Buch... 5 Inhaltsübersicht... 6 Inhaltsverzeichnis... 7 Abkürzungsverzeichnis...16

Vorwort... 4 Hinweise zur Arbeit mit diesem Buch... 5 Inhaltsübersicht... 6 Inhaltsverzeichnis... 7 Abkürzungsverzeichnis...16 Inhaltsübersicht Inhaltsübersicht Vorwort... 4 Hinweise zur Arbeit mit diesem Buch... 5 Inhaltsübersicht... 6 Inhaltsverzeichnis... 7 Abkürzungsverzeichnis...16 Teil I Ausfüllanleitung zur Einkommensteuererklärung

Mehr

Übersicht über Zahlen zur Lohnsteuer 2015/2016

Übersicht über Zahlen zur Lohnsteuer 2015/2016 - 1 - Lohnsteuer 2015/2016 3 Nr. 11 EStG, R 3.11 LStR 2015 Beihilfen und Unterstützungen in Notfällen steuerfrei bis 600,00 3 Nr. 11 EStG, R 3.11 LStR 2015 Beihilfen und Unterstützungen in Notfällen steuerfrei

Mehr

Neuregelung der Besteuerung von Pensionen ab durch das Alterseinkünftegesetz

Neuregelung der Besteuerung von Pensionen ab durch das Alterseinkünftegesetz Neuregelung der Besteuerung von Pensionen ab 01.01.2005 durch das Alterseinkünftegesetz 1. Mit der Entscheidung vom 06.03.2002 hat das Bundesverfassungsgericht die Besteuerung der Pensionen im Vergleich

Mehr

MCC Mastering-ConceptConsult

MCC Mastering-ConceptConsult MCC Mastering-ConceptConsult Fit für die Marktdynamik Einführung in die Einkommensteuer Grundlagen für Bilanzbuchhalter und Steuerfachangestellte von Dipl.-Kaufm. Michael Eifler Copyright - Alle Rechte

Mehr

Zusammenfassende Übungsklausur

Zusammenfassende Übungsklausur Zusammenfassende Übungsklausur 1. Nehmen Sie bei nachfolgendem Sachverhalt Stellung zur persönlichen Steuerpflicht, zu den altersmäßigen Vergünstigungen der Steuerpflichtigen, der Kinderberücksichtigung,

Mehr

Steuern vom Einkommen und Ertrag. (Einkommensteuer, Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer)

Steuern vom Einkommen und Ertrag. (Einkommensteuer, Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer) (Einkommensteuer, Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer) Studienfach 1.2.1 des Bundesstudienplans (Anlage 10 zu 19 StBAPO) M i n d e s t u n t e r r i c h t s s t u n d e n bis zur Zwischenprüfung (frühestens

Mehr

In welchen Fällen erhält ein Beihilfeberechtigter für seinen Ehegatten bzw. eingetragenen Lebenspartner eine Beihilfe?

In welchen Fällen erhält ein Beihilfeberechtigter für seinen Ehegatten bzw. eingetragenen Lebenspartner eine Beihilfe? Bezirksregierung Münster Beihilfenfestsetzungsstelle Dezernat 23 In welchen Fällen erhält ein Beihilfeberechtigter für seinen Ehegatten bzw. eingetragenen Lebenspartner eine Beihilfe? Sehr geehrte Beihilfeberechtigte,

Mehr

Wichtige Beträge. Einkommensteuer EStG

Wichtige Beträge. Einkommensteuer EStG Wichtige Beträge Für wesentliche steuerliche und sozialversicherungsrechtliche Positionen finden Sie nachstehend die wichtigsten Werte für die Jahre 2015 bis 2017 in Euro. Einkommensteuer EStG, z, 3 Nr.

Mehr

22 Arten der sonstigen Einkünfte

22 Arten der sonstigen Einkünfte 22 Arten der sonstigen Einkünfte Sonstige Einkünfte sind 1. Einkünfte aus wiederkehrenden Bezügen, soweit sie nicht zu den in 2 Absatz 1 Nummer 1 bis 6 bezeichneten Einkunftsarten gehören; 15b ist sinngemäß

Mehr

Pauschalen: 2011. Eurobeträge im Lohn- und Einkommensteuerverfahren 2011

Pauschalen: 2011. Eurobeträge im Lohn- und Einkommensteuerverfahren 2011 beträge im Lohn- und Einkommensteuerverfahren 2011 Pauschalen: 2011 3 Nr. 13, Nr. 16, 4 Abs. 5 Nr. 5 Satz 2, 9 Abs. 5 EStG, R 38 und 40 Abs. 1, 3 LStR Reisekosten bei Dienstreisen, Fahrtätigkeit, Einsatzwechseltätigkeit:

Mehr

Wer ist zur Abgabe von Einkommensteuererklärungen

Wer ist zur Abgabe von Einkommensteuererklärungen 10 Vorbemerkung Eine Gesamtdarstellung des Einkommensteuerrechts würde den Umfang dieses Taschenbuchs sprengen. In diesem Beitrag werden deshalb, abgesehen von einer allgemeinen Übersicht, in erster Linie

Mehr

des Wechsels von einer nicht im Wege der Kapitaldeckung zu einer anderen nicht im Wege der Kapitaldeckung finanzierten betrieblichen Altersversorgung.

des Wechsels von einer nicht im Wege der Kapitaldeckung zu einer anderen nicht im Wege der Kapitaldeckung finanzierten betrieblichen Altersversorgung. 19 (1) 1 Zu den Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit gehören 1. Gehälter, Löhne, Gratifikationen, Tantiemen und andere Bezüge und Vorteile für eine Beschäftigung im öffentlichen oder privaten Dienst;

Mehr

Lösungshinweise zu den. Prüfungsklausuren Teilbereich I ESt II

Lösungshinweise zu den. Prüfungsklausuren Teilbereich I ESt II Lösungshinweise zu den Prüfungsklausuren 200 Teilbereich I ESt II ZVL Zertifizierungsverband der Lohnsteuerhilfevereine e.v. Lösungen zur Aufgabe aus der Einkommensteuer vom 8.09.200 Prüfungsteil: EStG

Mehr

Erläuterungen zum Berechnungsbogen Unterhalt 2005

Erläuterungen zum Berechnungsbogen Unterhalt 2005 Berechnungsbogen Unterhalt 2005 Unser Tip: Unter www.steuertip-service.de können Sie den Berechnungsbogen Unterhalt 2005 als interaktives PDF-Formular herunterladen, sofort am Bildschirm ausfüllen und

Mehr

Einkommenserklärung für die soziale Wohnraumförderung von Wohnungssuchenden/Wohnungsinhabern/ Wohnungsinhaberinnen

Einkommenserklärung für die soziale Wohnraumförderung von Wohnungssuchenden/Wohnungsinhabern/ Wohnungsinhaberinnen Einkommenserklärung für die soziale Wohnraumförderung von Wohnungssuchenden/Wohnungsinhabern/ Wohnungsinhaberinnen Name, Vorname: Anschrift: Geburtsdatum: Beruf (Angabe freiwillig) 1. Meine steuerpflichtigen

Mehr

Summe der Einkünfte Gesamtbetrag der Einkünfte Gesamtbetrag der Einkünfte insgesamt

Summe der Einkünfte Gesamtbetrag der Einkünfte Gesamtbetrag der Einkünfte insgesamt Achtung: Nur für Ihre Unterlagen! Nicht an das Finanzamt abgeben. Berechnung 2016 für Einkommensteuer und Solidaritätszuschlag Aktuelle Veranlagungswahl: Zusammenveranlagung Festsetzung Einkommen- Solidaritätssteuer

Mehr

Lösung zu Sachverhalt 1 (14 Punkte):

Lösung zu Sachverhalt 1 (14 Punkte): ZVL Zertifizierungsverband der Lohnsteuerhilfevereine e.v. Lösungen zur Aufgabe aus der Einkommensteuer vom 20.09.2014 Prüfungsteil: EStG Teil II Bearbeitungszeit: 90 min Maximal erreichbare Punktzahl:

Mehr

Einkommenserklärung für die soziale Wohnraumförderung von Wohnungssuchenden/Wohnungsinhabern/ Wohnungsinhaberinnen

Einkommenserklärung für die soziale Wohnraumförderung von Wohnungssuchenden/Wohnungsinhabern/ Wohnungsinhaberinnen Einkommenserklärung für die soziale Wohnraumförderung von Wohnungssuchenden/Wohnungsinhabern/ Wohnungsinhaberinnen Name, Vorname: Anschrift: Geburtsdatum: Beruf (Angabe freiwillig) 1. Meine steuerpflichtigen

Mehr

Übersicht über Zahlen zur Lohnsteuer 2014/2015

Übersicht über Zahlen zur Lohnsteuer 2014/2015 - 1 - Lohnsteuer 2014/2015 3 Nr. 11 EStG, R 3.11 LStR 2013 Beihilfen und Unterstützungen in Notfällen steuerfrei bis 600,00 3 Nr. 11 EStG, R 3.11 LStR 2015 Beihilfen und Unterstützungen in Notfällen steuerfrei

Mehr

Übungen zu Einkünften aus nicht selbstständiger Arbeit EansA

Übungen zu Einkünften aus nicht selbstständiger Arbeit EansA Übungen zu Einkünften aus nicht selbstständiger Arbeit EansA In welcher Höhe liegen in den nachfolgenden Fällen Versorgungsbezüge vor? Fall 1: Die Steuerpflichtige S. erhält seit Januar 2007 monatlich

Mehr

Lösung Übungen zu den bisher gelernten Einkunftsarten

Lösung Übungen zu den bisher gelernten Einkunftsarten Lösung Übungen zu den bisher gelernten Einkunftsarten Aufgabe 1 Ehemann EansA 19 EStG: 12M * 8.000,00 = 96.000,00 + 16.000,00 = 112.000,00 PKW-Gestellung Private Nutzung nach 8 Absatz 2 i. V. m. 6 Absatz

Mehr

Einkommensteuer. Fachplan. FACHHOCHSCHULE FÜR FINANZEN in Königs Wusterhausen. P ESt. für das Studienfach. Hauptstudium E 2013

Einkommensteuer. Fachplan. FACHHOCHSCHULE FÜR FINANZEN in Königs Wusterhausen. P ESt. für das Studienfach. Hauptstudium E 2013 FACHHOCHSCHULE FÜR FINANZEN in Königs Wusterhausen P 3412-3-ESt Fachplan für das Studienfach Einkommensteuer Hauptstudium E 2013 4. Semester 5. Semester 6. Semester Stand 23.03.2015 Lehrbereich I Seite

Mehr

Allgemeine Hinweise zur Berücksichtigung von Unterhaltsaufwendungen nach 33a Absatz 1 EStG als außergewöhnliche Belastung

Allgemeine Hinweise zur Berücksichtigung von Unterhaltsaufwendungen nach 33a Absatz 1 EStG als außergewöhnliche Belastung Dok.-Nr.: 5232738 Bundesministerium der Finanzen, IV C 4 - S-2285 / 07 / 0006 Schreiben (koordinierter Ländererlass) vom 07.06.2010 Weitere Anwendbarkeit bestätigt für Steuertatbestände, die nach dem 31.

Mehr

Fachplan FACHHOCHSCHULE FÜR FINANZEN. Einkommensteuer. in Königs Wusterhausen. für das Studienfach. Grundstudium E Lehrbereich I.

Fachplan FACHHOCHSCHULE FÜR FINANZEN. Einkommensteuer. in Königs Wusterhausen. für das Studienfach. Grundstudium E Lehrbereich I. FACHHOCHSCHULE FÜR FINANZEN in Königs Wusterhausen P 3412-2-ESt Fachplan für das Studienfach Einkommensteuer Grundstudium E 2013 1. Semester 2. Semester 3. Semester Stand 01.10.2013 Lehrbereich I Seite

Mehr

Außergewöhnliche Belastungen

Außergewöhnliche Belastungen Außergewöhnliche Belastungen Ebenso wie Sonderausgaben handelt es sich bei außergewöhnlichen Belastungen um Aufwendungen, die mit der privaten Lebensführung in Zusammenhang stehen. Außergewöhnliche Belastungen

Mehr

ESt Einkommensteuer. Inhalt. Version 17.0 Release 1 (DVD-Artikel-Nr ) Version 17.0 Release 1 (DVD-Artikel-Nr ) Versions-Info

ESt Einkommensteuer. Inhalt. Version 17.0 Release 1 (DVD-Artikel-Nr ) Version 17.0 Release 1 (DVD-Artikel-Nr ) Versions-Info Inhalt Version 17.0 Release 1 (DVD-Artikel-Nr. 971200) 1. Rechtliche Änderungen 3 1.1. ELSTER 3 1.2. Vorausberechnung 2013 3 Version 17.0 Release 1 (DVD-Artikel-Nr. 971150) 1. Rechtliche Änderungen 3 1.1.

Mehr

Einkommenserklärung/Verdienstbescheinigung Zur Prüfung der Einkommensverhältnisse nach des Gesetzes über die soziale Wohnraumförderung (WoFG)

Einkommenserklärung/Verdienstbescheinigung Zur Prüfung der Einkommensverhältnisse nach des Gesetzes über die soziale Wohnraumförderung (WoFG) Kreuzen Sie zutreffendes bitte an X und lassen Sie die Angaben ggf. vom Arbeitgeber/Steuerberater ausfüllen bzw. vom Finanzamt bestätigen. Bitte jeweils eine Einkommenserklärung von jeder haushaltsangehörigen

Mehr

Aufgabe 6: Betriebseinnahmen (BE): Betriebsausgaben (BA): Miete: Gehälter: = Gewinn:

Aufgabe 6: Betriebseinnahmen (BE): Betriebsausgaben (BA): Miete: Gehälter: = Gewinn: Aufgabe 6: Tanzschule: Einkünfte aus Gewerbebetrieb, 15 EStG - Nicht abzugsfähig ist die Erbschaftsteuer-Zahlung ( 12 Nr. 3 EStG) Bereits verbuchte BA muss rückgängig gemacht werden. Betriebseinnahmen

Mehr

Außergewöhnliche Belastungen

Außergewöhnliche Belastungen Außergewöhnliche Belastungen Ebenso wie Sonderausgaben handelt es sich bei außergewöhnlichen Belastungen um Aufwendungen, die mit der privaten Lebensführung in Zusammenhang stehen. Außergewöhnliche Belastungen

Mehr

1) Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit / Versorgungsbezügen

1) Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit / Versorgungsbezügen Einkommenserklärung für den Sozialen Wohnungsbau (Für jede haushaltsangehörige Person mit eigenem Einkommen ist eine gesonderte Einkommenserklärung notwendig) Name, Vorname Anschrift (Ort, Straße und Hausnummer)

Mehr

Grundstruktur der Einkommensteuer

Grundstruktur der Einkommensteuer ESt / Grundstruktur der ESt 1 Grundstruktur der Einkommensteuer Wesen und Umfang der Einkommensteuer Einordnung der Einkommensteuer Die Einkommensteuer ist eine personenbezogene Steuer. Sie ist deshalb

Mehr

außergewöhnlich sein, zwangsläufig erwachsen, die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Steuerpflichtigen wesentlich beeinträchtigen.

außergewöhnlich sein, zwangsläufig erwachsen, die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Steuerpflichtigen wesentlich beeinträchtigen. BUCHHALTUNG Benötigen Sie Hilfe bei der Finanzbuchhaltung? Wir unterstützen Sie bei der Erfassung von Belegen, Kostenplanung, Erfolgskontrolle und vielem mehr: hilfreiche Tools und Downloads für Ihre Buchhaltung.

Mehr

Aufgabe zu Fall 1: Welche steuerlichen Vergünstigungen können die Eltern im Jahr 2006 für WB erhalten? Begründen Sie, warum und berechnen Sie diese!

Aufgabe zu Fall 1: Welche steuerlichen Vergünstigungen können die Eltern im Jahr 2006 für WB erhalten? Begründen Sie, warum und berechnen Sie diese! 2007, Prüfungsteil Einkommensteuer Teil I (35 Punkte) Fall 1 (20 Punkte): Wolfgang Bauer (WB), einziges leibliches Kind seiner zusammenveranlagten Eltern, geboren am 19.07.1987, hat im Mai 2006 das Abitur

Mehr

Vorwort Inhaltsverzeichnis. Einkommensteuer 1. Erbschaft- und.schenkungsteuer 137. Grunderwerbsteuer 245. Allgemeines Verfahrensrecht 251

Vorwort Inhaltsverzeichnis. Einkommensteuer 1. Erbschaft- und.schenkungsteuer 137. Grunderwerbsteuer 245. Allgemeines Verfahrensrecht 251 Inhaltsübersicht Vorwort Inhaltsverzeichnis V IX 1. Kapitel Einkommensteuer 1 2. Kapitel Erbschaft- und.schenkungsteuer 137 3. Kapitel Grunderwerbsteuer 245 4. Kapitel Allgemeines Verfahrensrecht 251 Sachverzeichnis

Mehr

Hinweis 33a.1 EStH Titel: Einkommensteuer-Hinweise Bundesrecht. Hinweis 33a.1 EStH Normtyp: Verwaltungsvorschrift

Hinweis 33a.1 EStH Titel: Einkommensteuer-Hinweise Bundesrecht. Hinweis 33a.1 EStH Normtyp: Verwaltungsvorschrift Hinweis 33a.1 EStH 2010 Einkommensteuer-Hinweise 2010 Bundesrecht Titel: Einkommensteuer-Hinweise 2010 Redaktionelle Abkürzung: EStH 2010 Normtyp: Verwaltungsvorschrift Normgeber: Bund Gliederungs-Nr.:

Mehr

EINKOMMENSVORAUSSETZUNGEN BEI EINKOMMENSABHÄNGIGER FÖRDERUNG

EINKOMMENSVORAUSSETZUNGEN BEI EINKOMMENSABHÄNGIGER FÖRDERUNG EINKOMMENSVORAUSSETZUNGEN BEI EINKOMMENSABHÄNGIGER FÖRDERUNG STAND: JANUAR 2016 1 Allgemeine Einführung... 2 2 Information zu den Einkommensgrenzen gemäß HmbWoFG... 3 3 Einkommensermittlung... 4 4 Erforderliche

Mehr

Steuerbegünstigte Zwecke ( 10b EStG); Gesetz zur weiteren Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements vom 10. Oktober 2007; Anwendungsschreiben

Steuerbegünstigte Zwecke ( 10b EStG); Gesetz zur weiteren Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements vom 10. Oktober 2007; Anwendungsschreiben BMF 18. 12. 2008 IV C 4 - S 2223/07/0020 BStBl 2009 I S. 16 Steuerbegünstigte Zwecke ( 10b EStG); Gesetz zur weiteren Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements vom 10. Oktober 2007; Anwendungsschreiben

Mehr

Abzugsfähige Aufwendungen und maximale Höhe der abzugsfähigen Aufwendungen

Abzugsfähige Aufwendungen und maximale Höhe der abzugsfähigen Aufwendungen !"!# $%&'(!"#"$ %"&' Kinderbetreuungskosten ( 34 Abs. 9 EStG 1988) Aufwendungen für Kinderbetreuung sind bis zum Ende des Kalenderjahres, in dem das Kind das zehnte Lebensjahr vollendet, als außergewöhnliche

Mehr

A. Antrag auf Abzug von Unterhaltsleistungen als Sonderausgaben

A. Antrag auf Abzug von Unterhaltsleistungen als Sonderausgaben Finanzamt Identifikationsnummer Anlage U für Unterhaltsleistungen an den geschiedenen Ehegatten / Lebenspartner einer aufgehobenen Lebenspartnerschaft oder dauernd getrennt lebenden Ehegatten / Lebenspartner

Mehr

24a. in v.h. der Einkünfte Euro

24a. in v.h. der Einkünfte Euro 24a 24a Altersentlastungsbetrag idf des EStG v. 19.10.2002 (BGBl. I 2002, 4210; BStBl. I 2002, 1209), neu gefaßt durch AltEinkG v. 5.7.2004 (BGBl. I 2004, 1427; BStBl. I 2004, 554 u. 740). 1 Der Altersentlastungsbetrag

Mehr

Fachplan FACHHOCHSCHULE FÜR FINANZEN. Einkommensteuer. in Königs Wusterhausen. für das Studienfach. Grundstudium E Lehrbereich I.

Fachplan FACHHOCHSCHULE FÜR FINANZEN. Einkommensteuer. in Königs Wusterhausen. für das Studienfach. Grundstudium E Lehrbereich I. FACHHOCHSCHULE FÜR FINANZEN in Königs Wusterhausen P 3412-2-ESt Fachplan für das Studienfach Einkommensteuer Grundstudium E 2012 1. Semester 2. Semester 3. Semester Stand 01.10.2012 Lehrbereich I 1 Semester

Mehr

Private Grundstücksveräußerung und beschränkte Steuerpflicht der 2. Art

Private Grundstücksveräußerung und beschränkte Steuerpflicht der 2. Art Private Grundstücksveräußerung und beschränkte Steuerpflicht der 2. Art Körperschaften öffentlichen Rechts 1. Grundstücksverkauf aus L+F BFG 22.12.2015, RV/4100971/2015 Revision zugelassen, anhängig (Zl.

Mehr

Das Aufkommen der Steuern vom Einkommen in Deutschland

Das Aufkommen der Steuern vom Einkommen in Deutschland Heiko Müller Das Aufkommen der Steuern vom Einkommen in Deutschland Gründe für die vom Volkseinkommen abweichende Entwicklung Anfang und Mitte der 1990er Jahre Mit einem Geleitwort von Prof. Dr. Lutz Haegert

Mehr

Die Einkommensteuer- Erkldrung

Die Einkommensteuer- Erkldrung Die Einkommensteuer- Erkldrung von Dr. Rudi W. Markle, Ministerialdirigenf a. D. 10., vollstdndig iiberarbeitete Auflage, 2005 RICHARD BOORBERG VERLAG STUTTGART MUNCHEN HANNOVER BERLIN WEIMAR DRESDEN Inhalt

Mehr

Einkommenserklärung (Antragsteller/in / Wohnungssuchende/r) zur Berechnung des Einkommens nach 13 bis 15 Thüringer Wohnraumfördergesetz

Einkommenserklärung (Antragsteller/in / Wohnungssuchende/r) zur Berechnung des Einkommens nach 13 bis 15 Thüringer Wohnraumfördergesetz Seite 1 von 5 Anlage 5 Einkommenserklärung (Antragsteller/in / Wohnungssuchende/r) zur Berechnung des Einkommens nach 13 bis 15 Thüringer Wohnraumfördergesetz Formblatt ThürBau III a zum Antrag vom Wichtig:

Mehr

Deutscher Bundestag 5. Wahlperiode Drucksache V/ 4615

Deutscher Bundestag 5. Wahlperiode Drucksache V/ 4615 Deutscher Bundestag 5. Wahlperiode Drucksache V/ 4615 Der Bundesminister der Finanzen IV B/1 - S 2262-12/69 Bonn, den 12. August 1969 An den Herrn Präsidenten des Deutschen Bundestages Betr.: Steuerliche

Mehr

A. Grundlagen der Unternehmenssteuern 15

A. Grundlagen der Unternehmenssteuern 15 Zur Reihe: Kompakt-Training Praktische Betriebswirtschaft 5 Vorwort zur 2. Auflage 7 Benutzungshinweise 8 A. Grundlagen der Unternehmenssteuern 15 1. Der Steuerbegriff 15 1.1 Steuern im System der öffentlich-rechtlichen

Mehr

Rente 954,90 974,85 Krankenversicherungsbeitrag 69,71 71,16 Pflegeversicherungsbeitrag 24,83 25,35 Überweisung 860,63 878,34

Rente 954,90 974,85 Krankenversicherungsbeitrag 69,71 71,16 Pflegeversicherungsbeitrag 24,83 25,35 Überweisung 860,63 878,34 Schleswig-Holstein l i Der echte Norden Alterseinkünfterechner Beispiel Rentner R ist mit Vollendung seines 65. Lebensjahres im Jahr 2012 in Rente gegangen. Der Bruttobetrag seiner Rente aus der gesetzlichen

Mehr

Lohnsteuer. 1 Ansatz bei Lohnsteuer-Erhebung. 2 Versorgungsfreibetrag und Zuschlag HI HI

Lohnsteuer. 1 Ansatz bei Lohnsteuer-Erhebung. 2 Versorgungsfreibetrag und Zuschlag HI HI TK Lexikon Sozialversicherung Versorgungsbezüge Lohnsteuer 1 Ansatz bei Lohnsteuer-Erhebung HI1844372 HI2330965 Zahlt der Arbeitgeber steuerpflichtige Versorgungsbezüge [ 1 ] aus, muss er vor der Lohnsteuerermittlung

Mehr

STATISTISCHER BERICHT L IV 3 - j / 13

STATISTISCHER BERICHT L IV 3 - j / 13 STATISTISCHER BERICHT L IV 3 - j / 13 Das veranlagte Einkommen und seine Besteuerung im Land Bremen 2013 Zeichenerklärung und Abkürzungen Zahlenwert ist genau null (nichts vorhanden) 0 mehr als nichts,

Mehr

Einkommensteuer (Ertragsbesteuerung natürlicher Personen I)

Einkommensteuer (Ertragsbesteuerung natürlicher Personen I) Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen Ludwigsburg Fakultät II Steuer- und Wirtschaftsrecht Fachgruppe 1 Lehrplan für die Modulveranstaltung (Modul ) Einkommensteuer (Ertragsbesteuerung natürlicher

Mehr

Private Steuern 2017

Private Steuern 2017 Private Steuern 2017 www.auren.de EinkommEnStEuEr und durchschnittssteuersätze 2017* Grundtabelle Splittingtabelle Einkommen ESt Ø Satz SolZ Einkommen ESt Ø Satz SolZ EUR EUR % EUR EUR EUR % EUR 8.820*

Mehr

1. Was sind steuerfreie Einnahmen aus ehrenamtlichen Tätigkeiten? 2.1 Einnahmen aus ehrenamtlicher Tätigkeit ohne zusätzliches Erwerbseinkommen

1. Was sind steuerfreie Einnahmen aus ehrenamtlichen Tätigkeiten? 2.1 Einnahmen aus ehrenamtlicher Tätigkeit ohne zusätzliches Erwerbseinkommen Inhalt: 1. Was sind steuerfreie Einnahmen aus ehrenamtlichen Tätigkeiten? 2. Freibetrag im Rechtskreis des SGB II 2.1 Einnahmen aus ehrenamtlicher Tätigkeit ohne zusätzliches Erwerbseinkommen 2.2 Einnahmen

Mehr

Zustimmung zur Übertragung von Kinderfreibeträgen und Freibeträgen für den Betreuungs- und Erziehungs- oder Ausbildungsbedarf

Zustimmung zur Übertragung von Kinderfreibeträgen und Freibeträgen für den Betreuungs- und Erziehungs- oder Ausbildungsbedarf Steuernummer der antragstellenden Person Anlage K für den Veranlagungszeitraum 200 Zustimmung zur Übertragung von Kinderfreibeträgen und Freibeträgen für den Betreuungs- und Erziehungs- oder Ausbildungsbedarf

Mehr

Basiswissen Steuer und Studium. Lohnsteuer. von Sebastian Schmidt, Antje Meyer. 1. Auflage

Basiswissen Steuer und Studium. Lohnsteuer. von Sebastian Schmidt, Antje Meyer. 1. Auflage Basiswissen Steuer und Studium Lohnsteuer von Sebastian Schmidt, Antje Meyer 1. Auflage Lohnsteuer Schmidt / Meyer schnell und portofrei erhältlich bei beck-shop.de DIE FACHBUCHHANDLUNG Thematische Gliederung:

Mehr

Tool Außergewöhnliche Belastungen. Stand Verantwortlich: Herr Weiß C4-16 Jahr Name Zeichen von/am bis am durch. o o o o. o o o. o o o.

Tool Außergewöhnliche Belastungen. Stand Verantwortlich: Herr Weiß C4-16 Jahr Name Zeichen von/am bis am durch. o o o o. o o o. o o o. I C Tl Außergewöhnliche Belastungen F Int.Nr. 57 Stand 31.12.2009 Verantwrtlich: Herr Weiß C4-16 Mandant Jahr Bearbeiter Bearbeitungszeitraum geprüft Nr. Name Name Zeichen vn/am bis am durch Thema Tl Steuererklärungen,

Mehr

Patient + Steuern. Steuerberater Fachberater für internationales Steuerrecht. Dr. Gebhardt + Moritz

Patient + Steuern. Steuerberater Fachberater für internationales Steuerrecht. Dr. Gebhardt + Moritz Steuerberatung Wirtschaftsprüfung Rechtsberatung Wirtschaftsberatung Belegdepot Patient + Steuern Referent: Sascha Hartmann, Steuerberater Fachberater für internationales Steuerrecht 1 Überblick Osthessischer

Mehr

Textgegenüberstellung. Artikel 2 Änderung des Einkommensteuergesetzes ABSCHNITT 2. ABSCHNITT

Textgegenüberstellung. Artikel 2 Änderung des Einkommensteuergesetzes ABSCHNITT 2. ABSCHNITT 1 von 6 Textgegenüberstellung Artikel 2 Änderung des Einkommensteuergesetzes 1988 2. ABSCHNITT 2. ABSCHNITT Steuerbefreiungen Steuerbefreiungen 3. (1) Von der Einkommensteuer sind befreit: 3. (1) Von der

Mehr

Kinder im Steuerrecht

Kinder im Steuerrecht Kinder im Steuerrecht Wir können unseren Kindern nur eine Zukunft geben, wenn wir sie in ausreichender Zahl haben. Und das ist ein immerwährender Prozess Wolfgang Kownatka, freier Journalist und Aphoristiker.

Mehr

im Zusammenhang mit der Übertragung eines Mitunternehmeranteils an einer gewerblich tätigen oder

im Zusammenhang mit der Übertragung eines Mitunternehmeranteils an einer gewerblich tätigen oder Sonderausgaben Bei Sonderausgaben handelt es sich grundsätzlich um Aufwendungen, die nicht mit der Erzielung von Einkünften zusammenhängen, sondern der privaten Lebensführung zuzuordnen sind und weder

Mehr

1 Allgemeines. 2 Beitragspflichtiger Personenkreis

1 Allgemeines. 2 Beitragspflichtiger Personenkreis S a t z u n g des Wetteraukreises über die Heranziehung zu einem Kostenbeitrag gemäß 90 SGB VIII bei Kindertagespflege (Kostenbeitragssatzung Kindertagespflege) Auf der Grundlage der 5 und 30 der Hessischen

Mehr

Finanzamt. einer aufgehobenen Lebenspartnerschaft oder dauernd getrennt lebenden Ehegatten /

Finanzamt. einer aufgehobenen Lebenspartnerschaft oder dauernd getrennt lebenden Ehegatten / Identifikationsnummer Anlage U für Unterhaltsleistungen und Ausgleichsleistungen zur Vermeidung des Versorgungsausgleichs an den geschiedenen Ehegatten / Lebenspartner einer aufgehobenen Lebenspartnerschaft

Mehr

Berufungsentscheidung

Berufungsentscheidung Außenstelle Klagenfurt Senat 2 GZ. RV/0299-K/12 Berufungsentscheidung Der Unabhängige Finanzsenat hat über die Berufung des R.G., Pensionist, geb. xy, F,R3, vom 3. Mai 2012 gegen den Bescheid des Finanzamtes

Mehr

Ich beantrage als Groß-/Stiefelternteil, dass die in Betracht kommenden Freibeträge für Kinder auf mich übertragen werden.

Ich beantrage als Groß-/Stiefelternteil, dass die in Betracht kommenden Freibeträge für Kinder auf mich übertragen werden. Steuernummer der antragstellenden Person Anlage K für den Veranlagungszeitraum 200 Zustimmung zur Übertragung von Kinderfreibeträgen und Freibeträgen für den Betreuungs- und Erziehungs- oder Ausbildungsbedarf

Mehr

Ich beantrage als Groß-/Stiefelternteil, dass die in Betracht kommenden Freibeträge für Kinder auf mich übertragen werden.

Ich beantrage als Groß-/Stiefelternteil, dass die in Betracht kommenden Freibeträge für Kinder auf mich übertragen werden. Steuernummer der antragstellenden Person Anlage K für den Veranlagungszeitraum 200 Zustimmung zur Übertragung von Kinderfreibeträgen und Freibeträgen für den Betreuungs- und Erziehungs- oder Ausbildungsbedarf/

Mehr

1,5 1,0 4,0. Ausgepunkteter Lösungsbogen zur schriftlichen Prüfung des ZVL Teil EStG II - 1

1,5 1,0 4,0. Ausgepunkteter Lösungsbogen zur schriftlichen Prüfung des ZVL Teil EStG II - 1 ZVL Zertifizierungsverband der Lohnsteuerhilfevereine e.v. Lösungen zur Aufgabe aus der Einkommensteuer vom 22.09.2012 Prüfungsteil: EStG Teil II Bearbeitungszeit: 90 min Maximal erreichbare Punktzahl:

Mehr

I. Allgemeine Angaben zur ausländischen Familienstiftung i. S. d. 15 AStG

I. Allgemeine Angaben zur ausländischen Familienstiftung i. S. d. 15 AStG Finanzamt Eingangsstempel Steuernummer Erklärung zur gesonderten und einheitlichen Feststellung nach 18 Abs. 4 AStG über die Zurechnung des Einkommens einer ausländischen Familienstiftung i. S. d. 15 AStG

Mehr

Einkommensteuer (Ertragsbesteuerung natürlicher Personen I)

Einkommensteuer (Ertragsbesteuerung natürlicher Personen I) Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen Ludwigsburg Fakultät II Steuer- und Wirtschaftsrecht Fachgruppe 1 Lehrplan für die Modulveranstaltung (Modul 2) Einkommensteuer (Ertragsbesteuerung natürlicher

Mehr

Merkblatt zu den Kindererziehungszuschlägen

Merkblatt zu den Kindererziehungszuschlägen Merkblatt zu den Kindererziehungszuschlägen Stand: 01.08.2016 Welche Auswirkungen haben meine Kindererziehungszeiten auf meine spätere Versorgung? Wurde Ihr Kind bis zum 31.12.1991 geboren, ist die Elternzeit

Mehr

Übungsaufgaben International Taxation I Prof. Dr. Dietmar Wellisch, StB

Übungsaufgaben International Taxation I Prof. Dr. Dietmar Wellisch, StB Lösung 1 Grundsätzlich ist Adalbert mit seinen in Deutschland erzielten Einkünften beschränkt einkommensteuerpflichtig nach 1 Abs. 4 i.v.m. 49 EStG. Er hat unter dieser Bedingung keinen Anspruch auf eine

Mehr

1% * 10 M 2.970,00 0,03% * 30 km * 10 M 2.673, ,00

1% * 10 M 2.970,00 0,03% * 30 km * 10 M 2.673, ,00 Lösung Übungen EansA Aufgabe 1 i. V. m. 11 Absatz 1 Satz 4 i. V. m. 38a Absatz 1 Satz 2 + 3 EStG BAL 3.500,00 * 12 M 42.000,00 Urlaubsgeld 1.000,00 Weihnachtsgeld 1.750,00 Einnahmen 44.750,00 Fahrtkosten

Mehr

Bundesministerium der Finanzen Berlin, 25. November 2008

Bundesministerium der Finanzen Berlin, 25. November 2008 Bundesministerium der Finanzen Berlin, 25. November 2008 IV C 4 - S 2121/07/0010 DOK 2008/0656438 BStBl. I. 2008, 985 = DStR 2008, 2479 Steuerfreie Einnahmen aus ehrenamtlicher Tätigkeit; Gesetz zur weiteren

Mehr

Lösung Übungen Sonderausgaben

Lösung Übungen Sonderausgaben Lösung Übungen Sonderausgaben Aufgabe 1 10b Absatz 1 EStG Spende Kirche 600,00 Spende gemeinnützig 1.000,00 1.600,00 maximal 20% v. GdE 8.000,00 10b Absatz 2 EStG; vorrangig 34g EStG 1.800,00 Ausgaben

Mehr

Vorbemerkungen 4. Erläuterungen Unbeschränkt Lohn- und Einkommensteuerpflichtige 2007 nach Größenklassen des Gesamtbetrags der Einkünfte 10

Vorbemerkungen 4. Erläuterungen Unbeschränkt Lohn- und Einkommensteuerpflichtige 2007 nach Größenklassen des Gesamtbetrags der Einkünfte 10 Inhalt Vorbemerkungen 4 Seite Erläuterungen 5 Tabellen 1. Ausgewählte Merkmale der Lohn- und Einkommensteuerstatistik nach Erhebungsjahren (ohne Verlustfälle) 9 2. Unbeschränkt Lohn- und Einkommensteuerpflichtige

Mehr

Euro-Umstellung: Übersicht über die neuen Euro- Beträge

Euro-Umstellung: Übersicht über die neuen Euro- Beträge Checklisten -Umstellung: Übersicht über die neuen - Beträge Wichtig für Eltern Vorschrift Bis 2001 Ausbildungsfreibetrag - bis 18 Jahre - ab 18 Jahre - ab 18 Jahre, auswärtig untergebracht - Einkunftsgrenze

Mehr

Was Sie über den Einkommensbogen wissen müssen und wie Sie ihn richtig ausfüllen

Was Sie über den Einkommensbogen wissen müssen und wie Sie ihn richtig ausfüllen Stand: 13.11.2012 GT 4c: Was Sie über den Einkommensbogen wissen müssen und wie Sie ihn richtig ausfüllen 1 Wer muss den Einkommensbogen ausfüllen? Alle, die gebührenpflichtige Angebote (Betreuungszeiten

Mehr

Lohnsteuerhilfeverein

Lohnsteuerhilfeverein Lohnsteuerhilfeverein Lohnsteuerhilfeverein Basisinformationen Ein Lohnsteuerhilfeverein ist eine Selbsthilfeeinrichtung von Arbeitnehmern zur Hilfeleistung in Steuersachen im Rahmen der gesetzlichen Beratungsbefugnis

Mehr

DER EINKOMMENSBEGRIFF IN DER STEUERSTATISTIK

DER EINKOMMENSBEGRIFF IN DER STEUERSTATISTIK DER EINKOMMENSBEGRIFF IN DER STEUERSTATISTIK 10. Berliner VGR-Kolloquium 22. und 23. Juni 2017 Inhalt 1. Wer wird erfasst? 2. Steuerrechtlicher Einkommensbegriff - das Berechnungsschema im Überblick 3.

Mehr

Einkommensteuergesetz Kommentar online Aktueller Stand der Kommentierungen Dezember 2017

Einkommensteuergesetz Kommentar online Aktueller Stand der Kommentierungen Dezember 2017 Einkommensteuergesetz Kommentar online Aktueller Stand der Kommentierungen Dezember 2017 Vorschrift Titel Autor Stand 100 EStG Förderbetrag zur betrieblichen Altersversorgung Dommermuth Dezember 2017 4f

Mehr

Datenkatalog der Lohn- und Einkommensteuer Für das Projekt FAST Stand:

Datenkatalog der Lohn- und Einkommensteuer Für das Projekt FAST Stand: Datenkatalog der Lohn- und Einkommensteuer Für das Projekt FAST Stand: 06.05.2004 Lohn- und Einkommensteuerstatistik 1998-FAST Erläuterungen zur Datensatzbeschreibung EL 0070 bis EL 0076 EF0 laufende Nummer

Mehr

Der Arbeitgeber trägt das Brutto-Gehalt und einbehaltene Lohn-/ Kirchensteuer ein.

Der Arbeitgeber trägt das Brutto-Gehalt und einbehaltene Lohn-/ Kirchensteuer ein. Lohnsteuerkarte Arbeitnehmer, die in Deutschland ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt haben, müssen ihrem Arbeitgeber vor Beginn des Kalenderjahres oder bei Eintritt in das Arbeitsverhältnis eine

Mehr

Herzlich Willkommen zum 10. Kölner Vorsorge-Tag 2017

Herzlich Willkommen zum 10. Kölner Vorsorge-Tag 2017 Herzlich Willkommen zum 10. Kölner Vorsorge-Tag 2017 Kurzvortrag Steuerliche Aspekte bei Senioren Dipl.-Kfm. StB Dipl.-Kfm. StB Ralph W. Pesch, Köln Grundsatz: Alle Senioren sind mit ihren Altersbezügen

Mehr

(FH Hof ; BWL ; Prof. Dr. Eigenstetter WS 2002/03 ; 1. ALLGEMEINE GRUNDLAGEN ganz allgemein 2

(FH Hof ; BWL ; Prof. Dr. Eigenstetter WS 2002/03 ;  1. ALLGEMEINE GRUNDLAGEN ganz allgemein 2 Einkommensteuer (FH Hof ; BWL ; Prof. Dr. Eigenstetter WS 2002/03 ; http://www.tobiasott.de) 1. ALLGEMEINE GRUNDLAGEN 2 1.1 ganz allgemein 2 1.2 Gewinneinkünfte 2 Abs.2 Nr.1 EStG 2 1.2 Überschusseinkünfte

Mehr

Übung zur Vorlesung Grundzüge der Ertragsteuern

Übung zur Vorlesung Grundzüge der Ertragsteuern Europarecht Ende der Nationalen Steuersouveränität? Institut für Ausländisches und Internationales Finanz- und Steuerwesen (IIFS) Übung zur Vorlesung Grundzüge der Ertragsteuern Übung 2: Die sieben Einkunftsarten

Mehr