A R C H I T E K T E N V E R T R A G. Zwischen. - im nachfolgenden Auftraggeber (AG) genannt - und. - im nachfolgenden Auftragnehmer (AN) genannt -

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1 A R C H I T E K T E N V E R T R A G Zwischen und - im nachfolgenden Auftraggeber (AG) genannt - - im nachfolgenden Auftragnehmer (AN) genannt - 1 BAUMAßNAHME Gegenstand dieses Vertrages sind Leistungen für die Baumaßnahme. Die Baukosten Kostengruppe gem. DIN sollen einen Betrag in Höhe von nicht übersteigen. Daran hat der AN seine Planung auszurichten. Die Einzelheiten der Baumaßnahmen sowie Termine, Versicherungen etc. ergeben sich aus der in Anlage 1 beigefügten Projektbeschreibung. 2 ARCHITEKTENLEISTUNGEN Der AG überträgt dem AN mit Abschluss dieses Vertrages die Leistungen der Leistungsphasen 0 und 1 der Leistungsbeschreibung gem. Anlage 2. Im Übrigen behält sich der AG vor, den AN zu gegebener Zeit mit weiteren Leistungsphasen - u.u. auch abschnittsweise - zu beauftragen; diese Beauftragung bedarf der Schriftform. 3 VERGÜTUNG DES AN Die Vergütung des AN richtet sich nach der HOAI. Das Honorar ist gem. 6 Abs. 1 HOAI nach den anrechenbaren Kosten des Objektes auf der Grundlage der Kostenberechnung zu ermitteln, soweit diese nicht vorliegt, auf der Grundlage des Kostenrahmens bzw. der Kostenschätzung. Die Kostenermittlungen sind auf Grundlage des in Anlage 3 beigefügten Musters zu erstellen. Der AN hat sämtliche den von ihm zu erstellenden Kostenermittlungen zugrundeliegenden Einzelberechnungen, Pläne und Vergleichstabellen etc., auf denen das Zahlenwerk beruht, mit Übergabe der jeweiligen Kostenermittlung an den AG herauszugeben. Den Honorarsatz legen die Parteien wie folgt fest: Höchstsatz Die Abrechnung der Nebenkosten erfolgt auf Nachweis. 4 WEITERE LEISTUNGEN Weitere Leistungen im Bereich von anderen Leistungen im Sinne von 3 Abs. 2 HOAI (andere Leistung), Änderungen des Leistungsumfanges i.s.v. 7 Abs. 5 HOAI (Leistungsänderung), sonstige Änderungsleistungen mehrere Planungen i.s.v. 10 HOAI sowie in den übrigen Leistungsphasen der Anlage 2; Beratungsleistungen i.s.d. Anlage 2 HOAI, Besondere Leistungen, erhält der AN auf Stundensatzbasis vergütet, wenn diese vom AG schriftlich beauftragt werden. Die Höhe dieser Stundensätze ist auf Grundlage der in Anlage 4 beigefügten Siegburg-Tabelle zu ermitteln., (Auftraggeber), (Auftragnehmer)

2 2 Anlage 1 Projektbeschreibung A. Konzept Bedarfsplanung gem. DIN 18205: I. Prüfliste A Projekterfassung II. Prüfliste B Rahmenbedingungen, Ziele und Mittel III. Prüfliste C Anforderungen an den Entwurf und die Leistungen des Objektes B. Haftpflichtversicherung des AN

3 3 Anlage 2 Leistungsbeschreibung Gebäudeplanung % 0. Mitwirkung bei der Bedarfsermittlung a) Beratung bei der Ermittlung und Analyse der Bedürfnisse, Ziele, Mittel und Rahmenbedingungen im Zuge der Bedarfsplanung b) Beratung bei der Formulierung aller mit der Realisierung zusammenhängenden Probleme, deren Lösung im Zuge der Gebäudeplanung erwartet wird c) Zusammenfassen und Erörterung der Ergebnisse Volle Leistung 2 1. Projektvorbereitung / Grundlagenermittlung a) Kostenrahmen nach DIN 276 auf Basis der Bedarfsplanung b) Klären der Aufgabenstellung, Aufstellen eines planungsbezogenen Zielkatalogs (Programmziele) c) Beraten zum gesamten Leistungsbedarf d) Formulieren von Entscheidungshilfen für die Auswahl anderer an der Planung fachlich Beteiligter und Integrieren der Grundlagenermittlung anderer an der Planung fachlich Beteiligter Abstimmen der Zielvorstellung (Randbedingungen, Zielkonflikte) e) Erarbeiten eines Planungskonzeptes einschließlich Untersuchung der alternativen Lösungsmöglichkeiten nach gleichen Anforderungen mit zeichnerischer Darstellung, Strichskizzen, gegebenenfalls mit erläuternden Angaben f) Kostenschätzung nach DIN 276 und Kostenkontrolle durch Vergleich mit dem Kostenrahmen g) Zusammenfassen der Ergebnisse, Analyse und Erörterung der Ergebnisse der Leistungsphase 1 Volle Leistung 9 2. Projektplanung a) Fortschreiben des planungsbezogenen Zielkatalogs (Programmziele) b) Fortlaufende Fortschreibung des Planungskonzeptes und zeichnerische Darstellung des Gesamtentwurfs unter Berücksichtigung technischer, bauphysikalischer, wirtschaftlicher, energiewirtschaftlicher Anforderungen unter Verwendung der Beiträge anderer an der Planung fachlich Beteiligter

4 4 c) Koordination der Leistungen anderer an der Planung fachlich Beteiligter d) vorläufige Kostenberechnung nach DIN 276 und Kostenkontrolle durch Vergleich mit der Kostenschätzung f) Klären und Erläutern der wesentlichen städtebaulichen, gestalterischen, funktionalen, technischen, bauphysikalischen, wirtschaftlichen, energetischen Anforderungen g) Verhandlungen mit Behörden und anderen an der Planung fachlich Beteiligten über die Genehmigungsfähigkeit, ggfls. Bauvoranfrage h) Durcharbeiten des Planungskonzepts (stufenweise Erarbeitung) unter Berücksichtigung städtebaulicher, gestalterischer, funktionaler, technischer, bauphysikalischer, wirtschaftlicher, energiewirtschaftlicher Anforderungen unter Verwendung der Beiträge anderer an der Planung fachlich Beteiligter bis zum vollständigen Entwurf i) Integrieren der Leistungen anderer an der Planung fachlich Beteiligter j) Objektbeschreibung mit Erläuterung von Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen nach Maßgabe der naturschutzrechtlichen Eingriffsregelung k) Zeichnerische Darstellung des Gesamtentwurfs nebst Leitdetailplanung für alle gestalterischen, technischen und kostenrelevanten Bauteile l) Verhandlungen mit Behörden und anderen an der Planung fachlich Beteiligten und Erarbeiten der Vorlagen für die nach den öffentlich-rechtlichen Vorschriften erforderlichen Genehmigungen oder Zustimmungen einschließlich Anträge auf Ausnahmen und Befreiung unter Verwendungen der Beiträge anderer an der Planung fachlich Beteiligter sowie Verhandlungen mit Behörden m) Kostenberechnung nach DIN 276 n) Berechnungsrecht und Kostenkontrolle durch Vergleich der Kostenberechnung mit der Kostenschätzung o) Zusammenfassung und Erörterung aller Entwurfsunterlagen Volle Leistung Genehmigungsplanung a) Vorbereitung des Baugenehmigungsantrages b) Einreichen dieser Unterlagen Volle Leistung 1 4. Ausführungsplanung a) Durcharbeiten der Ergebnisse der Leistungsphasen 3 und 4

5 5 b) Zeichnerische Darstellung des Objekts mit allen für die Ausführung notwendigen Einzelangaben, zum Beispiel endgültige, vollständige Ausführungs-, Detail- und Konstruktionszeichnungen im Maßstab 1:50 bis 1:1, mit den erforderlichen textlichen Ausführungen c) Erarbeiten der Grundlagen für die anderen an der Planung fachlich Beteiligten und Integrierung ihrer Beiträge bis zur ausführungsreifen Lösung Volle Leistung Ausführungsvorbereitung a) Ermitteln und Zusammenstellen von Mengen als Grundlage für das Aufstellen von Leistungsbeschreibungen unter Verwendung der Beiträge anderer an der Planung fachlich Beteiligter b) Aufstellen von Leistungsbeschreibungen mit Leistungsverzeichnissen nach Leistungsbereichen c) Abstimmen und Koordinieren der Leistungsbeschreibungen der an der Planung fachlich Beteiligter d) Zusammenstellen der Verdingungsunterlagen für alle Leistungsbereiche e) Einholen von Angeboten f) Prüfen und Werten der Angebote einschließlich Aufstellen eines Preisspiegels nach Teilleistungen unter Mitwirkung aller während der Leistungsphasen 6 und 7 fachlich Beteiligten g) Abstimmen und Zusammenstellen der Leistungen der fachlich Beteiligten, die an der Vergabe mitwirken h) Verhandlung mit Bietern i) Kostenanschlag nach DIN 276 aus Einheits- oder Pauschalpreisen der Angebote und j) Kostenkontrolle durch Vergleich des Kostenanschlags mit der Kostenberechnung k) Mitwirken bei der Auftragserteilung Volle Leistung Objektüberwachung (Bauüberwachung) a) Überwachen der Ausführung des Objekts auf Übereinstimmung mit der Baugenehmigung oder Zustimmung, den Ausführungsplänen und den Leistungsbeschreibungen sowie mit den allgemein anerkannten Regeln der Technik und den einschlägigen Vorschriften b) Fortschreiten der Ausführungsplanung während der Objektausführung c) Überwachen der Ausführung von Tragwerken nach 63 Abs. 1 Nr. 1 und 2 HOAI auf Übereinstimmung mit dem Standsicherheitsnachweis d) Koordinieren der an der Objektüberwachung fachlich Beteiligten e) Überwachung und Detailkorrektur von Fertigteilen f) Aufstellen und Überwachen eines vernetzten Zeitplans

6 6 g) Führen eines Bautagebuchs h) Gemeinsames Aufmaß mit den bauausführenden Unternehmen i) Abnahme der Bauleistungen unter Mitwirkung anderer an der Planung und Objektüberwachung fachlich Beteiligten unter Feststellung von Mängeln j) Fortlaufende Rechnungsprüfung sowie Schlussrechnungsprüfung k) Kostenfeststellung nach DIN 276 oder nach dem wohnungsrechtlichen Berechnungsrecht l) Antrag auf behördliche Abnahme und Teilnahme daran m) Übergabe des Objekts einschließlich Zusammenstellung und Übergabe der erforderlichen Unterlagen, zum Beispiel Bedienungsanleitungen, Prüfprotokolle n) Überwachen der Beseitigung der bei der Abnahme der Bauleistungen festgestellten Mängel o) Kostenkontrolle durch Überprüfung der Leistungsabrechnung der bauausführenden Unternehmen im Vergleich zu den Vertragspreisen und dem Kostenanschlag p) Systematische Zusammenstellung der zeichnerischen Darstellungen und rechnerischen Ergebnisse des Objekts Volle Leistung Qualitätsmanagement, Monitoring a) Qualitätssicherung b) Auflisten der Gewährleistungsfristen c) Beratung über die Durchführung von Monitoring für alle für den wirtschaftlichen Betrieb des Gebäudes relevanten Bauteile d) Integrieren der Leistungen anderer an der Qualitätssicherung sowie des Monitorings fachlich Beteiligter e) Objektbegehung zur Mängelfeststellung vor Ablauf der Verjährungsfristen der Mängelansprüche gegenüber den bauausführenden Unternehmen Volle Leistung 2 8. Objektbetreuung a) Überwachen der Beseitigung von Mängeln, die innerhalb der Verjährungsfristen der Gewährleistungsansprüche, längstens jedoch bis zum Ablauf von fünf Jahren seit Abnahme der Bauleistungen auftreten b) Mitwirken bei der Freigabe von Sicherheitsleistungen Volle Leistung 2 Summe 100

7 7 Anlage 3 Kostenermittlungen Kostengliederung: Kosten gemäß DIN : Abs. 5 HOAI verw. Bausubstanz Eigenleistung bes. Kosten Kostenrisiken Änderungen Baukosten ne 200 Herrichten und Erschließen 300 Bauwerk 400 Bauwerk - Technische Anlagen 500 Außenanlagen 600 Ausstattung 700 Baunebenkosten

8 8 Anlage 4 Siegburg Tabelle Stundensätze in concreto Anforderungen sehr gering durch- überdurch- sehr gering schnittlich schnittlich hoch Bewertungs- merkmale 1 Spezialkenntnisse Schwierigkeitsgrad geistig-schöpferische Leistung Berufserfahrung Leistungsfähigkeit des Büros Summe der bis Punkte Punkte 0 bis 9 10 bis bis bis bis 36 von bis von bis von bis von bis von bis Auftragnehmer/Architekt Mitarbeiter/Architekt Sonst. Mitarbeiter/ Techn. Zeichner

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