Etablierung von mehrschnittigem Ackerfutter in Fruchtfolgen mit Energiepflanzen

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1 Etablierung von mehrschnittigem Ackerfutter in Fruchtfolgen mit Energiepflanzen Der Anbau von Ackergräsern, Ackergrasmischungen und Leguminosen-Grasgemengen kann durch eine mehrschnittige und überjährige Nutzung eine große Menge Biomasse zur Biogasproduktion liefern. Besonders bedingt durch den stärker werdenden Druck auf den Maisanbau kann die Einbindung von Ackergräsern in Energiepflanzenfruchtfolgen zu einem Imagegewinn bei der Biogaserzeugung beitragen. Die folgenden Erfahrungen und Ergebnisse resultieren aus dem FNR-finanzierten Verbundvorhaben EVA (Entwicklungen und Vergleich von Anbausystemen für die landwirtschaftliche Produktion von Energiepflanzen unter den verschiedenen Standortbedingungen Deutschlands). Ein Teil dieses Verbundvorhabens ist die im Titel erwähnte Etablierung von mehrschnittigem Ackerfutter in Fruchtfolgen mit Energiepflanzen. Bei den Ansaatmischungen handelt es sich um Rotkleegrasmischungen, Luzernegras-Gemenge, Luzernereinsaaten und Grasmischungen. Im Rahmen der vorhergegangen Projektphasen stellte sich heraus, dass in Ostdeutschland und Bayern Rotklee-Gras-Gemenge, auf trockenen Standorten vornehmlich Luzerne bzw. Luzerne-Gras- Gemenge sichere Leistungen erzielen. Rotkleegrasmischungen liefern in diesen Bundesländern auf den für Luzerne ungünstigen Standorten gute Erträge. Auf den frischeren Standorten in Niedersachsen hingegen bieten reine Gräsermischungen mit hohen Weidelgrasanteilen Vorteile. Die ersten Ergebnisse aus Niedersachsen werden im Folgenden dargestellt. Die Mischungen werden in unterschiedlichen Aussaatvarianten (s. Tab. 1) geprüft und miteinander verglichen. Zur optimalen Ausnutzung der Vegetationszeit steht besonders die Etablierung ertragreicher Aufwüchse als Einsaaten in Mais und Getreide im Vordergrund. Vor allem diese Varianten tragen zur Bodenschonung, Erosionsminderung und Verbesserung der Gesamt-Humusbilanz und damit zu einer nachhaltigen Biogasproduktion bei. Die wichtigsten Aussaatparameter der unterschiedlichen Ansaatvarianten und Mischungen sind in Tabelle (Tab. 1) dargestellt. Diese wurden standortspezifisch angepasst und beziehen sich in diesem Fall auf die niedersächsischen Standorte. Die Saatstärken der Deckfrucht Getreide wurde in Abhängigkeit vom Saatzeitpunkt und Mischung angepasst. Bei der Frühjahrsblanksaat wurden praxisübliche Aussaatstärken zu Grunde gelegt. Bei der Einsaat im Mais ist darauf zu achten, die Konkurrenzkraft des Maises nicht zu schwächen, gleichwohl wurde eine Etablierung der Untersaat angestrebt. Deshalb ist eine Einsaat in den Mais zum 5 bis 6-Blattstadium empfehlenswert, mit Saatstärken beim Ackerfutter, die um zwei Drittel zur normalen Aussaatstärke reduziert werden. Die Einsaat

2 wird in der Praxis meistens mit einem Pneumatikstreuer ausgebracht. Des Weiteren existieren auch gute Erfahrungen, wenn die Untersaat mit der späten Gülleausbringung kombiniert wird. Dabei wird die Grassaat beim Befüllen über einen Injektor direkt ins Fass gezogen. Beim Pflanzenschutz ist unbedingt darauf zu achten, dass Herbizide eingesetzt werden, die artspezifisch über das Blatt wirken. Der Einsatz von Bodenherbiziden kann die jungen Keimlinge der Einsaat schädigen, sollte deshalb, wenn nötig früh (2 bis 3- Blattstadium) durchgeführt werden. Zur besseren Vergleichbarkeit der Ansaatvarianten werden parallel sogenannte Referenzvarianten (Mais ohne Untersaat, WR-GPS) mitgeprüft. Diese werden mit ihrer ortsüblichen Aussaatstärke ausgesät. Bei den Ansaatvarianten Spätsommeransaat und Frühjahrsansaat in WR-GPS müssen die Saatstärken des Getreides reduziert werden um eine Etablierung der Einsaaten zu gewährleisten. Die Saatstärke liegt dann um ca. 30 % unterhalb der normalerweise empfohlenen Aussaatstärke bei GPS-Getreide. Vorteile der Spätsommeransaat in Winterroggen sind die sich schon im Spätsommer etablierten Einsaaten. Allerdings sind die Möglichkeiten des Pflanzenschutzes im Ansaatjahr gegen Unkräuter sehr eingeschränkt. Die Frühjahrseinsaat bringt eine zusätzliche Überfahrt zu Vegetationsbeginn mit sich, andererseits können im Herbst auch noch Bodenherbizide in reduzierter Aufwandmenge ausgebracht werden, ohne dass eine Schädigung der Frühjahrseinsaaten zu befürchten ist. Bei der Sortenwahl des Getreides ist auf besonders standfeste Sorten zurückzugreifen. Früh ins Lager gehende Bestände verhindern die Entwicklung der Einsaaten. Hinsichtlich der Stickstoffdüngung wird zwischen den Gräser und Leguminosenmischungen stark differenziert. Die Kleegrasmischungen sowie das Luzernegras und die Luzernereinsaat werden deutlich geringer gedüngt als die Weidelgräser. In einem etablierten Luzerne- Reinsaatbestand ist keine N-Düngung mehr notwendig.

3 Tab. 1 Ansaatvarianten, Mischungen in Niedersachsen ((WR = Winterroggen, GPS = Ganzpflanzensilage, A 3 = Welsches Weidelgras (WW), Bastardweidelgras (WB), Deutsches Weidelgras)) Erst-/ Deckfrucht Ansaatverfahren Ackerfuttermischung Aussaat Erst-/ Deckfrucht Saatstärke Erstfrucht kg/ha bzw. Kö./m² Aussaat Ackerfuttermischung Saatstärke Ackerfutter kg/ha keine Frühjahrsblanksaat A 3 + Rotklee - Apr 35 keine Frühjahrsblanksaat Luzernegras - Apr 24 keine Frühjahrsblanksaat Luzernereinsaat - Apr 20 keine Frühjahrsblanksaat WW + WB - Apr 35 Mais Einsaat in Mais A 3 + Rotklee Apr Blattst. Mais 12,5 Mais Einsaat in Mais Luzernegras Apr Blattst. Mais 8 Mais Einsaat in Mais Luzernereinsaat Apr Blattst. Mais 7 Mais Einsaat in Mais WW + WB Apr Blattst. Mais 12,5 Mais ohne Einsaat (Referenz) - Apr WR-GPS (Referenz) - Sep WR-GPS Spätsommeransaat in WR-GPS A 3 + Rotklee Sep 200 Sep 15 WR-GPS Spätsommeransaat in WR-GPS Luzernegras Sep 180 Sep 10 WR-GPS Spätsommeransaat in WR-GPS Luzernereinsaat Sep 180 Sep 8 WR-GPS Spätsommeransaat in WR-GPS WW + WB Sep 200 Sep 15 WR-GPS Frühjahrssaat in WR-GPS A 3 + Rotklee Sep 200 Mrz 15 WR-GPS Frühjahrssaat in WR-GPS Luzernegras Sep 180 Mrz 10 WR-GPS Frühjahrssaat in WR-GPS Luzernereinsaat Sep 180 Mrz 8 WR-GPS Frühjahrssaat in WR-GPS WW + WB Sep 200 Mrz 15 WR-GPS Blanksaat nach WR-GPS A 3 + Rotklee Sep Jun 35 WR-GPS Blanksaat nach WR-GPS Luzernegras Sep Jun 24 WR-GPS Blanksaat nach WR-GPS Luzernereinsaat Sep Jun 20 WR-GPS Blanksaat nach WR-GPS WW + WB Sep Jun 35 Winterroggen Blanksaat nach WR-Körner A 3 + Rotklee Sep Aug 35 Winterroggen Blanksaat nach WR-Körner Luzernegras Sep Aug 24 Winterroggen Blanksaat nach WR-Körner Luzernereinsaat Sep Aug 20 Winterroggen Blanksaat nach WR-Körner WW + WB Sep Aug 35 Im Folgenden sind die Ergebnisse (s. Abb. 2) des niedersächsischen Standortes Otterham im Landkreis Aurich dargestellt. Dieser steht stellvertretend für die Marschböden der maritim geprägten Klimaräume. Generell zeigt sich auf derartig feucht-kühlen Standorten die Bevorteilung von Gräsermischungen, deren Etablierung gelingt besonders als Blanksaatvariante, aber auch als Einsaat in Mais und Getreide-GPS. Die Luzerne als Mischung mit Bastardweidelgras bzw. als Reinsaat konnte sich erwartungsgemäß nicht in allen Aussaatvarianten durchsetzen. Abb. 1 Kleegrasgemenge als Einsaat in Mais In der Frühjahrsblanksaat konnten im Anlagejahr (2013 und 2014) im Mittel mit dem Kleegrasgemenge (A 3 + Rotklee) über 100 dt TM/ha erzielt werden, im zweiten Hauptnutzungsjahr sogar ca. 150 dt Trockenmasse. Am stärksten etablierte sich die reine Gräsermischung (WW + WB), diese überzeugte in der Summe über zwei Jahre mit über 280 dt TM-Ertrag. Das Luzernegras und die Luzernereinsaat bleiben unter diesem Niveau. Die Ergebnisse der Versuchsanlage von Mais mit der Einbringung einer Untersaat zeigen auf, dass die Etablierung

4 möglich ist, aber ein erntewürdiger Aufwuchs erst im Folgejahr nach der Maisernte realisiert wird. Im Vergleich der Maiserträge mit Einsaaten zur Referenz ohne Einsaaten sind leichte Einbußen beim Maisertrag zu erkennen. Besonders bei der Einsaat der Gräsermischung wird diese deutlich. Die Maiserträge liegen 30 dt unterhalb des Ertragsniveaus des Maises ohne Einsaat. Die erfolgreiche Etablierung der Gräsermischung wird aber auch bei dieser Ansaatvariante deutlich. Bei der Untersaat im Mais erfolgte die Aussaat der unterschiedlichen Mischungen einheitlich im 4 bis 5-Blattstadium. In der Praxis wäre der optimale Saatzeitpunkt für die reine Gräsermischung etwas später. Die GPS-Erträge der drei Ansaatvarianten mit GPS liegen auf einem ähnlichen Niveau (ca. 150 dt TM/ha). Die Einsaat der Ackerfuttermischungen scheinen keinen Einfluss auf die GPS-Erträge zu haben. Im Jahr der GPS-Ernte ist das Ertragspotenzial der Einsaaten sowohl als Spätsommeransaat in WR-GPS, Frühjahrseinsaat und auch als Blanksaat nach GPS als sehr verhalten einzustufen. Im Folgejahr lassen sich mit einer 4-Schnittnutzung besonders bei der reinen Gräsermischung hohe Erträge erreichen. Bei der Spätsommeransaat in WR-GPS liegen diese bei 144 dt TM/ha, bei der Blanksaatvariante über 165 dt TM/ha. Generell ist die Etablierung der Einsaaten im Spätsommer parallel zur Getreideaussaat als vielversprechender einzustufen; insbesondere dann, wenn sich das Getreide im Herbst bereits sehr gut etabliert hat. Die gängige Praxis sind Herbstaussaaten, vergleichbar mit den Blanksaaten nach WR-GPS oder WR-Körner, um von den deutlichen Mehrerträgen im ersten Hauptnutzungsjahr zu profitieren. Die Rangierung der Aufwüchse der Blanksaaten im Folgejahr nach der Körnerernte stellen sich ähnlich dar, mit deutlichen Vorteilen für die Kleegras- und die reine Gräsermischung. Insgesamt zeigen die Versuche auf, dass es durchaus praktikabel ist, über eine Etablierung von mehrschnittigen Gräsern in Fruchtfolgen mit den gängigen Energiepflanzen (Mais und GPS-Getreide) nachzudenken. Besonders vor dem Hintergrund des knapper werdenden Flächenangebots und der Möglichkeit, die Gesamt-Humusbilanz von humuszehrenden Energiefruchtfolgen zu verbessern, bieten sich derartige Anbausysteme an. Des Weiteren können Betriebe mit Rinderhaltung als auch einer Biogasanlage die Aufwüchse in beiden Nutzungszweigen einsetzen. Mit der Etablierung der überjährig genutzten Ackerfutterbestände lässt sich die Gülleverwertung flexibler gestalten, dennoch sind die Orientierungswerte zur N-Düngung im Sommer/Herbst zu Zwischenfrüchten bzw. Untersaaten einzuhalten. Bei Folgekulturen nach Getreide in Form von Zwischenfruchtmischungen ohne Leguminosen oder Grasuntersaaten liegt der Düngebedarf bei 40 bis 60 kg wirksamen N/ha, bei Mischungen mit Leguminosen bei 20 kg N/ha. Auch vor dem Hintergrund der Greening-Auflagen ergeben sich Möglichkeiten, diese mittels der beschriebenen Ansaatvarianten zu erfüllen.

5 Abb. 2 Ergebnisse Versuchsstandort Otterham, Niedersachsen

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