Seminar: Schönheit Erhabenheit Genie. Einführung in Kants Kritik der ästhetischen Urteilskraft

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1 Seminar: Schönheit Erhabenheit Genie. Einführung in Kants Kritik der ästhetischen Urteilskraft * Dr. P. H. Breitenstein SS 2011 HfBKDresden Mi Uhr Güntzstr. 34/ R

2 Programm heute I. Organisatorisches II. Einführung zu Kant (Person und Werk) III. Philosoph. Ästhetik in der 2. Hälfte des 18. Jh.s IV. Ästhetik bei Kant V. Referatvergabe Kritik der ästh. Urteilskraft 2

3 I. Organisatorisches Bedingungen für den Erwerb eines Leistungsscheins: - regelmäßige Teilnahme (Anwesenheitsliste) - vorbereitende Lektüre (Reader) und Diskussion - Referat mit Handout - Hausarbeit (10 S., incl. Deckblatt, Inhaltsverzeichnis, Literaturverzeichnis) - Teilnahmebestätigung einer Philosophie-Vorlesung Kritik der ästh. Urteilskraft 3

4 II. Einführung zu Kant Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Sapere aude! Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen! ist also der Wahlspruch der Aufklärung. (Kant: Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung? [1784]) [links: Kant liest Moral, Ölskizze von Heinz Sprenger, 1947] Kritik der ästh. Urteilskraft 4

5 II. Einführung zu Kant Leben ( ) Immanuel Kant wurde geboren, lebte und starb in Königsberg, das er kaum je verließ. (Ernst Bloch) [ Kant und seine Tischgenossen, Emil Doerstling, 1892/93] Kritik der ästh. Urteilskraft 5

6 II. Einführung zu Kant Hauptwerke Kritik (= Grenzziehungen zwischen angemessenem und unangemessenem Gebrauch spezifisch menschlicher Vermögen) 1781/87 Kritik der reinen Vernunft (Erkenntnisvermögen) 1788 Kritik der praktischen Vernunft (Begehrungsvermögen) 1790 Kritik der Urteilskraft (Vermögen der Lust und Unlust) weitere Werke (mit Nähe zum Seminarthema) 1764Beobachtungen über das Gefühl des Schönen und Erhabenen (Verbindung ästhetischer und moralphilosophischer Reflexionen) 1798Anthropologie in pragmatischer Hinsicht Kritik der ästh. Urteilskraft 6

7 III. Phil. Ästhetik in der 2. Hälfte des 18. Jh.s Ästhetik als philosophische Disziplin erstmals erwähnt und definiert 1750 durch Alexander Gottlieb Baumgarten ( ): Ästhetik(die Theorie der freien und schönen Künste, die Logik der unteren Erkenntniskräfte, die Lehre und Kunst des schönen Denkens, die Lehre und Kunst des Analogons der Vernunft)ist die Wissenschaft der sinnlichen Erkenntnis (Ästhetik[1750], 1). Sinnliche Empfindung ist wahrheitsfähig (Erkenntnis) Ästhe k umfasst Kunst(erfahrung), künstlerisches Schaffen, sinnliches Erkenntnisvermögen - Rekurs auf urspr. Bedeutung: griech. aisthêsis(sinnliche Wahrnehmung, Empfindung, Erkenntnis) Kritik der ästh. Urteilskraft 7

8 III. Phil. Ästhetik in der 2. Hälfte des 18. Jh.s Ästhetik-Boom (im Anschluss an Baumgarten) seit dieser Zeit der zweiten Hälfte des 18. Jh.sbeschäftigt sich die Philosophie (im Rahmen der Ästhetik) intensiver mit: - dem Schönen in den Künsten und in der Natur - der Kunst(im Singular!) - dem Künstlerund der Eigenart, dem Eigenwert künstlerischen Schaffens (Genie) - dem Geschmack (als einem subjektiven und zugleich gemeinschaftlich gebildeten Urteilsvermögens) - dem Zusammenhang von ästhetischer und moralischer Bildung - mit Phantasie und Inspiration etc. Kritik der ästh. Urteilskraft 8

9 IV. Ästhetik bei Kant Kritik der reinen Vernunft Transzendentale Ästhetik : Raum und Zeit als reine Formen der Anschauung (Rezeptivität), ohne die Veränderungen, Bewegungen, Körper (in der Welt) nicht erfahren werden könnten Kritik der Urteilskraft ästhetisch, d.i. sinnlich heißt eine Vorstellungsart, in der die Vorstellung auf das (subjektive) Gefühl der Lust und Unlust bezogen wird (1. Einleitung) aber: Geschmacksurteile werden Kant zufolge mit Anspruch auf allgemeine Gültigkeit geäußert! Kritik der ästh. Urteilskraft 9

10 IV. Ästhetik bei Kant Kants Beispiele: Kant exemplifiziert Geschmacksurteile ( Dieses x ist schön. ) selten an Werken der bildenden Kunst, Musik und Literatur, des Öfteren hingegen an Naturerscheinungen (z.b. Blumen), Mode, Design (Interieur [Louis XV], Tapeten, Dekor ) Kritik der ästh. Urteilskraft 10

11 IV. Ästhetik bei Kant Kritik der ästh. Urteilskraft 11

12 IV. Ästhetik bei Kant Kritik der ästh. Urteilskraft 12

13 IV. Ästhetik bei Kant Kritik der ästh. Urteilskraft 13

14 IV. Ästhetik bei Kant Kritik der ästh. Urteilskraft 14

15 IV. Ästhetik bei Kant Kritik der ästh. Urteilskraft 15

16 V. Referatvergabe Hinweise für die Referate (siehe Seminarplan) Leitfaden für die Referate: 1. Geben Sie einen kurzen Überblick über den Text (Thema, Fragestellungen, Argumentationen etc.). 2. Erläutern Sie auf Textbasis die jeweiligen zentralen Begriffe (siehe Vorschläge). 3. Nehmen Sie Stellung(Kritik/ Zustimmung/ Unverständnis). 4. Leiten Sie eine Diskussionein. Kritik der ästh. Urteilskraft 16

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