Was können alternative Therapien was die Schulmedizin nicht kann?

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1 Was können alternative Therapien was die Schulmedizin nicht kann? Prof. Dr. med. Patrick J. Bastian Marien Hospital Düsseldorf Lehrkrankenhaus der Universität Düsseldorf Verbund Katholischer Kliniken Düsseldorf

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3 Alternativmedizin (auch: alternative Medizin) und Komplementärmedizin (auch: komplementäre Medizin) sind Sammelbezeichnungen für unterschiedliche Behandlungsmethoden und diagnostische Konzepte die sich als Alternative oder Ergänzung zu wissenschaftlich begründeten Behandlungsmethoden verstehen, Naturheilverfahren, Körpertherapieverfahren, einige Entspannungsverfahren und Behandlungsmethoden wie anthroposophische Medizin, Homöopathie, Osteopathie und Akupunktur. Die Wirkungen vieler alternativmedizinischer Therapien, sofern nachweisbar, beruhen teilweise auf Placeboeffekten. [1]

4 Misteltherapie > 100 Jahre alt Zugelassen in D: Ausnahmeregelungen für die Anthroposophie USA: keine Zulassung ZIEL: Begleitbehandlung der konventionellen Therapie 1. Verbesserung der Verträglichkeit 2. Minderung der Nebenwirkungen 3. Lebensqualität Kaum urologische Arbeiten Erstattungsfähigkeit in gewissen Situationen

5 Misteltherapie

6 1. Blasenkarzinom 2. Prostatakarzinom

7 1. Blasenkarzinom 2. Prostatakarzinom

8 Blasenkarzinom Operation: Organerhalt vs. Entfernung der Harnblase Bestrahlung mit Chemotherapie Chemotherapie

9 Blasenkarzinom

10 Blasenkarzinom Hyperthermie Vitaminpräparate Akupunktur Grüner Tee Sekundäre Pflanzenstoffe Milchsäurebakterien Bienenhonig Natriumhydrogencarbonat und Dimethylsulfoxid Anaerobe Glkolyse Sauerstofftherapie

11 Hyperthermie Addition nach TUR-Blase im Rahmen der intravesikalen Instillation Reduktion der Rezidivrate um ca. 60 % (Metaanalyse)

12 Vitaminpräparate Hochdosiertes Vitamin C Vitamin D Vitamin E Vitamin B17 Individuelle Heilerfolge - Keine Studien! PRÄVENTION: > Patienten mit 350 BCA Keine Reduktion der Häufigkeit SELECT STUDIE: Selen und Vitamin E keine Protektion (ca Pat.) Kohortenstudie Vit. E: 23% Reduktion der Sterblichkeit (ca Pat.)

13 Akupunktur Supportive Maßnahme beim Blasenkarzinom Positiver Einfluß auf: 1. Reduktion der Krankheitsbedingten Schmerzen 2. Lebensqualität 3. Karnofsky Index Keine randomisierten Studien!

14 Grüner Tee Tiermodell: Reduktion von Tumorwachstum Polyphenol hemmen Gefäßneubildung Keine klinische Studien Kohortenstudie: Kein Zusammen mit Risiko für BCA ABER: Immunabwehr, Fettverbrennung, Antioxidantien, Zellregeneration

15 Diverses Milchsäurebakterien: intraveskale Chemotherapie (Epirubicin) reduziert bei intermediate Risiko BCA das Rezidivrisiko um 15% Bienenhonig: Antitumoraler Effekt keine klinischen Untersuchungen Tierexperimentell Studien Natriumhydrogencarbonat Backpulver und Dimethylsulfoxid: Senkt Serum ph Wert bindet freie Radikale Keine klinische Studie Interstitielle Zystitis reduziert Schmerzen Sauerstofftherapie: Hyperbare Sauerstoff bei chron. Blasenentzünduzng experimentell Metaanalyse bei BCA( > 2000 Pateinten, 19 Stud.) kein Effekt

16 1. Blasenkarzinom 2. Prostatakarzinom

17 Prostatakarzinom Ernährung: Selen Vitamin D Lykopin Lebenstil Nahrungsergänzung Granatapfel Lavendelöl + Johanniskraut Traubensilberkerze + Salbei Akupunktur

18 Selen Essentielles Spurenelement Neutralisiert freie radikale Schutz der Zelle SELECT STUDIE: Selen und Vitamin E zur Protektion ( Männer) Ergebnis: hochdosierte Vitamin E Therapie steigert PCA Risiko Selene ohne Einfluß Aber: Männer hatten keinen Selenmangel in der Studie Selenmangel begünstigt evtl. PCA Auftreten Deutschland ist partielles Selenmangelgebiet Kohl, Knoblauch, Zwiebel, Linsen, Pilze, Spargel Tierfutter: Fleisch und Eier

19 Vitamin D Zusammenhang von PCA Inzidenz: Vitamin D Mangel in UV-Strahlungs-schwachen Gebieten Tierexperimente: ja - Nachweis Metaanalyse: Nein kein Nachweis Bei Vitamin D Mangel evtl. erhöhtes Risiko für aggressives PCA SUBSTITUTION??

20 Lykopin Roter Farbstoff der Tomaten auch Wassermelone, Guave, rote Grapefruit Antioxidativ und Schutz vor Radikalen Lykopinreiche Ernährung Reduktion aggressiver PCA Tierexperimentell und klinisch nachgewiesen CAVE: nur im fettreichen Milieu ausreichende Aufnahme im Darm Prävention von Tumorerkrankungen fettarme Ernährung!

21 Granatapfel Inhaltstoffe: Polphenole und Flavonoide Induktion der Apoptose programmierter Zelltod Folge: Fortschreiten der Tumorerkrankung wird reduziert Studie: PSA Progression nach Therapie Verlängerung der PSA Verdoppelungszeit (15 auf 54 Monate) Randomisierte Studie: schwache Bestätigung

22 Akupunktur Supportive Maßnahme beim Blasenkarzinom Positiver Einfluß auf: 1. Reduktion der Krankheitsbedingten Schmerzen 2. Lebensqualität 3. Karnofsky Index Keine randomisierten Studien!

23 Lebenstil

24 PANORAMA BRÜGGEN AM NIEDERRHEIN Die seltsamen Tode in der alternativen Krebsklinik

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