- Leitfaden - Honorarminderung bei Anwendung der Musterplanung und Einschaltung freiberuflich Tätiger

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1 Musterplanung Wärmeversorgungsanlagen der Bundeswehr MPLWärme.Bw Herausgeber: Bundesministerium der Verteidigung Referat WV II 4 Leit OFD: Oberfinanzdirektion Münster Bauabteilung, Referat B 6 M 0251 / Fax: AndreasHoferStraße Münster Bearbeitet durch: Bau und Liegenschaftsbetrieb NRW Recklinghausen / Außenstelle Rheine / Fax: 199 Humboldtstraße Rheine Honorarminderung bei Anwendung der Musterplanung und Einschaltung freiberuflich Tätiger Leitfaden

2 Seite 2/9 Inhalt: Vorwort Beispiel Anhang: Definitionen / Erläuterungen Vorwort: Aufgabenstellung für die Planungsgruppe ist die Reduzierung von Planungs, Bau und Betriebskosten der Anlagen für Wärmeerzeugung und verteilung auf betriebswirtschaftlich erforderliche Größenordnungen. Dazu liefert die Musterplanung heute ein Baukastensystem für die Planung, den Bau und Betrieb von Wärmeversorgungsanlagen. Damit können auf der Basis des Gebäude /Liegenschaftswärmebedarfs die Einzelkomponenten der Wärmeversorgungsanlage (Wärmeerzeugungsanlage WEA, Wärmeversorgungsnetz WVN und Wärmetechnische Hausstation WH) zusammengestellt werden. Die abgestimmten Nutzervorgaben führen zu einer betriebswirtschaftlich optimierten Technikplanung auf der Basis industriell üblicher Standards. So ergibt sich eine nachgewiesene erhebliche Reduzierung der Bau und Betriebskosten gegenüber konventionellen Planungen. Auch die Honorarkosten sind ein wesentlicher Faktor in der betriebswirtschaftlichen Bewertung. Da die Planung in allen Leistungsphasen auf den tatsächlich vom Nutzer geforderten Umfang abzielt und durch die Anwendung der Musterplanung wesentliche Nutzervorgaben bereits ohne entsprechenden Aufwand umgesetzt werden können, ist eine Honorarminderung für den Freiberuflich Tätigen nicht nur gerechtfertigt, sondern auch durch die einschlägigen Rechtsvorschriften gefordert. Des weiteren nimmt die Musterplanung Leistungen der einzelnen Leistungsphasen der HOAI vorweg, soweit ohne eingehende Kenntnis der Örtlichkeit möglich. Daher sind die einzelnen Leistungsphasen entsprechend 5 HOAI in ihren Bewertungspunkten dem tatsächlichen Aufwand in jedem Einzelfall anzupassen. Dieser Leitfaden soll dem Anwender zur Vorbereitung des HOAIVertrages die notwendigen Hinweise liefern. Eine generelle Vorgabe von Minderungssätzen ist jedoch nicht möglich. Aufgrund der verbleibenden technischen Anpassung an die jeweilige Anlage ist in jedem Einzelfall die mögliche Honorarminderung zu ermitteln und mit dem Auftragnehmer zu verhandeln.

3 Seite 3/9 Nachfolgend eine beispielhafte Ermittlung von Honorarkürzungen, die jedoch in jedem Einzelfall objektbezogen erstellt werden muss: Anhang 11 RBBau Grundlagenermittlung 3,0% Grundlagenermittlung 0% Ermitteln der Voraussetzungen zur Lösung der technischen Aufgabe, Klärung der Aufgabenstellung im Benehmen mit dem AG insbesondere in technischen und wirtschaftlichen Grundsatzfragen, Zusammenfassung der Ergebnisse Systemanalyse, (Klären der möglichen Systeme nach Nutzen, Aufwand, Wirtschaftlichkeit und Durchführbarkeit) Datenerfassung, Analysen und Optimierungsprozesse, zum Beispiel für Energiesparendes Bauen Alle genannten Grundleistungen sind bereits erbracht Aus Sicht der Musterplanung kommen hier nur besondere Aufträge des Nutzers in Frage, wie z.b. Untersuchung nicht in der MPL enthaltener Energieträger oder neuer Technologien. Aufstellen der HUBau (BU 24) umfasst die Vorplanung und die Teile der Entwurfsplanung, die zwingend erforderlich sind. : Vorplanung 1 Vorplanung (Projekt und Planungsvorbereitung) Grundleistungen: 1 Vorplanung (Projekt und Planungsvorbereitung) Grundleistungen Analyse der Grundlagen Analyse der Grundlagen (z.b. LEK Wärme, Bestandsaufnahme etc.) Erarbeitung des Planungskonzeptes Erarbeitung des Planungskonzeptes mit überschläglicher Auslegung wichtiger Systeme und Anlagenteile einschließlich Untersuchung der Die Musterplanung liefert Hilfestellungen zur Systemauslegung und zur Untersuchung von Alterna alternativen Lösungsmöglichkeiten nach gleichen Anforderungen mit skizzenhafter Darstellung zur tiven, einschl. der Gebäudepläne für die Wärmeerzeugungsanlage, einschl. Schaltschemata, Kos Integrierung in die Objektplanung einschließlich Wirtschaftlichkeitsvorbetrachtung tenberechnungen und Erläuterungstexten Aufstellen des Funktionsschemas bzw. Prinzipschaltbildes Aufstellen des Funktionsschemas bzw. Prinzip für jede Anlage 9,0% schaltbildes für jede Anlage Klären und Erläutern fachspezifischer Klären und Erläutern fachspezifischer Zusammenhänge, Vorgänge und Bedingungen Mitwirkung bei der Vorverhandlung mit Behörden und anderen an der Planung fachlichen Beteiligten über die Genehmigungsfähigkeit Zusammenhänge, Vorgänge und Bedingungen 0,25% Mitwirkung bei der Vorverhandlung mit Behörden (nur bei WEAnlagen innerhalb BImSchV oder >120 C für deren Anteil, Tanklager) 4,0% 0,5% (0,25%) Mitwirkung bei der Kostenschätzung 1,5% Mitwirkung bei der Kostenschätzung Zusammenstellen der Ergebnisse 0,25% Zusammenstellen der Ergebnisse 0,25% Durchführung von Versuchen und Modellversuchen Aus Sicht der Musterplanung kommen nur besondere Aufträge des Nutzers in seltenen Fällen in Frage 7,75%

4 Seite 4/9 Anh. 11 RBBau Teile der Entwurfsplanung, die für die HUBau (BU 24) erforderlich sind Grundleistungen: 10,0% Durcharbeiten des Planungskonzeptes Festlegen aller Systeme und Anlagenteile Berechnung, Bemessung, Anlagenbeschreibung Angabe und Abstimmung der für die Tragwerksplanung notwendigen Durchführungen und Lastangaben (ohne Anfertigung von Schlitz und Durchbruchplänen) Mitwirkung bei Verhandlungen mit Behörden und anderen mit der Planung fachlichen Beteiligten über die Genehmigungsfähigkeit Mitwirkung bei der Kostenberechnung Entwurfsplanung (System und Integrationsplanung) Grundleistungen: Durcharbeiten des Planungskonzeptes (stufenweise Erarbeitung einer zeichnerischen Lösung) unter Berücksichtigung aller fachspezifischen Anforderungen sowie unter Beachtung der durch die Objektplanung integrierten Fachplanungen bis zum vollständigen Entwurf Entwurfsplanung (System und Integrationsplanung) Grundleistungen: Durcharbeiten des Planungskonzeptes Die Musterplanung gibt Hilfestellung zur Berechnung und liefert auf der Basis aktueller Systemtechnik alle technischen Daten für die zu erstellenden Anlagenbaugruppen, liefert die Basis Erläuterungsberichte, Kostenberechnung sowie editierbare CADZeichnungen Festlegen aller Systeme und Anlagenteile 12,0% Festlegen aller Systeme und Anlagenteile Berechnung, Bemessung, Anlagenbeschreibung Berechnung, Bemessung, Anlagenbeschreibung Angabe und Abstimmung der für die Tragwerksplanung Angaben für die Tragwerksplanung notwendigen Durchführungen und Last Alle für die Tragwerksplanung erforderlichen An angaben (ohne Anfertigung von Schlitz und gaben einschließlich des Gebäudeentwurfs sind Durchbruchplänen) aus der Musterplanung zu entnehmen Mitwirkung bei Verhandlungen mit Behörden und anderen mit der Planung fachlichen Beteiligten über die Genehmigungsfähigkeit Mitwirkung bei der Kostenberechnung 1,75% Erarbeiten von Daten für die Planung Dritter, z.b. für die Zentrale Leittechnik Detaillierter Wirtschaftlichkeitsnachweis Betriebskostenberechnungen Die vorgen. Leistungen sind i.d.r. für eine sichere Investitionsentscheidung erforderlich Erstellung des technischen Teils eines Raumbuches 15,0% 0,25% Mitwirkung bei der Verhandlung mit Behörden (nur bei WEAnlagen innerhalb BImSchV oder >120 C für deren Anteil, Tanklager) 8,0% 0,0% (0,25%) Mitwirkung bei der Kostenberechnung 0,75% Die Musterplanung liefert alle mit der TGAPlanung zusammenhängenden Angaben für die DDC/GLT einschl. der Datenpunktlisten nach VDI, detaillierte Wirtschaftlichkeitsnachweise mit Sensitivitätsanalysen zur Absicherung der Investitionsentscheidung, Betriebskostenberechnungen sowie die komplette Gebäudeplanung einschl. Statik 8,75% 0% Genehmigungsplanung 5% Genehmigungsplanung 6,0% Genehmigungsplanung Erarbeiten der Vorlagen für die erforderlichen Genehmigungen Erarbeiten der Vorlagen für die nach öffentlichrechtlichen Vorschriften erforderlichen Genehmigungen oder Zustimmungen einschließlich der Anträge auf Ausnahmen und Befreiungen sowie noch notwendiger Verhandlungen mit Behörden 5,0% Erarbeiten der Vorlagen (nur bei WEAnlagen innerhalb BImSchV oder >120 C für deren Anteil, da die Musterplanungen die Senkung der Systemtemperaturen <100 C verfolgt und oftmals außerhalb der BimSchV Grenzen liegt und bei HeizölTanklagern) Zusammenstellung dieser Unterlagen 0,5% Zusammenstellung dieser Unterlagen (0,5%) Vervollständigen und Anpassen der Planungsunterlagen, Beschreibungen und Berechnungen 0,5% Vervollständigen und Anpassen der Planungsunterlagen, Beschreibungen und Berechnungen (0,5%) (4,0%) (5,0%)

5 Seite 5/9 Anh. 11 RBBau Ausführungsunterlage Bau 23,0% Ausführungsplanung Teile der Entwurfsplanung, die für die HUBau (BU 24) noch nicht erbracht wurden 5% Durcharbeiten der Ergebnisse der Leistungsphasen 3 und 4 (Stufenweise Erarbeitung und Darstellung der Lösung) unter Berücksichtigung aller fachspezifischen Anforderungen sowie unter Beachtung der durch die Objektplanung integrierten Fachleistungen bis zur ausführungsreifen Lösung Zeichnerische Darstellung der Anlagen mit Dimensionen (keine Montage und Werkstattzeichnungen) Ausführungsplanung max. 18% Fortschreibung der Ausführungsplanung auf den Stand der Ausschreibungsergebnisse 18,0% Ausführungsplanung 12,0% Durcharbeiten der Ergebnisse der Leistungsphasen 3 und 4 Zeichnerische Darstellung der Anlagen mit Dimensionen Die Musterplanung liefert für die Ausführungsplanung detaillierte Unterlagen, editierbare CAD Zeichnungen der Baugruppen... Anfertigen von Schlitz und Durchbruchplänen 4,0% Anfertigen von Schlitz und Durchbruchplänen (i.d.r. nur bei Umbau von Heizzentralen) 2,0% Fortschreibung der Ausführungsplanung auf den Stand der Ausschreibungsergebnisse Vorbereitung der Vergabe 6,0% Vorbereitung der Vergabe 6,0% Vorbereitung der Vergabe Ermitteln von Mengen und Aufstellung von Leistungsbeschreibungen Mengenermittlung 3,5% Mengenermittlung Die Mengenermittlung wird durch die Stücklisten der MPL unterstützt. Aufstellen von Leistungsbeschreibungen 2,5% Aufstellen von Leistungsbeschreibungen Die MPL liefert BasisLeistungsverzeichnisse zur örtlichen Anpassung Anfertigen von Ausschreibungszeichnungen bei Anfertigung von Unterlagen für die sg. Duale Ausschreibung Leistungsbeschreibung mit Leistungsprogramm (VOLTeil Betreibermodell) Hierfür können die Musterplanungstexte als Basis der Leistungsbeschreibung dienen 8,0% 4,0% 2,0% 13,0% 3,0% Mitwirkung bei der Vergabe 4% Mitwirkung bei der Vergabe Prüfen und Werten der Angebote Mitwirkung bei der Verhandlung mit Bietern und Erstellen eines Vergabevorschlags Prüfen und Werten der Angebote einschl. Aufstellen eines Preisspiegels nach Teilleistungen Mitwirkung bei Verhandlungen mit Bietern und Erstellen eines Vergabevorschlages Mitwirken beim Kostenanschlag aus Einheitsoder Pauschalpreisen der Angebote, bei Anlagen in Gebäuden nach DIN 276 Mitwirkung bei der Auftragserteilung 0,5% 5,0% Mitwirkung bei der Vergabe 3,0% Prüfen und Werten der Angebote einschl. Aufstellen eines Preisspiegels nach Teilleistungen 0,5% Mitwirkung bei Verhandlungen mit Bietern und Erstellen eines Vergabevorschlages 2,0 0,25 Mitwirken beim Kostenanschlag aus Einheitsoder Pauschalpreisen der Angebote, bei Anlagen in Gebäuden nach DIN 276 0,5 Mitwirkung bei der Auftragserteilung 0,25 3,0%

6 Seite 6/9 Anh. 11 RBBau Objektüberwachung 31% Objektüberwachung 33,0% Objektüberwachung Überwachen der Ausführung Überwachen der Ausführung des Objektes auf 17,0% Überwachen der Ausführung des Objektes auf 17,0% Mitwirken beim Aufstellen des Zeitplanes Mitwirken beim Führen des Bautagebuches Mitwirken beim Aufmaß Mitwirken bei der Abnahme von Leistungen Vorbereitung der Anträge auf behördliche Übereinstimmung mit der Baugenehmigung oder Zustimmung, den Ausführungsplänen, den Leistungsbeschreibungen oder Leistungsverzeichnissen sowie mit den allgemein anerkannten Regeln der Technik und den Einschlägigen Vorschriften Übereinstimmung mit der Baugenehmigung oder Zustimmung, den Ausführungsplänen, den Leistungsbeschreibungen oder Leistungsverzeichnissen sowie mit den allgemein anerkannten Regeln der Technik und den Einschlägigen Vorschriften Abnahme und Teilnahme daran Mitwirken bei dem Ausstellen und Überwachen 0,5% Mitwirken bei dem Ausstellen und Überwachen 0,3% Überwachung der Beseitigung von Abnahmemängeln eines Zeitplanes (Balkendiagramm) eines Zeitplanes (Balkendiagramm) Mitwirken bei dem Führen eines Bautagebuches Mitwirken bei dem Führen eines Bautagebuches Mitwirkung bei der Kostenkontrolle Mitwirken beim Aufmaß mit den ausführenden 5,0% Mitwirken beim Aufmaß mit den ausführenden 4,0% Rechnungsprüfung Unternehmen Unternehmen Übergabe der Unterlagen Fachtechnische Abnahme der Leistung und Feststellung Fachtechnische Abnahme der Leistung und Fest der Mängel stellung der Mängel Rechnungsprüfung 2,0% Rechnungsprüfung 2,0% Mitwirkung bei der Kostenfeststellung, bei Anlagen 1,5% Mitwirkung bei der Kostenfeststellung, bei Anlagen 1,5% in Gebäuden nach DIN 276 in Gebäuden nach DIN 276 Antrag auf behördliche Abnahmen und Teilnahme 0,5% Antrag auf behördliche Abnahmen und Teilnahme 0,5% (Abnahmen sind i.d.r. nicht erforderlich) Zusammenstellung und Übergabe der Revisionsunterlagen, Zusammenstellung und Übergabe der Revisionsunterlagen, Bedienungsanleitungen und Prüfpro tokolle Bedienungsanleitungen und Prüfpro tokolle Mitwirkung beim Auflisten der Verjährungsfristen 0,5% Mitwirkung beim Auflisten der Verjährungsfristen 0,5% der Gewährleistungsansprüche der Gewährleistungsansprüche Überwachen der Beseitigung der bei der Abnahme der Leistung festgestellten Mängel Überwachen der Beseitigung der bei der Abnahme der Leistung festgestellten Mängel Mitwirkung bei der Kostenkontrolle 2,0% Mitwirkung bei der Kostenkontrolle 2,0% Durchführen von Leistungs und Funktionsmessungen Ausbilden und Einweisen von Bedienungspersonal Überwachen und Detailkorrektur beim Hersteller Aufstellen, Fortschreiben und Überwachen von Ablaufplänen (Netzplantechnik für EDV) Aus Sicht der Musterplanung kommen nur besondere Aufträge des Nutzers in seltenen Fällen in Frage. Grundsätzlich sind die genannten Leistungen nicht erforderlich, die Ausbildung und Einweisung von Bedienungspersonal ist Leistungsposition im Auftrag des Anlagenerrichters. 31,3%

7 Seite 7/9 Anh. 11 RBBau Objektbetreuung und Dokumentation: Objektbegehung zur Mängelfeststellung vor Ablauf der Verjährungsfristen der Gewährleistungsansprüche gegenüber ausführenden Unternehmen 2,0 Überwachung der Beseitigung von Mängeln, die innerhalb der Verjährungsfristen der Gewährleistungsansprüche, längstens jedoch bis zum Ablauf von 5 Jahren seit Abnahme der Leistungen auftreten Mitwirken bei Freigabe von Sicherheitsleistungen 0,25 Mitwirken die der systematischen Zusammenstellung der zeichnerischen Darstellung und rechnerischen Ergebnisse des Objektes 0,75 3,0% Objektbetreuung und Dokumentation Aus Sicht der Musterplanung ist die Objektbetreuung und Dokumentation nach erfolgter Übergabe originäre Aufgabe der jeweiligen Länderbauorganisation. Dies wird durch die fehlende Berücksichtigung dieses Abschnittes in Anhang 11 RBBau ebenfalls verdeutlicht. Die Mängelfeststellung vor Ablauf der Gewährleistungsansprüche gegenüber ausführenden Unternehmen ist aus Sicht der Musterplanung aufgrund möglicher Rechtsansprüche gegen das Planungsbüro und dementsprechender möglicher Konfliktsituationen ebenfalls originäre Aufgabe der Länderbauorganisationen. 0% Erarbeitung der Wartungsplanung / organisation

8 Seite 8/9 Anhang : Definitionen / Erläuterungen ** Definition der Grundleistungen und der besonderen Leistungen nach HOAI 73 bzw. Hesse / Korbion / Mantscheff / Vygen Kommentar zur HOAI, 3.Auflage. Die angegebenen anteiligen Prozentwerte einer einzelnen Grundleistung innerhalb einer Leistungsphase sind als Erfahrungs bzw. Anhaltswert zu betrachten. Diese Anteile sind in der Verordnung nicht angegeben und können daher nur im Einzelfall innerhalb preisrechtlich eingeschränkter Spielräume bemessen werden. *** Die Erfordernis der Honorarminderung für in der Musterplanung bereits erbrachte oder durch die Musterplanung erheblich vereinfachte Grundleistungen ergibt sich auch aus der amtlichen Begründung, Abs. 5 zu 55. "Werden einem Auftragnehmer die Grundleistungen einer Leistungsphase mit dem Ziel übertragen, das mit der Leistungsphase verfolgte Ergebnis zu erbringen und behält sich der Auftraggeber nicht vor, einzelne Leistungen selber beizusteuern, so entsteht der Anspruch auf das Honorar dann, wenn das Ergebnis, das mit den in der Leistungsphase erfassten Leistungen angestrebt wird, erreicht worden ist. Die gilt auch dann, wenn eine einzelne Grundleistung zur Erreichung dieses Ergebnisses ganz oder teilweise nicht erbracht werden musste" Dies bedeutet, dass zur Honorarminderung eine bewusste Auftragsbeschränkung erforderlich ist, über die sich beide Seiten bei Vertragsabschluss im Klaren sind. Über die Höhe des Anteils einzelner Grundleistungen an der gesamten Leistungsphase wird im Anwendungsfall zu entscheiden sein, eine generelle Bewertung von Anteilen ist nicht möglich. Leistungsbild ( 73) : Das Leistungsbild der technischen Ausrüstung umfasst Leistungen von Sonderfachleuten für unterschiedliche Ausbaugewerke, DDCRegeltechnik wird dem Gewerk zugeordnet. Lediglich für die gewerkübergreifende Zentrale Leittechnik können Honorare frei vereinbart werden, dabei sind jedoch die Vorleistungen der Musterplanung und des Handbuch GA angemessen honorarmindernd zu berücksichtigen. Honorarzonen: Die Standardreduzierung in der MPL auf industrieübliches Niveau (DIN 4751 T2) in Verbindung mit den einschlägigen Kommentierungen der HOAI lassen eine grundsätzliche Einstufung in die Honorarzone II zu. Die in der Zone III aufgeführten Zentralen für Fernwärme unterliegen höheren Anforderungen, die im Standardanwendungsfall nicht erreicht werden. Umbauzuschlag: Da bei Sanierungsmaßnahmen von Wärmetechnischen Hausstationen i.d.r. ganze Baugruppen ausgewechselt werden und dabei auf die Vorplanung in der MPL zurückgegriffen werden kann, ist eine Erhöhung der Honorare um mehr als 20% nur im begründeten Einzelfall gerechtfertigt, niedrigere Vereinbarungen z.b. bei einer kompletten Erneuerung der Wärmetechnischen Hausstationen sind denkbar. Die Umstellung von zentraler auf dezentrale TWWBereitung wird im Regelfall keinen Umbauzuschlag rechtfertigen, da die TWWBereitung im Gebäude neu errichtet wird. Anzahl der Gebäude: Für die Fachrichtung Technische Ausrüstung ist auch bei der Sanierung von mehreren WH keine vergleichbare Aufteilung vorgesehen, sondern es wird die Aufteilung in die Anlagengruppen vorgenommen (zur Aufteilung in Anlagengruppen s.u.). Wiederholungsplanung / Weitere Vor und Entwurfsplanung : Sind Planungen von Wärmeversorgungsanlagen auf der Basis der Musterplanung beauftragt worden, stimmen aber im Ergebnis nicht damit überein und müssen nochmals angepasst werden, ist dies auch bei erheblichem Arbeitsaufwand nicht als eine weitere Voroder Entwurfsplanung im Sinne des 20 anzusehen.

9 Seite 9/9 Anlagengruppen ( 68) Die Grundlagen des Honorars für TGA bestimmen sich gemäß 69 Abs. 1 HOAI nach den anrechenbaren Kosten der Anlagen einer Anlagengruppe nach 68 Satz 1 Nrn. 1 bis 6 HOAI (Anwendungsbereich für TGA). Hier liegt nach 68 Satz 1 Nrn. 1 bis 6 HOAI die Anlagengruppe 2. "Wärmeversorgungs, Brauchwassererwärmungs und Raumlufttechnik vor. 69 Abs. 2 HOAI bestimmt hierzu, dass wenn Anlagen einer Anlagengruppe verschiedenen Honorarzonen zugerechnet werden sich das Honorar nach 69 Abs. 1 HOAI aus der Summe der Einzelhonorare ergibt. Dabei wird das Einzelhonorar jeweils für die Anlagen ermittelt, die einer Honorarzone zugeordnet werden. Im Übrigen folgen hierzu Bestimmungen zur Ermittlung des jeweiligen Einzelhonorars für die Anlagen der jeweiligen Honorarszone. Hieraus ergibt sich, dass sich die Frage der ggf. unterschiedlichen HonorarszonenZuordnung und ggf. auch verschiedener Leistungsbewertungen bei einer Vergütungs/Honorarforderung seitens fachkundiger und HOAIkundiger TGAFreiberufler nur stellen darf, wenn gemäß den Bestimmungen in 69, 68 HOAI mehrere, im technischen Anforderungsprofil unterschiedliche Anlagen einer Anlagengruppe nach 73 HOAI zu planen und in der Ausführung zu überwachen sind. Eine Wärmeversorgungsanlage, bestehend aus Wärmeerzeugungsanlage, Wärmeversorgungsnetz und wärmetechnischen Hausstationen, kann aber rechtlich und auch technisch wohl nur als eine Anlage und nicht als Anlagengruppe mit mehreren oder vielen (Einzel) Anlagen (Heizzentrale, Versorgungsnetz, die einzelnen wärmetechnischen Hausstationen) gesehen werden. Dies gilt auch dann, wenn nicht die gesamte Wärmeversorgungsanlage, sondern z.b. nur die wärmetechnischen Hausstationen bearbeitet werden. Denn der Begriff Anlage und daraus folgend auch der Begriff Anlagengruppe finden die Basis ihrer Definition in 3 HOAI (Begriffsbestimmungen), werden dort aber nicht definiert. 3 HOAI besagt nur, dass der Begriff Anlagen neben den Begriffen Gebäude, sonstige Bauwerke, Freianlagen und der raumausbildenden Ausbauten besteht und folglich davon abzugrenzen ist. Der Begriff Anlage kann wie die anderen Bauobjekte nur nutzungsbezogen und damit funktional verstanden werden. Das heißt, dass aus der geplanten Funktions und Nutzungsfähigkeit einer baulichen Anlage abzuleiten ist, ob es sich um eine wirtschaftlich selbständig funktionsund nutzungsfähige Anlage handelt. Es sind insoweit die gleichen Voraussetzungen wie für die Abnahme nach öffentlichem Recht wie nach 12 VOB/B. Nur dann und insoweit liegt eine Anlage einer Anlagengruppe vor. Nur bei darüber hinausgehendem technischen und vertragsrechtlichen Leistungsumfang können ggf. mehrere Anlagen einer Anlagengruppe bestehen. Danach ist eine Wärmeversorgungsanlage, bestehend aus Wärmeerzeugungsanlage, Wärmeversorgungsnetz und wärmetechnischen Hausstationen, nur eine Anlage und nicht mehrere oder viele (Einzel)Anlagen einer Anlagengruppe. Folglich kann bei der Planung von Wärmeversorgungsanlagen eine differenzierte Vergütungs/Honorarberechnung nach 69 Abs. 2 HOAI nicht erfolgen, weil die Voraussetzungen nach 69, 68, 3 HOAI nicht erfüllt sind. Mehrere oder viele (Einzel)Anlagen einer Anlagengruppe können daher nur vorliegen und eine Abrechnung nach 69 Abs. 2 HOAI kann nur verlangt werden, wenn jede Anlage für sich selbständig wirtschaftlich funktions und nutzungsfähig wäre. Das wären z.b. mehrere dezentrale selbständige Heizungsanlagen in einer Liegenschaft oder selbständige Heizungsanlagen pro Gebäude, die allenfalls zentral durch eine GLTAnlage gesteuert und betrieben werden; die Einzelanlagen bleiben aber grundsätzlich. weiterhin selbständig betreibbar; die GLT Anlage wäre nur eine zusätzliche spezielle Anlage.

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