Gesundheitsbezogene Lebensqualität 5 bis 10 Jahre nach einer Darmkrebsdiagnose

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1 Gesundheitsbezogene Lebensqualität 5 bis 10 Jahre nach einer Darmkrebsdiagnose Eine prospektive Studie über 10 Jahre (VERDI) Lina Jansen¹, Antje Kiesel¹, Christa Stegmaier², Susanne Singer³, Hermann Brenner¹, Volker Arndt¹ ¹ Abteilung Klinische Epidemiologie und Alternsforschung, DKFZ, Heidelberg ² Epidemiologisches Krebsregister Saarland, Saarbrücken ³ Abteilung für Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie, Universität Leipzig Einleitung Darmkrebs: Zweithäufigste Krebsart bei Männern und Frauen Steigende Anzahl von Langzeit-Überlebenden durch die Verbesserung der Diagnose und Therapie Bisherige Ergebnisse zur Lebensqualität (LQ): psychosoziale Einschränkungen gestörte Darmregulierung, Fatigue, Schmerzen,... Kaum Langzeitergebnisse zur LQ nach Darmkrebs Seite 2 1

2 Methoden I Patienten Design: Bevölkerungsbezogene Kohortenstudie (VERDI) Teilnehmer: Patienten aus dem Saarland mit einer Darmkrebsdiagnose zwischen 1996 und 1998 Baseline-Erhebung und 4 Follow-Ups (FU): BL FU1 FU3 FU5 FU10 Fallzahl: Baseline: Interview, keine LQ-Erhebung Follow-Up: Fragebogen (enthält die Fragebögen EORTC QLQ- C30, QLQ-CR38 in allen Erhebungen) Seite 3 Methoden II Referenzen Referenzen aus der deutschen Allgemeinbevölkerung 1139 Frauen, 889 Männer, veröffentlicht von Schwarz & Hinz (2001)¹ Interview in 1998, einschließlich EORTC C30 Es kann angenommen werden, dass die Referenzen für die erwachsene Allgemeinbevölkerung repräsentativ sind ¹Schwarz R, Hinz A. Reference data for the quality of life questionnaire EORTC QLQ-C30 in the general German population. Eur J Cancer 2001;37: Seite 4 2

3 Methoden III - Statistik Vergleich der LQ von Darmkrebspatienten und Kontrollen Querschnittsanalyse (5 & 10 Jahre) Longitudinale Analyse (1 bis 10 Jahre) In allen Vergleichen wird für das Alter (5-Jahres-Gruppen) und das Geschlecht adjustiert Verläufe der LQ von Kontrollen wird durch eine Gewichtung nach Alter und Geschlecht der Patienten beim Follow-Up abgebildet Seite 5 Patientencharakteristiken in FU5 & FU10 Baseline (N=439) FU5 Responder (N=178) FU10 Responder (N=133) Geschlecht weiblich 43 % 48 % 51 % männlich 57 % 52 % 49 % Mittleres Alter (Baseline) 65.0 ± ± ± 9.2 Stadium lokal 51 % 69 % 73 % regional 31 % 30 % 26 % distal 17 % 1 % 1 % fehlt 0.5 % 0 % 0 % Lokation Kolon 59 % 60 % 61 % Rektum 41 % 40 % 39 % Rückfall Ja 38 % 11 % 10 % Nein 62 % 89 % 90 % Response Rate FU5: 76% + 12% FU10: 68% + 1% Responder sind jünger als Non-Responder Responder sind jünger, häufiger weiblich, haben ein niedrigeres Stadium und seltener Rückfälle als verstorbene Patienten Seite 6 3

4 Querschnittsanalyse: 5-Jahres-Follow-Up Höher -> bessere Funktionsfähigkeit Höher-> mehr Symptome Darmkrebspatienten haben einer geringere LQ als Kontrollen Bedeutsame Einschränkungen in sozialer Funktion, Verstopfung, Durchfall Annähernd bedeutsame Erhöhung der Fatiguesymptome Seite 7 Querschnittsanalyse: 10-Jahres-Follow-Up Höher -> bessere Funktionsfähigkeit Höher-> mehr Symptome Zusätzlich zu den Einschränkungen im 5-Jahres-Follow-Up: Annähernd bedeutsame Einschränkungen in der emotionalen, kognitiven und Rollen-Funktion Bedeutsame Erhöhung bei Atemnot und bei finanziellen Problemen Seite 8 4

5 Langzeitverlauf der LQ C30 Höhere Lebensqualität Rot: Darmkrebsp. Grau: Kontrollen Seite 9 Bessere LQ der Darmkrebspat. Bessere LQ der Kontrollen bei Diagnose bei Diagnose Jeder Punkt repräsentiert die Differenz zwischen der mittleren LQ von Darmkrebspatienten und Kontrollen Seite 10 5

6 Ältere Darmkrebspatienten haben eine höhere physische und Rollen- Funktion in den ersten Jahren, die sich später verschlechtert Seite 11 Ältere Darmkrebspatienten haben eine höhere physische und Rollen- Funktion in den ersten Jahren, die sich später verschlechtert. Jüngere Darmkrebspatienten haben durchgehende Einschränkungen in emotionaler und Rollenfunktion Seite 12 6

7 Ältere Darmkrebspatienten haben am Anfang eine Vergleichbare kognitive und soziale Funktion, die sich aber nach 10 Jahre verschlechtert Seite 13 Ältere Darmkrebspatienten haben am Anfang eine Vergleichbare kognitive und soziale Funktion, die sich aber nach 10 Jahre verschlechtert Jüngere Darmkrebspatienten haben durchgängig eine eingeschränkte kognitive und soziale Funktion Seite 14 7

8 Patienten haben mehr Symptome Patienten haben weniger Symptome Jüngere und ältere Darmkrebspatienten haben mehr Verdauungsprobleme als Kontrollen Fatigue ist hauptsächlich ein Problem jüngerer Darmkrebspatienten Seite 15 Diskussion I Darmkrebspatienten haben sogar nach 5 bis 10 Jahren Einschränkungen in spezifischen LQ-Dimensionen. Die Ergebnisse hängen vom Alter ab: Ältere Darmkrebspatienten haben eine zu Kontrollen vergleichbare bis bessere LQ in den ersten Jahre gefolgt von einer vergleichbaren bis schlechteren LQ nach 5 bis 10 Jahren. Jüngere Darmkrebspatienten erlangen nur bei einigen LQ- Dimensionen eine zu Kontrollen vergleichbare LQ. Sie haben auch nach mehreren Jahren noch Einschränkungen Seite 16 8

9 Diskussion II Gründe für größere Einschränkungen bei jüngeren Darmkrebspatienten Geringere Coping-Fähigkeit und weniger Ressourcen bei jüngeren Darmkrebspatienten Anderer Bewertungsmaßstäbe bei älteren Darmkrebspatienten (Response Shift / Reframing) Ergebnisse dieser Studie zeigen höhere Einschränkungen als vorherige Studien Einige Studien beschränken sich auf die Auswertung allgemeiner LQ Es wurde ein krebsspezifisches Instrument eingesetzt Lange Follow-Up Zeit Seite 17 Diskussion III Bevölkerungsbezogende prospektive Studie Lange Follow-Up Zeit Hohe Response Rate Responder waren jünger als Non-Responder Referenzdaten von 1998 Annahme einer stabilen LQ in der Allgemeinbevölkerung zwischen Keine Baseline-Erhebung der LQ vor oder zum Zeitpunkt der Darmkrebsdiagnose Trotz dieser Einschränkungen zeigt diese Studie, dass insbesondere jüngere Darmkrebspatienten sich auch langfristig nicht vollständig von der Krebserkrankung erholen Seite 18 9

10 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Seite 19 10

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