Wachstum, Produktivität und der Lebensstandard

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1 Wachstum, Produktivität und der MB

2 Steigerungen im Reales BIP pro Kopf (in 1995 $) von 1870 bis 2000 Land Jährliche prozentuale Wachstumsrate Jährliche prozentuale Wachstumsrate Australien Kanada Frankreich Deutschland Italien Japan Großbritannien USA Slide 2

3 Steigerungen im Reales BIP pro Kopf (in 1995 $) von 1870 bis 2000 Slide 3

4 Bedeutung kleiner Unterschiede in Wachstumsraten Zinseszins-Effekte Zinseszinsen: Die Zahlung von Zinsen orientiert sich nicht nur an der ursprünglichen Anlage, sondern auch an den zuvor akkumulierten Zinsen Beispiel: Anlage von 10 im Jahr 1800 Wert im Jahr 2000 bei einem Zinssatz von 4%: 10 x (1.04) 200 = Werte bei Zinssätzen von 2% und 6% Slide 4

5 Bedeutung kleiner Unterschiede in Wachstumsraten Zinssatz (%) Wert von 10 nach 200 Jahren Zinseszins-Effekt gilt auch bei Wachstumsraten des BIP: Kleine Unterschiede in den Wachstumsraten des BIP bewirken langfristig große Unterschiede Slide 5

6 Arbeitsproduktivität und Wachstum Determinanten der Wachstumsrate des realen BIP pro Kopf eines Landes Drei Bestandteile: Reales BIP Y, Anzahl der Erwerbstätigen N, Gesamtbevölkerung POP Reales BIP pro Kopf ist das Produkt aus der durchschnittlichen Arbeitsproduktivität und dem Anteil der Erwerbstätigen an der Gesamtbevölkerung: Y Y N = x POP N POP Slide 6

7 Arbeitsproduktivität und Wachstum Der Anteil der Erwerbstätigen an der Gesamtbevölkerung N/POP (bzw. die Erwerbsquote) kann nicht unbeschränkt wachsen: Das reale BIP pro Kopf Y/POP steigt deshalb langfristig insbesondere dann, wenn die durchschnittliche Arbeitsproduktivität Y/N zunimmt Slide 7

8 Arbeitsproduktivität und Wachstum Reales BIP pro Kopf und Arbeitsproduktivität in den USA von 1960 bis 2000 Slide 8

9 Arbeitsproduktivität und Wachstum Anteil der Erwerbstätigen an der Gesamtbevölkerung in den USA von 1960 bis 2000 Slide 9

10 Determinanten der durchschnittlichen Arbeitsproduktivität Determinanten der durchschnittlichen Arbeitsproduktivität: Humankapital Humankapital beinhaltet z.b. Talent, Bildung, Ausbildung, Erfahrung Beispiel: Lucy und Ethel verpacken Kekse am Fließband Lucy (Auszubildende) verpackt 100 Kekse pro Stunde bzw pro Woche, Ethel verpackt 300 Kekse pro Stunde bzw pro Woche Ethel ist also produktiver als Lucy Durchschnittliche Arbeitsproduktivität: 16000/2 = 8000 Kekse pro Woche bzw /80 = 200 Kekse pro Stunde Slide 10

11 Determinanten der durchschnittlichen Arbeitsproduktivität Determinanten der durchschnittlichen Arbeitsproduktivität: (Physisches) Kapital Arbeitsproduktivität hängt nicht nur von den Fähigkeiten der Beschäftigten ab, sondern auch entscheidend vom Kapital (z.b. Maschinen), mit denen sie arbeiten Beispiel: Lucy und Ethel werden automatisiert Kauf einer Keks-Verpackungsmaschine, die von einer Beschäftigten bedient werden kann Auszubildende, d.h. Lucy, kann mit der Maschine 500 Kekse pro Stunde verpacken Ethel verpackt weiterhin per Hand Slide 11

12 Determinanten der durchschnittlichen Arbeitsproduktivität Wochenproduktion von Lucy: 40 x 500 = Kekse Wochenproduktion von Ethel: 40 x 300 = Kekse Gesamtproduktion: Kekse pro Woche Durchschnittliche Arbeitsproduktivität: Kekse pro Woche bzw. 400 Kekse pro Stunde und damit doppelt so viel wie ohne Maschine Aber: Abnehmender Grenzertrag von Kapital Wenn andere Faktoren (z.b. Arbeit) konstant gehalten werden, erhöht jede zusätzliche Einheit Kapital die produzierte Menge in einem geringerem Ausmaß Slide 12

13 Determinanten der durchschnittlichen Arbeitsproduktivität Anzahl Maschinen (Kapital) Gesamte Anzahl verpackter Kekse pro Woche Arbeitsstunden pro Woche Verpackte Kekse pro Arbeitsstunde (Arbeitsproduktivität) Bei einer gegebenen Anzahl an Beschäftigten bewirkt mehr Kapital eine höhere produzierte Menge und eine höhere Arbeitsproduktivität Je mehr Kapital schon vorliegt, desto weniger bringt zusätzliches Kapital Slide 13

14 Determinanten der durchschnittlichen Arbeitsproduktivität Durchschnittliche Arbeitsproduktivität und reale Kapitalausstattung pro Kopf 1990 Slide 14

15 Determinanten der durchschnittlichen Arbeitsproduktivität Determinanten der durchschnittlichen Arbeitsproduktivität: Land und andere natürliche Ressourcen Im Allgemeinen sind natürliche Ressourcen (insbesondere Bodenschätze) und Land vorteilhaft für die Arbeitsproduktivität Ein Mangel an natürlichen Ressourcen kann aber auch durch Handel ausgeglichen werden Slide 15

16 Determinanten der durchschnittlichen Arbeitsproduktivität Determinanten der durchschnittlichen Arbeitsproduktivität: Technologie Technologischer Fortschritt ist die wichtigste Quelle für Steigerungen der Arbeitsproduktivität (z.b. Einführung von Dampfmaschine, Verbrennungsmotor, Elektrizität, Computer) Technologischer Fortschritt kann positive Auswirkungen auf viele Sektoren haben Slide 16

17 Determinanten der durchschnittlichen Arbeitsproduktivität Determinanten der durchschnittlichen Arbeitsproduktivität: Unternehmertum Unternehmer (Entrepreneur): Bezeichnet Personen, die neue Geschäfte hervorbringen Faktoren, die Unternehmertum behindern können Hohe Steuern Starke Regulierung Soziale Normen (Protestantismus) Slide 17

18 Determinanten der durchschnittlichen Arbeitsproduktivität Determinanten der durchschnittlichen Arbeitsproduktivität: Politische und rechtliche Rahmenbedingungen Definierte Eigentumsrechte Politische Stabilität Politische und wirtschaftliche Freiheiten Anreize für Unternehmertum und Innovationen und damit für höhere Arbeitsproduktivitäten Slide 18

19 Determinanten der durchschnittlichen Arbeitsproduktivität Economic Naturalist Wirtschaftliche Stagnation von China im Mittelalter China war technologisch weit fortgeschritten Aber: Niedriger Status des Unternehmertums, keine garantierten Eigentumsrechte Wirtschaftliche Stagnation der UdSSR UdSSR hatte Humankapital, physisches Kapital, Bodenschätze, Land, Technologien Aber: Keine garantierten Eigentumsrechte, keine politischen und wirtschaftlichen Freiheiten, kein verlässliches Rechtssystem Slide 19

20 Wachstumsraten der Arbeitsproduktivität Jährliche Wachstumsraten der Arbeitsproduktivität von 1960 bis 2000 Land Frankreich Deutschland Japan Großbritannien USA Slide 20

21 Wachstumsraten der Arbeitsproduktivität Gründe für den weltweiten Rückgang der Arbeitsproduktivität nach 1973 (Steigende Ölpreise) Fehlerhafte Messung der Produktivität: Produktivitätsfortschritt im Dienstleistungssektor ist schwer zu erfassen Technologische Erschöpfung: 1950er und 1960er Jahre waren eine außergewöhnliche Nachholphase nach dem Zweiten Weltkrieg Slide 21

22 Förderung von Wirtschaftswachstum Maßnahmen der Förderung der Arbeitsproduktivität und damit der Wachstumspolitik Förderung von Humankapitalinvestitionen Investitions- und Sparförderung Forschungs- und Entwicklungsförderung Verlässliche politische und rechtliche Rahmenbedingungen (z.b. Wettbewerbsrecht, Patentrecht) Slide 22

23 Grenzen des Wachstums Report des Club of Rome 1972 Prognose, dass bei weiterem Bevölkerungsund Wirtschaftswachstum Bodenschätze, Trinkwasser und saubere Luft bald verbraucht sind Gegenargumente Reales BIP kann auch ohne mehr Umweltverschmutzung (z.b. durch qualitativ höhere Produkte) erzeugt werden Märkte können auf Knappheiten reagieren (z.b. durch Erhöhung der Energiepreise) Ökonomisches Wachstum kann neue Möglichkeiten eröffnen, mit Umweltproblemen umzugehen Slide 23

24 Grenzen des Wachstums Economic Naturalist Luft- und Wasserverschmutzung in schwach industrialisierten Ländern (z.b. Mexiko) und in stärker industrialisierten Ländern (z.b. in der EU) CO 2 -Emissionen in sehr armen Ländern (z.b. in Afrika) und in den reichsten Ländern (z.b. USA) Slide 24

25 Grenzen des Wachstums Luftverschmutzung Zusammenhang zwischen BIP und Luftverschmutzung: z.b. NO x, CO 2 Reales BIP pro Kopf Slide 25

26 Grenzen des Wachstums Luftverschmutzung Zusammenhang zwischen BIP und Luftverschmutzung: z.b. Blei, SO x Reales BIP pro Kopf Slide 26

27 Ende MB

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