1 99 % Häufigkeit und Einteilung der Schlafstörungen. Häufigkeit von Schlafstörungen

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "1 99 % Häufigkeit und Einteilung der Schlafstörungen. Häufigkeit von Schlafstörungen"

Transkript

1 Häufigkeit und Einteilung der Schlafstörungen Patientenkongress Berlin, Peter Geisler Schlafmedizinisches Zentrum Psychiatrische Universitätsklinik am Bezirksklinikum Regensburg Häufigkeit von Schlafstörungen 1 99 % Psychophysiologische Insomnie: 1 2 % (ICSD-2) Behandlungsbedürftige Schlafstörung: % (DGSM) Gelegentliche Schlafstörung: fast 100 % Foto: J. Zulley % (n = 212) Schlafstörungen eine chronische Erkrankung bis 1/2 Jahr 1/2 bis 1 Jahr > 1 bis 5 Jahre > 5 bis 10 Jahre > 10 Jahre Zeit vom Beschwerdebeginn bis zur Vorstellung in der Schlafambulanz n = 212; Zörner, Geisler et al. Klassifikation der Schlafstörungen (ASDC 1979) Diagnostic Classification of Sleep and Arousal Disorders I. Ein- und Durchschlafstörungen (Insomnien) II. Störungen mit Tagesschläfrigkeit (Hypersomnien) III. Störungen des Schlaf-Wach-Rhythmus (zirkadiane Rhythmusstörungen) IV. Schlafgebundene Störungen (Parasomnien)

2 Gliederung der ICSD-2 (2005) ICSD-2 (2005) 1. Insomnien 2. Schlafbezogene Atmungsstörungen 3. Hypersomnien 4. Zirkadiane Rhythmusstörungen 5. Parasomnien 6. Schlafbezogene Bewegungsstörungen 7. Isolierte Symptome, Normvarianten Andere Schlafstörungen 9. Anhang: Schlafstörungen bei anderen Erkrankungen 10. Anhang: Psychiatrische Erkrankungen (Differentialdiagnosen) Insomnien Akute Insomnie (Anpassungsinsomnie) % Psychophysiologische und idiopathische Insomnie 1 2 % Paradoxe Insomnie 0,1 %? Insomnie durch Drogen oder Substanzen Insomnie durch Drogen und Substanzen Stimulanzien, Koffein, Nikotin Illegale Drogen Medikamente (Antihypertensiva, Cortison, Theophyllin...) Alkohol Umweltgifte, Allergene

3 Schlafbezogene Atmungsstörungen Gestörte Atmung im Schlaf Zentrale Schlafapnoe Obstruktive Schlafapnoe Schlafapnoe Definition Atempausen im Schlaf Mehr als 5 pro Stunde Schlaf Länger als 10 Sekunden Müdigkeit am Tage oder Schlafstörungen Obstruktive Atemstörungen im Schlaf Schnarchen Obstruktives Schnarchen ( Upper Airway Resistance Syndrom ) Hypopnoen Schlafapnoe-Syndrom

4 Häufigkeit Schlafbezogene Atemstörungen und kardiovaskuläre Erkrankungen Schnarchen: % aller erwachsenen Männer und aller Frauen nach der Menopause Hypertension Behandlungsresistente HT Schlaganfall 60 Schlafapnoe: 1 5 % der erwachsenen Männer, Männer 4 10 mal häufiger betroffen als Frauen Koronare Herzerkrankung Herzversagen (kongestiv) % patients of disease population with SDB Source: Bradley TD (ed), Floras JS (ed.). Sleep apnea: Implications in Cardiovascular Disease. Lung and Biology in Health and Disease V, I45. Marcel Dekker; Inc, New York; Hypersomnien Narkolepsie mit / ohne Kataplexien 0,05 % Rezidivierende Hypersomnien Idiopathische Hypersomnie mit / ohne langer Schlafdauer Schlafmangelsyndrom (Verhaltensinduziert) Chronisches Schlafmangelsyndrom Schlafdauer unter Schlafbedarf Diagnostik: Schlafprotokoll Besserung durch längere Schlafdauer

5 Schlafmangelsyndrom Auslöser Doppelbelastung Berufstätige Hausfrauen Nebenerwerbslandwirte Hoher Schlafbedarf relativer Schlafmangel Dekompensation durch zunehmendes Alter leichte andere Schlafstörung (OSAS, PLMS) Parasomnien (Auswahl) Sprechen im Schlaf (Somniloquie) Schlafwandeln / Schlaftrunkenheit Pavor nocturnus Albtraum REM-Schlaf-Verhaltensstörung Somnambulismus Epidemiologie Prävalenz: % aller Kinder bei Erwachsenen: 1,4% (Cirignotta) - 2,5% (Bixler) Geschlechtspräferenz: Männer > Frauen Schlafbezogene Bewegungsstörungen Restless Legs Syndrom Periodische Bewegungen Schlafbezogene rhythmische Bewegungen (Jactatio) Einschlafmyoklonien Bruxismus

6 RLS: Diagnosekriterien der International Restless Legs Study Group (IRLSSG) 1. Bewegungsdrang, meist mit Missempfindungen der Extremitäten 2. Beginn oder Verschlechterung in Ruhe und im Schlaf 3. Besserung durch körperliche Aktivität 4. Verschlechterung am Abend und in der Nacht Allen et al. Sleep Med , 2003 Restless Legs Syndrom - Häufigkeit Gesamtbevölkerung : 0,6 10,6 % in Regensburg : 8 % (IRLSSG-Kriterien) im Alter zunehmend Prävalenz eines mittelschweren oder schweren RLS (%) 0,3 1,0 2,0 3,3 Deutsche Auswertung der REST-Studie (Hening W et al. Sleep Medicine 2004 / GSK, Data on File) 3,5 5, Altersgruppen Einschlafmyoklonie Einschlafmyoklonie Gutartige, nicht-epileptische, zuckende Muskelaktivität beim Einschlafen einzelne Muskelgruppen oder fast der ganze Körper betroffen Wenn sehr ausgeprägt: Einschlafstörung Sehr häufig (60 70 % der Bevölkerung)

1 Schlaf und Schlafmedizin Grundlagen... 1 Tatjana Crönlein, Wolfgang Galetke, Peter Young

1 Schlaf und Schlafmedizin Grundlagen... 1 Tatjana Crönlein, Wolfgang Galetke, Peter Young IX 1 Schlaf und Schlafmedizin Grundlagen....... 1 1.1 Schlafmedizin........................ 3 1.1.1 Entwicklung und Definition................. 3 1.1.2 Relevanz der Schlafmedizin für den ärztlichen Alltag..

Mehr

Diagnostik und Therapie von Schlafstörungen Dr. Robert Göder Schlaflabor Kiel

Diagnostik und Therapie von Schlafstörungen Dr. Robert Göder Schlaflabor Kiel Diagnostik und Therapie von Schlafstörungen Dr. Robert Göder Schlaflabor Kiel Was ist Schlaf? Ein veränderter Zustand unseres Bewußtseins Ein Zustand mit hoher Abschirmung von der Außenwelt Ein Zustand,

Mehr

Schlafmedizin im Kindesalter -Einführung und Überblick- Schlafmedizin im Kindesalter

Schlafmedizin im Kindesalter -Einführung und Überblick- Schlafmedizin im Kindesalter Schlafmedizin im Kindesalter -Einführung und Überblick- Schlafmedizin im Kindesalter Schlafmedizin im Kindesalter -Einführung und Überblicknach Rabenschlag Schlafprofil Erwachsene Schlafprofil Säugling

Mehr

Schlafstörungen. 1) Dyssomnien (Schlafstörungen)

Schlafstörungen. 1) Dyssomnien (Schlafstörungen) Schlafstörungen Ungefähr 20% der österreichischen Bevölkerung leiden an Schlafstörungen. Dies führt zur Einschränkung des Wohlbefindens und der Leistungsfähigkeit. Insbesondere ältere Menschen leiden vielfach

Mehr

5. Schlafbezogene Bewegungsstörungen

5. Schlafbezogene Bewegungsstörungen Parasomnien Hermann-Oliver Köppen Zentrum für Schlaf- und Beatmungsmedizin der Kaiserswerther Diakonie Pathologische Bewegungsanomalien im Schlaf 5. Schlafbezogene Bewegungsstörungen 6. Parasomnien 1 ICSC-3

Mehr

Diagnostik im Schlaflabor bei Säuglingen und Kleinkindern. Dr. Alfred Wiater Kinderklinik Köln-Porz Schlafmedizinisches Zentrum

Diagnostik im Schlaflabor bei Säuglingen und Kleinkindern. Dr. Alfred Wiater Kinderklinik Köln-Porz Schlafmedizinisches Zentrum Dr. Alfred Wiater Kinderklinik Köln-Porz Schlafmedizinisches Zentrum Schlafdauer, -verteilung und zusammensetzung ändern sich mit dem Lebensalter. Die Gesamtschlafdauer im Säuglings- und Kindesalter ist

Mehr

Inhalt. Schlafmedizin. Prof. Dr. Heidi Danker-Hopfe

Inhalt. Schlafmedizin. Prof. Dr. Heidi Danker-Hopfe Psychopathologie und psychiatrische Krankheitslehre Teil 1 Schlafmedizin 23. Januar 2018 Prof. Dr. Heidi Danker-Hopfe Kompetenzzentrum Schlafmedizin Charité Centrum für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie,

Mehr

Checkliste Schlafstörungen

Checkliste Schlafstörungen Checkliste Schlafstörungen 2008 AGI-Information Management Consultants May be used for personal purporses only or by libraries associated to dandelon.com network. Alexander Sturm, Peter Ciarenbach mit

Mehr

Frontallappenepilepsie oder Parasomnie Stellenwert der Polysomnographie. Prof. Dr. Sylvia Kotterba

Frontallappenepilepsie oder Parasomnie Stellenwert der Polysomnographie. Prof. Dr. Sylvia Kotterba Frontallappenepilepsie oder Parasomnie Stellenwert der Polysomnographie Prof. Dr. Sylvia Kotterba Klinik für Neurologie Ammerland-Klinik GmbH Westerstede Frontallappenepilepsie Einfache fokale motorische

Mehr

Tatjana Crönlein Wolfgang Galetke Peter Young. Schlafmedizin 1 1. Praxisorientiertes Basiswissen. Mit 21 Abbildungen

Tatjana Crönlein Wolfgang Galetke Peter Young. Schlafmedizin 1 1. Praxisorientiertes Basiswissen. Mit 21 Abbildungen Schlafmedizin 1 1 Tatjana Crönlein Wolfgang Galetke Peter Young Schlafmedizin 1 1 Praxisorientiertes Basiswissen Mit 21 Abbildungen 123 Dr. phil. Tatjana Crönlein Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie

Mehr

Schlafstörungen und Tagesschläfrigkeit Univ.Prof. Dr. Bernd Saletu

Schlafstörungen und Tagesschläfrigkeit Univ.Prof. Dr. Bernd Saletu Schlafstörungen und Tagesschläfrigkeit Univ.Prof. Dr. Bernd Saletu Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Wien Institut für Schlafmedizin, Rudolfinerhaus, Wien Klassifikation von Schlafstörungen

Mehr

6. Internationales Schlaganfallsymposium des KNS und CSB

6. Internationales Schlaganfallsymposium des KNS und CSB Komplikationen und Spätfolgen nach Schlaganfall: Schlafstörungen Farid Salih Klinik für Neurologie Charité-Universitätsmedizin Berlin Principles & Practice of sleep medicine, 5th edition Schlafstörung

Mehr

Parasomnien, Motorische Störungen im Schlaf. Seminar Schlafstörungen FU Berlin, 30. Juni 2006

Parasomnien, Motorische Störungen im Schlaf. Seminar Schlafstörungen FU Berlin, 30. Juni 2006 Parasomnien, Motorische Störungen im Schlaf Seminar Schlafstörungen FU Berlin, 30. Juni 2006 Kriterien des Schlafes Entspannte Körperposition Reduktion des Muskeltonus Verringerte Reaktivität auf Reize

Mehr

Handbuch Kinderschlaf

Handbuch Kinderschlaf Handbuch Kinderschlaf Grundlagen, Diagnostik und Therapie organischer und nichtorganischer Schlafstörungen Herausgegeben von Alfred Wiater und Gerd Lehmkuhl Unter Mitarbeit von Thomas Erler, Leonie Fricke-Oerkermann,

Mehr

Leiter des Ambulanten Schlafzentrums Osnabrück.

Leiter des Ambulanten Schlafzentrums Osnabrück. ...Liebling, schnarch woanders! Symposium Verkehrssicherheit 22.2.2013 Dr.med. Christoph Schenk Facharzt für Neurologie/Psychiatrie/Psychotherapie Schlafmedizin/Verkehrsmedizin Leiter des Ambulanten Schlafzentrums

Mehr

Dr. med. Guido Ern Dr. med. Ralf D. Fischbach. Gesunder Schlaf. Endlich wieder gut schlafen. humbtldt

Dr. med. Guido Ern Dr. med. Ralf D. Fischbach. Gesunder Schlaf. Endlich wieder gut schlafen. humbtldt Dr. med. Guido Ern Dr. med. Ralf D. Fischbach Gesunder Schlaf Endlich wieder gut schlafen humbtldt Inhalt Vorwort 11 Der Schlaf imwandel der Zeit 12 Vom schlafenden Menschen 12 Schlafen fiir die Gesundheit

Mehr

-BÄK (und ggf. BÄK) LÄKBW: BLÄK: ÄKB: LÄKB: ÄKHB: ÄKHH: LÄKH: ÄKMV: ÄKN: ÄKNO: LÄKRLP: ÄKSAAR: SLÄK: ÄKSA: ÄKSH:

-BÄK (und ggf. BÄK) LÄKBW: BLÄK: ÄKB: LÄKB: ÄKHB: ÄKHH: LÄKH: ÄKMV: ÄKN: ÄKNO: LÄKRLP: ÄKSAAR: SLÄK: ÄKSA: ÄKSH: Page 1 of 12 C ZWB Schlafmedizin Teilen Hinzufügen Extras Hinzugefügt von Claire Roether, zuletzt bearbeitet von Claire Roether am 03.07.2013 ZWB-Schlafmedizin_MWBO+RiLi2003.pdf zum Archiv V.0: C ZWB-Schlafmedizin

Mehr

Die schlaflose Gesellschaft

Die schlaflose Gesellschaft Die schlaflose Gesellschaft Wege zu erholsamem Schlaf und mehr Leistungsvermögen Bearbeitet von Hans-Günter Weeß 1 2016. Taschenbuch. 268 S. Paperback ISBN 978 3 7945 3126 4 Format (B x L): 17 x 24 cm

Mehr

Überblick über die Schlafstörungen und schlafassoziierten Erkrankungen / nach ICD 10 und ICSD II

Überblick über die Schlafstörungen und schlafassoziierten Erkrankungen / nach ICD 10 und ICSD II Diagnostik und Therapie schlafbezogener Atmungsstörungen; Teil I Überblick über die Schlafstörungen und schlafassoziierten Erkrankungen / nach ICD 10 und ICSD II Dr. Hartmut Grüger, Klinik für Schlafmedizin

Mehr

Diagnostik und Therapie schlafbezogener Atmungsstörungen; Fortbildungsveranstaltung nach den BUB-Richtlinien Teil I

Diagnostik und Therapie schlafbezogener Atmungsstörungen; Fortbildungsveranstaltung nach den BUB-Richtlinien Teil I Teil I Überblick über die Schlafstörungen und schlafassoziierten Erkrankungen / nach ICD 10 und ICSD II Dr. Hartmut Grüger, Klinik für Schlafmedizin Düsseldorf Grand Arc Schlafmedizin - Junges Fachgebiet

Mehr

Bewegungen im Schlaf. Weitere Regeln für Bewegungen. Pathologische Bewegungen?

Bewegungen im Schlaf. Weitere Regeln für Bewegungen. Pathologische Bewegungen? Standards und Alternativen bei Bewegungsstörungen im Schlaf Was ist physiologisch, was ist pathologisch? Prof. Dr. Sylvia Kotterba Klinik für Geriatrie Klinikum Leer ggmbh Bewegungen im Schlaf Jeder Mensch

Mehr

Handlungsfeld Schlaf und Erholung in der Arbeitswelt

Handlungsfeld Schlaf und Erholung in der Arbeitswelt Handlungsfeld Schlaf und Erholung in der Arbeitswelt Slideshow Prof. Dr. Filip Mess Dr. Utz Niklas Walter Dr. Fabian Krapf Oktober 2016 1 Unsere Arbeitsschwerpunkte 1. Gesundheitsanalysen und psychische

Mehr

2.5 Der Mensch lernt im Schlaf: Macht Schlafmangel dumm?... 36

2.5 Der Mensch lernt im Schlaf: Macht Schlafmangel dumm?... 36 VII Teil I Schlaf und Gesellschaft 1 Geschichte des Schlafs... 3 2 Der Schlaf des Menschen... 12 2.1 Wie viel Schlaf braucht der Mensch?... 13 2.2 Architektur des Schlafs: Schlafstadienrally durch die

Mehr

Reaktionen auf schwere Belastungen

Reaktionen auf schwere Belastungen Reaktionen auf schwere Belastungen Stressreaktionen Schlafstörungen Prof. László Tringer Posttraumatische Stress-Störung Spätreaktion auf schwere Belastung

Mehr

Stufe 1: Einführung in die Schlafmedizin (50 Std.)

Stufe 1: Einführung in die Schlafmedizin (50 Std.) Curriculum Schlafmedizin Die DGSM bietet allen schlafmedizinisch Interessierten ein breites Spektrum von Fortbildungen an. Hierzu wurde von der AG Ausbildung bereits das praxisbezogene Konzept für Hausärzte

Mehr

Der normale Wahnsinn in unserem interdisziplinären Schlafzentrum

Der normale Wahnsinn in unserem interdisziplinären Schlafzentrum Der normale Wahnsinn in unserem interdisziplinären Schlafzentrum Schlafmedizin - Qualitätszirkel Ambulantes Schlafzentrum Osnabrück Herr Dr. med. Christoph Schenk Helene Derksen 14.10.2015 Agenda Anamnese

Mehr

ERKENNTNISSE DER SCHLAFMEDIZIN FÜR DIE ARBEITSWELT

ERKENNTNISSE DER SCHLAFMEDIZIN FÜR DIE ARBEITSWELT RUHR-UNIVERSITÄT BOCHUM ZENTRUM FÜR MEDIZINISCHE LEHRE ERKENNTNISSE DER SCHLAFMEDIZIN FÜR DIE ARBEITSWELT Prof. Dr. med. et MME Thorsten Schäfer Medizinische Fakultät, Ruhr-Universität Bochum und Institut

Mehr

Schlafmedizin - Schlafstörungen. Dr. Andor Harrach Vorlesung Psychotherapie Semmelweis Universität, SS 2015

Schlafmedizin - Schlafstörungen. Dr. Andor Harrach Vorlesung Psychotherapie Semmelweis Universität, SS 2015 Schlafmedizin - Schlafstörungen Dr. Andor Harrach Vorlesung Psychotherapie Semmelweis Universität, SS 2015 Definition von Schlafstörungen Diskrepanz zwischen Schlafbedürfnis und Schlafvermögen unzureichender

Mehr

Der gestörte Schlaf des Schmerzpatienten. Professor Dr. Jürgen Zulley Universität Regensburg

Der gestörte Schlaf des Schmerzpatienten. Professor Dr. Jürgen Zulley Universität Regensburg Der gestörte Schlaf des Schmerzpatienten Professor Dr. Jürgen Zulley Universität Regensburg Personen, die unter Schmerzen leiden, haben zu 70% Schlafstörungen (50 88%) Block & Wu, 2001 Chronisch zu wenig

Mehr

Schlafstörungen bei Kindern

Schlafstörungen bei Kindern Schlafstörungen bei Kindern Dr.med. Christoph Schenk Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Psychosomatische Medizin Schlafmedizin Lotter Str. 5 49078 Osnabrück Ambulantes Schlafzentrum am Klinikum Os

Mehr

Joachim Letschert. Schlaf- und Ess-Störungen Einteilung, Diagnose & Behandlung von Schlaf- und Ess-Störungen

Joachim Letschert. Schlaf- und Ess-Störungen Einteilung, Diagnose & Behandlung von Schlaf- und Ess-Störungen Joachim Letschert Psychiatrisches Grundwissen Heilpraktiker für Psychotherapie Skript zur Aus- und Weiterbildung Schlaf- und Ess-Störungen Einteilung, Diagnose & Behandlung von Schlaf- und Ess-Störungen

Mehr

Schlaf. und. Leistung

Schlaf. und. Leistung Schlaf und Leistung Prof. Dr. Jürgen Zulley Universität Regensburg Schlaf und Leistung 24-Stunden-Gesellschaft Schlafen wir zuwenig? Tagschlaf Lernen im Schlaf Störungen des Schlafes 2,40 Arbeitshäufigkeit

Mehr

Grundbegriffe der Schlafmedizin

Grundbegriffe der Schlafmedizin 1 Grundbegriffe der Schlafmedizin 24.09.2014 Dr. A. Breitenbücher LA Pneumologie und Schlafmedizin KSBL - Bruderholz Themen 1. Uebersicht über die Schlafmedizinischen Erkrankungen 2. OSAS: Klinische Aspekte

Mehr

Univ. Prof. Dr. Bernd Saletu

Univ. Prof. Dr. Bernd Saletu Vorwort Schlaf ist faszinierend für Gesunde, für Kranke, aber auch wegen der Vielzahl an neuen Behandlungsmethoden, die sich in den letzten Jahrzehnten eröffnet haben. Sie spannen einen Bogen zwischen

Mehr

Kursplan Schlafmedizinischer Kurs 29./ u

Kursplan Schlafmedizinischer Kurs 29./ u Kursplan Schlafmedizinischer Kurs 29./30.06.2013 u. 19.-21.07.2013 1.Wochenende Samstag 29.06.2013 J. H. Ficker / D. Triché 09.00 09.15 Begrüßung und Einführung in das Thema J.H. Ficker 09.15 10.00 Schlafstörungen

Mehr

Haben Sie gut geschlafen? - Nicht erholsamer Schlaf -

Haben Sie gut geschlafen? - Nicht erholsamer Schlaf - Haben Sie gut geschlafen? - Nicht erholsamer Schlaf - Barbara Stein 16.7.09 5 Schlafphasen Wach: Wachanteil (< 5%) Phänomenologie des Schlafes NREM1: Dösen, Übergang zwischen Wachen/Schlaf (ca. 5%) NREM2:

Mehr

Gesundheitsreport 2017 Thüringen

Gesundheitsreport 2017 Thüringen Gesundheitsreport 2017 Thüringen Erfurt, Mai 2017 DAK-Gesundheitsreport 2017 Der Krankenstand in Thüringen im Jahr 2016 Thüringen schläft schlecht ein unterschätztes Problem Fazit 2 Krankenstand in Thüringen

Mehr

Gesundheitsreport 2017 Nordrhein-Westfalen

Gesundheitsreport 2017 Nordrhein-Westfalen Gesundheitsreport 2017 Nordrhein-Westfalen Düsseldorf, Mai 2017 DAK-Gesundheitsreport 2017 Der Krankenstand in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2016 Nordrhein-Westfalen schläft schlecht ein unterschätztes Problem

Mehr

Gesundheitsreport 2017 Sachsen-Anhalt. Magdeburg, April 2017

Gesundheitsreport 2017 Sachsen-Anhalt. Magdeburg, April 2017 Gesundheitsreport 2017 Sachsen-Anhalt Magdeburg, April 2017 DAK-Gesundheitsreport 2017 Der Krankenstand in Sachsen-Anhalt im Jahr 2016 Sachsen-Anhalt schläft schlecht ein unterschätztes Problem Fazit 2

Mehr

Schlafstörungen und Tagesschläfrigkeit

Schlafstörungen und Tagesschläfrigkeit Swiss Sleep Society 1/5 Schlafstörungen und Tagesschläfrigkeit La fileuse endormie (Gustave Coubert, 1853) Information der Schweizerischen Gesellschaft für Schlafforschung, Schlafmedizin und Chronobiologie,

Mehr

Schlaf in unserer Leistungsgesellschaft Notwendigkeit oder Zeitverschwendung? Professor Dr. Jürgen Zulley Universität Regensburg

Schlaf in unserer Leistungsgesellschaft Notwendigkeit oder Zeitverschwendung? Professor Dr. Jürgen Zulley Universität Regensburg Schlaf in unserer Leistungsgesellschaft Notwendigkeit oder Zeitverschwendung? Professor Dr. Jürgen Zulley Universität Regensburg Zu wenig Schlaf macht krank dumm dick Zulley J. Mein Buch vom guten Schlaf.

Mehr

Gesundheitsreport 2017 Rheinland-Pfalz

Gesundheitsreport 2017 Rheinland-Pfalz Gesundheitsreport 2017 Rheinland-Pfalz Mainz, Mai 2017 DAK-Gesundheitsreport 2017 Der Krankenstand in Rheinland-Pfalz im Jahr 2016 Rheinland-Pfalz schläft schlecht ein unterschätztes Problem Fazit 2 Krankenstand

Mehr

Verhaltensauffälligkeiten im frühen Kindesalter Eine entwicklungspädiatrische Sichtweise

Verhaltensauffälligkeiten im frühen Kindesalter Eine entwicklungspädiatrische Sichtweise Verhaltensauffälligkeiten im frühen Kindesalter Eine entwicklungspädiatrische Sichtweise Oskar Jenni Abteilung Entwicklungspädiatrie Universitätskinderkliniken Zürich, 29. März 2010, Brixen Verhaltensstörung:

Mehr

L-Dopa und Dopaminagonisten: Einfluss auf Schlaf und Vigilanz

L-Dopa und Dopaminagonisten: Einfluss auf Schlaf und Vigilanz Klinik für Neurologie Parkinson und Schlaf L-Dopa und Dopaminagonisten: Einfluss auf Schlaf und Vigilanz Dr. med. Manuel Bertschi, Oberarzt Informationstagung Parkinson Schweiz, 20.10.2016, Basel Inhalt

Mehr

Auszug aus der Weiterbildungsordnung der Ärztekammer Niedersachsen und Richtlinien vom , geändert zum (siehe jeweilige Fußnoten)

Auszug aus der Weiterbildungsordnung der Ärztekammer Niedersachsen und Richtlinien vom , geändert zum (siehe jeweilige Fußnoten) Auszug aus der Weiterbildungsordnung der Ärztekammer Niedersachsen und Richtlinien vom 01.05.2005, geändert zum 01.02.2012 (siehe jeweilige Fußnoten) (Zusätzliche Weiterbildung in den Gebieten Allgemeinmedizin,

Mehr

Einführung in die Schlafmedizin. Workshop Herne 02.05.2003

Einführung in die Schlafmedizin. Workshop Herne 02.05.2003 Einführung in die Schlafmedizin 1 Workshop Herne 02.05.2003 2 Der Patient mit Schlafapnoe 3 Der Patient mit Restless Legs Syndrom Einführung in die Schlafmedizin 4 Der normale Schlaf Klassifikation der

Mehr

Gesund schlafen erholt arbeiten

Gesund schlafen erholt arbeiten Gesund schlafen erholt arbeiten Informationen und Anregungen zur Behandlung oder Prävention psychogen verursachter Schlafstörungen. Vortragspunkte Phänomen Schlaf: Was ist ein gesunder Schlaf? Phänomen

Mehr

Gesundheitsreport 2017 Bremen

Gesundheitsreport 2017 Bremen Gesundheitsreport 2017 Bremen Bremen, Mai 2017 DAK-Gesundheitsreport 2017 Der Krankenstand in Bremen im Jahr 2016 Bremen schläft schlecht ein unterschätztes Problem Fazit 2 Krankenstand in Bremen unter

Mehr

PRAXIS FÜR PSYCHOTHERAPIE UND PSYCHOTRAUMATOLOGIE

PRAXIS FÜR PSYCHOTHERAPIE UND PSYCHOTRAUMATOLOGIE PRAXIS FÜR PSYCHOTHERAPIE UND PSYCHOTRAUMATOLOGIE Naiel Arafat Arzt für Psychiatrie -Psychotherapie Psychotherapie- -Psychotraumatologie Psychotraumatologie- Märklinstr.2 31226 Peine Tel.: 05171-58 252

Mehr

Anwendung des Schlafstörungs-Index bei klinisch relevanten Schlafstörungen

Anwendung des Schlafstörungs-Index bei klinisch relevanten Schlafstörungen Klinik für nnere Medizin mit Schwerpunkt neumologie Schlafmedizinisches Zentrum Abschlussveranstaltung Virtuelles nstitut Transportation Noise ffects on Sleep and erformance (VNSH) Anwendung des Schlafstörungs-ndex

Mehr

Reutlinger Udate Innere Medizin 2013

Reutlinger Udate Innere Medizin 2013 Reutlinger Udate Innere Medizin 2013 Schlafmedizin K. Weible Historie 70er 80er 1987 1992 2003 2004 2005 Schlaflabore an Kliniken Atmung und Schlaf AG Klinischer Schlaflabore DGSM Musterweiterbildungsordnung

Mehr

Schlafstörungen bei Dialysepatienten

Schlafstörungen bei Dialysepatienten 2. / 3. Dezember 2011 Schlafstörungen bei Dialysepatienten Ivo Quack Klinik für Nephrologie Universitätsklinikum Düsseldorf Schlafstörungen bei Dialysepatienten Epidemiologie der Schlafstörungen bei Dialysepatienten

Mehr

Schlafmedizin: Ein Überblick. Indikation zu schlafmedizinischen Untersuchung Diagnosespektrum Therapieoptionen

Schlafmedizin: Ein Überblick. Indikation zu schlafmedizinischen Untersuchung Diagnosespektrum Therapieoptionen Schlafmedizin: Ein Überblick Indikation zu schlafmedizinischen Untersuchung Diagnosespektrum Therapieoptionen Uwe Fremder Leitender Arzt des Interdisziplinären Zentrums für Schlafmedizin und Heimbeatmung

Mehr

Gesundheitsreport 2017 Mecklenburg-Vorpommern. Schwerin, Mai 2017

Gesundheitsreport 2017 Mecklenburg-Vorpommern. Schwerin, Mai 2017 Gesundheitsreport 2017 Mecklenburg-Vorpommern Schwerin, Mai 2017 DAK-Gesundheitsreport 2017 Der Krankenstand in Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2016 Mecklenburg-Vorpommern schläft schlecht ein unterschätztes

Mehr

Gesundheitsreport 2017 Berlin. Berlin, Mai 2017

Gesundheitsreport 2017 Berlin. Berlin, Mai 2017 Gesundheitsreport 2017 Berlin Berlin, Mai 2017 DAK-Gesundheitsreport 2017 Der Krankenstand in Berlin im Jahr 2016 Berlin schläft schlecht ein unterschätztes Problem Fazit 2 Krankenstand in Berlin über

Mehr

Schlafstörungen Wie komme ich zu meinem verdienten Ruheschlaf? 25. Februar 2014 Dr. med. Andres Ricardo Schneeberger, Co-Chefarzt 1

Schlafstörungen Wie komme ich zu meinem verdienten Ruheschlaf? 25. Februar 2014 Dr. med. Andres Ricardo Schneeberger, Co-Chefarzt 1 Schlafstörungen Wie komme ich zu meinem verdienten Ruheschlaf? 25. Februar 2014 Schneeberger, Co-Chefarzt 1 KOMPETENT UND GEMEINSAM FÜR LEBENSQUALITÄT Was ist Schlaf? Ein Zustand der äußeren Ruhe bei Menschen

Mehr

Anhang. Glossar 342. Aufklärungsmaterialien für Patienten 352. Anamnesehilfen bei verschiedenen Schlafstörungen 359. Schlafprotokoll 361

Anhang. Glossar 342. Aufklärungsmaterialien für Patienten 352. Anamnesehilfen bei verschiedenen Schlafstörungen 359. Schlafprotokoll 361 341 Anhang Glossar 342 Aufklärungsmaterialien für Patienten 352 Anamnesehilfen bei verschiedenen Schlafstörungen 359 Schlafprotokoll 361 Fragebögen 362 Literatur 372 Stichwortverzeichnis 373 T. Crönlein

Mehr

Inhaltsverzeichnis. [1. ] Anmerkungen zum Gebrauch 16. [57] Systematik der Schlafstörungen (entsprechend ICSD-2) 36

Inhaltsverzeichnis. [1. ] Anmerkungen zum Gebrauch 16. [57] Systematik der Schlafstörungen (entsprechend ICSD-2) 36 Inhaltsverzeichnis [1. ] Anmerkungen zum Gebrauch 16 [2j Grundlagen des Schlafes 20 2.1. Phänomenologie des Schlafes 20 2.2. Schlafphysiologie 21 2.2.1. Neurotransmitter-Systeme 24 2.2.2. Atmungs- und

Mehr

Schlaf. Ergotherapie, Gesundheitsförderung und Schlaf eine optimale Kombination. Workshop 2. Barbara Droth und Cristina Staub

Schlaf. Ergotherapie, Gesundheitsförderung und Schlaf eine optimale Kombination. Workshop 2. Barbara Droth und Cristina Staub Schlaf Ergotherapie, Gesundheitsförderung und Schlaf eine optimale Kombination Workshop 2 Barbara Droth und Cristina Staub Unsere Arbeit Vorstellung Konzept für die Schweizer Berufsverbände Erfahrungen

Mehr

Excessive Tagesschläfrigkeit (EDS) und Obstruktive Schlafapnoe Prim.Dr.Josef Bolitschek

Excessive Tagesschläfrigkeit (EDS) und Obstruktive Schlafapnoe Prim.Dr.Josef Bolitschek Excessive Tagesschläfrigkeit (EDS) und Obstruktive Schlafapnoe Prim.Dr.Josef Bolitschek 02.03.2012 Definition des OSA Obstruktives Schlafapnoesyndrom Definition nach AASM /American Academy of Sleep Medicine

Mehr

Schlafstörungen. Schlafstörungen bei Säuglingen und Kleinkindern

Schlafstörungen. Schlafstörungen bei Säuglingen und Kleinkindern Schlafstörungen Schlafstörungen sind Abweichungen vom gesunden Schlafverhalten. Sie werden nach der neuen "International Classification of Sleep Disorders" (ICSD-2) eingeteilt in: Insomnie schlafbezogene

Mehr

Häufig gestellte Fragen zum Thema Schlaf

Häufig gestellte Fragen zum Thema Schlaf Häufig gestellte Fragen zum Thema Schlaf Prof. Dr. med. Thomas-Christian Wetter Warum schlafen wir? Eine triviale Antwort wäre: Wir schlafen, weil wir müde sind. Warum wir allerdings müde werden, ist nicht

Mehr

Inhaltsverzeichnis. Insel Gruppe «Mich interessiert das Wachsein» NZZ am Sonntag / 5

Inhaltsverzeichnis. Insel Gruppe «Mich interessiert das Wachsein» NZZ am Sonntag / 5 Inhaltsverzeichnis Insel Gruppe «Mich interessiert das Wachsein» NZZ am Sonntag 12.05.2019 www.infonlinemed.ch 1 / 5 Auflage: 132551 Gewicht: Seiten Forschung/Wissen 12. Mai 2019 Zurück zum Inhaltsverzeichnis

Mehr

Schlaf/Wach-Störungen: eine Einführung in die Schlafmedizin

Schlaf/Wach-Störungen: eine Einführung in die Schlafmedizin Schlaf/Wach-Störungen: eine Einführung in die Schlafmedizin Lernziele 10-11 Uhr Wichtige Grundlagen des Schlafs Methodik bei der Untersuchung von Schlafstörungen Dr. sc. nat. Esther Werth Abteilung Epileptologie

Mehr

Schlafmedizinische Untersuchungen im NRZ Rosenhügel im Jahr 2008 Bericht von: Dr. Michael Saletu Schlafqualität in der Neurorehabilitation:

Schlafmedizinische Untersuchungen im NRZ Rosenhügel im Jahr 2008 Bericht von: Dr. Michael Saletu Schlafqualität in der Neurorehabilitation: Schlafmedizinische Untersuchungen im NRZ Rosenhügel im Jahr 2008 Bericht von: Dr. Michael Saletu Schlafqualität in der Neurorehabilitation: Hintergrund: Nach einer Untersuchung der Österreichischen Gesellschaft

Mehr

Gesundheitsreport 2017 Bayern. München, Mai 2017

Gesundheitsreport 2017 Bayern. München, Mai 2017 Gesundheitsreport 2017 Bayern München, Mai 2017 DAK-Gesundheitsreport 2017 Der Krankenstand in Bayern im Jahr 2016 Bayern schläft schlecht ein unterschätztes Problem Fazit 2 Krankenstand in Bayern unter

Mehr

Fragebogen zur Schlaflaboruntersuchung

Fragebogen zur Schlaflaboruntersuchung Fragebogen zur Schlaflaboruntersuchung Name: Vorname: Geburtsdatum: Sehr geehrter Herr/ Frau, Sie sind im Rahmen einer Schlafapnoe- Diagnostik in unserer Klinik. Um ein Maximum an Informationen über Ihre

Mehr

ICSD Historische Vorstellungen

ICSD Historische Vorstellungen «Schlaf-Wach-Störungen» SJ3-Vorlesung, 10.April 2013 Prof. Dr. Johannes Mathis, Zentrum für Schlaf-Wach-Medizin, Inselspital vermehrt vermindert verunstaltet verschoben www.schlafmedizin.ch johannes.mathis@insel.ch

Mehr

Inhalt. 1 Grundlagen der Psychiatrie. 3 Suchterkrankungen. 4 Schizophrenie, schizotype. 2 Delir, Demenz und andere. und Psychotherapie 15

Inhalt. 1 Grundlagen der Psychiatrie. 3 Suchterkrankungen. 4 Schizophrenie, schizotype. 2 Delir, Demenz und andere. und Psychotherapie 15 7 Inhalt 1 Grundlagen der Psychiatrie und Psychotherapie 15 1.1 Einführung 15 1.1.1 Das Fachgebiet Psychiatrie 15 1.1.2 Epidemiologie 15 1.2 Klassifikationssysteme 17 1.2.1 Triadisches System 17 1.2.2

Mehr

Der Schlaf und unsere Gesundheit

Der Schlaf und unsere Gesundheit William C. Dement und Christopher Vaughan Der Schlaf und unsere Gesundheit Über Schlafstörungen, Schlaflosigkeit und die Heilkraft des Schlafs Aus dem Amerikanischen von Rüdiger Hentschel, Monika Noll

Mehr

Chronbiologie. Warum? Nutzen? Periodenlänge. Schlafen wir Sinnvoll? Pflanzen, Tiere, Menschen. Haben einen Eigenen Rhythmus

Chronbiologie. Warum? Nutzen? Periodenlänge. Schlafen wir Sinnvoll? Pflanzen, Tiere, Menschen. Haben einen Eigenen Rhythmus Chronbiologie Pflanzen, Tiere, Menschen Haben einen Eigenen Rhythmus Warum? Nutzen? Periodenlänge Schlafen wir Sinnvoll? Dr.med. Christoph Schenk Leiter des ambulanten Schlafzentrums Osnabrück Schlaflabor

Mehr

eine interdisziplinäre Herausforderung

eine interdisziplinäre Herausforderung eine interdisziplinäre Herausforderung Dr.med. Christoph Schenk Facharzt für Neurologie und Psychiatrie Psychotherapie Facharzt für psychotherapeutische Medizin Schlafmedizin Telefon:(0541) 404 67 0 Fax:

Mehr

Inhalt. 3 Suchterkrankungen (F10-F19, F55) Schizophrenie, schizotype und wahnhafte Störungen (F20-F25) 77

Inhalt. 3 Suchterkrankungen (F10-F19, F55) Schizophrenie, schizotype und wahnhafte Störungen (F20-F25) 77 Inhalt 1 Grundlagen der Psychiatrie und Psychotherapie 15 1.1 Einführung 15 1.1.1 Das Fachgebiet Psychiatrie" 15 1.1.2 Epidemiologie 15 1.2 Klassifikationssysteme 17 1.2.1 Triadisches System 17 1.2.2 Klassifikationen

Mehr

2

2 1 2 3 Auf die Frage, warum Lebewesen schlafen, gibt es bis zum heutige Tage seitens der Schlafforschung noch keine eindeutige Antwort. Schlaf ist für den außenstehenden Betrachter ein Zustand der Ruhe.

Mehr

6. Internationales Schlaganfallsymposium des KNS und CSB

6. Internationales Schlaganfallsymposium des KNS und CSB Komplikationen und Spätfolgen nach Schlaganfall: Schlafstörungen Farid Salih Klinik für Neurologie Charité-Universitätsmedizin Berlin dpa dpa Principles & Practice of sleep medicine, 5th edition Schlaganfall

Mehr

Spezialisierte schlafmedizinische Versorgung

Spezialisierte schlafmedizinische Versorgung Curriculum Spezialisierte schlafmedizinische Versorgung Modul Neurologie/Psychiatrie der Ärztekammer Westfalen-Lippe 1. Auflage Münster, 03.07.2018 Herausgeber: Ärztekammer Westfalen-Lippe, Körperschaft

Mehr

PARASOMNIEN UND ANDERE NÄCHTLICHE VERHALTENSWEISEN IN ZUSAMMENHANG MIT DEPRESSION UND ANTIDEPRESSIVA ANHAND DES MÜNCHNER PARASOMNIE SCREENING

PARASOMNIEN UND ANDERE NÄCHTLICHE VERHALTENSWEISEN IN ZUSAMMENHANG MIT DEPRESSION UND ANTIDEPRESSIVA ANHAND DES MÜNCHNER PARASOMNIE SCREENING AUS DEM LEHRSTUHL FÜR PSYCHIATRIE UND PSYCHOTHERAPIE Prof. Dr. Rainer Rupprecht DER FAKULTÄT FÜR MEDIZIN DER UNIVERSITÄT REGENSBURG PARASOMNIEN UND ANDERE NÄCHTLICHE VERHALTENSWEISEN IN ZUSAMMENHANG MIT

Mehr

Tatjana Crönlein. Primäre Insomnie. Ein Gruppentherapieprogramm für den stationären Bereich

Tatjana Crönlein. Primäre Insomnie. Ein Gruppentherapieprogramm für den stationären Bereich Tatjana Crönlein Primäre Insomnie Ein Gruppentherapieprogramm für den stationären Bereich Primäre Insomnie Dieses Dokument ist nur für den persönlichen Gebrauch bestimmt und darf in keiner Form vervielfältigt

Mehr

Vorwort 11. Was ist Schlaf? 14 Warum wir schlafen 14 Lernen im Schlaf 16 Im Schlaf gesund, schlank und schön werden 18 Sind Träume Schäume?

Vorwort 11. Was ist Schlaf? 14 Warum wir schlafen 14 Lernen im Schlaf 16 Im Schlaf gesund, schlank und schön werden 18 Sind Träume Schäume? Inhalt Vorwort 11 K Geheimnis Schlaf 13 Was ist Schlaf? 14 Warum wir schlafen 14 Lernen im Schlaf 16 Im Schlaf gesund, schlank und schön werden 18 Sind Träume Schäume? 19 Schlafkultur 25 Wie Menschen früher

Mehr

Schlaf in unserer Leistungsgesellschaft Notwendigkeit oder Zeitverschwendung. Professor Dr. Jürgen Zulley Universität Regensburg

Schlaf in unserer Leistungsgesellschaft Notwendigkeit oder Zeitverschwendung. Professor Dr. Jürgen Zulley Universität Regensburg Schlaf in unserer Leistungsgesellschaft Notwendigkeit oder Zeitverschwendung Professor Dr. Jürgen Zulley Universität Regensburg Zu wenig Schlaf macht krank dumm dick Zulley J. Mein Buch vom guten Schlaf.

Mehr

Schein: tr bestanden/nicht-bestanden

Schein: tr bestanden/nicht-bestanden * Sch laf u nd Sch lafstöru ngen Sommersemester 2013 Vorlesung 56768 Dr. Roland Popp I Prof. Th. Wetter Prüfungsfragen zur Vorlesung t6.o7.20l3 Name: Matrikelnummer: Studiengang: Schein: tr bestanden/nicht-bestanden

Mehr

Praxisrelevante Diagnostik und Therapie bei Schlafstörungen. Dr. med. Bernhard Hoch Josefinum Augsburg

Praxisrelevante Diagnostik und Therapie bei Schlafstörungen. Dr. med. Bernhard Hoch Josefinum Augsburg Praxisrelevante Diagnostik und Therapie bei Schlafstörungen Dr. med. Bernhard Hoch Josefinum Augsburg Beachte das Thema Schlafstörungen! Schlafprobleme bei Kindern und Jugendlichen 1. von Eltern als häufigstes

Mehr

Der Schlaf ist für den Menschen, wie das Aufziehen für die Uhr ist. Arthur Schopenhauer

Der Schlaf ist für den Menschen, wie das Aufziehen für die Uhr ist. Arthur Schopenhauer Der Schlaf ist für den Menschen, wie das Aufziehen für die Uhr ist. Arthur Schopenhauer Sollen wir weniger schlafen? Die Deutschen schlafen zu lange. Eine Kuh beispielsweise kommt mit drei bis vier Stunden

Mehr

Diagnostik und Klassifikation von Schlafstörungen. FU Berlin, SoSe April 2006

Diagnostik und Klassifikation von Schlafstörungen. FU Berlin, SoSe April 2006 Diagnostik und Klassifikation von Schlafstörungen FU Berlin, SoSe 2006 21. April 2006 Fragen Was sind Ursachen für Schlafstörungen? Wie werden Schlafstörungen diagnostiziert? Welche Formen von Schlafstörungen

Mehr

Newsletter - Ausgabe Juni 2017

Newsletter - Ausgabe Juni 2017 Praxis für Craniosacral Therapie und Funktionelle Osteopathie Integration (FOI) Newsletter - Ausgabe Juni 2017 Schlafstörungen / ist eine Schlafstörung, welche durch erschwertes Einschlafen (länger als

Mehr

ortschritte Dieter der Psychotherapie Riemann Fortschritte der Psychotherapie Fortschritte

ortschritte Dieter der Psychotherapie Riemann Fortschritte der Psychotherapie Fortschritte Psychotherapie Fortschritte der Psychotherapie Fortschritte der Psychother er Psychotherapie Fortschritte der Psychotherapie Fortschritte der Psychoritte schritte Kai der Psychotherapie Spiegelhalder Fortschritte

Mehr

DAK-Gesundheitsreport 2017 für Bremen

DAK-Gesundheitsreport 2017 für Bremen DAK-Gesundheitsreport 2017 für Bremen DAK-Gesundheitsreport -2- Bremen 2017 DAK Forschung Martin Kordt DAK-Gesundheit Nagelsweg 27-31 20097 Hamburg Tel.: 040 2396-2649; Fax: 040 2396-4649 E-Mail: martin.kordt@dak.de

Mehr

DAK-Gesundheitsreport 2017 für Hessen

DAK-Gesundheitsreport 2017 für Hessen DAK-Gesundheitsreport 2017 für Hessen DAK-Gesundheitsreport -2- Hessen 2017 DAK-Gesundheit Forschung Martin Kordt DAK-Gesundheit Nagelsweg 27-31 20097 Hamburg Tel.: 040 2396-2649; Fax: 040 2396-4649 E-Mail:

Mehr

Schlafstörungen Ursachen und Folgen

Schlafstörungen Ursachen und Folgen Schlafstörungen Ursachen und Folgen Prof. Jürgen Zulley Universität Regensburg KFN-Pressekonferenz, 18. April 2012 1 Der Schlaf ist ein komplexer Prozess KFN-Pressekonferenz, 18. April 2012 2 Innere Uhren

Mehr

Restless legs - Syndrom. Stefan Weis, Neckarsulm

Restless legs - Syndrom. Stefan Weis, Neckarsulm Restless legs - Syndrom Stefan Weis, Neckarsulm Kurzbeschreibung I Das Restless-Legs-Syndrom ist eine chronisch-progrediente Erkrankung mit sehr variabler klinischer Ausprägung von milden, intermittierenden

Mehr

https://www.facebook.com/lebereich/ https://www.pinterest.com/christiangremsl/

https://www.facebook.com/lebereich/ https://www.pinterest.com/christiangremsl/ https://www.facebook.com/lebereich/ https://www.pinterest.com/christiangremsl/ Du verbringst ca. 1/3 deines Lebens im Schlaf. Das braucht dein Körper, deine Seele und dein Geist, um wieder voll fit zu

Mehr

Berner Schlaf-Wach-Tage 2016

Berner Schlaf-Wach-Tage 2016 Berner Schlaf-Wach-Tage 2016 Der verkürzte Schlaf Workshop 27.10.2016 Wolfgang Schmitt SWEZ, UPD Die meisten Menschen essen einhundert Prozent mehr als nötig und schlafen einhundert Prozent mehr als nötig,

Mehr

Schmerzen und Schlafstörungen bei HMSN: Welche Möglichkeiten der Therapie gibt es?

Schmerzen und Schlafstörungen bei HMSN: Welche Möglichkeiten der Therapie gibt es? Schmerzen und Schlafstörungen bei HMSN: Welche Möglichkeiten der Therapie gibt es? Matthias Boentert Klinik für Neurologie, Sektion Schlafmedizin Universitätsklinikum Münster mb mb Schmerzen Schmerz ist

Mehr