Klausurvorbereitung Lösung

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1 Ausgabe 1 a) unsigned char erzeuge_bitmuster() static int z=0; int rest; unsigned char bm; rest = z % 4; z=z+1; switch (rest) case 0: bm = 0x00; break; case 1: bm = 0x11; break; case 2: bm = 0x33; break; case 3: bm = 0x77; break; return bm; Klausurvorbereitung Lösung b) Der Quelltext aus a) wird in eine cpp-datei aufgenommen. Eine zugehörige Header-Datei wird mit dem Funktionskopf gefüllt. Header (*.h)- und cpp-datei werden als Modul entweder in die Projekte kopiert, bzw. besser noch in einem zentralen Modulverzeichnis für die Projekte verfügbar gemacht. Aufgabe 2 #include <stdlib.h> typedef enum vorwaerts, rueckwaerts, links, rechts richtung_t; richtung_t r_entscheidung() int z=rand(); float u=(float)z/(float) RAND_MAX; if (u<=0.6) return vorwaerts; else if (u<= ) return links; else if (u<= ) return rechts; else return rueckwaerts;

2 Aufgabe 3 Entscheiden Sie, ob die folgenden Aussagen richtig oder falsch sind! C++ wurde schon im Mittelalter verwendet. Ein C++ -Compiler kann auch reinen C-Code übersetzen. Objekte sind Instanzen (d.h. Variablen) vom Typ einer Klasse. In C++ müssen Destruktoren einen Rückgabewert haben. Jede C++ Klasse hat genau einen Destruktor. Hat eine Klasse mehrere Konstruktoren, müssen diese unterschiedliche Namen tragen. Der %-Operator darf überladen werden Mit new erzeugte Objekte können mit free wieder freigegeben werden. Methoden, die als static deklariert werden, können ohne Erzeugung eines Objekts aufgerufen werden Bei einer durch Vererbung abgeleiteten Klasse werden auch die die Konstruktoren vererbt C++ ist eine deklarative Programmiersprache.

3 Aufgabe 4 Definieren Sie eine Klasse Polynom, die das Berechnen einer Polynomfunktion mit gegebenen x-werten erlaubt. Der maximale Grad soll 4 sein. Hier eine mögliche Lösungsvariante: #define MAX_GRAD 4 #include <iostream> using namespace std; class Polynom protected: double faktoren[max_grad+1]; Polynom() for(int i=0; i<=max_grad;i++) faktoren[i]=0; ~Polynom() void SetzeFaktor(int Potenz, double faktor) if (Potenz>=0 && Potenz<=MAX_GRAD) faktoren[potenz]=faktor; double Rechne(double x) double ergebnis=0; double potenzwert=1; for (int i=0;i<=max_grad;i++) ergebnis = ergebnis + potenzwert*faktoren[i]; potenzwert = potenzwert*x; return ergebnis; ; int main() Polynom p1; p1.setzefaktor(0,5.0); p1.setzefaktor(1,2.5); p1.setzefaktor(2,1.0); // Das Hauptprogramm ist nicht Teil der Lösung // es soll aber die Benutzung der Klasse verdeutlichen double x=3.0; double y; y = p1.rechne(x); cout << "x=" << x << ", y=" << y << endl; return 0;

4 Aufgabe 5 Gegeben ist folgendes Programmfragment mit einer Klassendeklarationen und einem Hauptprogramm. Die Klasse ungerade soll nur ganzzahlige ungerade Werte aufnehmen. Dazu wird das Ergebnis aller Zuweisungen und Rechenoperationen auf die kleinste ungerade Zahl gesetzt, die nicht kleiner als das Ergebnis ist, das beim Rechnen mit natürlichen Zahlen entstehen würde. #include <iostream.h> #include <math.h> class ungerade int z; ungerade (int t) if (t%2==1) z=t; else z=t+1; ungerade() int wert() return z; void druck() cout<<"\n"<<z; ungerade operator *(ungerade a) return ungerade(z* a.z); ungerade operator +(ungerade a) return ungerade(z + a.z); ungerade operator /(ungerade a) return ungerade(z / a.z); //hier die Operatoren und Methoden gemäß a),b), c) einfügen! ungerade operator --()z=z-2; return ungerade(z); ungerade operator ++()z=z+2;return ungerade(z); int operator <(ungerade a) if (wert()<a.wert()) return 1;else return 0; ungerade wurzel()return ungerade( (int)sqrt((float)z) ); ; ostream& operator <<(ostream& s, ungerade& d) return s<<d.wert()<<"\n"; void main() ungerade s,t(7),u(8); cout << t << u; cout << --t; s=++(++t); cout << s; cout<<"\nprod="<< t*u; cout<<"\n Sum="<< t+u; cout<<"\nquot="<< t/u; cout<<"\nquot="<< t*u/u; if (t*s<ungerade(60)) cout<<"\nja"; else cout<<"\nnein"; cout<<"\nwurzel="<<(t*u+ungerade(1)).wurzel(); ; Druckbild (mit zusätzlichen Zeilenumbrüchen und Kommentaren): 7 wegen t(7), t=7 9 wegen u(8), u=9 --t, t=5 5 wegen Ausgabe nach Prefix-Operator s = ++(++t), t= 7, s = 9 9 wegen s=9 Prod=63... wegen t*u = 7*9 Sum=17 wegen t+u = ungerade(7+9) Quot=1 wegen ungerade(7/9), 7/9 ergibt Integer-Wert 0, wird zur ungeraden Zahl 1 Quot=7 7 * 9 / 9 nein wegen nicht gültigem Vergleich ( 7*9<ungerade(60)) Wurzel=9 t*u+ungerade(1) = 65 sqrt(65) = zwischen 8 und 9, wird Integer-Wert 8 und zur ungeraden Zahl 9

5 Aufgabe 6 [14 Punkte] Gehen Sie von den existierenden Klassen für einen Widerstand und einen Kondensator aus und definieren Sie Klassen für ein RC-Glied (RCGlied) und einen Tiefpass (1. Ordnung), die jeweils einen Widerstand und einen Kondensator als Elementobjekte einschließen. class Widerstand double r; // Wiederstandswert in Ohm Widerstand(double rr) r=rr; double LeseR() return r; ; class Kondensator double c; // Kapazität in Farad Kondensator(double cc) c=cc; double LeseC() return c; ; Lösung der Teilaufgaben: // bei RCGlied ist auf die Elementobjekte und die Benutzung der // Elementobjektkonstruktoren zu achten class RCGlied Widerstand R; Kondensator C; RCGlied(double rr, double cc): R(rr), C(cc) RCGlied(Widerstand RR, Kondensator CC ): R(RR), C(CC) double LeseTau() return R.LeseR()*C.LeseC(); ; // Bei Pass muss der Basisklassenkonstruktor aufgerufen werden class Pass : public RCGlied Pass(double rr, double cc): RCGlied(rr,cc) Pass(Widerstand RR, Kondensator CC ): RCGlied(RR,CC) double FGrenz() return 1.0/(2*3.14*LeseTau()); ;

6 Aufgabe 7: a) 1.Klick -> Klick -> 50 3.Klick -> 25 4.Klick -> 12 5.Klick -> 6 6.Klick -> 3 7.Klick -> 1 8. Klick -> 0, MessageBox( Bingo ), danach Anzeige -> Klick -> Klick -> 25 b) Ja, nach dem 8. Klick. Die MessageBox wird dann angezeigt, wenn wert kleiner als 1 geworden ist. c) private slots:, signals: und emit d) die Sprachelemente werden durch den MOC (Meta Object Compiler, Vorstufe zum C++-Compiler) in Standard C++ umgewandelt

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