Berücksichtigung psychosozialer Aspekte

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1 Berücksichtigung psychosozialer Aspekte Das bio-psycho-soziale Schmerzmodell Psychische Funktionen Biologische/ körperliche Funktionen Soziale Funktionen Chronische Schmerzen 1. Edwards D et al. Pain Practice. 2006;6: Gatchel RJ, et al. Psychol Bull. 2007;133: Carmona L, et al. Ann Rheum Dis. 2001;60: Becker N, et al. Pain. 1997;73: Breivik H, et al. Eur J Pain. 2006;10: Gore M, et al. J Pain. 2006;7:

2 Berücksichtigung psychosozialer Aspekte Soziale persönliche und ökonomische Auswirkungen von Schmerz Körperliche Funktionen Eingeschränkte Mobilität Schlafstörungen Müdigkeit Appetitverlust Stimmung Depressionen Angstgefühle Verdruss Reizbarkeit Soziale Funktionen Verringerte Sozialkontakte Gestörte Sexualität Einsamkeit Eingeschränkte Freizeitund Sozialaktivitäten Soziale Konsequenzen Inanspruchnahme des Gesundheitswesens Behinderung Fehltage und Arbeitsplatzverlust 2

3 Berücksichtigung psychosozialer Aspekte Starker chronischer Schmerz: Eine beträchtliche körperliche und psychologische Belastung 1-3 Verminderte Lebensqualität ¹ Breivik H et al. Eur J Pain 2006;10: ² Gore M et al. J Pain 2006;7: ³ McDermott AM et al. Eur J Pain 2006;10:

4 Berücksichtigung psychosozialer Aspekte Ein Vertrauensverhältnis aufbauen Plausibles bio-psychosoziales Mo dell Vertrauen und Respekt Arzt und Patient kooperieren Somatische Faktoren Psychosoziale Faktoren Eingehende Patientenanamnese und Evaluierung Patientenpotential freisetzen Ängste zerstreuen Alibilösungen vermeiden Gegenseitiger Respekt Patienten aktiv einbeziehen Therapeutische Ziele abstimmen Realistische Ziele setzen Phase 1 Phase 2 Phase Gatchel RJ, et al. Psychol Bull. 2007;133:

5 Wenn Schmerz chronisch wird... Beruf Freunde Schmerz Schlaf Hobby Urlaub Familie 5

6 ... nimmt er immer mehr Platz im Leben ein. Schlaf Hobby Beruf Schmerz Familie 6

7 Ziel: den Schmerz verkleinern... Schlaf Hobby Schmerz Beruf Familie 7

8 ... und aus dem Mittelpunkt rücken Schlaf Hobby Beruf Urlaub Freunde Schmerz Familie 8

9 Wie gelingt das? Verbesserte Arzt-Patient-Kommunikation Systematische Anamnese und Befunderhebung -so wäre es optimal! Lokalisierung Art / Qualität Intensität Auswirkung der Schmerzen Zeitliche Aspekte Einflussfaktoren Empfindung des Patienten Begleitfaktoren Sekundäre Zeichen / Symptome Ansprechen auf die Behandlung fokal, multifokal, generalisiert, Synalgie, oberflächlich, tief sitzend lanzierend, klopfend, stechend, brennend usw. Ratingskalen einsetzen mehrdimensionale Instrumentarien, Einfluss auf körperliche & seelische Verfassung, Einfluss auf Lebensqualität Zeitpunkt des Eintritts, Dauer, Verlauf, Muster auslösende Faktoren, lindernde Faktoren rein somatisch? Einfluss auf Aktivität/Lebensqualität Stimmung, psychischer Stress, Schlafstörungen, Depression neurologisches Defizit, Hyperalgesie, Allodynie Art der Behandlung, Dosierung, Dauer, Nebenwirkungen, Gründe für Therapieabbruch 9

10 Setting: Multidisziplinäres Assessment ärztl. Gespräch und Untersuchung Physio-/ sporttherapeutische Untersuchung psychologisches Diagnostik Re-Assessment? Teambesprechung Diagnose Weitere Diagnostik - Bildgebung? - Diagn. Blockaden? Therapieplan Konservative Therapie - Med. Entzug - Med. Einstellung Multimodale Therapie ohne interventionelle Verfahren Interventionelle Verfahren mit multimodaler Basistherapie 10

11 Algesiologikum MVZ Assessmentcenter Schmerzanamnese Untersuchung Schmerzklassifikation Bildgebende Verfahren Klinische Diagnose Red Flags? Yellow Flags? ja Gewebeschmerz? Nervenschmerz? Gefäßschmerz? Eingeweideschmerz? Spez. Zentrum Multidisziplinäres Assessment Ambulant zurück zum Hausarzt/ Facharzt nein Behandlungsplan Ambulant Algesiologikum MVZ Stationäres Zentrum Wirbelsäulenschmerz Stationäres Zentrum für Muskelschmerzen und psychisch unterhaltene Schmerzen Stationäres Zentrum Kopfschmerz und Nervenschmerz 11

12 Systematische Befunderhebung und Diagnostik Systematischer Aufbau einer vertrauensvollen Arzt-Patienten-Beziehung und Motivation des Patienten Plausibles bio-psychosoziales Modell Vertrauen und Respekt Arzt und Patient kooperieren Somatische Faktoren Psychosoziale Faktoren Eingehende Patientenanamnese und Evaluierung Patientenpotential freisetzen Ängste zerstreuen Alibilösungen vermeiden Gegenseitiger Respekt Patienten aktiv einbeziehen Therapeutische Ziele abstimmen Realistische Ziele setzen Phase 1 Phase 2 Phase 3 12

13 Berücksichtigung neuer Schmerzmechanismen Was macht Schmerzen? Chronischer Schmerz durch psychosoziale Belastung Emotionale Ablehnung und Ausschluss führen im Gehirn junger Säugetiere zu einer schmerzähnlichen Alarmreaktion, da sie zum Überleben auf die Nähe ihrer Versorger angewiesen sind Psychische Faktoren Biologische/ körperliche Faktoren Soziale Faktoren Chronische Schmerzen Eisenberger NI et al., Science 2003; 302:

14 Berücksichtigung neuer Schmerzmechanismen Was macht Schmerzen? Die Erfahrung Schmerz ist nicht nur ein Produkt der Schmerzbahnen, sondern auch ein Produkt dessen, was der Patient glaubt, was geschieht! 14

15 Moderne Schmerztherapie Multimodal - interdisziplinär - multiprofessionell Psychologischer Psychotherapeut Ärzte versch. Fachrichtung Sozialpädagoge Intensive Schulung ständige Supervision Patientenorientierte Teambesprechung Physiotherapeut Anästhesiologie, spezielle Schmerztherapie Physikalische & Rehabilit. Medizin Neurochirurgie Orthopädie Allgemeinmedizin Vermittlung eines einheitlichen Schmerzmodells Chronischer Schmerzpatient Med. Trainingstherapeut Basis -Pflegepersonal Schwerpunkt- Pflegepersonal als Kotherapeuten 15

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